Fünf Tote und ein festgenommener Tatverdächtiger nach Schüssen in Stade. NIUS fragte die Pressestelle der Polizei Lüneburg nach der Nationalität des mutmaßlichen Täters. Die Antwort wurde verweigert. Begründung: Die Nationalität habe nichts mit der Tat zu tun.… pic.twitter.com/047OwxhBrz
— NIUS (@niusde_) June 29, 2026
Stade – Fünf Tote – viele Verletzte – alles ganz normal?
Schießerei in Stade.
Nichts Besonderes im wilden deutschen Westen.
Fünf Tote, eine unbekannte Zahl Verletzte, wo gehobelt wird, da fallen eben Späne.
Alles ganz normal, oder wie Sadiq Khan, der Bürgermeister von London, einst gesagt hat: Wer in einer modernen Stadt leben will, der muss so etwas halt in Kauf nehmen.
Aber ist Stade eine „moderne Stadt“.
Oder ist Stade ein Hotspot von Clan-Kriminalität, eine Stadt in der die El-Zeins mit den Miris streiten, weil man sich beim Drogenhandel in die Quere kommt und auch bei den anderen Geschäften, denen solche Verbrecher nachgehen, in Konkurrenz, in türkisch-arabische Konkurrenz zueinander tritt.
El-Zein und Miri: Zwei Großfamilien, türkisch-arabische Großfamilien, die Clan-Strukturen nebst zugehöriger Kriminalität, Wirtschaftskriminalität, Drogenhandel, Auftragsmord, Schutzgelderpressung, Geldwäsche, Waffenhandel, aufgebaut haben.
Seit mindestens 2023 bekriegen sich beide Großfamilien, zuletzt im „Shisha-Krieg von Stade“, einem Streit um Shisha-Läden und Geschäftsterritorien. Auch die Vergangenheit in Stade ist clanerös:
September 2022: Schießerei in einem Döner-Imbiss: ein Toter.
Januar 2024: Ein Leiche, die am Bahnhof gefunden wurde, stellt sich als Clan-Mitglied, das unfreiwillig aus dem Leben geschieden ist, heraus.
März 2024: Tödlicher Messerstich in den Kopf von Khaled Rachid El-Zein.
Normalität in Stade
Die Libanonisierung Deutschlands läuft auf vollen Touren.
Und die Polizei bittet wie gewöhnlich um Geduld und will ansonsten keinerlei Information zu den beiden Tatverdächtigen, die festgenommen wurden, geben. So als hätte die Öffentlichkeit kein Recht darauf zu erfahren, wer sich in ihrer Mitte bewegt. Die Nationalität tue nichts zur Sache, sagt die Polizei.
Offensichtlich ist das alles ganz normal und man muss die noch rechtstreue Bevölkerung nicht vor denen warnen, für die das Tragen von Schußwaffen ganz normal zu sein scheint, denen, die durch bestimmte Merkmale ausgezeichnet sind, die die Polizei für irrelevant erklärt hat.
Die fünf Toten und die Clans in Stade haben vermutlich nichts miteinander zu tun. Zumindest sind die Tatumstände und die Tatsache, dass die Täter so schnell festgenommen werden konnten, sehr untypisch für Clankriminalität, die in der Regel jahrelange Ermittlung zur Folge hat.
Auch die Massenschlägerei aus letzter Woche im Altländer Viertel, die Schießerei in Buxtehude (Juni 2026), bei der es einen Verletzten gab oder der „Döner-Mord“ aus 2022, der weitgehend vergessen ist, haben damit nichts zu tun, bestenfalls die Gemeinsamkeit, dass sie alle die neue Normalität in Stade und anderen Failed Towns in Deutschland beschreiben.
Eine neue zumeist importierte Kriminalität.
Aber die Nationalität, so sagt die Polizei gegenüber Nius, die Nationalität der beiden gerade Festgenommenen, die habe mit der Tat nichts zu tun.
Denn: Es ist alles ganz normal.
Nichts Unnormales, das mit bestimmten Merkmalen von Herkunft und Gewaltbereitschaft verbunden ist.
Man fragt sich zunehmend, wie normal die Welt, die einem umgibt, eigentlich noch ist. Denn das, was sich mit an Normalität grenzender Häufigkeit ereignet, das gibt denen, die für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung verantwortlich sind, keinen Anlass zur Sorge. Sie finden es so normal, dass sie jeden Versuch, den Ursprung der a-Normalität dingfest zu machen, mit Verweis auf die nicht-Relevanz von Herkunft hintertreiben.
Vermutlich ist auch das Clan-Treiben in Stade eines, das normal ist, normal für abgewirtschaftete, heruntergekommene, in Kriminalität versinkende Failed Towns, in denen sich eine kastrierte und feige Polizeiführung hinter der nicht-Relevanz von Nationalität verschanzt.
Aber natürlich hat auch Clan-Kriminalität nichts mit Nationalität zu tun. Reiner Zufall, dass das alles Familienangehörige mit türkisch-arabischer Herkunft sind.
Alles ganz normal.

