Gemeinsame Erkärung 2018: Wenn Professoren zum Boykott aufrufen

Als die Sozialisten die Universitäten in Beschlag genommen haben. Da hat er geschwiegen und dem Treiben zugesehen, das Lehre und Forschung immer schwieriger gemacht hat.

Als die Studentenvertretungen, die zum Hort kommunistischer Kader geworden sind, angefangen haben, Lehrende, die gegen, das, was sie für richtig und wahr halten, die gegen den Glauben der kommunistischen Kader verstoßen haben, anzugreifen, zu diskreditieren und ihre Lehrveranstaltungen erst zu stören und dann zu verunmöglichen, da hat er geschwiegen (so sehr, das nicht einmal wir etwas finden können).

Als die Einschüchterung anderer bis in deren Privatleben getrieben wurde, als Blogwarte das, was andere auf Facebook schreiben, genutzt haben, um diese anderen anzuschwärzen, als die Denunziation gerade an Universitäten ungeahnte Höhen erreicht hat, da hat er geschwiegen.

Als Ministerien damit begonnen haben, Universitäten nach ihren Vorstellungen zu gestalten und die Wissenschaft zum Legitimationsbeschaffer für ihre nicht selten politischen Wahnvorstellungen zu machen, da hat er geschwiegen.

Als immer mehr seiner Kollegen zu Fahnenträgern von Ideologie wurden, da hat er geschwiegen.

Als mit dem Genderismus eine wissenschaftsfeindliche Ideologie an Universitäten implementiert wurde, da hat er geschwiegen und dabei zugesehen, wie noch der letzte Ansatz von Wissenschaftlichkeit vor die Hunde gegangen ist.

Und jetzt, jetzt sitzt er im Trümmerhaufen dessen, was einst höhere Bildung war, und jetzt stört ihn etwas. Nein, zwei Dinge stören ihn. Eine Gemeinsame Erklärung, die magere 33 Worte umfasst, sie stört ihn und ein Verleger, der Verleger Wilhelm Hopf vom LIT-Verlag, der stört ihn auch.

Die Gemeinsame Erklärung 2018, die stört ihn eben und bei Hopf stört ihn, dass er die gemeinsame Erklärung unterschrieben und dann seine Unterschrift zurückgezogen hat, des Geldes wegen, wie Feltes meint. Nicht dass unser Professor, der Kriminologie Thomas Feltes, seinen Beruf wegen des Geldes ausüben würde. NEIN. Das Geld, das er als Beamter monatlich von Steuerzahlern einstreicht, das nimmt er in Kauf, um seiner Berufung nachzugehen. So ist er, der Professor Feltes – immer am Wohl seiner Studenten interessiert, nie am Wohl seines Bankkontos. Er ist eben ein reiner Geist. Selbst wenn er, weil ihn sein Uni-Job nicht ausfüllt, nebenher noch bei Prozessen, wie dem Loveparade-Prozess aktiv ist, hat er nie sein Bankkonto und immer das Wohl seiner Klienten im Blick. So ein Guter ist er, der Thomas Feltes.

Backup falls Feltes seinen Tweet löscht.

Weil er so ein Guter ist, mit anstehender Beamtenpension und obgleich er nie in die Situation gekommen ist, auf einem freien Markt etwas anbieten und von der Nachfrage danach leben zu müssen, verurteilt er den Verleger Wilhelm Hopf. Denn Hopf hat die Gemeinsame Erklärung unterschrieben. Fehler gibt es in der Welt von Feltes offensichtlich nicht. Dort gibt es nur Verurteilung und die Moral von Feltes, die er für die überlegene Moral halten muss, sonst würde er sich nicht über Handlungsentscheidungen anderer ereifern. Sonst würde er nicht einen Mann verurteilen und öffentlich diskreditieren, der sein Recht auf eine private freie Meinung nutzt, was das Recht umfasst, in seiner privaten Meinung von der privaten Meinung abzuweichen, die Thomas Feltes hat, was Feltes wundern mag, aber nichts daran ändert. Sonst würde er sich überhaupt nicht bemüßigt sehen, sich in anderer Menschen Angelegenheiten einzumischen und sich nicht zum Richter über deren private Meinung aufspielen, sonst hätte er Demut ob der eigenen Unzulänglichkeiten.

Aber plötzlich, nach all den Verheerungen, die Bologna Prozess, Bildung für Alle Unsinn, Genderismus, Sozialismus, kommunistische Studentenkader, Astaner, die noch nach ihrer Intelligenz suchen, und Ministerien, die in Universitäten die Erfüllungsgehilfen ihren wirren ideologischen Ideen sehen, angerichtet haben, plötzlich regt sich Widerstand bei Thomas Feltes. Plötzlich agiert und interveniert er, wird er zum Rächer, der nicht vergessen will, dass ein anderer eine aus Feltes Sicht verwerfliche Unterschrift geleistet hat.

DoktorandInnen so schreibt er in angepasstestem Genderdeutsch, DoktorandInnen sollten nicht mehr beim LIT-Verlag veröffentlichen. Man dürfe dem Mann, der nicht aus Überzeugung und innerer Einkehr, sondern wegen schnöden Mammons seinem falschen Glauben abgeschworen hat, nicht vergeben, müsse ihn vielmehr strafen, ihn boykottieren. In der Welt von Thomas Feltes zählt nur die unbedingte Hingabe zur herrschenden Ideologie, unter Zurücklassung aller Moral, allen Anstands, aller beamtenrechtlichen Verpflichtungen, aller Menschlichkeit.

Thomas Feltes ist ein Guter. Das hat er mit seinem Tweet gezeigt, der natürlich kein virtue signalling, sondern die wahre Überzeugung eines modernen Inquisitoren zum Ausdruck bringt, oder?

Wir leben im Jahr 2018 und weil Personen wie Thomas Feltes nur Reinheit in Glauben und Geiste kenntlich gemacht durch ein tugendhaftes und zweifelsfreies Leben dulden wollen, deshalb sollten wir einfachen Sünder, ihm, den man als neuen Inquisitor einer alten Idee ansehen könnte, seinen Willen lassen und seine reine Welt nicht mit unserer Anwesenheit belasten. Also: all ihr Unreinen im Geiste, die ihr Geld als Austausch für Leistung akzeptiert schon um damit Feltes unterhalten zu können, die ihr Meinungen vertretet, die nicht Feltes‘ sind, die ihr nicht pur seid und von Luft und Liebe zum Nächsten lebt (Rechte, Rechtsextreme, Rechtspopulisten, die 130.000 Unterzeichner und vor allem Wilhelm Hopf ausgenommen, unter anderem), lasst uns seine Bücher, die wir besitzen, in die Mülltonne werfen. Wir sind seiner nicht wert. Lasst und vom Kauf von Büchern, Zeitschriften und Magazinen, die der Name Thomas Feltes in ihrer Bedeutung ins unermessliche verklärt, Abstand nehmen. Lasst uns einen Bogen um Wirkungsstätten machen, an denen der Reine seine Lehre offenbart. Und vor allem, lasst uns einen Brief, fies und unrein wie wir sind, an seinen Dienstherren schreiben, denn, wie Dr. Dr. Marcus Ermler gerade ausgeführt hat: Für Beamte gilt ein Beamtenrecht. Beamte haben sich politischer Agitation dann zu enthalten, wenn sie sich als Inhaber ihrer Beamtenposition gerieren. Und Thomas Feltes legt sehr viel Wert darauf, kund zu tun, dass er als Hochschullehrer eine Anstellung beim Staat gefunden hat und sich deshalb Professor nennen darf.

Geschichte wiederholt sich nicht, so wird oft behauptet. Letztlich ist es aber eine Frage, der Logik, der Kenntnisse der Logik, ob man in der Aufforderung nicht bei Juden zu kaufen, weil diese zum damaligen Zeitpunkt als Volksschädlinge diffamiert wurden, dieselbe formale Struktur sieht, die auch in der Aufforderung, nicht bei LIT zu publizieren, gegeben ist, weil dessen Verleger ein Meinungsabweicher ist.

Aber mit Logik haben es Juristen bekanntlich nicht so, wie Egon Schneider und Friedrich Schnapp Auflage um Auflage aufs Neue feststellen.

Feltes hat seinen Tweet nunmehr gelöscht. Der Tweet ist hier archiviert.


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Gegen Gemeinsame Erklärung der Massen … hilft nur Nötigung, Erpressung, Diskreditierung …

Selten haben so wenige Worte, einen solchen Wirbel unter denen, die sich für die Guten in Deutschland halten, ausgelöst, wie die folgenden:

Mit wachsendem Befremden beobachten wir,
wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird.
Wir solidarisieren uns mit denjenigen,
die friedlich dafür demonstrieren,

dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird.

Das ist die “Gemeinsame Erklärung 2018“.

30 Erstunterzeichner hat die Erklärung, von Hendryk Broder über Vera Lengsfeld bis Max Otte.

Zu den 30 Erstunterzeichnern sind zwischenzeitlich 129.310 weitere Unterzeichner gekommen, so dass man die Erklärung 2018 zu einer Massenerklärung erklären kann.

Diejenigen, die sich für die Guten in Deutschland halten, formulieren ihr eigenes gutmenschliches Herrentum regelmäßig so apodiktisch, dass jede Form von abweichender Meinung ausgeschlossen ist. So ist das eben bei Faschisten: Sie glauben, nicht nur gut zu sein, sondern auch Recht zu haben und leiten daraus das Recht ab, Menschen mit abweichender Meinung zu verfolgen, zu drangsalieren, zu stalken, wie es heute heißt, unter Druck zu setzen, zu erpressen … hier hört es bislang noch auf.

Dr. Dr. Marcus Ermler unser freier Mitarbeiter, der so frei ist, dass wir weder wissen wann noch wozu er uns einen Text schickt (feel the thrill) hat sich einer ganz besonders perfiden Art des Meinungsterrors und des Kampfes der Gutmenschen gegen die mit abweichender Meinung vorgenommen. Ausgerechnet Wissenschaftler, deren Handwerkszeug die Kritik und deren Ausbildung den Streit der Argumente und Positionen zum Gegenstand haben sollte, rufen dazu auf, einen Abweichler, einen mit abweichender Meiung, einen, der sich das Recht nimmt, anders und vor allem selbst zu denken, ein Recht, von dessen Existenz die meisten derer, die sich für so gute Menschen halten, gar nichts wissen, zu züchtigen, zu demütigen und abzustrafen.

Wir haben nie zu denen gehört, die geglaubt haben, dass sich viele von der rechten Seite der Intelligenzverteilung an Universitäten finden. Seit der Aktion, über die Marcus Ermler berichtet, wissen wir auch, wen wir von einer Anwesenheit, rechts von einer Standardabweichung der Intelligenzverteilung zur linken Seite ausschließen können.


Dr. Dr. Marcus Ermler:

Nach all den Nazi-Vergleichen, all der Hetze und all der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, die die Redaktionen bundesdeutscher Qualitäts- und Leitmedien über die „Gemeinsame Erklärung” und ihre Unterzeichner ausgegoßen haben, hat mich als Wissenschaftler viel mehr erschüttert, dass knapp zweihundert Mitglieder meiner Zunft den LIT-Verleger Wilhelm Hopf mit einer Unterschriftensammlung dazu bewogen (eher genötigt!) haben, seine Unterschrift unter die „Gemeinsame Erklärung” zurückzuziehen.

Im Geiste eines stalinistischen Tribunals haben diese Wissenschaftler ein Dokument erschaffen, das nicht nur das im Grundgesetz verbriefte Grundrecht auf Meinungsfreiheit offensiv angreift, sondern, im Falle der Professoren unter den Wissenschaftlern, auch elementare Grundsätze des Beamtenstatusgesetzes negiert. Ihr Dokument ist die wissenschaftliche Variante vom nationalsozialistischen „Kauf nicht beim Juden”, indem sie postulieren „Publiziere nicht bei Wilhelm Hopf”. Leider hat Herr Hopf sich hiervon einschüchtern lassen und einen Rückzieher gemacht.

Diese Wissenschaftler operieren dabei jedoch offenkundig nicht nur außerhalb der FDGO, sondern gehen auch völlig unwissenschaftlich vor.

Ihre Kritik an der Erklärung beginnt bereits völlig unwissenschaftlich mit der Verbreitung von Fake News: „Dieser Appell unterstellt, Deutschland werde von „illegaler Masseneinwanderung” bedroht. Zudem wird suggeriert, Nicht-Deutsche würden den deutschen Rechtsstaat außer Kraft setzen und Frauen belästigen”. Dass die Erklärung suggeriert, dass Frauen belästigt werden, ist die erste Unwahrheit. Das steht nirgends im Text.

Dass Deutschland von illegaler Masseneinwanderung „bedroht” werde, steht so auch nicht im Text. Dort wird von „beschädigt” gesprochen. Dass Letzteres in vielen Bereichen geschieht, haben viele andere, wie Vera Lengsfeld, Henryk M. Broder oder Alexander Wendt, ausführlich dargelegt. Dies ist keine Bedrohung Deutschlands, sondern eine Beschädigung, insbesondere der FDGO.

Dass „Nicht-Deutsche […] den deutschen Rechtsstaat außer Kraft setzen” ist eine weitere falsche Wiedergabe der Erklärung, dort steht vielmehr „dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird”. Hier ist offenkundig, dass es sich nicht auf „Nicht-Deutsche” bezieht, sondern auf die Regierung Merkel, die alte wie die neue, die in ihrem Handeln elementare Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit aushöhlt und verletzt.

Dass es Wissenschaftler schaffen bereits im ersten Abschnitt Fake News zu verbreiten, ist für mich ein wissenschaftlicher Hohn, der sie bereits ab hier als Ideologen kennzeichnet.

Die gesamte Erklärung ist so totalitär wie unappetitlich. Sie stellen Informationen als Fakten dar, die keine sind. Beispielsweise weiter: „Der Münsteraner LIT-Verlag ist ein international agierendes Unternehmen mit Dependancen in Berlin, Wien, Hamburg, London, Zürich und New York. Er könnte nicht existieren, wenn viele nationale Grenzen für das Gros der Verlagsmitarbeiter, Autorinnen und Leser nicht offen wären”, Auf welche Grenzen beziehen sich die Wissenschaftler hier? Auf die des Schengen-Raums? Da ist die Aussage richtig. Jedoch: global gibt es keine offenen Grenzen!

Das ist ein Wunschtraum einer linken Kaste, die hieraus eine rechtliche Realität imaginiert, die es faktisch nicht gibt. Daher ist ihre darauffolgende Unterstellung ein infames Beispiel für Fake News: „Wir fragen uns, ob es der multinational agierende Herr Hopf akzeptabel fände, als illegal und kriminell denunziert zu werden”. Das müsste sich Herr Hopf in der Tat (und das zurecht!) sagenlassen, wenn er morgen einfach so, ohne Visum oder Asylgrund, in die USA oder Australien migrieren würde.

Weiter biegen sich die Wissenschaftler ihre unwissenschaftliche und faktenbefreite Welt zurecht: „Der Kontext des Appells besteht derweil in einer politischen Konjunktur, in der ein gegen Geflüchtete gerichteter Diskurs zentraler Baustein der derzeitigen Institutionalisierung der extremen Rechten in Deutschland ist”. Das ist ein Schauermärchen bar jeder Realität. Wabern im Untergrund geheimnisvolle Kräfte, die die extreme Rechte institutionalisieren wollen? Das klingt so plausibel wie die „jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung” der Nazis.

Jedoch – und da offenbaren, eher entlarven, sich diese Wissenschaftsdarsteller dann selbst – werden sie am Ende des Textes endlich ehrlich, was ihr wahres Anliegen ist: „unsere wissenschaftlichen Anstrengungen verfolgen nicht zuletzt das pädagogische und demokratische Ziel, Ressentiments und Ausgrenzung zu bekämpfen.” Für den wissenschaftlichen Sozialismus mag diese Aussage taugen, dieser sollte die Menschen ja auch belehren, auf der richtigen ideologischen Seite zu stehen, unabhängig von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Tatsächlich ist es aber pseudowissenschaftliche Scharlatanerie.

Wer die frühe DDR bzw. Sowjetunion unter Stalin erlebt hat, kennt beispielsweise noch den Lyssenkoismus, der als pseudowissenschaftliche Agrarwissenschaft die Sowjetbürger pädagogisch in den Hungertod trieb. Wenn man sich als Wissenschaftler zu ihr bekannte, war man zwar ideologisch auf der richtigen Seite, aber als Wissenschaftler ein Scharlatan. Wobei es einen Unterschied gibt: damals haben es die Wissenschaftler größtenteils nicht aus Überzeugung „erforscht”, sondern aus Angst vor dem Gulag.

Was Wissenschaft wirklich bedeutet, hat ScienceFiles präzise auf den Punkt gebracht: Wissenschaft bedeutet demnach „einen systematischen und kontrollierten Forschungsprozess, der darauf abzielt, folgerichtig aufgebaute Hypothesen über Zusammenhänge auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen, um auf diese Weise zu (relativ bzw. vorerst) gesichertem Wissen zu kommen”.

Daran hätten sich die Unterzeichner natürlich versuchen können, statt Fake News über Herrn Hopf und die „Gemeinsame Erklärung” zu verbreiten. Womit sie so zwar ihrem „pädagogische[n] und demokratische[n] Ziel” ideologisch nachkommen, aber eben eine wissenschaftliche Vorgehensweise verneinen.

Ihre abschließende Drohung an Herrn Hopf und den LIT-Verlag rundet ihr gesamtes pseudowissenschaftliches und totalitäres Vorgehen ab: „Wir distanzieren uns daher nicht nur von den menschenfeindlichen Zielen der “Erklärung 2018″, sondern wollen auch nicht in den Zusammenhang mit einem Verleger gesehen werden, der sich derart äußert. Daher können wir in Zukunft nicht mehr mit dem LIT-Verlag zusammenarbeiten und fordern eine klare Absage an Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus.”

Ihr perfides Spiel aus Junk Science und Fake News hat dazu geführt, dass ein Mensch seine Unterschrift zurückzog, aus Angst um die Früchte jahrelanger Arbeit gebracht zu werden. Dieses Vorgehen ist uns eigentlich nur aus den beiden sozialistischen Diktaturen des 20. Jahrhunderts bekannt.

Etwas scheint den Professoren unter den Unterzeichnern jedoch entgangen zu sei. Durch Nennung ihrer Dienstbezeichnung „Prof.” bei der Unterzeichnung, präsentieren sie sich öffentlich als Beamter und sind so an Paragraph 33 des Beamtenstatusgesetzes gebunden:

(1)

1. Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei.

2. Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und ihr Amt zum Wohl der Allgemeinheit zu führen.

3. Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten.

(2)

Beamtinnen und Beamte haben bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergibt.

Und nun, lieber Leser, die spannende Frage zum Abschluss an Sie: wenn ein Professor eine wissenschaftliche Variante von „Kauf nicht beim Juden” akzentuiert, dann steht er, Ihrer Ansicht nach, auf Seiten der FDGO oder wo würden Sie ihn verorten?”


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