Finden Sie es nicht auch erstaunlich?
Innerhalb von ein paar Monaten haben Pharmafia-Unternehmen wie BionTech oder Moderna einen angeblichen Impfstoff [der eine Gentherapie ist] gegen ein bis dato unbekanntes Virus entwickelt, einen, das darf man natürlich nicht vergessen: sicheren und effektiven Impfstoff, der Zusatz ist obligatorisch, nicht faktisch.
Indes: Dieselben Unternehmen scheitern bislang daran, eine mRNA-Therapie gegen Krebs zu entwickeln, obschon sie auf Jahrzehnte der Vorarbeiten in der Krebsforschung zurückgreifen können, obschon die “mRNA-Technologie” so “einfach” ist, dass man angepasste “Impfstoffe” gegen Grippe oder COVID-19 in schwindelerregender Zeit und ohne wirkliche klinische Tests entwickeln kann.
Nur bei Krebs scheitert die Technologie.
Sicher: Moderna und Merck haben gerade einen Erfolg im Kampf gegen Hautkrebs vermeldet, freilich ohne auch nur ein Datum zu geben. Aber in der heutigen Zeit, in der Journalisten nur noch durchreichen und nicht mehr prüfen, reicht es “Erfolg” zu schreiben und die Sykophantenarmee der Shitstream-Medien beginnt zu marschieren.
Intismeran (mRNA-4157/V940), der “Impfstoff“, mit dem Merck/Moderna Melanomen – schwarzem Hautkrebs – zuleibe rücken will, wurde an Krebserkranken getestet, denen ein Tumor operativ entfernt wurde, die ein Krebsstadium ziwschen IIB und IV erreicht hatten, in dem ein hohes Rückfallrisiko gegeben ist (weil z.B. Lymphknoten befallen sind). Mit explizit auf die individuelle Krebsart zugeschnittenem Intismeran sollte die Überlebenszeit nach Operation für die Krebspatienten verlängert werden.
Was, wenn die Erfolgsmeldungen einen Funken von Wahrheit enthalten, wohl gelungen ist. Allerdings…, es gibt immer einen Spoiler, basiert die vermeintlich erfolgreiche Behandlung auf einer Kombination von Intismeran und Pembrolizumab (Markenname Keytruda). Pembrolizumab ist ein Antikörper gegen den Rezeptor PD-1 auf T-Zellen: Normale T-Zellen haben eine Notbremse: Bindet PD-1 an den Liganden PD-L1 (oft auf Tumorzellen), stellt die Abwehrzelle den Angriff ein. Viele Tumoren nutzen genau das, um T-Zellen zu entgehen. Pembrolizumab blockiert PD-1: T-Zellen können Krebszellen wieder angreifen. Die Idee hinter dem “Impfstoff” Intismeran trainiert T-Zellen, richtet sie auf die spezifische Art von Hautkrebs bei Patient X aus, Pembrolizumab verhindert, dass Tumorzellen den mRNA-trainierten T-Zellen entgehen.
Gute Idee, wenn es klappt.
Ob es klappt und mit welchem Preis es kommt, an Nebenwirkungen und Verkaufspreis, auf welchen Daten der angebliche Erfolg basiert, das alles sind Fragen, deren Antwort man normalerweise abwartet, bevor man Jubelmeldungen in die Welt posaunt. Bei der ARD-tagesschau ist das offensichtlich anders.
Nicht in die Shitstream-Medien schaffen es gemeinhin Meldungen wie diese:
“The DSMB identified a numerical imbalance in overall survival between treatment arms in this specific patient population and noted that further trial continuation was unlikely to change the efficacy outcome. Therefore, the DSMB recommended discontinuing treatment of patients in this trial and terminating the clinical trial.”
Das schreibt BionTech auf der eigenen Homepage. Es betrifft ein klinisches Trial mit Autogene Cevumeran, einem mRNA-”Impfstoff”, der auf die Krebsbedürfnisse eines bestimmten Patienten zugeschnitten ist, wobei die Patienten im klinischen Trial, das gerade abgebrochen wurde, allesamt Darmkrebs in einem so fortgeschritteten Stadium haben, dass ihnen Teile des Darms entfernt wurden. Zudem sind alle Teilnehmer im klinischen Trial weiterhin ctDNA-positiv, d.h. in ihrem Organismus flottieren weiterhin DNA-Fragmente des Tumors, ct = circulating tumor, kleine Stücke Erbgut, die von Krebszellen ins Blut abgegeben wurden. Die Frage, die Biontech mit seinem Trial beantworten wollte: Gelingt es mit Autogene Cevumeran die Überlebenszeit der Krebspatienten zu erhöhen.
Der Abbruch zeigt: Es gelingt nicht.
Und nicht erst seit heute. Bereits im Oktober 2025 hat die unabhängige Aufsichtsbehörde festgestellt, dass die “Futility Boundary” erreicht worden sei, das ist die Grenze, aber der es statistisch unwahrschenlich ist, dass ein positives Ergebnis im klinische Trial erreicht werden kann. Nun kommt noch ein “numerisches Ungleichgewicht im Hinblick auf das Überleben” der Probanden in den beiden unterschiedlichen Gruppen des klinischen Trials (eine Gruppe mit Cevumeran behandelt, die andere nicht) hinzu, d.h. in der Behandlungsgruppe sterben die Probanden häufiger oder schneller oder beides als in der Kontrollgruppe der “Unbehandelten”.
Der Abbruch des klinische Trials hat knapp 9% des Aktienwertes von Biontech gekostet und zeigt darüber hinaus, wie kompliziert es TATSÄCHLICH ist, einen wirksamen “Impfstoff”, nicht nur gegen Krebs zu entwickeln. Eine Feststellung, die die Frage, was Biontech mit Comirnaty und Moderna mit Spikevax eigentlich zusammengerührt haben, noch dringlicher macht als sie anhand der vielen belegten Nebenwirkungen ohnehin ist. Wir haben bereits im Oktober 2022 eine Liste mit 53 schweren Erkrankungen, die sich als Nebenwirkung zu mRNA-Spritzbrühen einstellen und in mehr als 160 Studien bestätigt sind, vorgelegt.
Für BionTech bedeutet dieser Rückschlag nicht nur einen finanziellen Verlust, er stellt auch die anderen klinischen Trials, in denen Autogene Cevumeran zum Einsatz kommt, in Frage, also die Trials, die im Wesentlichen der Bekämpfung von Bauchspeicheldrüsenkrebs (Autogene Cevumeran + Atezolizumab + Chemotherapie bei reseziertem Pankreaskarzinom, klinisches Trial: NCT05968326), dem wohl übelsten der Gesellen, die sich unter der Bezeichnung “Krebs” einfinden, dienen.
Letztlich stellt sich auch die Frage, ob die Idee einer individuellen Immuntherapie gegen Krebs, die auf mRNA-Technologie basiert, generell in Fehlschläge münden muss. Die idee in Kürze:
Vom Tumor des Patienten wird Gewebe sequenziert, vom Blut die normale DNA.
Ein Algorithmus sucht Mutationen, die nur im Tumor vorkommen (Neoantigene).
Daraus entsteht ein maßgeschneiderter mRNA-Cocktail für bis zu 20 dieser Neoantigene.
Die mRNA ist in RNA-Lipoplexen verpackt (kein klassisches Pfizer/BioNTech-COVID-LNP[lipides Nanopartikel], sondern die ältere Lipoplex-Plattform (!sic)) und wird intravenös verabreicht.
Ziel sind vor allem dendritische Zellen in lymphatischen Organen. Die Zellen sollen die Neoantigene produzieren und T-Zellen (CD8+ und CD4+) darauf trainieren, Resttumorzellen zu erkennen.
Im Hinblick auf Darmkrebs hat diese Idee zu einem Fehlschlag geführt.
Im Hinblick auf Bauchspeicheldrüsenkrebs sind die Erfolgsaussichten, obschon es sich um eine Kombistrategie handelt, die der ähnelt, mit der Merck/Moderna gegen Melanome erfolgreich gewesen sein wollen, auch nicht rosig. Es hat vielmehr den Anschein, dass nun, da klinische Trials – im Gegensatz zur Plandemie-Zeit – mehr oder weniger korrekt überwacht werden, Manipulationen an Daten dadurch erschwert werden und der vor der Plandemie verbindliche Weg durch die drei Phasen der klinische Trials einzuhalten ist, die Erfolgsaussichten für mRNA-Therapien viel unwahrscheinlicher geworden sind, als dies in Zeiten von COVID-19 als politischer Druck die Überwachung klinischer Trials beseitigt hat, was einerseits zu immensem Leid unter Gespritzten, andererseits zu immensen Gewinnen bei Pharmafia geführt hat, der Fall war.
Der Goldesel ist gerade abgemagert, und dabei haben sich die mRNA-Fabriken so große Märkte vorgestellt. Ein Blick auf die Krebsarten, die allein BionTech bekämpfen will bzw. wollte, macht deutlich, welchen Profit man wohl im Auge hatte:
CLDN6-positive solide Tumoren allgemein (BNT211 CAR-T), oft Hoden- und andere Keimzelltumoren sowie weitere CLDN6+ Karzinome
Hinzu kommen “Basket”-Studien unter dem Sammelbegriff „multiple solide Tumoren“ – also gemischte fortgeschrittene Karzinome, nicht eine einzelne Entität.
Nicht nur bei Pharmafia auch im Heer der Investoren waren die Augen ganz weit, angesichts der Profite, der hier möglich sein sollen …
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