Schlagwort: Hans Albert

Sir Karl Raimund Popper: Lese ich Adorno oder Habermas, dann habe ich den Eindruck, Verrückte sprechen zu mir

“Der unbefangene Leser wird sich möglicherweise wundern, dass ein Buch dieser Art so merkwürdige Proportionen aufweist. Nun, wer seine Entstehungsgeschichte kennt, weiß, welchen Umständen dieses Mißverhältnis zu verdanken ist. Die hier abgedruckte Diskussion begann 1961 zwischen Karl Popper und Theodor W. Adorno, sie wurde 1963 mit dem Nachtrag von Jürgen Habermas fortgesetzt, auf den ich

Kritik verboten: Fortschreitende Dogmatisierung Deutschlands

Die verbissene Art und Weise, in der Linke derzeit versuchen, ihr Dogma „Linke sind friedlich – Linke benutzen keine Gewalt“ durchzusetzen, ist ein neuerlicher Beleg dafür, dass die Dogmatisierung des öffentlichen Raums in Deutschland voranschreitet. Es ist sicher kein Wunder, dass die Ideologen des Sozialismus dabei in erster Reihe stehen, sind es doch immer Sozialisten

Geschwätz ist keine Wissenschaft: Methodologie der SozialWISSENSCHAFTEN

Sozialwissenschaften sind bzw. waren Wissenschaften. Es ist Zeit, einmal wieder daran zu erinnern. Wissenschaft unterscheidet sich von Nicht-Wissenschaft nicht dadurch, dass erstere an Universitäten betrieben wird und letztere nicht, wie viele zu meinen scheinen, sondern durch die Methode und das Ziel, dem diese Methode dient. Das Ziel jeder Wissenschaft ist Erkenntnisgewinn, die Akkumulation von Wissen,

Philosophie zum Wochenende – Hans Albert: Erkenntnis und Engagement

Hans Albert (1921 -) hat wie kein anderer zur Verbreitung des kritischen Denkens und der Methode des kritischen Rationalismus’ wie ihn Karl Raimund Popper entwickelt hat, in Deutschland beigetragen. Hans Albert ist bis heute ein engagierter Kämpfer gegen die Irrationalität und gegen all jene, die von sich behaupten, sie seien im Vollbesitz der Wahrheit oder doch zumindest im

Sinn und Unsinn in den Sozialwissenschaften

In seiner berühmten Definition des Begriffs der “Soziologie” schreibt Max Weber: “Soziologie (im hier verstandenen Sinn dieses  sehr vieldeutig gebrauchten Wortes) soll heißen: eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will” (Weber, 1988, S.542). Verallgemeinernd könnte man den Sinn der Sozialwissenschaften darin sehen, dass sie