Nein, nicht in Echtzeit! Was sollte man heute auch spionieren wollen, an deutschen Universitäten? Die neueste irre Idee aus den Genderhallen oder die neueste nicht umgesetzte Idee, die der dual use Problematik zum Opfer gefallen ist.
Nein, Spionage an Universitäten rekurriert auf ein Forschungsprojekt, das die Zeiten untersuchen will, zu denen es noch etwas zu spionieren gab, zu denen IMs von der DDR-Stasi an westdeutschen Universitäten angeworben und unterhalten wurden. Bekanntlich sind die ökonomischen und wissenschaftlichen Leistungen im Sozialismus ja sehr dürftig, was Robotron nach der Wende erkennen musste, und deshalb ist Spionage im Westen, im Kapitalismus, den es damals auch in Westdeutschland noch gegeben hat, das Mittel der Wahl.
Wie dieses Mittel der Wahl an einigen westdeutschen Universitäten ein- und umgesetzt wurde, das wollen u.a. Thomas Großbölting und Sabine Kittel vom Lehrstuhl für Neuere Geschichte und Zeitgschichte, der von der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster untersuchen:
„Für die Stasi war die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) eine sogenannte Kaderschmiede des Kapitalismus. IM „Park“, der an der WWU arbeitete, galt als wertvoller „Inoffizieller Mitarbeiter“ („IM“) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS) und war einer von Dutzenden, die an bundesdeutschen Hochschulen für den Geheimdienst der DDR tätig waren. Welche Ziele die Stasi mit der Bespitzelung der sogenannten Zentren des Feindes verfolgte und welche Informationen durch die geschätzten 170 „West-IM“ von westdeutschen Hochschulen in die DDR flossen, wollen Historiker im Projekt „Spionage an der Universität: Wirken und Einfluss des Ministeriums für Staatssicherheit an westdeutschen Hochschulen (1971 – 1989)“ ergründen. „Auf dem kleinen Feld der Forschungen zur Stasi-Westarbeit sind die Universitäten bisher noch gar nicht im Fokus gewesen“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Thomas Großbölting.
Da der Lehrstuhl für Neuere Geschichte auch noch den Zusatz „Neueste Geschichte“ führt, was man dann wohl als noch neuere Geschichte betrachten muss, würde man sich darüber hinaus ein Forschungsprojekt wünschen, das die Unterwanderung deutscher Universitäten durch den Genderismus, durch Informelle Mitarbeiter der Genderista untersucht, und das vor allem Belege dafür sammelt, wie durch Genderista an Universitäten deren Funktionsweise langsam verhindert und deren Grundlage langsam aber nachhaltig zerstört werden soll.
Dabei könnte auch geklärt werden, ob es ein Zufall ist, dass die Anzahl der heutigen Gender-Lehrstühle, 189, sich ungefähr mit der Zahl der ehemaligen Inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi an westdeutschen Universitäten deckt. Bis das geklärt ist, müssen wir natürlich eine Korrelation annehmen und keine Kausalität.
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