Im Lehrbuch für „Psychologie“ steht geschrieben:
„Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat die kognitive Sichtweise den streng behavioristischen Ansatz in den Hintergrund gedrängt. Sie legt nahe, dass wir die Ursprünge psychischer Störungen weder in der objektiven Realität von externen Reizen noch in Verstärkern und offenen Reaktionen suchen sollten. Was wir über uns selbst und über unsere Beziehungen zu anderen Menschen und unserer Umwelt wahrnehmen oder denken, ist entscheidend dafür, ob die psychischen Funktionen normal oder gestört sind. Zu den kognitiven Variablen, die unsere Anpassung steuern – oder irreführen – zählen
- unser Selbstwertgefühl,
- das wahrgenommene Ausmaß unserer Kontrolle über wichtige Verstärker,
- und der Glaube an unsere eigene Wirksamkeit bei der Bewältigung bedrohlicher Ereignisse.
Dieser aktuelle Ansatz geht davon aus, dass emotionale Verwirrung nicht direkt durch externe Ereignisse, sondern durch die vermittelnden Prozesse unserer Wahrnehmungen und Interpretationen dieser Ereignisse verursacht wird. Psychische Probleme werden als Ergebnis unserer verzerrten Situations- oder Selbstwahrnehmung oder von fehlerhaften Denkprozessen, falschen Attribuierungen oder untauglichen Problemlösungen betrachtet“ (Zimbardo 1990: 632)
Journalismus-Darsteller haben sich jahrzehntelang in der Rolle derer gefallen, die einen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung haben. Wissenschaftliche Modelle, z.B. behavioristische Stimulus-Response-Modelle, die Konsumenten von Medien als rein reaktive Verarbeiter der dargebotenen medialen Reize ansehen oder Theorien, die Medien eine Gatekeeper und Agenda Setting Funktion zuweisen, ihnen somit den Schlüssel zu den Themen zuweisen, die in der Gesellschaft diskutiert werden und die öffentliche Meinungsbildung beherrschen, haben zu diesem Irrtum sicher beigetragen.
Journalismus-Darsteller, die von der Überzeugung angetrieben werden, sie könnten dem dummen Menschen vor der Glotze sagen, was er von der Welt zu halten und zu denken habe, hatten entsprechend ein heftiges und unangenehmes Erwachen, als sie bemerkt haben, dass das nicht (mehr) der Fall ist. Zwangsläufig muss das Selbstwertgefühl dessen, der sich als Zampano gefühlt hat und nun bemerkt, dass er nichts dergleichen, eher ein Exemplar öffentlichen Amusements ist, leiden, wenn nicht verschwinden. Das einst für umfassend gehaltene Ausmaß der Kontrolle über die eigenen Erfolgserlebnisse, wie es darin bestanden hat, dass die dummen Menschen vor der Glotze glaubten, was ihnen dargeboten wurde, zumindest haben die Journalismus-Darsteller geglaubt, das sie es glauben, ist futsch, dahin, dem Zweifel gewichen, Zweifel, wie ihn soziale Medien jeden Tag aufs Neue wecken, die die Berichtertstattung der gefallenen Zampanos in ihrer ganzen Erbärmlichkeit entlarven.
Dafür hassen Sie ihn.
Dieser Hass, gemeinsam mit den beschriebenen Symptomen der geistigen Störung, die wir „Trump Derangement Syndrome (TDS)“ nennen, führt dann zu Absurditäten, zu offen ausgelebter Manie, wie der folgenden, mit der Torsten Teichmann vom ARD-Studio in Washington, einmal mehr versucht, mit Blödsinn Einfluss über Menschen zu gewinnen, in der Weise wie von Journalisten, die es früher einmal gab, erzählt wird, dass sie Einfluss gehabt hätten. Er lanciert heute die folgende Geschichte, die man bestenfalls als miesen Versuch, Trump zu diffamieren, einordnen kann, denn einen Informationswert hat sie nicht. Und wer nimmt Genugtuung aus seinem irrigen Glauben, er könne Donald Trump mit einem solchen Unfug Schaden, einer, der an TDS, wie wir es hier hergeleitet haben, leidet:
Zitat aus dem Text:
„Natürlich ist es grundsätzlich möglich, dass Trump im Januar 2021 auch mit der Tradition eines friedlichen Übergangs bricht. Das würde nicht verwundern, weil Politiker, Prominente, Investmentbanker und Unternehmensführer in den USA seit Jahrzehnten gesellschaftliche Übereinkommen und teils Gesetze brechen, ohne Konsequenzen oder grundlegende Veränderungen fürchten zu müssen. In dem Sinne ist Trump die Regel und nicht die Ausnahme.“
Dass Teichmann nicht der einzige bei der ARD ist, der an TDS leidet, wird deutlich, wenn man die Nachrichten des heutigen Tages, die Donald Trump zum Gegenstand haben, Revue passieren lässt.
Von Wahnsinnigen, die im Wahn Gegenstände zerschlagen, Menschen Schaden zufügen oder mit dem Kopf so lange gegen die Wand laufen, bis der Kopf nachgibt, ist eine Form des manischen Insistierens bekannt, die selbst dann nicht unterlassen wird, wenn klar ist, dass daraus eine Selbstschädigung resultiert. Wer als Journalist ernstgenommen werden will, der sollte tunlichst keine Widersprüche wie den oben dargestellten veröffentlichen. Er sollte zumindest eine ausgewogene und objektive Berichterstattung versuchen und seine Abneigungen, ja seinen Hass nicht wie einen Bauchladen vor sich hertragen, denn all das, was wir für Journalisten ausgeschlossen haben, das machen nur Menschen, die nach aller Regel der Psychiatrie als nicht ganz normal angesehen werden müssen, als an TDS Leidende.
Wieso man in Deutschland gezwungen wird für Psychopathen Zwangsgebühren zu entrichten, um dann mit dem konfrontiert zu werden, was als Folge von TDS entsteht, ist eine Frage, die wir nicht beantworten können. Vielleicht weiß ja einer unserer Leser eine Antwort.
Featured Image: Raving Madman – Deviant Arts
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