Stramm Links(extrem): Der Nachwuchs der ARD

Die alten weißen Männer im Zentralkomitee der SED  hätte ihre helle Freude…

Philip Plickert, Journalist bei der FAZ,hat die folgenden Abbildungen aus einem Text, der im aktuellen DJV-Magazin 11/2020 „Der Journalist“ erschienen ist, getweetet:

Zu sehen ist in der linken Abbildung die Wahlabsicht von 77 Volontären, die derzeit bei der ARD beschäftigt sind. Das Ergebnis ist eindeutig, 92,2% der Volontäre würden eine linke Partei wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Nicht, dass man sich angesichts dieser ideologischen Schieflage wundern würde. Sie bestätigt eher, was man sowieso jeden Tag bei der ARD beobachten kann. Aber dramatisch ist dieses Ergebnis dennoch: Von 77 Volontären, die die ARD beschäftigt, wählen 3 Sonstige, 2 die CDU/CSU, einer die FDP. 44 würden die Grünen wählen, 18 sehen ihre politische Heimat am extremen linken Rand und 9 würden die sozialistische Partei im Niedergang wählen.

Nun sind Volontariatsstellen eine Art Signalstellung in den späteren Beruf, d.h. diejenigen, die heute bei der ARD Volontär sind, haben eine gute Chance, diejenigen zu sein, die Sie morgen mit ihren Gebühren finanzieren müssen. Insofern ist dieses Ergebnis mehr als erschreckend. Als Sozialwissenschaftler interessiert uns jedoch, wie ein solches Ergebnis zustande kommt.



Zwei Interpretationen bieten sich an:

  • Die ARD sucht gezielt nach linkem und linksextremem Nachwuchs;
  • Die ARD ist für linken und linksextremen Nachwuchs besonders attraktiv;

Sucht die ARD gezielt nach linkem und linksextremem Nachwuchs und nimmt man ferner an, dass Organisationen versuchen, den Nachwuchs so zu rekrutieren, dass er zur Organisationskultur und zu denen, die dort bereits beschäftigt sind, passt, dann wird bestätigt, was wir ohnehin denken: Die ARD ist ein linkes Shithole mit eindeutiger Tendenz in den Linksextremismus.

Ist die ARD für linken und linksextremen Nachwuchs besonders attraktiv, dann sagt dies etwas darüber aus, wie die ARD wahrgenommen wird. Es bestätigt abermals unsere Ansicht und belegt darüber hinaus, dass die ARD eine Versorgungsanstalt für Linke (und Linksextreme) ist, was wiederum die schlechte Qualität dessen, was bei der Anstalt als Journalismus ausgegeben wird, erklärt. Denn natürlich schlägt sich die Rekrutierung von Personal in der Breite der bearbeiteten Themen und der Art und Weise, in der diese Themen bearbeitet werden, nieder. Mit ideologischem Einheitsbrei geht immer ein Verlust der Fähigkeit, die Realität in ihren vielen Facetten wahrzunehmen, einher. Daraus resultiert ein Schließungsprozess, und Schließungsprozesse haben immer dieselbe Wirkung: einen Niedergang in der Qualität von Leistung und Personal, ein Race to the bottom.

In beiden Fällen muss man die Frage stellen, wieso eine diverse Bevölkerung eine ideologische Kaderschmiede engster Weltsicht, wie die ARD finanzieren sollte. Angesichts der Freude, die Linke immer an Quoten haben, sollte man vielleicht über eine Quote für Volontäre nachdenken, die CDU/CSU, FDP und AfD wählen würden – von wegen Ausgewogenheit und Pluralismus und Diversität, vor allem Diversität und so.


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7Comments

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  1. 2
    Dirk

    Ich wüsste zu gerne, wie die Sonstigen verteilt sind. Die Freien Wähler werden es nicht sein, die da sonst gerne vorne liegen, nicht zu sprechen von der AfD, die bei den GEZ Kinder*innen ebenso zu den Sonstigen gehört. Zu befürchten ist eher, dass die MLPD einen größeren Anteil hat als die FDP oder gar einen gleich großen wie die CDU.
    Positiv an der Verteilung ist, dass sie alle beim TV sind als einem sterbenden Medium und nicht im Internet, dem die Zukunft gehört. Dort sind andere unterwegs (also jenseits von FUNK).

  2. 4
    oprantl

    Es wäre zu klären, wie es zu den Stellenbesetzungen kommt.
    Inserate, öffentliche Ausschreibungen oder stille Suche mit Empfehlung.
    Bei Bewerbungsanfragen, wer trifft die Auswahl und nach welchen Kriterien.
    Einen kleinen Einblick habe ich erhalten bei der Sendung „Jetzt red i“ im BR.
    Was dort als Publikum / Volk vorgestellt wird, sind nach strengen Kriterien einzeln selektierte Gäste mit Zugangskarten, die ortsansässige Bevölkerung erfährt davon nichts.
    Ich war zufallsbedingt als nicht Geladener mit Karte anwesend und wurde deshalb sowohl von offizieller Seite, als auch von Einzelpersonen, übelst angegriffen.
    Wehe, man stellt dort eine vorab nicht abgesprochene Frage !
    Das angesprochene Problem, -grenzüberschreitender Rausgifthandel > Tschechien-, ist natürlich rausgeschnitten worden, von wegen durchgehende Veranstaltungsübertragung.
    Warum sollte es bei Stellenbesetzungen anders laufen.

  3. 6
    Petra Wilhelmi

    Mal ehrlich, das 2. Bild sagt fast das gleiche aus. Da steht dann eben die CDU als linke Partei an erster Stelle und nicht die Grünen als linke Partei. Ich sehe da keinen Unterschied, da sich alle zu einer Blockpartei wie in der DDR zusammengefunden haben. Dass die Presse links ist, wissen wir, bemerken wir selbst tagtäglich.

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