„In einer Zeit der Verunsicherung haben wir gelernt, dass wir unserer Demokratie vertrauen können. Wir haben um den richtigen Weg gestritten […] Diejenigen, die die Gefahr des Virus leugnen, sind zwar oft besonders laut. Aber die Vernünftigen sind die große Mehrheit. […] Aus dieser Erfahrung können wir Mut und Kraft schöpfen, auch um uns gegen andere Bedrogungen wie den Klimawandel oder gegen Hunger und Armut zu engagieren. Lassen Sie uns gemeinsam handeln – in unserem Land, in Europa, mit einer neuen Regierung jenseits des Atlantik, auch weltweit“.
Das sind Teile aus dem, was Frank-Walter Steinmeier, der Bundespräsident sein will, in seiner Ansprache denen, die zuhören, zumutet. Niemand schafft es so gut wie Steinmeier, in einer kurzen Rede nahezu jeden zu verprellen, der ihm gegenüber – nun ja – fast unvoreingenommen war. Niemand schafft es, so wie Steinmeier, die Einheit in einem Satz zu beschwören und im nächsten die Einheit zu zerstören und diejenigen, die nicht so wollen, wie er, als Unvernünftige zu denunzieren. Kaum einer schafft es, eine Ansprache, in der es um Weihnachten geht, mit seinen persönlichen Animositäten gegen einen US-Amerikaner zu füllen, dem er nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen kann.
Steinmeier schafft das.
Vielleicht hat Merkel sich und Steinmeier gemeint als sie einst „Wir schaffen das“ verkündet hat.
Aber, aber, es ist Weihnachten.
Das Fest der Liebe.
Das Fest der Freude.
Das Fest der Geschenke.
Das Fest des guten Essens.
Das Fest des vielen Trinkens.
Vergessen wir also Steinmeier und wenden wir uns den wichtigen Dingen des Lebens zu:
Wir wünschen allen Lesern von ScieneceFiles, Frohe Weihnachten, Weihnachten, die ungetrübt sind von Leuten wie Steinmeier, Weihnachten, die der Erholung dienen und die es ermöglichen, Abstand von dem Irrsinn, der uns umgibt, zu gewinnen.
FROHE WEIHNACHTEN
Indes, so ganz ignorieren, kann man den Irrsinn natürlich nicht. Deshalb haben wir gedacht, nehmen wir das, was Steinmeier sagt, zum Anlass, die derzeitige Situation, wie sie sich für viele von uns darstellt, in einer etwas lockereren Weise vorzustellen, und damit die Nachricht zu verbinden, dass „die große Mehrheit der Vernünftigen“ von dem Irrsinn, den Polit-Darsteller derzeit inszenieren, bis zum Abwinken genug hat.
Zwei Beispiele zum leichteren Umgang mit den Steinmeiers dieser Welt:
Und weil ja alles Ansinnen der Polit-Darsteller darauf gerichtet ist, die Bürger des Landes in Solidarität zu einen, um gemeinsam, zusammen, wir alle, bis auf Steinmeiers-Unvernünftige, die Probleme zu lösen, die Steinmeier zu unseren Problemen machen will, zeigen wir eine Form der Problemlösung, die die Sache der Bürger und nicht die Sache der Polit-Darsteller zum Gegenstand hat, eine Problemlösung, die – bei Nachahmung – das Potential hat, Polit-Darsteller dumm aussehen zu lassen. und das wäre dann tatsächlich ein Fest der Freude.

