Friedensnobelpreis wird Kriegsnobelpreis: Black Lives Matter erste Nominierung

Krieg ist Frieden.
Freiheit ist Sklaverei.
Unwissenheit ist Stärke.

George Orwell hat die drei Slogans in seinem Roman 1984 verewigt, einem Roman, der in manchen Teilen wie ein Drehbuch wirkt, das die heutigen Verhältnisse vorwegnimmt. Zum Beispiel: Neusprech – geschaffen, um die Gedanken der Parteimitglieder zu kontrollieren und das Sagbare einzuschränken, indem der Wortschatz zusammengestrichen wird, um nicht nur das Vergangene unausdrückbar zu machen, sondern vor allem das, was sich im Hier und Jetzt ereignet, zum sprachkontrollierten doppelplusgut-Erlebnis zu machen, das schon deshalb doppelplusgut ist, weil es keinerlei Vergleichbasis in der Vergangenheit gibt.

Wir sind schon ein gutes Stück auf dem Weg in den Orwellianismus vorangekommen.

Gedankenverbrecher, Leute, die das Falsche denken und dieses falsche Denken z.B. durch ein Like an der falschen Stelle dokumentieren, werden wieder von einem Parteimob verfolgt, ehemalige Stasi-Spitzel sind dabei, Geschichte umzuschreiben, die Mitläufer, die aus Angst vor Repression, die es nur in ihrer eigenen Vorstellung gibt, verhindern, dass im Altsprech weiter von Stasi-Spitzeln die Rede ist, sie werden immer zahlreicher, die Frage, wie konnte es dazu kommen [zum Dritten Reich, zur DDR, zur Sowjetunion, zu Maos China …] sie wird gerade in Echtzeit beantwortet [Wer mehr dazu wissen will, was es mit der angesprochenen Geschichsklitterung auf sich hat, der kann sich hier und hier informieren].


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Die wohl augenfälligsten Unterfangen der letzten Monate, deren Ziel darin besteht, Betrachtern ein X für ein U vorzumachen, finden sich in den USA, in einer Wahl, von der jeder weiß, dass ihr angebliches Ergebnis Betrug darstellt, in einer weitgehenden Begehung des US-Capitols, die zu einer Übung in Domestic Terrorism aufgeblasen wird und in einer vollständigen Umdeutung der Realität, mit der versucht wird, aus Gewalttätern Friedenskämpfer zu machen, aus Mördern Friedensengel[s], aus Kommunisten Menschenfreunde, aus linken Extremisten, auch nur ansatzweise verträgliche Gestalten.

Der Abgeordnete im norwegischen Parlament “Peter Eide”, hat Black Lives Matter für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Krieg ist Frieden, falls Sie es nocht nicht wissen.

In seinem Begründungsschreiben schreibt Eide (vom Guardian übernommen):

“I find that one of the key challenges we have seen in America, but also in Europe and Asia, is the kind of increasing conflict based on inequality … Black Lives Matter has become a very important worldwide movement to fight racial injustice”.

Eide findet also, dass Black lives Matter eine wichtige Bewegung ist, um “racial injustice”, also rassistische Ungerechtigkeit zu bekämpfen, klingt gut für manche, ist aber vollkommen inhaltsleer.

Um diese Vorstellung würdigen zu können, ist es sinnvoll erst einmal zu sehen, wer dieser Peter Eide, der im Internet nur schwierig zu finden ist, eigentlich ist: Eide ist 1959 geboren und, wie man schon vermutet hat, Angehöriger der Sosialistisk Venstreparti, was man wohl mit sozialistische Linkspartei übersetzen muss, also etwas, was von der Mitte aus ganz links gesucht werden muss. Seit 2017 ist Eide einer von zwei Abgeordneten der Sosialistisk Venstreparti im Norwegischen Parlament in Oslo. Vor seiner Karriere als Abgeordneter war Eide Generalsekretär von Amnesty International in Norwegen, danach Generalsekretär von CARE International in Norwegen und Norwegian People’s Aid. In der Sosialistisk Venstreparti ist er seit 1986 aktiv, mit anderen Worten: Eide ist ein Linksfunktionär, einer, der zwar zum Lehrer ausgebildet wurde, es aber vorgezogen hat, in NGOs und dann in die Politik zu gehen, ein Weg, den man kaum gehen würde, wäre man als Lehrer erfolgreich. Ein linker Funktionär, zu dessen Neusprech vermutlich seit Jahrzehnten Begriffe wie “racial injustice” gehören, und wir halten jede Wette, er könnte “racial injustice” nicht unabhängig definieren, schlägt also Black Lives Matter für den Friedensnobelpreis vor, denn, wie er weiter schreibt, Black Lives Matter habe die “enorme Leistung” erbracht, weltweit Aufmerksamkeit und Bewusstsein für “racial injustice”, da ist er wieder, der undefinierbare Begriff, der synonym für “gut” verwendet wird, zu schaffen.


Und dann wird es realsatirisch:

Black Lives Matter habe es geschafft, Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen zu mobilisieren, nicht nur unterdrückte Menschen, es sei eine breite Bewegung, schreibt Eide.

Nun, wir haben in unserem Archiv gekramt und einige Videos zusammengestellt, die die Art und Weise zeigen, in der es Black Lives Matter gelugen ist, “alle gesellschaftlichen Gruppen zu mobilisieren”, eine Mobilisierung, die rund zwei Dutzend Tote hinterlassen hat, aber wo Gutes getan wird, da fallen natürlich Späne, solche Späne:







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Krieg ist Frieden.
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