Regenbogen-Frust in München – Die böse UEFA hat die gute Inszenierung zunichte gemacht

Im Münchner Rathaus ist dicke Luft. Schwaden der Enttäuschung ziehen durch das Gebäude, gefolgt von Schluchzen und gelegentlichem Wutgeheul. Rote Gesichter und stampfende Füße würden den Zustand im größten deutschen Kindergarten wohl am besten beschreiben.

Nun, nachdem die UEFA den schönen Plan der guten Münchner Stadträte zunichte gemacht hat, sich als gute Münchner Stadträte, deren Ausstrahlung bis nach Ungarn reicht, zu inszenieren, nun herrscht wohl großes Heulen und Zähneklappern. Wir haben für unsere Leser einen Blick hinter die Kulissen der Fraktionen geworfen, um die Reaktionen, der Besiegten, der guten Besiegten, der Münchner-Märtyrer des Regenbogens, zu dokumentieren (falls manche denken, das sei Satire, so seid gewarnt… So manche Satire hat sich später als Wahrheit erwiesen).

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Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), dem der Titel, von der UEFA-Düpierter Gutmensch verliehen wurde, ist nach allem, was wir so hören, in Rage und überlegt, wie er den Beschluss der UEFA, dieser Fussball-Vereinigung, die von sich behauptet, sie sei nicht politisch, unterlaufen kann. Im Gespräch ist sich mit Hautfarbe in den Farben des Regenbogens zu bemalen und nackt vor der Allianz Arena (ungarischer Fanblock) auf und ab zu rennen, um die Errungenschaften von LSBTusw zu zelebrieren und ein Fanal für die Freiheit im Regenbogen zu setzen. 

Die Fraktionen reagieren, soweit man hört, höchst unterschiedlich auf die Niederlage vor der UEFA.

Von der CSU-Fraktion wird berichtet, dass sie sich zum Frustsaufen und Kummerleberknödelessen in Wildbad Kreuth eingefunden hat. Hinter verschlossenen Türen wird besprochen, wie die UEFA-Schmach gerächt werden kann. Forderungen nach Internierungslagern für UEFA-Funktionäre und Rufe nach “Nieder mit der AfD” werden immer wieder von “oans-zwoa Gsuffa” Schlachtrufen durchbrochen und dem Andreas sein klein Häusel soll auch schon mehrfach versoffen worden sein.

Etwas ruhiger geht es bei der SPD zu. Die Partei ohne Inhalte diskutiert derzeit über die Grundsätze, die von der Entscheidung zuerst Regenbogenfarben zu beantragen und nun verwehrt zu bekommen, betroffen sind. Welche Grundsätze davon betroffen sind, ist derzeit unbekannt, welche Grundsätze die SPD überhaupt hat, wird derzeit erkundet. Eine Live Schaltung zur SPD-Zentrale konnte keine Klärung herbeiführen. Unbestätigten Berichten zufolge, soll bei der Diskussion über die human-skin-Performance, die Dieter Reiter sich vorgenommen hat, ein Streit über die Reihenfolge der Farben im Regenbogen ausgebrochen sein. Wir berichten, sobald sich Genaueres ergibt.

Die Grünen im Stadtrat haben sich zum eintägigen Schmollen zurückgezogen. Das Schmollen, das ursprünglich als zeitlich auf eine halbe Stunde begrenztes Hungerstreik-Schmollen angesetzt war, wurde – angesichts der Nähe zu italienischen Restaurants und der Entdeckung, dass die Restaurants einen Lieferservice anbieten, um den Hungerstreik erleichtert und zum volle Backen Schmollen umdefiniert, wobei natürlich der Tatsache Rechnung getragen werden soll, dass es Geschlechterunterschiede sowohl mit Blick auf das Schmollen als auch mit Blick auf dicke Backen gibt, weshalb es die Grünen derzeit vorziehen, von klimaneutralem und gendersensiblem Anti-UEFA Aktivismus zu sprechen, dessen genaue Ausprägung indes erst erschmollt werden muss.

Bei Volt ist die Stimmung geladen. Mit einem Kurzschluss der Paneuropäer wird jederzeit gerechnet. Ob ein solcher Kurzschluss von vorherigen Kurzschlüssen unterscheibar ist und welche, wenn überhaupt, Folgen er haben wird, ist unklar. Aber die UEFA wird schon sehen.

Bleiben noch die FDP, die Freien Wähler und die ÖDP.

Bei der FDP-Fraktion hat eine Aussage für Aufregung gesorgt. Die UEFA sei ein unabhängiger Akteur, der zudem auf einem Sportmarkt agiere, weshalb man ihn nicht zu den selben politischen Idiotien zwingen könne, denen man sich selbst verschrieben habe, so wird die Aussage kolportiert. Der Begriff “Markt”, der in dieser Aussage eines unbedachten Freien Demokraten Verwendung gefunden hat, hat zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Stadträten geführt, die ob der Verwendung rechtsextremer Begriffe all die Mühe des vorherigen Anschleimens an den Zeitgeist verschwendet sehen und sich gerade fragen, ob Opportunismus und Knierutschen in einem Grundsatzprogramm verankert werden sollen, damit Freie Gedanken, wie die des unbenannt gebliebenen Freien Demokraten der rechtsextremen Mitte ein für alle Mal ausgeschlossen sind.

Die Reaktion der ÖDP-Fraktion konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Erhlich gesagt waren wie so überrascht, dass es dieses Relikt vergangener Nachtsä- und ernteaktionen im Dienste von Demeter, Göttin des ganzen Korns überhaupt noch gibt, dass wir vor Anomie nicht mehr in der Lage waren, entsprechende Informationen zu beschaffen.

Ja, und dann gibt es noch die FREIEN Wähler die sich angesichts der unverständlichen, enttäuschenden, unglaublichen, miesen, niederträchtigen, nicht nachvollziehbaren, ja FREIEN Entscheidung der UEFA in eine Existenzkrise versetzt sehen.

Angesichts der doch mit hohem Einsatz verbundenen Aktion, die Dieter Reiter für den Mittwoch plant, bitten wir Leser, die vorhaben, sich das Spiel gegen Ungarn anzutun oder aus anderen Gründen in der Nähe der Allianz Arena weilen, sich mit einem Smartphone oder einer Kamera zu bewaffnen, um diesen eindrucksvollen Moment im Bild festzuhalten, wenn Dieter Reiter, ein Freund der kontinuierlichen Lächerlichkeit, sich aufmacht, seinen eigenen Score of Ridicule zum high score zu machen.

Sofern er nicht kalte Füße bekommt.



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