Der Evolutionsbiologe Bret Weinstein, der 2017 dafür bekannt wurde, dass er am Evergreen State College, an dem er Professor für Biologie war, gegen einen so genannten Day of Absence, an dem weiße Studenten dem College fernbleiben und Angebote auf farbige Studenten beschränkt bleiben sollten, öffentlich Widerspruch eingelegt hat, hat im Rahmen seines Podcast eine spannende Idee entwickelt. Dazu kommen wir gleich.
Weinstein hat diese Erfahrung mit militanten Studenten gemacht, deren große Ziele begründungslos im Raum voller affektiver Reiz-Reaktions-Deppen flottieren. Die Folge war ein Gerichtsprozess, Schadensersatz und eine Auflösung der Vertragsbeziehung zwischen Weinstein und dem Evergreen College. Für die Welt der sozialen Netzwerke war dies ein Segen, denn kurz nach seinem Ausscheiden aus dem Evergreen College hat Bret Weinstein mit seiner Frau Heather Heying den Dark Horse Podcast ins Leben gerufen. Ein Format, das zuweilen etwas unter ausufernden Erzählungen leidet, aber in seiner Gesamtschau viele Ideen, gute Argumente und nicht zuletzt gute Unterhaltung bietet.
Im Live-Stream #83 entwickelt Weinstein eine Idee, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen, die wir zur Diskussion stellen wollen:
Ausgangspunkt ist die Besessenheit, die sich mit der Impfung verbindet, die darin ihren Niederschlag findet, dass Polit-Darsteller und ihre Mundstücke durch die Welt laufen und jeden Oberarm, dessen sie habhaft werden könne, impfen wollen, ungeachtet der Tatsache, dass z.B. Kindern und Jugendlichen so gut wie keine Gefahr durch SARS-CoV-2 droht, ungeachtet der Tatsache, dass von COVID-19 Genesene exakt die Immunreaktion hatten und exakt die Antikörper gebildet haben, die sie durch Impfung bilden sollen, ungeachtet der Tatsache, dass es mit z.B. Ivermectin ein wirksames Mittel gegen COVID-19 gibt. Wäre Herdenimmunität tatsächlich das Ziel dieser Besessenen, die Gleichheit in Impfung fordern, sie würden die Tatsache, dass es wirksame Medikamente gibt, begrüßen, denn dadurch reduziert sich der Anteil der Bevölkerung, der geimpft werden muss, um Herdenimmunität zu erreichen (und diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, werden zu einem kleineren Problem) – immer vorausgesetzt es ist möglich, mit Impfung einen Schutz vor SARS-CoV-2 aufzubauen. Offenkundig ist die Impf-Besessenheit mit diesen Argumenten nicht in Einklang zu bringen.
Wie kann man sie also erklären.
In Kurz: Der Zwang, der ausgeübt werde, damit sich so viele Menschen wie nur möglich impfen ließen, diene dazu, die Spuren zu verwischen, es in Zukunft so gut wie unmöglich zu machen, negative (Langzeit)Folgen einer Impfung als solche zu benennen und vor Gericht Schadensersatz einzuklagen. Mit anderen Worten, derzeit werde versucht, diejenigen, die infolge einer COVID-Impfung schwer erkranken, und die Hinterbliebenen an der COVID-19-Impfung Verstorbener zu entrechten.
Was halten Sie von dieser Argumentation?
Wir haben das Argument von Weinstein auf unsere Art zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Wer es ausführlich nachhören will, der kann das im folgenden Clip tun.
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