Manchmal hilft eine Entdeckung im Archiv, eine Frage zu beantworten, die heftig umstritten ist, nein sein sollte, aber das ist sie nicht bzw. darf sie nicht sein, denn es handelt sich um eine Frage, die mit dem Klimawandel zu tun hat. Und wie wir alle wissen, ist die Wissenschaft in Fragen des anthropogenen Klimawandels beendet.
Klimawandel ist einer der Bereiche, in der die Wissenschaft zur unveränderlichen Wahrheit vorgedrungen ist, und deshalb nichts mehr geforscht und nichts mehr gefragt werden muss, denn es ist ohnehin alles klar: Es wird wärmer und Menschen sind die Ursache dafür, Menschen und ihr CO2-Ausstoss und damit Schluss.
Daher wurde die Wissenschaft in Fragen des Klimawandels durch Ideologie ersetzt. Ideologie wiederum ist eigentlich Religion, kultisches Gefasel, das über kurz oder lang mit der Realität in Widerspruch gerät und von den Hohepriestern in nationalen Regierungen oder dem Intergovernmental Panel on Climate Change vor der Realität geschützt werden muss. Das passiert, indem jeder, der eine Divergenz zwischen Beobachtungsdaten und ideologischer Behauptung festgestellt hat, diffamiert wird (Klimaleugner), aus den Listen der zu fördernden Wissenschaftler gestrichen wird, und sofern er eine institutionelle Anbindung hat, dieselbe gekappt wird.
Witzigerweise genau das, was Justin Blackface Trudeau derzeit mit seinen politischen Gegnern zu tun versucht. Wie dem auch sei, damit scheint uns der Zustand der Klimaforschung, die auf der einen Seite zu einem Geschäft, auf der anderen Seite zu einem Kult geworden ist, hinreichend beschrieben.
Interessante Ergebnisse, die man als Ergebnis der Anwendung wissenschaftlicher Methode in Verbindung mit einem Erkenntnisinteresse beschreiben kann, kommen fast ausschließlich von Autoren, die nicht im akademischen Zirkus, der an Hochschulen gastiert, engagiert sind.
Wie jeder weiß, der sich mit dem Klimakult befasst, ist das Great Barrier Reef ein Fetisch, einer jener Fetische, die bejammert werden. Im Fall des Great Barrier Reefs wird darüber gejammert, dass eine von Menschen verursachte Erwärmung des Klimas zu einer Erwärmung der Wassertemperatur geführt habe, die wiederum dazu führe, dass das Great Barrier Reef sterbe und weil das noch nicht reicht, wird angefügt, dass es bald verschwunden sei – wieder ein Menschheitserbe futsch. Der Klimakult hat etwas dezidiert Morbides. Es ist eigentlich ein Todeskult.
Wir dürfen also nach allem, was die MS-Medien uns auftischen, davon ausgehen, dass das Great Barrier Reef seit spätestens 2016 verwüstet ist, dass es seit 2018 nur noch zwei Drittel der Korallen gab, die es über die Verwüstung hinausgeschafft haben, dass es 2020 einen herzzerreißenden Anblick geboten hat und dass an allem vor allem und fast ausnahmslos und im Wesentlichen der Klimawandel schuld ist, der von Menschen verursachte Klimawandel versteht sich.
Die Timeline der Verwüstung seit 2012:
- Great Barrier Reef: Die Korallen sterben – 25. September 2021
- Jedes Grad mehr der Ozeane bedroht das Korallen-Leben – 25. September 2021
- Von wegen nicht gefährdet: Das Great Barrier Reef und Australiens Umweltpolitik – 24. Juli 2021
- Great-Barrier-Reef kein „gefährdetes“ Welterbe – 23. Juli 2021
„Wegen des Klimawandels ist das Great-Barrier-Reef schwer geschädigt. Trotzdem gilt es vorerst nicht als „gefährdetes Weltnaturerbe“. Das wollte Australien so – und startete eine diplomatische Kampagne.“ - Korallenriffe in verheerendem Zustand – 18. Juli 2021
- Herzzerreißender Anblick des Verfalls – 7. April 2020
„Forscher haben das Great Barrier Reef vor Australien aus der Luft untersucht. Ihr Fazit: Das Riff ist beschädigt wie nie zuvor. Mindestens zehn Jahre Erholung wären nötig.“ - Great Barrier Reef geht es immer schlechter– 30. August 2019
- Studie zum Great Barrier Reef: 2016 starb knapp ein Drittel der Korallen – 19. April 2018
- Klimafolgen: Neue Schäden am Great Barrier Reef – 11. April 2017
- Great Barrier Reef durch Klimawandel stark gefährdet – 18. März 2017
- Great Barrier Reef so bedroht wie nie – 29. November 2016
- GREAT BARRIER REEF : Verwüstung auf 700 Kilometern – 29. November 2016
- Great Barrier Reef in Australien: Große Bleiche am großen Riff – 29. März 2016
Die El-Niño-Hitze macht dem größten Riff der Erde schwer zu schaffen. Forscher berichten von der größten Korallenbleiche der Geschichte. - Australische Forscher warnen: Korallensterben am Great Barrier Reef – 30. Mai 2016
- Korallenbleiche bedroht das Great Barrier Reef – 20. April 2016
- Alarmierender Korallenschwund am Great Barrier Reef – 2. Oktober 2012
Wenn Sie am derzeitigen Zustand des Great Barrier Reef interessiert sind, dann finden Sie hier einen Text dazu.
Dessen ungeachtet ist das, was Bill Johnston getan hat. Die Daten, der er verarbeitet hat, stammen vom Australian Institute of Marine Science (AIMS) und von 27 verschiedenen Messstellen. Die Vergleichsdaten stammen von Astronomen. Astronomen aus Sidney und Melbourne, die längst nicht mehr unter uns weilen, die aber, 1871, als sie noch putzmunter waren, eine Seereise angetreten haben, um eine Sonnenfinsternis zu studieren. Die Seereise vom 28. November 1871 bis 24. Dezember 1871 führte die Astronomen über weite Teile des Great Barrier Reefs und wie Wissenschaftler früher nun einmal waren, so haben sich auch diese Astronomen für mehr als das Schauen in die Sterne interessiert. Z.B. für die Wassertemperatur, die sie auf der Hin- und der Rückreise akribisch gemessen und festgehalten haben, um sie der Nachwelt zu hinterlassen.
Diese, die Nachwelt hat freilich viele Jahre, mehr als ein Jahrhundert um genau zu sein, ins Land gehen lassen, ehe sie sich der Daten der Astronomen erinnert und dieselben in Person von Bill Johnston einer sinnvollen Verwendung zugeführt hat: Dem Vergleich der Temperaturen wie sie sich im Beobachtungszeitraum vom 28. November 1871 bis 24. Dezember 1871 darstellen, mit heutigen Messungen.
Ergebnis in den Worten von Johnston:
„Sea surface temperatures reported by AIMS are no warmer than they were in November and December 150 years ago in 1871.“
Eine weitere Meldung aus der Realität, die mit den Glaubensinhalten des Klimakults nicht in Einklang zu bringen ist. Wissenschaft und Religion trennen eindeutige Verhaltensweisen. Ein Wissenschaftler, der mit Ergebnissen konfrontiert ist, die das, was er bislang für richtig gehalten hat, falsifizieren, der modifiziert, was er bislang für richtig gehalten hat, passt es an die neuen Daten an. Ein religiöser Eiferer, der auf Ergebnisse stößt, die seinem Glauben widersprechen, der geht auf den los, der die Ergebnisse verbreitet, versucht, ihn zu diskreditieren, hetzt seine „Faktenchecker“ auf ihn. Denn letztlich sind Faktenchecker nichts anderes als bezahlte Attentäter. Sie ermorden nicht physisch, sie versuchen, die Methode der Zersetzung, die die Stasi so erfolgreich umgesetzt hat, zur Anwendung zu bringen. Ziel: einen Kritiker sozial zu ermorden.
Anregungen, Hinweise, Fragen, Kontakt? Redaktion @ sciencefiles.org
Sie suchen Klartext?
Wir schreiben Klartext!
Bitte unterstützen Sie unseren Fortbestand als Freies Medium.
Vielen Dank!
[wpedon id=66988]
[crypto-donation-box]
HALIFAX (Konto-Inhaber: Michael Klein):
IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
BIC: HLFXGB21B24
Direkt über den ScienceFiles-Spendenfunktion spenden:
ScienceFiles und die Alternativen Medien:
Bleiben Sie mit uns in Kontakt.
Wenn Sie ScienceFiles abonnieren, erhalten Sie bei jeder Veröffentlichung eine Benachrichtigung in die Mailbox.
[email-subscribers-form id=“1″]

