Wir haben es schon mehrfach geschrieben, wir schreiben es gerne noch einmal: Wenn man sich bei Linken über eines sicher sein kann, dann darüber, dass sie sich über kurz oder lang untereinander zerstreiten werden, gemeinhin über die Auslegung eines Passus in der heiligen linken Schrift, zuweilen auch mit Blick auf die Umsetzung der hehren Ziele, die aus der heiligen Schrift abgeleitet werden.
Woodworth wirft im American Journal of Economics and Sociology dem WEF vor, die Klimakirche, der sie wiederum angehört, dadurch in Misskredit zu bringen, dass die ideologischen Ziele des WEF gar zu deutlich im Vordergrund stünden, also der Versuch, große Teile der Menschheit unter die Kontrolle von Klaus zu bringen. Dies sei im Zusammenhang mit COVID-19 sehr deutlich geworden, denn das WEF sei einer der größten Trommler für rigide Maßnahmen und Einschränkungen individueller Freiheiten gewesen und habe sich in keiner Weise um wissenschaftliche Erkenntnis geschert. Dadurch sei sehr offenkundig geworden, dass es dem WEF um andere Dinge, als den Kampf gegen COVID-19 gehe. Und weil das so offenkundig geworden sei, leide nun auch die natürlich wissenschaftlich supergut unterfütterte Klimakirche, der Woodworth angehört, unter den Folgen der WEF-Häresie, denn das WEF spiele sich auch als Kämpfer gegen den Klimawandel auf.
Aber lesen Sie selbst im Abstract von Woodworths Text, das wir übersetzt haben.
Den Text kann man sich weitgehend sparen, denn es steht nicht mehr im Text als im Abstract:
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) wurde 1971 mit dem Ziel gegründet, führende Persönlichkeiten zusammenzubringen, um globale Probleme zu diskutieren. Es ist nun auf dem besten Weg, die mächtigste Institution der Welt zu werden, und zwar allein dadurch, dass es eine Agenda für globales Management vorlegt, die für viele politische und wirtschaftliche Führer attraktiv ist.
Zwei der zentralen Themen, auf die sich das WEF konzentriert hat, sind der Klimawandel und die COVID-19 Pandemie. Das erste Thema ist wissenschaftlich gut abgesichert [!sic]. Die Haltung des WEF und seine offiziellen Verlautbarungen zur COVID-19 Pandemie basierten nie auf den üblichen wissenschaftlichen Prüfverfahren. Dass das WEF ein Treiber der überstürzten Entscheidung COVID-19-Lockdowns und Impfpflicht einzuführen, war, deutet darauf hin, dass das WEF in erster Linie von politischen Motiven und nicht von Wissenschaft geleitet wird.
Die Art und Weise, wie das WEF das Klimaproblem angeht – als Vorwand, um die Freiheit einzuschränken, ohne erneuerbare Energiequellen zu fördern – macht die wahren Motive des WEF deutlich. Die politische Nutzung des Klimathemas durch das WEF hat dazu geführt, dass die Gültigkeit der Klimawissenschaft von der Öffentlichkeit in Frage gestellt wird.
Wenn es einen echten politischen Willen gäbe, das existenzielle Problem für künftige Generationen zu lösen, könnte sofort Folgendes unternommen werden: Um die Ölindustrie auf erneuerbare Energien umzustellen, könnten sich die nationalen Regierungen der Welt darauf einigen, von den Unternehmen, die Steuergelder für fossile Brennstoffe erhalten, eine Umstellung auf erneuerbare Energien mit einer Rate von 7-8 % pro Jahr zu verlangen.“
Die Klimakirche hat sich bereits in mindestens zwei Lager gespalten, ein Lager, Woodworths Lager, das für sich Wahrheit und umfassende Kenntnis beansprucht, und sich darin in keiner Weise vom WEF unterscheidet, wirft dem WEF dennoch vor, die reine Lehre nicht in reiner Weise zu vertreten und mit politischen Zielen von Kontrolle und Überwachung, die nicht wissenschaftlich gesichert sind, zu vermengen. Das wiederum bringt die richtige Klimakirche, Woodworths Klimakirche, von der sie denkt, sie sei wissenschaftlich gut abgesichert, in Misskredit, wie Woodworth schreibt. Gemeint ist damit, dass immer weniger Menschen hinter der heiligen Klimamonstranz herlaufen.
Holen Sie schon einmal das Popcorn aus dem Schrank.
Das wird noch interessant.
Woodworth, E., 2023. How the World Economic Forum damages the credibility of climate science. American Journal of Economics and Sociology.
