Feinstaubschleuder Elektro-Auto: VIEL dreckiger als Benziner
Michael Klein
Die einfache Welt der ideologisch Beeinträchtigten kennt nur einfach affektive Erzählungen, eine davon kann man sehr kurz zusammenfassen: Elektroauto = gut, Benziner = schlecht, SUV = ganz schlecht.
Auf Basis derartiger einfacher Erzählungen terrorisiert der London Kahn Sad IQ seine Bevölkerung mit einem ULEZ-System [Ultra-Low Emission Zone], von dem er behauptet, es würde die Luftqualität in London verbessern. Auf Basis dieser einfachen Erzählung versuchen Systemmedien ihre Konsumenten zu Tode zu erschrecken, Europäische Umweltagenturen versuchen mit der Feinstaub-Erzählung, denn es geht um Feinstaub, PM10 bzw. PM2.5, und was es damit auf sich hat, können Sie hier nachlesen, zu punkten und verkünden schon einmal ein „Massenkindersterben“. Und an allem bzw. am meisten sind die furchtbaren Autos, die Benziner, diese Drecksschleudern, deren Dreck aus dem Auspuff kommt, schuld.
Soweit die einfache Erzählung, die bei ideologisch Beeinträchtigten auf fruchtbaren Boden fällt.
Nun zur Realität.
Autos haben Reifen.
Und Reifen haben Abrieb.
Und je schwerer ein Auto ist, desto mehr Abrieb hat ein Reifen, Abrieb, der Feinstaub, PM10 und PM2.5 umfasst, also das, was aus dem Auspuff eines Benziners kommt und Anlass dafür ist, eine Hetzjagd auf Verbrennermotoren durchzuführen.
Das britische Unternehmen Emission Analytics hat nun verglichen, wie viel Feinstaub aus Auspuffen von Benzinern kommt und wie viel Reifenabrieb Elektroautos aufgrund ihres erheblich höheren Gewichts, weil Batterien eben sehr schwer sind, zusätzlich freisetzen. Das Ergebnis kann man in einem Satz zusammenfassen:
„The headline conclusion we draw now is that, comparing real-world tailpipe particulate mass emissions to tire wear emissions, both in ‘normal’ driving, the latter is actually around 1,850 times greater than the former.“
„Die wichtigste Schlussfolgerung, die wir jetzt ziehen, ist, dass beim Vergleich der realen Auspuffpartikelemissionen mit den Reifenverschleißemissionen bei „normaler“ Fahrweise, Reifenabrieb tatsächlich etwa 1.850 mal mehr Feinstaub produziert als aus dem Auspuff eines normalen Benziners kommt.
Mit anderen Worten: Der Umstieg auf Elektroautos macht die Luft dreckiger, nicht etwa sauberer, wie von denen, die es glauben wollen, obschon sie es nicht wissen, so gerne behauptet wird. Das Ergebnis, zu dem Emission Analytics gelangt ist, basiert auf einer fundierten Messung, die für beide, Benziner und Elektroautous, auf Basis einer tatsächlichen Fahrstrecke von 1.000 Meilen / 1.609 Kilometern erzielt wurde. Dabei wurden Feinstaubpartikel unmittelbar hinter den vier Reifen von Elektroautos eingesammelt und in Echtzeit gemessen, auf 6 Nanometer genau.
Abgase von Benzin-Autos wurden ebenfalls in Echzeit und im aktuellen Straßenverkehr gemessen. Und das Ergebnis sieht dann so aus:
Man muss sich an die Darstellung gewöhnen, die offenkundig gewählt wurde, um den Balken für Feinstaub, der über die Auspuffrohre von Benzinern verbreitet wird, überhaupt sichtbar zu machen. Alle Ergebnisse für Benzin-Autos wurden übrigens mit Sport Utility Vehicles, also SUVs erzielt, den besonderen ideologischen Feinden der ideologisch Beeinträchtigten.
SciFi-Support
Tatsächlich liegt die Verbreitung von Feinstaub, die über die Reifen schwerer Elektroautos erfolgt, um das 3.650fache höher als deren Verbreitung über den Auspuff eines Benziners. Die Differenz reduziert sich, wenn die Lebensspanne von Reifen eingerechnet wird, auf das 1.850fache, immer noch ein massiver Unterschied, wohlgemerkt bei normalem, nicht bei aggressivem Fahrstil.
Natürlich werden diejenigen, die ihren Tag mit einem Glaubenbekenntnis an die einfache Elektro-Welt beginnen, solche Ergebnisse ignorieren. Sie müssen sie ignorieren, denn ihre Ideologie verlangt unbedingten Gehorsam unter Ausschaltung kritischer Geistesströme. Ein Grund, warum Ideologie und Dummheit Hand in Hand gehen.