Es gibt in der Tat keinerlei Anforderungen an einen Bundestagsabgeordneten.
Tatsächlich kann jeder, egal ob er voll- oder nur teilverblödet ist, Abgeordneter im Deutschen Bundestag werden, wenn sich genug Delegierte finden, die ihn auf einem sicheren Listenplatz abladen oder er genug Wähler von sich „begeistern“ kann.
Das mag manches von dem erklären, was im Deutschen Bundestag los ist und manche von denen, die dort gelandet sind.
Indes, dass es keine Qualitätsanforderungen an Abgeordnete in Parlamenten gibt, das hat letztlich etwas mit der Naivität derjenigen zu tun, die Verfassungen geschrieben haben, Hugo Preuß an erster Stelle, und der Naivität derjenigen, die sich als Demokratietheoretiker, zuweilen zurecht, fühlen. Sie kommen an keiner Stelle auf die Idee, dass man die Qualität von Abgeordneten durch entsprechende Auswahlkriterien sicherstellen müsste, vermutlich deshalb nicht, weil sie der Ansicht waren, dass die innerparteilichen Auswahlprozesse und die anschließende Wahl dafür sorgen werden, dass nur intellektuell und charakterlich und mental geeignete Personen in Parlamenten landen, und dass für den Fall, dass Leute, deren geistiger Zustand sie eher für eine geschlossene Anstalt als ein Parlament qualifiziert, dennoch im Parlament landen, diese, kraft geringer Anzahl, nicht viel Schaden anrichten können.
Indes, alle bislang Angesprochenen muss man insofern in Schutz nehmen, als niemand von Ihnen sich die Travestie der Repräsentationsidee, die Pervertierung der Repräsentationsidee vorzustellen im Stande war, die heute in dafür prädestinierten Hirnen zu finden ist, etwa in der folgenden Weise:
„…selbst wenn ein deutscher … Staatsbürger… nicht des Lesens mächtig sein sollte, hat er alle Möglichkeiten, auch in diesem Bundestag zu sein, weil wir hier eben nicht darauf sehen, dass jemand irgendeine Art von Bildungsabschluss haben muss, sondern hier ist der Ort der Demokratie, die diesem Bundestag … der repräsentiert die Bevölkerung…“
Durchaus eine Art und Weise, das Chaos, das Bundestag und Bundesregierung ist zu erklären, Marke: Wie es soweit kommen konnte.
Aber natürlich ist das ganze eine demokratietheoretische Katastrophe schon deshalb, weil es Mindestanforderungen an den Intellekt und die Eignung eines Bundestagsabgeordneten gibt: Er sollte in der Lage sein, eine Sitzungsvorlage oder einen Gesetzentwurf zu LESEN UND ZU VERSTEHEN. Auch wenn Franziska Brantner aus dem Ministerium von Robert Habeck der leicht steuerbare Volldepp, der seine Abstimmung mit einem Kreuz, anstelle seines Names verifiziert, vorzuschweben scheint, der Ungebildete, dem der Hohepriester die heilige Schrift, die der Leseunkundige nicht lesen kann, auslegt, wie es ihm, dem Hohepriester passt, mit Demokratie hat das nichts zu tun … aber mit der Pervertierung der Repräsentationsidee.
Sicher, Bildungsabschluss oder gar ein Bildungstitel hat zunächst einmal nichts mit Intelligenz oder gar Bildung zu tun. Es mag eine Schnittmenge zwischen Hochschulabsolventen und intelligenten, gebildeten Menschen geben, aber seit der Einführung von Studienfächern wie Gender Studies, Cultural Studies, Post-Colonial Studies und wie der ganze Mist heißt, wird diese Schnittmenge immer kleiner. Dessen ungeachtet ist die Titelgeilheit unter denen, die Politiker darstellen wollen, so intensiv wie nie.
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Indes und abermals, auch wenn es Leute wie Brantner, vielleicht aus eigener Betroffenheit, nicht wahrhaben wollen: Ein Mindestmaß an Bildung muss die Voraussetzung für den Einzug in ein Parlament sein, sonst sitzen dort über kurz oder lang Leute, die behaupten, die Repräsentativitätsidee der Demokratie bestehe darin, Hinz und Kunz in den Bundestag zu bringen, um auch den Dorfdepp aus Altötting repräsentieren zu können.
Wie bescheuert die Ansicht, die Repräsentationsidee sei auf gesellschaftliche Gruppe und Merkmale von Personen bezogen, ist, das sollte eigentlich jedem klar sein, der versucht, 65 Millionen Wähler unter einen Hut zu bekommen. Wie bescheuert die Idee ist, man müsse Personen mit bestimmten Merkmalen, z.B. Analphabeten im Bundestag repräsentieren, kann man leicht daran erkennen, dass es nun schwierig wird, Kriminelle als zu repräsentierende Gruppe auszuschließen. Auf welcher Basis wollte man das tun?
Darüber hinaus dürfte es schwierig sein, die Tatsache, dass Bodybuilder und Maurermeister, Förster und Weinbauern im Bundestag NICHT adäquat repräsentiert sind, zu rechtfertigen, ebenso wie es ein Problem werden wird, die Überrepräsentation von Anwälten, Lehrern, Abschlusslosen und beruflich Gescheiterten im Bundestag in irgend einer Weise zu rechtfertigen.
Um die ganze Dummheit, die bei Brantner Sprache geworden ist, zu klassifizieren, reicht es eigentlich festzustellen, dass sich die Idee der Repräsentation auf INTERESSEN bezieht, gebündelte Interessen, wie sie z.B. in unterschiedlichen Parteiprogrammen Ausdruck finden. Repräsentieren sollen Abgeordnete nicht Krummnasige und ständig Alkoholisierte, sondern Personen, die ihre Übereinstimmung mit den Interessen, die in den Meinungen und Überzeugungen eines Kandidaten zum Ausdruck kommen, durch die WAHL des nämlichen Kandidaten zum Ausdruck gebracht haben.
Die Pervertierung der Repräsentationsidee, wie sie von Brantner vorgenommen wird, ist eines der Probleme, die die moderne Demokratie zur Ineptokratie haben werden lassen. Insofern ist es vielleicht gar nicht falsch, festzustellen:
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Naja, was ist denn heutzutage noch ein „Bildungsabschluss“?
Alles was von staatlichen Schulen kommt ist doch vollgestopft mit einem weisungsgebundenen Lehrplan….mit allem was heutzutage „dahinter steckt“.
Gebildet sind doch erst einmal Die, die mit einer Ausbildung oder Studium etwas gelernt haben und damit sich in einer freien Wirtschaft beworben haben, damit Geld verdienen, ihren Lebensunterhalt bestreiten und damit erfolgreich sind.
In der Politik ist es leider anders…. Bildung ist da eher ein Hemmnis weil mittlerweile so viele inkompetente Leute da sich tummeln die aber immer noch genau wissen was passiert wenn es einen Intellektuellen neben einem gibt der wirklich Lösungen anbietet.
Vielleicht kann man ein bisschen im Kielwasser des Erfolges mit schwimmen aber irgendwann sind solche Leute natürlich auf der Karriereleiter weit vor einem… und wenn die noch andere schlaue Leute um sich scharren war es das mit einem Leben im Überfluss und ohne Leistung…
Auch die Direktmandate sind ja nichts anderes als Listenplätze, denn vorrangig wählen die Leute halt die Partei, die denjenigen als Direktkandidaten positioniert hat, fast egal wer das ist und wie er tickt.
Im Deutschen Reich von 1871 gab es Voraussetzungen für das passive Wahlrecht:
– Mindesalter 25
– abgeschlossene Berufsausbildung
– 3 Jahre Berufserfahrung
– einwandfreier Leumund + 3 damals so genannte „Empfehlungsschreiben“, zB vom Ausbilder, Pastor, Geschäftspartner,
Hört sich grundvernünftig an. Zu dieser Zeit waren sie auch in der Lage, Häuser zu bauen, in denen man sich wohlfühlte (Deckenhöhe, Fenstergröße etc) und die bedeutend länger hielten als heutige Wohnkästen. Die naturwissenschaftlich fortschrittlichste Zeit war neoklassizistisch rückwärtsgewandt. Wird viel zu wenig gewürdigt!
Genau das ist das Grundübel unserer Zeit. Jeder der dumm genug labern kann oder genug Unterstützter hat (bzw. sich genügend kaufen kann) kann in die Politik gehen und dort sein Unwesen treiben. Das gab es nicht mal in der DDR. Selbst da mußte man was gelernt haben wenn man in die Volkskammer wollte. Das Einzige was man auch hier mußte war ideologisch – dumm Schwätzen.
Und das schlimmste man verlangt von uns das wir noch stolz darauf sein sollen…….
“…Merlin der Weise im leuchtenden Grabe / Wo ich als Jüngling gesprochen ihn habe, / Hat mit dem gleichen Wort mich belehrt… / Und auf den Höhen der indischen Lüfte / Und in den tiefen ägyptischer Grüfte / hab ich das gleiche Wort nur gehört: / Töricht auf Bessrung der Toren zu harren, / Kinder der Klugheit o habet die Narren eben zum Narren auch wie sichs gehört.” (Goethe, Koptisches Lied)
Bei einem Abgeordnetenjob geht es um einen guten bezahlten Job, mehr nicht.
Nicht ohne Grund streben insbesondere solche Personen, die beruflich und damit finanziell keinen festen Boden unter den Füßen haben in solche Jobs, zumal ja keine besonderen Anforderungen hinsichtlich Schulausbildung, Berufsausbildung u. berufliche Erfahrungen als Grundvoraussetzungen gestellt werden.
Abgeordnete vertreten die Interessen derer, denen sie ihren Job zu verdanken haben – was man ja verstehen kann – und das sind nicht die Wähler, sondern es ist ihre Partei.
Was politisch passiert entscheiden die Parteiobersten.
Ich wurde in den vergangenen zwanzig Jahren von drei verschiedenen Parteien angesprochen, doch bei ihnen mitzumachen. Wenn ich dann sah, welche Personen dort versuchten auf einen guten Listenplatz zu kommen, dann habe ich fluchtartig diese Gruppen wieder verlassen. Oft haben diese Personen das schon bei anderen Parteien versucht, ohne Erfolg. Dann wechseln sie zu einer anderen Partei, manchmal sogar in einer anderen Region, was dann einen Parteiwechsel erleichtert, in der Hoffnung dort mehr Erfolg zu haben. Mehr als drei Treffen konnte ich diese Sache nicht aushalten – und das war bei jeder Partei gleich.
Leute wie Brantner haben es gerade auf Ungebildete abgesehn, weil sie diese für leichter manipulierbar hält. Sobald einer aber nicht mehr den grünen Mist bereit ist zu fressen, den man ihm vorsetzt, kann er noch so gebildet sein und noch so gute Argumente haben, dann kriegt er schnell den Ächtungsaufkleber „Demokratiefeind“, „rechtsextrem“ oder scheinparadoxerweise das label „bildungsfern“ (denn für einen Ideologen ist Bildung Ideologietreue). So galt ja jeder als bildungsfern, der den Argumentationskapriolen eines Lauterbach während der Coronaschnupfenzeit nicht folgen wollte.
Natürlich ist es fragwürdig, dass im Bundestag null Anforderungen gestellt werden. Es werden naturgemäß viele komplexe auch internationale Themen behandelt, die ein Minimum an Verständnis erfordern. Es sei denn, man folgt schlicht und ergreifend dem Votum der Parteispitze, wie es bei namentlichen Abstimmungen erkennbar oft getan wird.
Repräsentativität im Bundestag wird nach meinem Eindruck vor allem beim Geschlecht wirklich gefordert. „Bärbel Bas ruft dazu auf, Frauen Gehör und Sichtbarkeit zu verschaffen.“ (Hoffentlich dann auch diversen Personen?) Bei allen weiteren relevanten soziodemographischen Merkmalen (formales Bildungsniveau, beruflicher Sektor: Ausbildung, Berufserfahrung, usw.) spielt der Zufall eine tragende Rolle.
Klar kann man das Parlament nicht nur mit studierten Fachkräften, die zehn Jahre Berufserfahrung vorweisen, besetzen. Trotzdem spricht der gesunde Menschenverstand dafür, dass vor allem nachgewiesene LEBENSERFAHRUNG – ganz entscheidend! – und ein bestimmtes intellektuelles Niveau hilfreich sind, damit Abgeordnete sich nicht in hohem Maße wie Emilia Fester – so sorry, Emilia! – durch Tanzeinlagen und Grimassen auszeichnen. Es hat ja seinen Grund, dass in der Wirtschaft und bei politischen Stellen idealerweise (!!!) Leute „oben stehen“, die eine fachspezifische Qualifikation mitbringen. Man kann sich nicht vorstellen, dass es bei den Chefs von Autounternehmen reicht, halbwegs Deutsch zu sprechen, ohne einschlägigem Berufsabschluss.
Es geht grünlinken Politdarstellern wie Frau Brandtner ja nicht um die republikanische repräsentative Demokratie, sondern um die „unsere Demokratie“, diese spezialdemokratische, von den Apelonen ersonnene und eingeführte Travestie auf die vom Grundgesetz gewollte Demokratie!
Wohin die Reise geht wird aus den neuesten Vorschlägen der Bertelsmann-Stiftung zur „Verbesserung“ der Erziehung zur „Medienkompetenz“ klar!
Diese lesen sich wie eine zeitgemäße Form von „Nineteen eightyfour“! Und für Indoktrination und Manipulation durch illustrierte Propaganda sind Analphabeten besonders gut geeignet!
Ich führte vor 50 Jahren (in dem sogenantem „Kommunismus“) ein őffentlichen Streit mit einem Direktor und der habe mich vorgeworfen: „Jeder Depp meint, dass er ein Direktor sein kann!“ Und ich habe geantwortet: „Und manche Depp schon einen Direktor darstellt.“
Und das wars…
@Jeder Depp kann Bundestag!
nein – das nicht!
Sie müssen antideutsch sein und dem DeepstateUSA ein Diener, Lug, trug und Verrat muß für sie eine Selbstverständlichekeit sein, wenn es den Interessen ihres Herren dient ! Und das kann nicht jeder !
Insofern sind sie schon eine Elite des Landes – sie tun nur nicht das, was der Bürger im Allgemeinen erwartet und wofür er seine Steuern zahlt !
Eine kurze Geschichte der industriell betriebenen Konsumentenvergiftung: „1866: Baumwollsamen sind landwirtschaftliche Abfälle. Nach der Gewinnung der Baumwollfasern bleiben den Landwirten Millionen Tonnen Samen zurück, die für den Menschen giftiges Öl enthalten. Gossypol, ein natürliches Pestizid in Baumwolle, macht das Öl ungenießbar. Die […]
Lust auf einen kleinen Krimi, eine neue konzertierte Aktion, eine Kampagne, mit der die Pharmafia, nachdem sie den Markt medizinischer Produkte durch Produkte, die mehr Nebenwirkungen als Wirkungen haben, von Leuten bereinigt hat, die gesund und nicht krank werden bzw. besser noch: […]
Mit Crisco nimmt die Gesundheitskatastrophe ihren Anfang… Crisco, Crystallized Cottenseed-Oil wurde von Procter und Gamble im Jahre 1911 als erstes gehärtetes Pflanzenfett und als angeblich gesunde Alternative zu tierischen Bratfetten auf den Markt gebracht. Als „Shortening“, im Deutschen ein ungehärtetes Pflanzenfett, war […]
Wer am Thema „Gesundheit“ interessiert ist und immer einmal wieder im Internet diesbezüglich recherchiert, dem dürfte der Hinweis auf Omega-3-Fettsäuren mehr oder weniger regelmäßig begegnet sein. Manchmal genügt ein Hinweis der Art, dass Omega-3-Fettsäuren „essenziell“ sind, d.h. dem Körper zugeführt werden müssen, […]
Wenn man das Tohuwabohu, das die halbwgs-Legalisierung von Cannabis umrankt, auf sich wirken lässt, dann muss man den Schluss ziehen, Grüne und SPD sind der Ansicht, damit nach der Vernichtung der deutschen Wirtschaft durch Kohleausstieg und Ausstieg aus der Kernenergie und nach […]
Ringelblume (Calendula officinalis), Mariendistel (Silybum marianum), Ginseng – asiatischer Ginseng (Panax ginseng oder panax notoginseng), amerikanischer (Panax quinquefollius), Eleuthero (Eleutherococcus senticosus; eine Pflanze, die oft sibirischer Ginseng genannt wird, obwohl es sich nicht um einen Ginseng handelt, sondern die Pflanze lediglich wie […]
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Naja, was ist denn heutzutage noch ein „Bildungsabschluss“?
Alles was von staatlichen Schulen kommt ist doch vollgestopft mit einem weisungsgebundenen Lehrplan….mit allem was heutzutage „dahinter steckt“.
Gebildet sind doch erst einmal Die, die mit einer Ausbildung oder Studium etwas gelernt haben und damit sich in einer freien Wirtschaft beworben haben, damit Geld verdienen, ihren Lebensunterhalt bestreiten und damit erfolgreich sind.
In der Politik ist es leider anders…. Bildung ist da eher ein Hemmnis weil mittlerweile so viele inkompetente Leute da sich tummeln die aber immer noch genau wissen was passiert wenn es einen Intellektuellen neben einem gibt der wirklich Lösungen anbietet.
Vielleicht kann man ein bisschen im Kielwasser des Erfolges mit schwimmen aber irgendwann sind solche Leute natürlich auf der Karriereleiter weit vor einem… und wenn die noch andere schlaue Leute um sich scharren war es das mit einem Leben im Überfluss und ohne Leistung…
Auch die Direktmandate sind ja nichts anderes als Listenplätze, denn vorrangig wählen die Leute halt die Partei, die denjenigen als Direktkandidaten positioniert hat, fast egal wer das ist und wie er tickt.
Im Deutschen Reich von 1871 gab es Voraussetzungen für das passive Wahlrecht:
– Mindesalter 25
– abgeschlossene Berufsausbildung
– 3 Jahre Berufserfahrung
– einwandfreier Leumund + 3 damals so genannte „Empfehlungsschreiben“, zB vom Ausbilder, Pastor, Geschäftspartner,
Hört sich grundvernünftig an. Zu dieser Zeit waren sie auch in der Lage, Häuser zu bauen, in denen man sich wohlfühlte (Deckenhöhe, Fenstergröße etc) und die bedeutend länger hielten als heutige Wohnkästen. Die naturwissenschaftlich fortschrittlichste Zeit war neoklassizistisch rückwärtsgewandt. Wird viel zu wenig gewürdigt!
Genau das ist das Grundübel unserer Zeit. Jeder der dumm genug labern kann oder genug Unterstützter hat (bzw. sich genügend kaufen kann) kann in die Politik gehen und dort sein Unwesen treiben. Das gab es nicht mal in der DDR. Selbst da mußte man was gelernt haben wenn man in die Volkskammer wollte. Das Einzige was man auch hier mußte war ideologisch – dumm Schwätzen.
Und das schlimmste man verlangt von uns das wir noch stolz darauf sein sollen…….
“…Merlin der Weise im leuchtenden Grabe / Wo ich als Jüngling gesprochen ihn habe, / Hat mit dem gleichen Wort mich belehrt… / Und auf den Höhen der indischen Lüfte / Und in den tiefen ägyptischer Grüfte / hab ich das gleiche Wort nur gehört: / Töricht auf Bessrung der Toren zu harren, / Kinder der Klugheit o habet die Narren eben zum Narren auch wie sichs gehört.” (Goethe, Koptisches Lied)
Meine persönlichen Beobachtungen und Eindrücke:
Bei einem Abgeordnetenjob geht es um einen guten bezahlten Job, mehr nicht.
Nicht ohne Grund streben insbesondere solche Personen, die beruflich und damit finanziell keinen festen Boden unter den Füßen haben in solche Jobs, zumal ja keine besonderen Anforderungen hinsichtlich Schulausbildung, Berufsausbildung u. berufliche Erfahrungen als Grundvoraussetzungen gestellt werden.
Abgeordnete vertreten die Interessen derer, denen sie ihren Job zu verdanken haben – was man ja verstehen kann – und das sind nicht die Wähler, sondern es ist ihre Partei.
Was politisch passiert entscheiden die Parteiobersten.
Ich wurde in den vergangenen zwanzig Jahren von drei verschiedenen Parteien angesprochen, doch bei ihnen mitzumachen. Wenn ich dann sah, welche Personen dort versuchten auf einen guten Listenplatz zu kommen, dann habe ich fluchtartig diese Gruppen wieder verlassen. Oft haben diese Personen das schon bei anderen Parteien versucht, ohne Erfolg. Dann wechseln sie zu einer anderen Partei, manchmal sogar in einer anderen Region, was dann einen Parteiwechsel erleichtert, in der Hoffnung dort mehr Erfolg zu haben. Mehr als drei Treffen konnte ich diese Sache nicht aushalten – und das war bei jeder Partei gleich.
Leute wie Brantner haben es gerade auf Ungebildete abgesehn, weil sie diese für leichter manipulierbar hält. Sobald einer aber nicht mehr den grünen Mist bereit ist zu fressen, den man ihm vorsetzt, kann er noch so gebildet sein und noch so gute Argumente haben, dann kriegt er schnell den Ächtungsaufkleber „Demokratiefeind“, „rechtsextrem“ oder scheinparadoxerweise das label „bildungsfern“ (denn für einen Ideologen ist Bildung Ideologietreue). So galt ja jeder als bildungsfern, der den Argumentationskapriolen eines Lauterbach während der Coronaschnupfenzeit nicht folgen wollte.
Natürlich ist es fragwürdig, dass im Bundestag null Anforderungen gestellt werden. Es werden naturgemäß viele komplexe auch internationale Themen behandelt, die ein Minimum an Verständnis erfordern. Es sei denn, man folgt schlicht und ergreifend dem Votum der Parteispitze, wie es bei namentlichen Abstimmungen erkennbar oft getan wird.
Repräsentativität im Bundestag wird nach meinem Eindruck vor allem beim Geschlecht wirklich gefordert. „Bärbel Bas ruft dazu auf, Frauen Gehör und Sichtbarkeit zu verschaffen.“ (Hoffentlich dann auch diversen Personen?) Bei allen weiteren relevanten soziodemographischen Merkmalen (formales Bildungsniveau, beruflicher Sektor: Ausbildung, Berufserfahrung, usw.) spielt der Zufall eine tragende Rolle.
Klar kann man das Parlament nicht nur mit studierten Fachkräften, die zehn Jahre Berufserfahrung vorweisen, besetzen. Trotzdem spricht der gesunde Menschenverstand dafür, dass vor allem nachgewiesene LEBENSERFAHRUNG – ganz entscheidend! – und ein bestimmtes intellektuelles Niveau hilfreich sind, damit Abgeordnete sich nicht in hohem Maße wie Emilia Fester – so sorry, Emilia! – durch Tanzeinlagen und Grimassen auszeichnen. Es hat ja seinen Grund, dass in der Wirtschaft und bei politischen Stellen idealerweise (!!!) Leute „oben stehen“, die eine fachspezifische Qualifikation mitbringen. Man kann sich nicht vorstellen, dass es bei den Chefs von Autounternehmen reicht, halbwegs Deutsch zu sprechen, ohne einschlägigem Berufsabschluss.
Es geht grünlinken Politdarstellern wie Frau Brandtner ja nicht um die republikanische repräsentative Demokratie, sondern um die „unsere Demokratie“, diese spezialdemokratische, von den Apelonen ersonnene und eingeführte Travestie auf die vom Grundgesetz gewollte Demokratie!
Wohin die Reise geht wird aus den neuesten Vorschlägen der Bertelsmann-Stiftung zur „Verbesserung“ der Erziehung zur „Medienkompetenz“ klar!
Diese lesen sich wie eine zeitgemäße Form von „Nineteen eightyfour“! Und für Indoktrination und Manipulation durch illustrierte Propaganda sind Analphabeten besonders gut geeignet!
Ich führte vor 50 Jahren (in dem sogenantem „Kommunismus“) ein őffentlichen Streit mit einem Direktor und der habe mich vorgeworfen: „Jeder Depp meint, dass er ein Direktor sein kann!“ Und ich habe geantwortet: „Und manche Depp schon einen Direktor darstellt.“
Und das wars…
@Jeder Depp kann Bundestag!
nein – das nicht!
Sie müssen antideutsch sein und dem DeepstateUSA ein Diener, Lug, trug und Verrat muß für sie eine Selbstverständlichekeit sein, wenn es den Interessen ihres Herren dient ! Und das kann nicht jeder !
Insofern sind sie schon eine Elite des Landes – sie tun nur nicht das, was der Bürger im Allgemeinen erwartet und wofür er seine Steuern zahlt !