Würden Sie in Gaza einen Freizeitpark errichten?
Oder in der Wüste eine Skisprung-Schanze?
Würden Sie in der Arktis einen Club Med gründen?
Oder im Schlachthof Seminare für Veganer abhalten?
Klingt alles idiotisch – und doch befindet es sich in Analogie zur derzeitigen Windenergie-Politik…
Ist Ihnen aufgefallen, dass es kaum jemanden gibt, der einen Zusammenhang zwischen der in Deutschland installierten Leistung von Onshore-Windenergie und der TATSÄCHLICHEN Energie, die von Onshore-Windenergie erbracht wird, herstellt? Es ist schon ein Problem, Daten zu finden, in denen Onshore- und Offshore-Windenergie nicht miteinander vermengt werden, wie dies beim Bundesverband Wind-Energie der Fall ist, auf dessen Seite die installierte Onshore-Windenergie-Kapazität ausgewiesen wird, ABER NICHT die damit generierte und dem Netz eingespeiste Energiemenge, die ist nur für Off- und Onshore Windenergie gemeinsam ausgewiesen.
Macht nichts, es gibt ja ScienceFiles.
Wir haben uns den Spaß gemacht, die INSTALLIERTE Leistung der Onshore-Windparks in die Jahresleistung von Onhore-Windenergie Anlagen, wie sie bei Fraunhofer ISE ausgewiesen wird, einzutragen. Sie findet sich als lila Linie, leider war es uns nicht möglich, die Linie in den Farben von Phantasialand einzufügen, in der folgenden Abbildung.
Die Fläche, die sich zwischen den grünen Balken und der lila Linie auftut, das ist die Differenz zwischen INSTALLIERTER Leistung (lila-Linie) und TATSÄCHLICHER Leitung (grüne Balken) für das Jahr 2023. Die Bandbreite der Leitungsunterschiede reicht von 117,1 Megawatt, die am 18. Juni 2023 in das Stromnetz eingespeist wurden, das entspricht 0,19% der installierten Leistung) bis 47.998 Megawatt, die am 21. Dezember 2023 in das Stromnetz eingespeist wurden, das entspricht 78,7% der installierten Leistung. Eine ziemliche Bandbreite, die jedem normalen Menschen suggeriert, dass Windenergie KEIN reliabler Energielieferant ist und sein kann, weil der Wind in Deutschland nicht der Planwirtschaft folgt, die Leute wie Robert Habeck im Auge haben, Leute, die allen Ernstes denken, man könne Natur planen.
Dessen ungeachtet vermeldet nicht nur die Tagesschau einen Run auf neue Windkraftanlagen, wie er in der letzten Ausschreibung der Bundesnetzagentur stattgefunden haben soll, denn erstmals wurde die Ausschreibung wieder überzeichnet (um ein Angebot), es gab also mehr Anbieter als ausgeschriebene Strommenge.
Was die meisten vermutlich nicht wissen: Die Bundesnetzagentur führt zu 4 gesetzlich vorgeschriebenen Zeitpunkten Ausschreibungen durch, um den Zubau von alternativen Energielieferanten zu fördern:
Wie in Planwirtschaften so üblich, wird auf den letzten Sack Zement vorgegeben, was gebaut werden darf oder besser: soll, entsprechend schrieb die Bundesnetzagentur 2.500 Megawatt an NENNLEISTUNG für zu installierende oder nach §36j des Erneuerbare Energiengesetzes bereits installierte, aber um mindestens 15% in ihrer NENNLEISTUNG aufgestockte Anlagen aus. Indes, bei der Ausschreibung geht es letztlich darum, den PREIS zu ermitteln, den Steuerzahler denen zu entrichten haben, die Windkraftanlagen errichten, den Preis, den sie pro Kilowattstunde erhalten. Bei der letzten Ausschreibung hat die Bundesnetzagentur den Preis auf 7,35 ct/kWh gedeckelt, wir sind in einer Planwirtschaft und, wie die ARD-tagesschau schreibt, die folgenden „Gebote“ erhalten:
„Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Werte liegen laut Bundesnetzagentur zwischen 5,73 und 7,35 Cent je Kilowattstunde, im Durchschnitt 7,33 Cent.“
Die Statistiker unter uns teilen ein breites Grinsen, ob dieser offensichtlichen Kollusion, dieser Kartellbildung einer Windenergiemafia, denn wenn ein Wertbereich von 0 bis 7,35 ct/kWh reicht und die vielen unterschiedlichen Gebote einen Durchschnittspreis von 7,33ct/kWh bieten, dann muss die überwiegende Mehrzahl der Bieter den HÖCHSTPREIS geboten haben und dennoch den Zuschlag erhalten haben, was OHNE Preisabsprache so gut wie ausgeschlossen ist.
Hier bedienen sich die Spezel der Grünen in den zuständigen Ministerien, die offenkundig keinerlei Fragen ob der vielen gleichlautenden Gebote stellen, frech und unverfroren bei Steuerzahlern, denn bestimmt wird hier die Höhe der Erneuerbaren Energien Umlage: Maximal 7,33 ct/kWh müssen Steuerzahler tragen, je nach dem, wie hoch der Marktpreis für Strom gerade an der EPEX ist. Wird Strom für 2,33 ct/kWh europaweit gehandelt, dann müssen deutsche Steuerzahler 5 ct/kWh drauflegen. Und die Höhe der Zuzahlung haben die Betreiber selbst bestimmt. Klassische Korruption in Verbindung mit extremem Rent Seeking.
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Sie können das alles im Erneuerbare Energien Gesetz nachlesen.
Damit ist der Wahnsinn aber noch nicht am Ende, denn es gibt in Deutschland Narren, die denken, die Lösung für das Problem, das die Lücke zwischen der installierten Leistung und der tatsächlichen Leistung darstellt, könne dadurch erreicht werden, dass man MEHR Windkraftanlagen errichtet. Eine Vorstellung, die der Überzeugung des Kurzsichtigen gleicht, er könne das Ziel in 100 Meter Entfernung, das er bislang immer verfehlt hat, treffen, wenn er nur genügend Pfeile zur Verfügung hat.
But here we are: Madness rules.
Indes, Deutschland ist schon mit Windrädern zugepflastert und zwar in einer Weise, die einem die Tränen in die Augen treibt (vor Wut), insbesondere, wenn man aus der Pfalz kommt und zu denen gehört, die den schönen Blick in die Rheinebene, den man von der Rietburg oder auch bereits von Weyher aus hat, in ihrer Jugend genossen haben.
Spoilt.
Versaut.
Für nichts.
Denn: Windkrafträder funktionieren am besten, sind am effizientesten bei Windgeschwindigkeiten zwischen 12 und 16 m/s. Die folgenden beiden Abbildungen zeigen links die Standorte der bereits installierten Vogelschredderparks, rechts sehen sie eine alte Karte des Deutschen Wetterdiensts aus dem Jahre 2004, die wir nicht neuer finden konnten, vermutlich deshalb, weil man dieser Karte so unangenehme Wahrheiten entnehmen kann, wie die: Deutschland ist für Windenergie in weiten Teilen VOLLKOMMEN UNGEEIGNET. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in allen Regionen, die nicht rot oder rötlich sind, liegt UNTER 6,4 m/s im jährlichen Durchschnitt und damit weit jenseits dessen, was man als effektive Windgeschwindigkeit ansehen kann.
Mit anderen Worten: Die Planwirtschaft aus dem Haus des grassierenden grünen Wahnsinns führt dazu, dass Unternehmen Anreize gesetzt werden, eine Technologie, die keinerlei Energiesicherheit gewährleistet, an Standorten zu errichten, die für diese Anlagen überhaupt nicht geeignet sind, einfach deshalb nicht, weil der dort vorhandene Wind viel zu geringe Geschwindigkeiten erreicht, sofern er überhaupt bläst. Eine solche Idiotie würde kein Unternehmer begehen, der das Risiko seiner Investition tragen muss. Indes, in der Planwirtschaft wird man von den Kosten für Idiotie freigehalten, man wird für idiotische Entscheidungen, wie den Bau eines Windparks in windarmer Gegend noch belohnt und hat KEINERLEI Risiko.
Das ist, was Kommunismus/Sozialismus und die zugehörige Planwirtschaft bewerkstelligt: Ineffizienz, Rent Seeking und Korruption.
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Super, dieses Thema hier noch einmal aufzugreifen. Neulich, bei Lanz, hat der Hofreiter noch geschimpft, dass in Bayern Windräder nicht im großen Stil aufgestellt werden. (sinngemäß)
Und hier kommt es, was in diesem Artikel noch nicht beschrieben wird und den Wahnsinn noch toppt: Als Anreiz liegt in Bayern die Entschädigung der Betreiber für nicht produzierte elektrische Energie gegenüber andere Gegenden noch 50% höher!
Perpetuum mobile GRÜNER Art:
Das Problem ist sehr einfach zu lösen: Man leitet den Strom einfach in einen Teil der Windräder hinein, damit sie wie Ventillatoren wirken. Dann haben die übrigen Windräder doch genug Wind, um daraus wieder Strom zu erzeugen.
Einzige Gefahr für das Projekt wäre Cervantes‘ ‚Don Quixote‘, der ja
bekanntlich mit Windmühlen kämpfte.
[…] in diesem Fall den an Idiotie grenzenden Ausbau der Windenergie, der in einem Land betrieben wird, das nicht nur viel zu wenig Wind hat, um sinnvoll Windenergie zum Stromlieferanten erheben zu können, immer vorausgesetzt, man hätte […]
[…] Und wenn Sie nun denken, Windenergie sei eine Alternative, dann haben Sie die Rechnung ohne den Wind gemacht. Denn Deutschland ist nicht nur für Sonnenenergie-Gewinnung ein miserabler Standort, Deutschland ist auch ein windarmes Land, wie wir hier gezeigt haben. […]
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Super, dieses Thema hier noch einmal aufzugreifen. Neulich, bei Lanz, hat der Hofreiter noch geschimpft, dass in Bayern Windräder nicht im großen Stil aufgestellt werden. (sinngemäß)
Und hier kommt es, was in diesem Artikel noch nicht beschrieben wird und den Wahnsinn noch toppt: Als Anreiz liegt in Bayern die Entschädigung der Betreiber für nicht produzierte elektrische Energie gegenüber andere Gegenden noch 50% höher!
Ihr könntet noch verlinken https://home.uni-leipzig.de/energy/energie-grundlagen/15.html
„Windleistung proportional zur dritten(!) Potenz der Windgeschwindigkeit“
Wilhelm Busch kommt auch vor
Perpetuum mobile GRÜNER Art:
Das Problem ist sehr einfach zu lösen: Man leitet den Strom einfach in einen Teil der Windräder hinein, damit sie wie Ventillatoren wirken. Dann haben die übrigen Windräder doch genug Wind, um daraus wieder Strom zu erzeugen.
Einzige Gefahr für das Projekt wäre Cervantes‘ ‚Don Quixote‘, der ja
bekanntlich mit Windmühlen kämpfte.
[…] in diesem Fall den an Idiotie grenzenden Ausbau der Windenergie, der in einem Land betrieben wird, das nicht nur viel zu wenig Wind hat, um sinnvoll Windenergie zum Stromlieferanten erheben zu können, immer vorausgesetzt, man hätte […]
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