Verschwörungstheorie: Southport-Riots das Werk von Agent Provocateur?

Was wäre die Welt ohne Verschwörungstheorien?
Langweilig, zumindest langweilig.

Denn: Was ist eine Verschwörungstheorie anderes als eine Hypothese über die Ursache eines bestimmten Ereignisses oder den Zweck eines bestimmten Objektes?
Insofern beginnt jede wissenschaftliche Theorie als Verschwörungstheorie darüber, wie bestimmte Elemente miteinander kombiniert werden, um ein bestimmtes Ergebnis hervorzurufen.

Die Frage, an der Verschwörungstheorien gemessen werden müssen, ist die Frage der Übereinstimmung mit der Realität, letztlich eine Frage nach den Belegen, die für die Korrektheit einer Verschwörungstheorie vorgebracht werden können.

Nun sollte man denken, dass in einer von Vernunft getragenen, offenen Gesellschaft die Prüfung vorgebrachter Belege und die Bewertung der Theorie, die sie belegen sollen, etwas ist, was im öffentlichen Raum sehr rege praktiziert wird.

Indes, das Gegenteil ist der Fall. Der öffentliche Raum ist angefüllt mit Theorien, die nicht hinterfragt werden dürfen. Werden sie dennoch hinterfragt, dann ist der Begriff der „Verschwörungstheorie“ schnell bei der Hand, wird benutzt, um das zu diskreditieren, was gegen die vermeintliche Wahrheit vorgebracht wurde.

Der Grund dafür ist schnell benannt. Er beginnt mit Interessen, Gruppen, deren Mitglieder ein Interesse an der Durchsetzung einer bestimmten Sicht auf die Welt / Theorie haben und dieses Interesse haben sie, weil sie sich über die Durchsetzung ihrer Weltsicht / Theorie  materielle oder immaterielle Vorteile verschaffen können.

So einfach kann man menschliche Gesellschaften erklären…

Letztlich ist die Frage, die mit Verschwörungstheorien und deren Plausibilität verbunden ist, die Frage: Wer profitiert davon, wenn das, was die Verschwörungstheorie besagt, korrekt ist? Wer sind die Nutznießer der „Verschwörung“, des Versuchs, Handlungen oder Ereignisse herbeizuführen, von denen die Initiatoren einen materiellen oder immateriellen Vorteil haben?

Und damit sind wir zurück bei den Ereignissen von Southport, jenem 29. Juli 2024, an dem eine Bestie, anders kann man Axel Rudakubana nach dem, was letzten Donnerstag in seiner Gerichtsverhandlung ans Tageslicht gekommen ist, nicht bezeichnen [Sie können hier nachlesen], 3 Kinder regelrecht zerstückelt und acht weitere Kinder und zwei Erwachsene zum Teil lebensgefährlich und in den meisten Fällen ihr Leben verändernd verletzt hat. Nicht nur um die Tat als solche, haben sich schnell Verschwörungstheorien gerankt, viele davon mittlerweile so gut belegt, dass man sie als Wahrheit ansehen kann, denn ein 17jähriger, der Nervengift herstellt, nach Anleitung des al Qaeda Manual, der sich aus dem al Qaeda Manual die Techniken anließt, mit denen man sicherstellt, dass Stiche mit einem Messer mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich sind, kann nicht anders als als Terrorist bezeichnet werden,

Indes, die Taten von Southport sind ein wahrer Jungbrunnen für Verschwörungstheorien:

  • Hat Keir Starmer die Familie Rudakubana als Anwalt vertreten, den Rudakubanas Asyl verschafft? Denn: Von Keir Starmer ist belegt, dass er dabei mitgewirkt hat, die Auslieferung von fünf am Ruandischen Genozid Beteiligten an Ruanda zu verhindern.
  • Ist Alphonse Rudakubana, der Vater von Axel, der offiziell als Tutsi firmiert (das sind mehrheitlich die Opfer des Genozids), tatsächlich ein Tutsi oder wurde er, weil er am Genozid mitgemischt hat, vom Hutu zum Tutsi umgewidmet?
  • Wieso gibt es keinerlei Unterlagen, die die Vaterschaft von Alphonse Rudakubana belegen, tatsächlich keinerlei Papiere, die die Einreise der Rudakubanas ins Vereinigte Königreich zum Gegenstand haben?

Die Verschwörungstheorie, mit der wir uns heute befassen wollen, ist eine, die uns vor dem Hintergrund der Tatsache interessiert, dass Keir Starmer keine Sekunde gezögert hat, die Unruhen, die sich nach dem Attentat in Southport eingestellt haben, zu instrumentalisieren, um von der Tat abzulenken und über „right wing thugs“ zu sprechen. So wie er keine Sekunde gezögert hat, der britischen Öffentlichkeit Lügen über den Massenmord in Southport zu erzählen und die Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund zu unterschlagen.

Warum hat er das getan?

Bevor wir diese Frage angehen, eine Antwort auf eine andere Frage, die uns schon länger beschäftigt. Wer den Clip von Keir Starmer in Soutport gesehen hat, die 19 Sekunden, die er erübrigen konnte, um einen Kranz am Ort des Gedenkens abzuwerfen und sich ohne dass man ein Indiz dafür hat, dass er seine Umgebung wahrgenommen hat, vom Acker zu machen, musste sich unmittelbar fragen, wie man ein solches psychopathisches Verhalten erklärt:

Nun, seit kurzem wissen wir die Antwort.
Starmer konnte nicht mehr Zeit erübrigen. Er musste zurück nach London eilen, um im Garten von No. 10 mit einem Bunch of Labour Nuts ein Sommerfest zu feiern:

Image

Man muss Prioritäten setzen im heutigen politischen Geschäft. Selbst Anteilnahme zu heucheln ist nur in einem festen Slot vorgesehen.

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Indes, unsere Verschwörungstheorie hat nicht direkt mit Keir Starmer zu tun, sondern mit den ersten Unruhen in Southport. Die Polizei oder ein mit der Polizei verbundener Agent Provocateur, soll massgeblich daran beteiligt gewesen sein, die Krawalle zu instigieren. Und natürlich ist mit den Krawallen die gesamte Erzählung weg von den Massenmorden aus Southport und hin zu „far right thugs“ gewechselt. Kein Tag, an dem nicht über „far right thugs“ in britischen Medien berichtet wurde. Kein Tag, an dem nicht britische Polizisten, die ihre besten Stunden dann haben, wenn sie Mitglieder der Arbeiterklasse festnehmen können, weil sie sich in sozialen Medien „böse“ geäußert haben, und nahezu vollständig versagen, wenn es darum geht, pakistanische Rape Gangs auszuheben, nicht „furchtbare“ Gewalttäter festgenommen und einer jahrelangen Haft zugeführt haben …

Die Ablenkung hat hervorragend funktioniert.
Bis in die letzte Woche – und nun liegt alles auf dem Tisch, und es gibt Leute, die noch einmal über die Informationen und Dokumente gehen, die es z.B. zu den „Riots“ gibt, darunter Tilly Turner, die Videoaufnahmen zu Beginn der Krawalle in Southport betrachtet hat und auf die folgende Seltsamkeit gestoßen ist:

Und nun das, was Sie vermutlich verpasst haben:

Eine Polizistin läuft hinter der Reihe ihrer Kollegen, um beim Polizeiauto die „Seite zu wechseln“ und mit einem „hooded“ Protestierer aneinander zu geraten. Es entsteht eines der ersten Gerangel, das dazu führt, die Stimmung vor Ort weiter anzuheizen. Derjenige, der dieses Gerangel initiiert hat, wechselt seinerseits die Seite und verfolgt das Gerangel dann in entspannter Haltung von hinter der Polizeilinie aus. Seine Anwesenheit scheint einen unmittelbar in seiner Nähe befindlichen Polizeibeamten nicht weiter zu irritieren oder gar zu interessieren. Man scheint sich zu kennen.

Nach dieser Episode kehrt der Agent Provocateur wieder auf die Seite der Demonstranten zurück… (Erstes Video);
Warum wohl?

Man könnte aus diesem Material den Eindruck gewinnen, dass die Krawalle von interessierter Seite angeheizt wurden, um die „far right thugs“-Erzählung in die Welt setzen zu können, von der heute klar ist, dass die Behauptung rechte Gewaltnomaden seien extra angereist, um Southport in Schutt und Asche zu legen, erfunden, erlogen war.

Warum Keir Starmer sie in die Welt gesetzt hat, ist bislang sein Geheimnis.

Was halten Sie von diesem Material?


 

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2Comments

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  1. 1
    ERINNERUNG

    Sie hatten hier vor längerer Zeit folgende Videoclips gezeigt:
    a) einen Agent Provocateur, der von der Polizei in Berin festgenommen, weggetragen und hinter dem Polizeifahrzeug sofort freigelassen wurde;
    er trug an seinem Hosenbein zwei weiße „>>“ Winkel;
    b) einen enttarnten Agent Provocateur, der sich, vor der Menge flüchtend, in ein fahrendes Einsatzfahrzeug durch die von innen geöffnete Schiebetür absetzte.

    Von Hermes Trismegistos soll der Satz stammen:
    „Wie im Kleinen, so im Großen“, also:

    c)Die Babylüge mit einer Agent ProvokateurIn
    https://www.youtube.com/watch?v=4pxS3v9TbrI

    d)Sodann die UFOs von 9/II, die Gebäude pulverisierten, mehrere Betonwände im Pentagon durchschlugen, bzw. eine kleine Abraummulde (Shanksville) schufen und anschließend spurlos im Nirvana verschwanden, einschließlich der Titanstahlwellen auf denen die Verdichterschaufeln der ‚zerstörten‘ Triebwerke sitzen.

    Die Überzeugungsmittel sind sehr herbe geworden, denn sie heiligen ja den Zweck – nur, WER heiligt diese Mittel ?

  2. 2
    Zahlemann & Söhne

    Ich hatte wirklich gedacht daß das UK aus der Friedensunion ausgetreten sei, weil es klar war, daß gerade dieses westliche System so dermaßen verkommen war/ ist, daß man besser die Flucht ergreift. Nicht, daß ich keine Zweifel daran gehabt hätte, daß man beim Auszählen das knappe Ergebnis – oh Wunder – Richtung Brexit „korrigiert“ haben könnte, aber doch im Glauben, daß man (auch von oben her) aus dem Sumpf raus wollte und daß es danach noch etwas demokratischer und sauberer zugehen könnte.
    WEIT GEFEHLT !
    B. Johnsons massive Intervention 2023? führte zur einer Ablehnung des ausgehandelten Kompromisses durch den Clown, damit zu einer Weiterführung des Krieges mit vmlt. bald Millionen umgekommener Soldaten und Zerstörung der Uskraine. Was für eine Widerwärtigkeit des UK sondergleichen. (wohl für britische Investoren im Raum Odessa?)
    Und nun erfährt man diese Schweinerei und merkt, wie das eigene Volk verarscht, mißachtet und in die Pfanne zum Vorteil anderer übler Gestalten gehauen wird. Es ist zum Kotzen und man kann nur hoffen, daß das Thema weiter brennt und alles aufgeklärt wird.
    Ein schönes Sinnbild für die offensichtliche Kaltblütigkeit ist der Kranzabwurf diese Volksvertreters, garniert mit einem rostigen und defekten, notdürftig geflickten Laternenmast im Vordergrund, der nicht besser hätte stehen können um den ganzen maroden Demokratiedreck zu charakterisieren. Es paßt alles zusammen.
    Geplante Inländerfeindlichkeit also auch im UK?
    Solche verlogenen, heuchlerischen und damit ineffizienten Systeme müssen zwangsläufig untergehen. Das Abseilen von der Friedensunion hätte man sich für den Pöbel wohl sparen können, für die UK Finanzwelt war´s wohl umso sinnvoller.

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