16.000 Euro,
Aufwandsentschädigung für 12 „Experten“,
die 5 Seiten Text,
um eine Pseudo-Definition herumschreiben.
Die Art und Weise, in der sich Hinz und Kunz an Steuergeldern gütlich halten, ist weit jenseits von politischer Korruption, es ist schlichte Selbstbedienung.
„Um den Abbau von Rassismus voranzutreiben, habe ich im Juni 2023 den Expert*innenrat Antirassismus berufen. Zwölf renommierte Expert*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis habe ich mit der Aufgabe betraut, eine zeitgemäße und umfassende Rassismusdefinition zu erarbeiten, die für das Verwaltungshandeln genutzt werden kann. Das Ergebnis bietet ebenso konkrete Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Antirassismusstrategie für Verwaltungen.“
Das schreibt Reem Alabali-Radovan, Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus, im Vorwort eines wenige Seiten umfassenden Pamphlets, das den Titel „Arbeitsdefinition Rassismus des Expert*innenrats Antirassismus“ trägt. Um einem Missverständnis vorzubeugen, obwohl Alabali-Radovan beauftragt hat, für sich in Anspruch nimmt, Ausgangspunkt des Folgenden zu sein, kommt das Geld natürlich nicht von Alabali-Radovan, sondern von Steuerzahlern.
16.000 Euro wurden für dieses Pamphlet aus dem Fenster geworfen, um den persönlichen Spleen einer „Beauftragten“ zu befriedigen, die zum einen der Ansicht ist „Rassistische Anfeindung, Diskriminierung und Ausgrenzung“ seien „für viel zu viele Menschen in unserem Land Alltag“. Diese Behauptung andererseits auf der Grundlage trifft, dass „Rassismus“ viele Facetten“ habe und nach wie vor „häufig nicht erkannt“ werde. Eine erstaunliche Fähigkeit, die Alabali-Radovan mitbringt, die Quantität von etwas einschätzen, von dem sie genau weiß, dass es „häufig nicht erkannt“ wird, sich also auch quantitativ nicht niederschlagen kann, so wenig wie sich unbekannte Zahlungsmittel durchsetzen können.
Indes, im Wahnbereich des Rassismus ist alles anders. Hier wird Geld für Unbekanntes aus dem Fenster geworfen:
um eine „zeitgemäße und umfassende Rassismusdefinition zu erarbeiten, die für das Verwaltungshandeln genutzt werden kann“.
16.000 Euro, 12 angebliche Experten und das hier ist das Ergebnis:
Ja.
Was lernen wir aus dieser „zeitgemäßen Definition“?
Rassismus basiert auf einer Einteilung aufgrund „äußerlicher Merkmale“, die nicht genannt werden können.
Bestimmte Merkmale, die ebenfalls nicht genannt werden können, werden den nach unbekannten äußerlichen Merkmalen Eingeteilten zugeschrieben.
Diese bestimmten, aber unbekannten Merkmale teilen die Eingeteilten in höher- und minderwertige Eingeteilte.
Diese Zuordnung aufgrund unbekannter äußerlicher Merkmale inklusive Zuschreibung „bestimmter“ unbekannter Merkmale führt dann dazu, dass die Eingeteilen gesellschaftlich als „zugehörig“ oder „fremd“ angesehen werden.
Und das hat Ausgrenzung zur Folge.
Rassismus tritt auf irgendwelchen Ebenen, die irgendwie miteinander in Verbindung stehen, auf und hat Ausschluss oder Zugehörigkeit zur Folge.
Rassismus ist Ergebnis bewusster und unbewusster Einstellungen und Überzeugungen, also u.a. von Einstellungen und Überzeugungen, von denen der, der sie hat, nicht weiß, dass er sie hat.
Rassismus ist überall und Diskriminierung auch.
Und obwohl Rassismus überall ist, ist er oft unabsichtlich.
Rassismus verstärkt sich selbst.
Dazu die passende Reaktion:
Wie man aus diesem gequirrlten Unfug auch nur irgend etwas ableiten können soll, das für „Verwaltungshandeln“ auch nur entfernt relevant ist, ist mir ein Rätsel.
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Tatsächlich ist die gesamte so genannte Definition eine Ansammlung von essentialistischem Blödsinn, von dem sich die „Definitionsgeber“ einbilden, dass er frei flottierend in der Welt unterwegs sei. Und wie er da so flottiert, setzt er sich in Verwaltungsvorschriften, schleicht sich in das Unbewusste von Unbewussten ein, verstärkt er sich aus sich selbst heraus, ein richtiges Perpetuum Mobile des Steuergeldschmarotzens, denn natürlich dient die ganze Pseudo-Definition dazu, Steuergeld für den „Kampf gegen Rassismus“ locker zu machen, um mit diesem Geld Legionen von „Experten“ oder „Aktivisten“ zu finanzieren.
Das sind übrigens die Experten des Expertenrats „Antirassismus“
Man muss den Impuls unterdrücken, Andreas Zicks Beteiligung an egal was, zum Anlass zu nehmen, den Untergang des aufgeklärten Abendlandes auszurufen. Aber es ist nicht einfach…
Indes, der Expertenrat, eine Mischung aus Journalisten (z.B.: Haruna-Oelker, Merghena), SPD und DGB – Parteigängern (z.B. Kleindiek , Payandeh), Mitarbeitern von Antidiskriminierungsstellen (z.B. Andrades, Gomis), Inhabern von „Professuren“ an Evangelischen Hochschulen (z.B. Ihring, Narka-Laing) ergänzt um ein paar institutionelle Bildungsforscher aus Bremen und Karlsruhe (z.B. Karakasoglu, Gomolla) ist nicht wirklich das, was man sich unter Experten zum Thema Rassismus, einem ZUTIEFST SOZIOLOGISCHEN THEMA, vorstellt, eher das Gegenteil davon.
Das mag die Definition, die keine Definition ist, erklären. Eine Definition, das nur nebenbei bemerkt, dient NORMALERWEISE dazu, einen abstrakten Begriff mit einer konkreten BEDEUTUNG zu versehen, ihn zu operationalisieren. Und eine entsprechende Operationalisierung gibt es für Rassismus schon seit so vielen Jahrzehnten, dass es fast schon in die Jahrhunderte geht, nämlich als Diskriminierung, also als negativ sanktionierendes Verhalten, das die Rasse des Diskriminierten zum Anlass hat und als solcher setzt er eine Rassenlehre voraus, die wiederum eine institutionelle Verankerung benötigt.
Natürlich ist eine solche einfache Definition, die sich letztlich über BEOBACHTBARES Verhalten bestimmt, nicht im Sinne des rent seekers, der nach Steuergeld Ausschau hält, um die eigene Finanzierung sicherzustellen. Und weil dem so ist, wurde der öffentliche Raum in den letzten Jahrzehnten von so vielen „Bestimmungen“ von Rassismus geflutet, dass es kaum mehr möglich ist, die vielen „Definitionen“, die alle dem Steuergelderwerb dienen, zu überblicken.
Die einzige, die einen Überblick über das Feld „Rassismus“ hat, weil sie sich ernsthaft mit diesem Phänomen, das in gesellschaftlichen Spuren vorhanden sein mag, beschäftigt hat, ist Dr. habil. Heike Diefenbach, von der ich die folgende Tabelle entliehen habe, die das Feld des Rassismus aufspannt und die unterschiedlichen Aspekte des Steuergelderwerbs von einander unterscheidet:
Die Tabelle entstammt der folgenden Publikation, die in unserer Blauen Reihe erschienen ist:
Darin wird inbesondere die (marxistische) Ausweitung des Rassismusbegriffs dargelegt, die Voraussetzung nicht nur dazu war, ein konkretes Konzept der Sozialwissenschaften bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln, sondern vor allem dafür, unter dem Rubrum „Rassismus“ die unterschiedlichsten Inhalte zu fassen und zur Grundlage zu nutzen, um Steuergelder zu erheischen.
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Mit Verlaub, eine derartige Definition von Rassismus, eine Aneinanderreihung von abstrakten Beschreibungen und Formulierungen, die weiterhin offenlässt, wann genau eine Äußerung oder Handlung oder Organisationsstruktur „rassistisch“ ist, ist nicht so hilfreich. Und darum geht es letzten Endes: um den sehr konkreten nachweisbaren Fall von Ungerechtigkeit bei gleichen Ausgangsbedingungen.
Dass Personen und Gruppen kategorisiert werden, indem man ihnen Merkmale zuordnet, ist ein normales, psychologisches und soziales, Alltags-Phänomen. ALLERDINGS kommt es immer darauf an, 1. ob in den den Gruppen zugeschriebenen Merkmalen automatisch eine Charakterisierung in höher- oder minderwertig mitschwingt oder man schlicht soziale Einheiten als „anders“ als man selber definiert und empfindet, sich weniger identifiziert.
„Die Zuordnung von Menschen zu einer bestimmten Gruppe führt zu einer gesellschaftlichen Wahrnehmung von ihnen als ‚zugehörig‘ bzw. ‚fremd‘“ oder ‚nichtzugehörig“ zu Deutschland, was wiederum zu ausgrenzenden Praktiken und Erfahrungen führt.“ Ja, selbstverständlich grenze ich Fremdgruppen von der Eigengruppe ab und identifiziere mich nicht mit jedermann gleichermaßen! Dasselbe machen umgekehrt alle Minderheiten- und Migrantengruppen, alle Staaten. Die Neuen Deutschen Organisationen, die Initiative Schwarze Menschen, die Türkische Gemeinde, der Bundesverband Trans*, die Grünen unterscheiden klar zwischen sich und Nicht-Gruppen-Mitgliedern. Sie empfinden Mitbürger als nicht-zugehörig.
Merke aber: Nicht jede formale ABgrenzung ist eine AUSgrenzung, die Fremdgruppen herabwürdigt. Wenn man allerdings Ab- und Ausgrenzung nicht auseinanderhält, kann man gaaaanz viel Rassismus entdecken. Dann ist jede Person, die nicht die ganze Welt umarmt, ausgrenzend und hochnäsig.
Nicht mal das Kriterium, dass „bestimmte Gruppen und ihnen zugerechnete Personen beim Zugang zu und der Teilhabe an materiellen oder immateriellen Ressourcen benachteiligt oder ausgeschlossen werden“, die „ungleiche Verteilung von Ressourcen und Privilegien“ taugen m. E. als alleiniger Beweis für Rassismus. Maximal im reinen Sozialismus/Kommunismus hat jedes Gesellschaftsmitglied rein theoretisch gleich viel Besitz, Einkommen, Macht. Die „Expert*innen“, die das fragliche Papier verfasst haben, sind sicherlich bildungsmäßig, beruflich und ökonomisch auch bessergestellt als so mancher Migrant aus Syrien oder Afghanistan oder arme deutsche Familienvater, schlicht weil diese über nicht so gute Voraussetzungen für einen gesellschaftlichen Aufstieg verfügen und ihnen kaum den Job streitig machen könnten, selbst wenn sie wollten.
Art. 3 unseres Grundgesetzes verlangt „Gleichberechtigung“/Chancengleichheit für alle Bürger, aber keine Gleichstellung. Es gibt viele Gründe, warum Menschen in einer sozialen Einheit ein unterschiedliches Ausmaß an materiellen oder immateriellen Ressourcen vorweisen. Nicht jeder Betroffene ist gleich bösartig-systematisch diskriminiert und ausgegrenzt. Zugegeben, „Normen und Vorschriften, Organisationsstrukturen und Verfahren, Praktiken und Handlungsroutinen können Menschen [rassistisch] benachteiligen“, aber beileibe nicht jede „staatliche und gesellschaftliche Struktur“ oder „rechtliche Vorgabe in staatlichen wie nichtstaatlichen Institutionen“ (usw.) produziert eindeutig unfaire, sachlich nicht zu begründende (!) Ergebnisse. Lange Rede kurzer Sinn: Wer Rassismus moniert, muss diesen immer sehr detailliert am einzelnen Fall nachweisen, um das Phänomen nicht ideologisch überzustrapazieren nach dem Motto: Rassismus ist immer und überall!
Zur Zeit der Entführung von Lorenz hatte die Illustrerte „Qu..k“ ein Interview mit F.J.Strauß veröffentlicht. Das las Herbert Wehner im Bundestag zweimal vor.
Auf einen Zwischenruf reagierte er:
„In ‚Vorwärts‘ steht manches Komische. Aber solches, so etwas Stumpfsinniges, das steht selbst dort nicht.“
Wie sich die Zeiten doch ändern …, aber man kann ja nur etwas vermissen, das man kennt: Mein Kopf, mein Kopf, warum hast du mich….?
Und er fuhr fort (aus meiner Erinnerung):
‚Ihnen geht es nicht darum, daß Terroristen lahmgelegt und unschädlich gemacht werden, sondern die Tatsache, daß es solche Terroristen gibt, dazu auszunutzen, so vieldeutig wie möglich Dunstkreise zu beschreiben und möglichst viele als in diesem Dunstkreis befindlich zu verdächtigen. Das ist alles, was sie am Kampf gegen den Terrorismus interessiert.‘ Man tausche ‚Terrorismus‘ gegen ‚Rassismus‘ und findet das verdeckte Motiv der heute so „besorgten“ PauschalVerzieher der Menscheit.
Ja, natürlich: „Unbewußter“ Rassismus. – „Symptomlose“ Krankheit. Letzteres kennen wir doch aus Zeiten der Coronoia.
Ich kenne Menschen vieler Nationalitäten und Hautfarbe und beobachte keine grassierenden Paroxysmen, wie sie die bezahlten Pauschalinvestigatoren und Denunzianten herbeizuzaubern suchen.
Es gibt aber eine Sorte Zweibeiner, um die ich einen Bogen mache: Das sind die, die mir das Lächeln, den inneren Frieden und meine Lebensfreude rauben wollen.
„Wer Rassismus moniert, muss diesen immer sehr detailliert am einzelnen Fall nachweisen, um das Phänomen nicht ideologisch überzustrapazieren nach dem Motto: Rassismus ist immer und überall!“
Ja, aber wie weist man ihn nach, wenn er nicht klar definiert ist? Und wo sind die Grenzen eines „Nachweises“, wenn er unsichtbar, unbewusst und was weiß ich noch alles „un-“ sein kann?
Und „Rassismus“ ist seit Jahrzehnten ein überstrapazierter Begriff, der sozialpsychologische, schon lange vorhandene, Konzepte wie z.B. Fremdenfeindlichkeit anscheinend erfolgreich angelöst hat, womit alle diesbezüglichen Errungenschaften der sozialpsychologischen Theoriebildung und Forschung für nichtig erklärt werden. Heute ist „Rassismus“ ein politischer Begriff, der nach Belieben gegen Leute, die man nicht mag, eingesetzt werden kann; es ist ein Kampfbegriff, der keinerlei Verbindung mehr zur Sozialwissenschaft (oder Geschichte) hat.
@ Frau Dr. habil. Heike Diefenbach: Stimmt. Ich hege vor allem immer den Verdacht, dass hinter dem Rassismus-Konzept, ausgesprochen oder unausgesprochen, ein (a) einseitiges (b) Verabsolutieren und Falsch-Verstehen des „Othering“-Konzepts steht.
Siehe z.B. Bundeszentrale für politische Bildung, 06.11.2024 „Offensichtlich und zugedeckt“- Alltagsrassismus in Deutschland:
„Starre, althergebrachte Einordnungen werden bemüht, um Menschen nach Ethnien, Nationen, Kulturen oder Rassenkonstruktionen in Schubladen einzusortieren. Diese Einordnungen sind zumeist negativ, bestimmt von rassistischen Denk- und Handlungsmustern. Was hier passiert, ist, dass Menschen in Gruppen eingeteilt werden, und zwar in ‚wir‘ und ’sie‘. ‚Othering‘, ‚Veranderung‘ nennt die Soziologie diesen Prozess, der beinhaltet, dass ’sie‘ im Gegensatz zum ‚wir‘ meist negativ bewertet werden. ‚Sie‘ sind zum Beispiel unzivilisiert, rückständig und kriminell, ‚wir‘ dagegen zivilisiert, modern und anständig.“
Zum Punkt Verabsolutieren: Letztlich wird hier die Einteilung von Gesellschaften in Gruppen – „wir“ im „sie“ – tendenziell eher negativ gewertet („Einordnungen sind zumeist negativ“). Eigentlich ist es, das schwingt mit, schon ein klein bisschen Rassismus, wenn man sich als Eigengruppe von den „anderen“ klar unterscheidet, sich mit diesen weniger identifiziert, einem diese weniger nahestehen; erst recht, wenn man eine Fremdgruppe wegen eines Merkmals kritisch sieht. Man muss allerdings bei der Trennung in „wir“ und „sie“ immer genau differenzieren, meine ich, ob hier nur nach gemeinsamen und nicht-gemeinsamen objektiven/subjektiv empfundenen Merkmalen getrennt wird oder die anderen PAUSCHAL diskriminiert/herabgewürdigt, prinzipiell GRUNDLOS SCHLECHTGEREDET werden (eine höhere Kriminalitätsquote kann ja eine statistische Tatsache sein). Die gesamte Gesellschaft ist in Tausende von Eigen- und Fremdgruppen geteilt. Sind Fans von Eintracht Frankfurt rassistisch, wenn sie sich nicht so für Siege von Bayern München begeistern und die eigenen Spieler für talentierter halten?
Zum Punkt einseitig: Wie oben bereits gesagt, wird die Einteilung in „wir“ und „sie“ ja nicht immer als kritisch angesehen. Die Neuen Deutschen Organisationen dürfen festhalten, „Wir beobachten, dass Politiker*innen die Ängste und Sorgen von Schwarzen Menschen und People of Color (BPoC) konsequent übergehen. … Nicht nur weiße Menschen, auch Millionen Schwarze und People of Color (BPoC) sind hier zuhause“. Sie dürfen also weiße von der Kategorie der nicht-weißen Menschen trennen und Ersteren Ignoranz vorwerfen. Und niemand wirft ihnen „Veranderung“ vor.
Ganz mein Humor: Wir haben also eine Antirassismus-Beauftragte, die selber nicht hinreichend genau weiß, was Rassismus überhaupt ist, und sich das deshalb auf Steuerzahlers Kosten von ein paar dahergelaufenen „Experten“ erklären lassen muss – das ist genau so geil wie ein Feuerschutzbeauftragter, dem man erst mal erklären muss, woran er erkennt, dass es brennt.
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Mit Verlaub, eine derartige Definition von Rassismus, eine Aneinanderreihung von abstrakten Beschreibungen und Formulierungen, die weiterhin offenlässt, wann genau eine Äußerung oder Handlung oder Organisationsstruktur „rassistisch“ ist, ist nicht so hilfreich. Und darum geht es letzten Endes: um den sehr konkreten nachweisbaren Fall von Ungerechtigkeit bei gleichen Ausgangsbedingungen.
Dass Personen und Gruppen kategorisiert werden, indem man ihnen Merkmale zuordnet, ist ein normales, psychologisches und soziales, Alltags-Phänomen. ALLERDINGS kommt es immer darauf an, 1. ob in den den Gruppen zugeschriebenen Merkmalen automatisch eine Charakterisierung in höher- oder minderwertig mitschwingt oder man schlicht soziale Einheiten als „anders“ als man selber definiert und empfindet, sich weniger identifiziert.
„Die Zuordnung von Menschen zu einer bestimmten Gruppe führt zu einer gesellschaftlichen Wahrnehmung von ihnen als ‚zugehörig‘ bzw. ‚fremd‘“ oder ‚nichtzugehörig“ zu Deutschland, was wiederum zu ausgrenzenden Praktiken und Erfahrungen führt.“ Ja, selbstverständlich grenze ich Fremdgruppen von der Eigengruppe ab und identifiziere mich nicht mit jedermann gleichermaßen! Dasselbe machen umgekehrt alle Minderheiten- und Migrantengruppen, alle Staaten. Die Neuen Deutschen Organisationen, die Initiative Schwarze Menschen, die Türkische Gemeinde, der Bundesverband Trans*, die Grünen unterscheiden klar zwischen sich und Nicht-Gruppen-Mitgliedern. Sie empfinden Mitbürger als nicht-zugehörig.
Merke aber: Nicht jede formale ABgrenzung ist eine AUSgrenzung, die Fremdgruppen herabwürdigt. Wenn man allerdings Ab- und Ausgrenzung nicht auseinanderhält, kann man gaaaanz viel Rassismus entdecken. Dann ist jede Person, die nicht die ganze Welt umarmt, ausgrenzend und hochnäsig.
Nicht mal das Kriterium, dass „bestimmte Gruppen und ihnen zugerechnete Personen beim Zugang zu und der Teilhabe an materiellen oder immateriellen Ressourcen benachteiligt oder ausgeschlossen werden“, die „ungleiche Verteilung von Ressourcen und Privilegien“ taugen m. E. als alleiniger Beweis für Rassismus. Maximal im reinen Sozialismus/Kommunismus hat jedes Gesellschaftsmitglied rein theoretisch gleich viel Besitz, Einkommen, Macht. Die „Expert*innen“, die das fragliche Papier verfasst haben, sind sicherlich bildungsmäßig, beruflich und ökonomisch auch bessergestellt als so mancher Migrant aus Syrien oder Afghanistan oder arme deutsche Familienvater, schlicht weil diese über nicht so gute Voraussetzungen für einen gesellschaftlichen Aufstieg verfügen und ihnen kaum den Job streitig machen könnten, selbst wenn sie wollten.
Art. 3 unseres Grundgesetzes verlangt „Gleichberechtigung“/Chancengleichheit für alle Bürger, aber keine Gleichstellung. Es gibt viele Gründe, warum Menschen in einer sozialen Einheit ein unterschiedliches Ausmaß an materiellen oder immateriellen Ressourcen vorweisen. Nicht jeder Betroffene ist gleich bösartig-systematisch diskriminiert und ausgegrenzt. Zugegeben, „Normen und Vorschriften, Organisationsstrukturen und Verfahren, Praktiken und Handlungsroutinen können Menschen [rassistisch] benachteiligen“, aber beileibe nicht jede „staatliche und gesellschaftliche Struktur“ oder „rechtliche Vorgabe in staatlichen wie nichtstaatlichen Institutionen“ (usw.) produziert eindeutig unfaire, sachlich nicht zu begründende (!) Ergebnisse. Lange Rede kurzer Sinn: Wer Rassismus moniert, muss diesen immer sehr detailliert am einzelnen Fall nachweisen, um das Phänomen nicht ideologisch überzustrapazieren nach dem Motto: Rassismus ist immer und überall!
Zur Zeit der Entführung von Lorenz hatte die Illustrerte „Qu..k“ ein Interview mit F.J.Strauß veröffentlicht. Das las Herbert Wehner im Bundestag zweimal vor.
Auf einen Zwischenruf reagierte er:
„In ‚Vorwärts‘ steht manches Komische. Aber solches, so etwas Stumpfsinniges, das steht selbst dort nicht.“
Wie sich die Zeiten doch ändern …, aber man kann ja nur etwas vermissen, das man kennt: Mein Kopf, mein Kopf, warum hast du mich….?
Und er fuhr fort (aus meiner Erinnerung):
‚Ihnen geht es nicht darum, daß Terroristen lahmgelegt und unschädlich gemacht werden, sondern die Tatsache, daß es solche Terroristen gibt, dazu auszunutzen, so vieldeutig wie möglich Dunstkreise zu beschreiben und möglichst viele als in diesem Dunstkreis befindlich zu verdächtigen. Das ist alles, was sie am Kampf gegen den Terrorismus interessiert.‘ Man tausche ‚Terrorismus‘ gegen ‚Rassismus‘ und findet das verdeckte Motiv der heute so „besorgten“ PauschalVerzieher der Menscheit.
Ja, natürlich: „Unbewußter“ Rassismus. – „Symptomlose“ Krankheit. Letzteres kennen wir doch aus Zeiten der Coronoia.
Ich kenne Menschen vieler Nationalitäten und Hautfarbe und beobachte keine grassierenden Paroxysmen, wie sie die bezahlten Pauschalinvestigatoren und Denunzianten herbeizuzaubern suchen.
Es gibt aber eine Sorte Zweibeiner, um die ich einen Bogen mache: Das sind die, die mir das Lächeln, den inneren Frieden und meine Lebensfreude rauben wollen.
@eht
„Wer Rassismus moniert, muss diesen immer sehr detailliert am einzelnen Fall nachweisen, um das Phänomen nicht ideologisch überzustrapazieren nach dem Motto: Rassismus ist immer und überall!“
Ja, aber wie weist man ihn nach, wenn er nicht klar definiert ist? Und wo sind die Grenzen eines „Nachweises“, wenn er unsichtbar, unbewusst und was weiß ich noch alles „un-“ sein kann?
Und „Rassismus“ ist seit Jahrzehnten ein überstrapazierter Begriff, der sozialpsychologische, schon lange vorhandene, Konzepte wie z.B. Fremdenfeindlichkeit anscheinend erfolgreich angelöst hat, womit alle diesbezüglichen Errungenschaften der sozialpsychologischen Theoriebildung und Forschung für nichtig erklärt werden. Heute ist „Rassismus“ ein politischer Begriff, der nach Belieben gegen Leute, die man nicht mag, eingesetzt werden kann; es ist ein Kampfbegriff, der keinerlei Verbindung mehr zur Sozialwissenschaft (oder Geschichte) hat.
@ Frau Dr. habil. Heike Diefenbach: Stimmt. Ich hege vor allem immer den Verdacht, dass hinter dem Rassismus-Konzept, ausgesprochen oder unausgesprochen, ein (a) einseitiges (b) Verabsolutieren und Falsch-Verstehen des „Othering“-Konzepts steht.
Siehe z.B. Bundeszentrale für politische Bildung, 06.11.2024 „Offensichtlich und zugedeckt“- Alltagsrassismus in Deutschland:
„Starre, althergebrachte Einordnungen werden bemüht, um Menschen nach Ethnien, Nationen, Kulturen oder Rassenkonstruktionen in Schubladen einzusortieren. Diese Einordnungen sind zumeist negativ, bestimmt von rassistischen Denk- und Handlungsmustern. Was hier passiert, ist, dass Menschen in Gruppen eingeteilt werden, und zwar in ‚wir‘ und ’sie‘. ‚Othering‘, ‚Veranderung‘ nennt die Soziologie diesen Prozess, der beinhaltet, dass ’sie‘ im Gegensatz zum ‚wir‘ meist negativ bewertet werden. ‚Sie‘ sind zum Beispiel unzivilisiert, rückständig und kriminell, ‚wir‘ dagegen zivilisiert, modern und anständig.“
Zum Punkt Verabsolutieren: Letztlich wird hier die Einteilung von Gesellschaften in Gruppen – „wir“ im „sie“ – tendenziell eher negativ gewertet („Einordnungen sind zumeist negativ“). Eigentlich ist es, das schwingt mit, schon ein klein bisschen Rassismus, wenn man sich als Eigengruppe von den „anderen“ klar unterscheidet, sich mit diesen weniger identifiziert, einem diese weniger nahestehen; erst recht, wenn man eine Fremdgruppe wegen eines Merkmals kritisch sieht. Man muss allerdings bei der Trennung in „wir“ und „sie“ immer genau differenzieren, meine ich, ob hier nur nach gemeinsamen und nicht-gemeinsamen objektiven/subjektiv empfundenen Merkmalen getrennt wird oder die anderen PAUSCHAL diskriminiert/herabgewürdigt, prinzipiell GRUNDLOS SCHLECHTGEREDET werden (eine höhere Kriminalitätsquote kann ja eine statistische Tatsache sein). Die gesamte Gesellschaft ist in Tausende von Eigen- und Fremdgruppen geteilt. Sind Fans von Eintracht Frankfurt rassistisch, wenn sie sich nicht so für Siege von Bayern München begeistern und die eigenen Spieler für talentierter halten?
Zum Punkt einseitig: Wie oben bereits gesagt, wird die Einteilung in „wir“ und „sie“ ja nicht immer als kritisch angesehen. Die Neuen Deutschen Organisationen dürfen festhalten, „Wir beobachten, dass Politiker*innen die Ängste und Sorgen von Schwarzen Menschen und People of Color (BPoC) konsequent übergehen. … Nicht nur weiße Menschen, auch Millionen Schwarze und People of Color (BPoC) sind hier zuhause“. Sie dürfen also weiße von der Kategorie der nicht-weißen Menschen trennen und Ersteren Ignoranz vorwerfen. Und niemand wirft ihnen „Veranderung“ vor.
Ganz mein Humor: Wir haben also eine Antirassismus-Beauftragte, die selber nicht hinreichend genau weiß, was Rassismus überhaupt ist, und sich das deshalb auf Steuerzahlers Kosten von ein paar dahergelaufenen „Experten“ erklären lassen muss – das ist genau so geil wie ein Feuerschutzbeauftragter, dem man erst mal erklären muss, woran er erkennt, dass es brennt.
leichte SPrache von Debilen für Debile…