Wir hören ständig davon, wie schwierig es sei, sich in der medial vermittelten Welt zurechtzufinden im Hinblick auf die Interessen, die hinter bestimmten Medien oder hinter bestimmten Nachrichten oder Berichten stehen, wie schwierig es sei, Wahrheit von Lüge zutrennen, Aufklärung von Täuschung etc. Gleichzeitig werden Vorurteile oder Heuristiken, die man dabei verwendet, sich ein Urteil über etwas zu bilden, verteufelt, weil sie im Einzelfall oder vielleicht sogar in einer nennenswerten Anzahl von Fällen ja immerhin falsch sein könnten.
Geraten wird uns, dem zu vertrauen, was uns „Experten“ unbekannter Qualifikation als richtig oder gut verkünden, ganz so, als sei Expertentum, so es denn tatsächlich vorhanden sein sollte, eine Eigenschaft, durch die sich ein quasi göttliches Urteil über das, was richtig oder gut ist, am Ende sogar für alle bzw. „die Gesellschaft“, mitteile.
Dass das keine vernünftigte Option ist, sollte eigentlich für jeden ziemlich schnell erkennbar sein, und sei es nur aufgrund vergangener Erfahrungen mit „Experten“, die entweder tatsächlich keine Expertise hatten oder ihre Expertise aus opportunistischen Gründen in den Wind zu schreiben bereit waren.
Was also tun?
Dass wir Heuristiken anwenden, wenn wir entscheiden (sollen), wie wir uns zu Dingen stellen, ist unvermeidlich.
Wenn es um moralische Urteile geht, dann fällt vielen von uns die Entscheidung darüber, wie wir uns zu etwas stellen (sollten), vergleichsweise leicht, nämlich dann, wenn wir grundlegende Prinzipien haben, die unsere Moral ausmachen. Wir legen diese Prinzipien bzw. auf ihnen basierende Heuristiken unseren moralischen Urteilen zugrunde und werfen sie nicht einfach über den Haufen, weil jemand ein anderes Prinzip hat und seinen eigenen Urteilen zugrundelegt.
Sicher haben Sie ein „Rezept“, eine Heuristik, die Ihnen dabei hilft, sich zu Dingen zu stellen, ohne sie in jedem Fall und im Einzelnen würdigen zu müssen (was die menschliche Kognition ohnehin völlig überfordern würde).
Welches ist es? Auf welches Grundprinzip des Anstandes (wenn man so sagen will) geht es zurück?
Ich persönlich habe ein „Rezept“ mit Bezug auf moralische Urteile, und es ist ein recht simples. Ich behaupte nicht, dass es unfehlbar sei – das wird man von keinem oder kaum einem Prinzip behaupten können – , aber in den bei Weitem meisten Fällen hat es sich für mich als tragfähig erwiesen.
Das „Rezept“ besteht darin, die folgende einfache Frage zu stellen:
„Bringt eine Sache oder ein Handeln mehr – vor allem: mehr unnötiges – Leid in diese Welt oder reduziert es das Leid in dieser Welt vorhersehbar?“
Eine philosophische Abhandlung würde erfordern, dass „Leid“ definiert wird, dass eine Regel für die Abwägung von Leid der einen gegen Nutzen (im weitesten Sinn) der andern angegeben wird etc. Aber seien wir ehrlich: im täglichen Leben ist es gewöhnlich nicht notwendig, z.B. zu definieren, was genau „Leid“ sein soll; es teilt sich ziemlich unmittelbar mit, vor allem als Angst oder Schmerz. Und ebenso verhält es sich in der Regel mit dem Abwägen von Leid(/-Verursachen) auf der einen Seite und Nutzen oder „Erfordernis“ auf der anderen Seite.
So habe ich keinerlei Schwierigkeiten, das Verfahren des Halal-Schlachtens als gänzlich unmoralisch anzusehen und als akzeptabel auszuschließen, bringt es doch de facto mehr Leid, und vor allem in der Sache des Tötens mehr unnötiges Leid für die so zur Strecke gebrachten Tiere in diese Welt.
Auf der anderen Seite besteht ein „Nutzen“ von Fleischessern lediglich darin, dass sie meinen können, dass ein Gott, von dem sie eine bestimmte Vorstellung haben, Propheten damit beauftragt haben mag, auf eine Weise zu handeln, die unnötiges Leid in diese Welt gebracht hat, und dass sie es deshalb genauso machen müssten.
Warum, bitte, sollte man sich einen solchen – sadistischen – Gott vorstellen wollen oder meinen, ihm Folge leisten zu sollen, wenn dieser Gott nichts besseres zu tun hatte, als mehr und unnötiges Leid in diese Welt zu bringen?! Und überhaupt: wenn Gott alles kann, kann er dann nicht vielleicht seine Meinung ändern?
Wie dem auch sei – in jedem Fall steht realem, unnötigem Leid, lediglich eine Vorstellung gegenüber, deren Bezug zur Realität, sagen wir, höchst fragwürdig ist. Die Entscheidung in diesem Fall sollte also anhand meiner einfachen Frage leicht fallen.
Dasselbe gilt für die große Mehrzahl politischer Entscheidungen oder Maßnahmen:
Ist es akzeptabel, dass aufgrund der Vorstellung von menschengemachtem Klimawandel konkretes und unnötiges Leid unter Menschen verursacht wird, etwa in Form finanzieller Not, die sich u.a. in frierenden und sogar erfrierenden alten Menschen äußert? Selbst dann, wenn er existieren würde, würden Maßnahmen wie die Reduktion von CO2-Ausstoß z.B. in Deutschland oder im Vereinigten Köngreich ohne Effekt bleiben, wenn Staaten wie China und Indien sich nicht an ihnen beteiligen oder sie sogar als eine Art „Freischein“ ansehen, um selbst mehr CO2 ausstoßen zu können. Dem konkreten verursachten Leid stünde also keinerlei erkennbarer Nutzen in der beobachtbaren Realität gegenüber; solches Leid ist im tiefsten Sinn unnötig.
Aber selbst dann, wenn China und Indien dieselben Politiken verfolgen würde wie Deutschland oder das Vereinigte Königreich – wäre jetzt konkret verursachtes Leid dadurch zu rechtfertigen, dass kommende Generationen vielleicht in einer Welt leben werden, in der die durchschnittliche Temperatur des Erdballes 1 Grad höher ist als das jetzt der Fall ist?
Ergebnisse des Sozialismus in Kambodscha
Und wenn dieser Fall eintreten würde, welche negativen oder – unerwarteten? – positiven Effekte hätte es? Welche vielleicht viel besseren Arten des Umgangs mit den herrschenden Bedingungen würden die kommenden Generationen entwickeln? Die Möglichkeitsform ist hier das leitende Motiv; das verursachte Leid samit seiner Folgen ist konkret, benennbar, beobachtbar. Für mich fällt das moralische Urteil über staatliche Maßnahmen zur Bekämpfung angeblich von Menschen gemachten Klimawandels deshalb ebenfalls negativ aus: Die Vorstellung samt aller ihrer Floskeln in der Möglichkeitsform rechtfertigen es nicht, unnötiges Leid – in der Gegenwartsform!
Und was ist mit illegaler Masseneinwanderung?
Wir wissen bereits, dass es sich bei den illegal einwandernden Menschen in aller Regel nicht um Personen handelt, die an Leib und Leben bedroht sind, sondern um Terroristen im schlechtesten Fall, Glücksritter im mittleren Fall und Leute, deren „life style“ im Herkunfsland nicht gerne gesehen ist, im besten Fall. Der Nutzen ihres illegalen Handelsn für sie ist also wiederum einer in der Möglichkeitsform. Sie wissen gewöhnlich nicht, ob und welche und wie lange sie welchen Nutzen vom Aufenthalt im jeweiligen Land, in das sie eingewandert sind, haben werden. Nicht einmal im Hinblick auf ihre – in manchen Ländern derzeit noch üppige – materielle Versorgung oder ihre schlichte physische Answesenheit können sie einigermaßen sicher sein. Es genügt u.U. ein einziges Ergebnis einer baldigen nationalen Parlamentswahl, um ihren Aufenthalt per se in Frage zu stellen (wie das im Vereinigten Königreich der Fall ist).
🚨🇬🇧 Yesterday at a school in Brent, London – a 13-year-old boy – went on a stabbing spree – shouting “Allahu Akbar” as he stabbed other children at his school.
Dem gegenüber steht das konkrete – unnötigerweise verursachte – Leid der einheimischen Bevölkerung, das von terroristischen Gewalttaten über sonstige Kriminalität bis hin zu Angst vor Verlust der kulturellen Identität bzw. Überfremdung reicht. Und dann sind wir noch nicht bei Gerechtigkeitserwägungen, die, wenn ihnen nicht Rechnung getragen wird, ebenfalls Leid verursachen – und nicht nur psychologisches Leid –, so z.B. wenn Leute, die ihr Leben lang ihre Beiträge in die Krankenkasse bezahlt haben, nun nicht den notwendigen Operationstermin bekommen können, weil ihnen Zuwanderer hinsichtlich ärztlicher Behandlung vorgezogen werden, die niemals einen Beitrag in die Krankenkasse geleistet haben und gewöhnlich keine lebensbedrohende Erkrankung aufweisen, schon weil es sich in vielen Fällen um ziemlich gesunde jüngere Menschen handelt.
Auch in diesem Fall ist die moralische Beurteilung der Sache recht einfach: Unnötiges Leid wird geschaffen, weil staatliche Politiken vagen und unsicheren Nutzen für Menschen schaffen, die ihrerseits nicht vor – unnötigem – Leid im Herkunfsland fliehen, sondern schlicht die Chancen zur Nutzenmaximierung nutzen, die sich ihnen bietet.
Man könnte beliebig viele weitere Beispiele anführen, in denen mein einfaches „Rezept“ trotz seiner Einfachheit eine ziemlich große Chance hat, ein verantwortbares moralisches Urteil – und ggf. ein auf ihm basierendes Handeln – zu ergeben. (Dessen ungeachtet gibt es echte Dilemmata, vor denen nicht nur mein „Rezept“ versagen dürfte, sondern jede Entscheidung eine falsche ist.) Immer geht es um ein mehr oder weniger von Leid, besonders von unnötigem Leid, und immer geht es um Realität versus Vorstellung.
Das ist alles.
Und was ist Ihr „Rezept“, das Sie verwenden und das sich für Sie als belastbar erwiesen hat, wenn es um moralische Urteile geht bzw. darum, wie man sich zu Dingen stellen sollte?
Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:
Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!
DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:
Wir haben doch eine Möglichkeit unsere Meinung zu Dingen zu bilden, die in unserer näheren Vergangenheit liegt, nämlich :
1. Was würden wir davon halten, wenn die Hitlerbande so gehandelt hätte/ so etwas beabsichtigt hätte ?
2. Was würden wir davon halten, wenn die Machthaber der DDR so gehandelt hätte/ so etwas beabsichtigt hätte ?
Sich selbst diese Fragen zu stellen hilft zu Antworten zu kommen, für die man sich später nicht schämen muss !
„Bringt eine Sache oder ein Handeln mehr – vor allem: mehr unnötiges – Leid in diese Welt oder reduziert es das Leid in dieser Welt vorhersehbar?“
Na, da haben Sie ja bei mir ein Faß aufgemacht, dessen Inhalt leider durch den Flaschenhals der Sprache gezwängt werden muß:
Kant hoffte, daß „Menschen“ durch Vernunft zu „Engeln“ werden könnten. (Kant’s „K.I.“:Kategorischer Imperativ, s.o.)
Ein Wortspiel ohne Verbindung zur menschlichen Natur.
Der „Mensch“ ist meist kein vernünftiges Wesen, das gelegentlich irrational handelt.
Er ist eher ein irrationales Wesen, das gelegentlich vernünftige Momente haben kann.
„Ferner wird ein junger [Mensch], wo nicht gerade an sich selbst, doch an andern bald gewahr, daß moralische Epochen ebensogut wie die Jahreszeiten wechseln.“
Quelle: Goethe, J. W., Autobiographisches. Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, 3. Teil, 1812-1813. Dreizehntes Buch.
„Ich habe noch keinen gesehen, der moralischen Wert liebt, ebenso, wie er die Frauenschönheit liebt.“ – Konfuzius (551 – 479 v. Chr.).
Eine Frau sagte mir vor Jahrzehnten: „Glaub‘ nicht, was die Leute dir erzählen, sondern sieh‘ hin, was sie tun. Setze nicht voraus, daß jemand so empfindet, wie du, selbst dann, wenn die jeweilige Situation gleich ist.“ (Mitgefühl!)
Ein Empath empfindet die Menschenwelt anders als ein sie berechnender empathieloser Psychopath.
Moral entsteht nicht nur im rationalen Kortex sondern in den emotionalen Zentren des Gehirns.
In dieser menschengewollten Konsensrealität treiben sich zunehmend Drücker, Schwindler, Bettler, Diebe, Wegelagerer, Beutelschneider, Fanatiker, Messerstecher, Seelenverkäufer und Verüber weiterer Übel herum (Pharmafia, Kirche, Klima, Gender, Plandemiebetreiber, Kriegshetzer, begnadigte! Gain-of-function Funktionäre), und sofern die Regierungen dagegen nichts unternehmen, machen sie vermutlich gemeinsame Sache.
Sie suchen Opfer, die sie mit ihrem Gesülze oder Gewalt auf’s Kreuz legen können und dann sind sie weg, wie die Haubentaucher: Nach ihnen die Sintflut.
Fazit:
Immer Herr bleiben über alle seine Verträge, sonst heißt es zynisch:
Vorgelesen, zugestimmt unterschrieben. – Sie hätten ja nicht unterschreiben brauchen ! Ein bewußter und sensibler Mensch kann Mitleid empfinden (siehe Arthur Schopenhauer), sollte sich aber davor schützen, dadurch manipulierbar zu werden.
Mein Entgegenkommen hat daher enge Grenzen und wer in dieser Welt unnötiges Leid verursacht ist NICHT meinesgleichen. Vielen Dank für Ihren Beitrag !
Moralische Manipulation, Beispiel:
Wenn ein Soldat es für unmoralisch halten würde, zu töten, so würde er nicht im Sinne seiner Vorgesetzten funktionieren. Das moralische Ziel, nicht zu töten, wird deshalb von einem anderen „moralischen“ Ziel, „das Vaterland zu verteidigen“ (z.B. am Hindukush oder in der Ukraine), überlagert.
Ich versuche eigentlich, mir jede moralische Beurteilung zu vekneifen. Sie steht mir in den meisten Fällen nicht zu und sie hilft auch niemandem.
Leid hat sachliche Gründe. In keinem der drei Beispiele ist es nötig, moralisch zu werden.
Schächten von Tieren ist aus guten Gründen verboten. Das Klimanarrativ ist Unfug. Und wer eine Flucht zu uns nur vortäuscht, missbraucht ein humanitäres System und benötigt unseren Schutz nicht.
Es wird nicht leichter, über diese Themen zu diskutieren, wenn man sie jetzt auch noch moralisch auflädt. Wichtiger wäre, erst einmal die sachliche Seite auszudiskutieren – aber hier weiß die Gegenseite genau, warum sie diese Diskussion scheut wie der Teufel das Weihwasser. Moralische Argumente kann man immer erfinden und einander unversöhnlich gegenüber stellen. Damit wird ein argumentativer Gleichstand erreicht, der auf der Sachebene für die Gegenseite nie erreichbar wäre – wenn man denn tatsächlich mal auf die Sachebene käme.
Ich sehe nicht, wie Sie sich Urteile über irgendetwas bilden wollen – oder können -, ohne moralische Erwägungen zugrundezulegen. Und ich sehe auch nicht, wie genau moralische von sachlichen Argumenten in einer Diskussion zu trennen sind, denn ein sachliches Argument spricht ja nicht für sich selbst, sondern wird im Rahmen einer Vorstellung von dem, was nützlich, gerecht etc. ist, beurteilt. Beispiel: Nehmen wir an, jemand erzählt und Sie glauben es tendenziell, können es aber nicht wissen, dass ein bestimmter medizinischer Eingriff zwar für Sie kaum nützlich sein wird, vielleicht ein Risiko für Sie darstellt, aber andere Menschen schützen kann – Sie können nicht entscheiden, wie Sie sich diesbezüglich verhalten werden, ohne eine persönliche Überzeugung davon zu haben, ob sich ein Mensch für andere opfern sollte oder er sich vielmehr erst einmal selbst erhalten sollte u.a.m.
Oder nehmen Sie das Flucht-Beispiel: es gibt Leute, die meinen, dass jemand, der glaube, woanders ein materiell besseres Leben führen zu können, und deshalb in ein anderes Land einreist, vor relativer Armut flüchte und daher einen Asylgrund habe. Andere Leute sind nicht dieser Meinung und würden das nicht als Flucht ansehen. Es teilt sich eben nicht sachlich, quasi wie von selbst, mit, was als Flucht oder Fluchtgrund zu werten ist und was nicht. Was wer als Flucht(grund) betrachtet oder akzeptiert, hat sehr viel mit Erwägungen zu tun, die u.a. Gerechtigkeitsvorstellungen betreffen.
Oft können Sie auch gar nicht beurteilen, ob ein sachliches Argument wirklich eines ist oder bloß eine nicht (zuverlässig) belegte Behauptung, die jemand aus opportunistischen Gründen aufstellt.
Gerade um diese Fälle geht es hier. Wenn man selbst in den meisten Dingen kein Experte ist – und das ist die conditio humana schlechthin -, dann braucht man zur eigenen Orientierung in der Welt (und nicht nur in Diskussionen mit anderen Leuten) ein Kriterium zur Beurteilung von Dingen, das kein Expertenwissen erfordert. Das ist die Aufgabe, vor der wir alle im Alltag stehen.
Leid hat sachliche Gründe. In keinem der drei Beispiele ist es nötig, moralisch zu werden.
Schächten von Tieren ist aus guten Gründen verboten. Das Klimanarrativ ist Unfug. Und wer eine Flucht zu uns nur vortäuscht, missbraucht ein humanitäres System und benötigt unseren Schutz nicht.
Wenn Sie tatsächlich versuchen, sich moralische Bewertungen zu verkneifen, dann sind Sie erstaunlich erfolglos, wie die oben fettgesetzten Begriffe belegen. Wenn es „gute Gründe“ gibt, auf welcher Basis haben Sie die „guten Gründe“ bestimmt, wohl kaum auf einer „sachlichen“? Das etwas „missbraucht“ wird, ist eine Feststellung, die mindestens auf der Grenze zum moralischen Urteil steht und – ganz nebenbei bemerkt- Allein Ihr auftreten in einer Weise, die Nero zum Zurückhaltenden macht, setzt ein Gefühl moralischer Überlegenheit voraus, von dem ich, aufgrund der gerade aufgezeigten Fehlschlüsse, nicht so wirklich weiß, wo Sie es hernehmen.
Der ehemalige Steineschmeißer, jetzt in Rente, Kriegsdienstverweigerer und Redner: „Mann könne es einem Volk nicht verübeln, wenn es aus seiner Vergangenheit gelernt hätte“(!), der sagt jetzt, als junger Mann würde er sich jetzt freiwillig zum Wehrdienst melden.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=bIahka-NUGY ab Min. 1:28
Es gibt eben immer die, die nicht hingehen müssen.
Wird geladen …
Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!Antwort abbrechen
Eine kurze Geschichte der industriell betriebenen Konsumentenvergiftung: „1866: Baumwollsamen sind landwirtschaftliche Abfälle. Nach der Gewinnung der Baumwollfasern bleiben den Landwirten Millionen Tonnen Samen zurück, die für den Menschen giftiges Öl enthalten. Gossypol, ein natürliches Pestizid in Baumwolle, macht das Öl ungenießbar. Die […]
Lust auf einen kleinen Krimi, eine neue konzertierte Aktion, eine Kampagne, mit der die Pharmafia, nachdem sie den Markt medizinischer Produkte durch Produkte, die mehr Nebenwirkungen als Wirkungen haben, von Leuten bereinigt hat, die gesund und nicht krank werden bzw. besser noch: […]
Mit Crisco nimmt die Gesundheitskatastrophe ihren Anfang… Crisco, Crystallized Cottenseed-Oil wurde von Procter und Gamble im Jahre 1911 als erstes gehärtetes Pflanzenfett und als angeblich gesunde Alternative zu tierischen Bratfetten auf den Markt gebracht. Als „Shortening“, im Deutschen ein ungehärtetes Pflanzenfett, war […]
Wer am Thema „Gesundheit“ interessiert ist und immer einmal wieder im Internet diesbezüglich recherchiert, dem dürfte der Hinweis auf Omega-3-Fettsäuren mehr oder weniger regelmäßig begegnet sein. Manchmal genügt ein Hinweis der Art, dass Omega-3-Fettsäuren „essenziell“ sind, d.h. dem Körper zugeführt werden müssen, […]
Wenn man das Tohuwabohu, das die halbwgs-Legalisierung von Cannabis umrankt, auf sich wirken lässt, dann muss man den Schluss ziehen, Grüne und SPD sind der Ansicht, damit nach der Vernichtung der deutschen Wirtschaft durch Kohleausstieg und Ausstieg aus der Kernenergie und nach […]
Ringelblume (Calendula officinalis), Mariendistel (Silybum marianum), Ginseng – asiatischer Ginseng (Panax ginseng oder panax notoginseng), amerikanischer (Panax quinquefollius), Eleuthero (Eleutherococcus senticosus; eine Pflanze, die oft sibirischer Ginseng genannt wird, obwohl es sich nicht um einen Ginseng handelt, sondern die Pflanze lediglich wie […]
Wir sehen, dass du dich in folgendem Land befindest: Vereinigte Staaten von Amerika (USA). Wir haben unsere Preise entsprechend auf Vereinigte Staaten (US) Dollar aktualisiert, um dir ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Stattdessen Euro verwenden.Ausblenden
Wir haben doch eine Möglichkeit unsere Meinung zu Dingen zu bilden, die in unserer näheren Vergangenheit liegt, nämlich :
1. Was würden wir davon halten, wenn die Hitlerbande so gehandelt hätte/ so etwas beabsichtigt hätte ?
2. Was würden wir davon halten, wenn die Machthaber der DDR so gehandelt hätte/ so etwas beabsichtigt hätte ?
Sich selbst diese Fragen zu stellen hilft zu Antworten zu kommen, für die man sich später nicht schämen muss !
„Bringt eine Sache oder ein Handeln mehr – vor allem: mehr unnötiges – Leid in diese Welt oder reduziert es das Leid in dieser Welt vorhersehbar?“
Na, da haben Sie ja bei mir ein Faß aufgemacht, dessen Inhalt leider durch den Flaschenhals der Sprache gezwängt werden muß:
Kant hoffte, daß „Menschen“ durch Vernunft zu „Engeln“ werden könnten. (Kant’s „K.I.“:Kategorischer Imperativ, s.o.)
Ein Wortspiel ohne Verbindung zur menschlichen Natur.
Der „Mensch“ ist meist kein vernünftiges Wesen, das gelegentlich irrational handelt.
Er ist eher ein irrationales Wesen, das gelegentlich vernünftige Momente haben kann.
„Ferner wird ein junger [Mensch], wo nicht gerade an sich selbst, doch an andern bald gewahr, daß moralische Epochen ebensogut wie die Jahreszeiten wechseln.“
Quelle: Goethe, J. W., Autobiographisches. Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, 3. Teil, 1812-1813. Dreizehntes Buch.
„Ich habe noch keinen gesehen, der moralischen Wert liebt, ebenso, wie er die Frauenschönheit liebt.“ – Konfuzius (551 – 479 v. Chr.).
Eine Frau sagte mir vor Jahrzehnten: „Glaub‘ nicht, was die Leute dir erzählen, sondern sieh‘ hin, was sie tun. Setze nicht voraus, daß jemand so empfindet, wie du, selbst dann, wenn die jeweilige Situation gleich ist.“ (Mitgefühl!)
Ein Empath empfindet die Menschenwelt anders als ein sie berechnender empathieloser Psychopath.
Moral entsteht nicht nur im rationalen Kortex sondern in den emotionalen Zentren des Gehirns.
In dieser menschengewollten Konsensrealität treiben sich zunehmend Drücker, Schwindler, Bettler, Diebe, Wegelagerer, Beutelschneider, Fanatiker, Messerstecher, Seelenverkäufer und Verüber weiterer Übel herum (Pharmafia, Kirche, Klima, Gender, Plandemiebetreiber, Kriegshetzer, begnadigte! Gain-of-function Funktionäre), und sofern die Regierungen dagegen nichts unternehmen, machen sie vermutlich gemeinsame Sache.
Sie suchen Opfer, die sie mit ihrem Gesülze oder Gewalt auf’s Kreuz legen können und dann sind sie weg, wie die Haubentaucher: Nach ihnen die Sintflut.
Fazit:
Immer Herr bleiben über alle seine Verträge, sonst heißt es zynisch:
Vorgelesen, zugestimmt unterschrieben. – Sie hätten ja nicht unterschreiben brauchen ! Ein bewußter und sensibler Mensch kann Mitleid empfinden (siehe Arthur Schopenhauer), sollte sich aber davor schützen, dadurch manipulierbar zu werden.
Mein Entgegenkommen hat daher enge Grenzen und wer in dieser Welt unnötiges Leid verursacht ist NICHT meinesgleichen. Vielen Dank für Ihren Beitrag !
Moralische Manipulation, Beispiel:
Wenn ein Soldat es für unmoralisch halten würde, zu töten, so würde er nicht im Sinne seiner Vorgesetzten funktionieren. Das moralische Ziel, nicht zu töten, wird deshalb von einem anderen „moralischen“ Ziel, „das Vaterland zu verteidigen“ (z.B. am Hindukush oder in der Ukraine), überlagert.
Ich versuche eigentlich, mir jede moralische Beurteilung zu vekneifen. Sie steht mir in den meisten Fällen nicht zu und sie hilft auch niemandem.
Leid hat sachliche Gründe. In keinem der drei Beispiele ist es nötig, moralisch zu werden.
Schächten von Tieren ist aus guten Gründen verboten. Das Klimanarrativ ist Unfug. Und wer eine Flucht zu uns nur vortäuscht, missbraucht ein humanitäres System und benötigt unseren Schutz nicht.
Es wird nicht leichter, über diese Themen zu diskutieren, wenn man sie jetzt auch noch moralisch auflädt. Wichtiger wäre, erst einmal die sachliche Seite auszudiskutieren – aber hier weiß die Gegenseite genau, warum sie diese Diskussion scheut wie der Teufel das Weihwasser. Moralische Argumente kann man immer erfinden und einander unversöhnlich gegenüber stellen. Damit wird ein argumentativer Gleichstand erreicht, der auf der Sachebene für die Gegenseite nie erreichbar wäre – wenn man denn tatsächlich mal auf die Sachebene käme.
Ich sehe nicht, wie Sie sich Urteile über irgendetwas bilden wollen – oder können -, ohne moralische Erwägungen zugrundezulegen. Und ich sehe auch nicht, wie genau moralische von sachlichen Argumenten in einer Diskussion zu trennen sind, denn ein sachliches Argument spricht ja nicht für sich selbst, sondern wird im Rahmen einer Vorstellung von dem, was nützlich, gerecht etc. ist, beurteilt. Beispiel: Nehmen wir an, jemand erzählt und Sie glauben es tendenziell, können es aber nicht wissen, dass ein bestimmter medizinischer Eingriff zwar für Sie kaum nützlich sein wird, vielleicht ein Risiko für Sie darstellt, aber andere Menschen schützen kann – Sie können nicht entscheiden, wie Sie sich diesbezüglich verhalten werden, ohne eine persönliche Überzeugung davon zu haben, ob sich ein Mensch für andere opfern sollte oder er sich vielmehr erst einmal selbst erhalten sollte u.a.m.
Oder nehmen Sie das Flucht-Beispiel: es gibt Leute, die meinen, dass jemand, der glaube, woanders ein materiell besseres Leben führen zu können, und deshalb in ein anderes Land einreist, vor relativer Armut flüchte und daher einen Asylgrund habe. Andere Leute sind nicht dieser Meinung und würden das nicht als Flucht ansehen. Es teilt sich eben nicht sachlich, quasi wie von selbst, mit, was als Flucht oder Fluchtgrund zu werten ist und was nicht. Was wer als Flucht(grund) betrachtet oder akzeptiert, hat sehr viel mit Erwägungen zu tun, die u.a. Gerechtigkeitsvorstellungen betreffen.
Oft können Sie auch gar nicht beurteilen, ob ein sachliches Argument wirklich eines ist oder bloß eine nicht (zuverlässig) belegte Behauptung, die jemand aus opportunistischen Gründen aufstellt.
Gerade um diese Fälle geht es hier. Wenn man selbst in den meisten Dingen kein Experte ist – und das ist die conditio humana schlechthin -, dann braucht man zur eigenen Orientierung in der Welt (und nicht nur in Diskussionen mit anderen Leuten) ein Kriterium zur Beurteilung von Dingen, das kein Expertenwissen erfordert. Das ist die Aufgabe, vor der wir alle im Alltag stehen.
Wenn Sie tatsächlich versuchen, sich moralische Bewertungen zu verkneifen, dann sind Sie erstaunlich erfolglos, wie die oben fettgesetzten Begriffe belegen. Wenn es „gute Gründe“ gibt, auf welcher Basis haben Sie die „guten Gründe“ bestimmt, wohl kaum auf einer „sachlichen“? Das etwas „missbraucht“ wird, ist eine Feststellung, die mindestens auf der Grenze zum moralischen Urteil steht und – ganz nebenbei bemerkt- Allein Ihr auftreten in einer Weise, die Nero zum Zurückhaltenden macht, setzt ein Gefühl moralischer Überlegenheit voraus, von dem ich, aufgrund der gerade aufgezeigten Fehlschlüsse, nicht so wirklich weiß, wo Sie es hernehmen.
Der ehemalige Steineschmeißer, jetzt in Rente, Kriegsdienstverweigerer und Redner: „Mann könne es einem Volk nicht verübeln, wenn es aus seiner Vergangenheit gelernt hätte“(!), der sagt jetzt, als junger Mann würde er sich jetzt freiwillig zum Wehrdienst melden.
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=bIahka-NUGY ab Min. 1:28
Es gibt eben immer die, die nicht hingehen müssen.