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Krieg gegen die deutsche Flagge

Dieselben Leute, die kein Problem damit haben, eine Regenbogenfahne oder Trans-Fahne aufzuhängen und damit Leute zu provozieren und zu verärgern, haben plötzlich ein Problem mit einer Fahne deren Farben in Deutschland eine lange demokratische Tradition haben: Schwarz-rot-gold.

Die Tradition von Schwarz-rot-gold beginnt in den Befreiungskriegen gegen Napoleon, in den Jahren 1813 bis 1815. Die Uniformen des Lützowschen Freikorps (schwarze Uniformen mit roten Aufschlägen/Vorstößen und goldenen Knöpfen), eine Freiwilligeneinheit, der viele Studenten und Akademiker angehörten, trug nicht nur diese Farben, sie war unter der Bevölkerung populär und symbolisierte Freiheit und Widerstand.

1815 hat die Urburschenschaft in Jena, die von ehemaligen Angehörigen des Lützowschen Freikorps gegründet wurde, die Farben erstmals als Symbol für deutsche Einheit und Freiheitsrechte übernommen: rot-schwarz-rot mit goldenem Eichenzweig. Auf dem Wartburgfest 1817 wurden sie öffentlich gezeigt.

Den meisten geläufiger ist das regelmäßig von Polit-Darstellern inszenierte Hambacher Fest, das im Jahre 1832 stattgefunden hat. Die schwarz-rot-goldene Trikolore (in der heutigen Reihenfolge) wurde auf dem Hambacher Fest erstmals prominent als nationales Symbol für Einheit, Freiheit, Bürgerrechte und eine deutsche Republik eingesetzt. Tausende Demonstranten trugen sie auf ihrem Weg zum Hambacher Schloss. Schwarz-Rot-Gold war zum demokratischen Symbol geworden und wurde aus genau diesem Grund zu den Farben der Weimarer Republik erklärt. Damals wie heute, war die Fahne in bestimmten Kreise nicht beliebt. Diejenigen, die sich heute an Schwarz-Rot-Gold abarbeiten, sie stehen in der Tradition der Feinde der Weimarer Republik, die damals am rechten und am linken Rand in gleicher Weise und vermutlich auch Zahl zu finden waren.

Über die meisten Jahre hinweg, die nach dem Zweiten Weltkrieg vergangen sind, war Schwarz-Rot-Gold in seiner Symbolik für das demokratische Deutschland unangefochten, abgesehen von den üblichen, weitgehend linken Spinnern, die es immer gibt und die gemeinhin an allem, was andere verbindet, Anstoß nehmen.

Vielleicht hat das ganze Unglück damit seinen Azsgangspunkt genommen, dass mit Angela Merkel eine Person zum Regierungschef in Deutschland gemacht wurde, die keinerlei demokratische Sozialisation, keinerlei demokratische Tradition und keinerlei entsprechende Praxis in ihren formativen Jahren erfahren hat. Sie hat vielmehr SED-Parteischulen und die damit verbundene Indoktrination durchlaufen und das bleibt nicht in den Kleidern stecken. Es äußert sich in generellem Unverständnis für demokratisches Prozedere und in den kleinen Dingen, die den Schauspieler offenbaren:

Offenkundig ist Merkel die Deutschlandfahne, die Hermann Gröhe stolz in Empfang nimmt, ein Dorn im Auge, ein Unding, das entsorgt werden muss. Das sagt mehr über Merkels demokratische „Gesinnung“, um es einmal in der Sprache auszudrücken, die in linken Kreisen gepflegt wird, als ihr als Demokratie-Mimickry lieb sein kann.

Das war im September 2013, sieben Jahre nachdem 2006 die Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland, sehr zum Ärger derjenigen, die heute gerne an jedem öffentlichen Gebäude eine LSBTusw-Fahne anbringen würden, in ein Fahnenmeer verwandelt hat. Eines, an dem nur diejenigen Anstoß genommen haben, die mit Schwarz-Rot-Gold genau die demokratische Symbolik verbinden, die sie hassen, denn Schwarz-Rot-Gold steht für ein demokratisches, ein freiheitliches und ein NATIONALES Deutschland, einen Staat mit klaren Grenzen, mit klar definiertem Volk [die Leute innerhalb der Grenzen] und mit demokratischen Institutionen, die sicherstellen, dass nicht GEGEN den Willen von Bürgern die Grundfeste dieses Nationalstaats beschädigt werden.

Deshalb hassen Linke Schwarz-Rot-Gold, letztlich ein Hass auf demokratisches Prozedere, wie er seinen Ausdruck in der verächtlichen Weise findet, in der Linke über Populismus, also von der MEHRHEIT DER BEVÖLKERUNG getragene Meinungen und Überzeugungen sprechen, denn demokratisches Prozedere stellt die Lebenslüge Linker in Frage: Wir sind (intellektuell) überlegen. Dr. habil. Heike Diefenbach spricht in diesem Zusammenhang gemeinhin von Elitismus, von einer tiefen Überzeugung, die umso tiefer ausfällt, je dümmer ihr Träger ist, intellektuell über der Mehrheit der Bevölkerung angesiedelt zu sein und sich deshalb in einer Position zu finden, in der man anderen vorgeben könne, was sie zu tun, zu lassen und immer häufiger: zu denken haben.

Der eigene „Elitismus“, die Einbildung, überlegen zu sein, wird durch all das in Frage gestellt, was die ideologischen Fetische, die diese Leute anheulen, in Frage stellt: ein Nationalbewusstsein, das eine klare Definition derer umfasst, die zur Nation gehören, eine Definition, die gemeinhin auf Dinge wie Leistung, Beitrag, kulturelle Gemeinschaft rekurriert und damit die Idiotie einer offenen Einwanderungsgesellschaft, die schon im Zusammenhang mit den Hunnen gescheitert ist, konfrontiert,. Denn eine offene Einwanderungsgesellschaft ist zwangsläufig eine parzellierte, ein tribale Gesellschaft voller Klans und regionalen Fürsten, mit Sicherheit keine globale Gesellschaft, wie so mancher intellektuell elitäre Dünnbrettbohrer von der linken Seite glauben will.

Scharz-Rot-Gold steht nicht nur für ein Nationalbewusstsein, ist nicht nur symbolisch der Ort auf dem Hügel, um den herum sich die verstreuten Truppenteile wieder einfinden, es steht auch für eine klare demokratische Tradition, die in das 19. Jahrhundert zurückreicht, etwas, ohne das kein DEMOKRATISCHER Staat auskommt.

Warum?

By Arne Müseler / http://www.arne-mueseler.com, CC BY-SA 3.0 de, Link

Stellen Sie sich vor, sie machen eine Zeitreise in das 12. Jahrhundert vor Christus. Sie werden zu diesem Zeitpunkt Leute in räumlichen Agglomerationen finden, die ein klares Bewusstsein ihrer Zugehörigkeit zu einer relativ kleinen Gruppe, vielleicht auch zu einer Kongregation von Gruppen haben, aber niemanden, der, obschon er auf dem Gebiet des heutigen Deutschland lebt, von sich als Deutschem redet. Sie werden zudem niemanden finden, der die Stammesgrenzen eindeutig bestimmen kann oder will, niemanden, der sich einfindet, um den Zutritt zu einem bestimmten Gebiet nur nach Vorlage entsprechender Dokumente zu gewähren, dafür eine große Zahl von Leuten, die aus eigenem Recht heraus beschließen, bestimmte Handlungen anderer als Übergriff auf das gerade zum eigenen erklärte Gebiet anzusehen und zu ahnden.

Um all das, was wir heute als Nation ansehen, zu etablieren, bedarf es eines Willensaktes, der zu einer von allen, die es betrifft oder doch den meisten, akzeptierten Entscheidung führt, mit dem ein Staatsgebiet bestimmt und gegen andere Gebiete abgegrenzt wird. Weil die unterschiedlichsten Leute in diesem Staatsgebiet leben, muss man eine Gemeinsamkeit schaffen. Der normale Weg, eine solche Gemeinsamkeit zu schaffen, besteht darin, Handlungen, Errungenschaften, große Männer der eigenen Gruppe, mit denen man sich von den Leuten DIFFERENZIEREN kann, die jenseits des eigenen Staatsgebietes leben, zu betonen und mit einem symbolischen Gehalt auszustatten. Wer Bayern im selben Atemzug mit Lederhose und Weisswurst denkt oder Pfälzer im selben Atemzug mit Weinfest und Gesang, der hat eine ungefähre Idee, wovon ich schreibe. Da es Gemeinsamkeiten, die eine Gruppe von Leuten zu einem Nationalvolk machen, nicht als essentiellen Bestandteil dieser Leute gibt, ist es notwendig, bestimmte differenzierende Dinge zu finden und zu etablieren, die zum einen eine Identifikation mit der eigenen Gruppe ermöglichen, zum anderen eine Abgrenzung von anderen darstellen.

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Kulturelle Erzeugnisse und Handlungen als Ergebnis spezieller Entwicklungen, also zwischen unterschiedlichen Gruppen unterschiedlich verlaufender Entwicklungen sind das, was sich als Differenzierungsmittel anbietet und vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass Menschengruppen sich zu allen Zeiten über unterschiedliche Handlungsgewohnheiten, die zu Traditionen geronnen sind und in unterschiedlichen Leistungen und Leistenden ihren Niederschlag gefunden haben, voneinander differenziert haben. Und um diese UNTERSCHIEDLICHKEIT zum Ausdruck zu bringen, benötigt man entsprechende Symbole. Die nationalen Farben, die Flagge und das, wofür sie steht, sind solche Symbole. Wer sie ablehnt oder zerstören will, der wendet sich nicht nur gegen einen Gegenstand, der wendet sich gegen alles, was die Gruppe, in diesem Fall die Gruppe der Deutschen zur Gruppe macht, der zerstört die Grundlagen des deutschen demokratischen Staates.

By Frederic Guimont ; Original uploader was ChemicalBit at it.wikipedia1984comic.com (former Art Libre licence stated here) ; Transferred from it.wikipedia, FAL, Link

Vermutlich genau das, was die Leute wollen, die von einem globalen Staat, die größte Dystopie, die ich mir vorstellen kann, träumen. Der Krieg gegen die Flaggen, der nicht nur in Deutschland, sondern auch im Vereinigten Königreich von der entfremdeten Linken heftig geführt wird, ist ein Ergebnis, dieser globalen Dystopie, und er nimmt immer dann Fahrt auf, wenn diejenigen, die mit der Flagge bestimmte Inhalte verbinden, für die Deutschland oder das Vereinigte Königreich stehen, Gebrauch von ihren Nationalfahnen machen.

Fussballweltmeisterschaften sind eine solche Gelegenheit, zwangsläufig eine Übung in Unterschiedlichkeit, denn es konkurrieren Nationalmannschaften um die Krone des Weltmeisters, nicht etwa unterschiedlich zusammengewürfelte Teams einer Einheitswelt.

Und deshalb ist es kein Wunder, dass derzeit wieder aus allen Löchern Sprechpuppen hervorgezogen werden, um im öffentlich-rechtlichen Stitfunk ihre Bedenken gegen die Nationalflagge, die andere ausgrenze, das ist der ZWECK einer Nationalflagge, zum Besten zu geben. Diese Bedenkenträger werden den Konsumenten, die sich öffentlich-rechtlichen Mist antun, als Freunde der „Inklusion“ zugemutet. Inklusion, das ist eine dieser linken Absurditäten, denn die Inklusion von Leuten, die von dem, in das sie eingebunden werden sollen, offenkundig so abweichen, dass sie selbst (mir ist niemand bekannt, der ernsthaft Schwulen nationale Einbindung verweigert hätte) das Gefühl haben, nicht dazu zu gehören, ist nur dann möglich, wenn ihnen die Mehrheit zuwillen ist, quasi das Gebilde, in das inkludiert werden soll, bis zur Unkenntlichkeit entstellt, um alle unter einem Dach, das es dann zwangsläufig nicht mehr gibt, zusammenzufassen.



Es ist ein bestimmter Schlag von Person, der daran, dass andere mit einer Flagge eine Symbolik verbinden, Anstoß nimmt und darauf mit einer krassen Intoleranz reagiert. Beim ARD-„Experten“, Ronny Blaschke, reicht ein Blick auf seine Verortung im Umfeld der Rosa-Luxemburg-Stiftung und damit der LINKE, um zu wissen, aus welchem ideologischen Horn hier geblasen wird:

Die Assoziationskette, die diese Personen in ihren Beiträgen ziehen, Nationalflagge, Nationalismus, Menschenfeindlichkeit, ist, wenn man die Funktion, Bedeutung und die Tradition der Nationalfarben kennt, nachgerade empörend und ein deutliches Zeichen einer demokratischen Unreife gepaart mit einer umfassenden Ahnungslosigkeit im Hinblick auf alles, was mit der Bildung und Aufrechterhaltung einer Nation von Relevanz ist. Aber diese Leute wollen natürlich keinen Nationalstaat aufrecht erhalten, sie träumen von einer Eurokratie, einen im EU-Totalitarismus geeinten Europa, in dem ihresgleichen den Ton angeben oder von einer globalen Regierung, die sicherstellt, dass Zwang und Gewalt zur Normalität auch in westlichen Staaten werden.

Wir sind auf dem Weg in den globalen Totalitarismus und der Krieg gegen die Flagge, die Nationalfarben und die Symbolik, die sich mit beidem verbindet ist dafür der beste Beleg. Übrigens wird Nationalismus nur dann zum Problem, wenn man der Nation fremde Personen, ohne Einbindung und ohne dass sie einen eigenen Beitrag bringen, geschweige denn, sich IN DEN NATIONALSTAAT, seine TRADITIONEN UND GEPFLOGENHEITEN INTEGRIEREN, mit Rechten gegenüber den Bürger der entsprechenden Nation ausstatten will.

Ein lukratives Geschäft für gemeinhin linke Nutznießerorganisationen und das beste Mittel, um einen Nationalstaat zu zerstören.


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