Bei manchen Beiträgen fällt es mir schwer, einen Anfang zu finden.
Das ist so einer, war so einer, denn offenkundig gibt es jetzt einen Anfang.
Es geht um Kaffee.
Es geht um Kakao, um Schokolade im weiteren Verlauf.
Und es geht darum, dass die Riege der beschränkten Denker, die alles, was sie sehen, alles, was sie hören, alles, was anders ist als sie es auf Basis ihrer ideologischen Verblödung erwartet hätten als ein Ergebnis von Klimawandel ausgeben. Fällt ein Baum im Wald, dann war es Klimawandel. Ist es ein paar Tage warm, dann war es Klimawandel. Ist es im Winter kälter oder wärmer als gewöhnlich, dann ist es Klimawandel. Egal, was sich das Wetter einfallen lässt, egal, welche Wetterereignisse eintreffen, diese Leute werden einen Weg finden, es zum Ergebnis von Klimawandel zu machen. Und sie werden keine Schwierigkeiten haben, angebliche „Experten“ zu finden, die dafür, dass sie ihren Namen in Shitstream-Medien lesen können, wirklich alles tun.
Ein Beispiel aus dem beschriebenen geistigen Milieu, eines, das sich die Insassen mit anderen Gläubigen teilen, findet sich heute in der Tagesschau.
Ich lese gerne bei der Tagesschau (und werde gerade als benign masochist bezeichnet …ts.).
Man findet dort alle Abartigkeiten des Denkens, alle Lügen, die derzeit von interessierten Kreisen, man kann auch von bösartigen Akteuren sprechen, lanciert und orchestriert werden, um sich Vorteile zu verschaffen. Man findet Dilettantismus gepaart mit Hybris und ideologische Verblödung in einer so reinen Form, dass es eigentlich möglich wäre, die längst überfällige Ergänzung der F-Abteilung des ICD ausschließlich über die Lektüre von Tagesschau.de zu formulieren.
Wirtschaftliche Folgekosten: Wie teuer ist das Nichtstun in der Klimakrise?
Ökonomen warnen [Die Ökonomen, die warnen, sind Claudia Kemfert, die gemeinhin als Ökonom ausgegeben wird. Eine Beleidigung eines Studiengangs, den ich auch absolviert habe und die ich deshalb persönlich nehme], die Folgen des Klimawandels belasteten die Wirtschaft immer stärker [Es handelt sich um behauptete, nicht um belegte Folgen]. Viele Unternehmen beklagen steigende Kosten durch zunehmende Extremwetter und fordern konsequenten Klimaschutz [Dass „Extremwetter“ irgendwie auf Kosten durchschlägt, ist eine bislang nicht belegte Behautung].
Lesen Sie mit uns ein wenig weiter, in dieser Textform, für die wir noch einen Begriff suchen, der die affektive Herz-Schmerz-Ansage mit dem „dicken Strahl“ brachialer Manipulationsversuche in gleicher Weise berücksichtigt.
„Ein dicker Strahl dunkelbraune Schokoladenmasse fließt aus einem Rohr in eckige Formen. Kurz darauf transportiert ein Band fertige Tafeln zu einer Verpackungsmaschine. Die Schokolade hier im Werk in Waldenbuch nahe Stuttgart muss gekühlt werden. Doch an besonders heißen Tagen kämen die Anlagen an ihre Grenzen, erklärt Hauke Will, Lebensmitteltechnologe der Alfred Ritter GmbH, zu der die Marke Rittersport gehört.
Kaffee- und Kakaobohnen werden teurer
Wie vielen deutschen Unternehmen bereiten die Folgen des Klimawandels auch dem Schokoladenhersteller zunehmend Probleme. Die größte Herausforderung zeigt sich beim Anbau der Kakaobohnen in Westafrika oder Südamerika. Längere Dürreperioden und intensivere Niederschläge führten zu Ertragseinbußen, erläutert Will dem ARD-Magazin Panorama, dadurch steige der Kakaopreis.
Mit ähnlichen Schwierigkeiten kämpft der Kaffeeproduzent JDE Peet’s, zu der die Marke Jacobs Kaffee gehört. Extreme Hitze und extremer Regen etwa in Brasilien oder Südostasien seien für den Kaffeeanbau ein riesiges Problem, sagt Unternehmenssprecher Dirk Friedrichs. Der Klimawandel habe so direkte Auswirkung auf die Rohkaffeepreise.
Schalten wir den ganzen ideologischen Blödsinn des Klimawandels einmal aus und analysieren im Zusammenhang, warum sich die Preise für Kaffee und Kakao auf dem Niveau finden, auf dem sie sind.
Vorweg, um den Blödsinn der Extremereignisse / des Extremwetters aus dem Weg zu räumen: Die World Meteorological Organisation und das Intergovernmental Panel on Climate Chance definieren ein Extremwetterereignis als „ein Ereignis, das an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Jahreszeit selten vorkommt“. Ich habe selten eine nutzloserer Definition gesehen. Ich erinnere mich an ein Jahr, es muss in den 1980ern gewesen sein, als ein Hagelsturm im Mai die Weinernte in der Gemarkung Hainfeld für das laufende Jahr erledigt hat. Damals hatte ich einen Weinberg in Hainfeld, der sich dadurch auszeichnete, dass die obere Hälfte des Weinbergs von Hagel weitgehend zerstört war, während die untere Hälfte nur wenige Schäden aufwies. Er befand sich direkt auf der Grenze zwischen Hagel und kein Hagel. Pointiert ausgedrückt, ein Schritt genügt, um von einem Extremwetterereignis zu einem Nichtextremwetterereignis zu laufen. Und ein Weinbauer in Edesheim hätte sich eher gewundert, wenn ihm das nämliche Jahr als Extremwetterjahr, in dem Hagel seine Ernte vernichtet hat, präsentiert worden wäre. So wie die Hitze in Europa diejenigen, denen in Skandinavien eher kalt war, kein Extremwetterereignis verschafft hat. Und da es Sturmfluten, Hagel, Dürren, Hitzeperioden all das, was heute als Extremwetter etikettiert wird, damit man es dem Klimawandel anlasten kann, zu allen Zeiten des Planeten Erde gegeben hat, umfasst der Begriff keinen kognitiven, aber natürlich einen affektiven Wert: „Extrem“. Früher hat man von Hagel gesprochen. Heute, seit der Klimawandel als sprudelnde Steuergeldquelle erschlossen wurde, ist von „Extremwetter“ die Rede. Das Ereignis ist gleich. Der Angstfaktor ist gesteigert, absichtlich gesteigert.
Wer erinnert sich noch an die kleinen schwarzen Kerzen, die man in geweihtem Zustand bei bestimmten katholischen
Zurück zum Kaffee und zur Schokolade
Die folgenden beiden Abbildungen zeigen die Entwicklung der Produktion von Kaffeebohnen (links) und Kakaobohnen (rechts). Sie zeigen eine steigende Produktion. Hätten Sie es gedacht? Eine steigende Produktion obschon deutsche Unternehmen die Jacobs Kaffee und Ritter Sport vertreiben, über die Versorgungsprobleme, die sie angeblichen „wegen des Klimawandels“ haben, gegenüber der ARD jammern.
Trotz Klimawandel und obschon in der ARD-tagesschau das Bild vermittelt wird, Kaffee und Kakao würden immer weniger produziert, hat die Produktion von beiden Commodities erheblich zugenommen und diese Zunahme ist, wie das meiste in der Ökonomie mit genau einer Variable zu erklären: DER NACHFRAGE.
Wo in den 1980er Jahren noch rund 80 Millionen Säcke voller Kaffeebohnen (je 60 kg) gehandelt wurden, sind es 2025 bereits 180 Millionen Säcke voller Kaffeebohnen. Die erhöhte Nachfrage schlägt sich natürlich auf den Preis nieder, denn wer etwas produziert, was sich hoher Nachfrage erfreut, der wird diese hohe Nachfrage nutzen, um seinen Gewinn zu maximieren.
Die Produktion von Kaffeebohnen steigt, und der Preis der Kaffeebohnen steigt mit.
Kakao folgt der Vorgabe. Auch hier nimmt die Produktion zu und die Preise steigen mit der zunehmenden Produktion.
Und dass trotz steigender Produktion die Preise steigen, das hat seine Ursache in Südostasien und in Schwellenländern, das sind im Wesentlichen Länder, auf die Europäer immer noch in der irrigen Annahmen herunterblicken, es handle sich um Zielländer ihrer Entwicklungshilfe. Tatsächlich findet sich in China, Indonesien, Thailand, in Kolumbien, Brasilien oder Uruquay an vielen Stellen deutlich mehr Lebensstandard als in Deutschland oder dem Vereinigten Königreich und vor allem findet sich eine zunehmende Zahl von wohlhabenden Leuten, die einen Lebensstil mit Kaffee und Schokolade nicht nur pflegen, sondern sich denselben auch leisten können.
Während also Europäer unter dem Banner des Klimawandels verarmt werden, wird ihnen gleichzeitig weisgemacht, die Gründe für ihre zunehmende Armut für Preissteigerungen, mit denen sie nicht mehr mithalten können, wären im Klimawandel zu finden. Eine perfide Art diejenigen, die man gerade ausgeraubt hat, zu manipulieren.
Damit ist nicht gesagt, dass in den Anbaugebieten von Kaffee und Kakao eine heile Welt herrscht. Vor allem die afrikanischen (und in Teilen die südamerikanischen) Anbaugebiete für Kakao- und Kaffeebohnen, viele davon sind mit dem Europäischen Markt verbunden, haben unter einer Vielzahl von strukturellen und hausgemachten Problemen zu leiden, die wir im folgenden auflisten:
1. Alternde Bäume und Plantagen
Viele Kakao- und Kaffeebäume sind über ihr produktives Optimum hinaus (Kakao typischerweise 20–30 Jahre, danach starker Ertragsrückgang).
Schätzungen für Westafrika gehen davon aus, dass gut 40 % der Kakao-Bäume wirtschaftlich unproduktiv sind.
Es fehlt das Geld für eine systematische Verjüngung der alternden Bestände.
Dazu:
Wessel, Marius, and PM Foluke Quist-Wessel (2015). Cocoa production in West Africa, a review and analysis of recent developments. NJAS: wageningen journal of life sciences 74(1): 1-7.
2. Krankheiten und Schädlinge:
Die Liste der Schädlinge, die die Kakao- oder Kaffeebohnenernte beeinträchtigen können, ist recht lang:
- Cocoa Swollen Shoot Virus (CSSV – Kakaogeschwulstvirus): Er kann Erträge um zwischen 35–70 % senken und Bäume innerhalb von 2–10 Jahren abtöten. CSSV wird von Schmierläusen (Mealybugs) übertragen. Besonders stark ist der Schädling in Ghana und Côte d’Ivoire (der Elfenbeinküste) verbreitet.
- Pilzkrankheiten, von Black Pod (Phytophthora – Schwarze Kapselfäule) über Witches’ Broom (Hexenbesenkrankheit) bis Frosty Pod Rot (Moniliophthora-Fruchtfäule) setzen Pflanzen zu.
Kaffee sieht sich ähnlichen und gleichen Ertragskillern ausgesetzt, z.B. Kaffeerost (Hemileia vastatrix); Kaffeebeerenbohrer (Coffee Berry Borer) um nur einige zu nennen.
Wer diese Krankheiten in seinen meist Monokulturen nicht im Zaum hält und nicht mit Pflanzenschutzmitteln bekämpft, weil ihm irgend ein grüner Hirni die Entwicklungshilfe streicht, wenn er es tut, dessen Ernte geht in Richtung Ausfall. Und die Mittel, die vor allem in Afrika zur Verfügung stehen, um diesen Schädlinge Herr zu werden, sind im Duchschnitt nicht einmal nicht ausreichend und wo sie ausreichend wären, scheitert die Gegenwehr oft daran, dass der Schädlingsbefall zu lange unentdeckt bleibt.
Dazu:
Ameyaw, G. A., H. K. Dzahini-Obiatey, and O. Domfeh (2014). Perspectives on cocoa swollen shoot virus disease (CSSVD) management in Ghana. Crop Protection 65: 64-70.Ameyaw, George A., Owusu Domfeh, and Ebenezer Gyamera (2023). Epidemiology and diagnostics of cacao swollen shoot disease in Ghana: past research achievements and knowledge gaps to guide future research. Viruses 16(1): 43.
3. Illegale Aktivitäten und Flächenverlust
Illegaler Goldbergbau, z.B. in Galamsey in Ghana zerstört Kakaoplantagen durch Gruben, Abholzung und Kontamination des Bodens mit Quecksilber und anderen Giften. Als Ergebnis verlassen viele Bauern die Gegenden, die von Goldsuchern heimgesucht werden.
Schmuggel: In Ghana gingen in der Saison 2023/24 ca. 150.000–160.000 Tonnen Kakao (über ein Drittel der offiziellen Ernte) durch Schmuggel verloren. Die Ursachen, die den Schmuggel rentabel machen, liegen in höheren Preisen, die in Nachbarländern erzielt werden können, bei Zahlungsverzögerungen staatlicher Abnahmeorganisationen und den niedrige staatlich festgesetzten Farmgate-Preisen.
Dazu:
Adjei, A. N. T. H. O. N. Y. (2017). The impact of illegal mining (galamsey) on cocoa production and livelihood a case study of Amansie west district. University of Winneba.Siaw, Daniel, George Ofosu, and David Sarpong (2023). Cocoa production, farmlands, and the galamsey: Examining current and emerging trends in the ASM-agriculture nexus. Journal of Rural Studies 101: 103044.
Snapir, Boris, Daniel M. Simms, and Toby W. Waine (2017). Mapping the expansion of galamsey gold mines in the cocoa growing area of Ghana using optical remote sensing. International journal of applied earth observation and geoinformation 58: 225-233.
4. Schlechte Bewirtschaftungspraktiken
Unzureichende Düngung, ein mangelhaftes Bodennährstoffmanagement und eine sich durch Dauer-Monokulturen reduzierende Bodenfruchtbarkeit verringern systematisch die Ernteerträge. Fehlende oder falsche Beschneidung (Pruning), unzureichende Schattenregulierung, zu geringe Pflanzdichte, ein – aufgrund von Kapitalmangel – geringer Einsatz von verbessertem Pflanzmaterial oder Schädlings-resistenten Sorten, geringe genetische Vielfalt auf den Farmen und eine fehlende oder mangelhafte Schädlings- und Krankheitskontrolle, sie alle machen es den Pflanzen schwer und den Schädlingen leicht und reduzieren von Jahr zu Jahr die Ernte mehr.
Dazu:
Kongor, John Edem, Margaret Owusu, and Charlotte Oduro-Yeboah (2024). Cocoa production in the 2020s: challenges and solutions. CABI Agriculture and Bioscience 5(1): 102.
5. Strukturelle und sozioökonomische Faktoren
Der Kern des Problems: Die Armut der Kleinbauern, die aus niedrigen, oft unzuverlässigen Einkommen resultiert, lässt keine Inventitionen, keine Anschaffung von Maschinen oder eine Verjüngung des Bestands zu. Kein oder kaum Zugang zu Krediten, Beratung und Technologie verschärft diese Probleme. Eine alternde Bauernbevölkerung und Arbeitskräftemangel vor allem in der Erntezeit tut ein übriges, ehe die schlechte Infrastruktur Nachernteverluste in Lagerung und Transport verursacht. Und von den häufigen Streits um Landrechte und politischer Instablität oder gar krigerischen Auseinandersetzungen, die den Bauern zusetzen, haben wir noch überhaupt nicht gesprochen. Geschweige denn, dass wir staatliche Monopolisten wie COCOBOD in Ghana erwähnt hätten, die all die Probleme noch verstärken.
Arsyad, Dian Sidik, Sudirman Nasir, Andi Imam Arundhana, Kim-Yen Phan-Thien, Jenny-Ann Toribio, Peter McMahon, David I. Guest, and Merrilyn Walton (2019). A one health exploration of the reasons for low cocoa productivity in West Sulawesi. One Health 8: 100107.
Yéo, Nanga, Demeango Serge Zon, and Ebagnerin Jérôme Tondoh (2026). Socioeconomic and biophysical drivers of cocoa yield variability in smallholder farms in Côte d’Ivoire. Scientific Reports 16(1): 15958.
6. Weitere Faktoren
Und weil das alles noch nicht reicht, führen hohe Cadmium-Konzentrationen vor allem im Boden Lateinamerikanischer Anbauregionen zu erheblichen Problemen bei Qualität und folgend: Absatz.
All diese Probleme sind, wie unter jedem Punkt nachlesbar, wissenschaftlich belegt und erforscht, lange bekannt, ohne dass sich eine Entwicklungspolitik darum gekümmert hätte, vermutlich sind die Entwicklungshelfer mehr damit beschäftigt, ein Frauenradio im Urwald des Kongo ans Laufen zu bringen … All diese Probleme haben überhaupt nichts mit Klimawandel zu tun. All diese Probleme führen zu dem, was in der Literatur als Yield Gap diskutiert wird, dem Zurückbleiben dessen, was geerntet wird, hinter dem, was geerntet werden könnte:
Aneani, F., and K. Ofori-Frimpong (2013). An analysis of yield gap and some factors of cocoa (Theobroma cacao) yields in Ghana. Sustainable Agriculture Research 2(4).
Asante, Paulina A., Eric Rahn, Pieter A. Zuidema, Danaё MA Rozendaal, Maris EG van der Baan, Peter Läderach, Richard Asare, Nicholas C. Cryer, and Niels PR Anten (2022). The cocoa yield gap in Ghana: A quantification and an analysis of factors that could narrow the gap. Agricultural Systems 201: 103473.
Oda Lambrecht, die den Unfug in der ARD-tagesschau verbreitet, den wir hier zerlegt haben, offenkundig mit dem Ziel, auf politisch Verantwortliche Druck auszuüben, um mehr Geld für „Klimaschutzmaßnahmen“, die dann einen Effekt auf den Anbau von Kakao- und Kaffeebohnen weltweit haben sollen, oder dazu dienen, die üblichen Nutznießer zu füttern, rundet ihren ideologienahen aber weltfremden Beitrag mit der „Ökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)“ ab, die „bestätigt, dass Klimaschäden auch in Deutschland längst Realität seien.“
Mehr als diesen Satz muss man eigentlich nicht lesen, um zu wissen, dass sich bei Kempfert, „der Ökonomin“, jeder Intelligenztest erübrigt. Leute, die der Ansicht sind, ein bestenfalls statistisches Konstrukt wie „Klima“ sei in der Lage „Schäden“ zu verursachen, bewohnen eine ganz eigene Gedankenwelt, die man sich früher bemüht hätte, vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Heute dürfen solche „Experten“ ohne mit einer Zwangsjacke bedroht zu werden, das große Wort schwingen und von volkswirtschaftlichen Schäden, „je nach Szenario“ also je nach Phantasiereichtum der Modell-Simulierer, von 280 bis 900 Milliarden Euro schwätzen. Ein Intelligenztest erübrigt sich wirklichl, obschon wir langsam den Eindruck gewinnen, dass Klimawandel, schon als Begriff, bei manchen in der Lage ist ein neuronales Durcheinander zu verursachen, das Synapsen zu einem willkürlichen Ziel zufällig verteilter Neuronen macht.
Irre.
