Candida auris, heute Candidozyma auris ist ein unangenehmer Geselle, ein Hefepilz, der Kolonien auf der Haut von Menschen, vorzugsweise in den Leisten oder unter den Achseln bildet und zunächst und solange er nicht in die Blutbahn gelangt, asymptomatisch bleibt. Auf der Haut bildet der Pilz einen Biofilm, der es ihm erlaubt, sehr lange zu überleben, Monate, zuweilen auch Jahre. Ungewöhnlich für einen Pilz. Ebenso ungewöhnlich ist es, dass Candidozyma auris in der Lage ist, monatelang (bis zu drei Monaten) auf a-biologischen Oberflächen, auf Handschuhen, Flächen aus Plastik oder Metall zu überleben. Und weil das alles noch nicht reicht, weist der Pilz eine hohe Resistenz gegenüber Kochsalz auf, überlebt Kontentrationen von bis zu 10% NaCl (Kochsalz) und darüber hinaus die meisten Versuche, die die Medizin im Falle von Pilzinfektionen als Gegenmittel einsetzt, ihn zu entfernen. Er ist „multiresistent“ gegen alle drei Antimykotika-Klassen (Azole, Polyene, Echinocandine) – zuweilen auch gegen alle in Kombination resistent.
Ein wirklich übler Geselle, der erst richtig loslegt, wenn er in die Blutbahn gelangt. Fieber und Schüttelfrost gehören zu den ersten Anzeichen, dass ihm eine „Invasion“ gelungen ist. Breitet der Pilz sich im Körper aus, dann sind oft Organe sein erstes Opfer, zuweilen befällt er das zentrale Nervensystem, Wundinfektionen, Harnwegsinfektionen, Ohrinfektionen sind diagnostische Anzeichen seiner Gegenwart, die zu Organversagen, Endophthalmitis (Erblindung), zur Blutvergiftung / Sepsis führen kann und häufig mit dem Tod dessen endet, in dem sich Candidozyma auris gerade austobt. Knapp 40% der Opfer des Pilzen sterben innerhalb von 30 Tagen. Erweitert man die Zeitspanne auf 90 Tage, dann sind rund 60% der von Candidozyma auris Betroffenen tot.
Es ist vor diesem Hintergrund kein Wunder, dass Candidozyma auris auf dem Vormarsch ist, sich mittlerweile weltweit ausbreitet, wobei klare Vorlieben für entwickelte Gesellschaft zu erkennen sind:
Salmanton-García, Nóbrega de Almeida Jr & Lopes Colombo (2026).
Bing et al. (2026) haben 84.941 berichtete Infektionen oder „Kolonisationen“ (wenn der Pilz auf der Haut gefunden wird, aber noch keine Infektion hervorgerufen hat) in 82 Ländern gezählt.
In Deutschland sind die Fälle von Candidozyma auris von 39 Fällen, die für den Zeitraum von 2015 bis 2022 gezählt wurden, auf 77 im Jahr 2023, 90 im Jahr 2024 und gut 100 im Jahr 2025 gestiegen. Das sind Zahlen des Nationalen Referenzzentrum für invasive Pilzinfektionen (NRZMyk). Candidozyma hat einen regelrechten Aufschwung im Rahmen der Plandemie genommen, und das hat einen angebbaren Grund: Der Pilz ist auf eine Verbreitung in Krankenhäusern spezialisiert und in Krankenhäusern fühlt er sich besonders auf Intensivstationen wohl, hat geradezu einen Kick erhält er, wenn invasive Behandlungsmethoden verwendet werden, Patienten beatmet werden, wie dies – in den meisten Fällen unnötiger Weise – während der Plandemie so gerne getan wurde. Dann hat Candidozyma Auris einen Feldtag. Zugang zu unterschiedlichsten Schleimhäuten und hervorrangende Bedingungen durch die Katheter, die einem invasiv Beatmeten gelegt werden.
Representative colonies of different Candida auris clinical strains on YP-glycerol (YPG); By Phancanhtrinh – Own work, CC BY 4.0, Link
Und ist er erst einmal da, dann bleibt er bzw. ist er kaum zu vertreiben.
Fälle, in denen eine „Eradizierung“ des Pilzes mit Desinfektionsmitteln nach einem oder zwei Monaten mit dessen Re-aktivierung endeten, sind keine Seltenheit und, wenn man in Rechnung stellt, dass der Pilz über Monate auf Handschuhen, Gerätschaften, an Bettgestängen oder Schutzkleidung überleben kann, leicht durch einen Händedruck nach mangelnder Hygiene zu verbreiten ist, kurz: ein hartnäckiger und langlebiger Kostgänger ist, nicht verwunderlich.
Sagen wir es, wie es ist: Candidozyma auris entwickelt sich zu einem massiven Problem für KRANKENHÄUSER (und zunehmend für Protesenträger), denn Krankenhäuser bieten dem Pilz hervorragende Bedingungen zum Leben und Überleben. Ein kluger alter Pfälzer, der leider viel zu früh verstorben ist, hat einst gesagt, „Geh‘ nicht zum Arzt, davon wirst Du nur krank“. Er hätte seine Einsicht sicher auf Krankenhäuser erweitert und alles, was zu Candidozyma auris bekannt ist, bestätigt ihn.
Indes: Viel ist von Candidozyma auris gar nicht bekannt. Die wissenschaftliche Folklore platziert sein Debut ins Jahr 2009. In diesem Jahr haben in Japanische Forscher im Ohr eines an einer Entzüdung desselben Leidenden gefunden. Nachdem Candidozyma auris isoliert wurde, haben Nachforschungen ergeben, dass er bereits 1996 in Südkorea isoliert wurde, damals noch als namenloser. Er wurde 2021 in Sedimenten einer Salzmarsch auf den Andamanen Inseln (Indien) gefunden, was seine Resistenz gegen Kochsalz erklären könnte, Äpfel und Schlangen, vielleicht auch Hunde und Hühner tragen ihn zuweilen. Ob sie Reservoir für den Neuankömmling sind, ist unbekannt. Die mittlerweile aus den meisten Teilen der Erde berichteten Funde von Candidozyma auris erlauben es, den Pilz in vier Haupt- und zwei Nebenkladen zu unterteilen, mit einem distinkten genetischen Make-up, je nachdem ob er in Asien, Ostasien, Afrika, Südamerika, dem Iran oder Bangladesch gefunden wird.
Candidozyma, das zeigt die Einteilung seiner Kladen, mag es warm, überlebt bis 42 Grad Celsius, einmal mehr etwas sehr Ungewöhnliches für einen Pilz. Vermutlich wurde er z.B. von Reisenden nach Europa eingeschleppt und verbreitet sich nun über Krankenhäuser, in denen er optimale Lebensbedingungen vorfindet.
Vor diesem Hintergrund zielen die meisten Studien, die es derzeit zu Candidozyma auris gibt, darauf ab, wie man seine Verbreitung in Krankenhäusern unterbinden kann, welche Hygiene-Regime verhindern, dass der Pilz weitere Verbreitung findet. Indes, es gibt davon abweichende „Studien“, die sehr gut zeigen, wie ideologisch verblödet manche derjenigen mittlerweile sind, die Universitäten in Deutschland bevölkern, z.B. die Universität Würzburg:
„Der für Menschen lebensgefährliche Pilz Candida auris hat sich weltweit rasant ausgebreitet. Forschende der Uni Würzburg vermuten: Das könnte an steigenden Temperaturen liegen.
Warum ist der Hefepilz Candida auris in nur wenigen Jahren weltweit zu einem gefährlichen Krankheitserreger geworden? Diese Frage treibt viele Forschende um. Carla Schuh und Chaitanya Gokhale vom Biozentrum der Universität Würzburg fassen nun den aktuellen Wissensstand in einem Übersichtsartikel im Fachjournal mSphere zusammen. Dafür haben sie rund 180 Studien anderer Forschender ausgewertet.
Die beiden Forschenden hegen einen Verdacht: Ihrer Auffassung nach könnte es sein, dass es der Klimawandel ist, der den Pilz überhaupt erst infektiös gemacht hat.
Warum sie das denken? Von den geschätzt drei bis fünf Millionen Pilzarten auf der Erde sind nur wenige hundert Arten dazu in der Lage, den Menschen zu infizieren. „Das liegt auch daran, dass die meisten Pilze bei der Körpertemperatur von 37 Grad Celsius nicht wachsen können“, sagt Carla Schuh. Doch der Klimawandel könnte dazu führen, dass sich viele Pilze an höhere Temperaturen anpassen – und dann auch den Körper des Menschen besiedeln können.“
Liegt nahe, oder?
Wenn es weltweit einen bekannten Pilz gibt, der wie Candida / Candidozyma auris von dem meisten, was andere Pilze so auszeichnet, abweicht, dann liegt es „Studierenden“ der „Universität Würzburg“ nahe, diesen offenkundigen Einzelgänger als Ergebnis eines Prozesses anzusehen, den sie global modellieren, der indes gar nicht universell, sondern gang einzigartig partikular wirkt, auf die 12,5 Millionen Basenpaare, die das Genom von Candidozyma auris ausmachen, gezielt einwirkt, geleitet, dirigiert, wie das halt so ist, bei globalen Phänomenen, sie führen in Namche Bazaar dazu, dass die dort lebenden Sherpas besonders unter ihnen leiden oder florieren, je nachdem, was von Ideologen gerade gewünscht ist.
Logik als Bestandteil der Ausbildung an Hochschulen ist schon vor langer Zeit aus dem Curriculum verschwunden, sie wurde durch ideologische Verblödung ersetzt, die davon Erfasste in allem, was sie sehen, Klimawandel sehen lässt, oder wie Fox Mulder sagt: I once saw Elvis in a potatoe chip.
Tatsächlich ist die zunehmende Verbreitung von Candidozyma / Candida auris Ergbnis der Persistenz des Pilzes in unterschiedlichen Umgebungen (er ist ein Überlebenskünstler), seiner Fähigkeit, menschliche Haut zu kolonisieren, dauerhaft und der Effektivität, mit der er seine Verbreitung betreibt. Was das mit „Klimawandel“ zu tun hat, das erschließt sich wohl nur dem ideologsich Verblödeten:
„The rise of C. auris as a global healthcare-associated pathogen is not simply a consequence of antifungal resistance. Its extraordinary environmental persistence, ability to colonize human skin for prolonged periods, and efficiency in spreading within healthcare environments explain its propensity for large, protracted outbreaks.“
Salmanton-García, Nóbrega de Almeida Jr & Lopes Colombo (2026).
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