Agent*in.org: Ein Kemper kämpft für seinen Pranger!

Agent*in.org, der Internetpranger, den Andreas Kemper, Kämpfer gegen alles, was ihm falsch erscheint, Elisabeth Tuider, scheinbar unterbeschäftigte Professurbesetzerin und Profiteur der gesellschaftlichen Leistungen aus der Postkolonialen Ära an der Universität Kassel und Henning van Bargen, Profiteur der unter der Hand Parteienfinanzierung des Gunda-Werner Instituts „redaktionell betreut“ haben und für den sich die Heinrich-Böll-Stiftung offiziell entschuldigt hat, er soll wieder da sein.

Der beträchtliche Imageschaden und die Gefahr, sich einer Vielzahl von Gerichtsprozessen wegen Persönlichkeitsverletzungen und übler Nachrede gegenüber zu sehen, hat die Heinrich-Böll-Stiftung wohl dazu veranlasst, die Reißleine zu ziehen und die Darsteller im Denunziantenstadl vor die Stiftungstür zu setzen, quasi stiften zu schicken.

Die bislang mageren Reste des Denunziantenstadls, mit dem Kemper die bösen Antifeministen bloßstellen und die Gesellschaft vor den Gefahren antifeministischer Betätigung retten will, und von denen er sich wohl Seligsprechung vom Transgott im Genderhimmel verspricht, sie belaufen sich derzeit auf ein knappes Dutzend Textchen, die den Themen gewidmet sind, die Kemper besonders belasten: „Björn Höcke“, ohne den Kemper nicht leben könnte, den „Antaois Verlag“, ohne den er sich nicht vollständig fühlen würde, „Dekadenz“, von der man annehmen könnte, dass sie Personen wie Kemper erst möglich macht, der „Niedergang der Nation“, von dem man denken könnte, er sei Kemper ein Anliegen usw.

Der Privatkrieg, den Kemper als einziger namentlich genannter aus einer von ihm als vielköpfig angegebenen Redaktion führt, weil er nach seiner Behauptung der einzige ist, der den Todesdrohungen, die die anderen anonymen Redakteure, die niemand kennt, erhalten haben, todesmutig entgegen trotzt, er ist nur dann für Kemper vollständig, wenn die von ihm so geliebte „Wikipedia-Gemeinde“ sein Privatkriegwiki „Diskursatlas Antifeminismus“ als offiziellen Nachfolger von Agent*in.org anerkennt und selig spricht.

Nur: Die Wikipedianer wollen den Diskursatlas nicht zum Nachfolger von Agent*in.org machen. Sie verweigern der schwarzen Feder von Kemper die Gefolgschaft. Deshalb ist im Moment eine amüsante Auseinandersetzung zwischen Kemper, pro-Nachfolge, und etlichen anderen, contra Nachfolge, im Gange, die man sich als Lektüre, je nachdem für den Karfreitag, Kreuzigung und eben keine Auferstehung oder für die Osternacht „Kempers Auferstehung“ vornehmen kann. Im Ergebnis wird man zu der Erkenntnis kommen, dass Wikipedianer und Kemper zu viel Zeit haben und diese viele Zeit dazu nutzen, sich über Blödsinn zu streiten. Ob Kempers Privatwiki nun ein Nachfolger des Denunziantenstadls der Heinrich-Böll-Stiftung ist oder nicht, es ist in jedem Fall sein privatrechtlich-verantwortliches Unterfangen, an dem er sich zur Not auch gerichtlich wird messen lassen müssen. Nur das zählt. Also: Wikipedianer: Gebt dem Kemper seinen Nachfolgepranger, wenn ihr an Oster-Kreuzigungen mit Happy-End glaubt, verweigert sie, wenn ihr Kreuzigungen als solche ablehnt. Es soll auch unter Wikipedianern welche geben, die hinter Metaphern blicken und deren Logik erkennen können, selbst wenn sie auf unterschiedlichen Verstehensebenen zu finden ist.

Es gibt ja Menschen, deren geistiges Gehege ist so eng, dass sie nur in anti- oder pro denken können. Wir dagegen sind Vertreter geistiger Vielfalt, wie sie der kritische Rationalismus bereit stellt und als solche haben wir grundsätzliche Einwände gegen diejenigen, die ihren ideologischen Glauben gegen die Realität durchsetzen und Aussagen aufrechterhalten wollen, die falsch sind. für die dann alle zum „anti-„ werden, die ihre Heilsvorstellung nicht teilen.

Zum Schluss noch ein Wenig von Nietzsche, das uns passend scheint:

„W e s h a l b  d i e  D u m m e n  s o  o f t  b o s h a f t  w e r d e n –

Auf die Einwände des Gegners, gegen welche sich unser Kopf zu schwach fühlt, antwortet unser Herz durch Verdächtigung der Motive seiner Einwände“.

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Wikipedia: Fünf Jahre später, dieselben Verleumder, dieselbe Hassrede

Zu sagen, bei Wikipedia sei in manchen Bereichen die Zeit stehen geblieben, ist eine Untertreibung. Teile der deutschen Wikipedia sind ein ganz besonderes Echochamber, in dem eine Reihe feministischer Aktivisten, deren Finanzen aus zwei Quellen gespeist werden können, entweder von Steuerzahlern über Hartz IV oder von Steuerzahlern über den Umweg so genannter politischer Stiftungen, ihr Unwesen treibt.

Das Unwesen besteht darin, das eigene ideologische Heil in die Wikipedia zu schreiben und die deutsche Wikipedia auf diese Weise zu einem Online-Lexikon zu machen, das nur für Sozialpsychologen und Psychiater von Interesse ist. Erstere, weil man am Beispiel von Wikipedia die verschiedenen Formen der Gruppenbildung unter Ausgrenzung von Menschen, die zu politischen Feinden aufgebauscht werden, beschreiben kann. Psychiater deshalb, weil die natürliche Schnittstelle zwischen dem, was Sozialpsychologen interessiert und dem, womit sich Psychiater beschäftigen, da liegt, wo die Gruppenbildung und Ausgrenzung anderer zur Manie wird, die allein den Betroffenen eine soziale Identität zu bilden erlaubt.

Stammleser von ScienceFiles, die schon lange dabei sind, werden sich noch erinnern, dass wir vor einiger Zeit, genauer vor ca. fünf Jahren, gegen die Unterwanderung von Teilen der deutschen Wikipedia durch politische Aktivisten, die seltsamerweise alle die gleiche politische Ausrichtung haben, links, feministisch und totalitär, Stellung bezogen haben, und zwar in einem offenen Brief an den Gründer von Wikipedia, Jimmy Wales, der auch für deren deutsche Abart verantwortlich ist, eine Verantwortung, die er bis heute ablehnt und in einer Reihe weiterer Beiträge, mit denen wir dokumentiert haben, wie links-feministische Aktivisten die Wikipedia dazu missbrauchen, Menschen, die ihnen ideologisch nicht passen, zu diffamieren und zu schädigen.

Letztlich sind diese armen anonymen Personen von den selben niederen Motiven getrieben, die auch Agentin.org hervorgebracht haben, was nicht verwunderlich ist, denn Andreas Kemper, aka Schwarze Feder zeichnet sowohl für Agentin.org als auch für den Niedergang von Teilen der deutschen Wikipedia verantwortlich, jenen Niedergang der Professoren sozialwissenschaftlicher Fächer dazu geführt hat, die Wikipedia, weil keine ernstzunehmende Quelle, aus wissenschaftlichen Arbeiten zu verbannen.

Nun fünf Jahre nachdem wir unsere Position gegenüber Wikipedia festgeklopft und unser Verdikt: „Als Quelle nicht brauchbar, weil Tummelplatz von Ideologen“ verkündet und begründet haben, fünf Jahre nachdem wir unsere Bekanntschaft mit den anonymen Denunzianten von Wikipedia gemacht haben, sind sie wieder da:

Fiona Baine, aka Fiona, aka Fin, aka Fiona B;
und JosFritz,

alte Bekannte von Schwarzer Feder (Wikipedia-Name von Andreas Kemper).

Und alles beginnt mit Agentin.org und Don Alphonso, der natürlich nicht – auch wenn das manche glauben, Don(ald) Alf Phonso heißt, sondern, fast schon enttäuschend: Rainer Meyer (stimmt: Klein ist auch nicht besser).

Unsere Stellungnahme zu Agentin.org findet sich hier.

Don Alphonso hat es auf sich genommen, Agentin.org in der FAZ zu zerlegen, und er tut dies auf Grundlage der kompletten Daten von Agentin.org, die er wohl aus dem Internet gezogen hat. Es dürfte nicht zu letzt ein Verdienst von Don Alphonso sein, dass Agentin.org von der Heinrich-Böll-Stiftung dicht gemacht wurde. In der Folge hat sich Andreas Kemper bemüht, den Eintrag von Agentin.org auf Wikipedia löschen zu lassen. Dort haben sich alle negativen Beiträge über den Internetpranger der Heinrich-Böll-Stiftung mit entsprechendem Link angesammelt und geben somit ein passendes Zeugnis vom Versuch, andere zu verleumden. Die HBler wollen übrigens nicht für Agentin.org verantwortlich sein, sie hätten nur das technische Equipment geliefert, formal betrachtet stehen sie also auf einer Stufe mit Unternehmen wie Degesch (also Degussa), die auch nur das Equipment (Zyklon B in diesem Fall) geliefert haben.

Im Zuge des missglückten Versuchs, den Eintrag zu Agentin.org auf Wikipedia löschen zu lassen ist auch Fiona B. wieder aufgetaucht, was den Kreis derer, die Fiona B. finanzieren, wieder ein wenig enger gemacht hat. Vermutlich aus Frust, weil die Löschung des Eintrags zu Agentin.org auf Wikipedia (bislang) nicht erfolgt ist, hat sich Fiona B. dem Eintrag von Don Alphonso, aka Rainer Meyer zugewendet und ist nun dort am wirken wüten. Offensichtlich verfügt Fiona B. nicht über die Fähigkeit, sich positiv zu definieren, denn das meiste, was die Kunstgestalt „Fiona B.“ von sich gibt, hat einen destruktiven Charakter und ist von einer unglaublichen Egomanie geprägt, in deren Zentrum immer die Projektion der Phantasien steht, die Fiona B. wohl täglich plagen: Vernichtungsphantasien, Phantasien darüber, die politischen Feinde zu zerstören, sie zu verleumden, per Verleumdungskampagne. Und wie gewöhnlich, wenn labile Persönlichkeiten wie Fiona B. auf Widerstand stoßen, kommt im nächsten Schritt die Übernahme der Opferrolle, schon weil das schlechte Gewissen, ob der eigenen niedrigen Motive plagt. Immer dann, wenn die Kunstfigur „Fiona B“ in den Opfermodus geht, taucht der Ritter JosFritz auf und richtet seine Wut in sprachlicher Form gegen diejenigen, die sich gegen Fiona B. gewehrt haben. Im vorliegenden ist das Rainer Meyer, der nicht dabei zusehen will, wie er auf Wikipedia ver- oder bearbeitet wird, also sein Eintrag dort. Und einmal mehr ersetzt die Beschimpfung bei JosFritz das fehlende Argument:

JosFritz im O-Ton: „Dieser Hassblogger [gemeint ist Don Alphonos] hat sich auf Dich eingeschossen, weil es viel einfacher ist, eine einzelne Mitarbeiterin zu isolieren und fertig zu machen. Meyer wird sehen, dass er hier mit seinen Mobbingmethoden nicht weit kommt und sein Artikel nicht schöner wird, nur weil er seine Hassrotte auf eine vermeintlich schutzlose Mitarbeiterin loslässt.“

Sind sie nicht edel, diese anonymen Kämpfer, die sich für „anonyme Mitarbeiterin von Wikipedia“ ins Zeug werfen und aus ihrer Anonymität heraus, reale Personen beschimpfen? Damit sind wir zurück bei der Sozialpsychologie und der Psychiatrie, denn jemand, der anonym Beschimpfungen postet und in der Lage ist, daraus einen Nutzen, einen Gewinn, eine Befriedigung zu ziehen, ist mit einem Geisteszustand ausgestattet, der bedenklich ist. Aus sozialpsychologischer Sicht muss man wohl vom gescheiterten Versuch, eine personale Identität aufzubauen, ausgehen, denn Menschen mit personaler Identität suchen Befriedigung nicht in Form von Onanie im abgeschlossenen Kämmerlein, sondern in Form sozialer Anerkennung. Die gibt es aber nur für nicht-anonyme Menschen. Aus psychiatrischer Sicht muss man wohl annehmen, dass noch mehr schiefgelaufen ist, denn die Diffamierung oder Beleidigung von Personen, die einem nicht persönlich bekannt sind, von denen man nur bestimmte Aussagen oder Handlungen kennt, ist kein normales menschliches Verhalten. Ein normales menschliches Verhalten besteht darin, Dinge, die keine direkten Kosten darstellen, zu ignorieren. Wenn sich JosFritz dennoch engagiert, so muss man davon ausgehen, dass er Dinge, die ihn nichts angehen, die keine direkten Kosten für ihn haben, nicht ignorieren kann, quasi manisch gezwungen ist, sich einzumischen. Das wiederum ist qua definitionem nicht normal.

Ende der Kemperista: HB-Stiftung entschuldigt sich für Agentin.org

Das Projekt ruht!
Der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung nimmt Stellung zu „Agentin.org“.

„Barbara Unmüßig und Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, erklären:
In Abstimmung mit der Redaktion des Projekts hat der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung das Online-Lexikon „Agent*In“ vom Netz genommen. Die öffentlich und intern geübte Kritik am Format der „Agent*In“ hat uns deutlich gemacht, dass dieser Weg nicht geeignet ist, die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung zu Antifeminismus zu führen. Wir bedauern sehr, dass durch die gewählte Form manche an antidemokratische Methoden erinnert werden und entschuldigen uns bei denjenigen, die sich möglicherweise persönlich verletzt fühlen.“

Wenn man in Rechnung stellt, dass dieser Text mit Sicherheit die moderateste Formulierung ist, die man bei der HB-Stiftung gefunden hat, dann kann man sich ungefähr vorstellen, welche Ausmaße die interne Kritik angenommen hat und welche Folgen die öffentliche Kritik für die Reputation und – viel wichtiger: die Bereitschaft der Projektpartner der HB-Stiftung, Geld an die Stiftung zu überweisen, hatte. Dass sich Unmüßig und Ueberschär gemüßigt sehen, sich für die gewählte Form und dafür zu entschuldigen, dass „manche“ durch die Denunziationsplattform „möglicherweise“ persönlich verletzt wurden, lässt auch einiges an Rückschlüssen zu.

Sicherlich gibt es bei der HB-Stiftung dann, wenn die Anti-Antifeminismus-Fraktion wütet, keine Gedanken daran, ob man mit Anti-Antifeminismus Menschen verletzt oder ihnen persönlich, beruflich oder psychisch schadet. Eine Größe, mit der die Anti-Antifeminismus-Fraktion rechnet, werden die Feinde erst dann, wenn sich die Kosten für die Anti-Antifeministischen Kampagnen häufen. Genauer: Die Zahl derjenigen, die die HB-Stiftung mit der Ankündigung einer Klage auf Schadensersatz wegen ihrer Nennung in Agentin.org erschreckt haben, ist wohl nicht gering. Bei 177 Personeneinträgen im Denunziations-Wiki ist selbst nach deutschem Recht, nicht zu reden von britischem Recht, einiges Potential für Schadensersatzforderungen, die sich schnell im fünf- bis sechsstelligen Bereich summieren können. Man hat also wohl vor den finanziellen, nicht vor den moralischen Kosten kapituliert.

Immerhin hat dies dazu geführt, dass die Kemperista, deren Zweck vornehmlich darin bestand, wie Don Alphonso so umfangreich dargestellt hat, die persönliche Vendetta von Andreas Kemper, der wohl immer noch nicht darüber hinweg ist, dass er außerhalb von Antifa und anderen linksextremen Kreisen genau die Anerkennung als wissenschaftliche Unperson erhält, die ihm zukommt (ein Ergebnis von Klassismus vermutlich), zu begleiten, wobei noch zu klären ist, welche Rolle Elisabeth Tuider in der ganzen Geschichte gespielt hat.

Oder wie Don Alphonso so treffend feststellt:

Zur einer Entschuldigung gehört auch die Benennung der Verantwortlichen.

Und angesichts des “Datenreichtums”, aus dem Don Alphonso schöpfen kann, sind wir schon auf die Hintermännerinnen dieses neuerlichen Versuches gespannt, die demokratische Kultur in Deutschland mit totalitären Mitteln zu beseitigen.

Deshalb können wir der abschließenden Feststellung der HB-Stellungnahme: “Solange ruht das Projekt”, nur anfügen: Wir lassen es nicht in Frieden ruhen!

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Der nächste Abschuss: Agentin.org ist Offline

Wer versucht, den Pranger der Böll-Stiftung „Agentin.org“ anzuwählen, der sieht, dass er keinen Pranger mehr sieht, denn „Agentin.org“ ist offline. Jemand hat die Reißleine gezogen und dafür gesorgt, dass die Grüne Partei über ihre Stiftung nicht noch mehr negative Publicity erhält als sie es sowieso schon tut.

Wie immer, wenn Aktivisten mit einem ihrer Projekt baden gegangen sind (wie damals das Neue Rechte Wiki der Amadeu-Antonio-Stiftung, dessen Überarbeitung nun auch schon mehrere Monate und so lange dauert, dass die Wahrscheinlichkeit eines Comebacks kaum mehr gegeben ist), so versuchen auch die drei Verantwortlichen, Henning von Bargen, Elisabeth Tuider und Andreas Kemper mit einer verklausulierten Nachricht sicherzustellen, dass sie mit so wenig Gesichtsverlust wie nur möglich aus der Sache herauskommen.

Wir haben uns die Freiheit genommen, die verquaste Mitteilung aus der grünen Pranger-Anstalt in Deutsch zu übersetzen:

Hier unsere Übersetzung:

Text von Agentin.org Übersetzung
Wir kommen wieder! Wir lügen weiter.
Die Agent*In geht vorübergehend offline. Wir beerdigen das Projekt und hoffen, in drei Monaten habt Ihr es vergessen.
Die Agent*In hat intensive Debatten ausgelöst und zeigt: unser politisches Anliegen ist hochaktuell und notwendig. Unser Ziel ist es, dass unterschiedliche Lebensentwürfe selbstbestimmt und in Freiheit gelebt werden können. Wir haben massiv auf die Schnauze bekommen, weil wir anderen Lebensentwürfen als den von uns für gut befundenen, die Freiheit, gelebt zu werden, bestritten haben.
Bedauerlicherweise hat die gewählte Form die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung zu Antifeminismus überlagert. Unser Pranger ist – für uns völlig überraschend – gar nicht gut angekommen.
Deshalb werden wir die Seite erweitern und überarbeiten.
 Wir werden sie verständlicher und vielfältiger machen. Anregungen dazu können über redaktion-agentin@boell.de eingebracht werden. Deshalb schalten wir den Pranger ab. Wir wollen etwas anderes an seine Stelle setzen (immerhin haben wir die Domain bezahlt), wissen aber nicht was. Wer Ideen hat, was man mit einer Domain „Agentin.org“ machen kann: redaktion-agentin@boell.de
Wir sind ein ehrenamtlich arbeitendes Netzwerk aus etwa 180 Menschen, die sich wissenschaftlich, theoretisch und aktivistisch mit Antifeminismus auseinandersetzen. Wir leben in einer Traumwelt in der Andreas Kemper alleine Traum tanzt, Henning van Bargen die gute Miene zum bösen Spiel macht und Elisabeth Tuider für die sexuelle Aufklärung verantwortlich ist.
Antifeminismus ist wesentliches Element der rechtspopulistischen Ideologie und Bewegung. Zunehmend finden sich jedoch gender- und feminismusfeindliche Argumentationen in den Diskursen der gesellschaftlichen Mitte. Wir kommen mit unserer Hetze gegen Andersdenkende einfach nicht mehr so gut an, wie das früher noch der Fall war.
Für uns bleibt die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung dazu eine Aufgabe, der wir uns stellen.
Die Redaktion
Selbstverständlich sind wir lernresistent. Unsere Ideologie, die wir weiter versuchen werden, anderen aufzuzwingen, macht uns immun gegenüber dem Lernen, schon weil wir keine Fehler machen

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Elisabeth Tuider: Mitglied im Denunziantenstadl der Heinrich-Böll-Stiftung

Wir haben uns gefragt, wie es sein kann, dass Elisabeth Tuider, die eigentlich eine Professur an der Universität Kassel besetzt, so viel Zeit erübrigen kann, um sich in der Redaktion des Denunziantenstadl der Heinrich-Böll-Stiftung zu verdingen, und Agentin.org mit Texten zu bestücken.

Die Antwort haben wir im Veranstaltunsangebot von Tuider an der Universität Kassel gefunden.
Die ist einfach nicht ausgelastet. Sie langweilt sich offensichtlich, schon weil sie immer dasselbe unter verschiedenen Schlagworten und Lehrformaten anbietet:

Einmal als Seminar zum Thema
“race-gender-class: Intersektionale Ungleichheiten”

“Nicht nur ´Frau´ zu sein, sondern auch ´Schwarz´ zu sein und aus der ´Arbeiterklasse´ – Mit diesem Hinweis auf mehrfache Diskriminierung kritisierte der black feminism eine allzu weiße westliche Frauenbewegung aber auch eine männliche blackpower-Bewegung. In der daran anknüpfende Intersektionalitätsdebatte wird nicht nur Ungleichheit aufgrund von Gender bearbeitet, sondern in der Thematisierung von Ungleichheiten werden die verschiedenen Differenzachsen entlang von Ethnizität/“Rasse“, Gender, Klasse/Schicht, Sexualität, Nationalität, Alter berücksichtigt und zusammen gedacht. In den letzten Jahren ist „Intersektionalität“ auch in Deutschland zu einer zentralen heuristischen und methodologischen sozialwissenschaftlichen Perspektive avanciert.
Im Seminar werden wir der transatlantischen Reise von race-class-gender nachgehen und uns den aktuellen Herausforderungen und Forschungsfeldern (u.a. den Gender-Studies, den media-studies, der kritischen Migrationsforschung) der Intersektionalitätsdebatten widmen. Das Seminar baut auf deutsch- und wenigen englischsprachigen Texten auf und ist als Lektürekurs konzipiert.”

Einmal als Seminar zum Thema
“Kritische Migrationsforsschung und Critical Whiteness Studies” [der Tippfehler ist im Original]

“Auf der Basis theoretischer Überlegungen aus der kritischen Migrationsforschung (u.a. Hess, Schwenken, Karakayali) werden im Seminar eigene Forschungsfragen im Themenkomplex Migration-Integration-Rassismus eruiert und empirisch bearbeitet. Entsprechend einer Perspektive der critical whiteness studies werden wir dabei den Blick auf „das Eigene“, auf „das Normale“ richten und analysieren wie durch die Herstellung einer Weißen Normalität Macht ausgeübt und Ausschlüsse hergestellt werden.
Nachdem im ersten Teil des Seminars Theorien und empirische Arbeiten aus der kritischen Migrationsforschung vorgestellt werden, geht es im zweiten Teil des Seminars darum, in Kleingruppen, an ausgewählten Fragegestellung z.B. zur „Willkommenskultur Deutschland“, zu „Sexismus und Rassismus“ oder der diskursiven Konstruktion „des Gefährders“, ein qualitatives Vorgehen in einem ausgewählten Praxis- oder Forschungsfeld zum Einsatz zu bringen.
Das Seminar basiert auf vorbereitender Textlektüre, intensiver empirischer Gruppenarbeit, fortlaufender Präsentationen im Seminar und der Bereitschaft zu kritischer Reflexion – auch der eigenen machtvollen Position und des Forschungsprozesses.”

Einmal als Vorlesung zum Thema
„Soziologie der Diversität“

“Nationalität, Geschlecht, Klasse, Sexualität, Befähigung/Behinderung, Alter gelten als die Hauptdimensionen der Diversität. In der Vorlesung werden die soziologischen Zugriffe auf diese Dimensionen der Diversität thematisiert: dies sind die Geschlechterforschung, die Migrationsforschung, die Sexualwissenschaft, die Postkolonial-Studies aber auch Diversity Konzepte wie Diversity-Management oder Interkulturelle Arbeit vorgestellt. Die Vorlesung führt also systematisch in den Zusammenhang von Differenzverhältnissen, Macht und Herrschaft sowie sozialwissenschaftlicher Analyse und ihre Bezugsfelder wie z.B. Bildung, Arbeit und Personalentwicklung ein und bearbeitet aktuelle Herausforderungen und Perspektiven einer Soziologie der Diversität. Wie unterscheiden sich Benachteiligungen und Diskriminierungen aufgrund von Nationalität oder Geschlecht? In so einer Perspektive wird auch danach gefragt, was „das Andere“ ist, oder was am Karneval der Kulturen zu kritisieren ist.”

Vielleicht sollte Frau Tuider sich mehr um ihr Lehrangebot und ihre Studenten als darum kümmern, ob andere Menschen das, was Genderismus als Wissenschaft anbietet, für einen mehr als schlechten Witz halten, schon weil die Entdeckung der „Intersektionalität“ einen Wissenschaftler mit dem Kopf schütteln lässt, denn dass man dann, wenn man zwei Variablen kombiniert, mindestens vier Ausprägungen erhält, das war bereits den alten Babyloniern bekannt und ob es abendfüllend ist, auf Basis eines ökologischen Fehlschlusses Studenten zu verbilden ist auch eher eine Frage, die man als Wissenschaftler mit nein beantworten wird. Zu behaupten, eine Eigenschaft wie „Whiteness“ habe universelle Geltung, ist übrigens ein genetischer und ein ökologischer Fehlschluss. Insofern wäre Frau Tuider auch eine Weiterbildung in Logik zu empfehlen. Aber was macht sie statt dieser dringend notwendigen Weiterbildung: redaktionelle Arbeit im Denunziationsstadl.

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