Das miese Geschäft mit dem Mitleid – Diesmal Täuschung aus dem BMZ

#ichwillfair [Die deutsche Sprache ist nicht jedermanns Sache], #WeltohneHunger, so tweeted das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit unter einer Abbildung, auf der angeblich gezeigt wird, wer an einer Tafel Schokolade verdient. Die armen Kakaobauern, die sich des Mitleids des BMZ, wenn schon sonst nichts, sicher sein können, sie verdienen nur 6 Cent am Preis einer Tafel Schokolade. Noch schlechter schneiden staatliche Behörden ab, die nur 4 Cent am Preis einer Tafel Schokolade verdienen. Spitzenverdiener sind der Handel und die Hersteller von Schokolade.

Das ist, wie das BMZ meint, nicht fair.

Wir meinen, es ist nicht fair, nicht in Ordnung, wenn das BMZ hier Grafiken verbreitet, die ein Bild vermitteln, das der Realität nicht entspricht und den Anteil deutscher staatlicher Raffgier an den 89 Cent vollständig zu unterschlagen.

Wir haben deshalb ein paar Posten zusammengestellt, die das BMZ mutwillig unterschlägt, um die Meldung, die bösen Kapitalisten sind daran schuld, dass Kakaobauern hungern müssen, verbreiten zu können.

Fangen wir mit Schokolade an. Schokolade besteht aus mehr als Kakao.

In der Regel enthält Schokolade:

  • Kakaobutter,
  • Kakao
  • Nüsse, Erdnüsse,
  • Trockenmilch
  • Vanille
  • Honig,
  • Zucker,
  • Mandeln,
  • (Rosinen)

Diese Zutaten müssen beschafft werden. Das kostet Geld. Und die Zutaten vereinigen sich nicht selbständig zu Schokolade. Jemand muss sie mischen und die Schokolade herstellen, dafür fallen direkte Arbeitskosten an;

Um die Schokolade herzustellen, braucht man nicht nur Arbeitskräfte, man braucht

  • Maschinen,
  • eine Halle drumrum,
  • Energie,
  • Es fallen zusätzliche Personalkosten für die Überwachung der Produktion und den Unterhalt der Maschinen an.
  • Die Maschinen verlieren zudem mit jeder Betriebsstunde an Wert …

Wenn man Schokolade hergestellt hat, benötigt man Verpackungsmaterialien, Maschinen, die die Verpackung um die Schokolade wickeln und in Kartons, die man beschafft hat, setzen, man benötigt Lagerarbeiter und entsprechenden Lagerplatz, Maschinen zum Transport der Schokolade, eine interne Logistik. Auch dafür fallen Kosten an.

Dann werden Verwaltungsmitarbeiter benötigt, die sich um die Löhne der Arbeiter kümmern, den Nachschub an Zutaten und Verbrauchsmaterialien usw. organisieren, die Abrechnungen erstellen, nicht zuletzt die, die das Finanzamt haben will und vieles mehr. Damit sie das tun können, benötigen sie einen Schreibtisch, einen Computer, Möglichkeiten der Telekommunikation und vieles mehr, was beschafft und gewartet und wenn es kaputt ist, ersetzt werden muss. Nicht zu vergessen, die Mitarbeiter der Verwaltung wollen auch bezahlt werden. So wie die Mitarbeiter von Logistik und Marketing, die sich um den Absatz von Schokolade kümmern, um Regalplätze in Supermärkten kämpfen, Werbung schalten und dafür sorgen, dass die Schokolade aus der Fabrik in Läden gelangt. Dazu benötigt man Fahrzeuge, die wiederum Benzin verbrauchen usw. Schließlich müssen all die Gebäude, in denen Material gelagert, Schokolade hergestellt, Schokolade gelagert, Mitarbeiter Verwaltungsarbeiten unternehmen usw. finanziert und unterhalten werden.

Das sind eine ganze Menge Kosten, die entstehen, um eine Tafel Schokolade zu produzieren und in den Laden zu bringen. Und an jedem dieser Posten verdient der Staat. Für Anschaffungen fällt Umsatzsteuer an. Für die Mitarbeiter sind Lohnsteuer und Sozialabgaben zu entrichten. Dazu kommen Gewerbesteuer, Grundsteuer, Feuerschutzsteuer, Köperschaftssteuer, Stromsteuer …

Hätte das BMZ all diese Kostenarten berücksichtigt, dann wäre es nichts geworden, mit der schäbigen Mitleidsgrafik, die die armen Kakaobauern gegen die reichen Unternehmen ausspielt, die sich angeblich am Verkauf von Schokolade eine goldene Nase verdienen. Berücksichtigt man die Hand, die der Staat über seine verschiedenen Steuern in der Tasche all derer hat, die hier als diejenigen dargestellt sich, die an Schokolade verdienen, dann ergibt sich ein anderes Bild, dann verdient der Staat an einer Tafel Schokolade mindestens 16 Cent, hinzu kommen die 4 Cent für staatliche Behörden im Anbauland. Damit wären wir bei ca. 20 Cent staatliches Verdienst an einer Tafel Schokolade. Dem Schokoladenhersteller bleibt in der Regel ein Nettogewinn von zwischen 6 und 10 Cent pro Tafel.

Wenn dem BMZ so viel an den Kakaobauern liegt, warum wirbt man dann nicht dafür, das horrende steuerliche Verdienst an Schokolade zu verringern und die Differenz den Kakakobauern zu Gute kommen zu lassen.

Es wird niemanden wundern zu erfahren, dass sich derart falsche und verzerrte Darstellungen, die allesamt den Staat als denjenigen, der ohne etwas zu Produktion, Herstellung und Vertrieb beizutragen, am meisten daran verdient, vergessen, in Unterrichtsmaterialien findet. Offensichtlich denken die Verantwortlichen, die Indoktrination klappe nicht in gleichem Maße, wenn man Schülern reinen Wein einschenkt.

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Newspeak: Wenn aus Asylbewerbern Schutzsuchende werden

Man staunt nicht schlecht, wenn man – wieder einmal – versucht, das statistische Durcheinander das Bundesamt geworden ist und nunmehr alles tut, um die online verfügbaren Daten unauffindbar zu machen, Statistiken zu Asylbewerbern, die nicht das Asylbewerberleistungsgesetz betreffen, zu finden und feststellen muss, dass es nur noch Statistiken zu „Schutzsuchenden“ gibt.

Die neueste Statistik der Schutzsuchenden für das Jahr 2016, von der nicht bekannt ist, ob es die erste ihrer Art ist, weil entgegen sonstigen Gepflogenheiten beim Statistischen Bundesamt keine Verweise auf ältere Veröffentlichungen vorhanden sind und eine entsprechende Suche durch den Ergebnismüll, den die Suchfunktion des Statistischen Bundesamts generiert, nach 20 Ergebnisseiten á 10 Einträge frustriert wird, unterscheidet penibel nach Schutzsuchenden mit offenem Schutzstatus, Schutzsuchenden mit anerkanntem Schutzstatus und Schutzsuchenden mit abgelehntem Schutzstatus.

Schutzsuchende selbst werden beim Statistischen Bundesamt definiert als „Ausländer, die sich unter Berufung auf humanitäre Gründe in Deutschland aufhalten. Die Begründung für ihren Aufenthalt wird hierbei aus ihrem Aufenthaltsstatus im Ausländerzentralregister abgeleitet“.

Im Gegensatz zum Statistischen Bundesamt kennt das Aufenthaltsgesetz in seinem § 25, in dem der Aufenthalt aus humanitären Gründen geregelt ist, keine Schutzsuchenden. Dafür finden sich Asylbewerber, so genannte Genfer Konventionsflüchtlinge, Personen, die subsidiären Schutz genießen, weil sie in ihrem Heimatland von Todesstrafe, Folter oder in anderer Weise ernsthaft an Leben und Gesundheit bedroht werden (AsylGesetz § 4 Absatz 1). Die genannten Gruppen finden sich auch beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das bislang noch nicht in Bundesamt für Schutzsuchende umbenannt wurde. Die drei Kategorien der Flüchtlinge (Art 16a GG und Gender Konvention), von Flüchtlingen, die subsidiären Schutz genießen und Flüchtlingen, die humanitären Schutz genießen, d.h. denen z.B. ein Aufenthalt aus politischen Erwägungen nach § 22 Aufenthaltsgesetz gewährt wird:

„1 Einem Ausländer kann für die Aufnahme aus dem Ausland aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden. 2 Eine Aufenthaltserlaubnis ist zu erteilen, wenn das Bundesministerium des Innern oder die von ihm bestimmte Stelle zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland die Aufnahme erklärt hat.“

Aufenthaltserlaubnisse aus humanitären oder subsidiären Gründen spielen kaum eine Rolle. Rund 1 – 2% der gewährten Aufenthaltserlaubnisse sind diesen beiden Kategorien zuzuordnen. Der Rest verteilt sich auf Asylbewerber, die anerkannt wurden.

Der Unterschied zwischen Asylbewerbern und Flüchtlingen, denen aus subsidiären und humanitären Gründen ein Aufenthaltsrecht eingeräumt wird, ist nicht unerheblich, denn letzteren wird nur deshalb ein subsidiär oder humanitär begründeter Aufenthalt gewährt, weil ihnen eine Anerkennung als Asylbewerber versagt geblieben ist oder bleiben würde, wenn sie sich darum bemühten.

Zwischen einem Asylbewerber und einem Schutzsuchenden besteht somit ein großer Unterschied, so dass man sich fragt, warum das Statistische Bundesamt in einem Streich, der an Orwells Newspeak erinnert, alle zusammen mauschelt und als Schutzsuchende bezeichnet?

Die Antwort liegt nahe: Wie bei Orwell, so dient auch dem Statistischen Bundesamt Newspeak als Mittel der Manipulation. Denn die Assoziationen, die sich mit den Begriffen „Schutzssuchende“ und „Asylbewerber“ verbinden, sind Grund verschieden. Der Begriff Schutzsuchende ist eine Form der Infantilisierung und ein Appell an die guten Menschen, ihre überlegene Position zu benutzen, um denen, die reinen Herzens und auf der Flucht vor großer Gefahr, Schutz suchen, zur Rettung zu eilen. Dagegen ist der Begriff des Asylbewerbers ein Rechtsbegriff, der deutlich macht, dass es eine erwachsene und eigenverantwortliche Person gibt, die einen Status beansprucht, von dem sie denkt, dass sie die dazu notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Während ein Asylbewerber die Prüfung eines Anspruches nachsucht, gibt sich ein Schutzsuchender vollständig in die Obhut seines Beschützers. Beider Beziehung ist nicht mehr durch Rechtssätze begründet, sondern durch die Willkür des Beschützers, der Schutz ganz unabhängig von allgemeingültigen Kriterien gewährt. Dies mag zwar die Flüchtlingspolitik von Merkel beschreiben, verhält sich aber diametral zu den Ausländergesetzen, die nach wie vor der Prüfung eines Anspruches auf Asyl und nicht der Gewährung von Schutz gewidmet sind. Auch Verwaltungsrichter sind immer noch mit Asylanträgen und nicht mit Anträgen auf Schutzgewährung konfrontiert.

Weil die Realität vollständig von der Sprachregelung abweicht, die man im Statistischen Bundesamt gefunden hat oder zu finden gezwungen wurde (das Statistische Bundesamt untersteht dem Innenministerium), gibt es keine andere Erklärung für diese Newspeak als den Versuch, die Bevölkerung zu manipulieren und in den Glauben zu lullen, die Frage, ob Flüchtlinge in Deutschland bleiben könnten, beziehe sich darauf, ob es gute Menschen gibt, die ihnen Schutz gewähren und auf diese Weise die Realität zu verschleiern, die nach wie vor vorsieht, dass ein Antrag auf Asyl gestellt, geprüft und entschieden werden muss. Und natürlich vermittelt die Infantilisierung „Schutzsuchende“ das Bild des Schutzbefohlenen, der sich nicht selbst gegen die Monster wehren kann, denen er ausgeliefert wäre, würde nicht der deutsche Supermann an seine Seite eilen, um ihn gegen die böse Welt zu verteidigen. Eine schlimmere Form der Entindividualisierung und Objektivierung von Flüchtlingen ist uns nicht vorstellbar.

Aber wir sind auch keine linken Gutmenschen.

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Drei Grüne Affen

Was macht man mit Personen, die sich weigern, die Realität zur Kenntnis zu nehmen? Die nichts wahrnehmen wollen, was dem, was sie für richtig halten, widerspricht? Die sich gegen rationale Argumente, Fakten und Belege abschotten und monoton wiederholen, was sie sich als Psalm zurecht gelegt haben?

Im täglichen Leben sind solche Menschen nur dann überlebensfähig, wenn sie von anderen leben können. Gibt es diese anderen nicht, dann erledigen sich die Realitätsverweigerer entweder selbst, laufen zum Beispiel vor ein Auto, weil sie die Existenz von Bezinmotoren nicht anerkennen oder landen in der Irrenanstalt, weil sie für ihre Umwelt zu einer zu großen Zumutung geworden sind.

Was aber macht man, wenn Realitätsverweigerer, Personen, die Fakten nicht hören und sehen und schon gar nicht aussprechen wollen, in Parlamenten sitzen, wenn sie öffentliche Mittel erhalten, um ihre Realitätsverweigerung zu popularisieren, wenn sie die Realität bewusst lügend oder aufgrund eigener kognitiver Defizite öffentlich verweigern und damit Anhänger unter denen finden, die denken, wenn man die Stirn in tiefe Falten legt und Normalitäten in Frage stellt, dann sei man ein Intellektueller?

Keine Gesellschaft kann es sich auf Dauer leisten, gegen die Realität anzuleben und Entscheidungen zu treffen, die jede Vernunft und jedes Faktenwissen verleugnen. Und doch leistet sich die deutsche Gesellschaft mit den Grünen eine Partei im Bundestag, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, entweder Bürger zu belügen oder diejenigen, die sich immer dann, wenn es um Fakten geht, die ihrer Ideologie widersprechen, am Modell der drei grünen Affen orientieren, mit Lockstoff zu versorgen.

Nirgends wird die Disposition der Grünen, Fakten zu ignorieren, Fake News zu streuen oder Lügen unter die Bevölkerung zu bringen so deutlich, wie bei Themen, mit denen man die besonders Naiven unter den Faktenverweigerern über ihren Bauch, ihr Gefühlt, ihre eingebildete Verantwortung für die nächste Generation, ihre phantasierte Sorge um die Natur und die Umwelt oder ihre angebliche Liebe zu organischen und biologischen Lebensmitteln, die sie fälschlicherweise für solche halten, die ohne Einfluss von Herbiziden oder Insektiziden produziert werden, anziehen kann, wie Fruchtfliegen, denen man ein Stück faules Obst hinwirft.

So hat die Grüne Bundestagsfraktion am 11. Dezember 2017 einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der darauf zielt, den „Glyphosatausstieg jetzt“ einzuleiten. Der Antrag ist an Dürftigkeit kaum zu unterbieten, behauptet, dass die Zulassung von Glyphosat durch die EU einen nationalen Schaden für Deutschland darstellt und die Artenvielfalt bedroht und begründet den geforderten Ausstieg aus Glyphosat damit, dass auch die „französischen Partnerinnen und Partner“ aus Glyphosat ausgestiegen seien oder aussteigen wollten.

Parteien wie die Grünen, die auf Grundlage von keinerlei empirischen Fakten, falsche Behauptungen in die Welt setzen und Lügen verbreiten wie die, Glyphosat sei für die Artenvielfalt gefährlich, sind ein deutlicher Beleg dafür, dass die Ausschlussmechanismen, die früher die Leugner von Fakten früher oder später in die Irrenanstalt gebracht haben, heute nicht mehr funktionieren. Seit die Fraktion derer, die denken, alles sei konstruiert, eine Vorstellung, die sie schnell aufgeben, wenn sie im Biomarkt vor einem leeren Regal stehen und ärgerlich nach Nachschub schreien, sich frei bewegen darf, funktionieren die Kontrollmechanismen der Normalität nicht mehr. Seit es möglich ist, ein Leben ohne Interaktion mit denen zu führen, die es durch ihre tägliche Arbeit ermöglichen, weil man ein Recht auf Unterhalt zu haben glaubt, mehren sich die Berichte über diejenigen, die man nur als systematische Realitätsverweigerer und damit als krank bezeichnen kann.

Dass es auch anders geht, beweist die FDP in einem Antrag, der dazu gedacht ist, die Rationalität und die Sachkunde, die von Grünen, die an die Mentalität der drei Affen appellieren oder sie selbst haben oder beides, verleugnet wird und beseitigt werden soll, wieder zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Wir zitieren ein paar Passagen aus diesem kenntnisreichen und guten Antrag, der ebenfalls das Datum des 11. Dezember trägt (Hey, wir haben gerade die FDP gelobt. Mach‘ ein Kreuz im Kalender!)

“II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
– den Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ungeachtet der Versuche weltanschaulicher Einflussnahme unter der Maßgabe von Sachlichkeit, Rationalität und Fachlichkeit umzusetzen;
– das Verfahren zur weiteren Zulassung auf nationaler Ebene von Glyphosat als Inhalt von Pflanzenschutzmitteln auf Grundlage der Expertise der zuständigen Zulassungs- und Bewertungsbehörden streng wissenschaftsgeleitet zu betreiben;

Dieser Forderung gehen drei Seiten voraus, auf denen der Antrag der FDP-Fraktion das zusammenstellt, was es an Relevantem über Glyphosat zu wissen gibt, z.B.:

„Glyphosat ist ein Herbizid, dessen Wirkstoff über die grünen Pflanzenteile aufgenommen [wird]. Es blockiert ein Enzym, das Pflanzen zur Herstellung bestimmter Aminosäuren benötigen. Im Uhrwerk Pflanzen-Stoffwechsel wird somit ein Zahnrad blockiert – mehr nicht. Das von Glyphosat blockierte Enzym kommt in menschlichen und tierischen Organismen nicht vor. Daher hat Glyphosat gegenüber Mensch und Tier nur eine geringe Giftwirkung und ist nach internationalen toxikologischen Standards (LD 50 oral, Ratte) beispielsweise weniger akut toxisch als Kochsalz oder Backpulver.“

Ob die Grünen als nächstes Kochsalz oder Backpulver verbieten wollen?

„Glyphosat wurde 1974 patentiert, im Jahr 2000 lief der Patentschutz aus. Es wird von mehr als 90 Chemieunternehmen in 20 Ländern hergestellt. Die Jahresproduktion betrug 2014 weltweit 826.000 Tonnen. Die Abgabemengen gehen in Deutschland nach den Angaben des BVL seit fast anderthalb Jahrzehnten merklich zurück (2012: 6.038 t, 2016: 3.780 t). Seine Nutzung stärkt – anders als bisweilen dargestellt – daher nicht die wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen oder ganz weniger Konzerne.“

Ob die Fraktion der Monsanto-Hasser durch diese Tatsachen zu beeindrucken ist?

„Glyphosat gehört zu den in seiner Wirkung auf Mensch, Tier und Natur am besten untersuchten Pflanzenschutzmitteln weltweit. Seine globale Nutzung und die lange Dauer des Einsatzes haben neben den für die Zulassung erforderlichen Studien die Durchführung von Untersuchungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen ermöglicht, so dass eine vollumfassende Bewertung möglich ist. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat im Januar 2014 im Rahmen der EU-Neubewertung seinen Bewertungsbericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) übergeben. An der Erstellung des Berichts waren beteiligt: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Julius-Kühn-Institut (JKI) und das Umweltbundesamt (UBA). Der Bewertungsbericht hat das Ergebnis, „dass Glyphosat nach wie vor alle Kriterien erfüllt, die das EU-Recht an Pflanzenschutzmittelwirkstoffe stellt“ (PM BVL 06.01.2014).“

Es scheint ein Markenzeichen der Grünen zu sein, dass sie bewährte Technologien, die ihre Unbedenklichkeit seit Jahrzehnten unter Beweis stellen, beseitigen wollen. Sie sind moderne Luditen, die die Technikfeindlichkeit, die deutsche Romantiker schon immer ausgezeichnet hat, zu neuen Höhen gebracht haben.

„In der Landwirtschaft wird Glyphosat überwiegend vor der Aussaat zur konservierenden Bodenbearbeitung eingesetzt. Damit wird das Bodenleben gefördert, Erosion vermieden und durch Verzicht auf Bodenbearbeitung CO2 eingespart. Bei diesen Mulch- und Direktsaatverfahren ist Glyphosat laut Aussage des Julius-Kühn-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, momentan nicht zu ersetzen. Des Weiteren ist Glyphosat ein wichtiges Element im Resistenzmanagement auch anderer Wirkstoffe. Glyphosat wirkt zuverlässig bei der Bekämpfung von Problemungräsern wie Ackerfuchsschwanz, während in vielen Regionen Deutschlands andere zugelassene Wirkstoffe bereits Resistenzen zeigen. Stünde Glyphosat nicht zur Verfügung, wäre nach jetzigem Stand mittelfristig mit beschleunigter Resistenzbildung und in der Folge mit nachhaltig geringeren Erträgen zu rechnen.”

Wir glauben nicht, dass sich auch nur einer der Grünen Möchtegern-Heilsbringer auch nur kurz die Mühe gemacht hat, die Konsequenzen zu bedenken, die ein Verbot von Glyphosat für diejenigen hätte, die es derzeit anwenden, ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die Umwelt, die z.B. dadurch entstehen, dass mit Glyphosat das einzige wirksame Herbizid verboten würde (wenn es nach den Grünen ginge), das in der Lage ist, invasive Spezien wie den Riesenbärenklau oder die Ambrosie einzudämmen (und das deshalb die Artenvielfalt fördert, nicht vermindert).

Die einfache Welt der Grünen, sie kennt keine Fakten, die der eigenen Ideologie widersprechen. Fakten werden ausgeblendet, gemieden, nicht wahrgenommen und denen, die sich für sie interessieren, vorenthalten: Die drei-Affen-Mentalität der Grünen.

Und schließlich, um noch den letzten Blödsinn, der im Zusammenhang mit z.B. Glyphosat in Bier gestreut wird, aus der Welt zu schaffen:

„Die breite Anwendung von Glyphosat hat zur Folge, dass Spuren von Glyphosat auch über Lebensmittel in die menschliche Ernährung gelangen. Die Bestimmungen zur Lebensmittelsicherheit sind im weltweiten Vergleich in Deutschland die strengsten. Funde im Urin sind für die Gesundheit nach Aussagen des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit (BfR) [gemeint ist das Bundeamt für Risikobewertung] für die Gesundheit allerdings ohne Bedeutung, da der Wirkstoff unverändert direkt über die Nieren ausgeschieden wird.“

Obwohl Glyphosat nachweislich ungefährlich für Menschen ist, wollen es die Grünen verbieten. Letztlich huldigen sie damit einer irren Ideologie, die Technologien und Mittel, die mit den Technologien gewonnen werden, ablehnt, weil sie „künstlich“ oder „chemisch“, jedenfalls nicht biologisch sind. Es scheint Grünen nicht möglich zu sein, die Welt in ihrer Komplexität, die sich der ideologischen Vor-Einteilung in gut und böse, schwarz und weiß in der Regel entzieht, in Rechnung zu stellen. Erwachsene Menschen haben gelernt, dass Entscheidungen auf Grundlage einer Abwägung des Für und Wieder, der Vor- und Nachteile, der Kosten und des Nutzens, die sich mit der Entscheidung verbinden, getroffen werden müssen, so man verantwortungsvoll entscheiden will. Die Grünen haben diese Entwicklungsleistung, die Menschen erst zu vernünftigen Wesen macht, nicht genommen. Sie sind in der einfachen Welt ihres ideologischen Kindergartens verblieben.

Die Kehrseite dieser ideologischen Verblödung besteht darin, dass kein Grüner ein Problem mit BioWein oder der Verwendung von Kupfer in Form der sogenannten Bordeauxbrühe, mit der BioWinzer den Mehltau bekämpfen, hat. Der Kupfereintrag führt mittlerweile zu Konzentrationen in den Böden, die Regenwürmer zur seltenen Spezies werden lassen, ja sogar das Umweltbundesamt besorgt machen. Kupfer, das als Kupfervitriol (also Kupfersulfat) in Bordeauxbrühe verwendet wird, ist, das nur zur Erinnerung, ein Schwermetall. Es reichert sich an und kann nicht abgebaut werden, auch vom menschlichen Organismus nicht. In Letzterem führt es in hoher Konzentration zu Entzündungen, Arthritis oder Bluthochdruck. Kupferionen stören die Eiweißbildung und können Zellmembranen schädigen und letztlich die DNS angreifen.

Alles kein Problem für die Grünen, die lieber Mittel bekämpfen, die sie ideologisch nicht mögen, ungeachtet aller Fakten. Es ist eben grüne Methode: Keine Fakten sehen, keine Fakten hören und schon gar keine Fakten aussprechen.

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Judenstern im Kopf: Erziehung zum Vorurteil

Schon 2014 gab es in „The Conversation“ einen Beitrag, der mit dem Titel „We need to teach children how to think, not what to think“ überschrieben war. Für Nicht-anglistisch Vorbelastete: Wir müssen unseren Kindern beibringen, wie man denkt, nicht, was man denken soll.

Dieser Ruf in der Wüste ist wie fast alle Rufe in der Wüste überhört worden. Statt Kindern beizubringen, wie man denkt, wie man kritisch denkt, wird in Schulen gelehrt, was man zu denken hat, was die derzeit politisch-korrekte Einstellung zur Welt ist.

Die sozialpsychologische Forschung hat eine Vielzahl von Mechanismen aufgedeckt, mit denen es relativ einfach ist, Menschen zu manipulieren.

Alle, die nicht des formalen Denkens fähig sind und auf Inhalte nicht kognitiv, sondern emotional reagieren, bitte hier weiterlesen.

Für alle anderen: Sozialpsychologisch betrachtet, ist ein Judenstern ein gutes Mittel, um Macht und Herrschaft auszuüben. Diejenigen, die ihn tragen, wissen, dass sie dadurch offen für alle als Outsider kenntlich gemacht sind und dass Formen der Interaktion, die zwischen Gesellschaftsmitgliedern normal sind, mit ihnen nicht möglich sind. Diejenigen, die sich einem Judenstern-Träger gegenüber sehen, wissen, dass die Interaktion mit ihm, sofern sie überhaupt aufgenommen wird, einer bestimmten Rollenverteilung folgen muss und keine normalen Bestandteile zwischenmenschlicher Interaktion aufweisen darf. Diejenigen, die ideologisch so geschult wurden, dass ihnen ein Judenstern als Fanal dient, wissen, dass sie sich dem Judenstern-Träger gegenüber jede noch so kleine Miesheit ungestraft herausnehmen können. So einfach schafft man Hierarchie und klare Machverhältnisse und so einfach sorgt man dafür, dass diejenigen, die mit einem Judenstern versehen wurden, aus allen öffentlichen Verhandlungen einer Gesellschaft ausscheiden: Ihr Wissen, ihre Fähigkeiten, ihre Kompetenzen, sie werden stereotypisiert und für unbrauchbar erklärt. Ob ein Albert Einstein etwas sagt oder ein Edward Teller, das spielt keine Rolle, was sie sagen, ist unerheblich. Sie sind Juden. Juden glaubt man nicht. Juden hört man nicht zu.

Schneeflocken können ab hier wieder mitlesen.

Weil der Judenstern in Verruf geraten ist, haben sich die Gesellschaften, die sich für modern halten, etwas Neues ausgedacht, um ihre Bevölkerung zum politisch-korrekten Denken zu erziehen. Die neue Methode, die in Schulen praktiziert wird und zynischer Weise als Erziehung zu einem mündigen Menschen bezeichnet wird, sieht genau das, was in The Conversation bereits 2014 beklagt wurde, als Normalität vor. Schülern wird gesagt, was sie zu denken haben, nicht wie man denkt. Nicht das Denken, das Argumentieren oder die Logik werden Schülern vermittelt, sondern die Inhalte, die gedacht werden dürfen.

Es wird vorgegeben, was Schüler im Bezug auf Homosexualität zu denken haben, was sie mit Bezug auf Migration zu denken haben, was sie mit Bezug auf gesunde Ernährung, den Klimawandel, bestimmte Unternehmen und den Umweltschutz zu denken haben und es wird ihnen vermittelt, welche politische Einstellung man als guter Schüler hat.

Das hat mit einer Erziehung zum mündigen Bürger nicht zu tun. Es folgt der Logik des Judensterns, deshalb haben wir den Beitrag mit „Judenstern im Kopf“ überschrieben.

So wie Judensterne diejenigen identifizieren, denen man aus dem Weg geht, denen man Mitmenschlichkeit verweigert, die man körperlich versehren kann, denen man nicht zuhört und von denen man sowieso weiß, das sie nichts Relevantes zu sagen haben, so werden heute begriffliche Marker eingesetzt, um nicht nur Schüler zu konditionieren und dieselben Ergebnisse zu zeitigen, die im Dritten Reich mit einem Judenstern erreicht wurden.

Begriffe, die diese Markerfuntion erfüllen sind z.B. Impressum, Raubtierkapitalismus, Rechts, Rechtextremismus in allen seinen Deklinationen, Rechtspopulismus, Konservatismus, Homophobie, Nazi, Monsanto, Rassismus, weiße Männer, Sexismus, Kolonialismus, Post-Kolonialismus usw.

Wen das Schicksal ereilt, mit einem der oben genannten Begriffe etikettiert zu werden, der – so das Ziel der Erziehung – scheidet aus dem öffentlichen Diskurs aus. Rechtspopulisten hört man nicht zu. Man darf ihre Imkereien niederbrennen. Man darf sie schädigen, ihnen nachstellen. Webpages, die kein Impressum haben, also nicht den willkürlichen Regeln entsprechen, von denen u.a. die Anwälte leben, die mit Abmahnungen ihren Reibach machen, sind nach offizieller Lesart keine Qualitätsseiten. Wer als Sexist bezeichnet wird, der soll öffentlich erledigt werden, denn die Zweifel, die früher für den Angeklagten gesprochen haben, die kennen heutige Überzeugungstäter nicht mehr. Ihre Erziehung hat funktioniert. Sie reagieren mit der Entwicklung von Speichel allein auf die Nennung von Begriffen, auf die Zuschreibung von Begriffen, wie sie oben genannt wurden.

Diese Art der Manipulation gilt im Echozimmer der Umerzogenen als scheinbar so wirkungsvoll und erfolgreich, dass sie von Institutionen in einer Form isomorpher Übereinkunft immer dann angewendet wird, wenn sie mit Kritikern konfrontiert sind. Wer die Gender Studies kritisiert wird zum Anti-Feministen erklärt. Die Kritik wird ignoriert und dem Vergessen anheim gestellt. Dass die Kritik vergessen wird, dafür sollen diejenigen sorgen, denen beim Begriff „Anti-Feminist“ der Speichel aus den Mundwinkeln tropft, ob der Gelegenheit, sich als braver und gut erzogener Lemming auf der Seite der vermeintlich Guten zu verorten.

Der Trick, den die Genderista bis heute anwendet, um der Kritik zu entgehen, er findet sich auch in einer Stellungnahme der IARC (International Agency for Research on Cancer), mit der die Agentur versucht, die Kritik an ihrer Einordung von Glypohosat und die Hinweise auf Manipulationen, die zwischenzeitlich von einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses aufgenommen und untersucht werden, zu diskreditieren.

Die Linie der Verteidigung des IARC, die man hier nachlesen kann, enthält keinerlei positive Begründung. Sie arbeitet ausschließlich mit den oben beschriebenen Markern und schiebt dem Leser eine Ungeheuerlichkeit nach der nächsten unter.

Der Marker, der in diesem Fall den Speichelfluss auslöst, lautet: Monsanto.

Mit Verweis auf diesen Marker schreibt die IARC ganz offen, dass sie auf wissenschaftliches Prozedere und die wissenschaftliche Gepflogenheit, Ergebnisse und nicht die Forscher zu bewerten, bei der Erstellung des Berichts verzichtet hat. Studien, die gezeigt haben, dass Glyohosat nicht krebserregend ist, wurden nicht berücksichtigt, so IARC, wenn ein „Monsanto scientist“ daran beteiligt war, was für die meisten der Ungereimtheiten verantwortlich sein soll, die in einem Bericht von Reuters aufgezählt wurden. Zudem wurden die Studien ausgeschlossen, wenn die Ergebnisse, zu denen Monsanto-Wissenschaftler gelangt sind, nicht „mit adäquaten Informationen für eine unabhängige Evaluation“ präsentiert wurden.

Derartiger BS scheint, so muss man bei der IARC denken, auszureichen, um Kritikern oder denen, die ob der Ungereimtheiten bei der Erstellung des Berichts aufgeschreckt wurden, den Mund zu stopfen und es reicht nach dem Kalkül der IARC in jedem Fall, um die Armee der Monsanto-Speichler, für die der Name eines Unternehmens zu einem Fanal geworden ist, dessen esoterische Symbolik nur sie kennen, zu mobilisieren.

Dabei hat IARC überhaupt nichts gesagt. In der Passage, die jeder hier nachlesen kann, steckt keinerlei Information, außer der Bewertung, dass Monsanto schlecht ist und der Unterstellung, dass Monsanto-Wissenschaftler Ergebnisse fälschen.

Syndicated cartoon comic panel called off the mark cartoons created by Mark Parisi Atlantic Feature Syndicate dba Mark Parisi, 16 Slayton Road, Melrose, MA 02176-4222+1 (781) 665-4442, markparisi@aol.com

Das hat mit Wissenschaft so viel zu tun, wie das anonyme Anschwärzen von Menschen bei der Gestapo. Und wetten, von all denen, die von sich denken, sie seien so kritisch und so intellektuell, hat sich keiner gefragt, was eigentlich ein „Monsanto-Wissenschaftler“ ist? Wieso eine Studie, an der ein „Monsanto-Wissenschaftler“ neben einer Reihe anderer Wissenschaftler beteiligt war, durch dessen Anwesenheit so inkubiert worden sein soll, dass sie keinerlei wissenschaftlichen Wert mehr hat? Und vor allem hat sich vermutlich niemand gefragt, anhand welcher konkreten Kriterien man Informationen identifiziert, die für eine unabhängige Bewertung der Ergebnisse nicht adäquat sind. Und als: „icing on the cake“: Wer hat sich gefragt, was passieren würde, wenn man die Kriterien, die eine nicht-adäquate Informationsbasis, so es diese Kriterien bei der IARC gibt, identifizieren, nicht nur auf Studien anwendet, an denen „Monsanto-Wissenschaftler“ u.a. beteiligt sind, sondern auch auf alle anderen Studien? Was wohl noch übrig bleibt?

Es ist erschreckend, wie einfach es zu sein scheint, die Öffentlichkeit zu manipulieren, wie erfolgreich es gerade bei denen gelingt, die sich für intellektuell-links oder überhaupt für intellektuell halten.

Wer die Stellungnahme der IARC im Ganzen liest und seinen Ärger darüber, dass man bei der IARC denkt, man könne davon ausgehen, dass alle außerhalb der IARC nicht ganz dicht sind, bearbeitet hat, stellt fest, dass die Stellungnahme eigentlich aus genau drei Informationen besteht:

  • Wie die Bewertung von Glyphosat als krebserregend letztlich zu Stande gekommen ist, das ist geheim und darüber wird auch jede Auskunft verweigert.
  • Alle, die die Einordnung jetzt kritisieren, werden als von „Monsanto or other interested parties, directly or through third parties“ Finanzierte diskreditiert.
  • Die Abweichung von Standards wissenschaftlicher Lauterkeit wird mit einem Appell an den Judenstern im Kopf der Leser zu rechtfertigen versucht, denn sicher haben alle Verständnis dafür, dass das IARC alle Monsanto-Mitarbeiter und alle „Monsanto-Wissenschaftler“, wer immer sie auch sein mögen, über einen Kamm schert und zu unlauteren Verbreitern falscher Ergebnisse erklärt.

Das Vertrauen darauf, dass die schulische und nachschulische Indoktrination Zombies produziert hat, denen man nur die angelernten Reizbegriffe vorsagen muss, um sie daran zu hindern, ihr Gehirn zu benutzen, es ist bei Institutionen wie dem IARC sehr groß, so groß, dass man denkt, man könne Kritik ohne ein eigenes Argument, ohne auch nur entfernt auf die Kritik (wieso wurden aus Studien, die zum Ergebnis hatten, das Glyphosat nicht krebserregend ist, im Monograph 112 der IARC Studien, die das Gegenteil gezeigt haben sollen) einzugehen, dadurch aus der Welt schwätzen zu können, dass man zum einen behauptet, die eigenen Motive seinen rein und dass sie rein seien, erkenne man daran, dass sie geheim gehalten würden und dadurch, dass man alle, die Kritik an der Arbeit der IARC im Bezug auf Glyphosat üben, als von Monsanto oder anderen interessierten Parteien oder über Dritte finanzierte Zweifler an der IARC denunziert.

Wir können nur hoffen, dass den IARC-Verantwortlichen die Decke ihres Echozimmers über kurz oder lang auf den Kopf fällt und sie nicht nur ihres größten offiziellen Financiers, nämlich der USA (1,6 Millionen Euro jährlich, Deutschland mehr als 1 Million Euro jährlich), sondern auch dem Deckmantel einer angeblichen Wissenschaftlichkeit verlustig gehen. Wer Kritik mit Denunziation begegnet, wer die Kriterien, die ihn zu bestimmten Ergebnissen geführt haben, verheimlicht, wer keinerlei Transparenz und Nachvollziehbarkeit seiner Ergebnisse herstellen will, der ist kein Wissenschaftler, sondern Angehöriger einer Sekte, einer Glaubensgemeinschaft, die auf Lug und Trug gebaut ist und deren Anhänger über einfache Markerbegriffe wie z.B. Monsanto instrumentalisiert werden können.

Zur Klarstellung: Im Text steht nirgends, dass man bei Monsanto die Guten findet. Es steht nicht einmal da, dass man die Ergebnisse, die Monsanto veröffentlicht, glauben müsse. Im Text steht, dass es für die Nachvollziehbarkeit von Ergebnissen und deren Überprüfung irrelevant ist, von wem die Ergebnisse kommen. So lange gewährleistet ist, dass Ergebnisse von Dritten geprüft und nachvollzogen werden können, ist die Empirie der Richter darüber, ob Forschungsergebnisse reliabel sind oder nicht.

Nachtrag:
Nähme man ernst, was die IARC hier schreibt, dann dürfte man ihre eigene Stellungnahme nicht lesen, da sie von der IARC kommt, mit hin einer „interested party“, bei der man nicht annehmen kann, dass es ihr um die Wahrheit geht oder auch nur darum, Kritik zu entkräften.

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Diese UN-Agentur ist möglicherweise krebserregend und korrupt

IARC – International Agency for Research on Cancer: korrupt?

Die Zeichen dafür mehren sich, dass die UN-Agentur IARC möglicherweise krebserregend ist. Möglicherweise führen Schmiergeldzahlungen oder andere Gefälligkeiten dazu, dass die IARC möglicherweise die Einordnung von Substanzen, deren Potential beim Menschen Krebs zu erregen, sie beurteilen will, von der Gewährung entsprechender Gefallen abhängig macht, wodurch möglicherweise Fakten, die in die möglicherweise – aus Sicht des Auftraggebers falsche – Richtung führen, unterdrückt werden, möglicherweise werden sie auch uminterpretiert, so dass sie mit der möglicherweise zuvor schon festgelegten und möglicherweise bezahlen Einordnung durch die IARC stimmig sind. Möglicherweise ist diese Vorgehensweise krebserregend, denn möglicherweise wird dadurch die Legitimität und Reputation von Wissenschaft durch den Krebs der persönlichen Vorteilsnahme, der Käuflichkeit und des Nepotismus zerstört, immer vorausgesetzt, man wertet die IARC als eine auch nur entfernt mit Wissenschaft tangierte Agentur der Vereinten Nationen.

Entsprechend ordnen wir die IARC in die Gruppe 2A der möglicherweise korrupten und krebserregenden Institutionen ein.

Der folgende Kommentar eines Lesers, der zeigt, wie bei der IARC geschoben und gemauschelt wurde, um eine Eindordnung von Glyphosat als krebserregend zu Wege zu bringen, stellt möglicherweise eine Bestätigung dieser Einordnung dar. Wir legen Wert darauf, dass der analytische Wert unserer Einordnung “möglicherweise korrupt” dem analytischen Wert der Einordnungmöglicherweise (für den Menschen) krebserregend, durch die IARC entspricht.

Kehren wir aus dem Reich der Möglichkeiten in die reale Welt der IARC-Entscheidungsfindung zurück:

“Mehr zur IARC-Beurteilung:

Wie Kate Kelland von der Nachrichtenagentur Reuters berichtet hat, hätte der ursprüngliche Entwurf der IARC-Monographie über Glyphosat nicht die schließlich erfolgte Bewertung als “wahrscheinlich krebserregend” erlaubt. Dies wurde erst dadurch möglich, indem bei der finalen Bearbeitung in mindesten zehn Fällen negativen Aussagen bezüglich des Krebsrisikos (“nicht krebserregend”) in neutrale oder sogar positive Aussagen abgeändert wurden:
Beleg dazu bei Reuters.

Außerdem hatte der Vorsitzende der IARC-Arbeitsgruppe zu Glyphosat, Aaron Blair, Kenntnis von den damals noch nicht veröffentlichten Ergebnissen der Agricultural Health Study (AHS), einer Serie von wissenschaftlichen Untersuchungen in den USA, die regelmäßig durchgeführt werden und sich mit Gefährdungen durch Pflanzenschutzmittel u. a. befassen. Im Rahmen der AHS wurde anhand der Daten von mehr als 54.000 Menschen, die im Zeitraum von 1993 bis 2005 mit Glyphosat gearbeitet hatten, untersucht, ob Glyphosat Krebs auslösen kann. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass eine krebserregende Wirkung des Herbizid-Wirkstoffs auf die Anwender nicht erkennbar sei und wurde vor Kurzem im “Journal of the National Cancer Institute”, dem offiziellen Veröffentlichungsorgan der staatlichen Krebsagentur der USA veröffentlicht.

Blair räumte in einer Aussage vor Gericht ein, dass sich die IARC-Einstufung von Glyphosat „wahrscheinlich geändert hätte“, wenn die Ergebnisse der AHS-Studie berücksichtigt worden wären. Da sie jedoch noch nicht publiziert waren, schieden sie aus formalen Gründen aus und fanden keinen Eingang in die Beratungen:
Beleg bei Reuters.

Hinzuzufügen wäre noch, dass die IARC in vier Jahrzehnten rund tausend Substanzen und Tätigkeiten auf eine mögliche krebserregende Wirkung untersucht hat. Nur in einem Fall gaben die von der IARC beauftragten Forscher Entwarnung.
Dazu die IARC

Glyphosat wurde als “wahrscheinlich krebserregend” beurteilt und fällt damit in diesselbe Klasse (Kategorie 2A) wie die Ausübung des Friseurberufs. In der höchsten Klasse sind neben Alkohol und Tabak auch die Tätigleit als Anstreichers und Sonnenlicht (UV-Strahlung) zu finden.

Die IARC betreibt keine eigene Forschung, sondern lediglich Literaturstudien und lädt Wissenschaftler zu deren Bewertung ein. Das führt oft dazu, dass die beteiligten Forscher dann ihre eigenen Arbeiten, sowie die möglicherweise widersprechenden Veröffentlichungen von nicht einbezogenen Kollegen, diskutieren und bewerten. So arbeitete die IARC von 2012 bis 2015 an 18 Monographien, an denen insgesamt 314 Wissenschaftler beteiligt waren, wobei mindestens 61 Teilnehmer damit befasst gewesen sein sollen, ihre eigenen Arbeiten zu bewerten”.
Beleg dazu: Reuters

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