Die guten Menschen von Marburg: Gender-Irrsinn an Universitäten

Wir fördern
Frauen,
Frauen mit Kindern,
Frauen in Teilzeit und
Behinderte,
und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Bei gleicher Eignung werden Frauen mit Kindern, die behindert sind, also die Frauen, nicht die Kinder, und die in Teilzeit arbeiten wollen, bevorzugt eingestellt. Wir suchen eigentlich auch niemanden, der den Job, den wir ausgeschrieben haben, macht. Eine „Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich“. Denn: Uns geht es darum zu demonstrieren, dass wir regelwütigen Genderisten in den Hintern kriechen und uns ansonsten bei den Vorgaben des Staatsfeminismus andienen.

Wir sind die guten Menschen der Philipps-Universität in Marburg.

Früher haben wir an der Philipps-Universität in Marburg Wissen vermittelt und Studenten ausgebildet. Heute bekennen wir uns zu „den Zielen der familiengerechten Hochschule“. Die Ziele sind wichtiger als Erkenntnis und Wissen und universitäre Lehre. Überhaupt existieren Universitäten wie die Philipps-Universität nur noch, um Genderismus, Staatsfeminismus und andere Spielarten des Sozialismus umzusetzen und sich als Speerspitzen im Kampf der verfassten Frauenschaft für das Gute, Reine und Richtige einzusetzen. Wer interessiert sich, wenn es um das Gute, Reine und Richtige geht, noch für Wissen, Erkenntnis oder Wissenschaft?

Nein, das Buckeln vor dem Diktat des Staatsfeminismus, das Andienen bei staatlichen Regulativen bestimmt die Universität von heute, die der Verwaltung Gelegenheit gibt, die dort Beschäftigten mit der Reinheit ihres Tuns zu adeln, andererseits Studenten die Gelegenheit gibt, die Reinheit der Lehre vom Guten und vom Gender gegen die bewährten Strukturen der Wissensvermittlung durchzusetzen.

Unter den Talaren, das Wissen von mehr als 1000 Jahren!

Niemand braucht dieses Wissen. Niemand muss heute noch etwas wissen. Es ist sowieso alles konstruiert. Nichts ist wirklich. Alles, was wir denken und zu wissen glauben, wird durch die Sprache und den Rahmen, den wir sozialen Handlungen geben, bestimmt. Deshalb ist es so wichtig, dass man als Guter und Reiner erscheint. Man muss es nicht sein. Man muss nichts Sinnvolles tun. Man muss nichts Nützliches tun. Man muss nur den Vorschriften auf dem Weg zur Seligkeit gerecht werden, und schon wird man selig.

Selig in der Gleichstellung. Selig in der Standardisierung und Gleichförmigkeit der Ununterscheidbaren, die alle nach der Technik des Gender Mainstreaming angepasst und ohne Rücksicht auf Vernunft, Realität oder Folgen gleichgeschaltet werden.

Bei uns in Marburg reicht die Gleichschaltung bis zu den Geringsten unter den Geringsten, den Geringverdienern. Manche werden sich noch an ihre Studienzeit erinnern. Manche waren vielleicht sogar studentische Hilfskraft: Ein paar Euro, damals noch DM dafür einstreichen, dass man Bücher entleiht und zurückbringt, kopiert, Daten erfasst, kopiert, praktische Kenntnisse in der Beseitigung von Papierstau entwickelt, kopiert, Seminarapparate einrichtet, kopiert, Daten erfasst, Ausdrucke sortiert, kopiert usw.

Wichtige Tätigkeiten wie das Bedienen von Kopierapparaturen, die früher per Fresszettel an der Tür des Lehrstuhls ausgeschrieben wurden, haben wir in Marburg und nicht nur in Marburg aufgewertet. Nicht die Tätigkeit, nein die Verwaltungstätigkeit: Die Ausschreibung erfolgt nun mit dem Kopf der Universität. Sie umfasst viele Sätze, vermittelt den Eindruck, dass hier etwas unglaublich Wichtiges an Tätigkeit ausgeschrieben wird. Kopieren ist ja auch in der Tat eine unglaublich wichtige Tätigkeit. Denken Sie an ihren Ärger, als die studentische Hilfskraft die 500 Seiten umfassende Kopie eines Standardwerks aus dem letzten Jahrhundert zurückgebracht hat, ohne Kopfzeile, ohne Seitenzahl und im Rand gebogen, also unlesbar. Kopieren ist eine wichtige Tätigkeit. Eine, die auch entsprechend entlohnt werden muss.

Deshalb zahlen wir an der Universität Marburg 8,50 Euro pro Stunde für eine studentische Hilfskraft ohne Abschluss. Bei 30 Stunden im Monat oder 40 Stunden im Monat sind das immerhin 255 Euro bzw. 340 Euro – brutto wie netto. Es gilt die Grenze des geringfügigen Verdienstes: 400 Euro. Privatversicherte Studenten nehmen wir übrigens auch gerne. Dann entfallen für uns die 13% Krankenversicherungsabgaben, privatversicherte behinderte weibliche Studenten mit Kind, versteht sich.

Wie gesagt, wir sind gut und familienfreundlich und fördern Frauen an der Philipps-Universität in Marburg. Unsere Ausschreibungen dienen dazu, das deutlich zu machen, also dass wir gut sind, familienfreundlich sind, Frauen fördern und Behinderte, Behinderte natürlich.

 

Sehen Sie selbst.
Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft (30 Stunden, 255 Euro, 12 Monate):

“Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.”

Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft (40 Stunden, 340 Euro, vier Monate):

“Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familiengerechten Hochschule. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt.”

Ausschreibung Meister/Meisterin für Heizungsbau:

“Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frau-en unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Die Teilung von Vollzeitstellen (§ 9 Abs. 2 Satz 1 HGlG) sowie eine Reduzierung der Arbeitszeit sind grundsätzlich möglich. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.”

Ausschreibung Energieanlagenelektronikerin / Energieanlagenelektroniker als Kesselwärter/-in und Handwerker/ -in

“Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreund-lichen Hochschule. Die Teilung von Vollzeitstellen (§ 9 Abs. 2 Satz 1 HGlG) sowie eine Reduzierung der Ar-beitszeit sind grundsätzlich möglich. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.”

Beachten Sie vor allem das „-in“ bei Kesselwärter oder bei Handwerker. Natürlich finden wir keine Kesselwärterin und keine Handwerkerin. Darum geht es auch nicht. Es geht darum zu zeigen, dass wir voller Gutheit, voller reiner Motive und voller Gender Trash sind, so voll, dass wir nicht einmal merken, wenn wir uns lächerlich machen, so voll, dass es uns wichtiger ist, uns bei der Genderista anzudienen und Brownie-Points bei Staatsfeministen zu gewinnen, als dass wir uns auch nur eine Sekunde an der Wirklichkeit stören würden, der Wirklichkeit, in der es kaum eine Handwerkerin gibt, noch viel weniger behinderte Handwerkerinnen und schon gar keine Alleinerziehende, die sich die Hände als Kesselwärter schmutzig machen wollen, ganz zu schweigen von alleinerziehenden, behinderten Kesselwärterinnen-Anwärterinnen mit Kind und in Teilzeit.

Es ist alles Show.
Die Welt ist konstruiert.
Nichts ist wirklich.
Aber wir in Marburg, wir sind gut.
Wirklich!
Nicht konstruiert.
Nein, wirklich.

Natürlich gibt es die unkonstruierten guten Menschen nicht nur in Marburg. Es gibt sie an vielen Universitäten. Wie vielen, das weiß niemand. Deshalb wollen wir ein Forschungsprojekt durchführen, um herauszufinden, wie sehr sich der Genderismus als immaterielles Ergebnis einer Vernachlässigung neuronaler Betätigung bereits an deutschen Universitäten verbreitet hat. 

Wer dieses Forschungsprojekt, das erste privat von Menschen, die ein Interesse an der Durchführung des Forschungsprojektes haben, finanzierte Forschungsprojekt, mit seinem Geld unterstützen will, für den haben wir hier nähere Informationen bereitgestellt.

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Gekaufte Professoren!? Korruption im Quadrat mit dem BMBF

Gerade haben wir über das Projekt “REVERSE” berichtet, dessen Ziel darin besteht, Kritiker der Gender Studies zu diskreditieren und nicht etwa darin, die Kritik aufzunehmen und sich zur Kritik argumentativ zu stellen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund einer Million Euro finanziert.

Das Projekt wird von Annette Henninger geleitet.

Annette Henninger besetzt an der Philipps-Universität in Marburg die Professur mit der Widmung:

Professur für Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik

Die Professur befindet sich im Fachbereich “Politikwissenschaft”.

Wie es der Zufall so will, finden sich im Förderbericht des BMBF, in dem die Universitäten aufgelistet sind, die im Rahmen des Professorinnenprogramms I (2009-2013) eine Finanzierung erhalten haben, die folgende geförderte Stelle:

Universität Marburg
Vorhaben 3: Förderung der W2 – Vorgriffsprofessur im Fach Politik und Geschlechterverhältnisse im Fachbereich Politikwissenschaft im Rahmen des Professorinnenprogramms an der Philipps-Universität Marburg

Die geförderte Stelle entspricht somit der Professur, die Henninger innehat, woraus man schließen muss, dass Henninger im Rahmen des Professorinnenprogramms I auf die Professur berufen wurde (also ohne männliche Konkurrenz).

Somit ergibt sich Folgendes:

  • Das BMBF kauft ein Projekt, dessen Ziel darin besteht, Kritiker der Gender Studies und damit der Versuche, Staatsfeminismus wissenschaftlich zu legitimieren, zu diskreditieren (nicht etwa sich mit der Kritik auseinander zu setzen);
  • Die Kosten belaufen sich auf eine Million Euro.
  • Beauftragt mit der Durchführung des Projekts wird Annette Henninger, die die oben genannte Professur in Marburg besetzt.
  • Die Professur Henningers ist vom Land Hessen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Professorinnenprogramm I geschaffen worden, und wird von beiden finanziert.
  • Das BMBF kauft ein Projekt und setzt mit Henninger den Besetzer einer Professur ein, die ebenfalls vom BMBF gekauft wurde, um das Projekt durchzuführen.

Korruption im Quadrat.

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Die Uni-Marburg ist eine hoffnungslose intellektuelle Brache

Die Universität Marburg ist zur wissenschaftlichen No-Go-Area geworden.

Ein Kabarettist, dem es darum geht, die Universität Marburg lächerlich zu machen, er könnte es nicht besser als die PräsidentIN derselben und das internationale Auditorium es lacht über die Zwerge an der Philipps-Universität Marburg, die Wissenschaftler spielen wollen.

13297-0 Genderparadoxon KutscheraUlrich Kutschera ist einer der profiliertesten Kritiker am Genderismus, den es in Deutschland gibt. Er ist zudem ein Wissenschaftler, der internationales Renommée genießt und ein gern gesehener Gast nicht zuletzt an der Stanford University in Kalifornien. Ulrich Kutschera ist somit nicht nur einer der wenigen deutschen Wissenschaftler, die im Ausland wahrgenommen werden, er ist auch einer der wenigen deutschen Wissenschaftler, auf die die Versuche, Exzellenzcluster an deutschen Universitäten zu bilden, abzielen. Ihn als Vortragenden zu gewinnen, auf ihn als Professor und Lehrenden zurückgreifen zu können, das ist etwas, das sich Universitäten nur wünschen können.

Alle Universitäten? Nein, nicht alle Universitäten. Die Philipps-Universität in Marburg, sie ist eine Ausnahme. Hier haben die Verantwortlichen Angst davor, dass Kutschera einen Vortrag im Studium Generale hält. Hier befürchten sie, dass an die Öffentlichkeit kommt, was vor Ort scheinbar ein offenes Geheimnis ist: Die Universität Marburg, sie ist gar keine Universität. Sie ist eine ideologische Kaderschmiede, an der u.a. ein studentischer Mob, der sich AStA nennt  und sich aus Studienbeiträgen der Studenten finanziert, dafür sorgt, dass Wissenschaft nicht stattfindet.

Und so hat Ulrich Kutschera im Vorfeld seines Vortrages über Evolutionstheorien im Rahmen des Studium Generale von geplanten Protestaktionen erfahren, die aus der – wie er sagt: Gender Zunft und dem AStA der Universität heraus geplant wurden. Idea.de weiß mehr zum Thema:

“Die Initiative, ihn [Kutschera] nicht sprechen zu lassen, ging von der Frauenbeauftragten der Universität, Silke Lorch-Göllner, aus. Für sie ist es nicht akzeptabel, dass ein so umstrittener Forscher bei einer Vorzeigeveranstaltung spreche.”

Präsidium und Präsidentin der Universität Marburg beweisen ihr nicht vorhandenes Rückgrat, indem sie schreiben:

“Die Universität kann daher nicht akzeptieren, dass bestimmten wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise den Gender Studies, generell die Kompetenz abgesprochen wird”.

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“Was für ein verlogenes …”, so halt es gerade durch die Redaktionsräume. Welcher Disziplin, die sich wissenschaftlich geriert, wird denn noch die “Kompetenz abgesprochen”?

Aber der Reihe nach.

Es ist nicht verwunderlich, dass Politkommissare, die als Frauenbeauftragte mit Doppelnamen an Universitäten installiert wurden, die über keinerlei wissenschaftliche Qualifikation verfügen und lediglich dazu da sind, über den so unglaublich wichtigen Unterschied zwischen Männlein und Weiblein zu wachen, genau das machen, wozu sie da sind: Die Wissenschaft zerstören. Wer denkt, Frauenbeauftragte hätten eine andere Funktion als die, Wissenschaft zu verunmöglichen, der möge versuchen, mit seinem Geschlechtsteil zu denken, um aus erster Hand zu erfahren, warum Frauenbeauftragte keine andere Funktion haben.

Schon gar nicht haben Frauenbeauftragte die Kompetenz und Qualifikation, um eine Bewertung über einen Wissenschaftler abzugeben. Hätten Sie Kompetenz und Qualifikation, sie wären nicht auf dem Posten einer Frauenbeauftragten, sondern auf einer wissenschaftlichen Position gelandet. Daher ist es für Wissenschaftler und solche soll es auch an er Universität Marburg geben, völlig unerheblich, was eine Frauenbeauftrage für akzeptabel findet und was nicht.

Marbugr Kutschera AbsageFür die PräsidentIN und ihr Präsidium ist es nicht unerheblich. Im Gegenteil, sie sehen sich zu einer Stellungnahme genötigt, die man an Absurdität nicht mehr überbieten kann: Kutscheras Positionen zur Genderforschung sei polarisierend, die Universität sei “ein Raum für freie Forschung und Lehre”, dieser verlange Respekt “vor anderen Meinungen und Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder Religion” und es sei daher nicht akzeptabel, “dass … den Gender Studies, generell die Kompetenz und Legitimität abgesprochen wird”.

Was immer die in Marburg rauchen, es ist hoch wirksam.
Niemand hat den Gender Studies Kompetenz und Legitimität abgesprochen, denn die Gender Studies sind bar jeglicher Kompetenz und haben keinerlei Legitimität.

Gender Studies sind das Ergebnis eines politischen Beschlusses, der auf Grundlage von Lobbytätigkeit gefasst wurde. Niemand hat jemals darüber abgestimmt, ob Gender Studies flächendeckend an deutschen Universitäten eingerichtet werden sollen. So wie man in der DDR Marxismus-Leninismus obligatorisch gemacht hat, so hat man in Deutschland Gender Studies obligatorisch gemacht. Mit Wissenschaft hat dies nichts zu tun, mit Politik sehr viel.

Dass Gender Studies ein Sammelsurium von Unsinn, unnötiger Selbstverwirklichung und dem Ausleben von Minderwertigkeitskomplexen sind, ist für jeden offensichtlich, der sich mit dem schriftlichen Auswurf aus Gender Studies befasst. Dass Gender Studies Vertreter keinerlei Idee von Wissenschaft haben, wird schon daran deutlich, dass sie nicht in der Lage sind, einfachste Frage zu ihrem Erkenntnisinteresse, ihrer Methode und ihrer Theoriebildung zu beantworten, die wir vor etlichen Monaten formuliert und an entsprechender Gender Studierte verschickt haben. Hätten Gender Studierte Kompetenz, wären sie Wissenschaftler und nicht Ideologe, sie könnten die entsprechenden Fragen im Schlaf beantworten. Das sie es nicht können oder nicht wollen, spricht somit eine eindeutige Sprache.

Und vor diese Travestie auf Wissenschaft stellt sich die PräsidentIN der Universität Marburg, die Kunstgeschichte lehrt, und vielleicht die entsprechende Kompetenz ermangelt, die notwendig ist, um beurteilen zu können, was eine wissenschaftliche Disziplin ist und was nicht. Aber was soll man von angeblichen Wissenschaftlern erwarten, die “sehr polarisierende Positionen” als dem wissenschaftlichen Austausch hinderlich ansehen?

Wissenschaft, das zur Erinnerung, ist ein kumulativer Prozess, der von der Konkurrenz von Ideen lebt. Je pointierter die Ideen vorgebracht werden, desto besser geht Wissenschaft, desto eher kommt man zu Erkenntnis, indem man Hypothesen aus den pointierten Aussagen ableitet und an der Realität testet. Hypothesen, Empirie, Prüfung, das sind natürlich alles Unbekannte für Gender Studierte, die Wahrheit verkaufen wollen, weshalb es für sie so wichtig ist, dass es weder Widerspruch noch Kritik gibt. Denn sie haben sich in ihrem kleinen Zwergenschutzraum eingerichtet und verteidigen ihr Zwergenhaus gegen jeden, der Kritik, Argumente und eine andere Meinung vorträgt. Ulrich Kutschera hat die Gender Studies fundiert kritisiert. Er hat Argumente vorgebracht, Forschungsergebnisse angeführt und eine Vielzahl von Aussagen gemacht, deren Richtigkeit man prüfen kann. Er hat mit Sicherheit eines nicht: den Gender Studies generell die Kompetenz und Legitimität abgesprochen.

Dass die PräsidentIN offensichtlich den Unterschied zwischen wissenschaftlicher Kritik und genereller Ablehnung nicht kennt, ist eine Ursache der Marburger Probleme. Dass dieselbe Kenntnislosigkeit davon, was Wissenschaft ausmacht, bei Polit-Aktivisten, die sich als Studenten tarnen und von Politkommissaren, die als Frauenbeauftragte installiert wurden, mobilisiert werden können, vorhanden ist, dass der entsprechende universitäre Mob es schafft, Wissenschaft nicht nur an der Universität Marburg zu verunmöglichen, ist ein weiteres Problem. Und dass sich alle zusammen, von Steuerzahlern finanziert werden, ist die Ironie von der Geschichte.

Politkader, die sich z.B. im Marbuger AStA und seinen Ablegern sammeln, werden von Studenten über deren Semesterbeitrag finanziert. Zum Dank verhindern die Politkader, dass es Studenten möglich ist, international angesehene Wissenschaftler vor Ort zu erleben und etwas zu lernen.

Frauenbeauftragte, die Politkommissare der Genderwelt, werden von Steuerzahlern finanziert. Im Gegenzug für die Finanzierung verhindern sie die Vermittlung von Wissenschaft an den von ihnen befallenen Institutionen.

Und Präsidenten von Universitäten, von Anstalten, die der Erkenntnisgewinnung, dem Lernen und der Vertiefung von Wissen gewidmet und zu diesem Zweck von Steuerzahlern finanziert werden, sie stellen sich auf die Seite derer, die Verhindern, dass Universitäten diesen Zweck ihrer Existenz erfüllen können.

Insofern muss man feststellen, dass die Universität Marburg ihren Status als Anstalt von Erkenntnis und Wissen verwirkt hat. Statt Wissen gibt es Ideologie. Statt Erkenntnis gibt es Glaubensbekenntnisse in Marburg. Vor dem Besuch der Universität muss entsprechend gewarnt werden. Es muss so lange davor gewarnt werden, bis Studenten der Universität ihren AStA zum Teufel jagen, weil sie lernen wollen und der AStA verhindern will, dass sie lernen. Es muss so lange davor gewarnt werden, so lange unqualifizierte und mit keinerlei wissenschaftlichen Kompetenzen ausgezeichnete Politkommissare darüber bestimmen können, was gelehrt wird und was nicht. Und es muss so lange davor gewarnt werden, so lange die Universitätsleitung aus rückgratlosen Wesen besteht, die die Wissenschaft verraten, um sich mit Politaktivisten gemein zu machen.

Als Konsequenz daraus muss man fordern, die öffentliche Finanzierung der Universität Marburg einzustellen, denn der Zweck der Finanzierung wird offensichtlich nicht erfüllt. Nicht nur erfüllt die Universität Marburg nicht mehr den Zweck, zu dem sie finanziert wird, sie sorgt dafür, dass die deutsche Wissenschaft im Ausland der Lächerlichkeit preisgegeben wird.

Eine Möglichkeit, sich gegen die Politkader in der Wissenschaft zu wehren, besteht darin, unsere Petition gegen die Finanzierung von Genderismus an Hochschulen zu unterschrieben, wie dies bereits 5.301 Leser getan haben.

 

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Lügen-Uni Marburg? Vom Umgang mit Andersdenkenden

Derzeit geht die Meldung durchs Internet, die Universität Marburg habe den Evolutionsbiologen Prof. Dr. Ulrich Kutschera von der Universität Kassel, der im Studium Generale einen Vortrag mit dem Titel “Evolutionstheorien 2016 und der kreationistische Grundtypen-Glaube” halten sollte, wieder ausgeladen und den Vortrag abgesagt.

Und in der Tat findet sich eine entsprechende “Information der Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Katharina Krause zur Absage des Vortrags von Prof. Dr. Ulrich Kutschera beim Studium Generale” mit dem folgenden Wortlaut im Internet:

Marbugr Kutschera Absage“Das Präsidium hat dem Organisator des Studiums Generale im Sommersemester 2016 empfohlen, den Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Kutschera zum Thema „Evolutionstheorien und der kreationistische Grundtypen-Glauben“ (geplant am 13.4.) abzusagen, weil zu befürchten ist, dass der Vortrag nicht der Intention des Studiums Generale gerecht worden wäre, Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung in einer für die Öffentlichkeit verständlichen Form zu vermitteln. Insbesondere die Intention des Auftaktvortrags, in das Thema Evolution insgesamt einzuführen, schien dem Präsidium nicht erreichbar, da Herr Kutschera in jüngerer Zeit vor allem wegen seiner sehr polarisierenden Position zur Genderforschung wahrgenommen wird. Es war zu erwarten, dass sein Vortrag dazu führen würde, dass das zentrale Thema des Studiums Generale „Evolution“ in den Hintergrund gerät.

Grundsätzlich versteht sich die Philipps-Universität als ein Raum für freie Forschung und Lehre und für den offenen wissenschaftlichen Diskurs. Dieser verlangt Respekt vor anderen Meinungen und Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder Religion. Die Universität Marburg ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Sie fördert Vielfalt und Gleichstellung, sie tritt ein für die produktive Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftsdisziplinen und den Dialog mit allen Gruppen der Gesellschaft. Wechselseitige Diffamierungen schaden der Wissenschaft und dem Dialog der Disziplinen über die Fächergrenzen hinweg. Die Universität kann daher nicht akzeptieren, dass bestimmten wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise den Gender Studies, generell die Kompetenz und Legitimität abgesprochen wird.”

Lassen wir die Heuchelei und die Absurdität, dass Vertreter einer Universität von sich behaupten, sie seien “für einen offenen wissenschaftlichen Diskurs” und dies dann gleich damit unter Beweiss stellen, dass sie eben diesen Diskurs verweigern, wenn er sich gegen den derzeitigen Fetisch richtet, um den einige angebliche Wissenschaftler tanzen, die Gender Studies, einmal unbewertet. Wir werden uns den “Informationen der Präsidentin” in einem weiteren Beitrag widmen.

An dieser Stelle wollen wir die Stellungnahme von Prof. Dr. Ulrich Kutschera veröffentlichen, den wir gestern Abend in Stanford, California, erreicht haben, wo er sich derzeit und wieder einmal als Visiting Scientist an der University of California aufhält. Aus der Stellungnahme von Prof. Dr. Ulrich Kutschera geht eindeutig hervor, dass die “Informationen der Präsidentin” der Universität Marburg falsch sind. Sie sind entweder bewusste Falschaussagen, also Lügen oder das Ergebnis eines Versuches, Gesicht zu wahren, bei dem man es mit der Wahrheit nicht so genau genaommen hat.

Hier das Statement von Prof. Dr. Ulrich Kutschera:

“Freiwillige Absage – gegenstandslose Ausladung.

13297-0 Genderparadoxon KutscheraAm 18. Maerz hatte mir der einladende Kollege und Organisator der Marburger Evo-Vortragsreihe, Herr Prof. Rensing, mitgeteilt, dass es Proteste aus der Gender- Zunft und von gewissen ASTA-Vertretern geben wird– man plane Protestaktionen gegen den Bio-Boesewicht aus Kassel.

Als Grund wurde u.a. mein verhasstes Fachbuch “Das Gender-Paradoxon. Mann und Frau als evolvierte Menschentypen, 2016” angefuehrt. Da ich mich, als international ausgewiesener Life Scientist und Lehrbuchautor, nicht von politisierenden Sozial-Konstruktivisten, die keine Ahnung von den Prinzipien physiologisch-evolutionsbiologischer Forschung haben, oeffentlich beleidigen lasse, habe ich am 19. Maerz meinen Marburger Einfuehrungsvortrag abgesagt— die nachgeschobene “Ausladung” ist eine Farce.

Diskussionen mit Moneyistisch indoktrinierten Gender-Religioten sind genauso sinnlos wie Gespraeche mit Junge-Erde-Kreationisten. Fuer beide Sektierer-Gruppen gibt es keine objektiven Fakten, alles sei nur sozial konstruiert, die Evolution sei auch nur ein Mythos usw. Biologen u.a. Naturforscher werden als irregeleitete Ideologen abqualifiziert. Gender-Kreationisten vertreten somit ein irrationales, vor-Darwin’sches, konservativ-reaktionaeres Weltbild, d.h. das Dogma vom “erschaffenen Grundtypen-Unisexmenschen”- Urvater John Money, der als paedophiler Kinderschaender in die Geschichte eingegangen ist, laesst gruessen.

Ich stehe hinter jeder Zeile , die ich im Gender-Paradoxon geschrieben habe und betrachte die Marburger “Ausladung” als weiteren Beweis fuer meine These, dass der Moneyismus eine dogmatisch-pseudowissenschaftliche Sekten-Ideologie ist, die von jedem vernunftbegabten Menschen zurueckgewiesen werden sollte.

Prof. U. Kutschera, Visiting Scientist, Stanford, California 94305, USA

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