Todesdrohung: Wie postkoloniale Gutmenschen wissenschaftliche Verlage erpressen

Die Normalität, wie sie die politisch korrekten Gutmenschen derzeit schaffen:

Taylor und Francis, einer der größeren wissenschaftlichen Verlage, hat in seiner Zeitschrift „Third World Quarterly“ einen Beitrag von Bruce Gilley veröffentlicht. Der Beitrag trägt den Titel „The Case for Colonialism“. Bruce Gilley ist Politikwissenschaftler an der Portland State University und gehört zu den wenigen Politikwissenschaftlern, die außerhalb „der Box“ denken können. Und wie, Gilley außerhalb der Box denkt, hat er sich doch die Effizienz der Entwicklungshilfe vorgenommen und sie gegen die Zeit des Kolonialismus gestellt. Das Bild das dabei entsteht, ist eindeutig: Kolonialismus hat für die Menschen in den Kolonien in der Regel eine Erhöhung des Lebensstandards zur Folge gehabt, Entwicklungshilfe hat in aller Regel eine endemische Zunahme der Korruption in den Nehmerländern zur Folge.

Gilley macht seinen Punkt bereits in seiner Zusammenfassung unmissverständlich klar:

“For the last 100 years, Western colonialism has had a bad name. It is high time to question this orthodoxy. Western colonialism was, as a general rule, both objectively beneficial and subjectively legitimate in most of the places where it was found, using realistic measures of those concepts. The countries that embraced their colonial inheritance, by and large, did better than those that spurned it. Anti-colonial ideology imposed grave harms on subject peoples and continues to thwart sustained development and a fruitful encounter with modernity in many places. Colonialism can be recovered by weak and fragile states today in three ways: by reclaiming colonial modes of governance; by recolonising some areas; and by creating new Western colonies from scratch.”

Schwer verdaulicher Stoff für die eindimensionalen Denker, die heute Universitäten übervölkern: Kolonialismus hat objektiv die Lebenssituation der Menschen vor Ort verbessert und ist von diesen weitgehend akzeptiert worden. Länder, die ihre koloniale Tradition weitergeführt haben, sind wirtschaftlich erfolgreicher als Länder, die mit dieser Tradition gebrochen haben. Anti-Kolonialismus führt zu schweren Schäden und hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass ehemalige Kolonien im wirtschaftlichen und menschlichen Chaos versinken. Eine Re-Kolonialisierung kann hier Abhilfe schaffen. Gilley schlägt z.B. vor, Länder von der Pike auf neu zu kolonialisieren.

Wie er sich das vorstellt, dazu findet sich zum Ende seines Beitrags ein Beispiel:
Guniea-Bissau gehört zu den ärmsten und erfolglosesten Ländern, wenn es um den Versuch geht, eine stabile Wirtschaft aufzubauen, die die Erde vorzuweisen hat. Das folgende Experiment könnte Abhilfe schaffen, so Gilley:

Die Regierung von Guinea-Bissau vermietet (für 99 Jahre) die Insel Galinhas, die weitgehend unbewohnt und mit 60 Quadratmeilen recht groß ist an den ehemaligen Kolonialherren von Guinea-Bissau: Portugal, und zwar für einen symbolischen Betrag. Portugal übernimmt die Hoheit über und die Verwaltung der Insel und baut zunächst eine Infrastruktur auf. Eine festgelegte Anzahl von Bewohnern aus Guinea-Bissau wird als Teil des Handels auf Galinhas angesiedelt und bildet den Grundstock der zukünftigen Entwicklung, die mit der jährlichen Entwicklungshilfe für Guinea-Bissau in Höhe von rund 20 Millionen US-Dollar pro Jahr finanziert wird. Mit der Anbindung an Europa und als Teil von Portugal käme Galinhas nicht nur in den Genuss der Entwicklungshilfe, sondern wäre auch Ziel von Infrastruktur- und Handelsprogrammen, die den Aufbau der Insel zu einer wirtschaftlich florierenden Insel beschleunigen und die Entwicklungshilfe über kurz oder lang unnötig machen. Klappt der Aufbau, dann kann die Insel nach und nach für die Bewohner von Guinea-Bissau geöffnet werden. Zudem ergeben sich Spill-over Effekte, die den Lebensstandard in Guinea-Bissau verbessern.

Das ist der Vorschlag von Gilley.
Lebten wir in einer Zeit, in der die Freiheit der Wissenschaft, vor allem die Freiheit, neue und innovative Ideen, die nicht der politischen Korrektheit angedient sind, zu denken, gegeben wäre, die Idee von Gilley würde eine lebhafte wissenschaftliche Diskussion anregen und dazu führen, dass die Für und Wider seiner Idee besprochen werden.

Aber wir leben in keiner freie Zeit.
Wir leben in einem Denkgefängnis, in dem Postkolonialisten, Genderisten und andere, die politische Korrektheit an die Stelle eigenständigen Denkens gesetzt haben, den Markt der Ideen kontrollieren und alles, was ihnen in ihrem Miniatur-Weltbild nicht passt, unterdrücken wollen.

Und so haben die Herausgeber von „Third World Quarterly“, die den Text von Gilley veröffentlicht haben, Drohungen physischer Gewalt, Todesdrohungen nach den Erkenntnissen eines Kommentatoren von Daily Nous erreicht, die zu dem bislang einmaligen Vorgang geführt haben, dass Taylor and Francis einen Beitrag, der in einer seiner wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurde, im Einverständnis mit dem Autoren zurückgezogen hat, um die körperliche Unversehrtheit und Sicherheit seiner Herausgeber zu gewährleisten.

Wir sind soweit, dass ein Mob von Spinnern, die sich für postkoloniale, selbstreflexive, zentrismuskritische Gutmenschen halten, totalitäre Strukturen durchsetzt und Verlage dazu zwingen kann, Beiträge zurückzuziehen.

Die Freiheit nicht nur der Wissenschaft steht auf dem Spiel, weil Personen, deren Denken so eindimensional ist, dass sie schon von einer Veränderung im Fernsehprogramm in eine tiefe Sinnkrise gestürzt werden, bestimmen wollen, welche Ideen veröffentlicht und öffentlich diskutiert werden sollen. Wenn verhindert werden soll, dass der einst rationale Westen hinter die Aufklärung und in das Dunkel der Scholastik zurückfällt, dann ist es höchste Zeit, die Feinde der Wissenschaft, die sich an Hochschulen eingenistet hat, aus eben diesen zu verjagen.

Wer den letzten Post gelesen hat, hat eine Vorstellung vom Umfang dieser Aufgabe und eine Idee, wo man beginnen könnte.

Weil wir bei ScienceFiles der wissenschaftlichen Freiheit verschrieben sind, haben wir eine Kopie des Aufsatzes von Gilley besorgt. Wir stellen sie unseren Lesern hiermit zur Verfügung. Ein Klick genügt:

Bruce Gilley a Case for Colonialism

Keine Gnade: Was in den Gender Studies als Lehrveranstaltung gilt

Gestern haben wir die 53 Professuren, deren Inhaberinnen (Stefan Hirschauer und Michael Meusser mögen uns nachsehen, dass wir sie hier grammatisch-geschlechtlich übersehen) sich den Gender Studies widmen (sollen), zusammengestellt und den jeweiligen Besetzerinnen zugeordnet. Heute wollen wir unseren Lesern einmal einen weitgehend unkommentierten Einblick in das geben, was an deutschen Universitäten unter dem Stichwort „Gender Studies“ an Studenten vermittelt wird. Wenn ihnen die Haare zu Berge stehen, dann ist das leider nicht zu verhindern.

Wir beginnen mit der Albert-Ludwig Universität in Freiburg. Dort können Studenten im laufenden Semester lernen, was es mit Politischer Korrektheit auf sich hat, und warum die AfD Schuld daran ist, dass es zwischenzeitlich Menschen gibt, die daran zweifeln, dass politische Korrektheit das Heil der Welt bedeutet, Armut beseitigt, Hunger stillt und unnötiges Denken beseitigt.

Albert-Ludwig-Universität Freiburg

Political Correctness (Seminar)
Termin: Mittwoch, 16-18 Uhr
Raum: KG IV, Übungsraum 1

Kommentar:
Seit einigen Jahren ist eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung zu beobachten. Auf der einen Seite ist die Offenheit gegenüber Minderheiten wie Schwulen, Lesben und transidenten Menschen gewachsen, gleichgeschlechtliche Paare haben in Hinblick auf bürgerliche Rechten wie etwas Ehe und Erbrecht weitgehend gleichgezogen. Auf der anderen Seite verschiebt sich das öffentliche Klima derzeit in eine andere Richtung: Rechte Bewegungen befördern Rassismus und Xenophobie, in den USA wurde ein Präsident gewählt, der zum Hass gegen Frauen und Minderheiten anstachelt, in Deutschland haben rechte Parteien wie die Alternative für Deutschland (AfD) und Bewegungen wie Pegida Enthemmungen in öffentlichen Auseinandersetzungen salonfähig gemacht und sorgen für eine zunehmende Akzeptanz von Gewalt. In diesem Spannungsfeld sind Auseinandersetzungen zu mehr vs. weniger Großzügigkeit gegenüber Stimmungen in der Öffentlichkeit zu beobachten. political correctness gilt dabei – je nachdem – als eine noch immer zu wenig umgesetzte Forderung oder aber eine totalitäre Bevormundung von Redefreiheit.
In diesem Seminar werden wir uns zum einen mit theoretischen Konzepten von political correctness, Stimmungen und (öffentlichen) Gefühlen auseinandersetzen, um in einem zweiten Schritt aktuelle Phänomene rund um Populismus, Meinungsklima, (Un)Sicherheitsempfinden empirisch zu analysieren.

Weiter geht die Reise durch das Genderoptikum. Wir machen Station in München und lernen dort, dass es tatsächlich noch verwirrte Menschen gibt, die denken, es gäbe ein Gender Pay Gap. Wie wir weiter lernen, liegt dies daran, dass die Arbeit „vergeschlechtlicht und heteronormativ“ geprägt ist. Wenn Sie wissen wollen, wie man eine Phobie gegen, sagen wir, rote Läuse entwickelt und dann immer und überall rote Läuse sieht, studieren Sie in München, die self-fulfilling prophecy ist hier perfektioniert und Programm.

Ludwig-Maximillians-Universität München

Vergeschlechtlichte Arbeit – Arbeit an Geschlecht. Gender- und queertheoretische Perspektiven auf Arbeit

Equal Pay Day, Female Future Force, Female Founders – solche Stichworte verweisen auf aktuelle Debatten und Initiativen rund um das Thema Arbeit und Geschlecht: Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch weniger als Männer, verrichten mehr unbezahlte (Familien-)Arbeit und sind sehr viel seltener in Führungspositionen anzutreffen. Wichtige Themen, wenn es um Geschlechterungleichheiten geht. Mit einem gendertheoretisch geschulten Blick lässt sich jedoch erkennen: Meist wird in solchen Debatten der Rahmen der Zweigeschlechtlichkeit nicht verlassen und Fragen nach sozialer und nationaler Herkunft, nach Klasse, Gesundheit und Sexualität werden gar nicht erst gestellt.
In diesem Seminar geht es um Arbeit als Forschungsfeld der Geschlechterforschung. Auf Basis grundlegender gender- und queertheoretischer Perspektiven werden zentrale Aspekte dieses Forschungsfelds erkundet. Dabei wird zum einen ein geschlechterkritischer Blick auf Arbeitsverhältnisse eingenommen. Es wird deutlich werden, dass Arbeit nicht nur meist vergeschlechtlicht und heteronormativ geprägt ist, sondern auch ein Feld darstellt, in dem an Geschlecht und Geschlechtervorstellungen, -praktiken und -verkörperungen gearbeitet wird. Zum anderen soll diskutiert werden, welche Geschlechtertheorien unterschiedlichen Forschungsansätzen zugrunde liegen, was die jeweiligen Ansätze für die Analyse von Arbeit als Feld interdependenter Ungleichheiten leisten können, aber auch, welche Leerstellen dabei jeweils erkennbar werden.

Die nächste Station unseres Gender-Zuges, der von einem Genderoptikum zum nächsten fährt, ist Bochum. Dort lehrt man in englischer Sprache, so dass die Studenten immerhin ihre englischen Sprachkenntnisse verbessern oder erweitern könnten … Ansonsten lernen wir, dass der Begriff „weiße Männer“ aus zwei deskriptiven Begriffen besteht, nämlich „weiß“ und „Mann“, die aber gar nicht deskriptiv sind, die vielmehr als unsichtbare Norm gegen das vergeschlechtliche und verrasste Andere eingesetzt werden. Von wem? Na von den Spinnern, die solche Seminare anbieten. Spinner ist hier natürlich kein deskriptiver Begriff, sondern eine unsichtbare Norm, mit der sich normale Neuronen gegen Genderismus zur Wehr setzen.

 

Ruhr-Universität Bochum

050670 Angry White Men? Masculinity and Whiteness (BA)
Dozierende: Kindinger
Modul(e): B, Teil 2 Disziplin: Amerikanistik
Zeit/Ort: Di, 10:00 – 12:00, GABF 04/413

Kommentar:
Masculinity and whiteness – both categories are descriptive of a specific social and cultural identity (whether individual or group). Yet they are “more” than descriptive, they are imagined as an invisible norm against which the gendered and racialized Other was/is measured and “handled.” This course intends to make these categories visible and look at mediations of white American masculinity across class, age, politics, and region. The course will start with an introduction to theories on masculinity and whiteness before it turns to specific cultural texts, such as Ernest Hemingway’s “Nick Adams” short stories, F. Scott Fitzgerald’s The Diamond as Big as the Ritz, Joel Schumacher’s movie Falling Down or Tom Ford’s Nocturnal Animals.
Literatur: Texts will be made available in a Reader.

Wenn wir schon unterwegs sind, warum nicht in Göttingen Station machen. An der Universität, die Georg August gewidmet ist. Die Universität wurde übrigens unter der Ägide des britischen König George II gegründet, der als Georg August auch Hannover und Umgebung unter seinen Fittichen hatte. Insofern ist die Gründung der Universität Göttingen im Jahre 1734 ein Akt britischen Kolonialismus, und es entbehrt nicht der Ironie, wenn Gender Studierte, die von Geschichte nur wissen, dass man sie erzählen kann, im Jahre 2017 den Kolonialismus und seine Folgen dekonstruieren und postkoloniales Denken lehren, bei dem es darum geht, sich „zentrismuskritisch mit Geschlecht auseinanderzusetzen“. Wenn Dummheit Flügel verleihen würde, sähe man in Göttingen einige fliegen.

Georg-August-Universität Göttingen

Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Klapeer, Christine-Maria, Dr.

Zuordnung zu Einrichtungen
Dekanat Sozialwissenschaftliche Fakultät

Inhalt
Organisatorisches Das Seminar dient als Einführung, daher sind keine Vorkenntnisse erforderlich!
Kommentar Dieses Seminar bietet eine erste Einführung in postkoloniales Denken und Analysieren innerhalb der Gender Studies. Wir werden uns zum einen mit zentralen Konzepten und Denkweisen aus dem Bereich der postkolonialen Theorie beschäftigen (u.a. Repräsentation, “othering”, Subalternität), als auch einige jener Schlüsselautor*innen kennenlernen, die eine besondere Relevanz für feministische und queere Wissensproduktion entfalten (u.a. Gayatri Spivak, Chandra Mohanty, Anne McClintock). In einem zweiten Teil werden wir darüber hinaus zeitgenössische Alltagsphänomene mithilfe postkolonialer Instrumente und Konzepte konfrontieren und dekonstruieren (versuchen).
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf einer zentrismuskritischen Auseinandersetzung mit “Geschlecht” in seinen Verstrickungen mit “Sexualität”, “Rasse”, “Klasse”, “Dis*ability”. Im Zentrum steht die Reflexion der Bedeutung von Kolonialismus, Rassismus und globalen Ungleichheiten für das Verstehen moderner Geschlechterverhältnisse, Geschlechterordnungen und Geschlechterverständnisse. Ziel ist dabei auch, einen kritisch-analytischen Blick auf eigene (wissenschaftliche) Denkweisen und -praktiken zu entwickeln.

Wenn es um die Dekolonialisierung geht, dann darf natürlich auch die TU-Berlin nicht fehlen. Dort erhalten Studenten einen wichtigen Einblick in „die Verschränkungen von patriarchal-androzentrischen und kolonial-eurozentrischen Ausschlüssen und Normen“. Wenn Gender Studierte etwas können, dann einen sprachlichen Popanz aufzubauen und sich daran abzuarbeiten, ganz so, als gäbe es den entsprechenden Popanz außerhalb ihrer eigenen sehr determinierten, fast schon maternal-androphil und berlinal-egozentrischen Miniatur von Welt.

Mit diesem letzten Einblick in das Wirken von Gender Studierten an deutschen Universitäten wollen wir es bewenden lassen. Das dargestellte Elend wird nur größer, wenn wir von anderen Universitäten weitere Belege für die mit Gender Studies offensichtlich einhergehende Verwirrung von Begriffen, Konzepten, Wirklichkeit und Phantasie zusammentragen.

TU-Berlin

Dekolonisierung als Herausforderung in den Gender Studies
Hanna Meißner und Inka Greusing / Seminar
LV-Nr.: 3152 L 022 BA KulT IS 6: Geschlecht, Wissen, Gesellschaft
BA KulT IS 5
BA KulT FW 18 / FW 29
MA ZIFG FP 16 / FW 29
Vertiefungsmodule I und II Gender Pro MINT
MINTgrün
Zeit: Di 10-12 Uhr
Beginn: 17.10.2017
Raum: MAR 2.013
Macht- und Herrschaftsverhältnisse, soziale Ungleichheit sowie naturalisierte und/oder stillschweigend vorausgesetzte Kategorien und Normen sind zentrale Erkenntnisgegenstände der Gender Studies. Voraussetzung für die Etablierung von Gender Studies als Feld wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit diesen Fragen waren historische Kämpfe, die Frauen* zunächst überhaupt Zugang zu akademischen Institutionen verschafften. Innerhalb dieser Institution erweist sich das macht- und herrschaftskritische Erkenntnisprojekt der Gender Studies als spannungsreiche ›dissidente Partizipation‹ (Hark 2005): Durch Teilhabe an und in den Strukturen und Normen akademischer Einrichtungen und Praktiken sollten strukturelle Ausschlüsse und Diskriminierungen thematisiert werden. In diesem Seminar greifen wir selbstreflexive Auseinandersetzungen um diese Einbindung in Macht- und Herrschaftsverhältnisse als Voraussetzung einer kritischen Partizipation auf und stellen dabei Diskussionen in den Mittelpunkt, die auf die Verschränkungen von patriarchal-androzentrischen und kolonial-eurozentrischen Ausschlüssen und Normen fokussieren: Wie kann die Forderung, Universitäten zu dekolonisieren in den Gender Studies aufgegriffen und als Herausforderung für deren (selbst-)kritisches Projekt umgesetzt werden?
Teilnehmende sollten über grundlegende Kenntnisse der Gender Studies verfügen und Lust und Bereitschaft haben, englischsprachige Text zu lesen – wir werden uns bei eventuellen Verständnisschwierigkeiten gegenseitig unterstützen.

Übrigens: Es gibt kein Patriarchat im Westen.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Als kleine Aufbauhilfe nach all den intellektuellen Tiefschlägen:

Freddy Mercury, der wohl über die Folgen der Gender Studies ein Lied gemacht hat.

Translate »
error: Content is protected !!
Skip to toolbar