Abuse of Science

Seit gestern gibt es ein neues Projekt auf sciencefiles.org, das sich mit dem Missbrauch von Wissenschaft beschäftigt: Abuse of Science.

Die neue Seite ist dem Unwesen gewidmet, das darin besteht, dass Wissenschaft immer häufiger als Medium missbraucht wird, um die eigene Ideologie zu verbreiten. Vor allem öffentliche Institutionen und Verbände fühlen sich dazu berufen, vermeintlich wissenschaftliche Studien in Auftrag zu geben, um sie dann als wissenschaftliche Erkenntnis verkaufen und veröffentlichen zu können.

Abuse of Science sammelt entsprechende „Studien“, zeigt deren ideologische Motivation und konfrontiert die Ideologie, die verbreitet werden soll, mit der Realität.

Die erste „Studie“, die sich als ideologisches Machwerk qualifiziert, ist die Auftragsstudie der GEW zum Thema „Bildung und Geschlecht“, die Thomas Viola Rieske erstellt hat. Rieske ist bislang nicht dadurch aufgefallen, dass er Beiträge zum Thema „Bildung und Geschlecht“ veröffentlich hat. Vielmehr ist er als Doktorand im Graduiertenkollege am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU-Berlin tätig und beschäftigt sich dort mit pädagogischen Handlungsmustern der Jungenarbeit. Wieso die Max-Traeger-Stiftung als Geldgeber der GEW-Studie auf Herrn Rieske gekommen ist, d.h. welche wissenschaftlichen Empfehlungen ihn als besonders geeignet zur Abfassung einer Studie zum Thema „Bildung und Geschlecht“ erscheinen lassen, ist eine Frage, die derzeit nur diejenigen beantworten können, die für die Studie verantwortlich zeichnen. Interesseanter Weise fnden sich die Verwantwortlichen nicht bei der Max-Traeger-Stiftung, sondern im GEW-Hauptvorstand. Entsprechend habe ich Ulf Rödde und Anne Jentner gebeten, Auskunft über die Auswahl des Verfassers der GEW-Studie und die Kriterien, die dabei zum Einsatz kamen, zu geben. Die Antworten auf die Nachfrage werde ich wie gewöhnlich unter Science Watch veröffentlichen. Über den Eingang der Antworten informiert der Science Watch Ticker am rechten Rand dieser Seite.

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