UMFRAGE: Sind Gewerkschaften wie die GEW noch sinnvoll?

Im Jahre 1911 hat Robert Michels sein Buch über die Soziologie des Parteiwesens veröffentlicht, in dem er sein ehernes Gesetz der Oligarchie aufstellt. Das eherne Gesetz besagt, dass mit der Institutionalisierung sozialer Bewegungen wie der Arbeiterbewegung in einer Partei oder einer Gewerkschaft notwendig einhergeht, dass sich eine Funktionärsschicht herausbildet, die die Führung von Partei oder Gewerkschaft übernimmt und sich notwendig von den Interessen derjenigen, die die soziale Bewegung formen oder formten, löst.

Anders formuliert: Mit der Institutionalisierung sozialer Bewegungen geht unauflöslich die Ausbildung einer Funktionärsriege, einer Oligarchie einher, die eigene Interessen verfolgt, die nicht mehr mit den Interessen derer, die die soziale Bewegung formen und formten, übereinstimmen müssen. Wie ist das im Jahre 2011, 100 Jahre nachdem Michels sein ehernes Gesetz der Oligarchie aufgestellt hat?

Was glauben Sie, welche Interessen vertreten z.B. Gewerkschaften wie die GEW?

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3 Responses to UMFRAGE: Sind Gewerkschaften wie die GEW noch sinnvoll?

  1. Pingback: Femokratie News 183-2011 « FemokratieBlog

  2. Bruno says:

    Leider gibt es keine Wahlmöglichkeit:

    Die Gewerkschaften lassen sich heute leider für eine Ideologie missbrauchen

    Gruß

    Bruno

  3. Gorgon says:

    Das eherne Gesetz ist eine heute altertümlich wirkende (in Zeit und Struktur von 1911 natürlich passende) Formulierung, die u.a. von der Public Choice-Bearbeitungsrichtung weiterverfolgt wurde.

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