Zwar ist das Vereinigte Königreich ein Ort relativer Ruhe, wenn es um Gender Unsinn geht, insbesondere Wales erweist sich als resistent gegen Versuche, Gender Mainstream Müll über z.B. die Severn Bridge zu importieren, das heißt jedoch nicht, dass es im Vereinigten Königreich keine Versuche von Genderisten gibt, ihren geisten Durchfall anderen vor die Füße zu werfen.
Tatort: Millenium Stadion, Cardiff
Täter: Regelmäßig ein Männerchor und 70.000 Waliser.
Tat: Gesang: Delilah
Delilah ist ein Lied von Tom Jones aus dem Jahre 1968, das den jüngeren unter uns vermutilch bislang gar nicht bekannt war.
Dank genderistischer Gutmenschen erlebt Delilah derzeit einen Bekanntheitsschub und Sir Tom Jones Woodward, OBE (Officer of the Most Excellent Order of the British Empire), eine entsprechend gesteigerte Nachfrage.
Was ist geschehen?
Genderisten, die ja immer gerne ihre schmutzigen Phantasien anderen in die Schuhe schieben, haben in Delilah einen Aufruf zu häuslicher Gewalt erkannt. Deshalb haben sie eine Kampagne gestartet, um den Walisern das Singen von Delilah vor dem Rugby-Spiel abzugewöhnen, nein, zu verbieten. (Offensichtlich läuft manchen Genderisten so der Speichel, dass sie ihre eigene Sprache nicht mehr beherrschen, denn – wie der Liedtext unten deutlich zeigt -, lebt Delilah in ihrem Haus und das, was gewöhnlich unter häuslicher Gewalt verstanden wird, kommt gar nicht vor.)
Wie immer, wenn die mit allem Wissen und aller Erkenntnis gesalbten Genderisten des Wegs kommen, haben sie keine Skrupel, Dritten Tätigkeiten schlicht zu verbieten, Dritte in ihren Rechten zu beschneiden, sie ihrer Freiheit zu berauben, sie auf Gender-Magerkost zu setzen.
Im vorliegenden Fall haben Sie die Rechnung jedoch ohne den Wirt gemacht, denn: Die Welsh Rugby Union, Hausherr im Millennium Stadium und für die Durchführung der Rugby-Spiele der Waliser Nationalmannschaft verantwortlich hat Delilah im Status mit MacBeth oder Romeo und Julia von Shakespeare verglichen und kategorisch festgestellt, dass es kein Verbot von Delilah vor Rugby-Spielen geben wird, schon weil Delilah ein „secondary national anthem“ sei.
Genderisten haben sich somit an Walisern die Zähne ausgebissen. Mehr noch: Sie haben ein Lied popularisiert, das außerhalb von Rugby-Stadien vielen unbekannt war, und sie haben dazu beigetragen, dass Mitglieder der Männerchöre, die vor Spielen der Waliser Nationalmannschaft das Publikum unterhalten, nunmehr in regulären Wechseln der Liedtexte und dann, wenn Delilah dem entsprechenden Wechsel zum Opfer fällt, ein Komplott sehen und dagegen opponieren.
Sie haben das Gegenteil ihrer sauberen Gutmenschen-Kampagne erreicht, und das ist gut so, denn es gibt Grenzen des Unsinns und den Gender-Unsinn haben wir uns schon viel zu lange zumuten lassen.
Damit unsere Leser einen Eindruck von Delilah gewinnen:
Hier der Text und unsere Übersetzung der Hymne des Widerstands gegen Genderismus!
Englisch
Deutsch
I saw the light on the night that I passed by her window.
Ich habe noch Licht gesehen als ich in der Nacht an ihrem Fenster vorbeiging.
I saw the flickering shadows of love on her blind.
Ich habe die flackernden Schatten von Liebe hinter auf ihrer Jalousie gesehen.
She was my woman.
Sie war meine Frau
As she deceived me I watched and went out of my mind.
Ich sah zu, wie sie mich betrogen hat und habe meinen Verstand verloren.
My, my, my, Delilah.
Meine, meine, meine Delilah
Why, why, why, Delilah?
Warum, warum, warum, Delilah?
I could see that girl was no good for me.
Ich habe eingesehen, das Mädchen ist nicht gut für mich
But I was lost like a slave that no man could free.
Aber ich war verloren wie ein Sklave, den niemand befreien kann.
At break of day when that man drove away, I was waiting.
Im Morgengrauen, wenn dieser Mann davonfuhr, habe ich gewartet.
I crossed the street to her house and she opened the door.
Ich überquerte die Straße zu ihrem Haus und sie öffnete die Tür.
She stood there laughing
.Sie stand da und hat gelacht.
I felt the knife in my hand and she laughed no more.
Ich spürte das Messer in meiner Hand und sie hat nicht mehr gelacht.
My, my, my Delilah.
Meine, meine, meine Delilah
Why, why, why Delilah?
Warum, warum, warum Delilah
So before they come to break down the door,
Bevor Sie kommen und die Tür aufbrechen
Forgive me Delilah I just couldn’t take any more.
Vergib mir Delilah, ich konnte es einfach nicht mehr ertragen.
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Die Beliebigkeit, die politischer Korrektheit zugrunde liegt, kann man an diesem Beispiel leicht erkennbar machen, denn nichts spricht dagegen, „Delilah“ gerade umgekehrt zu interpretieren:
Delilah lebt nicht mit dem männlichen Protagonisten zusammen, sondern führt offensichtlich einen selbständigen Haushalt und nimmt sich außerdem ebenso offensichtlich Liebhaber, wie und wann sie möchte (wie die Beobachtung des männlichen Protagonisten, der anscheinend auch zu den Liebhabern zählt, anzeigt). Sie könnte daher als emanzipierte Frau gelten, so dass der Inhalt des Liedes insofern doch ein Zeichen setzt, das Genderisten zusagen müsste.
Darüber hinaus endet der Text des männlichen Protagonisten mit der Bitte um Verzeihung für seine Tat, so dass hinreichend deutlich wird, dass er weiß, dass er etwas getan hat, was – trotz seiner emotionalen Lage – nicht in Ordnung war. Damit setzt er sicherlich ein positives Beispiel, besonders für Genderisten, die m.W. noch nie jemanden um Verzeihung dafür gebeten haben, dass sie aufgrund ihrer emotionalen Lage Schaden in seinem Leben angerichtet haben.
Kurz: Das Lied ist beispielhaft insofern es von einer selbständig agierenden, anscheinend emanzipierten Frau handelt und insofern als es deutlich macht, dass physische Gewalt nicht in Ordnung ist und von dem männlichen Protagonisten bedauert wird (sonst würde er sich nicht entschuldigen). Also ist das Lied von hohem erzieherischen Wert, und das Einstudieren des Liedtextes müsste eigentlich durch offentliche Mittel gefördert werden sowie an Schulen. Also: Delilah in den schulischen Musikunterricht! Oder!?!?!
Seit ich beim Rugby im Millennium-Stadion war, habe ich allerdings noch mehr Zweifel als zuvor, dass sich unter den Fans irgendjemand darum schert, was der Liedtext aussagt – es ist halt ein Schunkler und einfach gestrickt, und jeder kann mitgröhlen. Die Fans haben dabei einfach Spass – und that’s it, und wer mehr hineingeheimnissen möchte, muss sich fragen, wie er aus seiner virtuellen Welt wieder in der richtigen anzukommen gedenkt, in der es tatsächlich so etwas wie Menschen gibt, die auf unschuldige Weise Spaß haben.
anzumerken ist, dass man vielleicht nicht unbedingt von „Kunst“ reden muss bei speziell diesem Lied. Dass es aber generell gerade Gegenstand von vieler Kunst ist, Horzionte zu überschreiten und dem Hörer/Leser an den Gedanken/Empfindungen teilhaben zu lassen von Menschen, mit denen man im Alltag eher nichts zu tun haben will, Mördern, Psychopathen, Kinderschändern…..und sich selbst daran zu spiegeln.
Eine politisch korrekte Kunst kann es nach dieser Definition kaum geben, weil sie immer den Mittelweg gehen müsste, ein langweiliges, nach Geschlechtern, Nationen, Hautfarben komplett ausgewogenes Bild zeichnen, wie unendlich langweilig wäre das.
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Die Beliebigkeit, die politischer Korrektheit zugrunde liegt, kann man an diesem Beispiel leicht erkennbar machen, denn nichts spricht dagegen, „Delilah“ gerade umgekehrt zu interpretieren:
Delilah lebt nicht mit dem männlichen Protagonisten zusammen, sondern führt offensichtlich einen selbständigen Haushalt und nimmt sich außerdem ebenso offensichtlich Liebhaber, wie und wann sie möchte (wie die Beobachtung des männlichen Protagonisten, der anscheinend auch zu den Liebhabern zählt, anzeigt). Sie könnte daher als emanzipierte Frau gelten, so dass der Inhalt des Liedes insofern doch ein Zeichen setzt, das Genderisten zusagen müsste.
Darüber hinaus endet der Text des männlichen Protagonisten mit der Bitte um Verzeihung für seine Tat, so dass hinreichend deutlich wird, dass er weiß, dass er etwas getan hat, was – trotz seiner emotionalen Lage – nicht in Ordnung war. Damit setzt er sicherlich ein positives Beispiel, besonders für Genderisten, die m.W. noch nie jemanden um Verzeihung dafür gebeten haben, dass sie aufgrund ihrer emotionalen Lage Schaden in seinem Leben angerichtet haben.
Kurz: Das Lied ist beispielhaft insofern es von einer selbständig agierenden, anscheinend emanzipierten Frau handelt und insofern als es deutlich macht, dass physische Gewalt nicht in Ordnung ist und von dem männlichen Protagonisten bedauert wird (sonst würde er sich nicht entschuldigen). Also ist das Lied von hohem erzieherischen Wert, und das Einstudieren des Liedtextes müsste eigentlich durch offentliche Mittel gefördert werden sowie an Schulen. Also: Delilah in den schulischen Musikunterricht! Oder!?!?!
Seit ich beim Rugby im Millennium-Stadion war, habe ich allerdings noch mehr Zweifel als zuvor, dass sich unter den Fans irgendjemand darum schert, was der Liedtext aussagt – es ist halt ein Schunkler und einfach gestrickt, und jeder kann mitgröhlen. Die Fans haben dabei einfach Spass – und that’s it, und wer mehr hineingeheimnissen möchte, muss sich fragen, wie er aus seiner virtuellen Welt wieder in der richtigen anzukommen gedenkt, in der es tatsächlich so etwas wie Menschen gibt, die auf unschuldige Weise Spaß haben.
anzumerken ist, dass man vielleicht nicht unbedingt von „Kunst“ reden muss bei speziell diesem Lied. Dass es aber generell gerade Gegenstand von vieler Kunst ist, Horzionte zu überschreiten und dem Hörer/Leser an den Gedanken/Empfindungen teilhaben zu lassen von Menschen, mit denen man im Alltag eher nichts zu tun haben will, Mördern, Psychopathen, Kinderschändern…..und sich selbst daran zu spiegeln.
Eine politisch korrekte Kunst kann es nach dieser Definition kaum geben, weil sie immer den Mittelweg gehen müsste, ein langweiliges, nach Geschlechtern, Nationen, Hautfarben komplett ausgewogenes Bild zeichnen, wie unendlich langweilig wäre das.