„Greifswalder Universität im Rathaus: Religiöse Genies oder Verrückte?“

„Greifswalder Universität im Rathaus: Religiöse Genies oder Verrückte? „Anormale“ in der Religion“

Diese Überschrift stammt nicht von uns. Sie stammt von einer Pressemeldung der Universität Greifswald.

Greifswalder ekstaseRichtig: Universität Greifswald!

Pressemeldung!

Und es kommt noch besser:

„Besessenheit, Trance, Ekstase, sogenannte mystische Erfahrungen oder Visionen – diese und ähnliche Phänomene sind Teil religiösen Erlebens und Verhaltens und werden als solche im Kontext religiöser Weltdeutungen erzeugt, erlebt und gedeutet. Allerdings besitzen nicht die Religionen allein die Deutungsmacht über derartige Phänomene.“

Wer sind die angeprochen Besessenen, die Ekstatischen, die mystische Erfahrungen oder Visionen haben, die man nicht alleine unter Angehörigen der Religionen, sondern nach allem, was man aus der Überschrift schließen muss, auch unter Wissenschaftlern oder Kommunalpolitikern vermuten muss – im Greifwalder Rathaus?

Sind es religiöse Genies oder Verrückte der Greifswalder Universität, die sich im Greifswalder Rathaus einfinden?

Sind es Wissenschaftler der Universität Greifswald, die die religiösen Genies und die Verrückten im Greifswalder Rathaus studieren?

Wenn ja:

Wie machen Besessene Politik?

Wie findet das Ekstatische im „Kontext kommunaler Selbstverwaltung“ seine geeignete Ausdrucksform?

Wie wird die mystische Erfahrung in Ratssitzung der Stadt Greifswald gelebt, wie die Besessenheit in Beschlüsse umgesetzt, wie die Ekstase gemeinsamer Visionen für Greifswald beherrscht?

Fragen über Fragen, auf die wir keine Antwort haben.

Aber vielleicht hat ja Jan Meßerschmidt, von der Presse- und Informationsstelle der Universität Greifswald, von dem die zitierten Stellen stammen, eine Antwort, sofern er nicht von Ekstase besessen in Trance verfallen ist, um seine Vision der richtig guten, der überragenden Pressemeldung, die ihn auf einen Schlag berühmt macht, auszuleben.

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5Comments

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  1. 2
    Florian Geyer

    Wenn einer Wahnvorstellungen hat nennt man das eine Geiteskrankheit.
    Betrifft das ein paar hundert oder tausend ist es schon eine Religion!

    „Religiöses Genie“ liest sich wie vernünftiger Irrer!

  2. 5
    meier, hans (kempten)

    Mmmmh. Der Gegenstand einer Wissenschaft sagt noch nichts über die Wissenschaft aus. Erfoschbar ist alles. Warum nicht die Verbindung von Religion und Wahnsinn?

    Es geht um das „wie“.

    Hier aber macht einer Reklame für den Gegenstand, ohne noch etwas über das „wie“ der Aufbereitung dieses Gegenstands zu verraten. Wahrscheinlich eine Ausstellung im Rathaus.

    So etwas nennt man Public Relations, altdeutsch „Werbung“.

    Wo ist das Problem?

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