F-Rating: Endlich schlechte Filme vor dem Sehen erkennen – Unser Beitrag zum Weltfrauentag

fratred.jpgDie Internet-Filmdatenbank IMDb hat das F-Rating eingeführt. F im Rating steht für: Female, richtig.

Was wäre heutzutage wichtiger als eine Unterscheidung nach Geschlecht, wo doch Frauen so schrecklich benachteiligt sind, z.B. im Hinblick auf das Lebensalter (sie müssen länger leben als Männer) oder im Hinblick auf Selbstmorde (sie müssen das Leben länger ertragen als Männer) oder im Hinblick auf die Schulbildung (Mädchen müssen Schule länger ertragen als Jungen, die seltener ein Abitur machen) oder im Hinblick auf die Einschulung (Mädchen müssen Schule früher ertragen als Jungen, die öfter zurückgestellt werden) oder im Hinblick auf Sonderbehandlungen an Schulen (Mädchen dürfen viel seltener eine Sonderschule besuchen als Jungen) oder im Hinblick auf Arbeitsunfälle (Frauen haben seltener die Gelegenheit, am Arbeitsplatz zu verunglücken und nutzen diese Gelegenheit auch seltener als Männer) oder im Hinblick auf eine Inhaftierung (Frauen müssen sich mehr leisten, um es ins Gefängnis zu schaffen als Männer) oder im Hinblick auf die Viktimisierung (so sehr sie sich auch anstrengen, Frauen werden viel seltener Opfer von Gewalt als Männer) oder im Hinblick auf die Arbeitszeit (Frauen werden immer noch von unsichtbaren Händen davon abgehalten, genauso viel zu arbeiten wie Männer) oder im Hinblick auf die Lohn- und Einkommenssteuer (Männer dürfen mehr Lohn- und Einkommenssteuer zahlen als Frauen) oder  .…

Aber es gibt mehr Männer in Aufsichtsräten und mehr Filmdirektoren und mehr männliche Theaterdirektoren und tatsächlich verdienen Männer mehr als Frauen, weil sie z.B. mehr und länger arbeiten und sich in Ausbildungsgängen, die in gut bezahlte Jobs der Privatwirtschaft münden, häufiger finden als Frauen, die lieber für Vater Staat arbeiten und über die schlechte Bezahlung jammern und überhaupt, es gibt zu wenige Frauen im Film, in Rollen, als Direktor oder als Drehbuchautor.

Deshalb hat IMDb das F-Rating eingeführt. Je besser das Rating, desto mehr Frauen. Triple-F meint entsprechend: Frauen in der Hauptrolle, Frauen als Filmdirektor und als Drehbuchautor.

Und wir finden dieses Frühwarnsystem sehr gut.

Wie oft haben wir uns schon über den politisch korrekten Müll geärgert, der als Spielfilm daherkommt, nur um sich als neuerliche Variante entpuppt von X entdeckt dass er homosexuell ist und hat Probleme mit seinem Chef, Kommissarin Y, bei der man sich den Stummfilm zurückwünscht und die Zeit als Filme noch eine Handlung hatten, die unabhängig von Geschlechterfragen und –proporz und so weiter waren.

Und deshalb begrüßen wir das F-Rating. Es ist fair, hilft es doch dabei, die schlechten und politisch-korrekten Filme in Zukunft zu vermeiden. Gibt es ein F-Rating, dann raten wir: Finger weg vom Film.

Schauen Sie lieber etwas Sinnvolles an, z.B. den Sternenhimmel oder einen alten Film mit Stan Laurel und Oliver Hardy aus einer Zeit als es noch möglich war, Komödien zu filmen, ohne dass die politisch Korrekten die Sendeminuten von weiblichen und männlichen Hauptdarstellern gezählt hätten.

Good ol‘ Times.

Dass die Filme, die einen weiblichen Regisseur haben, von Frauen geschrieben wurden oder Frauen in Hauptrollen sehen, beim Publikum nicht sonderlich ankommen, zeigt sich schon daran, dass von den Top-250 Filmen des Jahres 2015 96,4% einen männlichen Regisseur hatten, 95,6% einen männlichen Drehbuchautor und 89,6% einen männlichen Hauptdarsteller.

Print Friendly

Profile photo of Michael KleinAbout Michael Klein
... concerned with and about science

16 Responses to F-Rating: Endlich schlechte Filme vor dem Sehen erkennen – Unser Beitrag zum Weltfrauentag

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] F-Rating: Endlich schlechte Filme vor dem Sehen erkennen – Unser Beitrag zum Weltfrauentag

  2. Gereon says:

    Ja, das ist ein gutes Frühwarnsystem.
    Wenn man das Prinzip der Indoktrination durch Bild und Filmmaterial erstmal durchblickt hat, macht es eh kaum mehr Spaß, einen neueren Film zu sehen.
    Die ganzen Quotenfrauen, die anstatt eines männlichen Darstellers eingesetzt werden und dann so tun müssen, als wären sie einer , nerven in einem Ausmaß. das es einfach nicht mehr schön ist. Lieber zum hundersten Male Inspektor Barnaby als die 1000ndste Ouotenkimmissarin, die sich abkrampft, so zu wirken, lieber zum tausendsen Male StarWars Episode 4-6, als einmal den Genderstarwars.
    Ich hab es immer wieder versucht, aber unbeschwerter Filmgenuss ist einfach nicht mehr möglich mit den ganzen Indoktrinations und Umerziehungsfilmen.

  3. corvusalbusberlin says:

    Die meisten Filme heutzutage sind Schrott, ob von Männern oder Frauen.
    Die ersten Minuten reichen mir meistens.
    Ich liebe alte Filme.
    Vor allem die französischen Regisseure haben es in sich.
    Habe sie fast alle auf den harten Stühlen der Cinemathek in der rue d’ulm “abgesessen.”
    Für 50 Centimes Eintritt. Das waren noch Zeiten!
    Damals waren sie z. T. brandneu.

    Ich habe überhaupt die Angewohnheit , mich mit Literatur und auch Filmen aus den früheren Jahrzehnten zu beschäftigen.
    Meine Lieblingsfilme sind außer den Franzosen “Nigth on earth” und “Down by law”
    von Jim Jarnusch und “Vertrag mit meinem Killer” von Aki Kaurismäki die Sie sicherlich kennen. Allein die stoische vissage von Léaud ist einmalig.
    Wenn nicht , lohnt es sich, sie anzusehen.Viel Vergnügen!
    Jedes Mal entdecke ich in diesen Filmen etwas neues.

    • Gereon says:

      Down by Law ist Blues schlechthin. Tom Waits war nie so gut wie in diesem Streifen. Ich glaub, nur RockyHorror hab ich öfter gesehen.

      • corvusalbusberlin says:

        Meinen Sie Rocky Horror Pictur Show? Kenne ich nicht, habe aber im Internet nachgeschaut.
        Der erste Eindruck – das sind ja zwei völlig verschiedene Filme.

        Die Szene in Dbl ist auch toll, wo Benigni von seiner Mutter erzählt, wenn sie ein Huhn schlachtete und er glaubte, es ginge um seinen Kopf. Ein irrer Film!

  4. 5aliN says:

    Ohje, schmeißt uns bitte nicht alle in einen Topf, liebe Männer.

    Ich bin eine Frau und bin gerne eine Frau. Ich jammere aber nicht und bin absolut gegen irgendwelche Quoten – zur Zeit bin ich Hausfrau, weil es mir Freude macht, meinem Mann (dessen Verdienst (Verdienst meine ich wörtlich) viel höher als der meine ist) den Rücken frei zu halten und ihm das Arbeitsleben zu erleichtern.

    Ich finde Trump amüsant und habe mich ganz kindisch gefreut, als ich in der Wahlnacht die immer fassungsloseren MSM-Moderatoren sehen durfte.
    Stehe politisch weder rechts noch links sondern als Libertäre obendrüber 🙂

    Feministen halte ich für unreife, postpubertäre Menschen.
    Gleiche Rechte ja, Gleichmacherei nein!

    Was hindert diese an einem Mint-Studium, wenn nicht sie selber bzw. ihre mangelnden Fähigkeiten oder Interessen?
    Also bitte, liebe Damen: Nicht jammern sondern einfach mal machen!
    Macht Filme, entwerft Motoren und entdeckt neue Technologien statt auf die Straße zu gehen und rumzuheulen.
    Wenn Ihr gut seid und gute Produkte abliefert, werden diese auch konsumiert und bezahlt – ganz ohne Quote!

    • Kiebitz says:

      Ganz persönlich bin ich ja der Meinung, dass Ihr Mann mit seinem hohen Einkommen IHNEN den Rücken frei hält und nach meinen bisherigen Beobachtungen wählen sich so manche Frauen ihre Männer auch nach dem Gesichtspunkt aus, ob diese ihren Kinderwunsch finanzieren können oder nicht. Es ist aber schön, wenn Sie glücklich sind.

      • Kiebitz says:

        Entschuldigen Sie bitte, ich hatte leider Ihren Mann unterschlagen. Ich meine natürlich: Es ist schön, wenn Sie UND Ihr Mann gemeinsam glücklich sind!

      • 5aliN says:

        Leider völlig daneben. Aus dem Alter der Kinderzeitalter sind mittlerweile wir heraus. Es ist außerdem ein großer Irrtum vieler Männer, dass die Betreuung von Kindern und der Haushalt stressfreier ist als einer bezahlten Arbeit nachzugehen. Ich habe beides erlebt und empfand es als eine Erholung Arbeiten zu gehen.
        Aber egal welchen Weg man wählt, entweder ist man eine Quoten-Karriere-Frau die zu dumm ist oder man faulenzt auf Kosten des Mannes. 🙁

        • Kiebitz says:

          Geht der Mann zur Arbeit, die Frau hütet das Haus und die Kinder heißt es: “Er ernährt seine Familie”. Bleibt er jedoch zu Hause, um sich um Haus und Kinder zu kümmern, heißt es: “Sie füttert ihn durch”. So hat halt jeder sein Päckchen in der gesellschaftlichen Beurteilung zu tragen…

          Ansonsten ist dieses Thema hier die falsche Baustelle. Vielleicht bis später, an einem besser geeigneten Ort…

  5. Kiebitz says:

    Guten Tag,

    ich bin ob Ihrer so absolut und dringend notwendigen Internet-Präsenz sehr dankbar. Jedoch: wenn Sie im Artikel schon die Begriffe “Hauptrolle” oder “Drehbuchautor” verwenden, so bietet sich m.E. in diesem Zusammenhang statt des “Direktors” besser der “Regisseur” an. Früher gab es ja mal den “Spielleiter”, aber diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei…

  6. Jürg Rückert says:

    Am Weltfrauentag erfährt die Welt wieder mehr von der Ausbeutung der Frauen durch die Männer. Aber wo bleiben die anderen 63 Geschlechter?
    Kommen Frauen von der Arbeit nach Hause, so weiß die Ortszeitung, dass sie dann noch 83 Minuten länger als die Männer arbeiten müssen.
    Und letztendlich müssen sie die Qualen des Erdenlebens (von den schmalen Renten ihrer Männer lebend) 6 Jahre länger erdulden!
    Über in Frauenhäuser flüchtende Frauen werden wir oft unterrichtet. Körperliche Gewalt von Frauen gegen Männer ist entgegen veröffentlichter Meinung häufig. Die geprügelten Männer melden sich praktisch nie, die Schlappschwänze. (Keine Lobby, keine Männerhäuser)
    Eine besonders weibliche Spezialität sind Prügel ohne erkennbare Verletzungen: Frauenzungen verletzen bis zum perfekten Mord.

    Trotzdem steht es um die Zukunft der Frauen schlecht. Wenn z.B. Männer um ihr Leben rennend zu uns gelangen, müssen deren Frauen erst Männer um Erlaubnis bitten, rennen zu dürfen. Und dieses Prinzip rennt Tag und Nacht zu uns!
    So weit die Scharia hier an Boden gewinnt, so weit gelten deren Bedingungen und die müssen jetzt täglich neu mit den SchrumpfgermanInnen ausgehandelt werden.
    Der Frauentag wird zum Tag des Kopftuchs, dann der Nikab, dann zum Tag der Steinigung der Ehebrecherinnen (und sonst so).

    Aufgepickt: „Den gesunden Menschenverstand gab es, aber er hielt sich verborgen aus Angst vor der allgemeinen Meinung“. (Manzoni)

  7. Sven Kuchary says:

    Wer von Sten und Oli ist denn nun die Quotenfrau? Oder entscheiden die ihr soziales Geschlecht von Szene zu Szene neu? Ah, darum sind die so witzig!

error: Content is protected !!
Profile photo of Michael Klein
Holler Box
Skip to toolbar