Femipositas an Universitäten: Gender-Blähungen

Professur gefällig?

An deutschen Universitäten werden Professuren als Massenware feilgeboten: Im Vergleich der Jahre 2007 und 2017 hat die Anzahl der Professoren an deutschen Universitäten (nur an Universitäten, nicht an Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Sporthochschulen …, die betrachten wir extra) um 3.740 Professuren zugenommen. Diese Blähung des akademischen Apparats geht vor allem auf den Genderismus zurück, der über Programme wie z.B. das Professorinnenprogramm, in dessen Rahmen Vorgriffsprofessuren für Frauen finanziert werden, die faktisch zu einer Doppelung vorhandener Stellen führen, die Femipositas der Universitäten vorantreibt.

Nun wissen wir alle aus der politischen Agitation, dass es angeblich zu wenige Frauen in Naturwissenschaften, Mathematik und Ingenieurswissenschaften gibt. Die entsprechenden Fächer sind eine männliche Domäne, was gewöhnlich als Grund dafür angeführt wird, dass Frauen mit Mentoren- und sonstigen Förderprogrammen (wie dem bereits erwähnten Professorinnenprogramm) ein Fahrdienst in Professuren bereitgestellt wird. Sie müssen nur einsteigen. Der Rest geht fast von selbst.

Nur scheinen die Weichensteller der entsprechenden Programme nicht ganz auf der Höhe der Zeit zu sein, denn wie die folgende Abbildung zeigt, wurden die meisten der 2.700 neuen weiblichen Professoren in Fachbereichen geparkt, in denen sie sowieso schon überproportional häufig sind: In den Geistes-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und gerade nicht in den Ingenieurwissenschaften oder in der Mathematik oder den Naturwissenschaften.

Die Zuwachsrate für weibliche Professuren im Vergleich der beiden Jahre, die wir berücksichtigt haben, beträgt in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften knapp das Dreifache der Zuwachsrate der Ingenieurswissenschaften. Mit anderen Worten: Dreimal so viele Frauen lassen sich in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf einer Professur nieder als es in die Ingenieurswissenschaften schaffen. Nimmt man die Mathematik und die Naturwissenschaften zur Grundlage, dann sieht es nicht besser aus. Fast doppelt so viele Frauen finden sich in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf einer Professur ein als in den Naturwissenschaften und der Mathematik.

Deutlicher kann eine Förderpolitik, die den MINT-Bereich besonders fördern will, nicht scheitern.

Deutlicher kann die Tatsache, dass es nur darum geht, Professuren für Frauen an Hochschulen zu installieren, kaum zum Ausdruck gebracht werden.

Besser kann man die Femipositas, die Gender-Blähung der Universitäten nicht darstellen.

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Wie man Diskriminierung auf Twitter erfindet: Gender Junk Science

Immer wenn man denkt, man hätte den Gender-Blödsinn hinter sich, kommt ein Nachzügler und erfindet eine neue Diskriminierung von Frauen, und die Frauen-Netzwerke, die von Steuerzahlern ausgehalten werden, sie verbreiten den Unfug. Letzte und diese Woche wurde über eine vermeintliche Studie von Nikki Usher, Jesse Holcomb und Justin Littman diskutiert, heftig diskutiert, vor allem auf Twitter und in diversen Blogs.

Wir haben den Blog von Christian Schmitt verlinkt, weil dort die Diskussion mit dem meisten Gehalt zu finden ist.

Usher, Holcomb und Littman, die man zu den institutionalisierten Wissenschafts-Darstellern zählen muss, die mangels eigener Ideen versuchen, auf dem Genderzug mitzufahren und eine Benachteiligung von Frauen zu erfinden, haben just das getan: eine Benachteiligung von Frauen erfunden.

Und zwar auf Twitter.

Daten für Journalisten aus den USA haben sie gesammelt, Follower, verifizierte Accounts, Retweets und dergleichen, für 1.299 männliche und 993 weibliche Journalisten. Und dann haben die Autoren auf Grundlage von rund 200.000 Tweets  und einer (wie sie wohl glauben) geheimgehaltenen Zahl von Re-Tweets und Replies untersucht, ob Tweets von weiblichen Journalisten seltener zu Replies und Re-Tweets führen als Tweets von männlichen Journalisten.

Für die, die Twitter unkundig sind: Ein Tweet ist eine 280 Zeichen lange Zeichenfolge, mit mehr oder weniger Sinn. Jeder Nutzer von Twitter kann anderen Nutzern folgen und hat Nutzer, die ihm folgen (follower). Ein Re-Tweet erfolgt, wenn ein Nutzer einen Tweet von einem anderen Nutzer an seine Follower verbreitet. Eine Reply ist eine Antwort auf den Tweet eines anderen Nutzers.

Usher, Holcomb und Littman, die sich nicht entblöden, am Ende ihres Beitrags zu schreiben, dass sie schon bevor sie die Forschung unternommen haben, wussten, was dabei herauskommen würde („we knew from the outset, that there was, indeed, a statistically significant gender imbalance …“ 14), stürzen sich auf Tweets, Replies und Re-Tweets von US-amerikanischen Journalisten und finden genau das, was sie vorab schon wussten, dass sie es finden würden: ein feindliches und giftiges (hostile und toxic) Umfeld, in dem Frauen diskriminiert werden. Eigentlich ist Junk, wie der, den Usher, Holcomb und Littman unter die Leser bringen, keiner weiteren Betrachtung wert. Eigentlich müsste sich jeder Leser mit noch vorhandenem gesundem Menschenverstand an den Kopf fassen und sich darüber wundern, wer heutzutage alles frei herumlaufen darf.

Aber, es hat sich eine heftige Auseinandersetzung um diesen Junk entsponnen, so dass wir uns fast genötigt sehen, auch ob der vielen Hinweise, die uns erreicht haben, dazu etwas zu schreiben.

Der Beitrag mit dem Titel „Twitter Makes It Worse: Political Journalists, Gendered Echo Chambers and the Amplification of Gender Bias” besteht aus viel Text, der um etwas, was man nur als Erstklässer-Statistik bezeichnen kann, angeordnet ist. Die Erstklässer-Statistik ist rein deskriptiv, kommt überhaupt nicht im Bereich bivariater Statistik an und erlaubt somit auch nicht die Schlüsse, die die Autoren ziehen wollen. Aber das macht nichts, denn die Tabellen sind sowieso nur vorhanden, um den Eindruck zu vermitteln, man habe etwas gerechnet.

Auf Seite 10 von 17 Textseiten und nach viel Geschwall findet sich die erste Tabelle, ohne jeden Hinweis darauf, was die lustigen Zahlen in der Tabelle eigentlich darstellen. Das haben auch die Autoren zwischenzeitlich vergessen. Entsprechend ist ihnen Tabelle 1 nur der Erwährung aber nicht mehr wert.

Es folgen drei Tabellen, in denen ausschließlich Zeilenprozente (für Männer und Frauen) berichtet und die Ergebnisse vollkommen sinnloser Chi-Quadrat-Tests dargestellt werden, die wiederum zeigen sollen, dass es einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Journalisten im Hinblick auf diverse Twitter-Aktivitäten gibt. Das hätte man, wenn rund 60% der Twitter-Nutzer, von denen die Autoren Daten bezogen haben, männlich sind, auch ohne Chiquadrat-Test phi-mal-Daumen feststellen können, aber dazu muss man natürlich rudimentäre Vorstellungen von Statistik haben. Die haben Usher, Holcomb und Littman mit ziemlicher Sicherheit nicht.

Ihre Unbeholfenheit ist dafür der beste Beleg. Sie berichten in Tabelle 2, dass 64,4% der „original Tweets“ in ihrem Datensatz, was auch immer das sein mag, von männlichen Nutzern / Journalisten stammen. 35,6% stammen von weiblichen Nutzern / Journalisten. Wenig überraschend ist der Chiquadrat-Wert sehr hoch und bei .995 signifikant. Bei den verifizierten Nutzern von Twitter, also den Nutzern, denen Twitter auf Basis unbekannter Kriterien eine „öffentliche Position“ zubilligt, ergibt sich ein anderes Bild: 56% der männlichen und 51,4% der weiblichen Nutzer haben von Twitter einen verifizierten Account erhalten. Überproportional viele weibliche und unterproportional viele männliche Nutzer relativ zur Anzahl der originalen Tweets und relativ zum Anteil von 56,7% männlichen Nutzern im Datensatz der Autoren und 43,3% weiblichen Nutzern haben einen von Twitter verifizierten Account, also einen Account, dem Twitter mehr Wichtigkeit als anderen Accounts zuweist, was dazu führt, dass Tweets von den entsprechenden Accounts eher angezeigt werden. .

Mit der Herstellung solcher Relationen, wie wir es gerade getan haben, mit dem Vergleich von mehr als zwei Variablen sind die Autoren aber offensichtlich und hoffnungslos überfordert, vermutlich deshalb, weil sie nur Gender denken können, und Gender zu denken, macht bekanntlich dumm. Nur so kann man erklären, dass die Autoren das soeben berichtete Ergebnis, das klar zeigt, dass die Verifikation von Nutzern durch Twitter offensichtlich einen Bias zu Gunsten von weiblichen Nutzern hat, gerade umgekehrt interpretieren und lamentieren, dass es Frauen ja nicht in der Hand hätten, ihren Status bei Twitter zu verifizieren, ganz so als hätten Männer das in der Hand. Aber dazu kommen wir noch.

Tabelle 3 soll angeblich zeigen, dass männliche Nutzer eher auf männliche Nutzern antworten und weibliche ignorieren. Abermals berichten die Autoren Zeilenprozente und berechnen vollkommen unnötige Chi-Quadrat-Werte um zu suggerieren, dass weibliche Nutzer / Journalisten ja so benachteiligt seien, auf Twitter. Dieses Mal haben sie aber die Rechnung ohne die Statistik gemacht, denn ihr Manipulationsversuch scheitert an ihrer eigenen Unkundigkeit.

Nehmen wir die Ergebnisse, die die Autoren „erschreckend“ finden. Männliche Journalisten im Datensatz haben in den zwei Wochen, für die Daten vorhanden sind, in 91,5% der Fälle auf Tweets von männlichen Nutzern / Journalisten geantwortet (in 8,5% auf Tweets von weiblichen Nutzern / Journalisten), während weibliche Journalisten in 27,9% der Fälle auf Tweets von männlichen Nutzern / Journalisten geantwortet haben (in 72,1% auf die Tweets von weiblichen Nutzern / Journalisten).

Shocking oder Unsinn?

Schockierender Unsinn.

Zwar haben die Autoren es peinlich vermieden, Ns (also die Grundgesamtheit ihrer Tabelle) anzugeben und verstecken sich, wie alle, die manipulieren oder lügen wollen, hinter Prozentwerten, aber, wie gesagt, sie haben unvorsichtigerweise den Wert für Chiquadrat und das Signifikanzniveau angegeben. Beides genügt, um die Anzahl der Fälle, auf die sich die Prozentzahlen beziehen, ziemlich genau zu berechnen:

Ergebnis: Auf 33.810 Tweets männlicher Nutzer / Journalisten gab es eine Antwort und auf 2.990 Tweets weiblicher Nutzer. Die Grundgesamtheit sieht also wie folgt aus:

Von 36.800 Tweets, auf die eine Antwort erfolgte, stammten 91,9% von männlichen Nutzern / Journalisten und 8,1% von weiblichen. 91,5% der männlichen Nutzer haben auf einen Tweet von einem männlichen Nutzer geantwortet, 8,5% auf einen Tweet von einem weiblichen Nutzer. Mit anderen Worten, der Anteil der Antworten männlicher Nutzer auf Tweets von weiblichen Nutzern entspricht fast genau dem Anteil entsprechender Tweets. Im Gegensatz zu männlichen Nutzern tendieren weibliche Nutzer dazu, sich im Weibchen-Ghetto einzuschließen und überproportional auf Tweets von weiblichen Nutzern zu antworten. Vielleicht haben sie ja Angst, sich gegenüber männlichen Kollegen mit einer dummen Antwort zu outen?

Wie dem auch sei, davon, dass männliche Nutzer / Journalisten, weibliche Nutzer / Journalisten links liegen lassen würden, kann keine Rede sein. Diese Aussage wird zudem durch die Daten gestützt, die die Autoren in Tabelle 4 veröffentlicht haben und ebenfalls fehlinterpretieren, ob aus Boshaftigkeit, Opportunismus oder Unfähigkeit, sei einmal dahingestellt.

Die Tabelle basiert auf 28.254 Re-Tweets. Abermals verschweigen die Autoren die Grundgesamtheit der Tabelle. Abermals haben wir das Datum über den Chi-Quadratwert und das Signifikanzniveau errechnet. 8,3% der Tweets, die weiterverbreitet werden, stammen von weiblichen Journalisten / Nutzern, 25,8% davon werden von männlichen Nutzern / Journalisten weiterverbreitet.

Kurz: Wenn man die Datengrundlage, auf der Usher, Holcomb und Littman ihre Ergebnisse gewonnen haben wollen, rekonstruiert, dann ergibt sich das Gegenteil der Ergebnisse, die die Autoren ihren Lesern aufbinden wollen. Männliche Journalisten / Nutzer verbreiten Tweets von weiblichen Journalisten / Nutzern überproportional häufiger und antworten auch überproportional häufiger auf deren Tweets als weibliche Journalisten / Nutzer.

Wir haben dieses quantitative Ergebnis errechnet, um zu zeigen, dass die Autoren bewusst oder aus Unfähigkeit heraus, lügen. Neben diesem quantitativen Ergebnis gibt es natürlich noch gewichtige qualitative Einwände, denn:

Nicht jeder Tweet hat auf Twitter zu jeder Zeit dieselbe Wahrscheinlichkeit Re-tweeted zu werden. Manche verschwinden einfach in der Versenkung und niemand weiß warum. Schon diese Einsicht reicht, um die Ergebnisse von Usher, Holcomb und Littman unabhängig von der Tatsache, dass sie ihre Behauptungen auf eine Fehlinterpretation ihrer eigenen Daten stützen, in die Mülltonne zu stopfen.

Aber es gibt noch einen ganz anderen Grund.

Die Idee von Twitter ist, dass man sich zwar kurz, aber dennoch mit Gehalt mitteilt. Ob die wenigen Zeichen dazu reichen, darüber kann man sich streiten, aber man muss konstatieren, dass ein Tweet, der für viele interessant ist, den viele amüsant finden, der einen Inhalt hat, der von vielen für wichtig angesehen wird, der provokativ ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, eine Antwort herauszufordern und verbreitet zu werden als ein Hausfrauentweet, der die Gesundheit der Enkelkinder zum Gegenstand hat.

Ergo muss man aus den Ergebnissen von Usher, Holcomb und Littman den Schluss ziehen, dass die meisten interessanten, provokanten, witzigen oder einfach gehaltvollen Tweets von männlichen Nutzern / Journalisten stammen.

Das hat mit Diskriminierung und toxischer und feindlicher Umgebung überhaupt nichts zu tun. Twitter wird, so muss man selbst für Journalisten annehmen, von Personen bevölkert, die aufgrund eines eigenen Willens zu einer entsprechenden Entscheidung fähig sind. Die Ergebnisse, die die Autoren so furchtbar finden, stellen das Ergebnis dieser Entscheidungen dar. Das werden selbst die Autoren akzeptieren müssen, so wie sie akzeptieren müssen, dass nicht jeder Beitrag, der es in eine wissenschaftliche Zeitschrift schafft, deshalb zu einem wissenschaftlichen Beitrag wird. Manche sind eben Junk, so wie der Beitrag von Usher, Holcomb und Littman.

Sozialwissenschaftlich ist der Beitrag also Junk. Literaturwissenschaftlich kann man den Beitrag als Ausdruck eines hohen Maßes an Phantasie ansehen, allerdings muss man psychologisch anmerken, dass die Borniertheit des Geistes, die darin zum Ausdruck kommt, dass ein Vorteil von Frauen als Nachteil interpretiert wird, weil die Autoren geistig oder ideologisch nicht flexibel genug sind, ihr Ziel, einen Nachteil zu finden, aufzugeben, wenn sie eben keinen finden, auf eine Persönlichkeitsstörung hinweist, wie man sie bei Genderisten häufig findet, weshalb das letzte Wort in dieser Angelegenheit ein Psychiater sprechen sollte.

Usher, Nikki, Holcomb, Jesse & Littman, Justin (2018). Twitter Makes it Worse: Political Journalists, Gendered Echo Chambers and the Amplification of Gender Bias. International Journal of Press/Politics. DOI: 10.1177/1940161218781254

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Schluss mit der Nahrungsfreiheit: Die genderistische Essenspolizei kommt

Sie trinken Bier? Gleich mehrere Flaschen am Tag? Sie Maskulist, Sie wollen wohl ihre Männlichkeit zur toxischen Männlichkeit weiterentwickeln und ihre Veranlagung zur Gewalt ausleben?

Das war eine Kaffeekapsel. Wir haben es genau gesehen. Sie Umweltschwein! Haben Sie noch nie etwas vom Plastikmüll in den Weltmeeren gehört, der die Armen schädigt? Verhalten Sie sich gefälligst mehr sozial gerecht.

Schokolade von Sarotti? Die mit dem Mohr auf der Packung? Geht gar nicht: Rassismus pur. Tragen Sie auch Springerstiefel und verstecken Sie „Mein Kampf“ unter dem Kopfkissen?

Die Produkte von Müllermilch, die nehmen wir aber ganz schnell aus dem Kühlschrank. Sie wollen doch nicht als homophob gelten? Tragen Sie eigentlich Birkenstock. Hmmm, noch ein Kreuz bei der Neigung, rechtsextrem zu sein.

Typisch. Das erste was man im Vorratsschrank sieht: Gentechnisch veränderter Reis. Weg damit. Ab sofort kommt nur noch Reis aus kontrolliertem Anbau in feministischen Kooperativen Vietnams ins Haus.

Und was haben wir denn hier?

Nutella.

In Nutella ist Plamöl. Wissen Sie, welche Verheerungen die Gewinnung von Palmöl produziert. Wie kann ein normaler Mensch Produkte kaufen, die Palmöl enthalten? Palmölplantagen vernichten den afrikanischen Regenwald, nehmen den afrikanischen Frauen die Lebensgrundlage. Sie sind ein Sexist!

Aber sich gut fühlen, weil sie Matcha Tee trinken. Reine kulturelle Approbation (von den Rassisten auch als kulturelle Appropriation missverstanden). Was gibt es an Kamillentee auszusetzen?

Wenn ich mir betrachte, wie unbewusst Sie konsumieren, wie wenig nachhaltig Sie einkaufen, wie egal ihnen das Schicksal schwarzafrikanischer Bäuerinnen ist, wie sozial unverantwortlich sie durch die Welt gehen und eine Konsumspur der Vernichtung hinter sich herziehen, dann könnte ich mich übergeben.

Ja, was ist das denn für ein Teppich? Der ist doch .. . handgeknüpft, aber, der ist doch, … ich wusste es, handgeknüpft aus Ägypten: KINDERARBEIT. Sie machen wohl vor gar nichts halt?

Soweit unsere kleine Szene aus dem Leben, wie es sich Genderisten wünschen.

Nein, wir haben nicht übertrieben.

Wir haben nur ein Projekt, das in Berlin an der dortigen Humboldt-Anstalt, deren sozialwissenschaftliche Abteilung immer noch als Universität bezeichnet wird, durchgeführt werden wird, pointiert dargestellt, das hervorgehoben, was Suse Brettin und Meike Brückner, die das Projekt durchführen wollen, wohl vorschwebt. 40 Haushalten wollen sie auf die Pelle rücken, sehen, wie dort gekocht und eingekauft wird, und zwar aus einer „Geschlechterperspektive“, denn „noch immer … besorgen … vor allem Frauen … die Mahlzeiten“.

Das hochtrabend als qualitativ-partizipative Studie bezeichnete Vorhaben, von dem man keinen Erkenntnisgewinn erwarten kann, weil es erstens keine sozialwissenschaftliche Theorie gibt, in der Mahlzeiten und die Art ihrer Zubereitung eine Rolle spielen würden, und zweitens, weil sozialwissenschaftliche Theorien sowieso nur hinderlich sind, wenn es um die Verbreitung von Ideologie geht, soll „das Thema der Nahrungszubereitung aus dem privaten in den gesellschaftlichen Bereich“ holen, soll das Thema „politisieren“.

Spätestens hier platzt einem der Kragen. Wie kommen diese beiden Nachwuchstanten, die offensichtlich nicht gut genug waren, um ein MINT-Fach zu studieren, auf die Idee, sie könnten sich in die Nahrungsentscheidungen, die Art und Weise der Zubereitung von Mahlzeiten und den Einkauf von Menschen einmischen, die Zubereitung von Mahlzeiten politisieren und Andere kritisieren, wenn sie nicht die Maßstäbe der Nachhaltigkeit und des Genderismus erfüllen, die sie auswendig gelernt haben, um dem großen Staat dienlich zu sein?

Wer nun denkt, er könne das Ganze auf die leichte Schulter nehmen, dem sei gesagt: Sie bezahlen den ideologischen Unsinn, der zum Ziel hat, ihr Leben in ein von anderen verwaltetes Gefängnis zu verwandeln.

Der Humbold-Unsinn wird im Rahmen des Projekts „SUSFOOD“ (Sustainable Food) der EU durchgeführt. Finanziert wird SUSFOOD u.a. vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Tja, Sie zahlen diesen Unsinn!

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Haben Neuronen ein Geschlecht: Physik trifft Gender Studies, Vernunft bleibt auf der Strecke

Haben Neutronen kein Geschlecht?

Sind Aliens maskuline Chauvinisten?

Herrscht im Andromeda Nebel das Matriarchat?

Ist das Fermi-Paradox Ausdruck einer toxischen Maskulinität?

Sollen interstellare Entfernungen nicht mehr in Lichtjahren, sondern in durchschnittlicher weiblicher Lebenserwartung angegeben werden?

Wäre die Hangabtriebskraft eine andere, wenn sie von einer Frau entdeckt worden wäre?

Verhalten sich gasförmige Stoffe nur deshalb nicht fest, weil sie von der Entropie am Abkühlen gehindert werden?

Sind Planet sozial konstruiert?

Wird die Diversität subatomare Teilchen in der Diskussion um Atomkraft und Atombomben systematisch unterdrückt?

Welcher Zusammenhang besteht zwischen aggressiver männlicher Sprache und Super Novae.

Das sind nur einige der Fragen, die uns einfallen, wenn wir hören, dass am 3. Juli 2018 an der TU-Dresden ein Vortag zum Thema „Diversität und soziale Ungleichheit in den Fachkulturen der Physik“ gehalten wird.

Wer sich nicht wehrt, hat Gender Studierte in seinem Fachbereich.

So auch die Fakultät für Physik, an der Martina Erlemann, Gastprofessorin für Gender in Mathematik und Naturwissenschaften an der TU-Dresden besagten Vortrag hält.

Der Hinweis auf den Vortrag hat uns mit der Bemerkung:

…es ist beschämend, was für ein Bullshit durch die Postfächer am HZDR gepumpt wir,

aus nämlichem Fachbereich der TU-Dresden erreicht.

Wir geben das, was unser Leser als Bullshit bezeichnet, hier im O-Ton wieder, so dass sich jeder ein eigenes Bild machen kann:

„Welche Rolle spielen soziale Ungleichheiten und Diversität für die Praxis der Physik? Zu diesen Fragen bieten sowohl die Gender Studies als auch die Wissenschaftsforschung zur Physik Herangehensweisen an, die eine Erforschung dieser Fragestellung ermöglichen. Im Vortrag werden diese Ansätze vorgestellt und anhand eigener Forschungsarbeiten illustriert, wie eine sozialwissenschaftliche Analyse der physikalischen Fachkulturen und ihrer wissenserzeugenden Praktiken den Blick für Zusammenhänge zwischen sozialen Ungleichheiten, fachkulturellen Spezifika und der physikalischen Forschungspraxis öffnen kann. Die Ergebnisse werden mit Blick auf eine gender- und diversitygerechte Arbeitsplatzkultur in der Physik diskutiert.“

Alles klar?

Wenn Sie also wissen wollen, wie sich die Tatsache, dass Newton ein Mann war, auf die Gravitationskraft auswirkt und welche Verantwortung Alessandro Volta an den Stromschlägen hat, denen Frauen jährlich erliegen, dann finden Sie sich am 3. Juli um 16.40 im Hörsaal REC/213, Haeckelstraße 3 der TU-Dresden ein.

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Aktenberg durch zu viele weibliche Staatsanwälte: Hamburg führt Männerquote ein

In den letzten Tagen wurde darüber berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg tatsächlich Männer bei gleicher Eignung Frauen vorziehen will. Weil die Frauenquote bei der Hamburger Staatsanwaltschaft 64,1% beträgt, soll die Hamburger Justizbehörde angeblich die Reißleine gezogen haben und den Zusatz: „Frauen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“, nunmehr in „Männer werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“, umgewandelt haben.

Witzigerweise sind nun die Furien los. Frauenverbände finden, dass Diskriminierung dann, wenn sie nicht davon profitieren, nicht statthaft sei und machen gegen die Regelung mobil.

Aber das soll uns nicht weiter interessieren.

Wir fragen: Was hat den Hamburger Justizsenator wohl dazu bewogen, diese außergewöhnliche Regelung zu erlassen? Eins ist klar, die angebliche Gerechtigkeit, die mit dem Gleichbehandlungsgesetz verewigt worden sein soll, ist es sicher nicht.

Nein, die Gründe sind woanders zu suchen.

Wir haben bereits am Beispiel von Ärzten und Lehrern gezeigt, welche Folgen eine Feminisierung der entsprechenden Berufsbilder hat. Kurz gesagt, ist die Logik die folgende:

  • Mehr Frauen unter den Angestellten bedeutet mehr Teilzeit,
  • mehr Teilzeit bedeutet geringere Produktivität,
  • geringere Produktivität bedeutet, dass nun mehr Angestellte weniger Arbeit verrichten als früher weniger Angestellte,
    wenn weniger Arbeit verrichtet wird, bleibt entweder Arbeit liegen oder es können Serviceleistungen nicht erbracht werden.
  • Bei der Staatsanwaltschaft bleibt Arbeit liegen.

Wir haben diese Hypothese auf Grundlage der Statistiken für die Staatsanwaltschaft geprüft und bestätigt.

In Hamburg hat die Anzahl der zum Jahresende nicht erledigten staatsanwaltschaftlichen Verfahren seit 2010 kontinuierlich zugenommen und ist zuletzt auf 24746 gesprungen. Die Entscheidung, nun wieder Männer einzustellen, ist also keine Menschenfreundlichkeit, sondern aus der Not geboren, denn,

  • wenn mehr Männer in einem Beruf arbeiten, dann sinkt der Anteil derer, die in Teilzeit arbeiten,
  • wenn weniger Angestellte in Teilzeit arbeiten, steigt die Produktivität und mit der Produktivität die Anzahl der erledigten Verfahren, was dazu führt,
  • dass die Zahl der zum Jahresende unerledigt gebliebenen Verfahren wieder sinkt und die Staatsanwaltschaft Hamburg nicht im Aktenberg versinkt.

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