Plagiarismus II: Der MDR schreibt auch bei uns ab – Genderkriminalität in Leipzig

Die Mühlen öffentlich-rechtlicher Sender mahlen langsam, sehr langsam. Das ist auch kein Wunder, schließlich sind die Sender, der MDR zum Beispiel, mit nur wenigen Journalisten ausgestattet, die zudem das Recherchieren weitgehend verlernt haben.

Deshalb müssen sie sich bei anderen bedienen.

Bei uns zum Beispiel.

Neben Hadmut Danisch sind wir die ersten gewesen, die über ein Urteil des Landgerichts Leipzig berichtet haben. Wir waren die einzigen, die dabei Ross und Reiter genannt haben und die Teile aus dem Urteil der 7. Kammer zitiert haben, aus denen hervorgeht, dass drei Richter des Landgerichts Leipzig nicht nur der Ansicht sind, von Beate Schücking, Rektor der Universität Leipzig, belogen worden zu sein, weshalb sie Schücking bestätigt haben, dass ihr „die Behauptung unwahrer Tatsachen zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht wesensfremd ist“. Damit waren wir auch die ersten, die davon berichtet haben, dass die Leipziger Universität sich einen Rektor leistet, der nach Ansicht von 3 Richtern am Landgericht Leipzig Gerüchte über männliche Bewerber in die Welt setzt, um die entsprechenden Bewerber mit der Behauptung, sie hätten sich der sexuellen Nötigung schuldig gemacht, aus dem Weg zu räumen und denselben für das frei zu machen, was in Deutschland „Frauenförderung“ heißt.

Nun, 9 Tage später, ist die Geschichte auch beim MDR angekommen. Dort hat man sich wohl mehr oder weniger genötigt gesehen, ob der Verbreitung, die unser Beitrag zwischenzeitlich gefunden hat, zu reagieren und seinerseits einen Beitrag zu bringen. Weil beim MDR die Feigheit auch dann nicht überwunden werden kann, wenn in einem Urteil Klartext steht, den man kaum missverstehen kann, lautet die Überschrift: „Schücking: Dieses Urteil ist unverständlich“. Wohlgemerkt, Schücking behauptet nicht, das Urteil sei falsch, sie sagt nur, dass es ihr unverständlich sei.

Um so erstaunlicher ist es, dass sich unter der genannten Überschrift eine Passage aus dem Urteil des Landgerichts Leipzig findet, die sich genau so bei uns findet, nämlich die Folgende, die, ergänzt man sie darum, dass die drei Leipziger Landrichter nach 8 Stunden Beweisaufnahme nicht nur zu dem Schluss gekommen sind, dass Schücking der Ausgangspunkt des Gerüchtes von der sexuellen Nötigung ist, sondern auch zu dem Schluss, von Schücking belogen worden zu sein, weil letzterer das Lügen nicht „wesensfremd“ sei, ein Schlaglicht auf den Charakter des Leipziger Rektors wirft.

Unser Text Der Text des MDR
„Das unstreitig haltlose Gerücht diente ersichtlich dem Zweck, den Kläger gegenüber den an der Auswahlentscheidung beteiligten Gremien persönlich derart zu diskreditieren, dass dieser für eine Besetzung der Professur von vornherein nicht mehr in Frage kam und etwaiger fachlicher Kritik der Gremienmitglieder an der Richtigkeit der von der Beklagten zu 1 [Beate Schücking, Rektor der Universität Leipzig]. getroffenen Berufungsentscheidung der Boden entzogen war. Dass der thematisierte Vorwurf eine derartige Wirkung auf den Fakultätsrat bzw. die Berufungskommission, haben konnte, hat der Zeuge Prof. Dr. … glaubhaft bestätigt.“ „Das unstreitig haltlose Gerücht diente ersichtlich dem Zweck, den Kläger gegenüber den an der Auswahlentscheidung beteiligten Gremien persönlich derart zu diskreditieren, dass dieser für eine Besetzung der Professur von vornherein nicht mehr in Frage kam und etwaiger fachlicher Kritik der Gremienmitglieder an der Richtigkeit der von der Beklagten zu 1. [Anm. der Red.: Beate Schücking] getroffenen Berufungsentscheidung der Boden entzogen war.“

Normalerweise ist eine Person wie Schücking als Rektor einer Universität nicht tragbar.

Aber was ist in Deutschland  noch normal?

Lü(g)(ck)enpresse Leipziger Volkszeitung: Geht es um Gender, dann haben Journalisten die Hosen voll

Ein paar Vorbemerkungen.

Die Leipziger Volkszeitung gehört zu großen Teilen der SPD.

LVZDie Zeitung behauptet dennoch von sich „überparteilich und unabhängig“ zu sein.
Wie überparteilich und unabhängig die Zeitung ist, zeigt der folgende Beitrag, der in der LVZ erschienen ist und den uns ein Leser extra eingescannt hat. In ihm geht es um das selbe Urteil, aus dem wir gerade umfassend berichtet haben – für alle diejenigen, die es nicht wiedererkennen.

Welche Tabus es in einer Gesellschaft gibt, das kann man daraus ersehen, worüber nicht berichtet wird.

Eines der größten Tabus, an das sich der neue deutsche Journalist nicht traut, es hat mit Genderismus zu tun, damit, dass Genderisten nicht die Krone der Schöpfung sind, eher das Gegenteil und damit, dass Genderisten offensichtlich auch nicht davor zurückschrecken, andere zu diffamieren und absichtlich zu schädigen, wenn es darum geht, die gute Sache der Frauenförderung voranzutreiben.

Dieses Tabu durchzieht den Beitrag, den Mario Beck für die LVZ und zum Urteil der 7. Kammer des Landgericht Leipzig geschrieben hat:

LVZ Lueckenpresse

Es wird im Beitrag der LVZ nicht darüber berichtet, dass die Bevorzugung der Zweitplatzierten im Rahmen der Frauenförderung erfolgt ist. Statt dessen ist von „sachfremden Erwägungen“ die Rede.

Es wird im Beitrag der LVZ von einem „verleumderischen Gerücht über Ghanbari“, also Dr. G. aus unserem Beitrag, gesprochen, aber das Gerücht nicht benannt. Es ist offenkundig, dass man Leipziger Lesern der Volkzeitung nicht berichten will, wie z.B. der Vorwurf sexueller Nötigung gegenüber Männern eingesetzt werden kann und offensichtlich auch wird, um deren Leumund zu vernichten.

Es findet sich im Beitrag ein Hinweis darauf, dass in der Beweisaufnahme gelogen wurde, aber kein Hinweis darauf, wer gelogen hat. 

Entsprechend findet sich natürlich auch keinerlei Hinweis darauf, dass der Ausgangspunkt des Gerüchts, Ghanbari habe sich der sexuellen Nötigung schuldig gemacht, nach Überzeugung der Richter der Rektor der Universität Leipzig, Beate Schücking, ist, der die drei Richter von der 7. Kammer attestieren, dass ihr „die Behauptung unwahrer Tatsachen zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht wesensfremd ist“. Statt dessen heißt es im Artikel der LVZ: „Die Klage gegen Schücking wurde abgewiesen“.

Dass die Klage nur deshalb abgewiesen wurde, weil der Freistaat Sachsen das Pech hat, als Dienstherr für die Leipziger Rektorin einstehen zu müssen, darüber finden sich bei der LVZ kein Wort.

Der Schreiber, Mario Beck, er hat offensichtlich die Hosen voll und bringt es nicht über sich, die Tatsachen zu beschreiben, die da lauten: Der Rektor der Universität Leipzig, Beate Schücking, hat nach der Überzeugung der Leipziger Richter der 7. Kammer einen männlichen Bewerber durch eine Lüge zu diskreditieren versucht, um auf diese Weise einen weniger geeigneten und qualifizierten weiblichen Bewerber im Zuge dessen, was man wohl als Schückingsche Frauenförderung bezeichnen muss, auf die ausgeschriebene Stelle zu hieven.

Wenn Journalisten nicht mehr in der Lage sind, derartige Verfehlungen und Rechtsbrüche beim Namen zu nennen und ordentlich zu berichten, dann sollten sie ihren Hut nehmen – allerdings, was erwartet man von einem Blatt im Eigentum der SPD?

Organisierte Gender-Kriminalität: Leipziger Landgericht beendet Frauenförderung und stellt Rektorin der Universität Leipzig ein vernichtendes Charakterzeugnis aus

Das Kreuz mit der deutschen Gerichtsbarkeit besteht darin, dass selbst verurteilte Täter oder verurteilte Angestellte des Staates nicht namentlich benannt werden. Die entsprechenden Namen sind in den Urteilen geschwärzt.

landgericht-leipzigIndes, manche Urteile sind voller Hinweise darauf, wer sich hinter dem schwarzen Strich verbirgt, und in einem Fall wie dem des Urteils 7 O 3558/15 des Landgerichts Leipzig ist es von öffentlichem Interesse den Balken zu lüften und den Lesern mitzuteilen, wer hier sein Amt missbraucht hat, Verleumdungsversuche unternommen hat und letztlich die Verantwortung dafür trägt, dass der Freistaat Sachsen aus Steuermitteln Kosten in Höhe von 408.334,83 Euro an einen Kläger bezahlen muss, der vor dem Landgericht Leipzig Recht bekommen hat. Es wurde als Recht erkannt, dass dem Kläger mutwillig eine Berufung auf eine W3-Professur an der Universität Leipzig vorenthalten wurde, und zwar durch die Beklagte zu 1, wie es im Urteil heißt. Und die Beklagte zu 1, die durch einen schwarzen Balken vor öffentlicher Verantwortung geschützt werden soll, ist Beate Schücking, die amtierende Rektorin der Universität Leipzig.

Und nun lehnen Sie sich zurück.
Wir erzählen nunmehr einen Genderkrimi, eine Geschichte aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und eine Geschichte, die wohl exemplarisch für das angesehen werden kann, was unter dem Stichwort „Frauenförderung“ in Deutschland täglich an Rechtsbrüchen erfolgt.

Wer schriftliche Gerichtsurteile kennt, weiß, dass Sie immer demselben Strickmuster folgen. Der Urteilstenor steht voran. Dann folgt die Schilderung des Sachverhalts, die Einlassungen von Kläger und Beklagten, die Entscheidung, die Entscheidungsgründe und die Entscheidungsfolgen.

Wir folgen dieser Einteilung weitgehend.

Der Sachverhalt ist schnell erzählt.
An der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Leipzig soll eine W3-Professur besetzt werden. Die Ausschreibung stammt aus dem Jahr 2009. Das Verfahren zieht sich hin. Schließlich einigt sich die Berufungskommission auf eine Liste, die Dr. G. anführt (wir nehmen es mit der Anonymität sehr ernst). Dr. G., ein männlicher Bewerber (wir leben in einer Zeit, in der das Geschlecht selbst an Hochschulen relevant ist), ist nach Ansicht der Berufungskommission der Bewerber der am besten geeignet ist, die ausgeschriebene Stelle zu besetzen. Er bringt die besten Qualifikationen, Kompetenzen und Erfahrungen mit. Diese Einschätzung der Berufungskommission wird von drei Gutachtern, die im Berufungsverfahren regelmäßig bestellt werden, um die Eignung von Bewerbern zu begutachten, geteilt. Dr. G. ist der beste der Bewerber.

Soweit, so gut.

Uni Leipyig Logo

Das Motto der Universität Leipzig lautet übersetzt: Aus Tradition Grenzen überschreiten.

Nun kommt Beate Schücking ins Spiel. Sie ist Rektor der Universität Leipzig und hat eigentlich nichts anderes zu tun, als die Berufung von Dr. G., auf den sich die Berufungskommission geeinigt hat, umzusetzen.

Doch Schücking hat offensichtlich andere Pläne, weshalb sie die Berufung nach den Feststellungen im Urteil des Landgericht Leipzigs hintertreibt. Was die drei Richter Ecker, Träger und Follner dazu genau geschrieben haben, dazu kommen wir noch.

Mit dem Entschluss, wie es im Vortrag des Anwalts von Schücking heißt, die zweitplatzierte Bewerberin dem erstplatzierten und qualifizierteren und fachlich besser geeigneten Dr. G. vorzuziehen, beginnt ein Stück Schmierentheater, mit dem sich eigentlich ein Staatsanwalt beschäftigen sollte: Falls Andreas Saalmann hier mitliest, das ist ein Fall für Dich!

Was nun kommt, liest sich im Vortrag des Klägers, Dr. G., wie folgt: Er sei vom Dekan der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät angerufen und gebeten worden, seine Stelle an der Universität Leipzig so schnell wie möglich anzutreten. Er habe daraufhin eine A15-Stelle, die für ihn geschaffen worden sei, ausgeschlagen und sich in Leipzig an seinem zukünftigen Arbeitsort vorgestellt. Dort ist ihm dann wohl zu Ohren gekommen, dass Rektor Beate Schücking nicht gedenkt, ihn zu berufen, sondern ihre Position zu missbrauchen und die Zweitplatzierte zu berufen. Dies, so schreibt der Anwalt von Schücking habe den Grund gehabt, dass man das „Anforderungsprofil um Genderforschung“ habe erweitern wollen und den „Aspekt der Frauenförderung als gesamtuniversitäres Interesse“ habe würdigen wollen. Die Zweitplatzierte, wie es der Zufall so will, hat – wie soll man es nennen – sich mit Genderforschung beschäftigt, und deshalb sollte sie dem geeigneteren Bewerber, Dr. G., vorgezogen werden.

Dummerweise gibt es in Deutschland den Artikel 33 Abs. 2 Grundgesetz, in dem das Leistungsprinzip vorbehaltslos als Kriterium für die Berufung öffentlicher Angestellter genannt wird. Kurz: Es muss der beste Bewerber berufen werden. Der beste Bewerber ist Dr. G.

tennessee-williams-dramatist-the-only-thing-worse-than-a-liar-is-aUm Dr. G. nicht berufen zu müssen, sei, so trägt dessen Anwalt vor, ein Gerücht über „angebliche sexuelle Verfehlungen .. in die Welt gesetzt worden“. Die Beklagte zu 1 sei Ausgangspunkt dieses Gerüchts, so trägt der Kläger vor. Die Beklagte zu 1 ist der Rektor der Universität Leipzig, Beate Schücking. Der Anwalt von Schücking weist diesen Vorwurf zurück und schreibt: „Die Beklagte zu 1.. habe vom Gerücht der sexuellen Nötigung erst anlässlich der hierzu eingeleiteten polizeilichen Ermittlungen erfahren“. Es hat also ein Ermittlungsverfahren gegen Dr. G. gegeben, was eine entsprechende Anzeige voraussetzt, die wiederum von jemandem getätigt worden sein muss, der ein Interesse daran hatte, Dr. G. zu diskreditieren. Der Vorwurf hat sich natürlich als frei erfunden herausgestellt. Aber von wem kommt das Gerücht?

Wir zitieren aus dem Urteil:

„Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme geht die Kammer davon aus, dass es die Beklagte zu 1. war, die das über den Kläger verbreitete Gerücht sexueller Belästigung initiiert und über den Dekan … verbreitet hat“. Die Beklagte zu 1 ist Beate Schücking, Rektor der Universität Leipzig.

Und weiter:

„Das unstreitig haltlose Gerücht diente ersichtlich dem Zweck, den Kläger gegenüber den an der Auswahlentscheidung beteiligten Gremien persönlich derart zu diskreditieren, dass dieser für eine Besetzung der Professur von vornherein nicht mehr in Frage kam und etwaiger fachlicher Kritik der Gremienmitglieder an der Richtigkeit der von der Beklagten zu 1 [Beate Schücking, Rektor der Universität Leipzig]. getroffenen Berufungsentscheidung der Boden entzogen war. Dass der thematisierte Vorwurf eine derartige Wirkung auf den Fakultätsrat bzw. die Berufungskommission, haben konnte, hat der Zeuge Prof. Dr. … glaubhaft bestätigt.“

Weil es noch nicht reicht:

„Die Kammer ist ferner davon überzeugt, dass der Zeuge Prof. Dr. … das Gerücht nicht aus eigenem Antrieb an den Zeugen Prof. Dr. … weitergegeben hat. Nach der zu diesem Zeitpunkt bestehenden Interessenlage aller an dem Berufungsverfahren Beteiligten geht die Kammer vielmehr davon aus, dass der gegen den Kläger gerichtete Vorwurf der sexuellen Belästigung zielgerichtet zur Absicherung der von der Beklagten zu 1. zuvor rechtswidrig getroffenen Berufungsentscheidung lanciert wurde. Die Beklagte zu 1. hatte, anders als der Zeuge Prof. Dr. …, der – wie die weitere Beweisaufnahme gezeigt hat – vor dem Abstimmungsgespräch mit der Beklagten zu 1. selbst noch von einer sicher bevorstehenden Berufung des Klägers ausgegangen war, das maßgebliche Interesse daran, die ihr genehme Bewerberin durchzusetzen. Wie oben ausgeführt, konnte der von den beteiligten Gremien zu erwartende Widerstand an ihrer Entscheidung, eine fachlich mindergeeignete Bewerberin vorzuziehen, von vornherein entkräftet werden, sofern der von diesen eindeutig favorisierte Bewerber aufgrund der seine Person betreffenden Vorwürfe nicht mehr ernsthaft in Erwägung zu ziehen war. Ein vergleichbares Interesse, die Berufung der Zweitplatzierten durchzusetzen, könnte allenfalls die Bewerberin selbst gehabt haben. Diese scheidet nach Ansicht der Kammer als Urheberin des Gerüchts aber offensichtlich aus, nachdem ihr – wie nachstehend näher auszuführen sein wird – von der Beklagten zu 1. bereits vorab mitgeteilt worden war, dass der Ruf ihr und nicht dem Kläger erteilt würde.“

So geht Frauenförderung (vermutlich nicht nur) an der Universität Leipzig:
Weil die Berufungskommission sich an fachliche Kriterien hält und den geeignedsten Bewerber auf Platz 1 der Berufungsliste setzt, verzögert Rektor Beate Schücking das Verfahren und versucht nach Überzeugung von drei Leipziger Richtern, die über 8 Stunden Beweisaufnahme durchgeführt haben, den Bewerber auf Platz 1 durch das Gerücht, er habe sich der sexuellen Nötigung schuldig gemacht, aus dem Weg zu räumen. Dass dabei der Leumund und Ruf von Dr. G. zerstört werden könnte, ist Schücking offensichtlich egal. Sie hat ein wichtigeres Ziel: Den „Aspekt der Frauenförderung als gesamuniversitäres Interesse“ durchzusetzen. Und wenn es um Frauenförderung geht, dann gelten Moral und Anstand offensichtlich nichts. Dann wird versucht, männliche Bewerber gezielt mit Gerüchten zu denunzieren und aus der Bewerberliste zu entfernen. Dass eine Person wie Schücking, der nach Feststellung der Richter am Landgericht Leipzig, „die Behauptung unwahrer Tatsachen zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht wesensfremd ist“, Rektor einer deutschen Universität sein kann, ist bezeichnend für den moralischen und professionellen Zustand der Republik.

ProfessorrinnenprogrammDas Urteil des Landgerichts Leipzig wirft ein bezeichnendes Licht auf die moralische Verkommenheit dessen, was unter dem Stichwort „Frauenförderung“ in Deutschland betrieben wird. Wir weisen in unseren Beiträgen zum Professorinnenprogramm schon seit Jahren darauf hin, dass das Programm einzig dazu dient, männliche Bewerber zu diskriminieren und fachliche Eignung durch weibliches Geschlecht zu ersetzen. Dass dem so ist, kann auch einer Passage des Urteils des Landgericht Leipzigs entnommen werden. Darin heißt es:

„Bei dem von den Beklagten zur Begründung der Auswahlentscheidung herangezogenen Aspekt der Frauenförderung handelt es sich zwar um eine im Rahmen des § 60 Abs. 4 S. 5 bis 9 SächsHSFG grundsätzlich zulässige personalpolitische Erwägung. Eine personalpolitisch gewünschte Erhöhung der Frauenquote rechtfertigt aber, wie § 2 Abs. 1 des Sächsischen Frauenförderungsgesetzes ausdrücklich klarstellt, keine Abweichung von dem in Art. 33 Abs. 2 GG verankerten, vorbehaltlosen Leistungsprinzip. Ausschlaggebende Wirkung kann der Aspekt der Frauenförderung mithin nur in dem Fall haben, in dem mehrere nach den Kriterien des Art. 33 Abs. 2 GG gleich geeignete Bewerber zur Auswahl stehen. Eine solche Situation lag hier nicht vor. Unstreitig war der Kläger von allen beteiligten Gremien nach dem Maßstab der aus der Stellenausschreibung abzuleitenden Anforderungen als fachlich geeigneterer Bewerber beurteilt worden.“

Wenn das Leistungsprinzip Kriterium für die Auswahl von Kandidaten ist, dann gibt es keinerlei Rechtsgrundlage für ein Professorinnenprogramm im Speziellen oder Frauenförderung im Allgemein, denn eine Förderung weiblicher Bewerber ist dann nicht notwendig, wenn sie die fachlich geeignedsten Bewerber sind. Werden sie aber gefördert, weil sie nicht die Bewerber sind, die für eine Position am besten geeignet sind, dann liegt ein Verstoß gegen Art. 33 Abs. 2 des Grundgesetzes vor. Abermals ist es bezeichnend für den moralischen und professionellen Zustand Deutschlands, dass Ministerien von Bund und Ländern sich quasi bandenmäßig am Verfassungsbruch beteiligen.

Hadmut Danisch hat das Thema ebenfalls behandelt.
Und wer das Urteil gerne lesen will, der kann dies hier bei Hadmut Danisch tun.


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Eine Frage der Ehrlichkeit: ARD belügt Leser (mit FakeNews)

Eine Frage der Gerechtigkeit“, soll es sein, das Gesetz zur Lohngleichheit, von dem in der ARD zu lesen ist. Eine Frage der Ehrlichkeit ist es, den entsprechenden Bericht satzweise zu sezieren, denn der Bericht ist voller Falschaussagen, falscher Behauptungen, Suggestionen, ein wahres Stück Lügenpresse.

„Noch immer verdienen Frauen bei gleichwertiger Arbeit durchschnittlich weniger als Männer“.

ARD FakeNEWS LohngerechtigkeitGleich der erste Satz im ARD-Bericht ist falsch. Es gibt keinerlei empirische Belege dafür, dass Frauen bei gleichwertiger Arbeit durchschnittlich weniger als Männer verdienen. Dass es die empirischen Belege nicht gibt, liegt schon daran, dass die Frage, was denn „gleichwertige Arbeit“ sein soll, nicht „durchschnittlich“, sondern wenn überhaupt nur im Einzelfall beantwortet werden kann.

Die ARD belügt Ihre Leser.

„Künftig haben Frauen einen Anspruch, das Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu erfahren“, so heißt es im suggestiv-Lamento der ARD im dritten Satz. Unterschlagen wird der tatsächliche Wortlaut des Gesetzes, der da lautet:

„Zur Überprüfung der Einhaltung des Entgeltgleichheitsgebots im Sinne dieses Gesetzes haben Beschäftigte einen Auskunftsanspruch nach Maßgabe der §§ 11 bis 16“ (§ 11, Absatz 1).

Der Rechtsanspruch differenziert also nicht nach Geschlecht, wie die ARD das suggeriert. Denn:

„(2) Beschäftigte im Sinne dieses Gesetzes sind 1. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, 2. Beamtinnen und Beamten des Bundes sowie der sonstigen der Aufsicht des Bundes unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, 3. Richterinnen und Richter des Bundes, 4. Soldatinnen und Soldaten, 5. die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten sowie 6. die in Heimarbeit Beschäftigten sowie die ihnen Gleichgestellt“ (§ 5).

Das war Lüge Nummer 2.

Die ARD will das alte Bild vom weiblichen Dummchen, das Opfer finsterer männlicher Machenschaften wird, in den Köpfen ihrer Leser verankern. 

„Weibliche Beschäftige bekamen für ihre Arbeit im vergangenen Jahr durchschnittlich 21 Prozent weniger Geld als ihre Kollegen.“

Damit soll im Text der ARD belegt werden, dass „Frauen bei gleichwertiger Arbeit durchschnittlich … noch immer … weniger verdienen als Männer“.

Wir verfluchen den Tag, an dem Gary S. Becker den Versuch unternommen hat, Diskriminierung zu messen. Um die Ehre von Becker post-hum zu retten: Er konnte nicht wissen, dass der Ausgangspunkt seiner Methode in die Hände von ideologisch Verblödeten fällt, die ihn freudig und mit vollem Speichelfluss aufnehmen.

Deshalb hier noch einmal für die Begriffstutzigen, die nicht begreifen können:

Die 21% ergeben sich, wenn man die durchschnittlichen Studenlöhne von Männern und Frauen vergleicht.

Kuehl AffenNun kann man Stundenlöhne nur vergleichen, wenn die Basis dieselbe ist. Das ist sie aber nicht. Um es den Tagesschau-Stutzern zu erklären: Es ist als wenn man das Gehalt der Putzfrau im Sender mit dem des Nachrichtensprechers vergleicht. Dabei wird eine Lohnlücke von mindestens 21% auftreten, denn die Putzfrau verdient deutlich weniger als der Nachrichtensprecher. Nur: Niemand findet es notwendig, ein Gesetz zur Lohngerechtigkeit zwischen Nachrichtensprechern und Putzfrauen zu erlassen.

Die 21% Unterschied in der Lohnhöhe von Männern und Frauen, sind das, was es in der Methode von Gary Becker zu ERKLÄREN gilt. Warum, verdienen Frauen weniger als Männer?

  • weil sie weniger arbeiten als Männer,
  • weil sie über weniger Arbeitserfahrung verfügen als Männer,
  • weil sie weniger Überstunden machen als Männer,
  • weil sie nicht so produktiv sind, wie Männer,
  • weil sie mehrheitlich in Branchen arbeiten, in denen die Löhne geringer sind als in den Branchen, in denen Männer arbeiten,
  • weil sie Teilzeit arbeiten,
  • weil sie Familie vor Beruf stellen,
  • weil sie nicht so karriereorientiert sind wie Männer,
  • weil sie ihren Lohn schlechter verhandeln können als Männer,
    und vieles andere mehr

Sammelt man alle diese verschiedenen Faktoren, die die Höhe des Stundenlohnes beeinflussen, dann, so die Annahme von Becker, müsste es möglich sein, die Differenz im Entgelt vollständig zu erklären. Bleibt ein Rest, der nicht erklärt werden kann, dann kann es sein, dass dieser nicht erklärte Rest auf Diskriminierung zurückzuführen ist.

Aber es bleibt kein Rest.

Rechnet man die Variablen, die oben genannt wurden, Produktivität, Arbeitsleistung, Branche, Arbeitszeit, Überstundenzahl, Teilzeittätigkeit und so weiter aus der Lohnlücke heraus, dann ist sie weg, geschlossen, nicht mehr vorhanden, dann zeigt sich, dass Frauen im Durchschnitt deshalb weniger verdienen als Männer, weil sie weniger arbeiten, weniger in produktiven Branchen beschäftigt sind, weniger Überstunden machen, schlechter verhandeln können, mehr Teilzeit arbeiten, weniger Erfahrung mitbringen als Männer usw.

Es gibt schlicht keine Lohnlücke.

Die ARD belügt ihre Leser gleich doppelt. Einmal dadurch, dass behauptet wird, es gebe eine Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, was nachweislich nicht wahr ist. Einmal dadurch, dass behauptet wird, die Lohnlücke betrage 21% (immer noch würden Frauen 21% weniger verdienen als Männer), eine Lüge, die nicht einmal das BMFSFJ mehr auftischt.

Die einzigen, die immer noch denken, sie könnten ihre Leser belügen, sind die Journalistendarsteller bei der ARD.

Würden sich bei der ARD Journalisten finden, dann würden sie die entscheidende Frage stellen, die man angesichts dieses Gesetzes zur Transparenz von Entgeltstrukturen stellen MUSS, wenn man Journalist ist, heißt das. Die Frage fällt jedem, der noch denken kann, angesichts der Unterscheidung von gleicher und gleichwertiger Arbeit ein.

Gleich ist die Arbeit von zwei Arbeitern am Fließband. Beide montieren Deckel auf Becher. Gleichwertig ist die gleiche Arbeit dennoch nicht, denn Arbeiter 1 montiert fünf Deckel bis Arbeiter 2 drei Deckel montiert hat. Dennoch müssen beide Arbeiter, geht es nach dem Willen derer, die dieses unglaublich dumme Gesetz verabschiedet haben, gleich entlohnt werden (dazu §4 Absatz 1 dieser Gesetzeskatastrophe). Die Motivationsgurus der Managementlehre, sie stehen in Deutschland vor einem schier unlösbaren Problem: Wie den fünf Deckel Monteur dazu bringen, in Zukunft seine Leistung nicht der des Drei-Deckel-Monteurs mit gleichem Lohn anzupassen? Vielleicht haben die Motivationszerstörer im BMFSFJ ja eine Antwort parat.

Nun ist „gleichwertig“ eine Bewertung, die wir im Beispiel im Hinblick auf den Output operationalisiert haben. Im Gesetz, das der Bundesrat heute durchgewunken hat, wird gleichwertig aber nicht im Hinblick auf den Output definiert, sondern wie folgt:

„(2) Weibliche und männliche Beschäftigte üben eine gleichwertige Arbeit im Sinne dieses Gesetzes aus, wenn sie unter Zugrundelegung einer Gesamtheit von Faktoren als in einer vergleichbaren Situation befindlich angesehen werden können. Zu den zu berücksichtigenden Faktoren gehören unter anderem die Art der Arbeit, die Ausbildungsanforderungen und die Arbeitsbedingungen. Es ist von den tatsächlichen, für die jeweilige Tätigkeit wesentlichen Anforderungen auszugehen, die von den ausübenden Beschäftigten und deren Leistungen unabhängig sind.“

Maslow motivationWir lernen, Entgelt ist an eine Position gebunden, an die Beschreibung der Position in einem Unternehmen, nicht an die Leistung, die der Positionsinhaber erbringt. Wer bislang gedacht hat, in deutschen Ministerien seien rudimentäre Kenntnisse über die Funktionsweise von Menschen und Unternehmen vorhanden, der kann diese Illusion nun beruhigt begraben. Im BMFSFJ ist keinerlei Wissen über Prozesse, die in Unternehmen ablaufen und über Anreize und Motivationen, die Menschen tätig werden lassen, vorhanden. Im BMFSFJ regiert reiner Klienten-Favoritismus, gewürzt mit je einem gehörigen Schuss Zerstörungswut und Idiotie.

Man kann Unternehmen entsprechend nur empfehlen, dieses Gesetz dadurch zu unterlaufen, dass sie Löhne generell in eine fixe und eine flexible Komponente aufspalten. Die fixe Komponente, die einen Mindestlohn beschreibt, kann dann diesem Unsinns-Gesetz angepasst werden, während mit der flexiblen, der Leistungskomponente versucht werden kann, die zerstörende Wirkung, die das so genannte Lohntransparenzgesetz in Unternehmen unweigerlich haben wird, aufzufangen und dafür zu sorgen, dass die tatsächliche Leistung die Höhe des Gehalts bestimmt und nicht das Geschlecht.

Und natürlich ist Unternehmen zu empfehlen, keinerlei Tarifbindung einzugehen, sonst enden sie mit einer Lohngleichschaltung die zu Arbeitnehmerleistungen führt, die sich am Niveau dessen ausrichten, der am wenigsten motiviert ist, am wenigsten leistet, aber dennoch denselben Lohn erhält.


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Marxens Vermächtnis: Anti-Intellektualismus für nicht Konkurrenzfähige

Wer Kritik am Genderismus übt, ist ein Maskulist oder ein Anti-Feminist.

Wer Kritik am Sozialismus übt, ist ein Kapitalist, ein Neoliberaler oder ein Rechter.

Wer Kritik an der Flüchtlingspolitik übt, ist ein Rechtsextremist.

Wer Kritik Marke „Naidoo“ übt, ist ein Reichsbürger.

Wer Kritik am Vielfaltswahn übt, ist ein Rassist.

In jedem Fall ist die Kritik damit am Ende.
Eine Diskussion findet nicht statt. Das soll sie auch nicht, denn das Ziel besteht ja gerade darin, jede Diskussion, jede Kritik abzuwürgen.

Karl MarxDas ist Marxens Vermächtnis.

Beschrieben bereits von Ludwig von Mises in „Die Gemeinwirtschaft – eine Untersuchung über den Sozialismus“ aus dem Jahre 1922.

In seinem kleinen Brevier „Marxism Unmasked“ schreibt Ludwig von Mises:

“Socialism was already defeated intellectually at the time Marx wrote. Marx answered his critics by saying that those who were in opposition were only “bourgeois.” He said there was no need to defeat his opponents’ arguments, but only to unmask their bourgeois background. And as their doctrine was only bourgeois ideology, it was not necessary to deal with it.”

Marxens Antwort auf Kritik bestand also darin, den Kritiker als “Bourgeois” zu diskreditieren und auf Basis dieser Diskreditierung der Kritik aus dem Weg zu gehen [Fehlschluss ad hominem].

Das ist die Blaupause, nach der viele Linke bis heute funktionieren: Sie setzen sich nicht mit Argumenten auseinander, sondern mit denen, die die Argumente vortragen. Handelt es sich um Kritik, dann wird versucht, den Kritisierenden zu diskreditieren, ihn als Rechten, Rechtsextremen, Rassisten usw. zu beschimpfen ganz so, wie es der Großmeister der Diskreditierung, Karl Marx, aufgezeigt hat.

Die politischen Konsequenzen dieses Vermächtnisses der argumentlosen Bekämpfung aller Andersdenkenden hat Thomas Sowell wie kein anderer beschrieben:

Sowell 1985 marxism„Much of the intellectual legacy of Marx is an anti-intellectual legacy. It has been said that you cannot refute a sneer. Marxism has taught many – inside and outside its ranks – to sneer at capitalism, at inconvenient facts or contrary interpretations and thus to sneer at the intellectual process itself. This has been one of the sources of its enduring strength as a political doctrine, and as a means of acquiring and using political power in unbridled ways” (Thomas Sowell (1985). Marxism: Philosophy and Economics. New York: William Morrow).

Sozialistische Parteien und die sozialistische Ideologie, sie üben ihre Anziehungskraft somit auf schlichte Gemüter aus, auf diejenigen, denen es lieber ist, Kritiker zu denunzieren und zu verspotten als sich mit ihren Argumenten auseinanderzusetzen. Der politische Erfolg des Sozialismus resultiert entsprechend nicht daraus, dass die sozialistische Ideologie Lösungen für Probleme anzubieten hätte, sondern daraus, dass sie Denunziation und Diffamierung Andersdenkender aus der Warte derer anzubieten hat, die sich im Besitz der Wahrheit wähnen. Der Sozialismus ist im wahrsten Sinne eine Ideologie der Verlierer und (intellektuell) nicht Konkurrenzfähigen.

Mehr weibliche Lehrer erteilen weniger Unterrichtsstunden: Wie Genderismus die Bildung ruiniert

Correctiv.org, die HateSpeech-Säuberer von Facebook, die sich selbst angedient haben, behaupten von sich, sie würden kritischen, unabhängigen Journalismus betreiben. Um dies unter Beweis zu stellen, haben sie eine Artikelserie zu Unterrichtsausfall in der Schule zusammengestellt. Im neuesten Beitrag lamentiert Lehrer L darüber, dass nicht genügend Lehrer an der Schule beschäftigt seien, an der er arbeitet, und deshalb Unterricht ausfalle bzw. so manipuliert werde, dass der Unterrichtsausfall nicht auffalle.

correctiv unterricht.jpgDer Journalismus von Correctiv.org hört hier auf. Kritischer Journalismus, dem es um den Gegenstand geht, fängt hier an, und zwar mit der Frage: Warum die Schulen angeblich zu wenig Personal haben? Oder noch grundsätzlicher: Ob der vermeintliche Personalmangel tatsächlich die Ursache für den Ausfall von Unterricht ist. Statt also das Horn zu blasen, das ver.di gefällt und das Lied „Wir brauchen mehr Lehrer“ spielt, wäre es die Aufgabe kritischen Journalismus, hier in die Tiefe zu gehen.

So zum Beispiel.

Im Schuljahr 2002/03 waren an deutschen allgemeinbildenden Schulen 744.423 Lehrer beschäftigt. Die 744.423 Lehrer haben insgesamt 13.892.724 Schulstunden pro Woche erteilt. Das macht 18,7 Schulstunden pro Woche und Lehrer.

Im Schuljahr 2015/16 waren an deutschen allgemeinbildenden Schulen 754.744 Lehrer beschäftigt, also 10.321 Lehrer mehr als noch im Schuljahr 2002/03. Die 754.744 Lehrer haben 13.884.824 Schulstunden pro Woche erteilt, also weniger als von weniger Lehrern im Schuljahr 2002/03 erteilt wurden. Pro Lehrer kamen im Schuljahr 2015/16 18,4 Schulstunden pro Woche zusammen.

Hätten die 10.321 mehr Lehrer, die im Schuljahr 2015/16 beschäftigt waren, dieselbe Stundenanzahl unterrichtet, wie dies die Lehrer im Jahre 2002/03 getan haben, dann hätten sie satte 198.699 Stunden mehr unterrichtet, nämlich 14.083.523 Unterrichtsstunden pro Woche. Hochgerechtnet auf ein Jahr, ergibt sich zwischen dem Schuljahr 2002/03 und dem Schuljahr 2015/16 eine Differenz von 7.549.422 Unterrichtsstunden, die 10.321 mehr Lehrer im Schuljahr 2015/16 weniger leisten als 10.321 weniger Lehrer im Schuljahr 2002/03 (Wir sind dabei von 38 Wochen ausgegangen).

Dass mehr Lehrer weniger Unterrichtsstunden erteilen, ist eine der Früchte des Genderismus und der manischen Fixierung auf die Work-Life-Balance, die Bevorzugung von Frauen und die Propagierung von Teilzeitarbeit. Im Schuljahr 2002/03 betrug der Anteil weiblicher Lehrer bereits 66,4%. Im Schuljahr 2015/16 ist er auf 72,7% angewachsen, also um 6,3%. Mehr weibliche Lehrer im Jahr 2015/16 unterrichten somit weniger als weniger weibliche Lehrer im Schuljahr 2002/03, und zwar deshalb, weil viele weibliche Lehrer ihren Beruf nebenher ausüben. Die Balance geht eindeutig in Richtung Freizeit, weg vom Beruf.

Die Anzahl der Lehrer hat somit keinerlei Effekt auf den Unterrichtsausfall. Der Unterrichtsausfall, das legen diese kurzen Analysen nahe, ist ein Produkt des Genderismus, der alle gesellschaftlichen Bereiche, in denen er sich einnistet, nachhaltig zerstört.

Der Zusammenhang von mehr Angestellten und weniger Leistung ist auch in der Medizin vorhanden. Dort erbringen immer mehr Ärzte immer weniger Stunden ärztlicher Versorgung, was abermals der Tatsache geschuldet ist, dass der Anteil weiblicher Ärzte seit Jahren steigt.

Die im Artikel verwendeten Daten entstammen der Fachserie 11 des Statistischen Bundesamtes für die jeweiligen Schuljahre.


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Sind Grüne Politiker dümmer als der Rest der Republik?

Die Grünen sind, wie wir in unserer Wahlprognose berechnet haben, ein Auslaufmodell. Nach unserer Vorhersage sind Bündnis90/Grüne im nächsten Parlament nicht vertreten.

Dass die Grünen nicht nur ein Auslaufmodell sind, wenn es um die Gunst der Wähler geht, sondern auch ansonsten alle Anzeichen einer Organisation im Niedergang zeigen, von der moralischen bis zur intellektuellen Degeneration, wird derzeit u.a. im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen deutlich, in dem sich die Grünen mit Inhalten wie dem folgenden hervortun:

 

Nur wenig Text reicht den Grünen aus, um nicht nur ihre ideologische Degeneration, sondern auch ihre komplette Unkenntnis deutlich zu machen.

  • Weiblich zu sein ist nicht generell damit verbunden, intelligent und parlamentstauglich, nicht einmal damit, kandidierwillig zu sein. Wer dennoch meint, Listenplätze müssten zwischen Geschlechtern gleichverteilt sein, der macht drei implizite Annahmen:
    • Männer und Frauen haben die gleiche Motivation (zu haben) für eine Partei zu kandidieren.
    • Männer und Frauen haben die gleiche Motivation (zu haben) für jede Partei zu kandidieren.
    • Männer und Frauen haben die gleiche Motivation und die gleiche Fähigkeit (zu haben) für jede Partei zu kandidieren
  •  Zwangsläufig führen diese kollektiven Prämissen zu der Konklusion, dass nicht Fähigkeiten, sondern Geschlecht die Besetzung von Listenplätzen da bestimmt, wo eine Gleichverteilung nach Geschlecht herbeigeführt worden ist, wie z.B. bei den Grünen und zu der Konklusion, dass da, wo offensichtlich Listenplätze nicht nach Geschlecht gleichverteilt wurden, Kompetenzen für wichtiger gehalten wurden.

Dass bei den Grünen Listenplätze nicht nach Kompetenz (oder Intelligenz oder Fähigkeit) vergeben werden, dass die drei Kriterien nicht einmal dann eine Rolle spielen, wenn sich Grüne in der Öffentlichkeit äußern, macht das Beispiel oben deutlich, in dem die Grünen beklagen, dass bei der FDP 13% Frauen auf Listenplätzen zu finden seien, weniger als im Parlament von Saudi Arabien.

Nun muss man Folgendes wissen:

Saudi Arabien hat kein parlamentarisches Regierungssystem, sondern eine absolute Monarchie mit König Salman von Saudi Arabien an der Spitze.

Als König ernennt er nicht nur seine Minister, er ernennt auch die Mitglieder dessen, was die Grünen als Parlament ansehen, nämlich des Majlis Ash-Shura oder des Shura Rats, einem Gremium, dem beratende Funktion zukommt und das tatsächlich mit der Besetzung grüner Listen eine Gemeinsamkeit aufweist, denn seit Januar 2013 gilt ein Dekret des damaligen Königs Abdullah, nachdem 20% der Plätze im Majlis Ash-Shura mit Frauen besetzt werden. Doch das, was die Grünen gerne als Parlament verkaufen wollen, ist ein Rat, dessen Mitglieder alle vom König ernannt werden.

Offensichtlich sehen grüne Politiker eine gewisse Affinität zwischen ihrer Vorstellung darüber, was ein Parlament ist und der des Saudi-Arabischen Königs, was auch nicht verwunderlich ist, denn wie der König von Saudi Arabien, so besetzen auch die Grünen ihre Listen nicht durch Wahl, sondern durch Ernennung und durch Quoten.

Die Eingangsfrage kann sich nun jeder selbst beantworten.

Wider das Gender-Dummdeutsch

Es reicht uns wieder einmal. Die Chancengerechtigkeit, von der die Mitglieder der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz gestern gefaselt haben, sie hat unseren Geduldsfaden einmal mehr reißen lassen. Das Kapern wissenschaftlicher und philosophischer Konzepte durch Minderbemittelte oder Opportunisten muss ein Ende haben. Wir sind es der Rationalität und dem klaren Verstand schuldig, der leidet, wenn Blödsinn wie „Chancengerechtigkeit“ verbreitet wird.

sciencefiles-rationaler-widerstand-3Wir fühlen uns langsam wie Sir Karl Raimund Popper, der bei seinem xten Versuch, zu zeigen, dass es keine Begründung für das Induktionsprinzip geben kann, seiner entsprechenden Verzweiflung ob der Klarheit seiner Beweisführung Luft gemacht hat. Wir haben schon so oft über Gerechtigkeit und Gleichheit geschrieben (z.B. hier (Fussnote 13) und hier), dass es mehr als ärgerlich ist, wenn immer noch (tatsächlich oder angeblich) Ahnungslose unterwegs sind, die nicht wissen, wovon sie sprechen, oder Begriffe nur deshalb missbrauchen, weil sie deren affektive Ladung als warm glow auf die eigenen mickrigen Versuche, intelligent und gut zu erscheinen, fallen lassen wollen.

Hier nun also unser neuester und kürzester Versuch, die Konzepte von Gleichheit und Gerechtigkeit darzustellen.

  • Gleichheit gibt es als
    Chancengleichheit und als Ergebnisgleichheit;
  • Gerechtigkeit gibt es als
    prozedurale (Verfahrens-) und distributive (Verteilungs-)Gerechtigkeit;

Um die Konzepte deutlich zu machen, schicken wir acht Läufer an den Start eines 100 Meter Laufes.

Sie alle haben dieselbe Strecke von hundert Metern zurückzulegen und werden zur gleichen Zeit und auf die gleiche Weise auf den Weg geschickt.
Das ist Chancengleichheit!

Sie alle haben eine ebene Strecke zurückzulegen, auf der sich nicht für einige Hindernisse finden und für andere nicht.
Das ist prozedurale (oder Verfahrens-)Gerechtigkeit.

Derjenige, der als erster durchs Ziel geht, erhält eine Goldmedaille. Derjenige, der als letzter durchs Ziel geht, erhält keine Medaille.
Das ist distributive (oder Verteilungs-) Gerechtigkeit.

Derjenige, der im Vergleich zu anderen mit höherem Einsatz eine bessere Leistung erbracht hat, wird also herausgehoben und belohnt.

Das ist Gerechtigkeit.

Einfacher können wir die Konzepte nun wirklich nicht mehr darstellen.

Aus opportunistischen Gründen oder weil ihre geistigen Kapazitäten nicht ausreichen, um eingeführte Konzepte korrekt zu benutzen, verballhornen Genderisten alles, was mit Gleichheit und Gerechtigkeit zu tun hat. Sie tun das entweder durch begriffliche Neuschöpfungen wie die unsinnige „Chancengerechtigkeit (der auf das legitime Einräumen unterschiedlicher Chancen, z.B. auf Basis von Geburt, abzielt)“, die wir gestern bereits als Blödsinn entlarvt haben. Oder sie tun das, in dem sie neue Begriffe einführen und für diese Begriffe eine Verwandtschaft mit Gerechtigkeit oder den Konzepten der Gleichheit erfinden.

Begriffe wie:

  • Gleichstellung
  • Gender Mainstreaming
  • Professorinnenprogramm

Schicken wir wieder unsere acht Läufer an den Start des 100 Meter Laufes und gehen wir dieses Mal davon aus, dass zwei der acht Läufer weiblich sind, sechs männlich.

Gleichstellung
Gleichstellung zielt auf Ergebnisgleichheit ab, d.h., unabhängig davon, ob die beiden weiblichen Läufer als vorletzter oder letzter oder fünfter Läufer durchs Ziel gehen, sie werden mit den besten männlichen Läufern gleichgestellt. Entsprechend gibt es zwei Goldmedaillen und zwei Silbermedaillen. Ergebnisgleichheit nivelliert Unterschiede in der Leistung und stellt Menschen im Hinblick auf ein willkürliches Merkmal, wie in diesem Fall Geschlecht und unabhängig von der Leistung, die sie tatsächlich erbracht haben, gleich.

Gender Mainstreaming
Gender Studies T ShirtGender Mainstreaming zielt darauf, die Bedingungen dafür, dass Frauen sich in einem 100 Meter Lauf gegen Männer durchsetzen, zu verbessern. Entsprechend liegt Gender Mainstreaming dann vor, wenn die beiden weiblichen Läufer 30 Sekunden Vorsprung vor den männlichen Läufern erhalten oder die 100 Meter für die beiden weiblichen Läufer auf 40 Meter verkürzt werden. Ziel von Gender Mainstreaming ist abermals die Ergebnisgleichheit, bei der Leistung nicht belohnt, sondern bestraft wird und das Prinzip der Chancengleichheit verletzt wird.

Professorinnenprogramm

Beim Professorinnenprogramm muss zwischen Veranstalter (den Hochschulen) und Financiers (dem BMBF und den Kultusministerien der Länder)  unterschieden werden.

Veranstalter:

Beim Professorinnenprogramm gehen sechs männliche und zwei weibliche Läufer an den Start. Dies ist der Fall, um dem Sportgesetz genüge zu tun, in dem steht, dass ein 100-Meter Lauf acht Teilnehmer haben muss und kein Teilnehmer aufgrund seines Geschlechts benachteiligt werden darf. Jedoch werden die sechs männlichen Läufer missbraucht, um den Anschein zu erwecken, es handle sich beim 100 Meter Lauf um einen ordentlichen Wettkampf und nicht um Schiebung. Die Schiebung ist das Werk der Financiers:

Financiers:

Die Financiers wollen, dass die beiden weiblichen Läufer als erste durchs Ziel gehen. Nur für diesen Fall, bezahlen Sie den Veranstalter. Deshalb lässt der Veranstalter sechs männliche Läufer an den Start gehen, sie das Rennen aber nicht beenden. Sie werden vom Veranstalter aus fadenscheinigen Gründen disqualifiziert und ausgeschlossen, um sich in den Besitz des Geldes zu bringen, das die Financiers in Aussicht gestellt haben, wenn zwei weibliche Läufer als erste durchs Ziel gehen. Entsprechend dienen männliche Läufer ausschließlich als Staffage, um die Schiebung nicht offenkundig werden zu lassen. Die männlichen Läufer sollen den Zuschauern den Eindruck vermitteln, sie hätten einen ordentlichen Wettkampf gesehen und verbergen, dass der Financier den Veranstalter für das Rennen nur bezahlt, wenn ein weiblicher Läufer gewinnt.

Wir hoffen, auch die Halfwits (oder Nitwits), die mit Genderismus versuchen, sich moralischen Status zu ergaunern, sind dazu in der Lage, diese einfache Darstellung wissenschaflicher und philosophischer Konzepte zu verstehen.

Was uns angeht, wir wollen und können diesen Missbrauch wissenschaftlicher und philosophischer Konzepte, der einzig dazu dient, Frauen (oder eine andere Klientel) zu bevorteilen, nicht mehr ertragen.


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Mit Volldampf gegen die Wand: Professorinnenprogramm wird fortgesetzt

Das Professorinnenprogramm wird fortgesetzt. 300 Millionen Euro, die seit 2008 eingesetzt wurden, um 524 Professorinnen an Hochschulen zu berufen, haben nicht ausgereicht, um der Wissenschaft den Garaus zu machen. Entsprechend wird das Professorinnenprogramm fortgesetzt. Darauf hat sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz geeinigt.

GWG 2Die gemeinsame Wissenschaftskonferenz ist ein Gremium, in dem die Kultusminister der Länder gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung den neuesten Schlachtplan aushecken, um die Wahrscheinlichkeit, dass sich in Deutschland ein fähiger Wissenschaftler in die institutionelle Wissenschaft verirrt zu verringern oder zu beseitigen. Die gemeinsame Wissenschaftskonferenz ist ein Treffpunkt von geschlechterbewegten Politikern, die von Wissenschaft ungefähr so viel verstehen, wie eine Steckrübe vom 100 Meter Lauf. Der Zusatz „Wissenschaft“ hat kosmetische, er hat keine inhaltlichen Gründe.

Auch das Professorinnenprogramm hat kosmetische Gründe, denn die Politiker, die sich in der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz zusammenfinden, sie finden es gut, wenn der Anteil weiblicher Professoren erhöht wird. Warum? Wissenschaftliche oder gar Gründe, die auf Fähigkeit und Wissen basieren, können es nicht sein, denn Meritokratie spielt im Professorinnenprogramm gerade keine Rolle, kann sie auch nicht, denn die Berufungsverfahren orientieren sich weitgehend an meritokratischen Gesichtspunkten: weibliche Bewerber, die besser geeignet sind, um eine Professur zu besetzen als männliche Bewerber kommen somit ohne Professorinnenprogramm zum Zuge.

Daher dient das Professorinnenprogramm dazu, die weiblichen Bewerber, die nicht besser geeignet sich als männliche Bewerber, auf eine Position zu hieven, auf die sie ohne das Professorinnenprogramm nie gekommen wären. Und bei der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz macht man auch gar keinen Hehl mehr daraus, dass das Professorinnenprogramm dazu dient, die Auswahl nach Fähigkeit und Leistung durch die Bevorzugung weiblicher Bewerber aufzuheben.

So heißt es: „

Professorrinnenprogramm“Das Bund-Länder-Programm wirkt auf zwei Ebenen: Es erhöht die Anzahl der Professorinnen an deutschen Hochschulen und stärkt die Strukturen für die hochschulinterne Gleichstellung. Die Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem wird dadurch nachhaltig verbessert.“

Die Ziele des Professorinnenprogramms sind also: Mehr weibliche Professoren und „stärkere Strukturen für hochschulinterne Gleichstellung“. Letzteres bedeutet, dass ein weiblicher Professor, der seine Berufung dem Professorinnenprogramm verdankt, verpflichtet ist oder wird, die Interessen seiner Klientel der weiblichen Bewerber, deren Fähigkeiten nicht ausreichen, um sich im freien und fairen Wettbewerb gegen männliche Konkurrenz durchzusetzen, zu vertreten. Die „Struktur für die hochschulinterne Gleichstellung“ wirkt sich dann vermutlich so aus, dass diejenigen, die sich bereits auf Lehrstühlen breit gemacht haben, keine Probleme damit haben, wenn männliche Bewerber auf ausgeschriebene Stellen getäuscht und dafür benutzt werden, den rechtlichen Schein aufrecht zu erhalten, schließlich sind Ausschreibungen, die sich nur an ein Geschlecht richten, im Antidiskriminierungsgesetz verboten. Dennoch werden sie getätigt und dennoch wurden 524 weibliche Bewerber über das Professorinnenprogramm berufen, in dessen Genuss ausschließlich weibliche Bewerber kommen, die „Struktur für hochschulinterne Gleichstellung“ hat wohl diesen moralischen Verfall und die Verbreitung von Betrug und Täuschung als normalem inneruniversitärem Umgang zur Folge.

Chancengerechtigkeit ist natürlich ein absoluter Blödsinn. Chancen kann man bestenfalls gleich verteilen. Wer versucht, Chancen, also Anrechte auf eine mögliche Entwicklung „gerecht“ zu verteilen, der müsste schon wissen, wer seine Chancen am besten zu nutzen im Stande ist, müsste entsprechend in die Zukunft schauen. Vielleicht bilden sich die Helden der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz ein, sie könnten in die Zukunft schauen, sie können es aber nicht. Vielleicht sind sie auch einfach nur eine Ansammlung von Schwätzern, die irgendetwas mit Gerechtigkeit und Chancen und so verbreiten will, irgendwas, das dem Publikum, das sie für dumm halten, zeigt, wie gut sie doch sind.

junk_scienceFür Letzteres spricht, dass mit dem Professorinnenprogramm Ergebnisgleichheit hergestellt wird, d.h. weibliche Bewerber werden unabhängig von ihrer Leistung männlichen Bewerbern vorgezogen, um letztlich eine gleiche Verteilung von Professuren nach Geschlecht herbeizuführen. Ergebnisgleichheit ist in diesem Fall das Gegenteil von Gerechtigkeit und hat auch mit Chancengleichheit nichts zu tun. Ergebnisgleichheit ist das Gegenteil von Gerechtigkeit, weil eine gerechte Stellenbesetzung nach Leistung und eben nicht nach Geschlecht erfolgen würde. Ergebnisgleichheit hat mit Chancengleichheit nichts zu tun, weil Chancengleichheit lediglich gewährleistet, dass alle Bewerber in einem Auswahlverfahren an denselben Kriterien (von Leistung usw.) gemessen werden.

Das kann man nicht oft genug feststellen.

Also werden die nächsten vier Jahre weitere 150 Millionen Euro aus dem Fenster geworfen, um einige 100 weibliche Bewerber auf Professorenstellen zu hieven, auf die sie in einem freien und fairen Wettbewerb nie gekommen wären, denn hätten sie sich auch über Kenntnisse und Fähigkeiten, über ihre Leistung durchgesetzt, sie hätten das Professorinnenprogramm nicht nur nicht gebraucht, sie hätten es sich verbeten, über das Professorinnenprogramm berufen zu werden.

Haben sie aber nicht. Entsprechend sitzen bereits 524 weibliche zumindest Minderwissenschaftler als Professoren an Hochschulen und tun ihr Möglichstes, um die deutsche Wissenschaft von innen zu zersetzen und die Produktion von Wissen gegen die Wand zu fahren. Es werden weitere 200+ in den nächsten vier Jahren folgen.

Männlichen Graduierten, die im Wissensbetrieb bleiben wollen, kann man vor diesem Hintergrund nur raten, sich entweder einen Job in der Privatwirtschaft zu suchen oder ins Ausland zu gehen. Die deutsche Wirtschaft wird feminisiert und wie alle Berufe, die in der Vergangenheit feminisiert wurden (Lehrer, Ärzte, Juristen) so wird es auch mit dem Beruf des Hochschullehrers weiter bergab gehen. Den Schülern, die keine deutsche Rechtschreibung mehr beherrschen, folgen die Studenten, die weder grundlegende fachliche noch methodische Kenntnisse aus ihrem Studium mitbringen. Schaun wir mal, wie lange es dauert, bis die deutsche Wissenschaft insgesamt gegen die Wand gefahren wurde. Die Sozialwissenschaften, jener Zweig der Wissenschaft, der den höchsten Anteil weiblicher Professoren aufzuweisen hat, dank dem Professorinnenprogramm, ist bereits in der Vorwissenschaft angekommen.

Die Nachricht, dass das Professorinnenprogramm fortgesetzt wird, wurde in der Redaktion von ScienceFiles mit einer Mischung aus Unverständnis, Belustigung und „No more Hope-Attitude“ aufgenommen. Dr. habil. Heike Diefenbach ist dazu übergegangen, den Song of Awakening zu hören. Die Hoffnung stirbt dann doch zuletzt.

Das Ende der Gender Studies

Donald Trump hat den Entwurf für seinen ersten Haushalt veröffentlicht, und er ist sich treu geblieben: Ein Mehr an Ausgaben in Verteidigung und Wirtschaft wird durch Einsparungen u.a. im Bereich von State Department und USAID Programmen gegenfinanziert. Allein 10,7 Milliarden US-Dollar will Trump dadurch einsparen, dass er jegliche staatliche Finanzierung für Programme, die der Prävention des Klimawandels dienen, streicht und die US-Zuschüsse an Weltbank und UN-Friedensmissionen reduziert.

Bemerkenswert ist der Haushalt auch, weil Maßnahmen enthalten sind, die es in Deutschland noch nie geben hat. Stellen Sie sich vor, ein Programm, eine Abgabe, eine Nutznießerkette, die von einem deutschen Ministerium, z.B. in die Welt von Genderismus oder Rassismusbekämpfung aufgebaut wurde, würde in einem künftigen Haushalt einfach so gestrichen. Weg. Futsch. Behörden und Ämter, die damit beschäftigt gewesen sind, z.B. Gender Mainstreaming zu befördern oder die Deutschen zu antirassistischen Gutmenschen zu erziehen, würden einfach so gestrichen, die dort Beschäftigten auf die Straße gesetzt.

Bisher nicht vorstellbar in Deutschland.

Vorstellbar und machbar in den USA. Insgesamt 19 nationale Behörden sind im Entwurf des ersten Trump-Budget gestrichen und entsprechend nicht mehr vorhanden, darunter das National Endowment for the Humanities, ein Amt, von dem aus insbesondere Forschungsgelder in den Bereich der Gender Studies geflossen sind. Die Liste der vom NEH geförderten Projekte und Maßnahmen, die den Gender Studies zugeordnet werden können, umfasst 681 Einträge, die jeweilige Fördersumme reicht von wenigen Tausend US-Dollar bis in die Hundertausende.

Mit der Streichung des NEH ist nicht nur das Ende dieser Projekte und Maßnahmen, sofern sie nicht bereits abgeschlossen sind, gekommen, tatsächlich stellt die US-Administration damit jegliche Förderung von Gender Studies und verwandtem Unsinn ein.

Das Ende der Gender Studies ist eingeläutet. Die Zeit, in der man mit Gender Fördergelder für jeden Unsinn erheischen konnte, sie ist vorbei – zumindest in den USA: