870.000 Flüchtlinge beziehen Hartz-IV: Arbeit für die meisten nicht in Sicht

Im Mai 2017 waren 870.000 Flüchtlinge aus Afghanistan, Eritrea, dem Irak, dem Iran, Nigeria, Pakistan; Somalia und Syrien Empfänger von Grundsicherungsleistungen nach SBG-II, rund 80% davon Syrer. Damit sind 14% der 6,1 Millionen Bezieher von Hartz-IV Flüchtlinge. So nachzulesen im neuesten IAB-Kurzbericht, der sich mit den Arbeitsmarktchancen von Flüchlingen beschäftigt.

Nach wie vor ist es das Ziel, die 870.000 Flüchtlinge, die derzeit in Hartz-IV geparkt sind, mit einer Arbeit zu versorgen. Welche Hindernisse einem derartigen Unterfagen im Weg stehen, das ist die Fragestellung des IAB-Berichts, den Sebastian Bähr, Jonas Beste und Claudia Wenzig erstellt haben.

Dazu greifen sie auf eine Stichprobe von 497 Flüchtlingen zurück, die SGB-II-Neuzugänge sind, wobei das mit dem Neuzugang nicht so wörtlich zu nehmen ist, denn der Neuzugang kann bereits im Sommer 2015 erfolgt sein. Für diese 497 Flüchtlinge haben die drei Autoren untersucht, welche Hindernisse ihrem Eintritt in den Arbeitsmarkt entgegenstehen. Die Stichprobe der drei Autoren ist insofern eine interessante Stichprobe als der Anteil der Flüchtlinge mit einem (Fach-)Hochschulabschluss mit 26,7% sehr hoch ist. Auch die Tatsache, dass 50,8% der Flüchtlinge in der Stichprobe von Bähr, Beste und Wenzig eine (Fach-)Hochschulreife erworben haben, ist interessant und weist die Stichprobe als eine aus, in der der Anteil der Flüchtlinge, die gute Chancen auf einen Arbeitsplatz haben sollten, überproportional hoch ist.

Dessen ungeachtet sind die Flüchtlnge überwiegend nicht erwerbstätig. 0,6% von ihnen gehen einer Vollzeitarbeit nach, 0,9% arbeiten in Teilzeit, 9,2% haben einen Minijob. Der Rest ist arbeitslos (47,9%), befindet sich in einer (schulischen) Ausbildung (20,9%) oder ist aus anderen Gründen nicht erwerbstätig (20,5%). Diese Zahlen sind insofern erschreckend als die Stichprobe und vor allem deren Verzerrung in Richtung höher gebildete Flüchlinge eine höhere Beteiligung am Arbeitsmarkt hätte erwartet lassen.

Dass dennoch nur 10,7% einer rudimentären Form von Arbeit nachgehen, liegt nach Ansicht der drei Autoren unter anderem an Sprachdefizien: 77% haben nur unzureichende Kenntnisse des Deutschen, 64,1% haben keinen beruflichen Bildungsabschluss, 24,2% keinen Schulabschluss. Folglich befinden sich 38,4% in einer Ausbildung, 34,3% in einem Sprachkurs und sind deshalb von einer Arbeitssuche freigestellt. Freigestellt sind auch 22% der Flüchtlinge, weil sie Kinder betreuen, was ja in Deutschland als wichtiger gilt, als die Grundlage für eine Integration in den Arbeitsmarkt zu legen.

Insgesamt haben die Jobcenter nur 22,8% der Flüchtlinge in der Stichprobe die Pflicht auferlegt, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern und das bei einer Stichprobe mit einem extraordinär hohen Anteil hoch Gebildeter. Bei der Verpflichtung, einen Arbeitsplatz zu suchen, gibt es übrigens keine Gleichstellung. Während die Jobcenter 31,6% der geflüchteten Männer eine solche Verpflichtung auferlegt haben, sind nur 9,5% der geflüchteten Frauen verpflichtet, sich eine Arbeit zu suchen.

Man kann also feststellen, dass in einer Stichprobe, die sich dadurch auszeichnet, dass gebildete und mit einem (höheren) Schulabschluss ausgestattete Flüchtlinge überproportional vertreten sind, dennoch keine Integration in den Arbeitsmarkt feststellbar ist. Bestenfalls kann man von einer verzögerten Integration ausgehen, da rund 73% der Flüchtlinge zunächst Sprachkenntnisse erwerben und einen Schulabschluss bzw. einen beruflichen Abschluss erreichen müssen. Ob den Abschlüssen dann eine Arbeit folgt, ist eine Frage, die derzeit nicht beantwortet werden kann. Die 870.000 Flüchlinge werden also auf absehbare Zeit von Hartz-IV-Bezügen leben und somit mehr Kosten produzieren als sie Nutzen bringen.

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5 Responses to 870.000 Flüchtlinge beziehen Hartz-IV: Arbeit für die meisten nicht in Sicht

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  2. F. Adler says:

    Ich kenne die Restriktionen und Demütigungen unter Hartz-IV als Bio-Deutscher sehr gut. Und angesichts der Neuzugänge aus dem Lager der Wirtschaftsflüchtlinge wird man denen kaum Kontoauszüge der letzten 3 Monate abverlangen, verwertbare Gegenstände nachweisen zu müssen oder auferlegen sich eine preiswerte kleinere Wohnung zu suchen. Desweiteren werden die kaum einen Fallmanager bekommen, dem man mind. 4-8 Eigenbemühungen nachweisen muss oder das man diesen “Goldstücken” kaum 5-25 Vermittlungsvorschläge je Monat zustellt + der Meldepflichten. Schon allein die permanenten Rechtsfolgebelehrungen mit der Drohung von 30%-100% Kürzung wegen Vernachlässigung der Mitwirkungspflicht kann nur auf Deutsche angewendet werden.
    Aus eigener Erfahrung gibt es diese hinterhältig Schnüffelpraxis der Jobcenter – die agierten wie Geheimdienste und der CIA (wären bei soviel eingesetzten Personal neidisch). Da wurden Nachbarn befragt, Familienangehörige und die Betroffenen 24/7 beobachtet um den Bekannten- u. Personenkreis zu ermitteln, wo eventuell schwarz gearbeitet, Geld geparkt oder Sachwerte entgegen genommen wurden oder wo es “versteckte” Partner gibt, die gleichermaßen im Hartz-IV-bezug sind oder regelmäßig aufrechnbares Einkommen erzielt wird. Sogar Tracker werden an vorhandene PKWs montiert, um die Bewegungsprofile hinsichtlich Zieladressen zu erkunden.
    (Hatte selbst einen entdeckt und in den Gulli geworfen)
    Noch dreister ist die Verwendung der RFID-Technologie. Jeder neue Personalausweis ist mit so einem Chip verdeckt ausgerüstet (Die Induktionsschleife ist in der Mitte als Metallstreifen sichtbar) und somit kann das Erscheinen von Personen an bestimmten Punkten analysiert werden.
    Nicht zu vernachlässigen sind die ständigen automatisierten Auskünfte bei Vermieter, Banken und Versicher. Letztere müssen sogar den Verkaufswert von Policen für der Altersvorsorge angeben.

    So geht Deutschland mit seinen Bürgern um, was den Goldstücken erspart bleibt – da nicht anwendbar – denn man will ja den Zuzug um jeden Preis. Und bei den Goldstücken würden sich solche “Ersder über den rechnerischen Renteneintritt hinaus nachgesessen werden muss oder die Rente geringer ausfällt. Ein Flüchtling erhält bei Einbürgerung automatisch den vollen Rentenansprchwernisse” schnell herumsprechen. Die Krönung ist, dass man den schon geschassten Bio-Deutschen auch noch die Rentenpunkte für Hartz-IV-Zeiten abrechnet und somit entweuch ohne Abzüge zugesprochen – obwohl dieser vielleicht erst seit 3 Jahren in Deutschland ist. Rechnet man dieselbe Großzügigkeit auch für den Familiennachzug, dann wird klar, dass sich der deutsche Michel schon mal warm anziehen sollte – der Staat findet einen Dreh um diese Kosten auf den Steuerzahler abzuwälzen.

  3. F. Adler says:

    Sorry..Der Originaltext war wohl zu lang – daher der fehlende Block in der Mitte.

  4. Ria Lora says:

    Luxusversorgung für Wirtschaftsflüchtlinge und Drangsalierung einer armen alten 84jährigen Oma, die aus Armut trotz lebenslanger Arbeit klauen musste und nun ins Gefängnis soll. Deutschland 2017.

    Fünfmal wurde die Rentnerin beim Klauen erwischt
    Die 84-Jährige wurde verurteilt, weil sie Lebensmittel und Waren im Wert von insgesamt 70,11 Euro mitgehen ließ. Fünfmal wurde die Rentnerin beim Klauen erwischt. „Ich habe aber extra nur die bereits reduzierten Waren und Lebensmittel gestohlen“, sagt sie.
    Nachdem sie nach dem Tod ihres Mannes ihr Vermögen verloren und sich wochenlang nur von „Knäckebrot und Leitungswasser“ ernährt habe, sah Ingrid Millgramm keinen anderen Ausweg mehr: „Ich habe vor Hunger gestohlen, und dafür schäme ich mich heute zutiefst.“
    Von ihrer knappen Rente bleiben ihr nach Abzug aller Fixkosten für Miete, Strom und Medikamente höchstens 100 Euro monatlich, mit denen sie klarkommen muss. Dabei habe sie doch 45 Jahre gearbeitet, sagt die gelernte Schneiderin ratlos.
    Hilfen wie etwa von der Tafel lehnt sie aber ab: Sie schäme sich zu sehr für ihre selbst verschuldete Altersarmut, sagt sie.

    „Oma Ingrid“ muss nach Ladendiebstahl ins Gefängnis – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/Oma-Ingrid-muss-nach-Ladendiebstahl-ins-Gefaengnis-id43055081.html

    Dagegen Luxusversorgung für muslimische Wirtschaftsflüchtlinge.
    Hartz4, Minijobs und Armutsrenten für das deutsche Volk.
    Das ist die Politik der Einheitsparteien im deutschen Bundestag.

    Wieso bekommen die muslimischen Wirtschaftsflüchtlinge alles umsonst, angefangen von Internet, Bahnticket, Eintritt für Schwimmbäder oder sonstige Einrichtungen, Taxifahrten etc.?

    Während ein HARTZ4 Bezieher von seinen 409 Euro diese Dinge selbst bestreiten muss, ebenso die Nebenkosten der Mietwohnung weil eine Berechnungstabelle bei dem “Dienstleistungsunternehmen Jobcenter” vorliegt, die 40!! Jahre alt ist und mit dem heutigen Kostenfaktor null am Hut hat!!

    Wieso werden überall und urplötzlich Wohnhäuser aus dem Boden gestampft für Moslems, die uns Ungläubige hassen wie die Pest, für Millionen Kultur und Glaubensfremde, über deren Bleiberecht nicht im entferntesten entschieden ist, der Deutsche jedoch ohne Beziehungen kaum Wohnraum findet bzw erhält???

    Wegen diesen Millionen Wirtschaftsflüchtlingen und hunderttausenden Illegalen steigen die Mieten in den Städten immer schneller. Dazu erhöhen die Kommunen die Gebühren fast monatlich, weil diese Millionen Invasoren eben nicht einfach so aus der Portokasse zu bezahlen sind.
    Jede Million der unwillkommenen Merkellieblinge kosten UNS Deutsche 43 Milliarden Euro pro Jahr.
    Das macht bei 3 Millionen zirka 120 Milliarden Euro pro Jahr, die wir ab 2017 Jahr für Jahr als Merkels “Flüchtlingssoli” zahlen müssen.
    Wir werden schlicht von dieser Regierung erpresst, belogen und betrogen.
    Im neuen Bundestag muss es so schnell als möglich mehrere Untersuchungsausschüsse geben, denn die ganze Regierung war an Gesetz und verfassungswidrigen Handlungen beteiligt. Ob sie Schäuble, Gabriel, Steinmeier oder Özdemir heissen.

    Luxusversorgung für betrügende Wirtschaftsflüchtlinge und Drangsalierung einer armen alten 84jährigen Oma, die aus Armut trotz lebenslanger Arbeit klauen musste.
    Deutschland 2017.

  5. Das Altparteienkartell holt ständig noch mehr “Flüchtlinge” ins Land.
    Jeder, der das Wort “Asyl” sagt, wird aufgenommen.

    Die meisten “Flüchtlinge” verstecken oder vernichten ihre Pässe. Ihnen wurde gesagt, dass man sie dann praktisch nicht mehr abschieben kann.

    Neulich wurde ein Iraker (klar doch, ein “Flüchtling”) am Frankfurter Flughafen erwischt.
    In seinem Gepäck hatte er 6 oder 7 irakische Pässe, die er für “Bekannte” aus dem Irak geholt hatte, die wie er hier in Germoney “Asyl” beantragt haben.

    Er selbst hatte natürlich seinen eigenen irakischen Reisepass “verloren bei der Flucht”, deshalb wird solchen armen und total ehrlichen “Verfolgten” vom deutschen Merkel-Regime ein neuer Reisepass ausgestellt (blaue Farbe), der zur Reise um die ganze Welt berechtigt, genauso wie unser normale Reisepass für Deutsche.

    Dieser blaue Super-Pass für “Flüchtlinge” hat allerdings eine Beschränkung, ein Verbot.
    Der arme “Iraker” darf damit nicht in den Irak reisen, denn dort droht ihm bekanntlich der Tod durch irgendwelche “Verfolger”. Man will diese Leute also vor Schaden schützen.

    Wie dumm, dass die Zollbeamten mißtrauisch waren.
    Sie wühlten ein bißchen im Gepäck und fanden den echten irakischen Reisepass, den er angeblich schon vor seiner Ankunft in Germoney zwecks Asyl-Erschleichung versteckt hatte.

    Und in diesem irakischen Pass waren frische Stempel vom türkischen Zoll.

    Ah, so etwas aber auch.

    Der nette und fast schon anerkannte “Asylbewerber” aus dem Irak reist also mit dem blauen deutschen Super-Pass in die Türkei. Dann reist er von dort mit seinem irakischen Pass dorthin, wo ihm angeblich der Tod oder Folter drohen und macht Geschäfte.
    Denn er hatte auch noch Goldschmuck im Wert von etlichen tausend Dollar dabei, welche die Zollbeamten fanden. Er hatte allerdings ein Quittung für diese Goldsachen in arabischer Sprache und übersetzte gerne für die deutschen Beamten: xxx irakische Dingsdums = grobe 2 Euro.

    Da hatten die deutschen Beamten genug. Sie wogen das Gold und berechneten um die 5000 Euro Wert.

    Den armen “Verfolgten” überstellten sie gleich der Bundespolizei.
    Mehr wissen wir nicht, weil die Reporter ihren TV-Bericht fertigstellen mussten.

    Mir reicht es aber schon, denn andere Recherchen besagen, dass es syrische Pässe überall in Italien und der Türkei zu kaufen gibt, damit sich auch Marokkaner, Afrikaner, Afghanen, Pakistaner und weiss der Teufel wer noch (deutsche Bundeswehr Offiziere beispielsweise ?) diese Pässe erwerben und garantiert Asyl bekommen im Merkel-Land.

    Als “Delikatesse” noch eine wahre Geschichte aus dem Merkel-Wunder-Land:
    Die syrischen Behörden meldeten die Passnummern von hunderten von gestohlenen Blanko-Pässen nach Deutschland, weil klar war, dass der IS und sonstige Ganoven diese syrischen Dokumente gestohlen und für die Einreise von ihren Leuten benutzen würden.

    Merkel erfuhr davon und was tat sie ?
    Klar doch, sagt der normale Mensch: alle vorgelegten Pässe von Syrern auf diese gemeldeten Nummern abklopfen, weil diese alle gefälscht worden waren.

    Aber Merkel machte das Gegenteil. Sie ordnete umgehend an, daß die Pässe nicht mehr kontrolliert werden dürften. Sie wollte den Abgleich verhindern, eine andere Erklärung gibt es nicht.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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