Tag: Flüchtlinge

Gesellschaft im Endstadium: Die Weltretter-Erzählung

„Die Unfähigkeit zu trauern“ von Alexander Mitscherlich enthält in ihrer 1967er Ausgabe auf den Seiten 60 bis 65 eine Zusammenstellung dessen, was Mitscherlich „kollektive Charaktermerkmale“ der Deutschen nennt. Heute würde man wohl besser von einer politischen Kultur sprechen. Unter den Charaktermerkmalen, die Mitscherlich anführt, finden sich die folgenden: (A) Ein Schwanken zwischen Provinzialismus und imperialen

Merkel als Sicherheitsrisiko? Flüchtlinge sind Arbeitsmigranten (und Terroristen?)

Die Irish Times berichtete schon 2016 von einer Erkenntnis, die Frans Timmermans, den noch bis Ende Oktober Vize-Präsidenten der Europäischen Kommission und noch Kommissar für „Better Regulation, Interinstitutional Relations, the Rule of Law and the Charter of Fundamental Rights“ ereilt hatte: 60% der Flüchtlinge, die nach Europa kommen, so zeigten die Daten von Frontex, seien

Die Evangelische Kirche geht unter … die Schlepper

„Das beklagenswerte Schicksal von Tanaland Tanaland ist ein Gebiet irgendwo in Ostafrika. Mitten durch Tanaland fließt der Owanga-Fluß, der sich zum Mukwa-See verbreitert. Am Mukwa-See liegt Lamu, umgeben von Obstplantagen und Gärten und von einer Waldregion. In und um Lamu wohnen die Tupi, ein Stamm, der von Ackerbau und Gartenwirtschaft lebt. Im Norden und im

YouGov-Umfrage: Mehrheit denkt, Immigration hat Deutschland geschadet

Aus YouGov schlau zu werden, ist nicht wirklich einfach. Die Leute dort machen Befragungen, an denen methodisch nichts auszusetzen ist, Befragungen, die durch einen klaren Gegenstand und gute Indikatoren valide Ergebnisse produzieren. Zuweilen machen die YouGovs aber auch Umfragen, die man als methodische Katastrophe ansehen muss oder bei denen offensichtlich ist, dass der Auftraggeber wohl

„Das pragmatische Einwanderungsland“: Friedrich-Ebert-Stiftung verbreitet Junk

Rainer Faus und Simon Storks haben für die Friedrich-Ebert-Stiftung – und damit auf Kosten der Steuerzahler – eine Studie erstellt, eine quantitative Studie: Am Ende waren es 3000 Befragte, die die „wahlberechtigte Bevölkerung Deutschlands“ repräsentieren sollen: „Um Repräsentativität zu gewährleisten, wurden die Daten nach amtlicher Statistik gewichtet“, so steht zu lesen.   Unkenntnis Teil 1

Mysterien der Statistik: Altersverteilung der 5,5 Millionen Zuwanderer 2015-2017

Durch Zufall sind wir in einer Bundestagsdrucksache, in der es eigentlich um Fachkräftemangel geht, auf Daten zur Altersverteilung der Zuwanderer für die Jahre 2015 bis 2017 gestoßen. Zuwanderer meint in diesem Kontext nicht nur Personen aus Syrien, dem Irak oder aus sonstigen Human-Exporteuren, Zuwanderer bezieht sich auf alle Personen, die in den Jahren 2015 bis

AOK traumatisiert Flüchtlinge und Wissenschaftler [Junk Science / Korruption]

„Die Zahl der Geflüchteten mit traumatischen Erlebnissen ist gewaltig und stellt das deutsche Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Das ist der ersten bundesweiten Studie zum gesundheitlichen Zustand von Schutzsuchenden aus den wichtigsten Herkunftsländern Syrien, Afghanistan und dem Irak zu entnehmen, die dem Tagesspiegel vorliegt.“ Rainer Woratschka ist für diese Eloge auf die AOK im Tagesspiegel verantwortlich. Wie so

Professor schlägt Alarm: Zugewanderte verarmen in Deutschland

Manche Pressemeldungen, die wir auf unseren Schreibtisch bekommen, muss man verarbeiten, man muss sie reifen lassen, mehrfach lesen, um sich zu vergewissern, dass das, was man meint, gelesen zu haben, auch wirklich in der Pressemeldung steht. Letzteres ist vor allem dann notwendig, wenn das, was man gelesen hat, an allen Richtwerten scheitert, die man an

„Probleme mit Flüchtlingen“ wegmessen: Manipulation bei Meinungsumfragen

Kurt Holm, der Altmeister der empirischen Sozialforschung, hat im Jahre 1975 das 5. Kapitel seiner Diskussion der Art und Weise, wie man in der Meinungsforschung fragt, mit den folgenden Worten: „Meinungsforschungsergebnisse werden nicht selten politisch verwendet. Hier ist die Gefahr, dass durch ausgeklügelte Formulierungen Ergebnisse ‚erzeugt‘ werden, nicht gering.“ Das war 1975. Heute müsste man

Die Erfindung von rechter Gewalt: Eine Lüge geht um die Welt

Die Berichterstattung über die Vorfälle bzw. besser: über die erfundenen Vorfälle von Hetzjagd und Ausschreitung in Chemnitz, beides hat es nicht gegeben, weder nach Ansicht der Polizei noch nach Ansicht von Beteiligten noch nach Ansicht des Chefredakteurs der Freien Presse in Chemnitz dessen Journalisten vor Ort waren, diese Berichterstattung hat gezeigt, wie Politdarsteller und angebliche

Journalisten und Politdarsteller im Jagdrausch: Wann gibt es endlich den ersten toten Flüchtling in Chemnitz?

Die Steigerung von Irrsinn findet derzeit im deutschen Medienstadl statt – mit kräftiger Unterstützung der Politdarsteller, die sich mangels eigener Kompetenzen und Fähigkeiten nur als moralisch inszenieren können. Die Eskalationsleiter der medialen Selbstbefriedigung hat zwei Stufen. Stufe 1: In der Nacht zum 26. August wird in Chemnitz ein Mensch ermordet, zwei weitere werden schwer verletzt.
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