Spam-Country 2017: Deutschland

Kaspersky veröffentlicht regelmäßig Informationen zu Spam- und Pishing. Gerade hat das Unternehmen die Spam- und Pishing-Statistik für das Jahr 2017 online gestellt. Demnach waren 56,7% aller eMails Spam oder Pishing-Versuche. Ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2016.

Der meiste Spam kommt nach wie vor aus den USA: 13,21% des Spams haben dort ihren Ursprung.

Die Top-10 der Spammer sieht wie folgt aus:

  1. USA: 13,21%
  2. China: 11,25%
  3. Vietnam: 9,85%
  4. Indien: 7,02%
  5. Deutschland: 5,66%
  6. Russland: 5,40%
  7. Brasilien: 3,97%
  8. Frankreich: 3,71%
  9. Iran: 2,02%
  10. Italien: 1,86%

Insgesamt ist das Spam-Aufkommen um zwar 1,68% im Vergleich zum Jahr 2016 zurückgegangen, das Spam-Aufkommen mit der Destination „Germany“ hat jedoch um 2,12% zugenommen. Damit hat Deutschland seine Spitzenposition als Most-Zugespammed-Country nicht nur behaupten, sondern auch ausbauen können. Die Top-Ten der Zugespammten sieht wie folgt aus:

  1. Deutschland: 16,25%
  2. China: 12,10%
  3. Russland: 6,87%
  4. Japan: 5,32%
  5. Vereinigtes Königreich: 5,04%
  6. Italien: 4,89%
  7. Brasilien: 4,22%
  8. Vietnam: 2,71%
  9. Frankreich: 2,42
  10. Vereinigte Arabische Emirate: 2,34

Wie es zu erklären ist, dass Deutschland Spitzenreiter unter den Zugespammten ist, ist eine Frage, die wir nicht beantworten können. Ob in Deutschland besonders aussichtsreiche Opfer für Pishing und Spam zu finden sind, es bei Deutschen Surfern leichter ist, die eMail-Adresse zu „sourcen“, weil sie die falschen Seiten im Internet in größerer Zahl besuchen … Wer weiß… Vielleicht weiß es ja ein Leser?

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7 Responses to Spam-Country 2017: Deutschland

  1. hgb says:

    Das ist doch einfach: Putin ist daran schuld. Und Russland täuscht doch bestimmt USA als Spam-Quelle vor.

  2. Deutschland gilt als reiches Land.Also versucht es jeder hier…

  3. oprantl says:

    Wer politisch so dumm ist, wegen Demokratieerhaltung so wählt wie geschehen, wer Tagesschau und Heute Glauben schenkt, Will, Illner und Maischberger mit Begeisterung hört und bezahlt, wer Gender und Frauenförderung klasse findet, wer Windows teuer kauft, obwohl er besseres Linux gratis haben kann, der fällt auch nicht auf solche Spam- und Pishinghangebote herein, dachte der Pisher und hat es trotzdem versucht. Jetzt ist der Pisher reich, die Gepishten ärmer, halten sich aber immer noch für die Klügeren. Und so sind beide glücklich und zufrieden bis an ihr Ende.

  4. oprantl says:

    In den letzten Tagen habe ich mir einen aufgezeichneten (Fernseh-) Vortrag über “Hackerangriffe im Visier der Forschung” einer Frau Prof. Claudia Eckert, Fachfrau und Professorin für IT-Sicherheit, angehört.
    Jeder 10-jährige Schüler mit eigenem Computer wäre besser gewesen.
    Sie ist Leiterin des Lehrstuhls für„Sicherheit in der Informatik“ an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität München sowie Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) in Garching bei München.
    Sie ist auch Mitglied des Aufsichtsrats der Airbus Group.[1] Außerdem berät sie Ministerien und die öffentliche Hand auf nationaler und internationaler Ebene bei der Entwicklung von Forschungsstrategien und der Umsetzung von Sicherheitskonzepten. (dieses und mehr bei Wikipedia)
    Wer so hoch fliegend über “Entwicklung von Strategien” beraten kann, ist sicher auch Spezialist für Luftfahrt und dort unverzichtbar.
    Danish hat zu dieser Fachpersönlichkeit auch einiges Erhellendes geschrieben, gut kommt die Dame dabei nicht weg.

    ….und jetzt frage ich mich, wie soll Lieschen Müller erkennen können, dass beim Öffnen eines unbekannten Mailanhangs irgenwie etwas schief gehen kann, wenn andere mit Fach-Habilitation auch nicht viel besser sind.

  5. Hannes says:

    Und wie gefährlich ist Virenschutzsoftware, z.B. die von Kaspersky?

    Nicht ohne Grund warnen Behörden aus GB, USA und Lettland vor der Anwendung von Kaspersky-Software, wie aus Medienberichten zu entnehmen ist.

    Kaum eine andere Software nistet sich so tief in das Betriebssystem eines Rechners ein, wie Virenschutzsoftware und niemand weiß, was diese Software in seinem Rechner anstellt und welche Daten sie abgreift.

    Dabei ist ja schon lange bekannt, dass Virenschutzsoftware mehr gefühlten Schutz, als tatsächlichen Schutz leistet und sogar Türöffner für Viren- und Malwareangriffe sein kann – und trotzdem installieren unzählige Leute freiwillig diese Software auf ihren Rechnern.

  6. Hannes says:

    Weshalb veröffentlicht Kaspersky regelmäßig solche Statistiken?

    Es ist eine gezielte Marketingmaßnahme zur Verkaufsförderung ihrer Produkte.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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