Wenn man seine Brötchen hart verdienen muss, und das Verdienen der Brötchen dadurch erschwert wird, dass der Staat sich einen so großen Teil abschneidet, der selbst ein eingefleischter Atheist überlegt, ob nicht doch etwas an der feudalen Ordnung, in der man den Zehnten an den religiösen oder weltlichen Herrscher abzugeben hatte, war, das dem heutigen System, in dem man bald soweit sein wird, dass man den Zehnten behalten darf, haushoch überlegen ist, wenn man also seine Brötchen hart verdienen muss, dann ist die Frage, was derjenige, der einem das Geld aus der Tasche zieht, damit eigentlich anstellt, eine sehr wichtige Frage.
Wir wissen alle, dass die deutsche Regierung ein Muster an Transparenz ist. Alle Mittel, die zum Beispiel an die Amadeu-Antonio-Stiftung und andere Rechtestremismus-Unternehmer (oder Gewinnler) mit beiden Händen ausgereicht werden, werden natürlich dokumentiert. Jeder, der nachvollziehen will, wie viele Millionen Steuergelder in nutzlose Projekte gesteckt werden und wurden, deren Zweck darin bestand, Mädchen für MINT zu begeistern und die bestenfalls Jungen von MINT abzuschrecken erreicht haben, der kann dies natürlich nachvollziehen. Eine zentrale Datenbank, die von allen Bürgern eingesehen werden kann, legt lückenlos Rechenschaft darüber ab, wie viel Steuergeld wer zu welchem Zweck erhalten hat, was er damit gemacht hat, welcher Nutzen den Bürgern daraus entstanden ist und vieles mehr …
Eine solche Transparenz der Verwendung von Steuergeldern wäre zwar (1) kein Problem und (2) aus vielen Gründen, die alle als demokratisch beschrieben werden können, notwendig. Indes, weder die Bundesregierung noch die Landesregierungen noch Kommunen legen die Verwendung von Steuermitteln lückenlos offen. Wann immer eine Verschärfung des Steuerrechts eintritt, die Finanzbeamten die Möglichkeit gibt, ihre langen Nasen noch tiefer in die Angelegenheiten von Bürgern zu stecken und noch tiefer in privaten Angelegenheiten mit ihren gierigen Fingern zu wühlen, dann kommt mit Sicherheit irgend einer daher und sagt: Wer nichts zu verstecken hat, der hat auch nichts zu befürchten. Wir halten es mit der Bundes- und den Landesregierungen genauso: Wer nichts zu verstecken hat, der legt lückenlos offen und in diesem Fall ist auch der Umkehrschluss richtig, dass derjenige, der etwas zu verstecken hat, der etwa nicht will, dass die Art und Weise, wie die eigene Klientel bedient wird, wie Steuergelder eingesetzt werden, um Spezis durchzufüttern oder nutzlosen Krempel zu finanzieren, der allein Absolventen der Gender Studies davor bewahrt, der Realität mit Bezug auf die Nützlichkeit ihres Abschlusses: Arbeitslosigkeit, ins Auge sehen zu müssen, der nicht lückenlos offenlegt.
Daraus folgt: Bundesregierung, Landesregierungen und Kommunen haben etwas zu verstecken (und somit Dreck am Stecken).
Nichts ist, so hat ein alter Pfälzer, der nun auch schon mehr als 20 Jahre tot ist, immer gesagt, so schlecht, als dass es nicht für etwas gut ist. Weil in diesem Fall die Bundesregierung die Steuermittel, die mit vollen Händen ausgegeben werden, nicht lückenlos nachweist, tatsächlich überhaupt nicht nachweist, deshalb ist es uns möglich, unseren Lesern das folgende Projekt zu präsentieren, das von der Bundesregierung, genauer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert wird. Wie viel Steuergelder dafür ausgegeben werden, das ist die Frage, die wir von unseren Lesern beantwortet wissen wollen, und damit sie nicht allzu sehr auf hoher See verloren sind, machen wir ein paar Vorgaben.
Zunächst zu dem, was von der Bundesregierung finanziert wird:
„Wir möchten mit jungen Denkerinnen und Denkern, AktivistInnen, PolitikerInnen, ExpertInnen, JournalistInnen auf beiden Seiten des Atlantiks in einen transatlantischen Dialog treten und dabei die folgenden Fragen beantworten:
Wie können Städte wirtschaftliche Innovation und Entrepreneurship stärken und dabei zukunftsträchtige Nischen in der globalen Ökonomie schaffen?
Wie können Städte zu Pionierinnen des vernetzten Regierens werden und dabei eine Vielzahl von zivilen Akteuren bei der Umsetzung ihrer jeweiligen Ziele unterstützen?
Welche kreativen Wege können sektorübergreifende, urbane Koalitionen einschlagen, um soziale Mobilität, inklusives Wachstum und günstigen Wohnraum zu schaffen?
Wir sind davon überzeugt, dass Städte bedeutende Akteure in der globalen Politik geworden sind und ihnen daher eine wichtige Rolle bei der Wiederbelebung transatlantischer Dialoge zukommt. Wir wollen unseren Beitrag zu einer erneuten Annäherung zwischen Deutschland und den USA leisten, indem wir zwischenstaatliche Diplomatie und bürgerliche Diplomatie, bei der Mensch-zu-Mensch Gespräche im Vordergrund stehen, als ein komplementäres Paar betrachten. Wir wollen junge Deutsche und junge US-AmerikanerInnen in einen Dialog über aktuelle soziale, kulturelle und ökonomische Phänomene bringen, die in allen post-industriellen und multikulturellen Gesellschaften existieren. Der Blick soll dabei vor allem auf die Gemeinsamkeiten der beiden Staaten anstatt auf ihre Unterschiede gelenkt werden.
Für die Erreichung dieses Ziels werden junge, vielversprechende Persönlichkeiten [keine PersönlichkeitInnen!] aus Deutschland und den USA als Projekt Fellows eingeladen, an unserem Projekt teilzunehmen. Unsere ProjektpartnerInnen werden diese ambitionierten Individuen [und IndividuInnen], die aus der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kommen oder im Medien- und Kulturbereich tätig sind, darin unterstützen Forschungspapiere, Blogs und Artikel anzufertigen. Darin sollen ihre im Laufe des Projekts gewonnenen Eindrücke und Kenntnisse geteilt werden. Wir hoffen, dass die Inhalte dieser Veröffentlichungen nicht nur durch den direkten Austausch mit anderen Projekt Fellows entstehen, sondern außerdem von unseren beiden Reisen durch Deutschland und die USA und den dort gehörten Geschichten über einzelne Initiativen in innovativen Städten inspiriert werden.
Welcher Nutzen sich mit diesem Projekt jenseits der Tatsache, dass eine Reihe von Leuten mit den Projektmitteln versorgt werden können, verbindet, ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich (auf den zweiten auch nicht), aber immerhin sind ein paar Leute ein paar Jahre beschäftigt und können auf Kosten der Steuerzahler durch die Gegend reisen und Geschichten erzählen. Es handelt sich hier um ein Projekt von Schwätzperten, die ihr Geld durch den Einschub von wertenden Adjektiven, wie „vielversprechend“, „ambitioniert“ verdienen, Adjektive, die als Köder immer geeignet sind, Politdarsteller zum Anbeißen zu bekommen, vor allem wenn sie mit Worten wie „Gemeinsamkeit“ daherkommen und ansonsten versprechen, irgendwas mit den USA minus Trump machen zu wollen.
Das Projekt wird u.a. vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Mit wie viel Euros, das ist unsere Frage:
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Nein, der Nutzen isr ganz klar. Es geht drum, sich abhängige Multiplier und gefällige Mietfedern zu beschaffen. Und mittlerweile sind es schon so viele, dass sie Wahlen mit entscheiden.
Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf, die nichts mit dem Inhalt zu tun hat: Versuchen Sie doch bitte, Ihre Gedanken in kürzeren Sätzen, ohne mehrfach ineinander verschachtelte Nebensätze, darzulegen. Der einleitende Absatz besteht aus einem einzigen Satz; ich musste ihn mehrmals lesen und habe trotzdem nicht alles verstanden und behalten.
Ich schätze in der Regel Ihre Artikel sehr, hatte allerdings schon mehrmals Mühe, mich mit solch langen Sätzen auseinander zu setzen.
Na, dann viel Spaß beim Klonovsky; seine Texte sind manchmal noch kryptischer. Aber man gewöhnt sich dran und kann sogar Spaß dabei empfinden; ähnlich wie beim ZEIT-Kreuzworträtsel (nebenbei: Das einzige, was an der ZEIT noch brauchbar ist).
Wenn man seine Brötchen hart verdienen muss.
Das Verdienen der Brötchen wird dadurch erschwert.
Der Staat schneidet sich einen so großen Teil ab.
Er selbst ist ein eingefleischter Atheist.
War nicht doch etwas an der feudalen Ordnung ?
Dort hatte man den Zehnten an den religiösen oder weltlichen Herrscher abzugeben.
Dieses System ist dem heutigen System haushoch überlegen.
Bald wird man soweit sein, dass man den Zehnten behalten darf
Man muss seine Brötchen hart verdienen.
Einer zieht einem das Geld aus der Tasche.
Was stellt der damit an ?
Diese Frage ist sehr wichtig !
„Wie können Städte zukunftsträchtige Nischen in der globalen Ökonomie schaffen?“ Das ist wieder so ein falsch verstandenes Versatzstück aus der Ökologie. Die Ökologische Nische beschreibt ein Bündel von Umweltbedingungen, die die Voraussetzung für das (Über-)Leben bestimmter Organismen mit ganz bestimmten Eigenschaften sind. Würde man in Berlin beispielsweise das Leben in mobilen Holzhäuschen erlauben, die man am Straßenrand abstellen darf, so würde man die Produktion dieser Dinger begünstigen, es würden sich Hersteller finden, möglicherweise auch Serviceunternehmen, die Fäkalien abpumpen und Frischwasser zuliefern. Das könnte man zukunftsträchtig auch nach LA liefern, mit entsprechenden Fördergeldern, um die Obdachlosen zu versorgen. Deren „Nische“ würde wachsen, neue Beauftragte und Betreuer und Verwalter und, und, und, wären nötig- Voila!- da sind sie, die Jobs!
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EIne solche Datenbank wäre sicher nett. Aber ich glaube, spätestens bei der nationalen Sicherheit würden Transparenz und Demokratie ihr Ende finden.
„Projekte wie dieses, werden mit viel Geld gefördert: Nutzen unbekannt.“
Nein, der Nutzen isr ganz klar. Es geht drum, sich abhängige Multiplier und gefällige Mietfedern zu beschaffen. Und mittlerweile sind es schon so viele, dass sie Wahlen mit entscheiden.
Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf, die nichts mit dem Inhalt zu tun hat: Versuchen Sie doch bitte, Ihre Gedanken in kürzeren Sätzen, ohne mehrfach ineinander verschachtelte Nebensätze, darzulegen. Der einleitende Absatz besteht aus einem einzigen Satz; ich musste ihn mehrmals lesen und habe trotzdem nicht alles verstanden und behalten.
Ich schätze in der Regel Ihre Artikel sehr, hatte allerdings schon mehrmals Mühe, mich mit solch langen Sätzen auseinander zu setzen.
Freundliche Grüsse
Na, dann viel Spaß beim Klonovsky; seine Texte sind manchmal noch kryptischer. Aber man gewöhnt sich dran und kann sogar Spaß dabei empfinden; ähnlich wie beim ZEIT-Kreuzworträtsel (nebenbei: Das einzige, was an der ZEIT noch brauchbar ist).
Wenn man seine Brötchen hart verdienen muss.
Das Verdienen der Brötchen wird dadurch erschwert.
Der Staat schneidet sich einen so großen Teil ab.
Er selbst ist ein eingefleischter Atheist.
War nicht doch etwas an der feudalen Ordnung ?
Dort hatte man den Zehnten an den religiösen oder weltlichen Herrscher abzugeben.
Dieses System ist dem heutigen System haushoch überlegen.
Bald wird man soweit sein, dass man den Zehnten behalten darf
Man muss seine Brötchen hart verdienen.
Einer zieht einem das Geld aus der Tasche.
Was stellt der damit an ?
Diese Frage ist sehr wichtig !
„Wie können Städte zukunftsträchtige Nischen in der globalen Ökonomie schaffen?“ Das ist wieder so ein falsch verstandenes Versatzstück aus der Ökologie. Die Ökologische Nische beschreibt ein Bündel von Umweltbedingungen, die die Voraussetzung für das (Über-)Leben bestimmter Organismen mit ganz bestimmten Eigenschaften sind. Würde man in Berlin beispielsweise das Leben in mobilen Holzhäuschen erlauben, die man am Straßenrand abstellen darf, so würde man die Produktion dieser Dinger begünstigen, es würden sich Hersteller finden, möglicherweise auch Serviceunternehmen, die Fäkalien abpumpen und Frischwasser zuliefern. Das könnte man zukunftsträchtig auch nach LA liefern, mit entsprechenden Fördergeldern, um die Obdachlosen zu versorgen. Deren „Nische“ würde wachsen, neue Beauftragte und Betreuer und Verwalter und, und, und, wären nötig- Voila!- da sind sie, die Jobs!
Vielleicht sollte ich mich bewerben….