Die Normalität schlägt zurück: Tutor erhält Entschädigung statt Verwarnung wegen Transphobie

Eine kleine Episode aus dem Vereinigten Königreich, die wir in unseren letzten Ärmel-Kanal News nicht mehr untergebracht haben, zeigt zum einen, wie irre (und voller bösartiger Denunzianten) die Zeit ist, in der wir leben, zum anderen, dass die Normalität zurückschlägt.

Die Episode spielt in Huddersfield – an der dortigen University of Huddersfield.

Akteure: Jonathan Best, der Dean seiner Fakultät und ein anonymer Denunziant;

Der Tatbestand: Jonathan Best hat auf Twitter seine Meinung geäußert, seine Meinung stimmt mit biologischen Fakten überein:

„every trans women is part of the same sex class as me. We’re all male.“ [Jede Transfrau ist Teil desselben Geschlechts, zu dem ich auch gehöre. Wir sind alle männlich.]

There is no such thing as misgendering. [Es gibt kein Misgendering – damit ist die falsche Ansprache eines Irren, der ein Mann ist, aber eine Frau zu sein vorgibt oder umgekehrt gemeint. Wer also darauf beharrt, das auszusprechen, was jeder sehen kann, dass ein Mann eben ein Mann ist, der macht sich aus Sicht der Transgendersekte des „misgendering“ schuldig.]

Best hat noch einige andere Tweets ähnlichen Inhalts verbreitet und damit gezeigt, dass er Teil der denkenden und normalen Menschheit ist.

Und dann gibt es die anderen, jene, die denken, wenn sie sich einbilden ein Schrank zu sein, dann kommt jemand und stellt auf Ihnen die Tassen ab, die ihnen fehlen, jenen, die denken, wenn sie sich einbilden, etwas anderes zu sein, dann seien sie auch etwas anderes [Wir bilden uns schon seit Jahren ein, Millionär zu sein. Es klappt einfach nicht….]. Die Linksidentitären, die seit Jahren versuchen, zum einen jede Form von Verständigung durch ihre Subjektivierung von Wortbedeutungen oder ihre Verhunzung von Sprache unmöglich zu machen, zum anderen jede Form des normalen Miteinanders zu beseitigen, indem sie darauf beharren, jeder müsse auf ihre narzistischen Hirngespinste Rücksicht nehmen, dürfe keine Worte benutzen, die sie verletzend finden – poor sods [arme Schweine] – sind Ursache der ganzen Malaise westlicher Gesellschaften.

Eine besonders traurige Gestalt aus dem Kreise dieser Anderen hat im Schutze der Anonymität das geübt, was mit der offenkundigen Persönlichkeitsstörung am besten vereinbar ist, denunziert, ein kleines Ensemble der besten Tweets von Jonathan Best erstellt und an die University of Huddersfield in der Hoffnung geschickt, dass Best größtmöglicher Schaden widerfahren möge. Die entsprechenden Persönlichkeitsstörungen gehen mit einem gerüttelten Maß an Boshaftigkeit einher, vielleicht ist es auch Bösartigkeit.

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In normalen Zeiten gibt es zwei Dinge, die dazu führen müssten, dass die Denunziation ins Leere läuft. Sie ist anonym. Das ist Grund genug, den Schrott in den Mülleimer zu werfen. Wem das nicht genügt, dem sollte die Tatsache, dass Best nichts anderes als seine auf biologischen Fakten beruhende Meinung kund getan hat, ausreichen, um die Mülleimer-Lösung zu wählen.

Nicht so die University of Huddersfield. Dort gibt es Sprechautomaten, die, wenn man eine Anfrage an sie stellt und den richtigen Knopf drückt, den folgenden BS von sich geben:

„A Huddersfield University spokesman said it was “committed to equality, diversity and inclusion and will rigorously investigate claims of discrimination against any of our students.”“.

Eingeübte Leerformeln wie diese sind Zeitgeist-anfällig und vor allem sind sie quallig, also Rückgrat-los und jederzeit dazu nutzbar, um vor den lautstarken Aktivisten, die der Ansicht sind, ihr Trans-Kult müsse überall als neue Religion verehrt werden, auf die Knie zu gehen. So auch der Dean der Fakultät Bests. Er hat eine formale Verwarnung gegen Best wegen „sexual, homophobic, racial or other unlawful harassment of any student“ ausgesprochen. Best habe die Regeln der Universität verletzt, die sicherstellen sollen, dass ein universitärer Schutzraum, ohne verletzende oder beschämende was auch immer für die Pflänzchen, die sich heute an Hochschulen herumzudrücken scheinen, geschaffen wird. Man sieht, wie sich die Leerformeln von oben eignen, um von Quallen übernommen zu werden.

So ist das heute. Anonyme Denunziationen, die nachweislich korrekte Aussagen zum Gegenstand haben, die indes mit der Einbildung des Trans-Kults inkompatibel sind, führen dazu, dass derjenige, der allein die Aussage gemacht hat, die wissenschaftlich vertretbar ist, verwarnt wird, weil er die Gefühle eines Spinners, der sich weiß Gott was einbildet, verletzt haben soll.

Best hat die Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen und gegen die Entscheidung Einspruch eingelegt. Und er hat Recht bekommen. Die Hochschule hat ihn wieder in seine vollen Rechte eingesetzt, indes hat das ganze Monate in Anspruch genommen, Monate des Lebens von Jonathan Best, der folgerichtig gegenüber dem Telegraph gesagt hat: „… the process is the punishment. It wears you down … It makes you wonder if speaking and writing honestly is worth it [Die Dauer ist die eigentliche Strafe. Sie reibt Dich auf. Und Du beginnst darüber nachzudenken, ob ehrliche Sprache in Wort und Schrift das überhaupt wert ist.]

Darum geht es den Denunzianten eigentlich: Sie wollen ein Klima der Unsicherheit schaffen, in dem immer mehr davon absehen, ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen, aus Angst vor dem, was als Ergebnis auf eine anonyme Anzeige durch einen miesen Denunzianten folgen könnte. Jonathan Best hat nicht nur gegen die Entscheidung Widerspruch eingelegt, er hat sich auch beim Office of the Independet Adjudicator (OIA), eine Anlaufstelle für Studenten, beschwert und dort für den ersten Fall, in dem es um die Durchsetzung des Rechts auf Meinungsfreiheit geht, gesorgt. Und siehe da, OIA hat die University of Huddersfield zu Schadensersatz von £800 verurteilt, zahlbar an Jonathan Best.

Die Entscheidung ist zum einen ein Präzdensfall für all die anderen, die ihre Meinung, ihre fundierte Meinung über Trans-Phantasten zum Ausdruck bringen, und sie ist darüber hinaus ein Fall vorauseilender Regelverbreitung, denn die britische Regierung ist derzeit dabei, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das Universitäten im Vereinigten Königreich dazu verpflichtet, die Rede- und Meinungsfreiheit auf ihrem Campus sicherzustellen.

Die Normalität schlägt zurück.
Es ist auch an der Zeit.



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12Comments

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  1. 1
    Ben

    Hoffnung für die Briten.
    Ob da der Brexit auch eine Rolle spielt zur Rückkehr des gesunden Menschenverstandes?
    In Deutschland habe ich alle Hoffnungen fahren lassen, zu viel Quote, zu linke Unis, zu viele Schmarotzer an den Trögen der NGOs und in der Politik!

  2. 2
    Dr. Robin Schürmann

    Einer der heutzutage leider selten gewordenen Lichtblicke, ein echter Mutmacher. Ob solch ein happy ending auch im besten Deutschland aller Zeiten noch denkbar wäre? Ob einem deutschen „Best“ nicht gleich die Merkeljugend auf den Pelz rücken, das Haus beschmieren und das Auto anzünden würde, wenn nicht Schlimmeres…?

    • 3
      Vorwärts immer

      Schlimmeres?
      Sie denken wohl an die Clans, die ja bereits jetzt schon bei Rechtsbruch (oder so) recht, recht milde behandelt werden. Falls überhaupt, wenn der jugde sich traut.
      Vielleicht ist das mit der Milde ja auch nur eine Vorauszahlung für die zukünftige augenzwinkernde Kohlaboration auf der Eskalationsleiter?
      Wer weiß…..
      Manus manum lavat.

  3. 4
    MasedPringle

    Hierzulande ist nun fest geplant, das Wort Rasse (=gibt keine Menschenrassen) im Grundgesetz durch ein Konstrukt wie „keine rassistische Diskriminierung“ zu ersetzen. Wie kann man aber rassistisch sein, wenn es keine Rasse gibt, besonders, wenn man z.B. nur eine Religion kritisiert?
    Zu allen möglichen Nichtanlässen wird mit falschen Begriffen hantiert. Wer mehr oder weniger offensiv Sex sucht, ist dann angeblich ein Sexist. Schnell ist man allgemein frauenfeindlich oder begeht gar Femizid, wenn man mit genau einer Frau ein Problem hat, und zwar der eigenen, aber nicht, weil sie eine Frau ist, aber, da hetero, zwangsläufig eine. (Psychische Gewalt gegen Männer ist egal und auch, wer beim beklagten Femizid führend ist.)

    • 5
      Zahlemann & Söhne

      Der Begriff Rasse wird deshalb gelöscht, damit man alles was nicht paßt, also jedwede Kritik, als rassistisch einstufen und verfolgen kann.
      Das stört der Rassen-bezogene Rassismus in seiner rassigen Enge nur.
      Raffiniert sind sie schon die merkelrotgrünen.
      Wenn sie auch sonst nichts gebacken bekommen, nichts klappt, alles schief geht und selbst die feuchtesten Träume trockenlaufen und stets die Realität der größte Feind bleibt, beim Kampf um die Hoheit über die Begrifflichkeit von Wörtern sind sie ganz besonders eifrig und erfolgreich:
      Warum?:
      Da wehrt sich nicht die Realität, sondern man hat es nur mit dem politisch eingelullten und sprachlich schon lange paralysierten Michel zu tun.
      Die werden sich noch wundern.

  4. 7
    Sven Kuchary

    Mein aufrichtiges Beileid, dass es mit dem Millionär-Sein nicht so klappt, Miq A El ben Pet Rodoll-Ar! Grad die Banken sind ja sowas von ‚transmillonärophob“…

  5. 8
    pantau

    Herzlichen Dank für den Report! Es macht sich bei mir grad tiefste Genugtuung breit…dasselbe sollte auch Prof. Kutschera machen. Zurückschlagen!

  6. 9
    Zahlemann & Söhne

    Wenn man herausliest wie lange der Dozent vorgeführt und emotional und geistig gequält wurde, dann sind 800 GBP ja auch nur ein Nasenwasser.
    So ein entwürdigendes Denunziantentum muß anders gewürdigt werden.
    GBP 8 000 oder GBP 80 000 wären da schon viel zielführender.
    Oder z.B. GBP 5000 pro Monat Ärger und Streit als Zeitausgleich plus Strafe
    Zwar muß die Institution zahlen, ist aber dann auch gesetzlich auf den finanziellen Durchgriff zu den Verursachern verpflichtet. Und zwar solange bis sie bezahlt haben.
    Dann können die Bürschchen*Innen von mir aus auch gerne mit unschuldigem Blick herumlaufen und arbeiten – oder das Ungewohnte zumindest versuchen.
    Weiterstudium nach Bezahlung der letzten Rate – warum nicht auch als Senior Student?

  7. 12
    oprantl

    Wer, wie diese Unitätsanstalt, einer anonymen Denunziation Wirkung gibt, begeht insofern eine strafbare Handlung, da er dem Denunzierten den Rückgriff auf den Falsch-Anschuldiger verwehrt, insofern also der Tat beitritt.
    Jeder Taxifahrer braucht eine psychologische Unbedenklichkeitsbescheinigung, Universitätsverwalter dürfen, auch in Detschland, geistig völlig defekte Persönlichkeiten sein.
    Wer schickt diese offensichtlich schwer Kranken zur ärztlichen Begutachtung ?
    Dabei sind an die meisten Unis entsprechende Kliniken und Fachpersonal vorhanden, der erforderliche Mut, diese einzuschlten, scheint in der Professorenschaft völlig zu fehlen.

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