Wenn Sie wissen wollen, warum Soziologie über die letzten Jahre, ebenso wie die Politikwissenschaft den Tod aus Langeweile und Konzeptlosigkeit gestorben ist, dann haben wir einen erklärenden Text für Sie, diesen Text:
Matthias Leanza, Axel T. Paul
Wie der Kolonialismus sich (nicht) denken lässt
Dieser Beitrag plädiert dafür, die soziologische Kolonialismusdebatte zu öffnen. Er zeigt, dass es einen systematischen Raum für eine soziologische Auseinandersetzung mit diesem Thema gibt, die reflexiv und kritisch verfährt, nicht aber deswegen schon auf post- und dekoloniale Theorien verpflichtet ist. Vielmehr gilt es, sich des gesamten im Fach verfügbaren Repertoires theoretischer, methodologischer und methodischer Zugänge zu bedienen. In Reaktion auf frühere Beiträge in dieser Zeitschrift werden drei Erkenntnishindernisse thematisiert, die einer solchen Öffnung im Wege stehen. Diese betreffen das Verhältnis von Fremdheit und Herrschaft, den Status der komparativen Methode und die Forderung nach paradigmatischer Schließung. Die angestrebte Öffnung geht über die Etablierung einer Speziellen Soziologie kolonialer Herrschaft hinaus, weil sie Grundfragen der Gesellschaftstheorie und des disziplinären Selbstverständnisses berührt; sie beinhaltet die Auseinandersetzung mit post- und dekolonialen Theorien, bleibt aber nicht auf diese beschränkt.
Falls Sie das Gesülze nicht mit Sinn und Bedeutung füllen können, haben wir eine Interpretation des Geschreibsels für sie, bei der die Bedeutungslücken, die im oben zitierten Beitrag vorhanden sind, mit einer spezischen Sinngebung interpoliert wurden, vielleicht auch intrapoliert oder aufpoliert, wer weiss:
Dieser Beitrag plädiert dafür, der Dosensuppe mit einem Dosenöffner zuleibe zu rücken. Er zeigt, dass es einen systematischen Ansatz für den Einsatz eines Dosenöffners bei Dosensuppen gibt, der vorsichtig aber entschieden verfährt, aber nicht schon deswegen den prä- und post-Öffnungseinsatz von Heftpflaster zu vermeiden hilft. Vielmehr gilt es, sich des gesamten Repertoirs aus Fingerfertigkeit, Kraft und Öffnungstechnik zu bedienen. In Reaktion auf gescheiterte Versuche, die Suppendose zu öffnen, werden drei Hindernisse, die dem Öffnen der Dose im Wege stehen, thematisiert. Diese Betreffen das Verhältnis von Handfläche und Dosenumfang, das erfolglose Nachahmen erfolgreicher Dosenöffnungen und die Forderung nach gewaltsamer Öffnung. Die angestrebte Öffnung geht indes über die bloße Befriedigung von Hunger hinaus, weil Grundfragen wie Grundprobleme der Dosenöffnung und des Öffner-Handlings berührt werden. Sie beinhaltet die Auseinandersetzung mit Dosen im Allgemeinen, bleibt also nicht auf Dosensuppen beschränkt.
Falls Sie eine eigene Interpretation des Textes von Leanza und Paul vornehmen wollen, nur zu. Wir freuen uns.
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