Junk Science: Universität Würzburg gibt den Legitimationsbeschaffer für Medien

Als jemand, der jahrelang mit den Daten des Eurobarometers und für die Europäische Kommission gearbeitet hat, wird Michael Klein immer hellhörig, wenn Wissenschaftler etwas Herausragendes mit den Daten des Standard-Eurobarometers herausgefunden haben wollen. Das schon deshalb, weil er sich noch an die vielen Versuche des zwischenzeitlich verstorbenen Karlheinz Reif erinnert, Wissenschaftler für die Daten des Eurobarometer zu begeistern und die vielen Absagen kennt, die Reif erhalten hat.

Wie dem auch sei, eine „Studie der Universität Würzburg“ hat angeblich herausgefunden, dass das „Vertrauen in Medien einen neuen Höchststand“ erreicht hat. Vor allem bei rechtsgerichteten Menschen sei das Vertrauen in die Medien gestiegen, weshalb der Studienautor Kim Otto zu folgern können glaubt, dass der „angebliche massive Vertrauensverlust“ der Medien ein Mythos sei.

Wer sich für den gesamten Text der Pressemeldung, die wohl mit der Studie identisch ist, interessiert, der kann ihn hier nachlesen.

Wir wollen ein wenig aus dem Nähkästchen erzählen.
Zunächst ist es etwas irritierend, wenn Daten, die frei zugänglich sind, und die sich jeder aus den Archiven des Eurobarometer beschaffen kann, als Ergebnis einer „Studie“ dargestellt werden. Es ist wohl eher das Ergebnis von einigen wenigen Minuten Arbeit. Wir haben die Daten von Otto in knapp 10 Minuten beschafft.

Wer es uns nachmachen will: Hier ist der Link zur Europäischen Kommission.

Der angeblich neue Höchststand im Vertrauen, den Kim Otto feiert, er ist mit dem Standard-Eurobarometer 86 erreicht, der im November 2016 im Feld war. D.h. die aktuellen Ergebnisse von Otto, sie beziehen sich auf den November 2016, sie sind mehr als ein halbes Jahr alt.

Der Standard-Eurobarometer heißt deshalb Standard-Eurobarometer, weil er einen Kern von Fragen umfasst, die in jedem oder fast jedem Eurobarometer, seit der Bus-Survey im Jahr 1974 eingeführt wurde, gefragt wird. Eine der Standardfragen fragt nach dem Vertrauen in Institutionen.

 

Im englischen Original lautet die Frage:
I would like to ask you about how much trust you have in certain institutions. For each of the following institutions, please tell me, if you tend to trust or tend not to trust it.
The Press?

Ich zeige Ihnen nun eine Liste von Institutionen. Bitte sagen Sie mir für jede davon, ob sie dazu neigen, der Institution zu vertrauen oder dazu, der Institution nicht zu vertrauen.
Die Presse

Die selbe Frage wird für Radio und Fernsehen (separat) gestellt.
Wir bleiben hier bei der Presse.

Otto meint, die Ergebnisse würden zeigen, dass die Lügenpressevorwürfe verpufft seien und nach seiner Einschätzung ist die Strategie der Medien „die AfD durch eine inhaltliche Auseinandersetzung zu entzaubern, ein Stück weit aufgegangen“.

Damit haben wir den Boden der Daten und der Wissenschaft verlassen. Otto betätigt sich lieber als Ideologe und Prophet, denn als Wissenschaftler.

Wäre er Wissenschaftler, er wüsste zum einen, dass es einen Unterschied macht, ob man von sich sagt, dass man dazu neigt, der Presse zu vertrauen oder ob man sagt, dass man der Presse vertraut. Durch die gesamte Pressemeldung und Studie macht Otto keinerlei Unterschied zwischen beiden Aussagen, was zeigt: Er ist Ideologe, kein Wissenschaftler.

Wäre er ein Wissenschaftler, es wäre ihm beim Lesen der Frage, wie sie im Eurobarometer gestellt wurde, selbst eine Frage gekommen: Wonach wird hier eigentlich gefragt? Was ist „Die Presse“. Die allgemeine Formulierung der Frage hat in der Vergangenheit zu heftigen Diskussionen unter den damals noch mit dem Eurobarometer betrauten Wissenschaftlern geführt. Die Allgemeinheit der Frage ist geblieben und damit ist auch die Tatsache geblieben, dass man die Frage nicht gebrauchen kann: Denn wir wissen nicht, an welche Presse ein Befragter denkt, wenn er den Begriff „die Presse“ hört. Wir wissen, dass Otto an Medien und dann an die ARD vielleicht auch an RTL2 denkt. Manche denken vielleicht an die Frankfurter Rundschau, andere an die Junge Freiheit, wieder andere an das Compact Magazin des Kopp-Verlags. Entsprechend sagt es überhaupt nichts aus, dass das Vertrauen in „die Presse“ gestiegen ist, so lange man nicht weiß, warum das Vertrauen gestiegen ist und was die Befragten als „die Presse“ verstehen.

Wäre Otto ein Wissenschaftler, dieses Problem wäre ihm in den Sinn gekommen.
Wäre er ein Wissenschaftler, er hätte sich sogar eine Möglichkeit überlegen können, dieses Problem zumindest ansatzweise zu lösen.

Unter Statistikern steht die Kreuztabelle als Nukleus der meisten statistischen Verfahren und Erkenntnisse hoch im Kurs. Selbst Otto scheint sie zu kennen, sonst hätte er nicht herausfinden können, dass „das Vertrauen der Menschen im rechten politischen Spektrum in die Presse immerhin auf 51 Prozent“ gestiegen ist. Das drängt einem geradezu den Verdacht auf, dass es unterschiedliche Verständnisse von „die Presse“ gibt. Man könnte fast denken, dass Menschen „im rechten politischen Spektrum“ im Bereich der alternativen Presse Erzeugnisse „der Presse“ gefunden haben, die ihr Vertrauen in „die Presse“, die für sie die alternative Presse ist, wieder erhöht hat.

Aus diesen Ergebnissen ableiten zu wollen, dass „die Strategie der Medien, die AfD durch eine inhaltliche Auseinandersetzung zu entzaubern“ aufgegangen ist, ist nicht nur abenteuerlich, es ist unlauter.

Von alldem abgesehen sind sich empirische Sozialforscher darüber einig, dass die Daten des Eurobarometer nicht dazu geeignet sind, aktuelle Einschätzungen zu geben. Sie sind eine Momentaufnahme. Im vorliegenden Fall stammt die Momentaufnahme aus dem November 2016. Zudem ist jeder Eurobarometer eine in sich geschlossene Querschnittsbefragung. D.h. die Befragten, die im Mai 2016 befragt wurden, sind nicht dieselben Befragten, die im November 2016 befragt wurden. Die Legitimation dafür, Daten aus der Befragung unterschiedlicher Befragter zu unterschiedlichen Zeitpunkten so zu behandeln als hätte man Daten von den selben Befragte zu unterschiedlichen Zeitpunkten wird von denen, die derart windige Dinge durchführen mit einem Verweis auf „Repräsentativität“ vorgenommen. Was wir von Repräsentativität halten, ist den Stammlesern von ScienceFiles bekannt. Wer es nicht weiß, der kann es hier nachlesen. Dass Repräsentativität im Zusammenhang mit dem Eurobarometer, der zu seinen besten Zeiten ein Gewicht enthielt, das aus 500 Luxemburgern 7 gemacht hat, für diejenigen, die die Daten kennen, Ursache kontinuierlicher Belustigung ist, sagt alles über die Möglichkeit, die Daten als Verlaufsdaten zu interpretieren.

So müssen wir leider feststellen, dass nun auch von der Universität Würzburg ideologischer Science Junk verbreitet wird. In fast schon Mitleid erregender Weise wird versucht, die deutschen Medien gutzureden und zu schreiben und ein Vertrauen herbei zu zaubern, von dem auch Herr Otto nicht weiß, ob es tatsächlich vorhanden ist, denn: Er hat keine Daten, auf die er seine wilden Vermutungen stützen könnte. Entsprechend ist es wieder einmal an der Zeit festzustellen, dass empirische Daten nicht dazu da sind, die eigenen Phantasien auszuleben und in hilflose Zahlen zu interpretieren, sie sind dazu da, Hypothesen zu prüfen oder einen Eindruck über Verteilungen zu erhalten. Und weil dem so ist, hat sich Otto als Junk Scientist ge-outet. Das macht insofern nichts, als jeder aus seinen Fehlern lernen kann. Es ist insofern erschreckend als es heute möglich ist, Junk wie den von Otto als offizielle Studie der Professur für Wirtschaftsjournalismus zu bezeichnen und in einer Zeitschrift der Universität Würzburg zu platzieren.

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Junk Science: Medien entdecken den gewalttätigen Ausländer als “Angstfigur”

Schade, dass man Junk Science nicht steigern kann.

Die angebliche Studie, die Thomas Hestermann von der „[FACH]Hochschule Macromedia“ durchgeführt hat, sie verlangt geradezu danach, vom anderen Junk Studien abgehoben zu werden – als besonderer Junk, Mega-Junk oder Junk XXL.

Hestermann verbreitet seinen Junk vorab. Noch bevor die angebliche Studie veröffentlicht ist, veröffentlicht er eine Pressemeldung, die die Ergebnisse der Junk Studie zusammenfasst. Das ist nicht nur schlechter Stil, das ist unlauter, denn der Journalist Hestermann weiß natürlich, dass seine Kollegen nur zu willig auf Pressemeldungen springen und in der Regel gar nicht auf die Idee kommen, auch nur das Deckblatt der zugrunde liegenden Studie zu betrachten. Angesichts der Widersprüche und Idiotien, die sich bereits in der Pressemeldung finden, könnte man auch auf die Idee kommen, Hestermann habe die Studie nicht gleichzeitig veröffentlicht, um sie der Kritik zu entziehen, die unweigerlich kommen muss.

Warum?
Darum:

„Die Studie untersucht 283 Artikel im überregionalen redaktionellen Teil von Süddeutscher Zeitung, Frankfurter Allgemeine, Bild und taz im Zeitraum von Januar bis April 2017 sowie 67 TV-Beiträge aus den Hauptnachrichten von ARD, ZDF, RTL, RTL2, Sat1, ProSieben, kabel eins und Vox zu Nichtdeutschen in Deutschland“.

Wie die 283 Artikel im überregionalen redaktionellen Teil der vier Zeitungen (warum diese vier Zeitungen?) ausgewählt wurden, warum sie ausgewählt wurden, ist ebenso unklar wie die Antwort auf dieselbe Frage mit Bezug auf die acht Fernsehsender. Fakt ist: In einem Zeitraum von drei oder vier Monaten (es ist unklar, ob der April noch zum Untersuchungszeitraum gehört) fallen in acht Sendern mehr als 67 TV-Beiträge mit Bezug zu „Nichtdeutschen“ an.

Der Begriff „Nichtdeutsche“ wird in der Pressemeldung synonym mit den Begriffen „Ausländer“, Flüchtling und Zuwanderer verwendet. Indes gilt: Nicht alle Zuwanderer sind Flüchtlinge. Nicht alle Ausländer sind Flüchtlinge oder Zuwanderer, und nicht alle Nichtdeutschen sind Ausländer. Derart grundlegende Schnitzer in einem so kurzen Text wie der Pressemeldung, auf die wir uns beziehen, geben einen Einblick in die geistige Verfassung dessen, der für diese Studie verantwortlich ist. Um diesen Eindruck zu belegen, hier ein direktes Zitat des Verfassers:

„Seit der Kölner Silvesternacht 2015/2016 hat sich der mediale Blick auf Flüchtlinge und Zuwanderer deutlich verändert: Sie geraten vor allem als mutmaßliche Gewalttäter in den Fokus der Berichterstattung, während die wachsende Gewalt gegen Flüchtlinge kaum thematisiert wird. Das belegt eine aktuelle Studie. “Die deutschen Medien haben den gewalttätigen Einwanderer als Angstfigur neu entdeckt”, resümiert Thomas Hestermann. Der Medienwissenschaftler ist Journalismus-Professor an der Hochschule Macromedia”

Nun hat der vermeintliche Medienwissenschaftler gar keine Daten, auf die die gemachten Behauptungen gestützt werden könnten. Er hat Daten für den kurzen Zeitraum von Januar bis April 2017 (ob in- oder exklusive April ist wie gesagt unklar) und diese Daten nur für einige ausgewählte Zeitungen und ein paar TV-Nachrichten. Mehr nicht. Er kann auf Grundlage dieser Daten keinerlei Aussagen über den “Blick auf Flüchtlinge” wie er sich heute im Vergleich zu 2015/2016 darstellt, machen.

Dass die Medien den „gewalttätigen Einwanderer als Angstfigur neu entdeckt haben“, setzt voraus, dass es ihn schon einmal gegeben hätte. Ob und wenn ja, wann es ihn gegeben hat, kann der Medienwissenschaftler nicht angeben, mit Sicherheit nicht auf Grundlage seiner Daten. Denn: Er hat 283 Zeitungs- und 67 TV-Beiträge über „Ausländer“ oder „Nichtdeutsche“ untersucht, also nicht über Einwanderer und die untersuchten Beiträge in zwei Gruppen zu solchen geteilt, die positiv und solche, die negativ über Ausländer berichtet haben. Im Ergebnis haber er gefunden, so sagt er, dass von Januar bis April 2017 in „64,3 Prozent der Berichte“ in der Bild-Zeitung, 39,5 Prozent der Berichte in der Süddeutschen Zeitung, 38,2 Prozent der Berichte in der FAZ und 18,6 Prozent der Berichte in der taz negativ über Ausländer, nein Nichtdeutsche berichtet wurde.

Das ist das Ergebnis.

Mehr gibt es nicht zu sagen.
Mehr als dass, z.B. die taz in 18,6% der Artikel aus der taz, in denen Nichtdeutsche vorgekommen sind und die im untersuchten, kurzen Zeitraum wie auch immer ausgewählt wurden, negativ über Nichtdeutsche berichtet hat, kann man nicht sagen.

Aber natürlich begnügt sich Herrn Hestermann von der „Hochschule Macromedia“, die eine Fachhochschule ist, nicht mit diesen Fakten, er beginnt zu phantasieren.

Er sieht eine Vervielfachung der Berichte seit 2014, „in denen Gewalt nichtdeutscher Tatverdächtiger“ thematisiert wird. Der Vergleich mit 2014 ist auf Grundlage von Daten, die im Frühjahr 2017 gesammelt wurden, natürlich nicht möglich. Ebenso wenig wie ein Vergleich mit der Polizeilichen Kriminalstatistik möglich ist: Diese verzeichne, so heißt es in der Pressemeldung, nur einen Anstieg von einem Drittel bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen.

Offensichtlich hat Herr Hestermann nicht nur Phantasie, er kann auch in die Zukunft sehen, denn bislang gibt es die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2017 noch nicht. Er hat aber Daten aus dem Frühjahr von 2017. Abgesehen davon sind die Straftaten, über die in Medien z.B. 2016 berichtet wurde, nicht notwendigerweise die Straftaten, die 2016 in der PKS erfasst wurden. Nächster Lapsus.

Zurück zu Hestermann:
„Medien haben gewalttätigen Ausländer als Angstfigur entdeckt“, so sein „Resümee“. Um dieses Resümee ziehen zu können, benötigt man:

  1. Verlaufsdaten
  2. Eine Vergleichsgruppe,
  3. Vor allem: einen Abgleich mit der Realität

Man benötigt Verlaufsdaten, da die Entdeckung einer Veränderung zum Zeitpunkt X im Vergleich zum Zeitpunkt Y impliziert, dass sich im Vergleich von Zeitpunkten etwas verändert hat. Hestermann hat keine Verlaufsdaten, er hat nicht einmal Querschnittsdaten zu zwei Zeitpunkten. Er kann entsprechend keinen Vergleich über Zeit anstellen.

Man benötigt eine Vergleichsgruppe, da ein hoher Anteil einer negativen Berichterstattung über die Gruppe der Ausländer mit einem ebensolchen bei Berichten über Deutschen einhergehen kann. Entsprechend wäre der Anteil der Berichterstattung über Ausländer nichts besonderes.
Hestermann hat keine Vergleichsgruppe.

Man benötigt einen Abgleich mit der Realität, weil eine Zunahme von Berichten über Straftaten von Ausländern (ein Datum, das Hestermann nicht erhoben hat), mit einer Zunahme der Straftaten, die von Ausländern begangen werden, einhergehen kann (auch diese Daten hat Hestermann nicht erhoben).
Hestermann macht keinen Abgleich mit der Realität.

Hestermann erwartet von seinen Lesern, dass sie seine Phantasie teilen, nach der die „deutschen Medien“ (Es sei nur angemerkt, dass es mehr als 4 Tageszeitungen in Deutschland gibt, auch mehr als 4 überregionale Tageszeitungen) den gewalttätigen Einwanderer als Angstfigur entdeckt haben, auch wenn er keinerlei Daten hat, die seine Behauptung stützen und nicht einmal sicher ist, ob er nun Ausländer, Nichtdeutsche, Zuwanderer oder Flüchtlinge untersucht hat.

Nie war es angemessener von Stümperei zu sprechen.
Hestermann hat Junk Science auf ein neues Niveau gesenkt, so sehr, dass wir uns entschlossen haben, den Hestermann-Junk als neues Tiefstmaß für Junk-Science einzuführen.

Aber das ganze hat auch seine positiven Seiten, denn es verweist abermals darauf, dass die heute verbreitete Vorstellung, man könne auch ohne entsprechende Kenntnisse und Ausbildung einfach darauf losforschen, nicht weit bringt. Der Junk wird über kurz oder lang als solcher entlarvt werden, der Autor als junkfähig identifiziert.

„Dr. Thomas Hestermann lehrt Journalismus an den Campus Hamburg und Berlin der Hochschule Macromedia. Gelernt hat er den Journalismus von der Pike auf. Er fuhr als Reporter in den Schacht von Gorleben hinunter, war unterwegs mit gewalttätigen Skinheads und führte Interviews auf dem Gipfel des Montblanc. Er arbeitete als Sprecher eines Umweltverbandes, moderierte beim Norddeutschen Rundfunk und leitet heute die Redaktion der Fernsehreihe „Tacheles – Talk am roten Tisch“, die er 1999 entwickelte und die Phoenix seitdem ausstrahlt. Der Fernsehmacher, Buchautor, Online- und Hörfunkjournalist Thomas Hestermann sieht die Zukunft des Journalismus in crossmedialer Verknüpfung.“ (Quelle: FACHhochschule Macromedia)

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Junk Science erkennen – Feynman/ScienceFiles-Kurzanleitung

Wir haben ein Video mit Richard Feynman aus dem Jahre 1981 ausgegraben, in dem er in der kürzesten uns bekannten Weise darlegt, was für ihn Pseudo-Wissenschaft ist.

Wir sprechen in diesem Zusammenhang lieber von Junk Science, denn Pseudo-Science lässt die Möglichkeit zu, dass etwas noch zu Wissenschaft werden kann. Junk Science lässt diese Möglichkeit nicht. Was als Junk identifiziert ist, muss entsprechend entsorgt werden.

Als Sozialwissenschaftler sind wir mit dem Rundumschlag zu beginn des Videos nicht einverstanden. Nicht die Sozialwissenschaften als Ganze sind Junk Science, einzelne, vielleicht auch viele Sozialwissenschaftler oder Personen, die sich in die Sozialwissenschaften eingeschlichen oder von Regierungen eingeschleust wurden, produzieren Junk Science. Und weil wir hier differenzieren, deshalb sind uns auch die Kriterien, die Feynman angibt, um Pseudo-Science für ihn und Junk-Science für uns zu identifizieren, nicht zufrieden.

Für Feynman ist Pseudo-Wissenschaft dadurch ausgezeichnet, dass sich jemand an eine Schreibmaschine setzt und Behauptungen aufstellt, Behauptungen, die er nicht prüft. Behauptungen, die nicht über sich hinausweisen, die nicht in einer Weise generalisierbar sind, die es ermöglicht, neues Wissen zu generieren.

Seine drei Kriterien zur Identifikation von Pseudo-Wissenschaft sind demnach:

  • Es wird etwas behauptet;
  • Das was behauptet wird, wird nicht geprüft.
  • Das was behauptet wird, ist nicht generalisierbar, so dass auch keine neuen Erkenntnisse daraus ableitbar sind.

Wir würden Feynmans drei Kriterien um einige detailliertere Kriterien ergänzen:
Junk Science liegt vor, wenn:

  • Behauptungen aufgestellt werden, die nicht prüfbar sind;
  • Behauptungen als normative Doktrin präsentiert werden, die nicht hinterfragt werden darf, z.B.: Linksextreme sind nicht gewalttätig;
  • mehrere Behauptungen aufgestellt werden, die im Widerspruch zueinander stehen;
  • Behauptungen aufgestellt werden, die zwar prüfbar sind, die aber mit völlig ungeeigneten Methoden geprüft werden;
  • Behauptungen aufgestellt werden, die voraussetzen, was erst gezeigt werden soll, z.B. Rechtsextremisten sind gewalttätig;
  • Behauptungen wertende Bestandteile aufweisen, die in wissenschaftlichen Aussagen nichts zu suchen haben, z.B. Feministen sind für Emanzipation, deshalb leben Anti-Feministen im 18. Jahrhundert;
  • aus der Beobachtung eines Eremiten im dritten Andental links auf die allgemeinen Verhaltensweisen von Bergbewohnern geschlossen wird, wenn also aus empirischen Aussagen über einen Miniaturbereich, weitreichende Schlussfolgerungen abgeleitet werden, die nicht belegt werden;

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Rechtsextremismus-Schlammschlacht: Unfähige gegen Ahnungslose

Das Drama: Wettstreit der Opfer – wer ist das opferigere Opfer?

Die Beteiligten am Drama:
Göttinger Institut für Demokratieforschung: Erstellt eine Studie, die keinen wissenschaftlichen Standards entspricht und als Auftragsarbeit nur zu dem Zweck erstellt wird, Iris Gleicke einen Erfolg zu verschaffen;

Iris Gleicke,
Beauftragte für Ossis mit einem selbsterklärten Interesse an Rechtsextremismus. Braucht eine Studie als Arbeitsnachweis und dazu, sich zu profilieren und als Anti-Rechts zu inszenieren.

Akt 1:
Die Studie wird erstellt, vorgestellt, von Gleicke über den grünen Klee gelobt und von den Medien begierig aufgenommen. Man hat es ja schon immer gewusst: Die Ossis sind rechtsextrem, Freital (Rechte) und Heidenau (ganz Rechte) belegen das. Müssen sie auch, denn viel mehr als Freital und Heidenau haben die Göttinger nicht berücksichtigt und dennoch allen Ossis ein vernichtendes Urteil ausgestellt.

Akt 2:Goettingen Junk Science
Die Veröffentlichung der Studie hat Folgen: ScienceFiles hat eine methodische und inhaltliche Kritik veröffentlicht, die sich in Varianten in etlichen Medien niederschlägt.

Gleicke steht zu ihren Auftragnehmern. Die Studie ist gut. Es gebe keinen Grund, an den Ergebnissen zu zweifeln. Die methodischen und inhaltlichen Unzulänglichkeiten, die die Studie zu einem Schulbeispiel für den Missbrauch von Wissenschaft zur Legitimation vorbestimmter Ergebnisse machen, interessieren Gleicke nicht. Schließlich hat sie genau das bestellt.

Akt 3:
Die Kritik verstummt nicht. Von erfundenen Interviewpartnern ist die Rede und Tatsachen über die Art und Weise, in der die Interviews geführt und die Interviewpartner an der Nase herum geführt wurden, gelangen an die Öffentlichkeit. Michael Panse, Stadtrat in Erfurt, beschreibt seine Erfahrung als Interviewter mit dem Göttinger Institut am 25. Mai auf Facebook wie folgt:

“Fünf Dinge sind dazu aus meiner Sicht einzuwerfen:
1. Ich war einer der 40 Gesprächspartner (im Rahmen eines Telefoninterviews).
2. Mit mir wurde nicht darüber gesprochen, ob ich anonymisiert werden möchte, oder nicht – es wurde offensichtlich von den Verfassern eigenverantwortlich entschieden.
3. Mir wurde nicht gesagt, dass es bei der Studie u.a. um den Herrenberg in Erfurt geht, stattdessen wurde nach allgemeinen politischen Einschätz[ung]en zum Thema Rechtsextremismus gefragt.
4. Die von mir zitierten Sätze sind eine stark verkürzte Wiedergabe. Der daraus folgenden Einordnung und Wertung widerspreche ich ausdrücklich.
5. Nach Lektüre der Studie habe ich den Eindruck, dass das Ergebnis bereits vor den Interviews feststand und dazu gezielt nach verstärkenden Zitaten und Argumenten gesucht wurde.”

Qualitative Interviews, die am Telefon geführt werden, sind sicherlich eine Neuerung und bislang nicht in der einschlägigen Literatur erfasst. Bislang wurde die Stärke qualitativer Interviews auch darin gesehen, den Befragten von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu sitzen. Wird auf diesen wichtigen Bestandteil qualitativer Interviews verzichtet, dann muss es handfeste Gründe dafür geben. Der Eindruck, den Panse in seinem 5 Punkt wiedergibt, nämlich als Sprechvieh missbraucht worden zu sein, das nur dazu gedient habe, die vorgefertigten Ergebnisse zu legitimieren, ist ein solcher Grund. Und da die Arbeit der Göttinger eine Auftragsarbeit im Rahmen einer Legitimationsbeschaffung ist, ist der Grund nicht von der Hand zu weisen.

Akt 4:
Gleicke bekommt kalte Füße. Die interne Kritik muss so heftig geworden sein, dass die Ostbeauftragte nun versucht zu vermeiden, dass die Auftragsstudie zur Imagepolitur zu einer Auftragsstudie, die den Abschied aus dem politischen Leben einläutet, wird. Die Sommerpause ist immer ein guter Zeitpunkt, zu dem man sich von lästigen Lasten befreien kann. Und genau diesen Zeitpunkt wählt Gleicke, um die Göttinger und ihre Junk Studie, für die Gleicke rund 130.000 Euro aus den Taschen der Steuerzahler verplempert hat, loszuwerden.

Die Glaubwürdigkeit der Studie sei dahin. Schlamperei und Fehler hätten sie zerstört.

Schuld sind die Unfähigen in Göttingen, die der wohlmeinenden Ostbeauftragten eine Junk Studie untergeschoben haben.

Akt 5:
Die Auftragsnehmer und Legitimations-Forscher aus Göttingen sehen sich einmal mehr als Opfer der Studie, die sie selbst erstellt haben. Sie sind überrascht und empört und in erster Linie ganz unschuldig. Dass dem so ist, wollen Sie mit den folgenden Aussagen belegen:
Man habe im Bundeswirtschaftsministerium genug Zeit gehabt, um die Studie vor Veröffentlichung zu lesen;
Der Vorwurf methodischer Fehler sei unsinnig … noch am 4. Juni sei die entsprechende Kritik aus dem Ministerium als „haltlos“ bezeichnet worden.
Und das Beste kommt zum Schluß:

„Wenn man sich mit wissenschaftlichen Studien auf ein solches Terrain wie den Rechtsextremismus begibt, wird bekanntermaßen hart gekeilt, wie es auch bereits jetzt in den einschlägigen Foren als Reaktion auf die Berichterstattung über den Brief geschieht. Dass das Ministerium sich dabei überstürzt davonmacht – ohne mit uns zuvor darüber auch nur ein Wort geredet zu haben –, ist bedrückend. Offenkundig scheint ein solches Verhalten in Wahlkampfzeiten für opportun gehalten zu werden. Aber ob man damit wirklich etwas gewinnt?”

Da haben sich die Göttinger mutig wie sie nun einmal sind, in das verminte Gelände des Rechtsextremismus begeben, haben keine Mühe gescheut, um die gewünschten Ergebnisse auch herbeizuschreiben und was passiert: Sie werden im Regen stehen gelassen. Kaum dass die Kritik einsetzt, macht sich „das Ministerium“ davon – ohne auch nur ein Wort mit den Göttingern gesprochen zu haben. Die Mohren aus Göttingen haben ihre Schuldigkeit getan und können gehen. So ihre Opfergeschichte.

Welcher Opfergeschichte glauben Sie? Der Opfergeschichte der Ossi-Beauftragten, deren Vertrauen nach eigenen Angaben durch die Göttinger Schlamper erschüttert wurde oder der Geschichte der Göttinger Opfern, die völlig unverdient in das Kreuzfeuer der Kritik von phantasierten Rechten geraten sind und deren gute, schöne, herausragende, ja unglaublich ergiebige Studie, um ihren Platz im Walhalla der Wissenschaft betrogen wird.

Damit Sie entscheiden können, welche Opfergeschichte sie glauben, die der Ahnungslosen, die dennoch mit Steuergeldern hantiert oder die der Willfährigen, die sich als Legitimationsbeschaffer verdingen, hier ein paar Highlights der methodischen und inhaltlichen Idiotien, die sich in der Göttinger Studie finden:

  • Es werden Aussagen über alle Ostdeutschen gemacht. Die Datenbasis erlaubt keine Aussagen über Ostdeutsche (weil im Wesentlichen nur ein paar Ossis in drei Städten und noch dazu qualitativ befragt wurden);
  • Es werden Vergleiche zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen angestellt. Die Datenbasis erlaubt keine derartigen Vergleiche. Es wurden überhaupt keine Westdeutschen befragt.
  • Es werden generelle Aussagen über Erfurt, Freital und Heidenau gemacht, die die Datenbasis nicht zulässt (wenige Befragte können nicht mehrere 10.000 Einwohner repräsentieren).
  • Die Göttinger behaupten, sie hätten Ursachen für Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit identifiziert. Da sie keinerlei Kausalanalysen vorgenommen haben und überdies mit nur wenigen Befragten arbeiten, ist es nicht möglich, auch nur in die Nähe der Entdeckung einer Kausalität zu gelangen.
  • Die Göttinger sind für einen der dümmsten Sätze, den die Wissenschaftsgeschichte je gesehen hat, verantwortlich. Sie schreiben:

„Die jeweiligen Fokusgruppen hatten eine Größe von sechs bis acht TeilnehmerInnen, wobei versucht wurde – und auch weitgehend gelang -, sowohl nach Alters- als auch nach den Geschlechterdurchschnitt sowie die Verteilung nach Berufstätigkeit/Ausbildung/Arbeitslosigkeit/Rente der jeweiligen Untersuchungsorte einigermaßen repräsentativ abzubilden.“ (12)

Dazu haben wir schon am 18. Mai angemerkt:

Das ist mit Verlaub der größte Schwachsinn, den wir je gelesen haben. Wer behauptet, er können auf Basis von 6 bis 8 Personen die „jeweiligen Untersuchungsorte einigermaßen repräsentativ“ abbilden, wie dies die Göttinger tun, der hat entweder (1) nicht mehr alle Tassen im Schrank, (2) keine Ahnung von Methoden, (3) will bewusst seinen Auftraggeber täuschen oder macht (4) sich einen Spaß mit seinem Auftraggeber, dem er entsprechende Attribute von Dummheit und Naivität zuweisen muss.

Dem haben wir nichts hinzuzufügen.

  • Damit die Göttinger auch finden, wonach sie auf der Suche sind, haben sie fast ausschließlich Personen befragt, von denen man bereits vorher wissen kann, dass sie über das Ausmaß des Rechtsextremismus in Ostdeutschland jammern werden, schon weil es zu ihrer politischen Ideologie gehört, über Rechtsextremismus zu jammern bzw. weil sie für das Jammern bezahlt werden.

Nun: welche Opferstory ist glaubwürdiger, die von der Ahnungslosen Iris, die als Ostbeauftragte Steuergelder verschleudert oder die von den armen Göttingern, die sich heldenmutig in vermintes Gelände gewagt haben und dort in die Luft gesprengt wurden?

Wer ist für Sie das Opfer? (Mehrfachnennungen erlaubt)

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Erfolg für ScienceFiles: Ostbeauftragte distanziert sich von Rechtsextremismus-Studie

Erinnern sie sich noch an die Studie aus dem Göttinger Institut für Demokratieforschung, in der eben einmal alle Ostdeutsche zu Rechtsextremisten erklärt wurden? War haben diese Studie als erste umfassend kritisiert und gezeigt, dass sie methodisch wie inhaltlich Junk darstellt. Darüber hinaus haben wir auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen, die den Verdacht nahelegen, dass nicht alle Befragten, die angeblich befragt worden sein sollen, auch tatsächlich befragt wurden.

Unsere Kritik stand zunächst der üblichen Jubelberichterstattung gegenüber, mit der die meisten Mainstream-Medien auf alles reagieren, das zum einen die Möglichkeit gibt, verbal auf Ostdeutsche einzuschlagen, es zum anderen erlaubt, virtue signalling zu betreiben, sich als Guter zu inszenieren, der gegen die bösen Rechten Stellung bezieht. Entsprechend haben die Göttinger viel medialen Beifall von denen erhalten, die keine Ahnung von empirischer Sozialforschung haben.

Auch die Bundesbeauftragte für die Ossis hat die Göttinger und ihre Studie zunächst in Schutz genommen und keinen Grund gesehen, sich von dem Science Junk, den man ihr, der Ahnungslosen, angedreht hat, zu distanzieren.

Das hat sich seither geändert. Scheinbar hat die Ossi-Beauftragte zwischenzeitlich fachkundigen Rat eingeholt und nachdem ihr der Rat erteilt wurde, eine Möglichkeit gesucht, um sich aus der Ecke, die sie als Anhänger der Göttinger Junk Science bezogen hat, zu befreien.

Der Befreiungsschlag ist heute erfolgt.

Wie die Sächsische Zeitung mit Bezugnahme auf einen Brief der Ostbeauftragten, der der Zeitung vorliegt, berichtet, distanziert sich die Ostbeauftragte von der Studie, die sie einst so prima fand und bei der sie trotz aller von uns vorgebrachten Argumente, keinerlei Grund sah anzunehmen, dass sie Junk darstellt.

Der plötzliche Sinneswandel wurde dadurch ausgelöst, dass die Göttinger „ohne nähere Erläuterungen und Hinweise darauf, was geändert wurde“ und offensichtlich als klandestine Form der Vertuschung eigener Fehler, die durch unsere Kritik offenkundig geworden sind, neue Fassungen ihrer Studie nachgerecht haben [Man kann sich dumm und man kann sich dämlich anstellen]. Daraus, so die Ostbeauftragte, könne sie nur die Konsequenz ziehen, sich „hiermit in aller Form von der Studie zu distanzieren“.

Die Deutlichkeit der Art, in der sich Gleicke distanziert, gibt einen ungefähren Eindruck von dem Aufruhr, den es im Bundesministerium für Wirtschaft, zu dem Gleicke gehört, gegeben hat. Hier ein paar Zitate aus dem Brief, den Gleicke an das Institut für Demokratieforschung in Göttingen geschrieben hat:

„Dieser Mangel an Sorgfalt, um es freundlich auszudrücken, ist zum einen mit den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens nicht zu vereinbaren und zum anderen ein klarer Beleg für eine schlicht nicht hinnehmbare Schlamperei, die bei einem so sensiblen und wichtigen Thema auch dann unentschuldbar wäre, wenn der Fehler auf bloßes redaktionelles Ungeschick zurückzuführen sein sollte.“

Goettingen Junk Science„Ich betrachte die Bekämpfung des Rechtsextremismus seit Jahrzehnten als eine meiner wichtigsten Aufgabe. Dass Sie diesem Anliegen (ebenso wie dem eigentlich hervorragenden Ruf Ihres Instituts) einen Bärendienst erwiesen haben, ist Ihnen hoffentlich bewusst.“

Natürlich ist das nur vorgeschoben, denn offensichtlich hat Frau Gleicke von der SPD nach einem Vorwand gesucht, um die verschwendeten Steuergelder in Höhe von 129.391,86 Euro zurück zu bekommen und gleichzeitig nicht wie der ahnungslose Konsument, dem man gerade eine Kaffeeanbauröstundbrüh-Maschine verkauft hat, dazustehen – in aller Lächerlichkeit.

Wir wagen hier die begründete Prognose, dass die Ostbeauftragte ohne unsere methodische Kritik, ohne unseren Hinweis darauf, dass es mehr als den Anschein hat, dass Interviews erfunden wurden und ohne die Aufzählung all der methodischen und inhaltlichen Fehler die die Göttinger ihrem Generalverdikt von Ostdeutschen zu Grunde gelegt haben und vor allem ohne den Aufruhr in Mainstream-Medien wie der Welt, die bei uns kopiert haben, noch heute von der Junk-Studie begeistert wäre und – um im Bild zu bleiben – darauf warten würde, dass sich eine Kaffeebohne entwickelt, die man rösten und brühen kann.

Wenn die 129.391,86 Euro, die nach Göttingen überwiesen und dort für die Produktion von Junk Science ausgegeben wurden, tatsächlich zurück gefordert werden können, dann muss man davon ausgehen, dass eine Intention, Junk Science abzuliefern und Ostdeutsche als Rechtsextreme zu diffamieren, vorhanden war. Welche Straftatbestände dadurch erfüllt werden, ist eine Frage, die an die Adresse der vielen Juristen unter unseren Lesern geht.

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