Seit vielen Jahrzehnten diskutieren Psychologen und speziell Kognitionswissenschaftler, Neurologen, Sprachwissenschaftler, Philosophen und Sozialwissenschaftler, in welchem Verhältnis Sprache und Denken zueinander stehen.
Ist Sprache „nur“ das Medium, durch das Denken erfolgt oder ein Denkprozess oder sein Ergebnis mitgeteilt werden können?
Oder ist Sprache die Voraussetzung, auf der konzeptionelles Denken erst erfolgen kann?
Baut das Erlernen einer Sprache durch Kinder auf bereits vorhandenen kognitiven, nicht-sprachlichen Fähigkeiten auf, oder erwerben Kinder Denkfähigkeit auf der Grundlage der Sprache, die sie von den Erwachsenen erlernen und übernehmen?
Hat Sprache also „nur“ eine kommunikative Funktion – nennen wir diese Vorstellung die „kommunikative Konzeption von Sprache“ –, oder bestimmt sie das menschliche Denken auf grundlegende Weise?
In ihren jeweils stärksten Varianten lauten die Antworten auf diese Fragen entweder „Denken kann auch, wer keine Sprache hat, ggf. niemals sprechen oder Sprache zu verstehen gelernt hat“ oder „Niemand kann etwas denken, was er nicht formulieren kann“. Beide starken Varianten und viele schwächere Varianten der ein oder anderen Version haben ihre jeweiligen Vertreter. Tendenziell sind Vertreter der kommunikativen Konzeption von Sprache vor allem unter Kognitionswissenschaftlern zu finden, während Vertreter der kognitiven Konzeption von Sprache vor allem unter Sozialwissenschaftlern zu finden sind.
Vertreter der kognitiven Konzeption von Sprache berufen sich gerne auf eher Anekdotisches oder die Alltagserfahrung, um ihre Position zu begründen, z.B. darauf, dass wir einen großen Teil des Tages damit verbringen, mit uns selbst zu sprechen, einen inneren Dialog zu führen, in dessen Verlauf unsere Gedanken in sprachlicher Form an uns vorbeiziehen oder wir unsere Gedanken bewusst sprachlich formulieren, wenn sie auch unausgesprochen bleiben. Und besonders häufig berufen sie sich – nach dem Vorbild von Benjamin Lee Whorf – auf interkulturelle Vergleiche, die zeigen sollen, dass die Muttersprache, die Menschen erlernen, ihre Wahrnehmung von Objekten prägt, die ihrerseits bestimmt, wie Objekte klassifiziert und gruppiert werden. Dabei bleibt aber oft unbestimmt, wenn nicht gänzlich offen, von welcher praktischen Relevanz dies ist, und vor allem: ob und inwieweit und wie die jeweils beschriebenen Spezifika einer Sprache tatsächlich das Denken der Menschen beeinflusst.
So ist Whorf auf der Basis seiner Analyse der Sprache der Hopi und insbesondere auf der Basis ihrer Verbformen zur folgenden Einschätzung gekommen:
So interessant dies alles sein mag – dass Spezifika einer Sprache die Wahrnehmung der Sprecher dieser Sprache auf bestimmte (Elemente von) Phänomene(n) lenkt, ist das eine, das andere ist, ob und wie dies das Denken der Hopi beeinflusst. Vielleicht hat Whorf gar nicht klar erkannt, dass dies zwei verschiedende Dinge sind, eben weil er einfach voraussetzte, dass die Sprache die Wahrnehmung und vermittelt über die Wahrnehmung das Denken auf grundlegende Weise präge. Und wie Peter Carruthers bemerkt hat:
„The fact that acquiring one language as opposed to another causes subjects to attend to different things and to reason somewhat differently doesn’t show that language itself is actually involved in people’s thinking. Indeed, on the hypothesis proposed by Gopnik (2001), language-acquisition has these effects by providing evidence for a pre-linguistic theorizing capacity, which operates throughout development to construct children’s systems of belief and inference” (Carruthers 2002: 660).
D.h.:
Die Tatsache, dass der Erwerb einer Sprache im Gegensatz zu einer anderen dazu führt, dass die Probanden auf andere Dinge achten und etwas anders denken, zeigt nicht, dass die Sprache selbst tatsächlich am Denken der Menschen beteiligt ist. Die von Gopnik (2001) vorgeschlagene Hypothese besagt, dass diese Auswirkungen des Spracherwerbs tatsächlich Belege für eine vorsprachliche Theoriefähigkeit liefern, die während der gesamten Entwicklung wirkt, um die Glaubens- und Schlussfolgerungssysteme der Kinder zu konstruieren“ (Carruthers 2002: 660).
Die Existenz einer vorsprachlichen „Theoriefähigkeit“ haben bereits im Jahr 2004 die Psychologinnen Susan Hespos und Elizabeth Spelke postuliert. Sie haben eine Reihe von Experimenten durchgeführt, in denen sie die
„die Sensibilität von fünf Monate alten Säuglingen in einer englischsprachigen Umgebung für eine begriffliche Unterscheidung [untersucht haben], die im Koreanischen, aber nicht im Englischen, ausgeprägt ist, nämlich die Unterscheidung zwischen ‚fester‘ und ‚loser‘ Passung eines Objekts zu einem anderen“ (Hespos & Spelke 2004: 453; Übersetzung d.d.A.).
Die Autorinnen machten sich in diesen Experimenten die Tatsache zunutze, dass
“… Korean uses different verbs when describing placing a shoe in a large box, where it fits loosely, and when placing the shoe in a small box, where it is a tight fit — even young children who are just beginning to learn Korean honour this distinction when they speak” (Bloom 2004: 410),
d.h.
„… die koreanische Sprache […] unterschiedliche Verben [verwendet], wenn es darum geht, einen Schuh in eine große Schachtel zu legen, in die er lose hineinpasst [d.h. mit Raum zwischen dem Schuh und der Schachtel], und wenn es darum geht, den Schuh in eine kleine Schachtel zu legen, in die er fest [d.h. ohne Raum zwischen ihm und der Schachtel] hineinpasst – selbst kleine Kinder, die gerade erst anfangen, Koreanisch zu lernen, beachten diese Unterscheidung, wenn sie sprechen“ (Bloom 2004: 410).
Den Babys wurden verschiedene Beispiele aus einer bestimmten Kategorie (lose oder feste Passung) vorgeführt, bis sie sich langweilten oder sich daran gewöhnt hatten und aufhörten, hinzuschauen, und es wurde beobachtet, ob die Babys wieder (mehr) Interesse zeigten, wenn ihnen Beispiele aus der anderen Kategorie vorgeführt wurden. Wenn dies der Fall sein sollte, würde das dafür sprechen, dass die Babys auf den kategorialen Unterschied zwischen loser und fester Passung reagierten – und somit dafür, dass es sich bei der Wahrnehmung dieses kategorialen Unterschieds um eine universelle bzw. vorsprachliche handelt, statt um eine, die durch das Erlernen der koreanische Sprache vermittelt ist.
Diese Studie hat das folgende Ergebnis erbracht:
Wie Boom (2004: 411) im Zusammenhang mit dieser Studie festhält, ist es also nicht so, dass Sprache Kinder im Verlauf des Spracherwerbs sensibler macht für bestimmte Elemente, die in der Sprache angelegt sind oder betont werden; vielmehr ist das Gegenteil der Fall:
“… the process of learning a particular language involves becoming insensitive to those distinctions that are irrelevant, and learning what to ignore” (Bloom 2004: 411),
d.h.
„… der Prozess des Erlernens einer bestimmten Sprache bedeutet, dass man unempfindlich gegenüber den Unterschieden wird, die irrelevant sind, und lernt, was man ignorieren kann“ (Bloom 2004: 411).
Es scheint also so zu sein, dass es einen von allen Menschen geteilten Vorrat an sinnvollen Unterscheidungen gibt, die später durch Sprache geformt werden, bzw. dass Kinder – zumindest in einigen Bereichen – denken können bevor sie sprechen können, so schreibt Bloom (2004: 411).
Die Tatsache, dass man lernt, was man bei der Kommunikation in einer bestimmten Sprache ignorieren kann, bedeutet nicht notwendigerweise, dass man die Fähigkeit verliert, das für diese Sprache Irrelevante wahrzunehmen oder in einer anderen Sprache auszudrücken, in der es eben nicht irrelevant ist. Es mag sein, dass für viele von uns, die Freude am Sprachen-Lernen haben, diese Freude genau darin liegt, Dingen sprachlich Geltung verschaffen zu können, die in unserer Muttersprache irrelevant sind bzw. vernachlässigt werden. Und vielleicht sind Symbolsysteme wie sie der Mathematik und der Logik zugrundeliegen, ebenso wie Literatur und speziell Dichtung am besten als Versuche anzusehen, Vorstellungen oder Ideen, die in einer bestimmten Sprache nicht oder unzureichend oder nur in sehr komplizierter Weise ausdrückbar sind, in einer alternativen Sprache (mit Bezug auf Symbolsysteme wie in Mathematik und Logik) sparsamer und genauer auszudrücken oder (mit Bezug auf Literatur und speziell Dichtung) überhaupt erst ausdrückbar zu machen, jenseits der Zeilen bzw. Worte, nämlich „zwischen den Zeilen“.
Wie dem auch sei, die Studie von Hespos und Spelke hat gezeigt, dass der mentale „Apparat“ bereits von Babys ihnen ermöglicht, bedeutungsvolle Unterscheidungen vorzunehmen, Monate, bevor sie Zwei-Wort-Sätze sprechen können oder überhaupt erste Worte ihrer Muttersprache zu benutzen lernen. Aber wie weit geht diese Fähigkeit zur kategorialen Unterscheidung? Ist sie einer besonders großen Aufmerksamkeit für die Umgebung im Säuglingsalter geschuldet, also eher ein Ergebnis von Beobachtung/Wahrnehmung, die noch nicht durch Sprache gefiltert ist, oder liegt ihr ein prinzipielles Denkvermögen zugrunde, das diese Bezeichnung, „Denkvermögen“, im engeren Sinn des Wortes „Denken“ verdient?
Es scheint, dass dies tatsächlich der Fall ist, denn Cesana-Arlotti et al. (2018) haben in ihrer eigenen Studie mit 12- bis 19-Monate alten Kindern und mit Hilfe von „okulomotorischen Markern“ – d.h. durch Messung von Augenbewegungen – das Folgende festgestellt:
Für die Existenz und alltägliche Relevanz eines nicht- oder vorsprachlichen Denkvermögens auch bei Erwachsenen spricht eine gerade neu erschienene Studie von Martín-Salguero et al. (2023). Ausgangspunkt dieser Studie ist die Tatsache, dass wir alle in unserem Alltag einfache logische Schlüsse aus unseren Wahrnehmungen ziehen, ohne dass damit eine bewusste Anstrengung oder innere Verbalisierung des zugrundeliegenden Syllogismus bzw. Argumentes verbunden ist.
Ein Beispiel, das die Autoren hierfür geben, ist das folgende: Ich sehe während meiner Fahrt zum Arbeitsplatz jemanden in einiger Entfernung, der wie mein Sohn aussieht, aber ihn habe ich gerade vor der Schule abgesetzt, so dass ich meine Fahrt zum Arbeitsplatz fortsetze. Ich habe die Möglichkeit, dass die Person mein Sohn sein könnte, angesichts der Tatsache, dass ich ihn gerade vor der Schule abgesetzt habe, spontan ausgeschlossen (Martín-Salguero et al. 2023: 1), also offenbar einen spontanen – in diesem Fall: disjunktiven – Schluss gezogen. Solche Schlussfolgerungen sind nicht-verbale deduktive Schlüsse, die wir spontan aus unseren Wahrnehmungen ziehen, und wir ziehen sie x-mal in unserem täglichen Leben.
Ein anderes Beispiel, das dies illustrieren mag: Ich bin gerade damit fertiggeworden, den Küchenboden zu putzen, räume den Eimer weg, komme zurück in die Küche und sehe eine Spur von Katzenpfoten-Abdrücken auf dem noch nicht ganz trockenen Boden. Ich rufe: „Molly, schau‘, was Du gemacht hast! Gerade hatte ich alles so schön sauber“. Molly ist meine Katze, und sobald ich die Spur der Pfotenabdrücke sehe, weiß ich, dass in der kurzen Zeit, in der ich den Eimer weggeräumt habe, die Katze von draußen durch die Katzenklappe ins Haus gekommen sein muss.
Ziel der Studie von Martín-Salguero et al. ist es,
“… to study the dynamics of such spontaneous logical processes when participants watch ordinary scenes not accompanied by linguistic description” (Martín-Salguero et al. 2023: 1),
d.h.
„… die Dynamik solcher spontanen logischen Prozesse zu untersuchen, wenn die Teilnehmer gewöhnliche Szenen sehen, die nicht von einer sprachlichen Beschreibung begleitet werden“ (Martín-Salguero et al. 2023: 1).
Diese Dynamik untersuchen sie zum einen durch neurologisches Imaging und zum anderen durch okulomotorische Bewegungen von etwa fünfzig Erwachsenen. Sie bekamen im Rahmen zweier Experimente Szenen gezeigt, in der zwei Objekte mit identischen oberen Teilen, z.B. ein Ball und eine Schlange, und eine Art Becher auf einer Bühne auftauchen. Anschließend wurden die Objekte so abgedeckt, dass nur der obere Teil der beiden Objekte sichtbar blieb, und eines der beiden wurde vom Becher aufgenommen. Die Probanden sollten anhand der verbleibenden Informationen über das andere Objekt herausfinden, welches Objekt im Becher versteckt war. Zu dieser Versuchsanordnung gab es verschiedene Varianten, darunter eine, die gar keine Schlussfolgerung erlaubte, so dass sich eine relativ elaborierte Versuchsanordnung ergab, deren Einzelheiten im Text von Martín-Salguero et al. (2023) auf den Seiten 2 und 3 nachgelesen werden können.
Neurologische Prozesse logischen Schlussfolgerns wurden bislang nur mit Hilfe verbalen Material in sprachlicher oder schriftlicher Form untersucht (und damit: so gut wie ausschließlich bei Erwachsenen oder Kindern, die bereits Lesen und Schreiben konnten). Vor diesem Hintergrund betreten Martín-Salguero et al. mit ihrer Studie also Neuland, wie die Erstautorin, Ana Martín vom Zentrum für Gehirn und Kognition an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona, in der Pressemitteilung vom 5. April 2023 zur Studie betont:
“For the first time, the basic units of thought are being studied at behavioural level and through brain imagery without recourse to verbal tasks”,
d.h.
„Zum ersten Mal werden die Grundeinheiten des Denkens auf der Verhaltensebene und mit Hilfe von Gehirnbildern untersucht, ohne Rückgriff auf verbale Aufgaben“.
Was die Ergebnisse dieser Studie betrifft, so beobachteten die Autoren anhand des Neuro-Imaging verschiedene Aktivierungsmuster in verschiedenen Phasen im Schlussfolgerungsprozess, aus denen erkennbar wird, dass die mentale Repräsentation von verschiedenen Alternativen verschiedenen ist von der mentalen Repräsentation der Schlussfolgerung, durch die die Unsicherheit mit Bezug auf die Lösung beendet wird (Martín-Salguero et al. 2023: 7). Die Beobachtung der okulomotorischen Bewegungen ergab, dass die Pupillen der Probanden weiteten sich dann, wenn eine Schlussfolgerung gezogen werden musste, stärker als wenn eine Szene den Probanden keine Schlussfolgerung abverlangte (Martín-Salguero et al. 2023: 7).
In der Phase, in der die Schlussfolgerung gezogen wird, aber nicht in der vorhergehenden Phase, ist die beobachtete Gehirnaktivierung derjenigen, die beim sprachlichen Denken aktiviert wird, sehr ähnlich,
“… as if both visual and verbal material elicited a common level of representation and underwent similar computations. The current data are compatible with the possibility that the overlap of activity in verbal and nonverbal reasoning occurs, not because reasoning unfolds in natural language …, but rather because logical forms are represented and acted upon via rules of derivation regardless of the vehicle – whether linguistic or not – that triggers a reasoning process … In short, it’s not that reasoning is linguistic; rather, it is language that is much more dependent on logical processes than generally recognized … The evidence shown here contributes to clarifying the neural mechanisms of elementary logical reasoning in the absence of language” (Martín-Salguero et al. 2023: 9),
d.h.
„als ob sowohl visuelles als auch verbales Material eine gemeinsame Repräsentationsebene hervorrufen und einer ähnlichen Verarbeitung unterzogen werden. Die gegenwärtig vorliegenden Daten sind mit der Möglichkeit kompatibel, dass die Überschneidung der Aktivitäten beim verbalen und nonverbalen Denken nicht deshalb auftritt, weil sich das Denken in natürlicher Sprache vollzieht …, sondern weil logische Formen repräsentiert werden und nach Ableitungsregeln gehandelt wird, unabhängig von dem Vehikel – ob sprachlich oder nicht -, das einen Denkprozess auslöst … Kurz gesagt, es ist nicht so, dass das Denken sprachlich sei; vielmehr ist es die Sprache, die viel mehr von logischen Prozessen abhängig ist als allgemein anerkannt wird … Die hier gezeigten Erkenntnisse tragen zur Klärung der neuronalen Mechanismen des elementaren logischen Denkens ohne Sprache bei“ (Martín-Salguero et al. 2023: 9).
Wie diese Studie und die im Text oben angesprochenen Studien mit Säuglingen zeigen, ist die Fähigkeit zum – bis auf Weiteres zumindest einfachen – logischen Denken nicht sprachlich vermittelt bzw. setzt Sprache nicht voraus. (Vielmehr scheint das Gegenteil der Fall zu sein.) Zu meinen, dass nicht gedacht werden könne, was nicht gesagt werden kann, ist dementsprechend falsch.
Literatur
Bloom, Paul, 2004: Children Think Before They Speak. Nature 430 (6998): 410-411.
Carruthers, Peter, 2002: The Cognitive Functions of Language. Behavioral and Brain Sciences 25(6): 657-674.
Cesana-Arlotti, Nicoló, Martín, Ana, Téglás, Ernö, et al., 2018: Precursors of Logical Reasoning in Preverbal Human Infants. Science 359(6381): 1263-1266.
Martín-Salguero, Ana, Reverberi, Carlo, Solari, Aldo, et al., 2023: Seeing Inferences: Brain Dynamics and Oculomotor Signatures of Non-verbal Deduction. Scientific Reports 13: 2342. Doi: 10.1038/s41598-023-29307-3.
Hespos, Susan J., & Spelke, Elizabeth S., 2004: Conceptual Precursors to Language. Nature 430(6998): 453-456.
Whorf, Benjamin Lee, 1956[1936]: The Punctual and Segmentative Verbs in Hopi, S. 51-64 in: Whorf, Benjamin Lee: Language, Thought, and Reality. Edited and with an introduction by John B. Carroll. New York: MIT and John Wiley & Sons.
