Unwerte Werte: Vierjährige wegen falscher politischer Einstellung aus Kita entfernen…

Der Vergleich mit dem Dritten Reich, „Kauf‘ nicht bei Juden“ und andere Formen der Ghettoisierung, er drängt sich auf, wenn Markus Frohnmaier, Außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, über die Landesliste für den Wahlkreis 260: Böblingen gewählt, berichtet, dass es in der Kita seiner vierjährigen Tochter eine Petition mit dem Ziel gibt, das Kind zu entfernen:

„Die Familie mit einer fairen Übergangszeit aus der Kita entfernen“, so der Titel der Petition.
Die Begründung: Die politische Zugehörigkeit des Vaters (AfD) mache die Familie „unvereinbar“ mit den Werten der Kita und der anderen Kinder.

Irrsinn Made in Germany, der sofort die Frage nach sich zieht: Welche Werte sollen das sein, mit denen Frohnmaier nicht vereinbar ist? Toleranz, Akzeptanz, Menschenwürde, all die tragenden Werte einer Demokratie können es nicht sein …

Aber hören Sie selbst:

Eine dieser Geschichten, die man vor einem, vielleicht zwei Jahrzehnten nicht für möglich gehalten hat. Aber nichts ist eine so hervorragende Rutsche in den moralischen Abgrund, wie Gutmenschentum, das Anbiedern am vermeintlichen Zeitgeist in der Absicht, sich als etwas ganz besonders Gutes auszuzeichnen.

Diese Form des euphorischen Arschkriechens trägt ihren Teil dazu bei, dass Gesellschaften in Extremismus versinken.

Indes, was uns an der Erzählung von Frohnmaier am meisten interessiert, das ist nicht die Feigheit derjenigen, die gerne hinter dem Rücken anderer ihre Bösartigkeit ausleben und, wenn sie dann mit den Objekten ihrer Niedertracht konfrontiert sind, den Schwanz einziehen und sich davonstehlen wollen, es ist auch nicht die Ankündigung eines offenkundig jenseits aller Vernunft angesiedelten Elternteils, das seinen Sohn nun täglich darauf hin prüfen, kontrollieren will, ob er von der vierjährigen Tochter Frohnmaiers ideologisch inkubiert wurde, nein, was uns am bemerkenswertesten vorkommt, ist die Geschichte von dem Akademiker, der, durch Bekanntschaft mit Frohnmaier in die ideologisch fatale Situation gekommen ist, dass das, was ihm einprogrammiert wurde, im Widerspruch zu seinen eigenen Erfahrungen steht.

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Die Ideologie sagt ihm, Leute wie Frohnmaier, seien böse, seien Extremisten, Rechte, Leute, die ganz Furchtbares im Schilde führen, je nach individueller Vorstellungswelt, in denen diese Leute leben, von der Wiedereinführung des Dritten Reiches bis zum nächsten Holocaust. Diese absurde Vorstellungswelt dieser von Ideologie Verblödeten, trifft nun auf eine REALE PERSON, einen leibhaftigen Vertreter dessen, was die Ideologie als Böses klassifiziert hat. Und was passiert: Frohnmaier entpuppt sich als umgänglicher, vernünftiger, netter Zeitgenosse und der Ideologie-Träger ist in einem kognitiven Dilemma:

Wem vertraut er, der ideologischen Vorgabe, dem, was ihm über Personen eingeschwätzt wurde, die er weder kennt und die er, ohne sie je kennenlernen zu wollen, in Bausch und Bogen und als Kollektiv (wie damals bei „den Juden“) verurteilt?

Oder vertraut er seiner EIGENEN Erfahrung, die ihm einen Vertreter des angeblich Bösen als umgänglichen, normalen, ja freundlichen Menschen präsentiert.

Ein NORMALER Mensch vertraut seiner Erfahrung, geht von dem aus, was er wahrnimmt, und modifiziert in jedem Fall seine ideologische Vorstellung, die ihn offenkundig in diesem konkreten Fall in die Irre geführt hat.

Ein ideologisch verblödeter Mensch hat Angst, aufgrund seiner eigenen Erfahrung ideologisch abtrünnig und wegen eines ideologischen Fehltritts von seinen bisherigen „Freunden“ angefeindet zu werden.

Schon der Titel sagt: Wessen Gesinnung nicht passt, der ist raus.

Klassischer Fundamentalismus, wie er in Sekten und anderen Kongregationen, die hermetisch gegenüber der Realität und den darin umfänglich vorhandenen Erfahrungen, die der verkündeten Ideologie widersprechen, abgeschirmt werden, die Regel ist. Der kognitiv Dissonante, der sich zwischen Ideologie und eigener Erfahrung zerrieben fühlt, wird von Frohnmaier als „Akademiker“ bezeichnet. Es würde passen, denn Hochschulen haben sich längst zu ideologischen Kaderschmieden in denen Sekten in Klausur sind, entwickelt.

Aber erschreckend ist es dennoch.

Wie viele a-normale Menschen, die der eigenen Wahrnehmung misstrauen, weil sie ideologisch so verblödet wurden, dass ihnen das per Fernseher vermittelte Wort irgend eines Spinners realer erscheint als die eigene Wahrnehmung, mag es in Deutschland und anderswo geben?

Wie viele dieser Monstrositäten, die im Dienste der Ideologie unterwegs sind und ohne Kenntnis realer Personen deren Leben beeinträchtigen wollen, beherbert Deutschland wieder?

Und falls Sie sich nun fragen, wo dieser alte Extremismus in neuer Auflage, dieses Durchleuchten von Kleinkindern auf ideologische Linientreue seinen Ursprung hat. Einer der Ursprünge dieses Herrenmenschen-Virus findet sich in Berlin, bei der Amadeu-Antonio-Stiftung, die schon vor Jahren die Kita-Brunnen vergiftet hat.


 

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3Comments

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  1. 1
    Jean Poisson

    Diese Möchtegern-Gutmenschen befürchten offenbar, bereits die Anwesenheit eines vierjährigen Kindes reiche aus, um das Ideologiegebäude krachend einstürzen zu lassen. Das erinnert irgendwie an des Kaisers neue Kleider – nur dass es diesmal kein Märchen ist, sondern eine Gruselgeschichte.

  2. 3
    Fisial

    Die Gesinnungsdiktatur genannt Deutschland wird immer mehr wie 1933 oder in Orwells 1984 oder wie DDR oder Nordkorea das politmediale Kartell und indoktrinierte Bürger schlagen wild um sich weil sie merken dass der Wind sich dreht – was für armselige gruselige Gestalten

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