Warten auf den großen Knall? Alarmstufe Gelb und nationale Zivilschutzübung wegen erhöhter Aktivität des Supervulkans unter den Phlegräischen Feldern in Süditalien
Es ist seltsam: Bereits seit Jahren versuchen mainstream-Medien überall in den Ländern Europas, deren Bewohner in Angst und Schrecken zu versetzen, vor einer angeblich drohenden Klimakatastrophe, für die es keinerlei auch nur einigermaßen belastbare Indikatoren gibt. Jede dritte Nachkommastelle bei einer Temperaturmessung, die über dem Wert der vorhergehenden Messung liegt, wird als Bote des bevorstehenden Untergangs inszeniert, Figuren des öffentlichen Lebens sehen uns bei lebendigem Leib in der kommenden Hitze rösten und verbrennen usw. Aber über reale Risiken, reale Bedrohungen, die „Mutter“ Natur für die Menschen in Europa bereithält, Risiken, die nachweislich vorhanden sind und ggf. größer werden, wird konsequent geschwiegen (oder sie werden als „business as usual“ heruntergespielt, wenn es kaum mehr anders geht als sie zu thematisieren).
Derzeit dürfte das beste Beispiel hierfür das Schweigen über die Entwicklungen in den Phlegräischen Feldern („Campi Flegrei“) im Süden Italiens sein. Sie liegen etwa 20 Kilometer vom Vesuv entfernt und bezeichnen eine riesige Caldera mit einem Durchmesser von 15 x 12 Kilometern, die vor etwa 39.000 Jahren in der Folge eines gewaltigen Ausbruchs der unter ihr liegenden (heute: etwa 40) Vulkane entstand, der Ausbruch, der weite Landstriche zerstörte und zu einer Senkung der globalen Durchschnittstemperatur führte und durch einen weiteren großen Ausbruch vor 12.000 bis 15.000 geformt wurde.
Der bekannteste dieser Vulkane ist vermutlich La Solfatara di Pozzuoli, ein ruhender Vulkan mit einer Ausdehnung von etwa 2,3 Kilometern in einer elliptischen Form und eine Touristenattraktion für diejenigen, die eine Reise an den Golf von Neapel unternehmen, lassen sich im Krater von Solfatara doch sekundäre vulkanische Phänomene wie z.B. der Ausstoß von Dämpfen, die Quecksilbersulfid und Arsensulfide enthalte, also giftig sind, und die gelblich-rötliche Färbung des Gesteins, die diese Dämpfe verursachen, beobachten und erleben, wenn man z.B. die Hand über eine der Stellen hält, an denen diese Dämpfe an die Oberfläche treten.
Derzeit ist es nicht unbedingt empfehlenswert, dies zu tun oder die Solfatara zu besuchen oder überhaupt eine Reise an den Golf von Neapel zu unternehmen, denn nachdem bereits im Jahr 2024 verstärkte Anzeichen vulkanischer Aktivität in den Phlegräischen Feldern beobachtet wurde, haben sich diese Anzeichen im Jahr 2025 weiterverstärkt, so dass derzeit Alarmstufe Gelb mit Bezug auf das Aktivitätsniveau der Phlegräischen Felder herrscht.
Bereits im Februar 2025 wurden unter den Campi Flegrei die häufigsten Erdbeben in den vierzig Jahre registriert, und zwar in Form sog. seismischer Schwärme, die dadurch gekennzeichnet sind, dass eine Reihe von Erdbeben unmittelbar aufeinanderfolgen, ohne dass dabei das übliche Muster von Beben und schwächeren Nachbeben feststellbar ist. Zusammengenommen übertraf ihre Stärke die Erschütterungen, die im Jahr 1984 zu verzeichnen waren und auf die hin viele Menschen aus der Region evakuiert wurden.
Nach dem Erdbeben-Schwarm vom 15. bis 19. Februar 2025 wurde „… ein Anstieg der Hebungsgeschwindigkeit des Bodens mit einem monatlichen Durchschnittswert von etwa 30±5 mm/Monat bis Ende März [beobachtet]. Seit Anfang April [2025] wird weiterhin eine Hebung des Bodens mit einem monatlichen Durchschnittswert von etwa 15±3 mm/Monat registriert“, so berichtet das Istituto Nazionale die Geofisica e Vulcanologia (INGV), d.h. das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie.
Es berichtet weiter, dass im Laufe des Septembers 423 Erdbeben registriert wurden, von denen zwar 88 Prozent eine Stärke von 1 oder darunter auf der Richterskala hatten, aber zwei eine Stärke von 3 bis 3,9 bzw. 4,0 (plus/minus 0,3) auf der Richterskala erreicht haben, die von Stufe 1 bis 8 reicht. Ein Erdbeben der Stärke 4 bis 5 bedeutet, dass es weiträumig um sein Zentrum herum spürbar ist und Schäden an der Infrastruktur möglich sind. Die Erdbeben-Schwärme sind zudem näher an die Erdoberfläche gerückt und passieren nunmehr nahe an der Erdoberfläche, in einer Tiefe von einem bis drei Kiometer. Das INGV hat am 27. Oktober ein zwar schwaches Erdbeben von 1,4 auf der Richterskala registriert, das jedoch in nur 1 Kilometer Tiefe unter der Erdoberfläche stattfand.
Erdbeben-Schwärme und Hebung des Bodens sind deutliche Anzeichen für vulkanische Aktivität unter den Phlegräischen Feldern, aber nicht die einzigen:
„Die geochemischen Parameter bestätigen den mehrjährigen Trend der Erwärmung und Druckerhöhung des hydrothermalen Systems und zeigen seit Mai 2025 einen deutlichen Anstieg. Der CO2-Ausstoß aus dem Boden im Gebiet der Solfatara ist nach wie vor hoch und wird auf etwa 5500 t/d geschätzt, was mit den Werten vergleichbar ist, die in der Plume aktiver Vulkane mit anhaltender Entgasung zu finden sind“.
1) SEISMOLOGIE: In der Woche vom 20. bis 26. Oktober 2025 wurden im Gebiet der Phlegräischen Felder 178 Erdbeben mit einer Magnitude von Md≥0,0 (Mdmax=2,8± 0,3) lokalisiert.
2) VERFORMUNGEN: Die Daten der letzten 15 Tage zeigen eine Zunahme der Bodenhebung mit einem vorläufigen Durchschnittswert der monatlichen Hebungsgeschwindigkeit von etwa 20±5 mm/Monat. Dieser Wert ist als vorläufig anzusehen, bis weitere Daten vorliegen, die in den kommenden Wochen verfügbar sein werden.
3) GEOCHEMIE: In der Berichtswoche bestätigen die beobachteten geochemischen Parameter den langfristigen Trend der Erwärmung des hydrothermalen Systems und der Zunahme der bereits bekannten Strömungen
…
Auf der Grundlage des oben beschriebenen aktuellen Bildes der vulkanischen Aktivität gibt es keine Anzeichen, die auf bedeutende kurzfristige Entwicklungen hindeuten.“
Und doch hat der leitende Vulkanologe des INGV Giuseppe De Natale – „in persönlicher Eigenschaft und aufgrund [s]einer Erfahrung“ – bereits im Januar 2025 die (damalige) Situation auf den Phlegräischen Feldern als kritischer eingeschätzt als diejenige im Jahr 1984. Er sagte:
„Der Bodenpegel ist seitdem um 1,40 Meter gestiegen, die Stärke der Erdbeben ist höher und die geochemischen Anomalien sind ausgeprägter.“ Man müsse „… sich darauf vorbereiten, die Bevölkerung auch in der Anfangsphase eines Ausbruchs schnell zu evakuieren, da man diesen nicht sicher vorhersagen könne“.
Während die zunehmende Aktivität der Phlegräischen Felder unbestritten ist, ist nicht klar, ob sie tatsächlich auf einen Aufstieg von Magma zurückzuführen ist und (damit) mit einer baldigen Erruption zu rechnen ist:
„In den Phlegräischen Feldern gibt es alle Anzeichen für eine Wiederaufnahme der vulkanischen Aktivität. Was derzeit noch fehlt, ist ein Nachweis für den Aufstieg von Magma, aber es ist klar, dass dies jederzeit geschehen könnte. Kürzlich haben wir in einer bald erscheinenden Arbeit die gesamte Abfolge der Vorläuferereignisse, die dem Ausbruch von 1538 vorausgingen, detailliert rekonstruiert. Die Hebung des Bodens begann um 1430, und es gab dann etwa 100 Jahre lang Hebungen und Erdbeben. In der aktuellen Krise begann die Hebung des Bodens 1950, also vor 75 Jahren. Derzeit können wir nicht wissen, ob diese neue Phase in einem Ausbruch enden wird. Positiv zu vermerken ist, dass heute, 75 Jahre nach Beginn der Hebung, die Gesamthebung etwas mehr als 4 Meter beträgt, während sie 1503, 73 Jahre nach Beginn der Hebung, bereits 10 Meter betrug: mehr als doppelt so viel“.
Aber die Situation ist ernstzunehmen, und dementsprechend sprach sich De Natale für eine schrittweise Evakuation in Form einer Bevölkerungreduktion in der Region aus, beginnend mit den am stärksten gefährdeten Gebieten.
Weil die Notwendigkeit einer akuten Evakuation in naher Zukunft nicht ausgeschlossen werden kann, findet am 5. und 6. November eine nationale Zivilschutzübung unter dem Titel „Campi Flegrei 2025“ statt, die vom Nationalen Zivilschutzamt und der Region Kampanien in Zusammenarbeit mit den Gemeinden der sogenannten roten Zone der Campi Flegrei und den beteiligten Einsatzkräften organisiert wird. Im Rahmen der Übung soll das im nationalen Zivilschutzplan für das Vulkanrisiko Campi Flegrei vorgesehene Evakuierungsverfahren überprüft werden.
Auch, wenn ggf. bei einem Ausbruch des Supervulkans unter den Phlegräischen Feldern die Menschen, die in der Region leben, erfolgreich evakuiert werden könnten – was auch bei noch so guter Planung und Vorbereitung eine herkuleanische Aufgabe sein dürfte –, hätte ein Ausbruch erhebliche Folgen für das Leben der Menschen nicht nur in der Region, sondern weit über sie hinaus. Je nachdem, wie der Wind steht, könnten Frankreich, Deutschland und England unter einer giftigen Atmosphäre leiden. Im Mittelmeerraum könnten Erdbeben verheerende Tsunamis auslösen. Amy Donovan, Professor für Geographie an der Universität Cambridge, beschreibt weitere Folgen:
„Die gesamte Luft um Neapel herum, einschließlich der Amalfiküste, wäre stark vom Ascheregen betroffen, ja sogar ganz Süditalien. Die Asche dringt dann leicht in die Wassersysteme ein, beschädigt Computersysteme, Autos und alles, was von Elektronik abhängt. Alles Instrumente, auf die wir nicht verzichten können“.
Auch für den Luftverkehr hätte die Eruption erhebliche Folgen: Ein Teil des Lufraumes wäre eine zeitlang gesperrt, und die Asche, die bei der Eruption freigesetzt worden wäre, setze sich erst mit der Zeit ab.
Die Folgen für die Landwirtschaft könnten fatal sein, so dass das Nahrungsangebot geringer werden, sogar Hungersnöte verursachen, könnte, insbesondere dann, wenn die Eruption hinreichend gewaltig wäre, so dass sich das Erdklima abkühlen würde; es könnte sich ein sogenannter „vulkanischer Winter“ einstellen.
Dementsprechend sollten die Entwicklungen auf den Phlegräischen Feldern für die Medien überall in Europa von einigem Interesse sein, aber nirgendwo in den mainstram-Medien außerhalb Italiens finden sich entsprechende Berichte. Es sind vor allem einige soziale Medien – X, YouTube, Facebook – und kleine Blogs, in denen über die Entwicklungen auf den Phlegräischen Feldern berichtet, sie diskutiert werden. Einmal mehr zeigt sich, dass uns Informationen, die uns in Europa zutiefst betreffen, weil sie unser Leben nachhaltig (!) verändern können, vorenthalten werden, vielleicht, weil sich Personen im Stande und berechtigt fühlen, der Gefahr entgegenzuwirken, dass die tumbe „Masse“ in Panik gerät – oder die vielleicht doch nicht so tumbe „Masse“ die vermeintliche Relevanz von aus ideologischen oder eigennützigen Motiven gesetzten Themen auf der politischen Agenda als tatsächlich irrelevant erkennen könnte.
In jedem Fall stehen die Hysterie, die im Zusammenhang z.B. mit SARS-CoV-2 inszeniert wurde, oder die Hysterie um den behaupteten menschengemachten Klimawandel, die nach wir vor inszeniert wird und die Lebensqualität von Hundertausenden von Menschen senkt, in keinem Verhältnis zum Schweigen über reale Gefahren mit u.U. lebensverändernden Folgen für Menschen in weiten Teilen der Erde, wenn nicht überall auf dem Globus.
Und festgehalten werden kann, dass die Gefahr, dass sich das Erdklima nennenswert in Richtung eines Kälter-Werdens verändert, mit (wieder) aktiven Supervulkanen unter den Phlegräischen Feldern, im Yellowstone Park in den Vereinigten Staaten, Asien und anderswo, deutlich akuter ist als die Gefahr, dass das Erdklima sich, noch dazu aufgrund menschlicher Aktivitäten, nennenswert erwärmt. Also, ziehen Sie sich warm an – früher oder später wird es ungemütlich kalt werden!
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Naja, mit dem Beschwören der Klimakatastrophe lässt sich eben jede Menge Geld verdienen, ein Vulkanausbruch kostet nur. Warum sollte man davor warnen, wenn es keinen pekuniären Nutzen hat?
Am Ende kommen wieder ganz besondere Spezialisten um die Ecke, und schieben den Vulkanausbruch auch auf den Klimawandel. Das wurde bereits im Jahr 2023 von „forschenden Forscher*Innen“ behauptet. Der Zusammenhang lautet wie folgt:
Druckveränderungen in der Erde: Wie der Klimawandel Vulkanaktivität erhöht. Dass es diese gibt, ist unbestritten. „Wir wissen, dass durch die globale Erderwärmung die Gletscher schmelzen. Und das führt zu Druckveränderungen in der Erde. Die können tatsächlich zu einer erhöhten Frequenz von Vulkanausbrüchen führen“, erklärt Schmidt. Die schweren Gletscher drücken Erdkruste und den äußeren Erdmantel nach unten. Tauen die Eispanzer ab, entsteht ein Gegendruck, der Spannungen erzeugt. Die entladen sich in Form verstärkter Vulkanaktivität.
Gilt bestimmt auch für das gletscherfreie Süditalien, dann sind es eben Fernwirkungen. Fazit: Es gibt eben keinen pseudowissenschaftlichen Unsinn, der nicht noch durch noch größeren pseudowissenschaftlichen Unsinn getoppt werden kann.
Ja, nichts charakterisiert so sehr die besondere Widerwärtigkeit unserer Zeit wie diese perverse Kombination aus der Erfindung und dem Aufblasen von Gefahren, sofern sie ideologisch oder finanziell verwertbar sind und dem Verschweigen oder Kleinreden echter Gefahren, sofern sie sich nicht ausschlachten lassen für politische, ideologische oder Erwerbszwecke.
Also ca 5500 Tonnen CO2 pro Tag dürften dort ausströmen, allein nur im Gebiet der Solfatera. Das sind 2 Mio Tonnen CO2 aus dem Loch pro Jahr und keiner tut was. Aber ok, man kann kein Geld damit verdienen, also ist es ok
und der Durchschnittsdödel kriegt nichts mit, weil er nur die MS Presse mitkriegt und die darf ja nicht das Geschäft versauen.
Bei einer dermaßen dämlichen Population wie in der West-EU ist wirklich Hopfen und Malz verloren und der Untergang ist auch ohne die dortigen Vulkane vorprogromiert.
Der „Supervolkanausbruch“ bei den Phlegräischen Feldern um 39.500 v.d.Zt. war wesentliche Ursache des Aussterbens der Neandertaler!
Naja, mit dem Beschwören der Klimakatastrophe lässt sich eben jede Menge Geld verdienen, ein Vulkanausbruch kostet nur. Warum sollte man davor warnen, wenn es keinen pekuniären Nutzen hat?
Am Ende kommen wieder ganz besondere Spezialisten um die Ecke, und schieben den Vulkanausbruch auch auf den Klimawandel. Das wurde bereits im Jahr 2023 von „forschenden Forscher*Innen“ behauptet. Der Zusammenhang lautet wie folgt:
Druckveränderungen in der Erde: Wie der Klimawandel Vulkanaktivität erhöht. Dass es diese gibt, ist unbestritten. „Wir wissen, dass durch die globale Erderwärmung die Gletscher schmelzen. Und das führt zu Druckveränderungen in der Erde. Die können tatsächlich zu einer erhöhten Frequenz von Vulkanausbrüchen führen“, erklärt Schmidt. Die schweren Gletscher drücken Erdkruste und den äußeren Erdmantel nach unten. Tauen die Eispanzer ab, entsteht ein Gegendruck, der Spannungen erzeugt. Die entladen sich in Form verstärkter Vulkanaktivität.
Gilt bestimmt auch für das gletscherfreie Süditalien, dann sind es eben Fernwirkungen. Fazit: Es gibt eben keinen pseudowissenschaftlichen Unsinn, der nicht noch durch noch größeren pseudowissenschaftlichen Unsinn getoppt werden kann.
Ja, nichts charakterisiert so sehr die besondere Widerwärtigkeit unserer Zeit wie diese perverse Kombination aus der Erfindung und dem Aufblasen von Gefahren, sofern sie ideologisch oder finanziell verwertbar sind und dem Verschweigen oder Kleinreden echter Gefahren, sofern sie sich nicht ausschlachten lassen für politische, ideologische oder Erwerbszwecke.
Also ca 5500 Tonnen CO2 pro Tag dürften dort ausströmen, allein nur im Gebiet der Solfatera. Das sind 2 Mio Tonnen CO2 aus dem Loch pro Jahr und keiner tut was. Aber ok, man kann kein Geld damit verdienen, also ist es ok
und der Durchschnittsdödel kriegt nichts mit, weil er nur die MS Presse mitkriegt und die darf ja nicht das Geschäft versauen.
Bei einer dermaßen dämlichen Population wie in der West-EU ist wirklich Hopfen und Malz verloren und der Untergang ist auch ohne die dortigen Vulkane vorprogromiert.