Ein Rollenmodell für Unehrlichkeit und unlauteres Verhalten
Einen Ideendieb als Landeschef.
Ein Regierungshäuflein, das sich als Brandmauer inszeniert, um die Mehrheit fern der “MAAACHT” zu halten
Ein zerstrittener Haufen von ehemalig an Wagenknecht Gebundenen, deren moralische Integrität eher mit einem Ideendieb als mit dem, was man gemeinhin Moral und Anstand, ergänzt um Ehrlichkeit nennt, kompatibel ist.
Chaos, wohin das Auge blickt und mitten im Chaos, da thront er: Mario Voigt, der Ideendieb. Von hier überwacht er den Niedergang des BSW, dessen Abgeordnete in relativer Mehrheit ihrer Parteiführung, die nicht mit einem Ideendieb in einem Boot sitzen wollte, trotzt – vermutlich, um die selbst-askribierte Wichtigkeit, die sich so plötzlich und als Ergebnis des Umstands, dass Thüringens Ideendieb nach Unterstützung suchen musste, eingestellt hat, nicht aufgeben zu müssen. Letztlich ist diesen Leuten das Ebenbild im Spiegel eben wichtiger als “die Menschen”.
Zeit für uns daran zu erinnern, dass Thüringen zu all dem Aufgezählten ein Land ist, in dem Resozialisierung ernst genommen wird, in dem die höchste Position, die das dortige politische System zu vergeben hat, von einem besetzt wird, von dem noch zu zeigen ist, ob er tatsächlich resozialisierbar, auf den Pfad von Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Anstand zurückzubringen ist.
Mario Voigt hat den Titel eines Dr. phil. an der TU-Chemnitz mit einer Arbeit erschlichen, die den Titel trägt “Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf: George W. Bush gegen John F. Kerry”.
Das ist eine dieser Arbeiten, die man ohne Gewinn und mit zunehmender Müdigkeit liest, weil darin NICHT NEUES zu finden ist. Ein Wiederkaufen dessen, was im Rahmen des Wahlkampfes geschehen ist, ergänzt durch ein paar eingestreute O-Töne aus Presse oder geführten “Interviews” [Wenn Sie sich ein eigenes Bild über den Gähn-Faktor, der mit dieser Arbeit verbunden ist, machen wollen, dann sollte ein Blick in das Inhaltsverzeichnis dazu ausreichen].
Der wissenschaftliche Wert des Voigtschen Beitrags ist verschwindend gering, so gering, dass auch Mario Voigt nicht eingefallen ist, was er einmal als neues Wissen, das ein Leser nach dem Lesen seiner “Dissertation” inkorporiert hat, ausgeben könnte. Ergo hat er bei anderen abgeschrieben:
Alle Belege dafür, dass Mario Voigt wesentliche Teile seiner Dissertation bei anderen zusammengestohlen hat, wurden von Dr. Stefan Weber zusammengetragen und sind für jeden in seinem Blog “für wissenschaftliche Redlichkeit” plagiatsgutachten.com abrufbar.
Das, was Voigt hier bei Bergmann abgeschrieben hat, ist schon inhaltlich eine Katastrophe mit allen Anzeichen fortgeschrittenen Schwätzertums, denn, ein Beitrag, der keinerlei Beitrag zur Theoriebildung leistet, ist im Wesentlichen ein Beitrag ohne Wert, denn lediglich das, was verallgemeinerbar ist, was generalisiert und als neues Wissen in den Korpus des Gesamtwissens eingetragen werden kann, ist nützlich. Alles andere ist Gewäsch, keine Wissenschaft, Travestie auf dieselbe.
“Als einer der wenigen Forscher kann er auf Gespräche mit dem Inner Circle der Bush-Kampagne zurückgreifen, u.a. mit dem Chefstrategen Karl Rove. Dadurch leistet die Studie eine Pionierarbeit, die Komplexität und Wirkungsweise von Wahlkampfführung und politischer Kommunikation in den USA offenzulegen.”
Schon die Beschreibung bei Amazon erinnert eher an eine journalistische, denn eine wissenschaftliche Arbeit, und das Wenige, was Voigt aus den “Interviews” in seiner Arbeit herausgeholt hat, scheint die Frage, ob diese Interviews je geführt, und wenn sie je geführt wurden, ob ihnen irgend eine Form von sozialwissenschaftlicher Methode zugrunde liegt, normalerweise dringlich erscheinen zu lassen.
Indes wird diese Frage erst dann dringlich, wenn es darum geht, eine generische Eigenleistung zu bewerten. Und Voigt scheint wenig bis keine “Eigenleistung” erbracht zu haben, wie die Tatsache, dass Weber mindestens 140 plagiierte Stellen in der Arbeit von Voigt identifiziert hat, zeigt.
Dabei ist das Vorgehen, das Voigt gewählt zu haben scheint, um sich fremder Leute Gedanken anzueignen und als die eigenen auszugeben, eines, das in dem, was institutionelle Wissenschaft ist, weit verbreitet ist: Man will sich mit der Lektüre von Originalquellen schmücken, hat diese aber weder gelesen noch vorliegen, verlässt sich daher auf das, was andere, die ebenfalls behauptet haben, Originalquellen gelesen zu haben, über das, was sie dort gelesen haben wollen, schreiben. Dieses Vorgehen ist, wie gesagt, weit verbreitet, nicht nur in den Sozialwissenschaften, sofern man hier noch von Wissenschaften reden kann.
Indes, was Voigt getan hat, geht einen Täuschungsgrad weiter. Er gibt nicht nur vor, Originalquellen gelesen zu haben, die er nicht gelesen hat, er verschweigt auch diejenigen, bei denen er sein angebliches Wissen über die Originalquellen abgeschrieben hat, übernimmt deren kompletten Apparat, alle zitierte Literatur, ihre, sofern vorhanden, Eigenleistung, ihre Gedanken und gibt sie als die seinen aus. Und weil Voigt offenkundig der Ansicht ist, er sei ein besonders gewiefter Dieb, klaut er bei Autoren, die in englischer Sprache publizieren und übersetzt, was sie geschrieben haben, um es als eigene Leistung auszugeben:
Links findet sich die “Arbeit” von Mario Voigt, rechts das jeweilige Original. Der blaue Text wurde von Weber als Erläuterung oder Quellenangabe ergänzt. Die farblich hervorgehobenen Stellen zeigen die Stellen an, die abgeschrieben wurden. Offenkundig besteht die Eigenleistung von Voigt, neben dem Diebstahl der Ideen anderer, darin, die englischen Originaltexte zu übersetzen und dabei zu kürzen.
Auch dieses schäbige Verhalten, das in der Wissenschaft keinen Platz hat und zum Entzug eines erschlichenen Titels geführt hat, ist weit verbreitet, besonders unter Polit-Gangstern scheint es weit verbreitet zu sein, weil diese armen Wichte wohl die einzigen sind, die noch glauben, ein Titel stelle etwas vor, mache aus einem intellektuellen Wurm einen Aristoteles.
Plagiieren ist für Mario Voigt auch offenkundig nichts, was er zur einmaligen Anwendung gebracht hat, denn Stefan Weber hat “weitere 60 Plagiatsfragmente in fünf Publikationen … [gefunden], die zwischen 2004 und 2018 erschienen sind”. Voigt ist ein notorischer Plagiierer, ein notorischer Dieb des geistigen Eigentums anderer Leute.
Der Mann ist Ministerpräsident in Thüringen.
Ein Rollenmodell der Unehrlichkeit und Unlauterkeit.
Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:
Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!
DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:
Es gibt zu viele von diesem politischen Typus in der Bundesregierung, in den Landesregierungen und in der EU – aber weil es so viele Lügner und Betrüger gibt, gibt es kein Aufschrei weil sie sich alle gegenseitig schützen – Mit Hilfe der Leitmedien – ein linksgrünrot gefärbtes polit-mediales Kartell eben – verabscheuungswürdige Gestalten
Wir sehen, dass du dich in folgendem Land befindest: Vereinigtes Königreich. Wir haben unsere Preise entsprechend auf Pfund Sterling aktualisiert, um dir ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Stattdessen Euro verwenden.Ausblenden
Es gibt zu viele von diesem politischen Typus in der Bundesregierung, in den Landesregierungen und in der EU – aber weil es so viele Lügner und Betrüger gibt, gibt es kein Aufschrei weil sie sich alle gegenseitig schützen – Mit Hilfe der Leitmedien – ein linksgrünrot gefärbtes polit-mediales Kartell eben – verabscheuungswürdige Gestalten
keine Ahnung woher diese Assoziation kommt… 😉
„call it a draw“
nachdem das „BSW“ dort nun implodiert, wollen die schizoiden Hohlbratzen, inkl Plagiatoris maximus „ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen“!!!…
ALLES NUR NOCH DERMASSEN DEBIL.