Am 19. November 2025 war „Men’s Day“ – nein: International Men’s Day, unter dem Motto „Celebrating Men and Boys“, für manche „Männer“ ist ein solcher Tag wichtig, um sich wenigstens an einem Tag im Jahr ihrer „Männlichkeit“ sicher sein oder sie sich einbilden zu können. Im Vereinigten Königreich wird der „International Men’s Day“ von der „Men and Boys Coalition“ getragen, einer Gruppe, die vergleichbar dem Bundesforum Männer eine Agenda der „Inklusion“ verfolgt, was in gewissem Widerspruch zur Behauptung steht, man wolle sich um die Bedürfnisse von Männern und Jungen kümmern, etwa darum, dass die Selbstmordrate unter Männern viel höher ist als unter Frauen oder darum, dass Jungen seit mehreren Jahrzehnten bei Bildungsabschlüssen deutlich hinter Frauen zurückbleiben oder darum, dass in der sozialen Hierarchie von Regierungen Männer, weiße Männer ganz unten rangieren, als diejenigen, die keiner besonderen Förderung bedürfen, für die keine Fördermittel bereitstehen, die nicht von Legionen von Schmarotzperten benutzt werden, um an staatliche Fördergelder heranzukommen, wie dies für Lobbyistenvereine von Frauen, LSBTIQusw und Flüchtlingsorganisationen der Fall ist.
Verstehen Sie mich nicht falsch.
Das ist keine Werbung dafür, Männerförderung im selben Umfang zu betreiben wie die Förderung von Frauen, LSBTIQusw und all den anderen Systemnutznießern, das ist ein Argument dafür, die staatliche Förderung gesellschaftlicher Gruppen vollständig zu beenden, abzuschaffen, Regierungen die Mittel zu entziehen, die sie so freigiebig in absurden Projekten ohne gesellschaftlichen Mehrwert versenken.
Zurück zur Men and Boy Coalition, einem Verein, der ähnlich wie das Bundesforum Männer vorgibt, die Interessen von Männern vertreten zu wollen, tatsächlich aber einen Versuch darstellt, Jungen und Männer auf das, was angeblich progressive soziale Rollen sein sollen, festzulegen: Sie kennen das. Es kam früher als „auch Männer sollen weinen“, heute kommt es als Normalisierung von Homosexualität und Infragestellung all dessen, was man noch vor Jahren als das bezeichnet hätte, was Männlichkeit eigentlich auszeichnet.
Männlichkeit, Maskulinität, zwei Begriffe, die Feministen nach wie vor auf die Palme bringen, aber leider nicht in die Wüste schicken, über die man viel schreiben könnte, vielleicht auch schreiben müsste, in einer Zeit, in der ein Individuum noch bevor es den Mund aufgemacht hat, einer Gruppe zugeordnet und mit Attributen versehen ist, die die Gruppierer als homogene Eigenschaft allen Mitgliedern dieser Gruppe zuschreiben.
Eigentlich müsste man viel über die Dummheit derjenigen schreiben, die denken, man könne unterschiedliche Menschen über EIN EINZIGES MERKMAL in Gruppen zusammenpferchen und sich dann darüber auslassen, wie diese Zusammengepferchten sind, ein Thema, zu dem wir heute zurückkommen werden. Diesen Post wollen wir indes kurz halten, denn der Anlass zu diesem Post zu „Männlichkeit“, ist ein Video, das Herr Starmer wohl sehr zum Leidwesen seines 17jährigen Sohnes zum 19. November 2025 veröffentlicht hat.
Es ist peinliches Video.
Es zeigt einen Typ, der keine Skrupel hat, seinen eigenen Sohn zu instrumentalisieren.
Es zeigt einen Typ, der zu keinerlei emotionaler Verbindung zu „seinem Sohn“ in der Lage zu sein scheint, vielmehr einen vorgefertigten Text abspult, wie ihn AI abspulen würde, obschon man bei heutiger AI davon ausgehen muss, dass sie in der Lage wäre, Teile der fehlenden emotionalen Bindung von Herr Starmer an „seinen Sohn“ zu artikulieren…
Es zeigt einen Typ, der wie ein Roboter programmiert, einen Text abspult und dabei seinen eigenen Sohn zu ideologischen Zwecken missbraucht: Der ein oder andere mag sich an dem Punkt, an dem Herr Starmer davon berichtet, dass es so schwierig gewesen sei, mit seinem Sohn „Adolescence“ anzusehen, was es damit auf sich hat.
Adolescence ist ein Film in vier Teilen auf Netflix, in dem es um einen (natürlich weißen und natürlich) Jungen geht, der einen Klassenkameraden umbringt. Die Filmemacher gefallen sich darin, einfache und weitgehend primitive Antworten zu geben, um die Ursachen für den Mord am Klassenkameraden als Ergebnis einer „toxischen Männlichkeit“ darzustellen, die der Täter in Online-Portalen, in sozialen Netzwerken und in der Konfrontation mit Personen, die ihre Männlichkeit ausleben, entwickelt haben soll. Woke Garbage, wie es manche Kommentatoren auf den Punkt gebracht haben.
Dass Herr Starmer selbst einfach und übersimplifizierte Antworten als schwieirig ansieht, ist insofern bemerkenswert und erklärt einiges, was derzeit aus Number 10 heraus als Politik verkauft wird, aber nichts anderes ist als die Unfähigkeit, einfache Zeichen der Zeit zu lesen.
Besonders hat uns die Stelle in diesem pathetischen Machwert überzeugt, an der Herr Starmer sagt er „had a voice in the back of my head“. Die Psychopathologie, die er heute zur Schau trägt, hat offenkundig eine lange Geschichte und führt nicht nur dazu, dass er seinen eigenen Sohn, wenn es denn sein eigener Sohn ist, instrumentalisiert und ideologisch missbraucht, es führt zu peinlichen Machwerken wie diesem:
Infantile Menschen wie Herr Starmer, der mit diesem „Letter to my Son“ vermutlich „If -“ von Rudyard Kipling mimicken will, auch bekannt als „To My Son“, bleiben Lichtjahre hinter Leuten wie DH Lawrence zurück, die sich mit der einem Erwachsenen angemessenen Reife mit Themen auseinandersetzen, die PERSÖNLICHE Themen sind – noch ein Grund dafür, dass man ohne entsprechenden Test sagen kann, dass Herr Starmer auf den Skalen der Dunklen Tetrade alle Kästchen markiert, er jemand ist, der ohne Rücksicht auf andere und in der Überzeugung, er sei die einzige relevante Person, über andere verfügt, sie missbraucht, instrumentalisiert, um damit seinen eigenen Triebe zu befriedigen.
Da ist DH Lawrence ein ganz anderes Kaliber.
Sein Gedicht „Mein Sohn“ (1929) ist eine Auseinandersetzung eines erwachsenen Mannes mit den Folgen seiner Entscheidungen und der Tatsache, dass er, im Gegensatz zu Herr Starmer durchaus die Vor- und die Nachteile dieser Entscheidung anzugeben weiß.
Etwa wenn er an seinen Sohn schreibt: „Du zwingst mich dazu, ein Vater zu sein, auch dann, wenn ich ein Mann sein will.“ Was uns zurückbringt zur Frage, was Männlichkeit eigentlich ist…
DH Lawrence: My Son (1929)
I do not always want you, my son,
I do not always want you near me.
There are times when I want to be alone,
utterly alone with myself and the wind
and the cloud and the rain and the earth itself.
Yet when you are away from me
I am aware of a lack,
a hollow place in the middle of me
where you should be.
I do not always love you, my son,
there are times when I hate the thought of you,
when I hate your very existence
because you bind me, you limit me,
you force me to be a father
when I want only to be a man.
Yet when you are in pain
my heart is torn in two
and I would give my life to save you one single hurt.
I am a contradiction, my son,
and you are part of that contradiction.
I love you and I do not love you,
I want you and I do not want you,
and between the two I am stretched on the rack.
Forgive me, my son,
for being only a man
and not the perfect father you deserve.
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