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Swedish Muslim Votes: Linke Parteien im unheiligen Pakt [Sympathy for the Devil]

Schweden hat gewählt, Demokratie hat einmal mehr verloren

Wir kennen es nicht nur aus Schweden.
Im Vereinigten Königreich ist die Situation dieselbe:
Muslime geben ihre Stimmen im Block an linke Parteien, im UK sind das Labour und die Niederlassung von Hamas “the Green Party” und erhalten im Gegenzug politischen Favoritismus, bevorzugte Behandlung, Blasphemie-Gesetze, Zugang zu öffentlicher Förderung und vieles mehr.

Für Schweden hat Sameh Egyptson beschrieben, wie Vertreter muslimer Vereinigungen und insbesondere der “Muslim Brotherhood” anderswo als Terrororganisation eingestuft, hinter den Kulissen einen Pakt mit linken Parteien geschmiedet haben: Stimmen gegen politischen Favoritismus, Stimmen gegen Bezahlung, anti-demokratischer Tauschhandel.

Muslime addieren sich in Schweden auf rund ein Viertel der Bevölkerung, ein Block, von dem, wenn man ihn auch nur annähernd unter einen Wahlhut bekommt, ein erheblicher Einfluss auf das Wahlergebnis ausgeht.

Wie es der Zufall so will und das alles hat natürlich nichts mit der Unterwanderung linker Parteien und dem gerade beschriebenen korrupten Kuhhandel zwischen Islamisten und linken Parteien zu tun, geben rund 80%-85% muslimischer Wähler eine Partei der Linken in Schweden als ihre bevorzugte Wahl an. Im Vereinigten Königreich ist es nicht anders.

Und so haben wir, während man sich bei der ARD-tagesschau noch über die Stimmenverluste der Sverigedemokraterna wundert, eine Erklärung dafür, dass vor allem Ultralinke Parteien einen Zuwachs erfahren haben.

Das derzeitige Ergebnis, von rechts nach links im Spektrum (vorläufige Stimmenanteile, 95% ausgezählte Wahlbezirke in Klammer Veränderung zur letzten Wahl):

Für die folgende Abbildung haben wir die 10 Wahlkreise, in denen linke Parteien (V + MP +S) am besten abgeschnitten haben und 10 Wahlkreise, in denen dieselben linken Parteien am schlechtesten abgeschnitten haben, ausgewählt und den Anteil muslimischer Wähler für den jeweiligen Wahlkreis bestimmt. Das Ergebnis lässt an Eindeutigkeit wenig zu wünschen übrig:

Je höher der Anteil muslimischer Wähler, desto besser (im Extrem angesichts der erreichten Anteile) schneiden linke Parteien bei der Reichstagswahl vom gestrigen Tag ab. Typische Beispiele aus Wahlbezirken, die keinen Interpretationsspielraum offen lassen und mehr als deutlich zeigen, dass Blockwahlen eine Realität darstellen, dass Demokratie auf diese Weise mehr oder minder lächerlich, in jedem Fall unterlaufen wird, finden sich z.B. in den folgenden Wahlkreisen aus Malmö, Stockholm (Järva) und Göteborg:

Quelle für die, die es nicht glauben.

Absprachen, die offenkundig eine Triebkraft hinter Wahl”entscheidungen” sind und die zeigen, dass wer auch immer das “Muslime Vote” organisiert, seinen Einfluss gleichgerichtet und weitgehend ohne individuelle Abweichung geltend machen kann, stellen einen Widerspruch zu demokratischem Prozedere dar, den kann man kaum mehr steigern kann. Es ist eine Travestie auf Wahlen, eine Veralberung demokratischer Herrschaftssysteme zum Zwecke der Bevorzugung bestimmter Bevölkerungsgruppen durch politischen Favoritismus.

Schweden, wie viele westliche Gesellschaften, sieht steigende Kriminalität, die in vielen Teilen auf islamistische Einwanderer zurückgeht, ein Grund, wie Leute der autochthonen Bevölkerung unter den “nun-sind-sie-halt-mal-da”-Ankömmlingen leiden. Und während konservative Wähler strengere Grenzkontrollen verlangen, rekrutieren linke Parteien unter denen, die “zuwandern” Wähler, um derartige Forderungen gar nicht erst Politik werden zu lassen.

Demokratie pervertiert.

Nun sind Linke, je extremer, desto mehr, immer anfällig für eine Koalition mit anderen Extremisten gewesen und waren z.B. maßgeblich an der Zerstörung des Iran beteiligt.

Eine kleine, wenngleich ausführliche Erinnerung und vielleicht ein Blick in die Zukunft:

Im Iran der 1970er Jahre gab es zwei Dinge im Überfluss: Öl und Geld. Der Ölboom der 1960er und 1970er Jahre hat sehr viel Geld in den Iran gebracht, Geld, das nach Ansicht marxistischer und revolutionärer, also linker Leute ungleich verteilt wurde, in den falschen Kanälen (also nicht ihren) landete.

Zudem gab es einen Prediger namens Ruhollah Khomenei, Zusatz: Ayatollah, der ab 1964 aus dem Exil in zunächst der Türkei, dann Frankreich, Predigten per Kassette in den Iran geschickt und vor Ort den Widerstand gegen die Verwestlichung des Landes angeheizt hat. Khomenei wurde zur integralen Figur des Widerstands, dem es gelang, linke Widerstandsgruppen mit radikalen Muslimen unter einen Hut zu bringen. Keine gesunde Allianz für viele linke Gruppen, wie sich herausstellen sollte.

1978 brach der Konflikt im Land, der seit Jahren schwelte, offen aus. Ein beleidigender Artikel über Khomenei in einem Regierungsblatt wird dafür verantwortlich gemacht, dass die Stimmung gekippt und die Proteste gegen den Shah, Reza Pahlevi, zur Massenveranstaltung wurden.

Offenkundiger Unfug, denn ein Artikel macht keine Massenproteste, Worte sind nur bedingt geeignet, um zu mobilisieren. Um beides zu erreichen, muss eine Organisation vorhanden sein, die koordiniert. Und offenkundig war diese Organisation im Iran vorhanden, wurde bestückt aus einer Vielzahl oppositioneller, vornehmlich linker Gruppen, wie MEK (Mojahedin eKhalq, Volkspartei Irans), dem Sowjet-Ableger der Tudeh-Partei, diversen Fedayeen Gruppen, die meisten dieser Gruppen waren marxistisch ausgerichtet, etliche basierten auf einem Amalgam aus linker und islamistischer Ideologie, Letzteres das Scharnier, das die Zusammenarbeit mit radikalen Muslimen ermöglicht zu haben scheint.

Von Februar bis August 1978 kam es zu Protesten in unterschiedlichen Städten des Iran, Protesten, die die Ablösung des Shah zum Gegenstand hatten. Es folgte Kriegsrecht im September, um der Lage Herr zu werden. Ein Schritt, der landesweite Streiks, an denen zeitweise bis zu 9 Millionen Iraner teilnahmen, zur Folge hatte, Streiks, die den Iran bis in den Dezember 1978 lahmgelegt haben.

Als Konsequenz einer sich stetig zuspitzenden Situation hat Mohammad Reza Pahlevi am 16. Januar 1979 den Iran ver- und sich zunächst in Ägypten niedergelassen.

Am 1. Februar 1979 kehrte Ayatollah Khomenei nach 25 Jahren im Exil in den Iran zurück, wurde dort von Millionen begrüßt und wie ein Befreier gefeiert. Was folgte, muss man als Ironie der Geschichte auffassen. Kurz nachdem der letzte Widerstand regimetreuer Einheiten mit Hilfe linker Gruppen gebrochen war, wandte sich Khomenei mit der vollen Kraft der neu gegründeten Hezbollahi (Partei Gottes, eine Ansammlung von Mördern) gegen seine ehemaligen Verbündeten. Alle, die nicht auf radikal islamistischer Linie waren, wurden zunächst ausgeschieden: Zeitungen wurden geschlossen, Parteien verboten, eine Kulturrevolution mit dem Ziel, westlichen Einfluss zu eliminieren, gestartet.

Damit nicht zufrieden hat Khomenei beginnend mit dem Jahr 1981 und unter Ausnutzung des Krieges, den der Irak mit dem Iran nach 1980 angefangen hatte, damit begonnen, seine politischen Gegener und linken Weggefährten einen nach dem anderen zu eliminieren, physisch zu eliminieren.

Tausende Anhänger von MEK wurden ermordet, die Parteiführer von Tudeh verhaftet und zu Schaugeständnissen im Fernsehen gezwungen, ehe sie hingerichtet wurden. Alle linken Gruppen, die Khomenei verholfen hatten, an die Mach zu gelangen, wurden nacheinander aufgelöst, ihre Mitglieder exekutiert oder im Rahmen von Massakern, wie sie 1981 bis 1988 (Gefängnis Massaker) die Regel waren, eliminiert:

Refah School Execution, Februar 1979; By ettela’at – ettela’at, Public Domain, Link

By w:Jahangir Razmi – Etelaat Newspaper, Public Domain, Link

Khomenei selbst hat sich zum Führer der Islamischen Republik Iran ausgerufen, eine Verfassung bestätigen lassen, die ihn mit den Befugnissen eines Alleinherrschers ausgezeichnet hat und damit begonnen, seine Macht im Iran durch die Schaffung einer Vielzahl militärischer bzw. para-militärischer Organisationen, darunter die berüchtigten Revolutionsgarden zu zementieren. Zudem hat er damit begonnen, den Konflikt zwischen modernen westlichen Werten und eher archaisch wirkenden islamistischen Gesetzen mit Hilfe von Hezbollahi zu exportieren. Die 1980 im Libanon gegründete Hezabollah hat die Iranischen Hezbollahi zum Vorbild und ist mit dem Geld der iranischen Regierung finanziert worden, explizit finanziert worden, um einen Terrorkrieg gegen Isreal zu beginnen.

Von links nach rechts: Mehdi Bazargan, Ruhollah Khomeini, Rafsanjani Bahramani; By Unknown author – http://www.fararu.com/vgli.5aykt1azub2l.cv9tctktp.x.html, Public Domain, Link

In all der Zeit, selbst als angebliche Studenten die US-Botschaft in Teheran besetzt haben und darin 62 Menschen für 444 Tage gefangen gehalten haben, hat sich der Westen sehr schwer getan, die religiösen Eiferer in Teheran zu verurteilen. Selbst die Massaker an Oppositionellen wurden meist nur zurückhaltend kommentiert. Als Grund wurde damals die Situation der Geiseln in der Botschaft der USA und der Krieg zwischen dem Iran und dem Irak, dessen Beendigung vordringliches Ziel sei, genannt. Eine Politik des Appeasements gegenüber religiösen Machthabern, die in der Nachfolge der “Revolution” gezeigt haben, wie skrupellos und rücksichtlos sie über die Leben anderer bestimmen bzw. hinweggehen. Es ist, als wollte man Krokodile als jemanden kolportieren, der gesittet am Tisch essen kann – Sympathy for the Devil…

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