Die nächste Lebensstil-Erkrankung aus dem Hause der “Degeneration”
The gift that keeps on giving…?
Regenfäule, Dermatophilose war bis 1910 unter diesem Namen nicht bekannt.
Die ersten Fälle, die unter der Bezeichnung “Dermatophilose” zusammengefasst und auf das Bakterium Dermatophilus congolensis zurückgeführt wurden, stammen aus Belgisch-Kongo und wurden 1910 von dem Tierarzt René van Sacaghem berichtet. Die Bezeichnung bürgerte sich ein.
Die Erkrankung war unter Tieren verbreitet, in sehr seltenen, sporadischen Fällen haben sich Menschen bei Tieren infiziert. Die erste Infektion von Menschen wird 1961 aus den USA berichtet. 4 Männer haben sich an einem Weißhirsch infiziert – offenkundig eine Art späte Rache des Wildtieres, das die Jäger erlegt hatten. Danach ist es bei sporadischen Fällen unter Melkern, Landwirten, Tierärzten usw. geblieben.
Bis 2025.
Seither ist die Ansteckungswelt von Dermatophilus congolensis eine andere.
Dermatophilus congolensis ist ein Bakterium, das sich verhält, wie ein Pilz. Es bildet Zoosporen, die den eigentlichen Herd der Ansteckung darstellen und eine erstaunliche Langlebigkeit von mehreren Monaten, die sie auf Haut oder kontaminierten Gegenständen überleben können, aufweisen. Sie sind dann mehr oder minder in Wartestellung, dösen vor sich hin, bis Wärme und Feuchtigkeit sie aktivieren und nach einem neuen Wirt Ausschau halten lassen.
Der neue Wirt bemerkt seinen neuen Untermieter durch Ausschlag. Tiere, vor allem Huftiere, Schafe, Pferde, Rinder, Esel, entwickeln nasse, entzündete Haut, einen geblich-krustigen Schorf, Haare kleben pinselartig zusammen aufgrund der nässenden Stellen darunter. Bei Menschen bilden sich Pocken, pickelartige Pusteln, kleine entzündete Knötchen, die zumeist mit Eiter gefüllt sind, am besten mit einer heftigen, stark juckenden Dermatitis vergleichbar, zuweilen von einer Entzündung der Haarwurzeln (Follikulitis) an Bart, Leiste oder Genitalien begleitet.
Alles ziemlich unangenehm, aber in der Regel ohne größere Komplikationen und mit Antibiotika behandelbar. Und wie gesagt, bis 2025 war Dermatophilose ohnehin eine der seltenen Krankheiten, die so selten waren, dass die meisten noch nie von ihnen gehört hatten.
Seit 2025 ist das anders.
Seit Ende 2025 melden Gesundheitsämter aus unterschiedlichen Ländern Europas, aus Spanien, Frankreich, Dänemark, Österreich und zuletzt aus Deutschland “Ausbrüche” von Dermatophilose, Ausbrüche, die zwei Besonderheiten aufweisen:
Sie ereignen sich in Städten, nicht auf dem Land, was bei einer Krankheit, die vornehmlich Rinder, Schafe oder Pferde betrifft und in seltenen Fällen einen menschlichen Endpunkt erreicht, zu erwarten wäre.
Die Infektionskette läuft nicht mehr von Tier zu Mensch, sondern von Mensch zu Mensch. Dermatophilus congelensis hat eine neue Stufe der Entwicklung genommen, sich ganz offenkundig ein Reservoir unter Menschen geschaffen, unter ganz bestimmten Menschen: Männern, schwulen Männern, die sich in “Sex-positiven Saunen” bewegen.
Sex-positive Saunen – der begrifflichen Euphemismen, die geschaffen werden, um Formen der unentgeltlichen Prostitution, quasi der Eigenverramschung zu verquasen, sind keine Grenzen gesetzt
Dermatophilose hat sich also zu einer weiteren dieser Lifestyle-Erkrankungen entwickelt, die eine bestimmte, soziodemographisch abgrenzbare Gruppe zur Zielpopulation hat. Die nächste Lifestyle-Erkrankung, deren Behandlungskosten sozialisiert, auf die Allgemeinheit übertragen werden.
“Bisherige Ermittlungen haben ergeben, dass alle Fälle männlich sind (Durchschnittsalter: 45 Jahre), wobei 14 der Fälle in Berlin und zwei in Brandenburg wohnen und die Symptome zwischen Dezember 2025 und April 2026 auftraten. Es handelt sich um eine Häufung bei Männern, die angeben, Sex mit Männern zu haben (MSM), und von Saunabesuchen während der wahrscheinlichen Inkubationszeit berichten. Bei einem Großteil der genannten Saunen handelte es sich um Sex-positive Saunen, die vorwiegend von MSM besucht werden.”
Vergleichbare Berichte kommen aus Barcelona und Lyon. Sie deuten auf “sex-positive Saunen” als Hotspot für das Bakterium Dermatophilus congolensis hin.
“Several clusters of genetically and epidemiologically linked cases predominantly affecting gay, bisexual and other men who have sex with men have been detected in four EU countries during the past six months. Cases have also been reported in Norway among individuals practicing martial arts, in 2025 and 2026. This indicates a possible shift in transmission dynamics, with human-to-human transmission through close physical contact being the most likely route. Indirect transmission via contaminated surfaces and fomites cannot be excluded at this stage.”
Dass ein Bakerium, dessen Zoosporen in feuchter und warmer Atmosphäre gedeihen, in Saunen heimisch wird, sollte niemanden überraschen. Die Frage, die sich drängender stellt: Wie sind diue Zoosporen in die Saunen gelangt? Wer hat sie mitgebracht und dort deponiert oder verteilt?
Bislang ist das eine ungeklärte Frage. Indes, im Hinblick auf die Human-Exklusivität des neuen Strangs “Dermatophilus congelensis” sind alle Fragen beantwortet:
Die Sequenzierung von Isolaten aus Frankreich und Spanien hat nahezu identische Genome ergeben, die sich maximal auf 5 SNPs [Single-Nucleotide Polymorphisms] unterscheiden. Es handelt sich also bei den vornehmlich unter schwulen Männern zirkulierenden Strängen um eigenständige humane Mutationen, die keinerlei Ähnlichkeit mit den Stämmen aufweisen, die unter Tieren zirkulieren. Das Bakterium Dermatophilosus congolensis, das unter Menschen zirkuliert, weist mehrere 1000 Unterschiede bei SNPs seines Genoms auf, wie ein Vergleich mit Isolaten, die von Rindern gewonnen wurden, zeigt.
Es ist ein human-spezifischer, offenkundig auf Menschen bestens angepasster Strang.
Whole genome sequence data from 16 publicly available D. congolensis isolates was analysed by ECDC using the SNP-based tool Snippy. This included nine French and seven Spanish human isolates from 2025-2026 (including one duplicate French isolate). As background data, isolates from cattle (40 isolated in Saint Kitts and Nevis in 2019 and one in DRC in 1956) were also analysed. The seven Spanish isolates and four French isolates were indistinguishable in the SNP analysis. The remaining five French isolates differed from this cluster by 1-5 SNPs. The 41 background isolates from cattle differed significantly from these human isolates (in the scale of thousands of SNPs). These microbiological findings suggest that the cases are linked while the non-human origin of the pathogen remains unrevealed.
Bestimmte Lebensstile verbinden sich mit mehr gesundheitlichen Risiken, manche Lebensstile scheinen eine Maximierung gesundheitlicher Risiken darzustellen. Alle Lebensstile werden gleich behandelt, unabhängig vom Risiko bzw. der Verantwortungslosigkeit des eigenen Lebenswandel werden die gesundheitlichen Folgekosten der eigenen “Selbstverwirklichung”, sofern es ein Selbst zum Verwirklichen gibt, der Allgemeinheit aufgebürdet, sozialisiert.
Ein Grund, warum “Solidarkassen” wenig mit Solidarität und viel mit Schmarotzen und dem Ausnutzen Anderer zu tun haben.
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Homophallus Bakteroanus — schon wieder