Deutsche haben zu viel Freiheit? CDU lässt demokratische Maske fallen

Gehören Sie noch zu denen, die glauben, die CDU sei etwas anderes als eine konservativ verpackte Variante des Sozialismus? Dann machen Sie sich bereit, von Monika Grütters eines Besseren belehrt zu werden.

Grütters, CDU, ist wie der Tagesspiegel behauptet Autor eines Beitrags, der mit „Das Internet bietet mehr Freiraum, als Demokratie verträgt“ überschrieben ist. Grütters, die angeblich für diesen Text verantwortlich ist und nicht etwa irgend ein Referent, der sich einen Scherz erlaubt hat, ist Staatsminister für Kultur und Medien, lebt also auf Kosten der Steuerzahler und will zum Dank, die Freiheit eben dieser Steuerzahler einschränken.

Dies ist die Hauptaussage eines bemerkenswert anti-demokratischen Textes:

„Offensichtlich ermöglicht das Internet derzeit mehr Freiraum, als die Demokratie vertragen kann: die Möglichkeit, Daten zu missbrauchen, die Möglichkeit, Deutungsmonopole aufzubauen, die Möglichkeit, Lügen, Hass und Hetze zu verbreiten, die Möglichkeit, sich künstlerischer und geistiger Leistungen zu bedienen ohne dafür zu bezahlen – um nur einige Beispiele zu nennen“.

Mit Beispielen ist das so eine Sache, denn die Anklageschrift, die Grütters hier für das Internet erstellt hat, sie passt auch auf Parteien, die Daten von Wählern missbrauchen, Deutungsmonopole über Pressekonzerne, die ihnen gehören, und öffentlich-rechtliche Sendeanstalten, die sie über Programmräte kontrollieren, errichten wollen, deren Mitglieder Lügen, Hass und Hetze über den politischen oder ideologischen Gegner im Stundentakt absetzen und sich in ihren angeblichen Dissertationen, mit denen sie sich ihren Doktortitel erschlichen haben, geistiger Leistungen anderer bedienen, ohne dafür zu bezahlen, manche von ihnen, nicht alle. So wie manche im Internet sich nicht korrekt verhalten.

Offensichtlich verbreitet Frau Grütters mehr Unsinn als ein normaler Intellekt vertragen kann. Müssen wir ihr deshalb den Freiraum, sich öffentlich äußern zu können, beschränken und sie nur noch unter Aufsicht sprechen lassen?
Nein. Eine Demokratie muss selbst eine Grütters aushalten.

Die obwohl Grütters ihren Beitrag mit einem Sophismus beginnt, der Sokrates erzürnt und die meisten Sophisten ob seiner Primitivität hätte rot anlaufen lassen.

„Ein Künstler“, das ist die Bezeichnung, die Grütters Florian Mehnert gibt, den sie auch namentlich nennt, „ein Künstler“ habe auf Waldwegen ein Mikrophon versteckt, um dort private Gespräche zu belauschen. Genannt hat er diesen Übergriff auf andere „Waldprotokolle“ und bei diesen Waldprotokollen handelt es sich, wie Grütters schreibt, um ein „Kunstprojekt“. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft haben darin eine Straftat gesehen und gegen „den Künstler“ von Frau Grütters, Ermittlungen wegen „Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes“ aufgenommen.

Offline, so klagt Grütters, würde man auf die Verletzung der Intimsphäre sehr sensibel reagieren, online nicht. Da verteile man Facebook Likes, suche in Google und habe kein Problem damit, seine Daten öffentlich zu machen….

Muss man noch weiterschreiben, um darzulegen, wo hier der logische Fehler liegt? Muss man ausführen, dass Grütters hier ein Verständnis von Anstand und Moral an den Tag legt, das so unterirdisch ist, dass selbst Vlad den III zu einem Menschenfreund macht. Dass man im Wald von einem – wie Grütters meint – „Künstler“ hinterrücks und ohne sein Wissen abgehört wurde, während man die Suchanfrage bei Google freiwillig startet und weiß, dass Google die Daten speichert, weil Google das bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit mit Pop-ups mitteilt, das macht für Grütters keinen Unterschied. Was wiegt wohl schwerer: die technische Unkenntnis von Grütters oder ihre offenkundige Ansicht, dass es keinen Unterschied zwischen der freiwilligen Bereitstellung von Daten in einem Service, den man NICHT NUTZEN MUSS und der Bespitzelung durch einen, wie Grütters beharrt, „Künstler“, der Menschen in Situationen, in denen sie nicht damit rechnen und auch kein Einverständnis erteilt haben, bespitzelt. Beides ist in einem Ausmaß bedenklich, das in den Zuständigkeitsbereich von Psychiatern fällt.

Denn: Wie beschränkt muss man eigentlich sein, wenn man denkt, dass das, was zwei oder mehr Menschen im Wald miteinander besprechen, in einer Situation, in der sie in einer normalen Welt nicht damit rechnen müssen, abgehört zu werden, mit dem vergleichbar ist, das sie bei Google in die Suchmaske eintippen?

Es ist erschreckend zu sehen, wie Politiker in ihrem Bemühen, die Deutungshoheit, die sie verloren haben, weil die von ihnen kontrollierten Medien Konkurrenz bekommen haben, mit allen Mitteln zurückzugewinnen versuchen. Dabei fällt die so mühsam geschaffene Maske des Demokraten wenn sie sich so ereifern, dass sie die ganze Karte verraten.

Grütters im o-Ton:

„Zu diesen veränderten Rahmenbedingungen gehört beispielsweise, dass soziale Netzwerke in der demokratischen Öffentlichkeit zunehmend eine moderierende und damit auch für die Meinungsbildung relevante Rolle übernehmen“.

Alles schon einmal dagewesen. Ergebnisse aus der Befragung von DDR-Bürgern. Mehr hier.

Politiker haben Angst davor, dass Menschen in sozialen Medien Informationen erhalten, die sie in kontrollierten Medien nicht erhalten. Sie haben Angst davor, dass Menschen in sozialen Netzwerker selbständig auf die Suche nach Informationen gehen. Sie haben Angst davor, dass sich Nutzer sozialer Medien ein ganz eigenes, ein unabhängiges Bild auf Basis von Informationen aus mehreren Quellen machen, denn wenn etwas über die Nutzer sozialer Netzwerke bekannt ist, dann dass sie sich aus mehr als einer Quelle informieren, während Politiker nach wie vor im Saft ihrer eigenen Echokammer darben.

Angst macht bekanntlich unvorsichtig, was bei Grütters dazu führt, dass die Maske des vermeintlich demokratischen Politikers fällt und ein Sozialist, ein Faschist zum Vorschein kommt:

Facebook-Nutzer würden Dinge zu sehen bekommen, die auf ihre „Individuelle Nutzerpräferenz“ abgestimmt seien, so klagt sie. Man sieht also, was man sehen will, nicht was Leute wie Grütters denken, dass man sehen soll. Das findet Grütters bedenklich. Für uns ist das unbedenklich, im Gegenteil es steht für Freiheit und Respekt vor den Präferenzen einzelner. Beides, Freiheit und Respekt vor den Präferenzen einzelner, ist für Grütters „zu viel Freiraum“, beides will sie einschränken..

Dass ihr anti-demokratisches Denken auf einer sozialistischen Grundlage steht, daraus macht Grütters auch keinen Hehl. In der Marktlogik, sieht sie eine Gefahr, Kulturgüter dürften keine Handelsware werden, so schäumt sie, Unternehmen wird vorgehalten, dass sie ihren Gewinn maximieren wollten und dabei sogar so weit gingen, die Präferenzen, also die Wünsche und Bedürfnisse von individuellen Nutzern in Rechnung zu stellen, ja zu bedienen.

Was passiert, wenn Menschen die Freiheit haben, das zu sehen und zu lesen, was sie lesen wollen, das zu kaufen, was sie kaufen wollen, das zu hören, was sie hören wollen, den Service zu nutzen, den sie nutzen wollen?

Grütters erklärt es uns: Die Grundlagen der Demokratie erodieren.

Und wir dachten, Respekt vor den Wünschen des Einzelnen, das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, ein Leben ohne Übergriffe, ein Leben in Freiheit und angemessener Sicherheit sei das, was eine Demokratie ausmacht, nicht das, was sie erodiert. Aber wir gehören ja auch zu denen, die den Handel als ein, wenn nicht das grundlegende Kulturgut halten, das Menschen entwickelt haben. Es ist schwer vorzustellen, wie Menschen ohne Arbeitsteilung, die wiederum Handel, den Austausch von Fähigkeiten voraussetzt, hätten überleben können. Aber Grütters hat hier bestimmt eine Antwort, eine romantische, irre, die man vermutlich bei Engels und in seiner Urhorde findet.

Man muss sich wirklich fragen, ob man Personen wie Grütters noch im öffentlichen Raum dulden kann, Politiker, die von sich denken, sie hätten das Recht, in die Selbstbestimmung, Freiheit, in das Leben anderer Menschen einzugreifen. Überhaupt muss man die Demokratie langsam wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Nicht Politiker haben Bürger zu erziehen, haben Bürgern zu sagen, wo es lang geht, sondern umgekehrt: Bürger, die zudem durchschnittlich besser gebildet sind als Politiker geben Politikern die Marschrichtung vor. Entsprechend sollten wir uns jede Form der Erziehung und Einmischung in unser Leben und die Art und Weise, wie wir es leben, ein für alle Mal verbieten, vor allem von IT-freien Personen wie Grütters, die seit neuestem mit dem Wort „Algorithmus“ hantieren. Der Algorithmus, so fabuliert Grütters „übernehme die Macht“ [Dümmer geht’s immer].

Der Algorithmus ist für Grütters und die anderen, die vom Algorithmus faseln, zu einem Platzhalter für „schlecht“, „böse“, „kapitalistisch“, „gewinnmaximierend“, „Nazi“, „Hetze“, „Hass“, für alles geworden, was sie hassen, wogegen sie hetzen, wie den Markt und die größte Kulturleistung, die Menschen je erbracht haben, die Marktwirtschaft. Nur was ein Algorithmus ist, woraus er besteht, wie er funktioniert, was er tut, das wissen sie nicht.

Brian Peters gibt hier ein wenig Nachhilfe in Sachen „Facebook Algorithmus“ und wie man ihn umgeht:

The New Facebook Algorithm: Secrets Behind How It Works and What You Can Do To Succeed

Aber natürlich muss man das Kulturgut „Fremdsprache“ beherrschen, um diesen Text verstehen zu können und ein wenig von den Kulturgütern „Mathematik“ oder „Programmierung“ verstehen, sehr wenig, um den Text zu verstehen… Vielleicht hilft es, wenn Grütters ein Mikrophon in einer beliebigen Grundschulklasse aufstellt und die Kinder ohne deren Wissen belauscht (Kunstprojekt „Klassenzimmer“) – möglicherweise lernt sie dann nicht nur etwas über die Verwendung sozialer Netzwerke, sondern auch etwas über Grundrechenarten (vorausgesetzt das Klassenzimmer ist weder in Berlin noch in Bremen).

Das waren noch Zeiten, alle hören dasselbe Program, keine sozialen Netzwerke …

Die Grundlagen der Demokratie sind tatsächlich in Gefahr. Wie immer droht ihnen die Gefahr nicht von Bürgern, sondern von Parteien, Politikern, Funktionären, von all denen, deren Geschäft darin besteht, andere zu beschwätzen, sie zu kontrollieren, zu manövrieren, mit Abgaben und Steuern zu bestehlen und von ihnen zu leben. Das gelingt leichter, wenn man diesen anderen eine Geschichte der eigenen Notwendigkeit, der Wichtigkeit von Politik, Parteien und Funktionären auftischen kann. Und dazu benötigt man Deutungshoheit. Genau diese Deutungshoheit haben Politiker, Parteien, Funktionäre verloren.

Das Internet macht es möglich. Und plötzlich sehen sich die nämlichen Politiker und Funktionäre mit Bürgern konfrontiert, die sich unabhängig mit Informationen versorgen, die alternative Darstellungen suchen, die Aussagen vergleichen, Behauptungen von Politikern prüfen, die Versuche der Politiker, sie zu manipulieren, aufdecken…

Sie haben Angst, die deutschen Politiker. Deshalb fällt die Maske des Demokraten. Deshalb kommt der Faschismus jetzt offen zum Ausdruck. Deshalb wollen sie das Internet am liebsten schließen. Und weil das nicht geht, muss man es kontrollieren, den Zugang beschränken, Bürger von Informationen abschneiden, ihnen Inhalte vorgeben, sie lenken, leiten und manipulieren, just like old times …

Grütters auf die CDU zu verallgemeinern wie in der Überschrift geschehen, wäre dann ein Fehlschluss, wenn Grütters nicht explizit als Staatsminister für „Kultur und Medien“ und „Landesvorsitzende der CDU“ vom Tagesspiegel promoted würde. Man muss also davon ausgehen, dass Grütters anti-demokratischer Anschlag auf die Freiheit der Bürger CDU-Politik ist.

Cyber-War? Was deutsche Medien (bislang) verschweigen

Für deutsche Journalisten sind Trolle, Trollfabriken oder Bots, die in sozialen Netzwerken aktiv sind oder sein sollen, ein Problem der Rechten. Gerade hat die Tagespost eine – nein, nicht: Studie, eine „Analyse“ der Konrad-Adenauer-Stiftung besprochen, die zu dem Ergebnis kommt, dass Fake-Profile in sozialen Netzwerken, Trolle oder Bots, Wahlen beeinflussen können. Natürlich nur zu Gunsten von Rechten, von Rechtsextremen, von Donald Trump und von Brexiters, wie der Beitrag deutlich macht.

Der Spiegel hat viel Aufwand betrieben, um die Wahl von Donald Trump als Ergebnis russischer Trolls und Bots in sozialen Netzwerken erscheinen zu lassen. Ein Unterfangen, das natürlich auch die Hobby-Journalisten der Tagesschau nicht unkopiert an sich vorüber gehen lassen können.

Faktenfinder Gensing hat sich viel Mühe gegeben, Trollfabriken zu erfinden und sie ausschließlich Rechten zuzuordnen, denn eines ist für deutsche Journalisten klar: Trolle, Bots und Fakeaccounts, die gibt es nur von Rechts und aus Russland. Die aus Russland, die sind für Brexit und die Wahl von Donald Trump verantwortlich. Die von rechts, für allen Hass und alle Hetze im Internet, nein, in sozialen Netzwerken im Internet (außer den eigenen).

Und weil dem so ist, sind wir ziemlich sicher, dass die folgende Meldung, die heute durch die britische Presse galoppiert, nicht in Deutschland, zumindest nicht in der Form in Deutschland ankommt, wie sie vorzufinden ist.

Die Geschichte beginnt mit einem Forscher-Team der Universität Swansea um den Ökonomen Oleksandr Talavera. Er und sein Team haben in Russland basierte Twitter-Accounts untersucht, die in englischer Sprache tweeten und dabei rund 6.500 Bots gefunden, automatisierte Accounts, die wenige, dafür aber wiederkehrende Tweets absetzen.

„Many of the automated bots used female, English-sounding names and were identified by researchers due to a similar pattern in the usernames, as well as the speed of interaction between them.“

Die rund 6.500 russischen Bots zeichnen sich durch eine Reihe von Gemeinsamkeiten aus:

  • Sie wurden alle relativ kurz vor der letzten Parlamentswahl im Vereinigten Königreich gegründet.
  • Sie haben alle zu 90% Tweets abgesetzt, die für die Conservatives von Theresa May oder für May persönlich, negativ oder sehr negativ waren.
  • Sie haben konzertierte Aktionen durchgeführt, bei denen aktuelle Ereignisse, wie das Manchester Bombing zum Anlass genommen wurden, um May dafür zu kritisieren, dass angeblich Mittel zur Finanzierung der Polizei (was übrigens im Vereinigten Königreich Aufgabe der Kommunen ist) gekürzt worden seien.
  • Andere konzertierte Aktionen dienten dazu, die Wahlveranstaltungen von Jeremy Corbyn zu bewerben und die Medien dafür zu kritisieren, dass sie mit Corbyn zu kritisch umgehen würden.

Das Hauptergebnis der Untersuchung aus Swansea, deren Ergebnisse in der heutigen Sunday Times berichtet werden, lautet: Tausende russische Bots haben versucht, die Wahl zu Gunsten von Labour zu beeinflussen.

Oder in den Worten von Oleksandr Talavera: „The samples provide evidence that Russian-language bots were used deliberately to try to influence the election in favour of Labour and against the Conservatives”.

Man könnte fast denken, hier fügen sich Puzzleteile zusammen.

Die Idee, dass Bots Wahlen, deren Ausgang Linken nicht gefallen haben, beeinflusst haben, ist eine Idee der Linken, auf die man erst einmal kommen muss. Man kommt natürlich eher auf eine solche Idee, wenn man selbst versucht, mit entsprechenden Mitteln andere zu manipulieren, und dass Linke dann, wenn es darum geht, Andere in ihrem Sinne zu manipulieren, nicht zurückhaltend oder zimperlich sind, ist kein Geheimnis. Die Ideen reichen von einfachen Versuchen, die aus linker Sicht falsch Meinenden zu erziehen, über die Überwachung politischer Gegner durch z.B. AfD-Watch-Blogs bis zu offenen Formen der Diffamierung und Diskreditierung von der anonymen Denunziation bis zum Anschwärzen beim Arbeitgeber.

Die beste Methode um herauszufinden, mit wem man es zu tun hat, ist immer noch, den jemand reden zu lassen und zu sammeln, was er sich alles für andere vorstellen kann. Das gibt einen guten Hinweis auf die moralische Vorstellungswelt, in der dieser jemand lebt. Man muss also nur lesen, was sich Linke von Rechten alles vorstellen können, um zu wissen, in welchem moralischen und psychologischen Morast viele Linke sich aufhalten.

Dass mit russischen oder anderen Bots versucht wird, Wahlen zu beeinflussen, ist das eine, ob es gelingt, ist eine ganz andere Frage. Indes, wenn man die Naivität in Rechnung stellt, die jüngere Generationen, die Millenials, die Generation Schneeflocke usw. auszeichnet, ihren Glauben an den Staat und Autorität in Rechnung stellt und davon ausgeht, dass die russischen Bots sich nicht zufällig weibliche Namen gegeben haben, dann muss man das Schlimmste befürchten bei Generationen, die durch die Indoktrinationsschulen von Genderismus und Sozialismus getrieben wurden.

Wir sind schon gespannt, ob und wenn ja, wann die Faktenfinder der ARD, die Fakten, die wir berichtet haben, auch finden, und wie sie versuchen, die Fakten als Fake darzustellen oder als vernachlässigbar oder als …, aber wahrscheinlich drücken sie sich einfach, die Faktenfinder …, das sagt zumindest Leon Festingers Theorie kognitiver Dissonanz voraus. Finden psychologisch labile oder ideolgische gehärtete Personen Fakten, die nicht zu ihren Überzeugungen passen, dann haben sie eine hohe Wahrscheinlichkeit, die Fakten einfach zu ignorieren.

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Gebührenstreik als Notwehr: Das Ausmaß der ARD-Manipulationen

Menschen sind frei geboren.

Das würden nicht einmal Linke in Frage stellen – oder?

Weil Menschen frei geboren sind, deshalb werden ihnen von den meisten Philosophen umfassende Freiheitsrechte zugewiesen. Bei Thomas Hobbes umfassen die Freiheitsrechte schlicht alles, was an Handlungen für Menschen denkbar ist, Kant teilt diese Ansicht weitgehen, zieht jedoch eine moralische Grenze, die nur diejenigen als Menschen akzeptiert, die ein vernünftiges Handeln vor dem Hintergrund des kategorischen Imperativs an den Tag legen. Denn für Kant besteht die Aufgabe von Menschen darin, ein tugendhaftes, ein rechtschaffendes Leben zu führen, das darauf abzielt, niemandem vorsätzlich Unrecht zu tun. Die Kehrseite dieses Rechts ist die Pflicht, sich gegen jeden und alles zu verteidigen, was die eigene Persönlichkeit und die eigenen Anstrengungen, tugendhaft und rechtschaffend zu leben, gefährdet oder gar in Frage stellt. Kant sieht im Recht von Menschen, sich gegen Übergriffe auf ihre Persönlichkeit zu verteidigen, als so hoch und wichtig an, dass er dem Recht sich gegen Übergriffe zu verteidigen, eine Pflicht, sich gegen Übergriffe zu verteidigen, beigibt. Am deutlichsten wird dies in seinen Ausführungen zu Notwehrrecht und Notwehrpflicht.

Soweit die Darstellung, nun der Transfer.

Wäre Kant heute am Leben, er würde sich in der Pflicht sehen, die Integrität seiner Persönlichkeit gegen öffentlich-rechtliche Medien zu verteidigen und daraus die Pflicht ableiten, keinerlei Gebühren an öffentlich-rechtliche Sender zu bezahlen, euphemistisch von diesen „Beitrag“ gebannt, der über den „Beitragsservice“ dessen ungeachtet mit Hilfe von Gerichtsvollzieher und Staatsanwalt eingetrieben wird, eben ein besonderer Service von ARD und ZDF, sein Recht auf in zivilen Ungehorsam auszuüben und seiner Pflicht nachzukommen, den Übergriffen auf die Integrität seiner Persönlichkeit einen Riegel vorzuschieben.

Denn das, was z.B. ARD-online als Gegenleistung für Zwangsgebühren bietet, ist in vielen Bereichen ein Übergriff auf die persönliche Integrität der Konsumenten der angeblichen Nachrichten und Informationen. Es ist häufig ein Übergriff, weil die Nachrichten und Informationen mit dem Ziel verbreitet werden, deren Konsumenten zu manipulieren, zu belügen, ihnen Fakten vorzuenthalten und auf diese Weise ihre Meinungsbildung in eine gewünschte Richtung zu lenken.

Niemand hat die Pflicht, sich manipulieren zu lassen. Aber jeder hat nach Kant die Pflicht zur Notwehr gegen Versuche, ihn zu manipulieren, die Integrität seiner Persönlichkeit in Frage zu stellen.

Wir haben per Zufallsauswahl unter den mehr als 3000 Beiträgen, die wir bisher auf ScienceFiles veröffentlicht haben, eine Stichprobe von Texten gezogen, in denen wir versuchte Manipulationen durch Unterschlagungen, Auslassungen, falsche oder ideologische Darstellungen oder durch Lügen von Seiten der Tagesschau der ARD aufgedeckt haben.

Hier die Liste:

Der Versuch, Rechtsextremisten und Islamisten als gemeinsame Verschwörer darzustellen (basiert auf einer Junk-Studie, die der Amadeu-Antonio-Stiftung zu zu rechnen ist):

Amadeu-Antonio und ARD: Manipulation in der ersten Reihe

Die Verharmlosung von Linksextremismus:

Plumpe ARD-Manipulation: Linksextremismus verharmlosen Teil X

Der Versuch, das Gegenteil von dem zu suggerieren, was sich tatsächlich ereignet hat unter Unterschlagung von Fakten:

Manipulation der Leser durch die ARD – heute: Die Schläger verschweigen

Das Erfinden negativer Folgen des BREXIT:

Manipulation live: ARD-Lügenpresse auf frischer Tat ertappt

Aus einer Zunahme der Flüchtlingskriminalität einen Rückgang machen:

Flüchtlingskriminalität und ARD-Manipulateure: Wenn aus einer Zunahme ein Rückgang wird

Anschläge auf ein Flüchtlingsheim erfinden:

„Fast jeden Tag ein Anschlag?“, nein, fast jeden Tag eine öffentlich-rechtliche Manipulation

Breite Unterstützung dafür erfinden, dass bürgerliche Freiheiten beseitigt werden:

ARD-Deutschlandtrend: Freies Lügen für mehr Bürgerüberwachung

Besonders die ARD-Faktenfinder, die wie man sagen könnte „schnelle Lügentruppe“ der ARD, die scheinbar gegründet wurde, um einen öffentlich-rechtlichen Privatkrieg gegen alles, was den angeblichen Faktenfindern rechts und schlecht vorkommt, zu führen, tut sich mit Versuchen, Leser zu manipulieren hervor. Deshalb hier ein Faktenfinder-Special mit Beiträgen, in denen wir die entsprechenden Manipulationsversuche aufgedeckt haben:

Kritiker der Faktenfinder diffamieren:

Für ARD-Faktenfinder sind Diffamierungsversuche offenbar Fakten

Rechtsextreme Weltverschwörungen wittern und Hass zur Strategie erklären:

Die neue Hass-ologie: Wirrer Aluhut-Journalismus und die rechtsextreme Weltverschwörung

Die rechtsextreme Weltverschwörung zu einer Rechtsextrem-Islamistischen Weltverschwörung weiterspinnen:

Amadeu-Antonio und ARD: Manipulation in der ersten Reihe

Fake News als etwas erfinden, das nur von Rechten verbreitet werden kann:

ARD-Faktenfinder-Echokammer: Junk Studien zu Fake News

Fakten unterschlagen, damit die LINKE besser dasteht:

Täuschung durch Unterschlagung: ARD ist Hofberichterstatter der LINKE

Messerattacken zu Streicheleinheiten umdeuten:

Messerattacke, Tatmittel „Messer“, ARD oder AfD – Wer lügt schlechter mit Statistik

Das Erfinden von psychisch Kranken damit in Bayern mehr weggesperrt werden als in Nordrhein-Westfalen:

Böse Bayern? Die FaktenERfinder der ARD

Wie gesagt, das ist nur ein Ausschnitt aus unseren Beiträgen, in denen wir Manipulationen, Unterschlagungen, Falschdarstellungen, Lügen uvm. auf den Seiten der ARD-Tagesschau aufgedeckt haben. Die Ergebnisse sind weder das Ergebnis eine systematischen Suche auf ScienceFiles noch das Ergebnis einer systematischen Analyse der Beiträge der ARD-Tagesschau. Das macht die Ergebnisse so erschreckend. Man mag sich gar nicht vorstellen, was herausgekommen wäre, wenn wir alle unsere Beiträge zusammengestellt hätten und die Beiträge der ARD-Tagesschau auf einer täglichen Basis analysieren würden.

Schauderhaft.

In jedem Fall begründet der Angriff auf die persönliche Integrität der Konsumenten dessen, was die ARD als Nachrichten und Informationen oder, besser noch: als Fakten bezeichnet und was wir als Manipulationsversuche offengelegt haben, eine Notwehrpflicht, die nach Lage der Dinge wohl nur darin bestehen kann, den öffentlich-rechtlichen Sendern, die Manipulation zu ihrem Gegenstand gemacht haben, die Finanzierung zu verweigern. Das ist natürlich kein Aufruf, Gebühren zu verweigern, lediglich ein Hinweis darauf, was Kant und wir als tugendhaftes, rechtschaffendes Leben beschreiben würde und als Maßnahme, um Angriff auf die Integrität der eigenen Persönlichkeit wohl zur Pflicht machen würde.

Menschen sind frei geboren. Jeder hat die Wahl zwischen Einpassung in vorgegebene Strukturen und der damit verbundenen Möglichkeit, sich ein Leben, unbehellig von staatlichen Repressionsmaßnahmen durch das Zahlen von entsprechenden Gebühren, entsprechendem Schutzgeld zu erkaufen, und einem Leben im Einklang mit der eigenen Moral unter Wahrung der Integrität der eigenen Persönlichkeit.

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Amadeu-Antonio und ARD: Manipulation in der ersten Reihe

Ausgangspunkt: FaktenERfinder unter sich

ARD-Faktenfinder bei der Arbeit

Eric Beres, SWR, berichtet heute im „FaktenErfinder“ der ARD von Forschern, die für das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ in Jena untersucht hätten, wie Islamisten und Rechtsextremisten zusammenhängen. 10.000 [Wow!] „islamistische und rechtsextreme Facebook-Inhalte“ seinen analysiert worden. Und mehr als „eine Million deutschsprachige muslimfeindliche Twitter-Inhalte“ [Doppel-Wow]. Ergebnis: „Sowohl Islamisten als auch Rechte [Rechte und Rechtsextremisten sind für Beres offensichtlich dasselbe] verwenden gezielt Schlüsselbegriffe, um ihre Narrative – also ihre Weltsicht – in der Bevölkerung zu verankern“ [noch ein Wow]. Die „Narrative“ würden dann gezielt in den Foren der Gegenseite platziert, um eine Reaktion zu provozieren. Dies sei kein Zufall, sondern Strategie, so will Beres nahelegen. Die “Strippenzieher” im Hintergrund würden geradezu auf die Provokation der Gegenseite setzen, so ein Ergebnis der „Studie“. Matthias Quent, den Beres als „Jenaer Politikwissenschaftler“ und einen der Studienautoren vorstellt, sagt gegenüber dem SWR: „Das zynische Spiel mit der Angst gibt den beiden antidemokratischen Lagern Legitimation und gesellschaftliche Relevanz. Die Angst – und damit das eigentliche Ziel der Terroristen – wird von den Rechten geschürt, verstärkt und auf ‚den Islam“ verallgemeinert. Diese Diskriminierung nutzen Islamisten wiederum, um eine muslimische Verteidigungspflicht zu behaupten“.

Der Verschwörungs-Junk, den Quent und Beres hier unter die Leute bringen wollen, lautet also: Islamisten und Rechtsextremisten (also Rechte, Konservative und all die, die von linksaußen eben Rechtextremisten sind) seien von geheimen grauen Eminenzen gesteuert, die gemeinsame Sache über die ideologische Grenzen hinweg machten, um Angst und Terror zu verbreiten.

Manche der Leute von Ancient Aliens, die hinter jeder menschlichen Errungenschaft ein Einwirken von Aliens sehen, werden gerade blass, ob der veritablen Verschwörungstheorie, die Quent hier ungehindert im öffentlich-rechtlichen Rundfunk platzieren darf (oder muss).

Warum: Na um zu manipulieren, Angst vor Rechten zu schüren, Terror zu verbreiten …

Lösen wir das Manipulations-Stück von Beres doch einmal auf.

Sachverhalt.

Forscher hätten für das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ etwas wissenschaftlich untersucht, so behauptet Beres. Einer dieser Forscher, der etwas für das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“, also in dessen Auftrag untersucht haben soll, ist Matthias Quent. Matthias Quent ist der Leiter des „Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft“. Er hat sich wohl selbst beauftragt. Ein Fakt, über den FaktenErfinder Beres seine Leser im Unklaren lassen, über den er sie täuschen will.

Quent ist nicht nur Leiter des „Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft“, er ist auch als solcher der Angestellte der Amadeu-Antonio-Stiftung [nach unten scrollen], die wiederum und weitgehend vom Bundesministerium für alle außer Männer finanziert wird. So hat das BMFSFJ auch die Studie, die Quent bei sich bestellt hat, finanziert. Beres schreibt:

„Forscher haben das Phänomen nun für das “Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft” in Jena wissenschaftlich untersucht. “Hassliebe: Muslimfeindlichkeit und Islamismus im Tango” heißt ihre bisher unveröffentlichte Studie, die vom Bundesfamilienministerium gefördert wurde und dem SWR vorliegt.“

Eine der Unsitten, die in letzter Zeit um sich greifen, besteht darin, vermeintliche Studien (Auftrags- und Legitimationstexte, die von Ministerien in Auftrag gegeben wurden) schon durch die Medien zu prügeln noch bevor sie veröffentlicht sind. Auf diese Weise hoffen die Macher wohl den maximalen Manipulationsimpact erreichen zu können, bevor herauskommt, was für einen Junk sie da verbreitet haben. Dazu kommen wir noch. Zuvor ist der Hinweis notwendig, dass die angeblichen Studien, die im Auftrag des BMFSFJ erstellt werden, nicht ohne Zustimmung aus dem nämlichen Ministerium an die Presse lanciert werden können. Somit muss man sich fragen, warum das Ministerium unbedingt Berichte lancieren will, noch bevor ein unabhängiger Wissenschaftler die Chance gehabt hat, die angebliche Studie auf Herz und Nieren zu prüfen? Die Antwort ist klar: Wenn eine Studie erst als Junk-Studie bekannt ist, dann kann man sie nicht mehr zur Manipulation gebrauchen. Und Manipulation war doch der einzige Grund, warum diese angebliche Studie überhaupt in Auftrag gegeben wurde.

Fakten: Die angebliche Studie ist Junk

Was Pseudo-Wissenschaftler einfach nicht verstehen wollen: Man benötigt nicht die komplette Studie, um feststellen zu können, dass eine Studie Junk ist. Es reicht, wenn man den methodischen Ansatz rekonstruieren kann, um zeigen zu können, dass die vorliegende Studie ein Manipulations-Machwerk ist.

Und die angebliche Studie, die Quent bei sich selbst in Auftrag gegeben hat, sie ist Junk.

Fangen wir mit dem Untersuchungsgegenstand an.

Wer sich in Extremismusliteratur auskennt, z.B. weil er ScienceFiles und unsere Reihe über Links- und Rechtsextremismus gelesen hat, die Dr. habil. Heike Diefenbach erarbeitet hat, der weiß, dass es eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, von guten Arbeiten gibt, die zeigen, dass Links- und Rechtsextreme mehr gemeinsam haben als sie trennt. Wenn man sich mit einem Forschungsfeld beschäftigen will, wie dies Quent in seinem eigenen Auftrag und mit Geldern aus dem BMFSFJ getan haben will, dann muss man dieses Forschungsfeld und die darin geleistete Arbeit zur Kenntnis nehmen. Wenn man beides zur Kenntnis genommen hat, dann kann man seine Forschung nicht auf Islamisten und Rechtsextremisten begrenzen, dann muss man mindestens Linksextremisten, wenn nicht Genderisten und andere Formen des Extremismus mitberücksichtigen.

Es sei denn, man weiß schon, welche Ergebnisse man am Ende haben will.

Eine der wichtigsten Methoden, um in der Wissenschaft Erkenntnis zu gewinnen, ist der Vergleich. Der Vergleich ist auch gleichzeitig die Methode, die am schwierigsten zu nutzen ist, denn das, was verglichen werden soll, muss etwas über das Forschungsgebiet aussagen. Stellen Sie sich vor, sie wollten etwas über die Niederschlagsmenge in Deutschland herausfinden und würden zu diesem Zweck München mit Stuttgart vergleichen. Als Ergebnis finden Sie heraus, dass Deutschland ein sehr niederschlagsarmes Land ist, und dass es in München etwas mehr regnet als in Stuttgart. Hätte man in den Vergleich Kiel miteinbezogen, das Ergebnis wäre ein vollkommen anderes gewesen, eines, das der Realität deutlich näher kommt als der ursprüngliche Vergleich zwischen München und Stuttgart. Mit der angeblichen Studie von Quent verhält es sich ähnlich, wer Islamisten und Rechtsextreme miteinander vergleicht, hat offensichtlich die Prämisse, dass beide etwas außer Extremismus gemeinsam hätten, denn hätten sie nichts gemeinsam, dann könnte man sie nicht vergleichen. An einer solchen Prämisse ist nichts auszusetzen, so lange sie unabhängig geprüft wird, was voraussetzt, dass man nicht nur die ideologischen Gruppen betrachtet, die man gerade nicht mag, sondern auch die, die man mag, die Linksextremisten, die Genderisten, die ökologischen Sozialisten. Nur auf diese Weise kann man wissenschaftliche Ergebnisse erzielen.

Das hat Quent nicht getan. Ihm ging es offensichtlich nicht um Wissenschaft, sondern darum, eine Verbindung zwischen Rechtsextremisten und Islamisten zu finden. Wenig verwunderlich hat er diese Verbindung auch gefunden, denn man findet immer etwas, wenn man es darauf anlegt, etwas zu finden.

Noch mehr Junk

Aber damit lassen es Beres und Quent nicht gut sein. Sie wollen den Lesern ins Hirn hämmern, dass Rechtsextreme und Islamisten gemeinsam Tango tanzen. Deshalb instigieren sie eine Verschwörungstheorie, die sich gewaschen hat, die so dumm ist, dass man fast Mitleid haben könnte.

Beres beginnt seinen Beitrag damit festzustellen, dass der „Islam-Konvertit Sven Lau“ ein Buch geschrieben habe, das den Titel trägt: „Fremd im eigenen Land“. Der Publizist der „neuen Rechten“ Jürgen Elsässer habe „wenige Monate später“ seine Zeitschrift Compact mit „Fremd im eigenen Land“ überschrieben.

Damit will Beres seine Message vorbereiten, nach der Rechtsextreme und Islamisten konspirativ verbandelt sind.

Wir enthüllen, dass die Konspiration, die Beres imaginiert, viel weiter verbreitet ist, als er denkt:

„Fremd im eigenen Land“: Liedtitel von Advanced Chemistry, Hip-Hop Band aus Heidelberg, 1992 (die Urväter der Konspiration)

„Fremd im eigenen Land“: „Annette Simon und Jan Faktor versuchen die politischen und gesellschaftlichen Konflikte ihrer ostdeutschen bzw. osteuropäischen Vergangenheit zu reflektieren“ Buchtitel in der Edition „psychosozial“ aus dem Jahre 2000. Der Shrink-Teil der Konspiration.

„Fremd im eigenen Land“: Sammelband herausgegeben von Hendryk Broder und Michael Lang aus dem Jahre 1979. Darin geht es um Juden (in der Logik von Beres machten nun Juden mit Islamisten und Rechtsextremisten gemeinsame Sache!).

„Fremd im eigenen Land“: “Am Dienstag, 4. September, 16 Uhr, wird in der Rathaushalle die Ausstellung „Fremd im eigenen Land – Sinti und Roma in Niedersachsen nach dem Holocaust“ von Oberbürgermeister Kurt Machens eröffnet; Stadt Hildesheim.

Damit soll es sein Bewenden haben. Es reicht, um feststellen zu können, dass der Versuch von Eric Beres, eine Analogie zwischen Islamismus und Rechtsextremismus zu begründen, zu den dümmsten linksextremenen Manipulations-Versuchen gehört, die wir bislang gesehen haben.

Aber die Dummheit ist noch nicht am Ende. Wie immer, wenn ahnungslose Journalisten und Pseudo-Wissenschaftler miteinander zum Wohle des BMFSFJ konspirieren, bleiben Verstand und Vernunft auf der Strecke, weil sie sich in Rage schreiben.

Bei Beres liest sich das so:

„Zufall oder nicht – das Beispiel lässt erahnen, dass sich Islamisten und Rechtspopulisten gar nicht so fremd sind, wie man denkt. Zumindest in ihrer Strategie und in ihren Denkmustern: Die Betonung der eigenen Opferrolle, die Dämonisierung und Ausgrenzung von Fremdgruppen, das Schwarz-Weiß-Denken, das Verbreiten von Verschwörungstheorien. Also zwei Seiten der selben Medaille?”

Und wie nahe sich erst Rechstextremisten, Islamisten und Genderisten sind:

Die Betonung der eigenen Opferrolle ist das zentrale Motiv im Genderismus, deshalb werden Quoten und Maßnahmen gegen z.B. eine vermeintliche gläserne Decke gefordert. Die Dämonisierung und Ausgrenzung der „alten weißen Männer“ ist ein fester Bestandteil der Ingroup-Bildung von Genderisten. Das Schwarz-Weiß-Denken, in dem Männer immer Täter und Frauen immer Opfer sind, unterliegt dem Konzept von Frauenhäusern ebenso wie es Ausgangspunkt der vielen Programme ist, die Frauen gegenüber Männern besser stellen sollen, und die Verschwörungstheorie haben die Genderisten natürlich auch: Ein vermeintliches Patriarchat, das es nicht gibt, sei an allem schuld.

Wer also gedacht hat, Unsinn könne man nicht steigern, der sieht sich durch Beres, der Unsinn zu völlig neuen Höhen steigert, eines Besseren belehrt.

Natürlich qualifizieren sich auch Sozialisten/Linksextremisten als Rechtsextremisten und Islamisten in der Logik von Beres:

Opferrolle: Produktivkräfte als Opfer der Bonzen;
Ausgrenzung von Fremdgruppen: z.B.: „Bullenschweine“ und Banker
Schwarz-Weiß-Denken: Die gute Plan- und die böse Marktwirtschaft, der gute Staat und der schlimme Markt;
Verschwörungstheorie: Das internationale Finanzkapital von Großunternehmen will aus Profitgier den Planeten zerstören oder – wahlweise – aus Profitgier die Menschen verarmen.

Wie gesagt, wenn es um Dummheit geht, dann sind bei der ARD keine Grenzen gesetzt, dann wird jeder Dilettantismus aus den Zwangs-Beiträgen finanziert und jeder Junk als Studie verkauft. Solange es ideologisch passt und zur Manipulation der öffentlich-rechtlichen Konsumenten taugen soll, ist anscheinend alles erlaubt.

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Der Repräsentativitäts-Hoax: „Hohe Wertschätzung der ARD-Familie“

Wir haben schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass die Behauptung, man könne repräsentative Querschnitte im Rahmen einer Meinungsbefragung ziehen und auf Grundlage von 1000 bis 2000 Befragten auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen, Unsinn ist.

Repräsentativität ist ein Hoax.

Wozu der Hoax inszeniert wird, kann man leicht sehen, wenn man sich fragt, wem er nutzt.

  • Den Meinungsforschungsinstituten:

Wenn Sie ihre vermeintlichen Ergebnisse nicht als „für die Bevölkerung ab 14 Jahre repräsentativ“ verkaufen könnten, wäre die Nachfrage ziemlich mau.

  • Den Kunden von Meinungsforschungsinstituten:

Angeblich repräsentative Umfragen werden regelmäßig zur Legitimation benutzt.

  • Von Politikern, die damit Rückhalt für ihre Politik in der Bevölkerung vortäuschen wollen (oder die den Meinungsforschern auf den Leim gehen).
  • Von Funktionären, die für ihre „repräsentative Arbeit“ öffentliche Förderung aus den Mitteln von Steuerzahlern erheischen wollen;
  • Von Lobbyisten, die mit angeblich repräsentativen Umfragen die Legitimität ihres Anliegens belegen wollen, das dem Zweck dient ihnen und ihrer Klientel einen Vorteil auf Kosten der Allgemeinheit zu verschaffen;
  • Von öffentlich-rechtlichen Anstalten, die damit ihre Reichweite, ihre Akzeptanz und ihre angebliche Wertschätzung durch ihre Konsumenten belegen wollen, um die Preise für Webeplätze in die Höhe zu treiben oder hoch zu halten;

Die Liste derer, die angeblich repräsentative Umfragen benutzen, um ihre eigenen Zwecke zu fördern ist lang, sehr lang. Meinungsumfragen sind ein Geschäft, das Umsätze von mehreren Milliarden Euro umfasst. Schon aus diesem Grund, wird jede Kritik an Repräsentativität unterdrückt oder ignoriert.

Warum ist es nicht möglich eine repräsentative Meinungsbefragung durchzuführen?

Nehmen wir ein aktuelles Beispiel. Der Bayerische Rundfunkt als Teil der ARD hat bei GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) in Nürnberg eine „repräsentative Befragung“ bestellt, die die Reichweite der ARD und die Akzeptanz der eigenen Programme abbilden soll.

Erhalten hat der Bayerische Rundfunk die Ergebnisse einer Befragung von „1.502 Personen im Alter ab 14 Jahren“, die vom “11. Januar bis 14. Februar 2018” befragt wurden: Die Befragung erfolgt telefonisch. Die Auswahl der Befragten erfolgte durch eine „repräsentative Zufallsauswahl“.

Es hat sich eingebürgert, ein paar magere technische Details in pompöser Sprache am Ende der angeblich repräsentativen Befragungen zu veröffentlichen. Das, so die Idee dahinter, mache die Ergebnisse glaubwürdiger.

Die Ergebnisse sind glaubwürdig, so lange man sich nicht fragt, was da eigentlich gemacht wurde.

Was zum Beispiel ist eine repräsentative Zufallsauswahl?

In einem beliebigen Lehrbuch zu den Methoden der empirischen Sozialforschung kann man Folgendes zu einer einfachen Zufallsauswahl lesen, denn die repräsentative Zufallsauswahl gibt es nicht, es gibt nur unter ganz spezifischen und eng umrissenen Bedingungen die Chance, dass eine Zufallsauswahl repräsentativ ist. Tatsächlich ist die repräsentative Zufallsauswahl in den meisten Fällen eine „einfache Zufallsauswahl“.

“Wird aus einer Grundgesamtheit mit N Elementen eine Stichprobe mit n Elementen so gezogen, dass jede mögliche Stichprobe mit n Elementen dieselbe Chance zur Realisierung besitzt, dann wird das Auswahlverfahren als “einfache Zufallsstichprobe” (simple randam sample, bzw. SRS) bezeichnet. Bei einer exakt definierten Grundgesamtheit existieren nur begrenzt viele mögliche unterschiedliche Stichproben. Angenommen eine ‘Grundgesamtheit’ besteht aus vier Elementen A, B, C und D. Soll aus dieser Grundgesamtheit eine Zufallsstichprobe mit nur zwei Elementen gezogen werden, so gibt es nur sechs verschiedene mögliche Stichproben {AB}, {AC}, {AD}, {BC}, {BD}, {CD}. Bei einer einfachen Zufallsauswahl besitzt jede dieser möglichen Stichproben die gleiche Wahrscheinlichkeit tatsächlich gezogen zu werden. Ebenso besitzt jedes Element der Grundgesamtheit dieselbe Chance in eine bestimmte dieser Stichproben zu gelangen. Durch die Ziehung wird eine der möglichen Stichproben realisiert. Eine einfache Zufallsstichprobe weist unter anderem die Eigenschaft auf, dass alle Elemente einer Grundgesamtheit dieselbe Chance besitzen, in die Stichprobe zu gelangen. Eine andere Eigenschaft einer einfachen Zufallsstichprobe ist weiterhin, dass jede einfache Zufallsstichprobe aus einer einfachen Zufallsstichprobe ebenfalls eine einfache Zufallsstichprobe darstellt. Einfache Zufallsstichproben werden zudem durch einen einzigen Auswahlvorgang aus einer Grundgesamtheit gezogen” (Schnell, Hill, Esser 1992: 289-290).

Die Bedingungen, die wir fett gesetzt haben, sind mit herkömmlichen Meinungsumfragen – schon gar nicht mit telefonischen Umfragen – nicht zu erreichen.

Warum nicht?

Wir alle kennen aus der Schule die ermüdenden Beispiele der roten und weißen Kugeln, die in einem Behälter sind, aus dem sie mit oder ohne Zurücklegen gezogen werden. Die Aufgabe der Schüler besteht darin, Wahrscheinlickeiten für verschiedene Varianten der Ziehung zu berechnen.

Die Krux an allen Berechnungen ist die, dass die Grundgesamtheit statisch ist.

Die Anzahl der Kugeln im Behälter ist bekannt. Es kommen keine dazu. Nur die, die gezogen werden, gehen verlustig (oder werden zurückgelegt).

Bei telefonischen Umfragen ist dies gerade nicht so.

Damit eine telefonische Umfrage repräsentativ sein kann, müssen alle Mitglieder der Grundgesamtheit die selbe Chance haben, genau zu dem Zeitpunkt, zu dem angerufen wird, erreichbar zu sein.

Aber das sind sie nicht.

Menschen sind nicht statisch. Wenn ich mich entschließe, einen Monat lang zu unterschiedlichen Zeiten Menschen anzurufen, die ich zuvor aus einem Telefonverzeichnis gezogen habe, dann haben nicht alle dieselbe Chance, angetroffen zu werden, ganz zu schweigen von all denen, die nicht in einem Telefonverzeichnis stehen.

Um acht Uhr morgens werde ich andere Befragte erreichen als gegen 2 Uhr Nachmittags.

Denn:

  • Menschen arbeiten Nachschicht.
  • Manche sind um 8 Uhr schon auf dem Weg zur Arbeit.
  • Andere liegen um 8 Uhr noch im Bett.
  • Wieder andere sind in Urlaub.

Jeder, der schon einmal im Telefonpool eines Umfrageinstituts gearbeitet hat, weiß, dass es fast schon die Regel ist, dass man Befragte nicht antrifft. Wenn man eine zufällig gezogene Nummer anruft, um dort mit der zweitältesten Person im Haushalt ein Interview zu führen, bleibt es häufig beim Vorsatz, denn:

  1. Niemand hebt ab;
  2. Der, der abhebt, hat keine Lust, ein Interview zu führen oder andere ans Telefon zu holen;
  3. Der, der abhebt, würde zwar den Zeitältesten ans Telefon holen, aber der Zweitälteste ist nicht da;
  4. Der, der abhebt, ist ärgerlich, weil man ihn gestört hat;
  5. Der, der abhebt, hat es eilig und keine Zeit;

Damit fällt ein zufällig gezogenes Element der Grundgesamtheit aus und muss ersetzt werden. Die fünf Gründe, die wir für Personen aufgeführt haben, die kein Interview führen wollen, sind systematische Gründe. Zu bestimmten Zeiten sind bestimmte Menschen schwerer erreichbar als andere. Mit-20er sind nach Feierabend im Fitness-Studio oder in der Kneipe, nicht am Telefon. Mit-60er vielleicht nach sechs Uhr in der Kirche oder im Seniorenheim beim Abendessen. Diese Ausfälle sind systematische Verstöße gegen die Annahmen, auf denen eine Zufallsstichprobe basiert. Sie können nicht „geheilt“ werden und haben zum Ergebnis, dass Meinungsumfragen nicht repräsentativ sein können, schon gar nicht, wenn sie telefonisch geführt werden.

Aber die genannten systematischen Ausfälle sind nicht die einzigen Probleme, die die Repräsentativität in Meinungsumfragen unmöglich machen.

Wenn es gelingt, einen Befragten am Telefon zur Teilnahme an einem Interview zu bewegen, fangen die Probleme erst richtig an.

  • Manche sind es nach kurzer Zeit schon leid, als Ergebnis werden Interviews abgebrochen;
  • Andere sind abgelenkt und antworten willkürlich;
  • Wieder anderen ist die Stimme des Interviewers unsympatisch, und sie werden renitent;
  • Manche haben Probleme mit bestimmten Fragen und beantworten nur einen Teil der Fragen;

Von all diesen Problemen erfährt derjenige, der vom Verweis auf die repräsentative Umfrage so beeindruckt werden soll, dass er die Ergebnisse glaubt und denkt: So denken die Deutschen, nichts.

Kehren wir zurück zur Meinungsumfrage, die der Bayerische Rundfunk für die ARD bei GfK in Nürnberg bestellt hat, um die Reichweite der ARD hoch- oder gutrechnen zu lassen. Die Ergebnisse der Meinungsumfrage werden den Konsumenten der ARD einmal als Jubeltext und einmal als Sammlung von Abbildungen präsentiert. Mit nichts davon kann man etwas anfangen.

  • Unter keiner der dargestellten Abbildungen steht die Fallzahl, auf der die dargestellten Ergebnisse tatsächlich basieren. Keine der Abbildungen basiert auf allen 1.502 Befragten, das ist sicher. Auf wie vielen Befragten die Abbildungen tatsächlich basieren, wird verheimlicht.
  • Nur bei manchen der Abbildungen ist der Fragetext vorhanden, so dass man nicht weiß, worauf die Befragten geantwortet haben. Der Fragetext fehlt bei so grundlegenden Dingen wie dem „ARD-Verbund“. Was wurde alles zusammengeworfen, um die Reichweite der ARD zu bestimmen?
  • Manche Abbildungen sind offensichtlich das Ergebnis eines Filterprozesses. So steht unter den Abbildungen,d ie die „Wertschätzung des ARD-Medienverbunds“ darstellen sollen, „Abfrage nach Kenntnis aller programmlichen und nicht-programmlichen Leistungen“. Was es damit auf sich hat, ist unklar. Der Verdacht liegt nahe, dass die Frage nach der Wertschätzung nicht allen 1.502 Befragten vorgelegt wurde, sondern nur einem Teil, nämlich den Befragten, die keine oder nur geringe Kenntnis von ARD-Programmen haben, nicht gestellt wurde. Und wenn die dargestellten Ergebnisse nicht gefiltert wurden, dann kann man sie gleich wegwerfen, denn sie enthalten Angaben von Personen, die etwas bewerten, das sie nicht kennen oder eine Antwort verweigert haben. Die Basis der 84%, denen angeblich der ARD-Verbund sehr gut bzw. gut gefällt, ist vollkommen unklar. Ebenso unklar ist, was der ARD-Verbund eigentlich sein soll, was die Befragten tatsächlich gefragt wurden….

Wir könnten die Liste der Probleme, Ungereimtheiten und Fragwürdigkeiten, die sich mit der GfK-Umfrage zur ARD verbinden, weiter fortsetzen, wollen aber an dieser Stelle abbrechen und ein paar Kriterien zusammentragen, anhand derer man Umfragen, die als Versuch gedacht sind, Meinung zu manipulieren, erkennen kann:

  • Umfragen, die behaupten, repräsentativ zu sein und das Adjektiv repräsentativ in allen passenden und unpassenden Zusammenhängen den Lesern auf die Nase binden.
  • Umfragen, die nicht angeben, wie hoch der Anteil der Befragten ist, die auf eine Frage NICHT geantwortet haben, sondern – wie die ARD-Umfrage von GfK – Leser im Glauben lassen, alle Ergebnisse basierten immer auf ALLEN Befragten.
  • Umfragen, die den Fragetext, auf dem die dargestellten Ergebnisse basieren, verheimlichen.
  • Umfragen, in denen Konzepte verwendet werden, wie “ARD-Verbund” oder „programmliche und nicht-programmliche Leistungen“, von denen niemand weiß, was damit gemeint ist.

Diese vier Punkte reichen in der Regel um zu wissen, ob man es mit einem Manipulationsversuch zu tun hat oder nicht. Und gemessen an diesen vier Punkten ist die GfK-Umfrage zum „ARD-Medienverbund“ ein kruder, ein sehr kruder Manipulationsversuch.

Letztlich ist die Zufallsauswahl eine regulatorische Idee. Wenn man eine Stichprobe gezogen hat, kann man aufgrund der Idealbedingungen, die eine Zufallsauswahl determinieren, angeben, wie stark die Abweichungen der aktuellen Stichprobe vom Ideal sind. Das systematische Fehlen einer entsprechenden Kennzahl in angeblich repräsentativen Meinungsumfragen ist letztlich der einzige Beleg, den man braucht, um sicher zu sein, dass die Ergebnisse weder eine Zufallsauswahl noch repräsentativ sind noch sein können.

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