Der Konflikt zwischen Freiheit und Gleichheit oder: Umverteilung ist Freiheitsberaubung

Umverteilung ist gerecht! Wer sich gegen diese Prämisse stellt, hat in Wohlfahrtsstaaten schlechte Karten, denn die Umverteilung von den Reichen zu den Armen ist zur Frage der sozialen Gerechtigkeit stilisiert worden. Stilisiert deshalb, weil Umverteilung nicht an sich gut ist und schon gar nicht gerecht. Wenn einem genommen wird, der erfolgreich ist und seinen Erfolg mit harter Arbeit verdient hat, um einem, der in seinem Leben noch keinen Finger krumm gemacht hat, zu geben, dann kann man dies kaum als irgendeine Form von Gerechtigkeit ansehen. Es sei denn, man steht auf die Perversion von Werten wie Gerechtigkeit.

Entsprechend wird man zu dem Ergebnis kommen, dass Umverteilung dann, wenn sie als Gerechtigkeit ausgegeben wird, notwendig in eine unfreie, eine totalitäre Gesellschaft führen muss, schon weil über die Köpfe derer hinweg, denen genommen wird, entschieden wird, wie viel ihnen genommen wird, sie also einer Zwangsmaßnahme unterzogen werden.

Entsprechend ist Umverteilung immer ein Angriff auf die individuelle Freiheit und muss folglich mit Bedacht und mit Maß eingesetzt werden, sofern man überhaupt auf dieses Mittel der Freiheitsberaubung zurückgreifen will.

Milton Friedman hat diese Notwendigkeit schon vor Jahrzehnten formuliert und die Position, die Liberale gegenüber Gleichheit und Umverteilung einnehmen, formuliert, die bis heute gilt.

Friedman Capitalism and Freedom„The heart of the liberal philosophy is a belief in the dignity of the individual, in his freedom to make the most of his capacities and opportunities according to his own lights, subject only to the proviso that he not interfere with the freedom of other individuals to do the same. This implies a belief in the equality of men in one sense; in their inequality in another. Each man has a equal right to freedom. This is an important and fundamental right precisely because men are different, because one man will want to do different things with his freedom than another, and in the process can contribute more than another to the general culture of the society in which many men live.

The liberal will therefore distinguish sharply between equality of rights and equality of opportunity, on the one hand, and material equality or equality of outcome on the other. He may welcome the fact that a free society in fact tends toward greater material equality than any other yet tried. But he will regard this as a desirable by-product of a free society, not its major justification. He will welcome measures that promote both freedom and equality – such as measures to eliminate monopoly power and to improve the operation of the market. He will regard private charity directed at helping the less fortunate as an example of the proper use of freedom. And he may approve state action toward ameliorating poverty as a more effective way in which the great bulk of the community can achieve a common objective. He will do so with regret, however, at having to substitute compulsory for voluntary action.

The egalitarian will go this far, too. But he will want to go further. He will defend taking from some to give to others, not as a more efficient means whereby the ‘some’ can achieve an objective they want to achieve, but on grounds of ‘justice’. At this point, equality comes sharply into conflict with freedom; one must choose. One cannot be both an egalitarian, in this sense, and a liberal.“
(Milton Friedman; Capitalism and Freedom, p.195).

[Unsere Übersetzung] Der Kern einer liberalen Philosophie ist der Glaube an die Würde des Einzelnen, der Glaube an die Freiheit eines jeden, seine Fähigkeiten nach eigenem Gutdünken so einzusetzen, und die sich im bietenden Möglichkeiten so zu nutzen, wie es ihm am besten erscheint, immer vorausgesetzt, dass er mit seinen Handlungen nicht die Freiheit anderer einschränkt. Das impliziert die Überzeugung, dass Menschen in einer Hinsicht gleich sind, in einer anderen Hinsicht ungleich. Jeder Mensch hat das selbe Recht auf Freiheit. Freiheit ist ein wichtiges und grundlegendes Recht, genau deshalb, weil Menschen verschieden sind, weil ein Mensch seine Freiheit zu anderen Handlungen nutzen wird als ein anderer und damit mehr als ein anderer zur Kultur der Gesellschaft beitragen kann, in der viele Menschen leben.

Deshalb wird ein Liberaler scharf zwischen Gleichheit in Recht und Chancen auf der einen Seite und materieller Gleichheit oder Ergebnisgleichheit auf der anderen Seite unterscheiden. Ein Liberaler wird die Tatsache begrüßen, dass eine freie Gesellschaft dazu tendiert, größere materielle Gleichheit zu erreichen, als jede andere Gesellschaftsform, die bislang probiert wurde. Aber er wird dies als wünschenswerten Nebeneffekt einer freien Gesellschaft ansehen, nicht als ihre Legitimation. Er wird Maßnahmen begrüßen, die sowohl Freiheit als auch Gleichheit fördern – zum Beispiel Maßnahmen die auf die Beseitigung von Monopolen zielen oder darauf, die Funktionsfähigkeit des Marktes zu verbessern. Er wird Mildtätigkeit, die darauf abzielt, denen zu helfen, die in einer freien Gesellschaft weniger erfolgreich sind, als angemessene Nutzung von Freiheit ansehen. Und er mag sogar staatliches Handeln, das darauf zielt, Armut zu reduzieren, als einen effektiven Weg betrachten, auf dem die Mehrheit der Gesellschaft ein gemeinsames Ziel erreichen kann. Er wird dies jedoch mit Bedauern tun, weil er Freiwilligkeit mit Verpflichtung ersetzen muss.

Ein Sozialist wird dies ebenfalls alles wollen. Aber er wird weiter gehen wollen. Er wird das Nehmen von einigen, um es anderen zu geben, nicht als ein effizientes Mittel ansehen, das es den anderen ermöglicht, bestimmte Ziele zu erreichen, sondern als Gerechtigkeit verteidigen. Und hier tritt Gleichheit in Konflikt mit Freiheit: Man muss sich entscheiden. Man kann nicht beides gleichzeitig sein, ein Sozialist in diesem Sinne oder ein Liberaler.


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Wir sind nicht gleichwertig: Wir sind mehrwertig!

Eigentlich sollte dies der erste Post in der Reihe über das Programm zur Verschwendung von Steuergeldern und Netzwerk-Finanzierung „Demokratie leben!“ werden. Wurde er aber nicht, denn wir sind nur soweit gekommen:

“Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft.“

Und jetzt reicht es. Wir können diesen Ungleichwertigkeits- bzw. Gleichwertigkeitsunsinn einfach nicht mehr hören.

Schon 1965 hat J. Stacy Adams seine Equity-Theorie veröffentlicht, die letztlich inhaltlich nicht viel gebracht hat, was nicht bereits bei Homans stand, aber in jedem Fall eine Strukturierung und Systematisierung der bei Homans verstreuten Ideen geleistet hat.

Equity, ist für Adams das Ergebnis eines Vergleichsprozesses: Wenn ich mich mit einem vergleiche, der genau dieselben Kompetenzen hat, genau dieselben Leistungen erbringen soll und auch erbringt, wie ich und der für die entsprechende Leistung auch genau denselben Output, sagen wir in Form von Lohn erhält, dann sind wir beide im Hinblick auf die Leistung und das Leistungsergebnis gleichwertig. In keinem anderen Fall.

Verkürzt man das Gesagte auf Einsatz (Input) und Ergebnis des Einsatzes (Output), dann kann man die Bedingung für Gleichwertigkeit und daraus resultiert, das Empfinden von Gerechtigkeit und das Vorliegen von Gerechtigkeit, auf Basis der normalmenschlichen Maßstäbe in eine Gleichung packen, die den eigenen Input ins Verhältnis zum eigenen Output setzt und mit dem entsprechenden Verhältnis eines Partners (z.B. eines Arbeitskollegen) vergleicht:

Input (A) / Output (A) = Input (B) / Output (B)

In allen Fällen, in denen der Vergleich Unterschiede im Input oder im Output zum Ergebnis hat, liegt keine Gleichwertigkeit vor und entsprechend wird eine Gleichbehandlung dahingehend, dass ungleichwertige Leistungen gleich behandelt werden, als Ungerechtigkeit bezeichnet:

“ The magnitude of the inequity experienced will be a monotonically increasing of the size of the discrepancy between the ratios of outcomes to inputs. The discrepancy will be zero, and equity will exist, under two circumstances: first, when Person’s and Other’s outcomes are equal and their inputs are equal. …” (Adams 1965: 281-282)

Und weil dem so ist, muss nun einmal und ein für alle Mal gesagt werden:
Wir sind nicht gleichwertig!

Wir sind mehrwertig im Vergleich zu denen, die ihre Qualifikationen fälschen oder bei anderen abgekupfert haben. Wir haben unsere Qualifikationen durch Arbeit und nicht durch Betrug erworben.

Philosophie for dummiesWir sind mehrwertig im Vergleich zu all denen, die es nötig haben, andere mit persönlichen Angriffen und unter Zuhilfenahme entsprechend konnotierter Begriffe abzuwerten, weil sie keine Argumente haben. Wir haben dann, wenn wir uns zu Themen äußern, Argumente und sind deshalb nicht gleichwertig, sondern mehrwertig.

Wir haben alles, was wir besitzen, erarbeitet. Keines der Mitglieder der ScienceFiles-Redaktion hat jemals staatliche Transferleistungen bezogen. Im Vergleich zu allen, die sich von ihrem Staat haben kaufen lassen, sind wir mehrwertig.

Wir leben davon, wissenschaftliche Leistungen zu verkaufen, die nachgefragt werden. Unsere Kunden kommen zu uns. Wir haben es nicht nötig, von staatlichen Programmen zu leben und uns als Lobbyisten zu verdingen, um unsere Finger an Steuermittel zu bekommen. Wir sind im Vergleich zu all denen, die sich als pseudo-wissenschaftliche Kostgänger an den Staat verkaufen, mehrwertig.

Wir stehen zu Prinzipien und biegen sie nicht in einer Weise, die, wäre Scham vorhanden, Schamesröte entstehen lassen würde, wie dies z.B. bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes der Fall ist, wo die offene Diskriminierung von Männern befördert wird, während gleichzeitig behauptet wird, man sei gegen Diskriminierung.

Das soll genügen, um den Kern von Ungleichwertigkeit herauszuarbeiten: Leistung. Wer mehr leistet als andere, ist mit diesen nicht gleichwertig, sondern er ist mehr wert. Wie kognitiv geringwertig muss ein Gehirn sein, wenn der Inhaber tatsächlich denkt, Albert Einstein sei gleichwertig mit ihm, er sei für die Menschheit gleichviel wert wie Albert Einstein? Wie ideologisch verblendet muss man sein, wenn man denkt, ein Arbeitgeber, der einen Mitarbeiter, der mehr Erfahrung, bessere Referenzen und mehr Motivation hat, besser bezahlt als einen, der weniger Erfahrung, schlechtere Referenzen und weniger Motivation hat, würde Letzteren nicht gleichwertig behandelt, sondern diskriminieren?

Man muss in einem solchen Fall ein sozialistisch durchsetzes Gehirn haben, eines, das man als Indikator für die Stalinfeld-Josef-Krankheit ansehen muss, ein Gehirn, in dem Leistung nichts zählt, sondern bestenfalls das ist, was andere, an deren Leistung man sich gütlich tut, im Sozialismus bereitstellen, damit man selbst, der in seiner Leistung ungleichwertig ist, gleichwertig erscheinen kann ohne es weiterhin zu sein.

Wir sehen derzeit einen unglaublichen Anschlag auf soziale Vergleiche, dessen Ziel darin besteht, jede Form des Vergleichs zwischen Menschen als neoliberalistischen Anschlag auf die heile Kinderwelt des Sozialismus zu ächten und zu verunmöglichen. Lassen wir es nicht so weit kommen, damit wir auch morgen noch sagen können, ein Gerd Binnig ist mehr wert als ein Heiko Maas und eine Marie Curie mehr als eine Anetta Kahane.

Das Schöne an dieser Konzeption von (In)Equity: Sie ist empirisch. Gleichwertigkeit wird in der Empirie als Verhältnis der Relationen von Input und Output gemessen. Gleichwertigkeit ist somit bestimmbar, messbar, und wahrscheinlich ist es das, was diejenigen, die in ihrer transzendenten Vorstellungswelt der Gleichwertigkeit schwelgen, in der eine fixe Idee Gutheitsstatus besitzt, so fürchten, die Vorstellung, jemand könnte die in den Legionen von Projekten Beschäftigten, deren Haupttätigkeit darin besteht, sich auf Netzwerktreffen den Hintern plattsitzen, fragen, was das höhere Gehalt, das sie im Vergleich zur Putzfrau beziehen, deren Wirken man eindeutig anhand von Kriterien wie Sauberkeit und entsprechendem Geruch nachvollziehen kann, rechtfertigt. In einer empirischen Welt der Gleichwertigkeit ist das höhere Gehalt nur durch den im Vergleich zur Putzfrau höheren Input zu rechtfertigen. Und was ziehen die meisten Deutschen wohl vor, ein sauberes Gebäude oder eine mit 170.000 Euro vom Steuergeldverschwender Nr. 1, dem BMFSFJ, ausgehaltene Internetseite, die gegen Hatespeech agitiert, und zwar mit Hatespeech?

Unsere Gleichwertigkeit ist demnach eine empirische, keine essentielle Qualität, wie sie die Apostel der Gleichwertigkeit predigen, wenn sie tief im Innern noch des letzten Versagers den Kern der Gleichwertigkeit ausgraben wollen. Es mag sein, dass alle Menschen gleich geboren sind, was sie dann aus ihrem Leben machen, ist jedoch eine empirische, keine transzendente Frage.


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Kommunistische Küche

Wir sind auf eine Perle der deutschen politischen Literatur gestoßen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Sie stammt aus der Kategorie: Linke haben für alles eine Lösung und aus dem entsprechenden Buch „Die Frau im Sozialismus“, das August Bebel zu verantworten hat. In diesem Buch gibt es nicht nur eine Fehlrezeption von Charles Darwin’s Evolutionstheorie, die eine Vielzahl von Lesern belustigt hat, es gibt darin auch Tipps für den Weinbau der Zukunft und die Beschreibung der Kommunistischen Küche.

August Bebel ist ein wahrer Vertreter der Klasse derer, die zu allem etwas wissen, aber zu nichts etwas Richtiges.

August_BebelHier also seine Beschreibung der kommunistischen Küche, in der bereits der Schmalhans, der im Kommunismus regelmäßig Küchenmeister war, beschrieben und die Emanzipation der Frauen von Privatküchenarbeit durch die Einführung der staatlich beaufsichtigten Massenkantine, in der nach Bebels Ansicht chemisch zubereitete Naturprodukte verköstigt werden, dargestellt wird.

Man muss wirklich zugestehen, dass es ohne sozialistische Literatur weit weniger zu lachen gäbe.

Kommunistische Küche

„Bei der Nahrung handelt es sich aber weit mehr um die Qualität als die Quantität, viel hilft nicht, wenn das Viele nicht gut ist. Die Qualität wird aber durch die Art und Weise der Zubereitung bedeutend verbessert. Nahrungszubereitung muß ebenso wissenschaftlich betrieben werden wie andere menschliche Tätigkeiten, soll sie möglichst vorteilhaft sein. Dazu gehört Wissen und Einrichtung. Daß unsere Frauen, welchen gegenwärtig die Nahrungszubereitung hauptsächlich zufällt, dieses Wissen oft nicht besitzen und nicht besitzen können, bedarf keines Beweises mehr.

Die Technik der großen Küchen hat schon gegenwärtig eine Vollkommenheit erreicht, welche die aufs beste eingerichtete Familienküche nicht kennt. Insbesondere ist es die mit Elektrizität für Heizung und Beleuchtung eingerichtete Küche, die dem Ideal entspricht. Kein Rauch, keine Hitze, keine Dünste mehr; die Küche gleicht mehr einem Salon als einem Arbeitsraume, in dem alle möglichen technischen und maschinellen Einrichtungen vorhanden sind, welche die unangenehmsten und zeitraubendsten Arbeiten spielend erledigen. Da sind die elektrisch betriebenen Kartoffeln- und Obstschäler, die Entkernungsapparate, Würstestopfer, Speckpresser, Fleischhacker, Fleischröster, Bratapparate, Kaffee- und Gewürzmühlen, die Brotschneideapparate, Eiszerkleinerer, Korkzieher, Korkpresser und hundert andere Apparate und Maschinen, die einer verhältnismäßig kleinen Zahl Personen mit mäßiger Anstrengung ermöglichen, für Hunderte von Tischgästen die Speisen zu bereiten. Dasselbe ist mit den Spül- und Reinigungseinrichtungen der Fall.

Die Privatküche ist für Millionen Frauen eine der anstrengendsten, zeitraubendsten und verschwenderischsten Einrichtungen, bei der ihnen Gesundheit und gute Laune abhanden kommt und die ein Gegenstand der täglichen Sorge ist, namentlich wenn, wie bei den allermeisten Familien, die Mittel die knappsten sind. Die Beseitigung der Privatküche wird für ungezählte Frauen eine Erlösung sein. Die Privatküche ist eine ebenso rückständige und überwundene Einrichtung, wie die Werkstätte des Kleinmeisters, beide bedeuten die größte Unwirtschaftlichkeit, eine große Verschwendung an Zeit, Kraft, Heiz- und Beleuchtungsmaterial, Nahrungsstoffen usw.

Der Nährwert der Speisen wird durch ihre leichte Assimilierfähigkeit erhöht; diese ist entscheidend [Fußnote]. Eine naturgemäße Nährweise aller kann also auch erst die neue Gesellschaft ermöglichen. Cato rühmt vom alten Rom, daß es bis zum sechsten Jahrhundert der Stadt (200 vor Christo) wohl Kenner der Heilkunde gab, aber es an Beschäftigung fehlte. Die Römer lebten so nüchtern und einfach, daß Krankheiten selten vorkamen und der Tod durch Altersschwäche die gewöhnliche Form des Todes war. Erst als Schlemmerei und Müßiggang, kurz, das Lotterleben auf der einen, Not und Überarbeit auf der anderen Seite um sich griffen, wurde es gründlich anders. Die Schlemmerei und das Lotterleben sollen künftig unmöglich sein, aber auch Not, Elend und Entbehrung. Es ist für alle genug vorhanden. Sang doch schon Heinrich Heine:

Es wächst hienieden Brot genug
Für alle Menschenkinder,
Auch Rosen und Myrthen, Schönheit und Lust,
Und Zuckererbsen nicht minder.

Ja, Zuckererbsen für jedermann,
Sobald die Schoten platzen!
Den Himmel überlassen wir
Den Engeln und den Spatzen [Fußnote].

»Wer wenig ißt, lebt gut« (das heißt lange), sagte der Italiener Comaro im sechzehnten Jahrhundert, wie Niemeyer zitiert. Schließlich wird künftig auch die Chemie für die Herstellung neuer und verbesserter Nahrungsmittel in bisher ungekannter Weise tätig sein. Heute wird diese Wissenschaft sehr mißbraucht, um Fälschungen und Prellereien zu ermöglichen; es ist aber klar, daß ein chemisch zubereitetes Nahrungsmittel, das alle Eigenschaften eines Naturproduktes hat, denselben Zweck erfüllt. Die Form der Gewinnung ist nebensächlich, vorausgesetzt, daß im übrigen das Produkt allen Ansprüchen gerecht wird.“

Auszug aus: August Bebel: Die Frau im Sozialismus.


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Zersetzung: Stasi-Konzept in neuer Blüte

Viele Menschen haben ein kurzes Gedächtnis, und selbst der Versuch, die Erinnerung an Ereignisse, die sich vor einigen Jahren oder Jahrzehnten abgespielt haben, wach zu halten, ist meist nicht von Erfolg gekrönt. Insbesondere die Erinnerung an das Scheitern sozialistischer Versuche und die Methoden, die in sozialistischen Staaten benutzt wurden, um ein Terrorregime über die Bevölkerung zu errichten, hat eine erstaunlich kurze Halbwertzeit, so dass meist nach nur einer kurzen Phase des Stillhaltens der nächste Versuch, das sozialistische Paradies auf Erden zu errichten, in Angriff genommen wird.

Über kurz oder lang wird vergessen, mit welchen Terrormitteln die Staatssicherheit von Erich Mielke die eigene Bevölkerung unterdrückt und drangsaliert hat, und in fast noch kürzerer Zeit werden aus ehemaligen Konsorten Mielkes, die sich jahrelang als dessen Innoffizielle Mitarbeiter verdingt und ihre engsten Bekannten und Freude ausspioniert haben, nur 19-Jährige, Systemopfer oder auf eine andere Weise gesäuberte nur-Mitläufer.

StasiDamit nicht ganz vergessen wird, welches Überwachungsregime das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) implementiert hatte, damit nicht vergessen wird, dass das MfS sein Überwachungs- und Terrorsystem ohne die Hilfe vieler Inoffizieller Mitarbeiter (IM) nicht hätte aufrecht erhalten können und um zu zeigen, dass IMs ein integraler Bestandteil dieses Systems waren, dokumentieren wir im Folgenden einen Teil der Richtlinie Nr. 1/76 zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und daraus Punkt 2.6 „Die Anwendung von Maßnahmen der Zersetzung“.

Dass der Begriff der Zersetzung, der die Zerstörung eines Organismus bezeichnet, sorgfältig gewählt wurde, machen die Maßnahmen der Zersetzung deutlich.

Maßnahmen der Zersetzung zielen darauf, „feindlich-negative Kräfte“, also z.B. DDR-Bürger, die eine andere, als die herrschende Meinung haben, die sich z.B. der Kritik am Regime schuldig gemacht haben (in der DDR nannte man das staatsfeindliche Hetze, heute lässt man das „staatsfeindlich“ weg), zu „zersplittern“, zu „lähmen“, zu „desorganisieren“ und zu „isolieren“. „Zersetzungsmaßnahmen können sich sowohl gegen Gruppen, Gruppierungen und Organisationen als auch gegen einzelne Personen richten“. Anders formuliert: Zersetzende Maßnahmen können sich gegen jeden DDR-Bürger richten, niemand ist davor sicher. Im Einzelnen listet die Richtlinie des MfS die folgenden Maßnahmen als „[b]ewährte … Formen der Zersetzung“ auf:

  • Amadeu Hetze 1Eine „systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben“
    Das Anschwärzen von Personen, die nach Ansicht des Anschwärzers einen Hasskommentar abgesetzt haben, selbst das Anschwärzen von Personen, denen man nur einen Hasskommentar unterstellt, ist somit eine moderne Variante dieses bewährten Mittels des MfS.
  • Die „systematische Organisierung beruflicher und gesellschaftlicher Misserfolge zur Untergrabung des Selbstvertrauens einzelner Personen;“ Boykottaufrufe, die darauf abzielen, bestimmten Autoren die Möglichkeit, ihre Bücher zu verlegen, zu nehmen oder Rezensionen der Bücher bestimmter Autoren mit einzig dem Ziel, den Autor als geistig defizitär oder voller Hass oder mit einer sonstigen Art der Minderbemittelung behaftet zu diskreditieren, fallen in diese Klasse. Akif Pirincci mag sich hier wiederfinden.
  • Eine „zielstrebige Untergrabung von Überzeugungen im Zusammenhang mit bestimmten Idealen, Vorbildern usw. und die Erzeugung von Zweifeln an der persönlichen Perspektive“;Die konsequente Infantilisierung von Teilen des öffentlichen Diskurses z.B. dadurch, dass Gruppenbildung „wir/die“ zum Rassismus erklärt werden oder von Ideologien der Ungleichwertigkeit fabuliert wird, die ebenfalls Rassismus begründen würden (und zwar von Leuten, die besser bezahlt werden als z.B. ein Müllfahrer) sind Beispiele, die sich hier aufdrängen.
  • Das „Erzeugen von Misstrauen und gegenseitigen Verdächtigungen innerhalb von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen;“
    Die Piraten können sicher ein entsprechendes Lied singen; Die Entfernung bzw. Zerstörung der Sozialwissenschaften durch die Installierung radikalfeministischer Positionsinhaber, deren Verbindung zu Wissenschaft in etwa der Verbindung von Iwan Alexandrowitsch Serow zur Wissenschaft entspricht, mag dem ein oder anderen als weiteres Beispiel dienen.
  • “Das „Erzeugen bzw. Ausnutzen und Verstärken von Rivalitäten innerhalb von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen durch zielgerichtete Ausnutzung persönlicher Schwächen einzelner Mitglieder;“
    Man fühlt sich an die Grabenkämpfe in der AfD und abermals an den schnellen Aufstieg und noch schnelleren Niedergang der Piraten erinnert.

Bei der Planung und Durchführung der Zersetzungsmaßnahmen griff das MfS regelmäßig auf die Informationen zurück, die durch IMs erlangt wurden, und es waren IMs, die für die Umsetzung der Zersetzungsmaßnahmen eingesetzt wurden (mit oder ohne ihr Wissen). Wer vor diesem Hintergrund wie Anetta Kahane behauptet, er habe 8 Jahre für das MfS gearbeitet ohne dabei einem Menschen zu schaden, den kann man nur auffordern, dafür den Nachweis zu führen und alle 800 Seiten der eigenen Stasi-Akte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Schließlich erinnert die Aufstellung der „[b]ewährten Mittel und Methoden der Zersetzung“, für die „geeignete IM einzusetzen“ sind, an so manche Kampagne, die in den letzten Monaten aus öffentlich-rechtlichen Medien heraus gestreut wurde, z.B. im Hinblick auf die Verbreitung unwahrer Behauptungen oder deren Einmengung im Rahmen einer oberflächlich betrachtet, angemessenen Berichterstattung. Die „[b]ewährten Mittel und Methoden der Zersetzung“ sind die folgenden:

Amadeu Hetze 2

Dazu heißt es in der Anleitung zur Denunziation der Amadeu Antonio Stiftung: „Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, eine Anzeige auch anonym aufzugeben“ (9)

 

  • „die Verwendung anonymer oder pseudonymer Briefe, Telegramme, Telefonanrufe usw., kompromittierender Fotos, z. B. von stattgefundenen oder vorgetäuschten Begegnungen;
  • die gezielte Verbreitung von Gerüchten über bestimmte Personen einer Gruppe, Gruppierung oder Organisation;
  • gezielte Indiskretionen bzw. das Vortäuschen einer Dekonspiration von Abwehrmaßnahmen des MfS;“

Wer erinnert sich nicht, an das bewusste Missverstehen einer Rede von Akif Pirincci, das ihn in medialer Geschlossenheit getroffen hat und deren gerichtliche Revision zu einem Zeitpunkt erfolgt ist, zu dem kaum jemanden noch daran interessiert war? Wie ist es mit der Vorverurteilung von Jörg Kachelmann, den Versuchen, Donald Trump oder Boris Johnson lächerlich zu machen? Erkennt jemand Gemeinsamkeiten im Vorgehen mit den „bewährten Formen, Mitteln und Methoden“ des Ministeriums für Staatssicherheit?

Es wäre sicher lohnenswert, wenn sich ein Student der Soziologie oder der Geschichte mit der Frage beschäftigt, welche Weiterführungen der Richtlinie aus dem Ministerium für Staatssicherheit sich für Deutschland finden lassen, und wer die Hauptakteure sind, die für die Kontinuität von Stasi-Methoden verantwortlich sind. Vielleicht findet sich dann noch ein zweiter Student, der sich dafür interessiert, was aus all den hauptamtlichen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit geworden ist, die nach der Vereinigung so plötzlich und mit all ihrem Wissen über z.B. Arten, Mittel und Methoden der Zersetzung verschwunden oder untergetaucht sind…


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Totalität von Fähigkeiten: Marxens Träume erleben eine Renaissance

Karl Marx„Sowie nämlich die Arbeit verteilt zu werden anfängt, hat jeder einen bestimmten, ausschließlichen Kreis der Tätigkeit, der im aufgedrängt wird, aus dem er nicht herauskann; er ist Jäger, Fischer, oder Hirt oder kritischer Kritiker, und muss es bleiben, wenn er nicht die Mittel zum Leben verlieren will – während in der kommunistischen Gesellschaft, wo jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heut dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, auch das Essen zu kritisieren, ohne je Jäger, Fischer oder Hirt oder Kritiker zu werden, wie ich gerade Lust habe. Dieses Sichfestsetzen der sozialen Tätigkeit, diese Konsolidation unseres eigenen Produkts zu einer sachlichen Gewalt über uns, die unserer Kontrolle entwächst, unsere Erwartungen durchkreuzt, unsere Berechnungen zunichte macht, ist eines der Hauptmomente in der bisherigen geschichtlichen Entwicklung“ (Karl Marx; Deutsche Ideologie)

Die zitierte Stelle ist dem Teil des Manuskripts der Deutschen Ideologie entnommen, der Karl Marx zurechenbar ist. In ihm entwickelt Marx nicht nur in Fortführung einer Idee Fichtes – sein Konzept der Entfremdung. Er führt sie es auch zu Ende. Von Fichte stammt die Idee, dass dann, wenn Menschen miteinander agieren, sie etwas produzieren, das ein Eigenleben annimmt, das wiederum Herrschaft über die einzelnen erwirkt. Das Erzeugte unterjocht den Menschen, nimmt ihm seine Freiheit. Ein echter Fichte.

Doch zurück zum Zitat von Karl Marx. Das „Sichfestsetzen der sozialen Tätigkeit“, also der Arbeit, zu einer „sachlichen Gewalt“ über uns, wer nicht arbeiten geht, der hat nichts zu beißen, jedenfalls zu Marxens Zeiten war das so, mit einem Wort: die Entfremdung, sie muss durch die kommunistische Gesellschaft überwunden werden, in der keine Spezialisierung mehr stattfindet, keine Arbeitsteilung, in der alle alles tun oder lassen können, wonach ihnen gerade ist. Das nennt Marx die Totalität der Fähigkeiten. Betrachtet man die Materialisierungen dieses kommunistischen Hirngespinsts, dann muss man allerdings feststellen, dass es eher das „lassen können“ ist, das sich durchgesetzt hat: Die Erhöhung der Untätigkeit und Trägheit zur kollektiven Faulheit.

Unter Pfälzern gibt es ein geflügeltes Wort, das Aspiranten wie die, die im Kommunismus gebraucht werden, bezeichnet: Der kann alles, aber nix richtig.

Das Zitat von Marx hat nichts von seiner romantischen Wirkung, die es auf einfältige Gemüter ausübt, verloren. Beispiele dafür, wie Spezialisierung beseitigt, die Entfremdung durch Arbeit aufgehoben und eine glückliche, wenngleich verarmte Gesellschaft herbeigeführt werden soll, gibt es zuhauf: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, also die Work-Life-Balance, der Versuch, Teilzeitarbeit zu einem Ersatz für vollen Einsatz zu stilisieren, das bedingungslose Grundeinkommen, der Einzug von pädagogischen Konzepten, die nicht der Bildung oder Erziehung von Kindern dienen, sondern der ideologischen Selbstverwirklichung von Lehrern oder Erziehern, das sind alles Beispiele dafür, wie Marxens idealistische Spinnerei die Jahrhunderte überlebt hat und neue Höhen erklimmt.

„Idealismus,“ so hat Arnold Gehlen (1952: 350) geschrieben, „ist einer der tiefsten und am schwersten aufzudeckenden Irrtümer und er besteht zuletzt in dem Glauben, die Idealität, die allerdings im Menschen liegt, sei in der unmittelbaren Subjektivität lebbar“.

Sie ist es nicht. Und weil sie es nicht ist, scheitern kommunistische Systeme und gehen Gesellschaften zu Grunde, deren Mitglieder glauben, sie könnten Arbeitsteilung und Spezialisierung durch idealistische Spinnereien von Work-Life-Balance oder Teilzeitarbeit ersetzen.

Warum?

Gesellschaften leben von der Arbeitsteilung, wie man leicht feststellen kann, wenn man versucht, einen Tag ohne das Zutun Dritter zu überleben, also ohne den Lkw-Fahrer, der die Waren des Supermarktes ankarrt, ohne die Aushilfskraft, die die Waren einsortiert, ohne den Tankwart, der das Benzin bereitstellt, mit dem man das Auto, das vieler Hände Ergebnis ist, zum Supermarkt bewegt. Arbeitsteilung erhöht nicht nur die Effizienz und den Wohlstand einer Gesellschaft, sie erlaubt auch Spezialisierung. Manche können dies besser, andere jenes. Wer dies besser kann, erreicht durch Verfeinerung seiner Technik eine höhere Stückzahl und bessere Qualität, und vielleicht kann derjenige, der auf viel Erfahrung in der Herstellung von „dies“ zurückblicken kann, es sich irgendwann leisten, nur einen Teil des Tages für den Broterwerb aufzuwenden. Das kann er aber erst, wenn er sich die entsprechende Erfahrung angeeignet, sich erarbeitet hat. So ist das eben, ohne Fleiß kein Preis. So wie es ohne erfolgreichen Kapitalismus keinen Kommunismus geben kann, wie Marx wusste. Denn Träumerei kann man nur (für eine gewisse  Zeit) umsetzen, wenn es andere durch ihre Arbeit ermöglicht haben.


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SPD will Ariernachweis für Vermögen

Derzeit kann man am Beispiel von Venezuela beobachten, wie Sozialisten versuchen, sich mit mehr Druck, Gewalt, Kontrolle und Verboten gegen eine wirtschaftliche Katastrophe zu stemmen, die dadurch entstanden ist, dass die nämlichen Sozialisten mit damals noch etwas weniger Druck, Gewalt, Kontrolle und Verboten versucht haben, das, was sie für eine gute Gesellschaft halten, durchzusetzen. Das Beispiel von Venezuela zeigt, dass Sozialismus nur ein Ergebnis hat: die totale Gesellschaft, den Totalitarismus in totaler Armut.

Venezuela socialismScheinbar ist das Beispiel Venezuelas so anziehend, dass die SPD versucht, das Modell auf Deutschland zu übertragen. In Deutschland haben Sozialisten nämlich auch ein Problem. Menschen sind der Meinung, das Geld, das sie mit ihrer Arbeit verdienen, gehöre ihnen und nicht dem Staat. Und weil dem so ist, und der deutsche Staat seinen Bürgern von einem Euro so wenig lässt, wie kaum ein anderer Staat auf diesem Planeten, deshalb arbeiten Bürger am Staat vorbei, deshalb erfinden sie den Tauschhandel neu und deshalb bringen sie ihr Eigentum, ihr Geld vor dem Staat in Sicherheit. Das wiederum passt der SPD nicht, denn die Genossen sind, wie alle Sozialisten der Ansicht, privates Eigentum sei nur so lange privat, so lange es die Sozialisten nicht für sich und zur Verteilung beanspruchen.

Und das tun sie jetzt, wie die FAZ berichtet hat und die ARD heute berichtet. Vermögen, das Deutsche auf Konten im In- und Ausland haben, Vermögen, das aufgrund der Politik der Europäischen Zentralbank täglich weniger wird, soll an eine Nachweispflicht gekoppelt werden: Die Herkunft der 10.000 Euro, die Opa Eugen auf seinem Sparkonto hat, sie ist lückenlos aufzuklären, wenn es nach den Genossen geht, die ein Zehn-Punkte-Papier verbrochen haben, das als Initiativantrag gedacht ist. Wenn Opa Eugen den, wie man sagen könnte: Ariernachweis für sein Geld nicht führen kann, dann ist er es los. Wenn er also partout der Ansicht ist, es ginge die SPD nichts an, wo die 10.000 Euro herkommen, dann ist er schon enteignet, denn, wie gesagt: Dass er denkt, die 10.000 Euro seien sein Eigentum ist ein Irrtum. Sie sind derzeit sein Eigentum und auch nur vorbehaltlich der Geltendmachung der sozialistischen Eigentumsrechte durch die SPD.

Was also tun, wenn man den Ariernachweis für das eigene Geld nicht führen will? Nun, auch hier weiß die SPD Rat. Gründen Sie ein Unternehmen in Hongkong, so wie es die Genossen über ihr Satellitenunternehmen ddvg in Voraussicht ihres geplanten Ariernachweises getan haben, namentlich die Cavete Global Limited, und schieben Sie ihr Geld nach Hongkong, dort muss man keine Ariernachweise für Geld führe. Die Genossen wissen das.


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Volkstechnologie: Die Regierung backt sich ihr Volk

Die Bundesregierung weiß bekanntlich, was gut für die Bevölkerung ist, wie man als Deutscher richtig lebt, wie man nachhaltig und hetzfrei und im Einklang mit den Steuervorgaben und Plänen der Bundesregierung lebt, eben so, dass es der Regierung gefällt. Damit auch sichergestellt ist, dass alle richtig leben, so wie es der Bundesregierung gefällt, wird genudged. Wir haben schon mehrfach über diese neue Variante eines obrigkeitsgläubigen Sozialismus berichtet. Dieses Mal ist es nicht mehr die Partei, die Partei, die immer Recht hat, dieses Mal ist es gleich die Regierung – wozu vorgaukeln, es gäbe eine breite Basis der Mitbestimmung?

Und weil die Regierung immer Recht hat und weiß, was für die Bürger in Deutschland gut und richtig ist, deshalb hat die Regierung beschlossen, dass sie im Jahr 2020 auf deutschen Straßen eine Million Elektroautos fahren lassen will. Derzeit sind Elektroautos Ladenhüter, die einfach niemand kaufen will. Ganze 25.500 Elektroautos hat die Industrie absetzen können, zu wenig, damit sich das Unterfangen lohnt.

Wäre die deutsche Wirtschaft eine Marktwirtschaft – und es soll ja immer noch Phantasten geben, die das glauben – die Ladenhüter mit dem Akku unter der Haube, sie wären längst vom Markt verschwunden. Warum? Weil es keine Nachfrage nach ihnen gibt. Und wenn es keine Nachfrage nach einem Produkt gibt, dann gibt es auch niemanden, der dieses Produkt herstellt. Es sei denn, die Bundesregierung, die ja genau weiß, was die Zukunft bringt und was gut und richtig ist, es sei denn diese Bundesregierung beschließt, für den entsprechenden Ladenhüter eine künstliche Nachfrage zu schaffen.

Künstliche Nachfrage schafft man dadurch, dass man umverteilt. Man nimmt Geld von Steuerzahlern und gibt es an andere Steuerzahler, wenn diese Steuerzahler noch ein wenig von dem Geld, das ihnen nicht als Steuer entzogen wurde, einsetzen, um z.B. ein Röhrenradio zu kaufen. Röhrenradios sind auch vollkommen out, obwohl sie umweltfreundlich elektrisch betrieben werden können und unglaublich nachhaltig sind. Wir haben noch eines aus dem Jahre 1947 in der Redaktion stehen, und es funktioniert erstklassig. Aber nicht den Kauf nachhaltiger Röhrenradios will die Bundesregierung finanzieren, sondern nachhaltige Elektroautos, jene Ladenhüter, die in den Hallen der Autokonzerne darauf warten, dass ein grüner Radler oder ein linker Anti-Atomkraftler ein indirekt über Windkraft betriebenes Elektroauto kauft. Ganze 25.500 Elektroautofreaks haben sich bislang angefunden, um dieses einmalige Statement des eigenen Carings um die Umwelt, dieses Fanal des eigenen Umweltbewusstseins zu erwerben und sich dann auf die Suche nach einer Steckdose rechts und links der Autobahn zu machen.

Das soll sich ändern. 4.000 Euro will die Bundesregierung demjenigen zahlen, der sich bereit erklärt, ein E-Auto zu kaufen, sofern das E-Auto nicht mehr als 60.000 Euro kostet. Es sollen ja Volksfahrzeuge und nicht Luxusfahrzeuge gesponsert werden. 1.2 Milliarden Euro kostet diese Schaffung einer künstlichen Nachfrage, dieses Kennzeichen einer sozialistischen Planwirtschaft, die heutzutage nicht mehr Sozialismus, sondern Nudgismus heißt. Früher haben die Sozialisten die Bürger zum richtigen Bewusstsein bekehrt (zuweilen mit Gewalt), heute werden sie zum richtigen Bewusstsein bestochen. Die Planwirtschaft hinter beiden, ist dieselbe.

Maehlert kleine GeschichteUnd wie immer, wenn es um Planwirtschaft geht, gibt es das Problem, dass man zwar planen kann, was das Zeug hält, aber dennoch nicht vorhersagen kann, was die Zukunft bringt. 40 Jahre DDR haben eindrücklich gezeigt, dass der Plan von gestern das verfehlte Planziel von heute war, und entsprechend haben wir, damit die Bundesregierung nicht denselben Fehler macht, den alle Sozialisten bislang gemacht haben und dem Irrtum aufsitzt, sie könne vorhersehen und vorherbestimmen, wie sich die Bevölkerung verhält, beschlossen, zurück zu nudgen. Wir nennen das ein Korrektiv-Nudgen, um die schlimmsten Fehler des Regierungs-Nudgens, die der Uninformiertheit der Regierungs-Nudger geschuldet sind zu korrigieren.

Fangen wir damit an, dass Elektroautos, für diejenigen, die sie derzeit kaufen, ein Prestigeobjekt sind, das dem eigenen Image zuträglich ist. Besonders Grüne können sich mit dem E-Auto als besonders gute Umweltfreunde outen und entsprechendes soziales Prestige einfahren, und genau das macht die Bundesregierung mit ihrem Nudgen kaputt. Anstelle von Prestige gibt es Käuflichkeit: Man lässt sich für sein gutes Umweltbewusstsein bezahlen? Das geht nicht. Entweder man ist überzeugter E-Autofahrer oder man ist durch der Bundesregierung käuflich, ein E-Prostituierter. Diese unbeabsichtigte Folge der Intervention von Regierungen, die mit dem Nudgen zu endemischen Ausmaßen getrieben werden, sie wurden z.B. von Dan Ariely, Anat Bracha und Stephan Meier (2009) unter dem Stichwort der „image motivation“ beschrieben, und zwar so, dass es auch Regierungsvertreter verstehen müssten:

“To illustrate the point, consider the following scenario. An individual is considering buying a new environmentally friendly hybrid car which is more expensive than an equivalent car with a standard gasoline engine. Driving an automobile that is clearly a hybrid car would probably add to one’s positive image, especially in a community that values environmentally friendly technologies. Suppose the government introduces a well-publicized and large tax benefit for those who purchase a hybrid car. On the one hand, the tax incentive reduces the price of the hybrid car, making its purchase more attractive. On the other hand, the tax incentive decreases the image value derived from driving the hybrid. Without the tax incentive, buying a hybrid car definitely shows the individual cares for the environment (positive image); with the tax incentives, it does not”.

Ob die Regierung das versteht und einsieht, dass man Dinge nicht erzwingen kann?

In jedem Fall wird die Autoindustrie es der Regierung danken, so üppig gesponsert zu werden. Ein Leser von ScienceFiles, der wie wir der Meinung ist, dass es in Deutschland keine Marktwirtschaft mehr gibt, schon gar keine freie Marktwirtschaft, versorgt uns nicht nur mit Informationen, sondern auch mit Zitaten, z.B. mit dem folgenden von Ludwig Erhard, den manche noch kennen werden. Wer ihn nicht mehr kennt: Erhard ist maßgeblich für die Möglichkeit verantwortlich, den gesellschaftlichen Reichtum zu schaffen, den heutige Generationen von Politikern zerstören. Er nannte diese Möglichkeit Freie Marktwirtschaft. Erhard hat zum Lobbyismus, wie ihn die Automobilindustrie im Hinblick auf die Ladenhüter-E-Autos gerade erfolgreich betrieben hat, Folgendes zu sagen:

„[…] ich erlebe es immer wieder, dass auf der einen Seite wirtschaftliche und unternehmerische Kreise ständig an den Staat mit der Bitte herantreten, er möchte ihnen doch auf diesem oder jenem Gebiet irgendwelche Hilfen oder Unterstützung zuteil werden lassen. Es müssen nicht immer Subventionen und Zuschüsse, sondern es können auch Kreditanforderungen und ähnliches sein. Ja woher soll denn der Staat solche Ansprüche befriedigen können? Ihm fällt das Geld und das Kapital, ja auch nicht vom Himmel, sondern alle Wohltaten, die er bezeugt, muss er weniger wohltätig ja dem Staatsbürger erst abnehmen. Wir kommen dann zu der grotesken Erscheinung, dass der überbesteuerte Staatsbürger als Bittsteller bei dem gleichen Staat erscheint und versucht, auf dem Kreditwege das zurückzuerhalten, was nach Recht und Moral eigentlich sein Eigentum aus dem Ertrag seiner Arbeit sein müsste.“ (aus „Das Prinzip Freiheit“)

Ariely, Dan, Bracha, Anat & Meier, Stephan (2009). Doing Good or Doing Well? Image Motivation and Monetary Incentives in Behaving Prosocially. American Economic Review 99(1): 544-555.

 

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Das Sein bestimmt die Moral

Marx hatte in Teilen mit seiner Behauptung, das Sein bestimme das Bewusstsein, Recht. Jedenfalls deuten Ergebnisse einer Studie, die Abigail Barr, Luis Miller und Paloma Ubeda in Spanien durchgeführt haben, darauf hin.

Die drei Forscher haben 151 Probanden zunächst in Gruppen geteilt und eine Gruppe arbeiten lassen und sie dann vor die Aufgabe gestellt, die Höhe der Entlohnung von sich und je drei weiteren Gruppenmitgliedern zu bestimmen. Dazu wurden ihnen Vorgaben gemacht, einmal mit dem Verweis, die Vorgabe repräsentiere das Ausmaß der jeweils geleisteten Arbeit, einmal mit dem Verweis, die Vorgabe sei zufällig zustande gekommen.

Probanden, die gearbeitet hatten, bevor sie die Zuteilung durchführten, hielten sich im ersten Fall an die Vorgabe, d.h. sie verteilten nach Leistung. Im zweiten Fall, wenn ihnen gesagt wurde, die Vorgabe sei zufällig bestimmt worden, verteilten sie die Auszahlungen unter den vier Probanden, deren Entlohnung ihnen oblag, gleich.

Personen, die arbeiten, votieren also für eine Entlohnung, die der Leistung dessen entspricht, der sie erhält.

Das spannende an der Arbeit von Barr, Miller und Ubeda besteht nun darin, dass sie ein Jahr später alle 151 Probanden noch einmal zusammen getrommelt haben. Dieses Mal haben sie die Probanden nach ihrem Erwerbsstatus in zwei Gruppen unterteilt: Solche, die eine Arbeit hatte und solche, die arbeitslos geworden waren. Abermals wurde das oben dargestellte Experiment mit den Probanden durchgeführt. Das Ergebnis dieses Mal: Bei den Probanden, die einer Beschäftigung nachgingen, erfolgte die Verteilung der Entlohnung wiederum nach Leistung, aber die Probanden, die arbeitslos waren, votierten für eine Gleichverteilung der Entlohnung unabhängig von der Leistung.

„The study presented here … shows that a change in one important dimension of an individual’s context – whether they are employed or not – directly affects the extent to which they acknowledge earned entitlement, a key moral value underpinning market-driven societies“ (5)

Überspitzt könnte man formulieren, dass Forderungen nach gleicher Einkommensverteilung und nach hohen Steuern für Personen, die arbeiten und gut verdienen, vor allem bei Arbeitslosen populär sind oder Sozialismus mit seiner Forderung nach Umverteilung und Gleichverteilung von Einkommen die Ideologie ist, die diejenigen anspricht, die selbst keiner Arbeit nachgehen. Sozialismus gibt ihnen quasi die Legitimation in die Tasche derer zu greifen, die arbeiten und Leistung erbringen.

Barr, Miller und Ubeda haben die folgende Erklärung für ihre Ergebnisse:

„The finding that becoming unemployed erodes individual acknowledgment of earned entitlement can be explained with reference to dissonance reduction. On becoming unemployed, individuals who previously adhered to the value of earned entitlement let go of the value instead of either: enduring a decline in material well-being; or receiving resources to which they do not feel entitled and enduring the psychological effects of the resulting dissonance.“ (5)

Barr, Miller und Ubeda glauben also noch an das Gute im Menschen und gehen davon aus, dass ein Übergang von Arbeit zu Arbeitslosigkeit dazu führt, dass ein Rückgang von Wohlstand oder der Bezug von Transferleistungen, die man nicht verdient (in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes) hat, zu kognitiven Dissonanzen führt, die dadurch abgebaut werden, dass die entsprechend arbeitslos Gewordenen, eine Umverteilung als legitim darstellen – um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen.

Professional spongerDies setzt jedoch ein schlechtes Gewissen voraus. Sicher haben viele Arbeitslose und viele, die nicht oder nie erwerbstätig waren oder sind, ein schlechtes Gewissen, wenn sie Transferleistungen, für die andere hart arbeiten müssen, in Anspruch nehmen. Aber sicher nicht alle. Bei Berufsprotestierern aus der linken Szene, bei ewigen Studenten oder bei ideologischen Überzeugungstätern hat man eher den Eindruck, der Neid auf die Leistungsfähigkeit anderer sei Triebkraft hinter ihrer Forderung, Einkommen gleich zu verteilen und keinen Unterschied zwischen dem zu machen, der 40 Stunden in der Woche Mülleimer leert und dem, der 40 Stunden in der Woche vor der Fernseher sitzt. Neid kann auch als Erklärung für diejenigen dienen, die nachdem sie arbeitslos geworden sind von ihrer ursprünglichen Überzeugung, Leistung sei die Grundlage von Entlohnung, abrücken und nunmehr nach Nicht-Leistung also gleich verteilen: Warum sollte es anderen besser gehen als einem selbst.

In jedem Fall zeigen die Ergebnisse von Barr, Miller und Ubeda, dass moralische Überzeugungen von der Situation dessen, der sie trifft, abzuhängen scheinen. Wenn dies stimmt, dann muss man kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, wohin die Umverteilung auf Basis von willkürlich zugewiesenen Rechten in Gesellschaften wie der deutschen führt und welche Klientel Personen wie Sigmar Gabriel anvisieren, wenn sie höhere Steuern fordern und einen Sozialpakt anbieten, der darin besteht, Geld nach Nichtleistung umzuverteilen. Ganz davon abgesehen, welche moralischen Meldungen in einer Gesellschaft verteilt werden, in der es möglich ist, sich von Ministerien und mit dem Geld von Steuerzahlern für ideologische Dienste finanzieren zu lassen.

Karl Marx hat in seinen Arbeiten eine Unterscheidung zwischen Arbeitern, also denen, die arbeiten, und denen, die von der Arbeit der Arbeiter leben, aber nicht zu den Besitzern der Produktionsmittel, zur Klasse der Kapitalisten gehören, getroffen. Er hat sie Lumpenproletariat genannt und irgendwie fällt einem dieser Begriff ein, wenn man sich vorstellt, wen die SPD gerade in Person ihres Vorsitzenden umwirbt.

Barr, Abigail, Miller, Luis & Ubeda, Paloma (2016). Moral Consequences of Becoming Unemployed. Proceedings of the National Academy of Science of the United States. (Early Edition).

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Internationalsozialistische Schutzmacht Kampagne

Steuerhinterziehung – „das ist der wahre Sozialmissbrauch unseres Landes, und das sind die wahren Asozialen in unserem Land“

„Wir müssen unseren Anspruch erneuern, Schutzmacht der kleinen Leute zu sein…“

Sigmar Gabriel

Deutschland im März 2016; das Land ist durchsetzt von Asozialen, die Sozialmissbrauch betreiben, die mit ihrem Geld ins Ausland flüchten weil sie es nicht bei ihrem Steuereintreiber abliefern wollen. Steuerflüchtige, das sind die „wahren Asozialen“, nicht etwa die falschen. Sie sind deshalb die „wahren Asozialen“, weil sie durch und durch asozial sind, von Natur aus asozial, weil sie mit einem asozialen Wesen ausgestattet sind. Verdienen sie Geld, dann bringen sie es in eine Steueroase.

Es liegt in der Natur der „wahren Asozialen“, dass sie dem Staat vorenthalten, was des Staates ist, dass sie denken, ihr Geld sei ihr Geld und bereits mit diesem Denken Sozialmissbrauch betreiben. Es liegt in ihren Genen, dass sie denken, Geld, das sie verdienen, stünde ihnen und nicht dem Staat zu. Im Staat nicht denjenigen zu erblicken, dem alles, was er gerne hätte, zusteht, diese Krankheit, die sich in fibrigen Aussagen niederschlägt, wie: „Der Staat ist für die Bürger da“ und nicht etwa: „Die Bürger sind des Staates – ihnen obliegt es Steuern zu zahlen und ansonsten gefügig zu sein“ sie liegt den „wahren Asozialen“ im Blut.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns überlegt, wie man das Land vor den sozialmissbrauchenden „wahren Asozialen“ schützen kann, wie man dafür sorgen kann, dass der Virus der Steuerflucht, diese höchste Stufe des virulenten Sozialmissbrauchs, die auf wahrer Asozialität basiert, genetisch-veranlagter Asozialität, verhindert, beseitigt, ausgemerzt werden kann.

Der folgende 5-Phasen-Plan ist das Ergebnis dieser Überlegungen. Er basiert auf einer sorgfältigen historischen Analyse, in die vor allem die historischen Errungenschaften und best Practices des historischen Sozialismus in all seinen Spielarten, also jener Ideologie, die schon immer für die kleinen Leute da war, die Schutzmacht der Arbeiter und Bauern und sonstigen Produktivkräfte war, eingeflossen sind.

Phase 1 – Erkennungsphase

SteuerfluechtigerDamit man wahre Asozialität ausmerzen kann, ist es notwendig, die „wahren Asozialen“, jene, die nicht anders können, als asozial zu sein, weil Asozialität in ihrem Blut liegt, weil sie eben wahre Asoziale sind, zu identifizieren. Um einen Überblick über die Prävalenz der wahren Asozialität in Deutschland zu erhalten, müssen alle Bürger nachweisen, dass sie, ihre Eltern, ihre Großeltern und ihre Urgroßeltern KEINE Konten im nicht-deutschsprachigen Ausland unterhalten haben. Personen, die diesen Nachweis nicht erbringen können, werden erkennungsdienstlich behandelt und müssen in der Öffentlichkeit, das Zeichen (rechts) des internationalen Steuerfluchttums, der Vereinigung internationalen Asozialität tragen.

Phase 2: Exklusionsphase

Wegen der großen Gefahr für den deutschen Steuerkörper, die von „wahren Asozialen“ ausgeht, von Asozialen von Natur aus, sind „wahre Asoziale“ aus dem öffentlichen Leben zu entfernen. Damit sie den Geist der deutschen Jugend nicht mit dem deutschen Steuerkörper fremden Ideen infizieren, sind Personen, die die Nachweis fiskaler Unterwürfigkeit über drei Generationen nicht zu führen im Stande sind, aus dem Schuldienst und aus allen Einrichtungen zu entfernen, in denen sie Kontakt mit der deutschen Jugend, dem deutschen Steuernachwuchs haben können. Um den deutschen Steuerkörper nachhaltig vor den „wahren Asozialen“, denen die Steuerflucht im Blut liegt, zu schützen, muss jede Form des Umgangs zwischen wahren Sozialen und „wahren Asozialen“ unterbunden werden. Entsprechend ist jegliche Form des Zusammenlebens zwischen einem wahren Sozialen und einem „wahren Asozialen“ gesetzlich zu untersagen. das entsprechende Berliner Asozialen-Gesetze (BAsoG) ist in Vorbereitung. Bis auf weiteres sind Asozialen-Ghettos einzurichten, die durch eine Mauer von umgebenden Wohngebieten zu trennen sind, um den Kontakt mit und damit die Ansteckungsgefahr für die wahren Sozialen zu minimieren.

Phase 3: Quarantänephase

Um die Bevölkerung nicht nur nachhaltig, sondern vollständig vor dem Virus der Steuerflucht zu schützen und eine Inkubation mit dem Virus zu verunmöglichen, sind die „wahren Asozialen“ zu internieren. Geeignete Lager, in denen die „wahren Asozialen“ gesammelt und einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden, werden an entlegenen Gebieten des deutschen Steuerreiches errichtet. Die Lager sind als Arbeitslager einzurichten, damit die „wahren Asozialen“ den durch sie begangenen Sozialmissbrauch zumindest in Teilen wieder gut machen können. Der Aufenthalt in den Quarantäne-Lagern ist kostenpflichtig und lebenslänglich. Um die damit verbundenen erheblichen Kosten zu decken, wird der komplette Besitz in beweglichen und unbeweglichen Gütern der „wahren Asozialen“ eingezogen und den Parteikonten der SPD gutgeschrieben.

Phase 4: Sicherungsphase

Wahre Sozialer Schutzzaun

Wahrer sozialer Schutzzaun

Um die Errungenschaften der Phasen 1 bis 3 zu sichern und dem Anspruch „Schutzmacht der kleinen Leute“ zu sein, gerecht zu werden, wird um das derzeitige Staatsgebiet Deutschlands zum Schutz der wahren Sozialen ein Abwehrzaun gegen die Kräfte des internationalen Steuerfluchttums errichtet. Der wahre soziale Schutzzaun, (WaSoSchuz) dient dazu, den wahren sozialen Schutzraum (WaSoSchur) der Wahren Deutschen Schutzgemeinschaft (WDS), die an die Stelle der durch die asozialen Elemente und ihren Sozialmissbrauch beschmutzten deutschen Republik getreten ist, nach innen und außen zu sichern und allen wahren Sozialen nicht nur zu zeigen, dass sie vor allen möglichen feindlichen und schlechten Einflüssen geschützt werden, sondern dass sie zudem zum auserwählten Volk gehören, einem Volk, das auf eine lange Geschichte der Ausbeutung und Ausnutzung zurückblicken kann, und dennoch nichts gelernt hat.

Phase 5: Denkmalphase

Josef Gabriel

Der große Genosse Gabriel

Nachdem alle wahren asozialen Elemente aus dem WaSoSchur entfernt sind, und die wahren Sozialen damit begonnen haben, die Steuerkassen der WDS zu füllen, ist es an der Zeit Genossen Gabriel für seine Weitsicht, seinen Mut und seine durch keinerlei rationale Gedanken getrübte Sprache zu danken, für die Qualitäten, die erst die Errichtung des WDS möglich gemacht haben. Genosse Gabriel wird entsprechend zum ersten Vorsitzenden des Zentralen Schutzkommittees des WDS berufen. Er vertritt den WDS nach innen und außen, reist um die Welt, um das Wesen des wahren Sozialen global zu verkünden und um sich um die Konten der SPD in Hong Kong zu kümmern.

 

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Karl Marx war ein britischer Agent – Sozialismus vom Geheimdienst erfunden

Beim Recherchieren und Suchen in Archiven sind wir auf die Thomas Pitt Papers gestoßen, eine Sammlung hochinteressanter Briefe und Memoranden, die Pitt, Gründer und Mitglied des britischen MI4 (Most Intelligent Four), des Vorläufers des britischen Geheimdienstes MI-5 und MI-6 zum Ende seines aktiven Lebens geschrieben hat.

Darin sind wir auf Schriften gestoßen, aus denen eindeutig hervorgeht:

Karl Marx war ein britischer Agent.

Der Sozialismus ist eine Erfindung des britischen Geheimdienstes, um den Deutschen den Kapitalismus madig zu machen und Deutschland am wirtschaftlichen Wachstum zu hindern.

The way we live nowWie aus den Papers von Pitt hervorgeht, waren Sir Robert Peel und John Earl Russel, die nacheinander als Britische Premierminister unter Queen Victoria gewirkt haben, ob der Entwicklung auf dem Europäischen Kontinent höchst besorgt. Ein Ende der deutschen Vielstaaterei, wie es zu Beginn der 1830 und 1840er Jahre nicht nur von vielen Akademikern und Studenten gefordert wurde und die industrielle Revolution, die selbst in Deutschland einen aktiven Kapitalismus und damit einhergehende Wohlstands- und Produktivitätsschübe brachten, wurden als Bedrohung nicht nur der wirtschaftlichen, sondern auch der militärischen Vormachtstellung der Briten angesehen. Entsprechend gab es schon früh Überlegungen, wie man den deutschen Aufstieg verhindern oder doch zumindest verlangsamen könnte.

Die geniale Idee, den Sozialismus zu erfinden, sei – so Pitt – im Kreise der MI-4 und im Diogenes Club in London geboren worden. Zweck der neuen Ideologie sollte es sein, Deutsche zu entzweien, gegen den Kapitalismus aufzubringen und auf diese Weise Wohlstand und Fortschritt in Deutschland zu behindern.

„The most brilliant minds“, so Pitt hätten an der Idee gearbeitet, von den jungen Charles Darwin, Herbert Spencer, John Stuart Mill bis zu Anthony Trollope und Charles Dickens. Eine Analyse des deutschen Geistes war der Ausgangspunkt der Erfindung des Sozialismus. Wie muss eine Ideologie beschaffen sein, damit ihr viele Deutsche hinterherlaufen, ohne zu bemerken, dass sie ihren eigenen Interessen schaden?, so habe die Fragestellung gelautet.

Die Antworten stammen aus Analysen der Romantiker, Friedrich von Schlegel, Ludwig Tieck, philosophischer Schriften von Johann Gottlieb Fichte, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und anderen. Aus diesen Analysen seien vier Kriterien extrahiert worden, die eine Ideologie erfüllen muss, damit Deutsche ihr anhängen.

  • Sie muss weitgehend unverständlich sein;
  • Sie muss widersprüchlich sein;
  • Sie muss eine historische Kontinuität beschreiben;
  • Sie muss grundlegende Antagonismen behaupten;

Three men on the bummelBesonders interessant sind die Erklärungen, die Pitt dafür gibt, warum diese vier Kriterien für Ideologien, die in Deutschland erfolgreich sein sollen, so wichtig sind. Wir fassen seine Begründung hier in aller Kürze zusammen:

  • Weitgehende Unverständlichkeit ist die wichtigste Zutat, denn deutsche Intellektuelle lieben es, sich zu Adepten einer unverständlichen Ideologie zu machen. Warum? Weil sie dann behaupten können, sie hätten das Unverständliche verstanden und auf diese Weise suggerieren können, sie seien viel intelligenter als die anderen, die zugeben, dass sie das Unverständliche nicht verstehen.
  • Widersprüchlichkeit ist eine wichtige Zutat, weil dieselben Intellektuellen, die es lieben, ihr Verständnis für das Unverständliche zu erklären nur zu gerne miteinander darüber streiten, wie die Widersprüche der Ideologie, die da auftauchen, wo die Unverständlichkeit gerade einmal nicht vorhanden ist, zu interpretieren sind. Widersprüchlichkeit ist die beste Gewähr für Fraktionskämpfe und Spaltungen unter denen, die die Ideologie, die völlig unverständlich ist, ganz genau, aber eben unterschiedlich verstanden haben, und sie mit sich zu beschäftigen. Damit die Widersprüchlichkeit nicht offensichtlich ist, haben die Briten sie Dialektik genannt.
  • Historische Kontinuität ist wichtig, da Deutsche es lieben, sich als Teil eines historischen und somit großen Ganzen zu fühlen, sich Untertan zu historischen Kräften zu machen, die sie zu etwas Besonderem, einem auserwählten Volk qualifizieren. So kam der historische Materialismus in den Sozialismus von Marx.
  • Das Postulat grundlegender Antagonismen, von Schismen, die Menschen von Menschen trennen und Gräben aufwerfen, die nicht überbrückt werden können, Gräben zwischen Sklaven und Sklavenhaltern, Feudalherren und Knechten, Produktionsmittelbesitzer und Produktivkräften, die immer Ausbeuter von Ausgebeuteten trennen, sind besonders wichtig, um dem Hang zum Neid bei gleichzeitiger Angst vor Verantwortung, die viele Deutsche beherbergen, gerecht zu werden. Entsprechend erlaubt es die Lehre der gesellschaftlichen Antagonismen das eigene Versagen anderen in die Schuhe zu schieben und deren Reichtum als Diebstahl und Ergebnis von Ausbeutung darzustellen.

Auf Basis der beschriebenen Mischung wurden eine Vielzahl von Schriften, nichtzuletzt das Kommunistische Manifest und das Kapital n seinen drei Bänden von den Ghostwritern des britischen Geheimdienstes verfasst und unter die Deutschen gebracht. Um die Schriften publikumswirksam zu verteilen, habe man lange nach einem geeigneten Autoren Ausschau gehalten und sich schließlich für Karl Marx, einen zu diesem Zeitpunkt vollkommen unbekannten und – besonders wichtig: armen Schreiber aus Trier entschieden.

Marx wurde vom britischen Geheimdienst angeworben und habe im Austausch für materiellen Reichtum und das Versprechen, sein Leben in England leben zu dürfen, dem Handel zugestimmt.

Es sei wichtig gewesen, einen armen und unbekannten Schreiber zu gewinnen, so schreibt Pitt in seinen Papers, denn mit einem armen Schreiber sympathisieren nicht nur die Intellektuellen, sondern auch die Massen. Erstere sehen ihn als denjenigen, der den Makel des Reichtums von ihrer Schicht nimmt, letztere als einen der ihren, der weiß, wovon er schreibt.

pickwick papersZudem, so Pitt, habe man eine Saulus-Paulus-Gestalt geschaffen und dafür den Unternehmersohn Friedrich Engels angeworben. Engels, „not one of the brightest“, wie Pitt vermerkt, sei für die Idee des Sozialismus, die er für originär gehalten habe, begeistert worden und habe bereitwillig die Rolle des finanziellen Mentors des armen Karl Marx angenommen, und damit dessen Coverstory gestützt. Man habe Engels die Möglichkeit geboten, sich als Sozialist vom Makel des Reichtums zu reinigen, und Engels und viele nach ihm hätten diese Möglichkeit gerne und nur zu freudig angenommen.

Überhaupt scheint Pitt überrascht davon, wie erfolgreich die Ideen, die als Ideen von Karl Marx verbreitet wurden, in Deutschland aufgenommen wurden. Hätte man, so stellt er an einer Stelle fest, den Sozialismus mit nationalistischen Tönen, statt mit internationalistischen Tönen versehen, die Absicht, Deutschland friedlich und in Opposition zum Kapitalismus und somit vom Wohlstand fern zu halten, sie wäre nicht so leicht zu erreichen gewesen, denn, so Pitt, Nationaler Sozialismus „promises to be one of the most devastating forces in Men’s history“.

Unsere Lektüre der Pitt Papers ist noch nicht abgeschlossen. Sobald es unsere Zeit erlaubt, werden wir berichten, welche die Weltgeschichte in einem neuen Licht erscheinen lassende Enthüllungen sich noch aus Pitt’s Papers entnehmen lassen. Angesichts der Zeitnot, die uns befallen hat, wird dies vermutlich in einem Jahr sein.

 

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