Die „nützlichen Idioten“ des Kommunismus – Geschichte und Prognose

Bei uns ist heute Geschichtstag, nicht Tag der Muttersprache, sondern Tag der deutlichen Worte (noch deutlichere Worte als sonst). Nachdem wir im letzten Post von der Geschichte, die Jeremy Corbyn eingeholt hat, erzählt haben, haben wir nun einen besonderen „Treat“ für unsere Leser. Ein Interview mit Yuri Bezmenov, einem KGB-Agenten, der im Jahre 1970 in den Westen übergelaufen ist. Im Interview, das er G. Edward Griffin gibt, geht es im Wesentlichen um die Frage, wie der KGB versucht(e), freie politische System zu zerstören und durch ein Regime des Marxismus-Leninismus zu ersetzen. Die Beschreibung dieser „ideologischen Subversion“, die vornehmlich auf den akademischen Nachwuchs zielt und dazu führen soll, dass die „perception of reality“, die Wahrnehmung der Wirklichkeit derer, die letztlich Führungspositionen einer Gesellschaft besetzen sollen, die man entsprechend kaum oder nur schwer wieder loswerden kann, so verändert ist, dass sie tatsächlich an das Gute glauben, das der Sozialismus, der Kommunismus oder der Marxismus-Leninismus bringt.

Wenn man die entsprechenden Stellen anhört und an die Sozialisten, die Genderista, die Whiteness-Studierer, die Post-Kolonialen und Queeren-Spinner denkt, die sich an deutschen Universitäten breitgemacht haben, dann muss man mehr als einmal schlucken, ob der prognostischen Qualität dessen, was Bezmenov über diese „nützlichen Idioten“, wie er sie nennt, sagt. Nützliche Idioten sind sie deshalb, weil sie die Schmutzarbeit des Kommunismus aus idealistischen Motiven ausführen sollen und dann, wenn ihre Arbeit erfolgreich war, vom KGB liquidiert oder anderweitig entsorgt werden sollen, weil sie nach erfolgreichem Umsturz eine idealistische Belastung darstellen, für die im real existierenden Sozialismus, Kommunismus, Marxismus-Leninismus kein Platz ist.

Das Interview stammt aus dem Jahre 1984 und wurde somit einige Jahre vor der Zeit aufgenommen als der real-existierende Kommunismus von der wirtschaftlichen Realität eingeholt wurde. Insofern kann man das triste Bild, das Bezmenov im Interview zeichnet, etwas aufhellen, denn früher oder später „communists run out of other peoples money (frei nach Margaret Thatcher). Dessen ungeachtet sind westliche Gesellschaften heute mit einem sozialistischen Mob in gesellschaftlichen Positionen an Hochschulen, bei Medien, in NGOs und in unzähligen Organisationen und Institutionen, die ausschließlich Steuerzahlern auf der Tasche liegen, konfrontiert, was den Verdacht nahelegt, dass das Ende der Sowjetunion nicht auch das Ende „ideologischer Subversion“ bedeutet hat.

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Der Britische Labour Führer Jeremy Corbyn: IM der Stasi!?

Akten, die das britische Portal „Guido Fawkes“ von der Behörde des Beauftragten für die Stasi-Unterlagen erhalten hat, deuten auf ein enges Verhältnis zwischen dem heutigen Labour-Führer und der ostdeutschen Stasi hin. Die Geschichte liest sich wie ein Krimi aus dem Kalten Krieg, brühwarm weiterzählt.

Corbyn war in den 1980er Jahren erst Mitglied, dann Vize-Vorsitzender, dann Präsident der Gruppe „Labour Action for Peace“ (LAP). LAP, ein Teil der Labour Party, unterhielt enge Beziehungen zur ostdeutschen Stasi und wurde in den Berichten der Stasi als von „special importance“ (besonderer Wichtigkeit) für die von der Stasi in den 1980er Jahren verfolgten Ziele bezeichnet.

Ein Blick auf diese Ziele verdeutlich das Ausmaß, in dem die Stasi in den 1980er Jahren versucht hat, Einfluss auf die öffentliche Meinung und die politische Klasse in Großbritannien und man darf annehmen nicht nur dort zu nehmen. Ein wichtiges Ziel bestand offensichtlich darin, die Schuld für die „Eskalation der Aufrüstung in Atomwaffen“ den USA und der NATO zuzuschieben. Ein Ziel, das nur erreicht werden konnte, wenn die Stasi auf Verbündete im Westen zurückgreifen konnte. Und das konnte sie offensichtlich. Mit der britischen LAP, der Gruppe von Corbyn wurden enge Kontakte geknüpft. Die Gruppe wurde von Ostspionen infiltriert. Eine Delegation der LAP wurde nach Ostberlin eingeladen und ist dieser Einladung auch gefolgt. Die LAP, die sich nachdem, was den Stasi-Unterlagen entnommen werden kann, im Einklang mit der Stasi nicht nur darin befand, die Schuld für die nukleare Aufrüstung den USA und der NATO zu zuschieben, war offensichtlich sehr instrumentell. Über die LAP wurden Labour Abgeordnete im Unterhaus beeinflusst und sozialistische Politiken verbreitet. Den wohl größten Erfolg dieser Infiltration hatte indes nicht die Stasi sondern der Geheimdienst der damaligen Tschechoslowakei zu vermelden, dem es gelungen war, mit Cynthia Roberts einen Spion im Dienste der Tschechoslowakei als Kandidat bei den Wahlen zum Britischen Unterhaus zu platzieren.

Die kurze Episode, die schon aus nur einem Bruchteil des Stasi-Materials hervorgeht, das Guido Fawkes zur Verfügung steht, zeigt, dass Sozialisten damals wie heute versucht haben, die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen und zu manipulieren. Dass in diesen Versuche inoffizielle und bezahlte Mitarbeiter ebenso wichtig waren wie Spione ist bekannt. Was nicht bekannt ist, ist das Ausmaß, in dem es der Stasi gelungen ist, die öffentliche westliche Meinung in Einklang mit den eigenen sozialistischen Vorstellungen zu bringen. Interessant ist jedoch, dass damals wie heute versucht wurde, über Parteien und Aktivisten, wie man sie heute vornehmlich im Speckgürtel von Ministerien, bei NGOs und in den politischen Vereinen der Parteien (nicht zu vergessen bei Wikipedia) findet, der Öffentlichkeit Ideen als etwas anderes unterzujubeln als die Ausgeburt eines sozialistischen Geistes. Die Infiltration, Gleichschaltung und Nutzung von Gruppen, die im politischen System des Sozialismus-feindlichen Westen integriert waren, war offensichtlich fester Bestandteil der Stasi-Strategie, deren Ausmaß man angesichts der Enthüllungen aus dem Vereinigten Königreich für Deutschland nur erahnen kann.

Quelle. Guido Fawkes

Historiker, die stolz auf ihr Fach sind, sollten eigentlich in Scharen Stasi-Unterlagen durchleuchten um die Verstrickung order Nicht-Verstrickung derer, die heute als politische Klasse Deutschland zu regieren versuchen mit der Stasi offenzulegen. Wie so oft, wenn die Themen auf der Straße liegen, werden sie von institutionellen Wissenschaftlern übersehen, ob bewusst oder unbewusst, das mag jeder selbst entscheiden. Offensichtlich ist es derzeit wichtiger, gegen einen imaginären rechten Feind zu kämpfen, als die Verflechtungen zwischen dem politischen System Deutschlands und der Stasi zu untersuchen. In jedem Fall werfen die Enthüllungen aus dem Vereinigten Königreich ein neues Licht auf die Frage, warum es Linken so wichtig ist, einen Rechtsextremismus-Hype zu schaffen und stetig zu befeuern.

Guido Fawkes beendet seinen letzten Beitrag zu Corbyn mit drei Fragen, die den Führer von Labour in massive Erklärungsnot bringen können. Denn anders als in Deutschland, werden alternative Medien wie Guido Fawkes im Vereinigten Königreich nicht totgeschwiegen, nicht einmal von der BBC.

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BMFSFJ: Debile oder Bösartige, Minderbemittelte oder Lügner?

Schon Joseph Goebbels hat kaum eine Gelegenheit ausgelassen, um seine politischen Slogans ins Privatleben der Deutschen zu tragen und jede Sekunde einer deutschen Existenz zu einer Sekunde zu machen, die mit einer ideologischen Meldung verbunden war. Ganz in dieser Tradition versäumt auch das BMFSFJ keine Gelegenheit, um seine Propaganda zu verbreiten und keine Gelegenheit, um zu versuchen, die Privatheit deutscher Bürger mit seinen Slogans zu infiltrieren.

Der letzte Leidtragende, den die BMFSFJ-Propaganda missbraucht hat, ist der Valentinstag:

Gleichstellung, die mit der BMFSFJ-Propaganda als wünschenswert verbreitet werden soll, hat überhaupt nichts mit Chancengleichheit zu tun. Gleichstellung ist das Gegenteil von Chancengleichheit.

Einmal mehr:

Acht Läufer starten zu einem 100-Meter-Lauf.

Chancengleichheit besteht dann, wenn die acht Läufer, die an den Start gehen, alle dieselbe Entfernung bis ins Ziel haben, alle zur selben Zeit loslaufen können, wenn keiner der Läufer ein Hindernis auf seinem Weg findet usw.

Gleichstellung richtet sich aber gerade nicht auf die Startbedingungen, für die 100-Meter-Läufer. Gleichstellung ist auf Ergebnisgleichheit gerichtet, sie ist dann gegeben, wenn unabhängig davon, in welcher Reihenfolge die Läufer durchs Ziel gehen, alle zum Sieger erklärt werden oder alle Teilnehmer, die kleiner als 180cm sind, gleichermaßen zum Sieger erklärt werden.

  • Gleichstellung nimmt keinerlei Rücksicht auf persönliche Leistung.
  • Gleichstellung ist leistungsfeindlich.
  • Gleichstellung ignoriert jede Form persönlicher Anstrengung und jeden Prozess der Leistungserbringung. Um im Bild zu bleiben: Der 100-Meter-Lauf ist eine Attrappe, eine Schauveranstaltung, denn das Ergebnis ist durch Gleichstellung schon festgelegt, bevor der Lauf überhaupt beginnt.
  • Gleichstellung ist deshalb mit Gerechtigkeit nicht vereinbar.
  • Gleichstellung ist realisierte Ungerechtigkeit, realisierte Leistungsfeindlichkeit und nur zu erreichen, wenn keine Chancengleichheit vorhanden ist, da Gleichstellung ganz unabhängig von der Chancengleichheit, bestimmte Teilnehmer privilegiert.

Das alles ist nicht schwer zu verstehen.
Man muss nicht einmal sonderlich intelligent sein, um es zu verstehen.

Dennoch ist aus dem BMFSFJ seit mehreren Jahren, ja Jahrzehnten Propaganda zu hören, die diese leicht verstehbaren Zusammenhänge ignoriert, die eine Verballhornung der Welt und der ethischen und moralischen Prinzipien, die sie leiten, durchsetzen will.

Folglich muss an dieser Stelle die Frage erlaubt sein, ob die Verantwortlichen im BMFSFJ nicht denken können oder nicht denken wollen. Sind sie debil oder bösartig, geistig Minderbemittelte oder Lügner?

Geben wir die Frage doch an unsere Leser weiter:

Unsere Handreichung zu diesem Thema:

Gerechtigkeit? Gleichheit? Gleichstellung? Idiotentest für Verteilungsfragen

Und hier noch die entsprechende Handreichung von Peter Tosh:

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Große Konfabulation: Wie lange kann man gegen die Realität anregieren? oder: Guten Morgen Deutschland – Aufwachen im Sozialismus

Sozialisten haben über kurz oder lang immer das Problem, dass die Wirklichkeit vom Plan abweicht. So viel sie auch planen, für fünf oder sieben Jahre, nie passt sich die Wirklichkeit der Planung an. Nun ist es eine der bemerkenswertesten Manifestationen von Dummheit, dass Sozialisten nie lernen. Anstatt zu verstehen, dass man die Zukunft nicht planen kann, bestehen sie darauf, dass es möglich ist, mit immer neuen Plänen, die Anpassung der Wirklichkeit an die eigene Ideologie zu erzwingen.

Sozialisten fahren deshalb ihre Gesellschaften regelmäßig gegen die Wand, denn, wie schon F.A. von Hayek in seinem Buch, „der Weg in die Knechtschaft“, das ausschließlich den Wirkungen von Sozialismus gewidmet ist, dargelegt hat, auch sozialistische Planer können die Zukunft nicht vorhersehen. Deshalb vernichten sie die Gegenwart derer, die ihnen als Beherrschte zum Opfer fallen.

Die einzige Frage, die sich mit sozialistischen Systemen verbindet, ist die Frage, wie lange es möglich ist, in der eigenen ideologischen Verblendung gegen die Wirklichkeit anzuregieren, bis sich entweder Widerstand regt oder die Staatsinsolvenz dem sozialistischen Treiben das gewöhnliche Ende bereitet.

In Deutschland läuft derzeit ein Feldversuch dazu, was als erstes bricht: Die Geduld der Bevölkerung oder das wirtschaftliche Fundament, auf dem sich die sozialistischen Ideologen weiden.

Wir haben gestern am Beispiel der sozialistischen Phantasie gezeigt, die mit „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ überschrieben ist und die einfach nur meint, in allen Positionen, die die Staatssozialisten für relevant halten, müssen Männer und Frauen gleichverteilt sein, wie irrsinnig das politische Programm ist, das in den nächsten drei Jahre und 9 Monaten durchgesetzt werden soll.

Heute ist es an der Zeit, die Folgen dieses Irrsinns zu beschreiben.

Erste Folge: Demotivation der Angestellten
In Leitungsfunktionen des öffentlichen Dienstes wollen die Grokolores bis 2025 genau so viele Frauen wie Männer haben. Das ist ihr Ziel. Dieses Ziel bedeutet einen Beförderungsstopp für männliche Angestellte im Öffentlichen Dienst, denn nur so kann in nur 6 Jahren eine Ergebnisgleichheit bei Leitungsfunktionen herbeigeführt werden.

Ein solches jähes Ende ihrer Karriereträume wird die männlichen Angestellten im Öffentlichen Dienst, denen die Option, den Beruf einfach durch das Gebären von Kindern zu beenden, nicht offen steht, demotiviert lassen und sich auf deren Einsatz und Arbeitsleistung auswirken. Das haben die Grokolores nicht bedacht.

Zudem haben Sie nicht bedacht, dass man für Leitungspositionen Kompetenzen benötigt. Kompetenzen fallen nicht vom Himmel. Man muss sie sich aneignen. Dazu braucht man Zeit. Ein weibliches Geschlecht alleine ist keine Kompetenz. Um Letztere zu bilden benötigt man noch ein paar weitere Zutaten, von der Intelligenz bis zur Arbeitserfahrung. Arbeitserfahrung im Bereich IT gewinnt man nicht, wenn man Babys wickelt oder Kranke pflegt. Dennoch wollen die Grokolores die „Erfahrungen und Fähigkeiten aus Erziehung und Pflege“ bei Beförderungen GENERELL berücksichtigt sehen. Die Gleichstellung umfasst somit auch dreckige Windeln, die der Mitarbeit an z.B. einem Softwareprogramm (mindestens) gleichgestellt werden. Das ist eine weitere Methode, leistungswillige und kompetente Angestellte zu demotivieren. Warum soll sich noch jemand im Rahmen seines Berufes anstrengen, wenn er weiß, dass sein Einsatz nicht gewürdigt wird, nicht in der Weise gewertschätzt wird, wie es angemessen ist? Das haben die Grokolores nicht bedacht.

Sie können es nicht bedenken. Grokolores sind in der Regel Berufspolitiker, die keinerlei Vorstellung davon haben, welche Kompetenzen man benötigt, um in einem richtigen Beruf oder in einem Unternehmen in Führungspositionen aufzusteigen. Grokolores sind bislang immer mit ihrer großen Klappe und weitgehend ohne Kompetenzen durchgekommen. Aus Mangel an anderweitigen Erfahrungen sind sie der Ansicht, dies sei auch in richtigen Berufen alles, was man benötige, um für Führungspositionen qualifiziert zu sein.

Ein weiterer Irrtum der Grokolores.

Ein Irrtum, der sich amplifiziert.
Die Grokolores wollen alle Unternehmen verpflichten, Frauen in Leitungspositionen zu stecken. Das sind dieselben Grokolores, die jedes Jahr seit nunmehr Jahrzehnten wieder bejammern, dass weibliche Studenten in MINT-Fächern Mangelware sind. Zwei Variablen in Verbindung zu bringen, das überfordert offensichtlich die intellektuellen Fähigkeiten eines Grokolores, deshalb kann keiner den Schluss ziehen, dass in Berufen, in denen es kaum Frauen gibt, es a) ungerecht ist, eine Gleichverteilung der Leitungsfunktionen nach Geschlecht durchzusetzen und b) ein solches Durchsetzen notwendig dazu führen muss, dass ungeeignete oder im Vergleich zu männlichen Mitarbeitern weniger geeignete weibliche Mitarbeiter in Führungspositionen gelangen. Das ist eine Zwangsläufigkeit, die kein ideologischer Plan verändern kann. Es ist wieder diese Realität, die alle ideologischen Wolkenkuckucksheime zum Einsturz bringt.

Weil die Grokolores aber richtige Ideologen sind, deren Gehirne aus ideologischen Kurzschlüssen bestehen, verstehen sie diesen einfachen Zusammenhang nicht. Deshalb sind sie munter dabei, die Grundlagen einer funktionierenden und erfolgreichen Ökonomie zu zerstören: Die Motivation der Arbeiter und Angestellten; Die Meritokratie, die Kompetenz und nicht Geschlecht zum Kriterium für den beruflichen Aufstieg macht; Die Willigkeit der Leistungsfähigen, sich weiterhin von einem ideologischen System ausnutzen zu lassen, das Windenwickeln mit jahrelanger Arbeit in Unternehmen und Verwaltung (mindestens) gleichsetzt und, last but not least, den gesellschaftlichen Wohlstand.

Sozialismus ist eine kollektive Ideologie. Sozialisten wie Merkel, Schulz oder Seehofer sind nicht in der Lage, Individuen in Rechnung zu stellen. Sie denken in Gruppen. Männer und Frauen, Arbeiter und Angestellte, Erwerbslose und Erwerbstätige, Sozialisten und Rechtspopulisten. Dass jede Gruppe aus einer Vielzahl von Individuen besteht, das ist ihnen weder eingängig noch vorstellbar. Dass diese Individuen alle eigene Interessen haben, dass die Unterschiede zwischen Individuen, die die Gruppe der Männer ausmachen oder die Gruppe der Frauen größer sind als die zwischen den Gruppen, das ist ihnen schlicht unvorstellbar. Dass es Frauen geben könnte, die auf ihre Alimentierung durch die paternalistischen Sozialisten „schei…“, ist ihnen eine Häresie und dass es Männer geben könnte, die die generelle Benachteiligung, die sie erfahren, weil sie nicht als Individuum, sondern als Mitglied einer Gruppe behandelt werden, nicht mehr hinzunehmen bereit sind und deshalb Konsequenzen ziehen, die beim Rückzug vom Arbeitsplatz anfangen und bis zur Auswanderung in Länder reicht, in denen Menschen noch nach ihrer Leistung und nicht nach ihrem Geschlecht bewertet werden, ist für sie eine Monstrosität.

Und weil dem so ist, können die Sozialisten die Zeichen der Zeit nicht lesen. Sie verstehen nicht, was um sie herum vorgeht, denn alles, was sie denken können, ist Gleichstellung und Vorteilsnahme. Wer also darauf wartet, dass von Politikern der CDU, CSU oder der SPD ein Wandel ausgeht, dass ein Politiker aus diesen Blockparteien in der Lage ist, die Wirklichkeit in Rechnung zu stellen, der wird enttäuscht werden. Wie immer im Sozialismus läuft alles auf die zentrale Frage hin, was schneller ist: Die Bevölkerung oder die Wirklichkeit: Muss erst die Realität von Armut und Elend das abermalige Scheitern des Sozialismus drastisch vor Augen führen oder jagt die Bevölkerung die sozialistischen Blockheads zum Teufel bevor das Land vollständig zur Ruine geworden ist?

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Koalitionsvertrag [GrokoLores]: Der Wahnsinn schreibt mit

Ein Leser hat uns den Koalitionsvertrag, den CDU, CSU und SPD gerade geschrieben haben, zugeschickt: Stand 5.2, 11:30 Uhr. Wir haben die 167 Seiten nicht gelesen, schließlich wollen wir auch heute Abend noch bei Verstand sein. Uns hat es gereicht, den unglaublichen Unsinn, den diese Ansammlung von Personen, denen man keinen normalen Verstand mehr attestieren kann oder nur schwerlich, wenn man das Niveau entsprechend senkt, unter dem Punkt 3 „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ geschrieben hat, zu lesen.

Karl Raimund Popper hat einst den prätentiösen Unsinn, den Jürgen Habermas verzapft, in die völlig unprätentiösen Lehrformeln übersetzt, die er darstellt. Wir wollen es mit dem Koalitionsvertrag zur Karnevalszeit, der dennoch – so steht zu befürchten – ernst gemein ist, genauso tun.

Links in der Tabelle findet sich das, was die GroKoleten zusammengeschrieben haben, rechts davon unsere Anmerkungen.

 

Grokolores aus dem Koalitionsvertrag Unsere Anmerkungen
“3. Gleichberechtigung von Frauen und Männern
Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine Frage der Gerechtigkeit. Sie ist Voraussetzung und Motor für nachhaltige Entwicklung und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, national und international.“
Logischer Fehler: Gleichstellung hat mit Gleichberechtigung nichts zu tun, und schon gar nichts mit Gerechtigkeit. Gleichstellung zielt darauf, unabhängig von Leistung und Kompetenz eine Gleichverteilung nach Geschlecht zu erreichen. Gerechtigkeit liegt dann vor, wenn unabhängig von Geschlecht nach Kompetenz und Fähigkeit verteilt wird. Unsinnige Behauptung: Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass eine Verteilung von Positionen nach Geschlecht und nicht nach Fähigkeit sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung und damit die Zukunftsfähigkeit eines Landes auswirkt. Es gibt keinen Grund und schon har keinen Beleg dafür, dass eine Gleichstellung nach Geschlecht sich irgendwie vorteilhaft auf Nachhaltigkeit oder Zukunftsfähigkeit auswirken könnte, weder national noch international.
“Wir haben in der vergangenen Wahlperiode viel erreicht. Daran knüpfen wir an. Wir wollen noch vorhandene strukturelle Hemmnisse abbauen und werden dazu eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie entwickeln und mit einem Aktionsplan umsetzen.” Übersetzung: Wir werden etwas tun. Was genau, das wissen wir nicht. Aber es hat mit Gleichstellung zu tun.
“Frauen sind in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert. Mit dem Gesetz für mehr Frauen in Führungspositionen haben wir in der vergangenen Legislaturperiode einen Meilenstein gesetzt. Diesen Weg werden wir weitergehen und bei der regelmäßigen Berichterstattung der Bundesregierung ein besonderes Augenmerk auf Unternehmen ohne Frauen in Führungspositionen legen, die sich eine Zielgröße „Null“ geben. Wir wollen die Wirksamkeit des Gesetzes verbessern, indem wir die Nichteinhaltung der Meldepflicht für Zielvorgaben für Vorstände und Führungsebenen und die Begründungspflicht bei der Angabe Zielvorgabe „Null“ sanktionieren entsprechend den Bestimmungen des § 335 HGB.“ Übersetzung: Unternehmen, die keine Frauen in Führungspositionen setzen, werden gemäß § 335 HGB mit einem Ordnungsgeld von bis zu 10 Millionen Euro bzw. 5% des jährlichen Gesamtumsatzes belegt.
“Dem Öffentlichen Dienst kommt für die Gleichstellung von Frauen und Männern eine Vorbildfunktion zu. Wir wollen daher die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Leitungsfunktionen des Öffentlichen Dienstes bis 2025 erreichen. Dazu werden wir dieses Ziel für den Geltungsbereich des Bundesgleichstellungsgesetzes festschreiben. Im Bundesgremienbesetzungsgesetz werden wir regeln, dass der Bund bereits für Gremien, für die er lediglich zwei Mitglieder zu bestimmen hat, die geltende Quotierungsregelung beachten soll.” Logischer Fehler: Gleichstellung hat mit gleichberechtigter Teilhabe nichts zu tun, sie ist das Gegenteil einer gleichberechtigten Teilhabe, da sie sich auf das Ergebnis eines Prozesses und nicht auf die TEILHABE/TEILNAHME an einem Prozess bezieht. Die beabsichtigte Ergebnisgleichheit in Leitungsfunktionen des Öffentlichen Dienstes, die hier irreführender Weise als „gleichberechtigte Teilhabe“ bezeichnet wird, bedeutet effektiv einen Beförderungsstopp und somit eine Diskriminierung für männliche Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst. So ist das, wenn man nicht Leistung, sondern Geschlecht prämiert.
“Gleichzeitig werden wir die Teilzeittätigkeit in Führungspositionen stärker als bisher ermöglichen. Bei der Feststellung von Kompetenzen im Rahmen dienstlicher Beurteilungen sind Erfahrungen und Fähigkeiten aus Erziehung und Pflege zu berücksichtigen.“ Logische Konsequenz: Die Fähigkeit, verschnupften Kindern einen Tee zu kochen und den Arzt zu rufen, wird beförderungsrelevant. Wer Chef eines Bundesamts werden will, muss pflegen können oder als Tagesmutter gearbeitet haben. Fähigkeiten im Beruf sind zweitrangig.
“Wir wollen prüfen, wie eine Erweiterung des Geltungsbereichs des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst auf Unternehmen mit wesentlicher Bundesbeteiligung und Körperschaften des Öffentlichen Rechts auf Bundesebene umgesetzt werden kann.” Logischer Fehler: Gleichberechtigte Teilhabe ist unabhängig von Ergebnisgleichheit. Hier wird Ergebnisgleichheit angestrebt und somit gerade keine gleichberechtigte Teilhabe gewünscht (siehe oben). Übersetzung: auch Privatunternehmen sollen gezwungen werden, nach Geschlecht und nicht nach Leistung zu befördern.
“Strukturelle Ungleichgewichte von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, die zur Entgeltlücke wesentlich beitragen, wollen wir gezielt abbauen.“ Üersetzung: Frauen sollen auf die Berufe verteilt werden, in denen man Geld verdienen kann, also Ingenieursberufe und Berufe im Bereich IT. Kenntnisse werden dann wohl durch Geschlecht ersetzt. FAKE NEWS: Eine längst als nicht existent erwiesene Entgeltlücke wird hier behauptet und zur Grundlage von Bundespolitik gemacht.
“Auch nach 100 Jahren Frauenwahlrecht gibt es noch keine gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen. Aktuell ist der Anteil von Frauen im Deutschen Bundestag zurückgegangen. Wir wollen, dass Frauen und Männer auch in Parlamenten auf allen Ebenen gleichberechtigt beteiligt sind und deshalb verstärkt Frauen für die politische Beteiligung gewinnen. Um eine höhere Repräsentanz von Frauen in der Politik zu erreichen und mehr Frauen den Weg in die Politik zu ebnen, werden wir bewährte politische Programme – wie das Helene-Weber-Kolleg und den Helene-Weber- Preis – verstetigen. Wir wollen eine Bundesstiftung gründen, die sich wissenschaftlich fundiert insbesondere Fragen der gerechten Partizipation von Frauen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft widmet“. Übersetzung: Auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts üben Wähler ein freies Wahlrecht aus und wählen nach Vorliebe und nicht nach Geschlecht. Die GroKos wollen das ändern, indem sie Parteivasallen dafür finanzieren, die Programme, die schon in der Vergangenheit gezeigt haben, dass sie an der freien Ausübung des Wahlrechts durch Wähler nichts ändern, weiter zu führen. Weil diese Form der Schädigung von Steuerzahlern nicht reicht, wird eine Bundesstiftung gegründet, die Steuereuros im großen Stil, wie es einer Großen Koalition geziemt, verschwendet. Logischer Fehler: Es geht nicht um eine gerechte Partizipation, sondern um das Gegenteil davon, eine gleiche Verteilung von Ämtern und Positionen, nach Geschlecht und nicht nach Einsatz, Motivation, Leistung, Können …
“Die gleichberechtigte Mitwirkung von Frauen bei der Prävention und Beilegung von Konflikten wird eine wichtige Rolle spielen.“ Übersetzungsversuch: Die Grokos wollen eine weibliche Miltär-Einheit aufstellen und in Krisengebiete schicken. Frauen sollen im Hinblick auf die Zahl der getöteten Soldaten gleichgestellt werden.
“Wir wollen die Teilhabe von Frauen im ländlichen Raum befördern und sie wirtschaftlich stärken. Dabei wollen wir auch kleinere Familienbetriebe in den Blick nehmen“. Übersetzung: Familienbetriebe müssen zu 50% Frauen in Leitungspositionen aufweisen.
Zeitgemäße Gleichstellungspolitik nimmt auch Jungen und Männer in den Blick. Auch sie müssen sich auf gesellschaftliche Entwicklungen und neue Anforderungen einstellen. Dies wollen wir politisch unterstützen:“ Übersetzung: Jungen und Männer müssen sich damit abfinden, dass sie benachteiligt werden.

Wer eine solche Regierung hat, der braucht keine Feinde mehr. Es ist also nur konsequent, der Bundeswehr einsatzfähige Waffen zu verweigern, denn die Zerstörung von allem, worauf eine Gesellschaft baut, Leistungswille, Goodwill und Kooperation, sie erfolgt von innen heraus, durch die Grokos.

Abgesehen davon muss man die CDU und die CSU, die diesen Koalitionsvertrag mittragen, nun endgültig als leistungsfeindliche Sozialisten und Genderisten ansehen. Zeit für Unternehmer und leistungswillige Männer, sich nach einem anderen Land umzusehen.

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