Judenstern im Kopf: Erziehung zum Vorurteil

Schon 2014 gab es in „The Conversation“ einen Beitrag, der mit dem Titel „We need to teach children how to think, not what to think“ überschrieben war. Für Nicht-anglistisch Vorbelastete: Wir müssen unseren Kindern beibringen, wie man denkt, nicht, was man denken soll.

Dieser Ruf in der Wüste ist wie fast alle Rufe in der Wüste überhört worden. Statt Kindern beizubringen, wie man denkt, wie man kritisch denkt, wird in Schulen gelehrt, was man zu denken hat, was die derzeit politisch-korrekte Einstellung zur Welt ist.

Die sozialpsychologische Forschung hat eine Vielzahl von Mechanismen aufgedeckt, mit denen es relativ einfach ist, Menschen zu manipulieren.

Alle, die nicht des formalen Denkens fähig sind und auf Inhalte nicht kognitiv, sondern emotional reagieren, bitte hier weiterlesen.

Für alle anderen: Sozialpsychologisch betrachtet, ist ein Judenstern ein gutes Mittel, um Macht und Herrschaft auszuüben. Diejenigen, die ihn tragen, wissen, dass sie dadurch offen für alle als Outsider kenntlich gemacht sind und dass Formen der Interaktion, die zwischen Gesellschaftsmitgliedern normal sind, mit ihnen nicht möglich sind. Diejenigen, die sich einem Judenstern-Träger gegenüber sehen, wissen, dass die Interaktion mit ihm, sofern sie überhaupt aufgenommen wird, einer bestimmten Rollenverteilung folgen muss und keine normalen Bestandteile zwischenmenschlicher Interaktion aufweisen darf. Diejenigen, die ideologisch so geschult wurden, dass ihnen ein Judenstern als Fanal dient, wissen, dass sie sich dem Judenstern-Träger gegenüber jede noch so kleine Miesheit ungestraft herausnehmen können. So einfach schafft man Hierarchie und klare Machverhältnisse und so einfach sorgt man dafür, dass diejenigen, die mit einem Judenstern versehen wurden, aus allen öffentlichen Verhandlungen einer Gesellschaft ausscheiden: Ihr Wissen, ihre Fähigkeiten, ihre Kompetenzen, sie werden stereotypisiert und für unbrauchbar erklärt. Ob ein Albert Einstein etwas sagt oder ein Edward Teller, das spielt keine Rolle, was sie sagen, ist unerheblich. Sie sind Juden. Juden glaubt man nicht. Juden hört man nicht zu.

Schneeflocken können ab hier wieder mitlesen.

Weil der Judenstern in Verruf geraten ist, haben sich die Gesellschaften, die sich für modern halten, etwas Neues ausgedacht, um ihre Bevölkerung zum politisch-korrekten Denken zu erziehen. Die neue Methode, die in Schulen praktiziert wird und zynischer Weise als Erziehung zu einem mündigen Menschen bezeichnet wird, sieht genau das, was in The Conversation bereits 2014 beklagt wurde, als Normalität vor. Schülern wird gesagt, was sie zu denken haben, nicht wie man denkt. Nicht das Denken, das Argumentieren oder die Logik werden Schülern vermittelt, sondern die Inhalte, die gedacht werden dürfen.

Es wird vorgegeben, was Schüler im Bezug auf Homosexualität zu denken haben, was sie mit Bezug auf Migration zu denken haben, was sie mit Bezug auf gesunde Ernährung, den Klimawandel, bestimmte Unternehmen und den Umweltschutz zu denken haben und es wird ihnen vermittelt, welche politische Einstellung man als guter Schüler hat.

Das hat mit einer Erziehung zum mündigen Bürger nicht zu tun. Es folgt der Logik des Judensterns, deshalb haben wir den Beitrag mit „Judenstern im Kopf“ überschrieben.

So wie Judensterne diejenigen identifizieren, denen man aus dem Weg geht, denen man Mitmenschlichkeit verweigert, die man körperlich versehren kann, denen man nicht zuhört und von denen man sowieso weiß, das sie nichts Relevantes zu sagen haben, so werden heute begriffliche Marker eingesetzt, um nicht nur Schüler zu konditionieren und dieselben Ergebnisse zu zeitigen, die im Dritten Reich mit einem Judenstern erreicht wurden.

Begriffe, die diese Markerfuntion erfüllen sind z.B. Impressum, Raubtierkapitalismus, Rechts, Rechtextremismus in allen seinen Deklinationen, Rechtspopulismus, Konservatismus, Homophobie, Nazi, Monsanto, Rassismus, weiße Männer, Sexismus, Kolonialismus, Post-Kolonialismus usw.

Wen das Schicksal ereilt, mit einem der oben genannten Begriffe etikettiert zu werden, der – so das Ziel der Erziehung – scheidet aus dem öffentlichen Diskurs aus. Rechtspopulisten hört man nicht zu. Man darf ihre Imkereien niederbrennen. Man darf sie schädigen, ihnen nachstellen. Webpages, die kein Impressum haben, also nicht den willkürlichen Regeln entsprechen, von denen u.a. die Anwälte leben, die mit Abmahnungen ihren Reibach machen, sind nach offizieller Lesart keine Qualitätsseiten. Wer als Sexist bezeichnet wird, der soll öffentlich erledigt werden, denn die Zweifel, die früher für den Angeklagten gesprochen haben, die kennen heutige Überzeugungstäter nicht mehr. Ihre Erziehung hat funktioniert. Sie reagieren mit der Entwicklung von Speichel allein auf die Nennung von Begriffen, auf die Zuschreibung von Begriffen, wie sie oben genannt wurden.

Diese Art der Manipulation gilt im Echozimmer der Umerzogenen als scheinbar so wirkungsvoll und erfolgreich, dass sie von Institutionen in einer Form isomorpher Übereinkunft immer dann angewendet wird, wenn sie mit Kritikern konfrontiert sind. Wer die Gender Studies kritisiert wird zum Anti-Feministen erklärt. Die Kritik wird ignoriert und dem Vergessen anheim gestellt. Dass die Kritik vergessen wird, dafür sollen diejenigen sorgen, denen beim Begriff „Anti-Feminist“ der Speichel aus den Mundwinkeln tropft, ob der Gelegenheit, sich als braver und gut erzogener Lemming auf der Seite der vermeintlich Guten zu verorten.

Der Trick, den die Genderista bis heute anwendet, um der Kritik zu entgehen, er findet sich auch in einer Stellungnahme der IARC (International Agency for Research on Cancer), mit der die Agentur versucht, die Kritik an ihrer Einordung von Glypohosat und die Hinweise auf Manipulationen, die zwischenzeitlich von einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses aufgenommen und untersucht werden, zu diskreditieren.

Die Linie der Verteidigung des IARC, die man hier nachlesen kann, enthält keinerlei positive Begründung. Sie arbeitet ausschließlich mit den oben beschriebenen Markern und schiebt dem Leser eine Ungeheuerlichkeit nach der nächsten unter.

Der Marker, der in diesem Fall den Speichelfluss auslöst, lautet: Monsanto.

Mit Verweis auf diesen Marker schreibt die IARC ganz offen, dass sie auf wissenschaftliches Prozedere und die wissenschaftliche Gepflogenheit, Ergebnisse und nicht die Forscher zu bewerten, bei der Erstellung des Berichts verzichtet hat. Studien, die gezeigt haben, dass Glyohosat nicht krebserregend ist, wurden nicht berücksichtigt, so IARC, wenn ein „Monsanto scientist“ daran beteiligt war, was für die meisten der Ungereimtheiten verantwortlich sein soll, die in einem Bericht von Reuters aufgezählt wurden. Zudem wurden die Studien ausgeschlossen, wenn die Ergebnisse, zu denen Monsanto-Wissenschaftler gelangt sind, nicht „mit adäquaten Informationen für eine unabhängige Evaluation“ präsentiert wurden.

Derartiger BS scheint, so muss man bei der IARC denken, auszureichen, um Kritikern oder denen, die ob der Ungereimtheiten bei der Erstellung des Berichts aufgeschreckt wurden, den Mund zu stopfen und es reicht nach dem Kalkül der IARC in jedem Fall, um die Armee der Monsanto-Speichler, für die der Name eines Unternehmens zu einem Fanal geworden ist, dessen esoterische Symbolik nur sie kennen, zu mobilisieren.

Dabei hat IARC überhaupt nichts gesagt. In der Passage, die jeder hier nachlesen kann, steckt keinerlei Information, außer der Bewertung, dass Monsanto schlecht ist und der Unterstellung, dass Monsanto-Wissenschaftler Ergebnisse fälschen.

Syndicated cartoon comic panel called off the mark cartoons created by Mark Parisi Atlantic Feature Syndicate dba Mark Parisi, 16 Slayton Road, Melrose, MA 02176-4222+1 (781) 665-4442, markparisi@aol.com

Das hat mit Wissenschaft so viel zu tun, wie das anonyme Anschwärzen von Menschen bei der Gestapo. Und wetten, von all denen, die von sich denken, sie seien so kritisch und so intellektuell, hat sich keiner gefragt, was eigentlich ein „Monsanto-Wissenschaftler“ ist? Wieso eine Studie, an der ein „Monsanto-Wissenschaftler“ neben einer Reihe anderer Wissenschaftler beteiligt war, durch dessen Anwesenheit so inkubiert worden sein soll, dass sie keinerlei wissenschaftlichen Wert mehr hat? Und vor allem hat sich vermutlich niemand gefragt, anhand welcher konkreten Kriterien man Informationen identifiziert, die für eine unabhängige Bewertung der Ergebnisse nicht adäquat sind. Und als: „icing on the cake“: Wer hat sich gefragt, was passieren würde, wenn man die Kriterien, die eine nicht-adäquate Informationsbasis, so es diese Kriterien bei der IARC gibt, identifizieren, nicht nur auf Studien anwendet, an denen „Monsanto-Wissenschaftler“ u.a. beteiligt sind, sondern auch auf alle anderen Studien? Was wohl noch übrig bleibt?

Es ist erschreckend, wie einfach es zu sein scheint, die Öffentlichkeit zu manipulieren, wie erfolgreich es gerade bei denen gelingt, die sich für intellektuell-links oder überhaupt für intellektuell halten.

Wer die Stellungnahme der IARC im Ganzen liest und seinen Ärger darüber, dass man bei der IARC denkt, man könne davon ausgehen, dass alle außerhalb der IARC nicht ganz dicht sind, bearbeitet hat, stellt fest, dass die Stellungnahme eigentlich aus genau drei Informationen besteht:

  • Wie die Bewertung von Glyphosat als krebserregend letztlich zu Stande gekommen ist, das ist geheim und darüber wird auch jede Auskunft verweigert.
  • Alle, die die Einordnung jetzt kritisieren, werden als von „Monsanto or other interested parties, directly or through third parties“ Finanzierte diskreditiert.
  • Die Abweichung von Standards wissenschaftlicher Lauterkeit wird mit einem Appell an den Judenstern im Kopf der Leser zu rechtfertigen versucht, denn sicher haben alle Verständnis dafür, dass das IARC alle Monsanto-Mitarbeiter und alle „Monsanto-Wissenschaftler“, wer immer sie auch sein mögen, über einen Kamm schert und zu unlauteren Verbreitern falscher Ergebnisse erklärt.

Das Vertrauen darauf, dass die schulische und nachschulische Indoktrination Zombies produziert hat, denen man nur die angelernten Reizbegriffe vorsagen muss, um sie daran zu hindern, ihr Gehirn zu benutzen, es ist bei Institutionen wie dem IARC sehr groß, so groß, dass man denkt, man könne Kritik ohne ein eigenes Argument, ohne auch nur entfernt auf die Kritik (wieso wurden aus Studien, die zum Ergebnis hatten, das Glyphosat nicht krebserregend ist, im Monograph 112 der IARC Studien, die das Gegenteil gezeigt haben sollen) einzugehen, dadurch aus der Welt schwätzen zu können, dass man zum einen behauptet, die eigenen Motive seinen rein und dass sie rein seien, erkenne man daran, dass sie geheim gehalten würden und dadurch, dass man alle, die Kritik an der Arbeit der IARC im Bezug auf Glyphosat üben, als von Monsanto oder anderen interessierten Parteien oder über Dritte finanzierte Zweifler an der IARC denunziert.

Wir können nur hoffen, dass den IARC-Verantwortlichen die Decke ihres Echozimmers über kurz oder lang auf den Kopf fällt und sie nicht nur ihres größten offiziellen Financiers, nämlich der USA (1,6 Millionen Euro jährlich, Deutschland mehr als 1 Million Euro jährlich), sondern auch dem Deckmantel einer angeblichen Wissenschaftlichkeit verlustig gehen. Wer Kritik mit Denunziation begegnet, wer die Kriterien, die ihn zu bestimmten Ergebnissen geführt haben, verheimlicht, wer keinerlei Transparenz und Nachvollziehbarkeit seiner Ergebnisse herstellen will, der ist kein Wissenschaftler, sondern Angehöriger einer Sekte, einer Glaubensgemeinschaft, die auf Lug und Trug gebaut ist und deren Anhänger über einfache Markerbegriffe wie z.B. Monsanto instrumentalisiert werden können.

Zur Klarstellung: Im Text steht nirgends, dass man bei Monsanto die Guten findet. Es steht nicht einmal da, dass man die Ergebnisse, die Monsanto veröffentlicht, glauben müsse. Im Text steht, dass es für die Nachvollziehbarkeit von Ergebnissen und deren Überprüfung irrelevant ist, von wem die Ergebnisse kommen. So lange gewährleistet ist, dass Ergebnisse von Dritten geprüft und nachvollzogen werden können, ist die Empirie der Richter darüber, ob Forschungsergebnisse reliabel sind oder nicht.

Nachtrag:
Nähme man ernst, was die IARC hier schreibt, dann dürfte man ihre eigene Stellungnahme nicht lesen, da sie von der IARC kommt, mit hin einer „interested party“, bei der man nicht annehmen kann, dass es ihr um die Wahrheit geht oder auch nur darum, Kritik zu entkräften.

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Neue Indizien: Glyphosat; alles Lug, Trug und Manipulation!

Virtue Signalling hat James Bartholomew ein Verhalten genannt, mit dem diejenigen, die es zeigen, anderen signalisieren wollen, dass sie ganz besonders gute Exemplare der Spezies Mensch sind. Nun scheint Virtue Signalling als Verhalten mit einer konsequenten Nutzung des limbischen Systems, bei kompletter Auslassung des Präfrontalen Cortex einherzugehen. Anders ist es nicht zu verstehen, dass es so einfach ist, Aktivisten, politische und Umweltaktivisten, vor diverse Karren zu spannen.

Zum Beispiel vor den Karren derer, die Glyphosat benutzen wollen, um gegen Monsanto zu klagen und damit dicken Reibach zu machen.

Wir haben bereits in den Glyphosat-Files über Christopher Portier geschrieben und die Art und Weise, wie im Bericht der IARC, International Agency for Research on Cancer, Monograph 112, geschoben und gemauschelt wurde und darüber berichtet, dass mit Christopher Portier jemand an der Einordnung von Glyphosat als möglicherweise krebserregend für Menschen durch die IARC federführend beteiligt war, der direkt von dieser Einordnung profitiert hat. 160.000 US-Dollar sein bisheriger Profit als Berater einer Anwaltskanzlei, die die Einordnung von Glyphosat als möglicherweise krebserregend durch die IARC dazu nutzen will, um Monsanto zu verklagen und damit Profit zu machen.

Dass mit Portier jemand an der Einordnung von Glyphosat für die IARC arbeitet, der durch die Einordnung als „möglicherweise krebserregend“ einen direkten Profit hat, lässt schon erhebliche Zweifel an der wissenschaftlichen Lauterkeit der entsprechenden Einordnung und der IARC als angeblich wissenschaftlicher Institution aufkommen.

Die neuesten Entwicklungen in diesem Wissenschaftsthriller, der immer mehr zeigt, wie Wenige Aktivistennetzwerke für ihren eigenen Profit instrumentalisieren, machen diese Zweifel greifbar und sprechen dafür, dass die Einordnung von Glyphosat durch die IARC auf Lug und Trug, Mauschelei und Manipulation basiert.

Die neueste Entwicklung im Glyphosat-Thriller, von der wir heute berichten, beginnt mit einem Brief von Lamar Smith, Chairman des Committee on Science, Space, and Technology und Andy Biggs, Chairam des entsprechenden Komitees, des US-Repräsentantenhauses. In diesem Brief bitten die beiden Abgeordneten Christopher P. Wild, den Direktor der IARC, Transparenz herzustellen, und zwar dadurch dass er Zeugen benennt, die Auskunft über die Art und Weise geben können, wie es der Version des Berichts über Glyphosat, der letztlich veröffentlicht wurde, und in dem die IARC Glyphosat als möglicherweise für Menschen krebserregend einstuft, gekommen ist.

Unter anderem wollen die beiden Abgeordneten, deren Komitee die Macht hat, die finanzielle Unterstützung des IARC durch die USA zu beenden, Antworten zu den folgenden Fragen haben:

Auf Grundlage welcher Kriterien wurden sechs Studien, in denen keinerlei Verbindung zwischen Glyphosat und Krebs hergestellt werden konnte, durch die Aussage ersetzt: „The Working Group was not able to evaluate this study because of the limited experimental data provided in the review articel and supplemental information“?

Warum wurden Studien, die gezeigt haben, dass Glyphosat nicht krebserregend ist , als ausreichende Belege dafür gewertet, dass Glyphosat bei Menschen krebserregend sein kann?

Wie ist es zu erklären, dass der Vergleich zwischen Entwurf und Veröffentlichung der Monographie 112 im Kapitel über Glyphosat zeigt, dass zahlreiche Änderungen gemacht wurden, wobei Studien, die Glyphosat als nicht krebserregend dargestellt haben, gelöscht wurden oder deren Ergebnisse verändert?

Wieso wurden vorhandene Belege einer aktuellen Langzeitstudie mit mehr als 50.000 in der Landwirtschaft Beschäftigten, die Aaron Blair, der an der Erstellung des Berichts beteilgt war, bekannt waren und die zeigen, dass Glyphosat nicht krebserregend ist, nicht berücksichtigt?

Schließlich will das Komitee des US-Repräsentantenhauses die Frage klären, inwiefern der „apparent conflict of interest“, der darin besteht, dass mit Christopher Portier jemand an der Erstellung des Berichts über Glyphosat beteiligt ist, der direkt von der Einordnung von Glyphosat als „möglicherweise krebserregend für Menschen“ profitiert, mit 160.000 US-Dollar, diese Einordnung beeinflusst oder determiniert hat.

Diese Fragen sollen im Rahmen eines öffentlichen Hearings des Committee on Science, Space, and Technology geklärt werden. Die Abgeordneten Smith und Biggs bitten Wild darum, Zeugen zu benennen, die die Fragen beantworten können.

Angesichts der Tatsache, dass Steuerzahler vieler Nationen, darunter auch Deutschland, die IARC finanzieren , und angesichts der Tatsache, dass sich die IARC als wissenschaftliche Agentur versteht, die den „highest degree of scientific authority“ erreichen will, sollte man denken, dass sich die IARC und ihr Direktor Christopher P. Wild beeilen, Zeugen zu benennen, um die fehlende Transparenz herzustellen, offenzulegen, wie es zu der Einordnung von Glyphosat gekommen ist und die gestellten Fragen zu beantworten – schon weil diese Agentur diese Antworten nicht nur den Steuerzahlern, die sie finanzieren, sondern auch der Wissenschaft, für die sie vorgeben, sprechen zu wollen, schuldig sind.

Aber Wild hat sich in einem Brief an die beiden Abgeordneten geweigert, entsprechende Zeugen zu benennen. Die Wissenschaftler, die am Bericht beteiligt waren, wurden zudem von IARC angeschrieben und darum gebeten, nicht mit der Presse zu sprechen oder gar den Druck zu verspüren, über die Art und Weise, wie der Bericht zustande gekommen ist, Transparenz herzustellen. Das nennt man auch einen Maulkorb.

Angesichts dieses Maulkorbs fragt man sich, was die IARC zu verbergen hat.
Angesichts der Weigerung, öffentlich Auskunft über die Verfahrensweise und die wissenschaftlichen Kriterien zu geben, die letztlich die Einordnung von Glyphosat als „möglicherweise krebserregend“ zur Folge hatten, eine Übung, die jeder empirisch arbeitende Wissenschaftler, selbst wenn er nur mit Sekundärarbeit auf Basis vorhandener Studien beschäftigt ist, zu jeder Tag- und Nachtzeit beherrscht, und angesichts der Tatsache, dass man bei der IARC glaubt, Vertretern des US-Repräsentantenhauses vor den Kopf stoßen zu können, stellt sich die Frage, wer die IARC für ihre Einordnungen, die sie in den Monographien vornimmt, außer den offiziellen Geldgebern möglicherweise noch finanziert. Es müssen Geldgeber sein, die mehr als die 48 Millionen US-Dollar beitragen, die die USA bislang beigetragen haben.

Dass die IARC etwas zu verbergen hat, das machen die Weigerung, Rede und Antwort zu wissenschaftlichem Prozedere zu stehen und die Weigerung, sich wissenschaftlicher Kritik und Fragen auszusetzen, mehr als deutlich, denn Transparenz und Kritik sind das Lebenselixier der Wissenschaft. Wer beides verweigert, hat etwas zu verbergen und steht qua definitionem außerhalb der Wissenschaft.

Man muss sich das einmal vorstellen.
Da gibt es eine Agentur, die von Steuerzahlern finanziert wird.
Die Agentur nimmt für sich in Anspruch, nach den höchsten wissenschaftlichen Standards zu arbeiten.
Die Agentur will jedoch nicht belegen, dass sie das tut.
Sie liebt die Geheimniskrämerei und verweigert Transparenz.
Schließlich sieht niemand in der Agentur eine Notwendigkeit, den sie finanzierenden Steuerzahlern gegenüber Rechenschaft abzulegen, die Rechenschaft wird schlicht verweigert.

Schon diese kurze Zusammenstellung kann eigentlich, ganz unabhängig von der Frage, wie groß die Manipulationen am Glyphosat-Bericht waren, denn dass es Manipulationen gab, steht außer Frage, nur dazu führen, der IARC öffentliche Gelder zu entziehen. Eine Agentur, die jede Transparenz und Rechenschaft denen gegenüber, die sie bezahlen, verweigert, ist nicht tragbar.

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Diese UN-Agentur ist möglicherweise krebserregend und korrupt

IARC – International Agency for Research on Cancer: korrupt?

Die Zeichen dafür mehren sich, dass die UN-Agentur IARC möglicherweise krebserregend ist. Möglicherweise führen Schmiergeldzahlungen oder andere Gefälligkeiten dazu, dass die IARC möglicherweise die Einordnung von Substanzen, deren Potential beim Menschen Krebs zu erregen, sie beurteilen will, von der Gewährung entsprechender Gefallen abhängig macht, wodurch möglicherweise Fakten, die in die möglicherweise – aus Sicht des Auftraggebers falsche – Richtung führen, unterdrückt werden, möglicherweise werden sie auch uminterpretiert, so dass sie mit der möglicherweise zuvor schon festgelegten und möglicherweise bezahlen Einordnung durch die IARC stimmig sind. Möglicherweise ist diese Vorgehensweise krebserregend, denn möglicherweise wird dadurch die Legitimität und Reputation von Wissenschaft durch den Krebs der persönlichen Vorteilsnahme, der Käuflichkeit und des Nepotismus zerstört, immer vorausgesetzt, man wertet die IARC als eine auch nur entfernt mit Wissenschaft tangierte Agentur der Vereinten Nationen.

Entsprechend ordnen wir die IARC in die Gruppe 2A der möglicherweise korrupten und krebserregenden Institutionen ein.

Der folgende Kommentar eines Lesers, der zeigt, wie bei der IARC geschoben und gemauschelt wurde, um eine Eindordnung von Glyphosat als krebserregend zu Wege zu bringen, stellt möglicherweise eine Bestätigung dieser Einordnung dar. Wir legen Wert darauf, dass der analytische Wert unserer Einordnung “möglicherweise korrupt” dem analytischen Wert der Einordnungmöglicherweise (für den Menschen) krebserregend, durch die IARC entspricht.

Kehren wir aus dem Reich der Möglichkeiten in die reale Welt der IARC-Entscheidungsfindung zurück:

“Mehr zur IARC-Beurteilung:

Wie Kate Kelland von der Nachrichtenagentur Reuters berichtet hat, hätte der ursprüngliche Entwurf der IARC-Monographie über Glyphosat nicht die schließlich erfolgte Bewertung als “wahrscheinlich krebserregend” erlaubt. Dies wurde erst dadurch möglich, indem bei der finalen Bearbeitung in mindesten zehn Fällen negativen Aussagen bezüglich des Krebsrisikos (“nicht krebserregend”) in neutrale oder sogar positive Aussagen abgeändert wurden:
Beleg dazu bei Reuters.

Außerdem hatte der Vorsitzende der IARC-Arbeitsgruppe zu Glyphosat, Aaron Blair, Kenntnis von den damals noch nicht veröffentlichten Ergebnissen der Agricultural Health Study (AHS), einer Serie von wissenschaftlichen Untersuchungen in den USA, die regelmäßig durchgeführt werden und sich mit Gefährdungen durch Pflanzenschutzmittel u. a. befassen. Im Rahmen der AHS wurde anhand der Daten von mehr als 54.000 Menschen, die im Zeitraum von 1993 bis 2005 mit Glyphosat gearbeitet hatten, untersucht, ob Glyphosat Krebs auslösen kann. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass eine krebserregende Wirkung des Herbizid-Wirkstoffs auf die Anwender nicht erkennbar sei und wurde vor Kurzem im “Journal of the National Cancer Institute”, dem offiziellen Veröffentlichungsorgan der staatlichen Krebsagentur der USA veröffentlicht.

Blair räumte in einer Aussage vor Gericht ein, dass sich die IARC-Einstufung von Glyphosat „wahrscheinlich geändert hätte“, wenn die Ergebnisse der AHS-Studie berücksichtigt worden wären. Da sie jedoch noch nicht publiziert waren, schieden sie aus formalen Gründen aus und fanden keinen Eingang in die Beratungen:
Beleg bei Reuters.

Hinzuzufügen wäre noch, dass die IARC in vier Jahrzehnten rund tausend Substanzen und Tätigkeiten auf eine mögliche krebserregende Wirkung untersucht hat. Nur in einem Fall gaben die von der IARC beauftragten Forscher Entwarnung.
Dazu die IARC

Glyphosat wurde als “wahrscheinlich krebserregend” beurteilt und fällt damit in diesselbe Klasse (Kategorie 2A) wie die Ausübung des Friseurberufs. In der höchsten Klasse sind neben Alkohol und Tabak auch die Tätigleit als Anstreichers und Sonnenlicht (UV-Strahlung) zu finden.

Die IARC betreibt keine eigene Forschung, sondern lediglich Literaturstudien und lädt Wissenschaftler zu deren Bewertung ein. Das führt oft dazu, dass die beteiligten Forscher dann ihre eigenen Arbeiten, sowie die möglicherweise widersprechenden Veröffentlichungen von nicht einbezogenen Kollegen, diskutieren und bewerten. So arbeitete die IARC von 2012 bis 2015 an 18 Monographien, an denen insgesamt 314 Wissenschaftler beteiligt waren, wobei mindestens 61 Teilnehmer damit befasst gewesen sein sollen, ihre eigenen Arbeiten zu bewerten”.
Beleg dazu: Reuters

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