Website-Icon SciFi

Compliance Management jetzt auch bei ScienceFiles

SciencefilesGerade ein liberales blog wie ScienceFiles muss sich veränderten Randbedingungen anpassen. Angesichts der Fülle neuer Regelungen, die täglich aus Brüssel in Form von Direktiven auf uns einprasseln, angesichts der Legionen nationaler Vorschriften, auf die die Direktiven in Deutschland auftreffen und angesichts der Tatsache, dass sich nun auch Anwälte inkognito und unter dem Schutz von Pseudonymen unter die Leser von ScienceFiles mischen, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, ein Compliance Management einzuführen und das, was David Schumm, Frank Leymann und Alexander Streule (2010) für Unternehmen zu einer der wichtigsten Aufgabe erklärt haben, zu beherzigen:

„Compliance has become an important driver in business process management as it requires profound and traceable changes of the processes. Besides the increasing demand for security, privacy and trust, compliance also needs consistent integration and management of process structures related to compliance“ (np).

Aber nich nur Compliance hält mit dem heutigen Tag Einzug in ScienceFiles, nein, wir werden auch mit sofortiger Wirkung unserer Corporate Social Responsibility gerecht werden und Nachhaltigkeit herstellen.

Dazu haben wir zunächst personelle Maßnahmen ergriffen.

Dr. habil. Heike Diefenbach wurde mit sofortiger Wirkung von den Betreibern von ScienceFiles zum Chief Compliance Officer (CCO) ernannt. Michael Klein wurde mit Beschluss vom selben Tag zum Chief Compliance Officer Controlling Executive (CCOCE) ernannt. Beide Posten sind modern verfasst und rotieren im Interesse flacher Hierachien zwischen Heike Diefenbach und Michael Klein in tagesfrist. In einem ersten Schritt wurde ein joint-committee, das den CCO und den CCOCE umfasst, gebildet und dessen Aufgabe darin besteht, einen Code of Conduct (CoC) für die MItarbeiter von ScienceFiles zu erarbeiten. Der eilends erstelle und vorläufige CoC enthält zwei Regelungen: §1 Mitarbeiter von ScienceFiles sind zur Compliance mit dem eigenen Gewissen verpflichtet. §2 Unklarheiten klärt der CCO in Absprache mit dem CCOCE oder umgekehrt.

Darüber hinaus haben wir gemäß §7 des Staatsvertrags über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien (JMStV) Dr. habil. Heike Diefenbach zur Beauftragten zum Schutz der Jugend ernannt und ihr aufgetragen, einen wöchentlichen Bericht darüber anzufertigen, wie die Jugend der Betreiber von ScienceFiles geschützt werden kann. Dabei sollen nicht nur körperliche Aktivitäten und Kosmetika Berücksichtigung finden, sondern vor allem Aspekte der geistigen Frische. Als erste Maßnahme hat Dr. Diefenbach im Bericht vom 22. August 2013 beantragt, Vertreter der „Christlichen Hochkultur“ daran zu hindern, verstaubte und uralte Mythen zu verbreiten, da diese sich negativ auf die geistige Frische der Betreiber auswirken würden und zudem wertvolle Zeitressourcen damit binden würden, die geistige Hochkultur gegen die „Christliche Hochkultur“ zu verteidigen. MIt instant-Betreiberbeschluss wurde der Antrag einstimmig angenommen.

Mit dem selben Beschluss wurde Michael Klein zum Frauenbeauftragten ernannt. Als erstes Ziel hat er die Einführung einer Frauenquote im Betreiberkreis vorgegeben, keine Symbol-quote von 40%, sondern eine richtige Quote von 50%. Nach intensiver Datenerhebung im Betreiberkreis und Prozentuierung der Verteilung nach Geschlecht ist Michael Klein zu dem Schluss gekommen, dass die Frauenquote nicht nur erfüllt, sondern übererfüllt ist (ihm jedenfalls reicht es), weshalb er beim BMFSFJ beantragt hat, dass ScienceFiles als Unternehmen, das Gleichberechtigung Ernst nimmt ausgezeichnet und anderen Unternehmen als leuchtendes Vorbild präsentiert wird. Ansonsten hat Michael Klein beschlossen, dass es jetzt genug ist, mit dem Genderunsinn und sieht sich derzeit nach neuen Formen der Beschäftigung mit dem anderen Geschlecht des zweiten Betreibers um.

Die so wichtige Teamfähigkeit beweisen die Betreiber von ScienceFiles auch weiterhin durch regelmäßige Ausflüge, die in manchen Fällen auf ScienceFiles auch dokumentiert werden. Ausgeschlossen sind Ausflüge in das lokale Pub, Ausflüge in die lokale Brauerei, Ausflüge an das Meer, Ausflüge in das Rugby Stadium und Ausflüge zu Nachbarn. Wir bitte um Verständnis.

Natürlich sind wir bei ScienceFiles auch an Nachhaltigkeit interessiert. Um die Nachhaltigkeit unserer Beiträge zu sichern, rufen wir alle unsere Leser dazu auf, die Texte auswendig zu lernen und bei Bedarf und gegenüber Dritten, natürlich mit Verweis auf http://sciencefiles.org zu repetieren. Wie so viele Betreiber von Blogs und Verlagen können wir für diesen Service kein Entgelt entrichten, vermuten aber, dass der Altruismus der Leser weitgenug reicht, um diese Serviceleistung unentgeltlich zu erbringen.

Im Rahmen eines umfassenden und natürlich nachhaltigen Supply-Chain-Managements haben wir uns darüber hinaus entschlossen, unseren Lieferanten, Informanten einen besonderen Bonus angedeihen zu lassen. Sie dürfen nunmehr direkt mit den Betreibern von ScienceFiles kommunizieren. Bitte benutzen Sie dazu das vorgesehene Formblatt oder die Sammelemail. Sie erhalten dann eine automatisierte Antwortmail vom Team der ScienceFiles-Betreiber, in der wir Ihnen nicht versprechen können, in den nächsten 72 Stunden wieder auf Sie zurückzukommen.

Im Rahmen unseres Risk-Managements werden wir die nachhaltige Wirkung unserer Beiträge vor allem dahingehend bewerten, dass wir eine Risiko- und Folgeneinschätzung vornehmen, mit der das Potential des jeweiligen Textes, Personen mit Bluthochdruck und sonstigen Herz-Kreislauf-Schwächen um die Ecke zu bringen, prognostiziert wird. Der entsprechende Score wird in Zukunft als Ex-Score auf unsere Balanced Scorecard eingetragen, und er ist nach oben offen.

Um eine gleichbleibend hohe Qualität der Texte auf ScienceFiles zu gewährleisten, werden wir im Rahmen unseres Total Quality Managements die Mitarbeiter von ScienceFiles weiterhin darin schulen, Unsinn aufzuspüren, Unsinn auseinander zu nehmen und die Wissenschaft gegen den Angriff von Genderisten, Esoterikern und sonstige ideologisch oder rhetorisch bedingte Ablenkungen vom Kern der Sache (red herring) zu verteidigen. Um das Gefahrenpotential einzuschätzen, das von bestimmten Kommentatoren für die Wissenschaft ausgeht, werden Kommentatoren auf der BastlWastl Skala von 0 „unbedenklich“ bis 100 „frei flottierendes Unbewusstes“ gerated.

Auch unseren Carbon Imprint wollen wir natürlich der (Ideal-)Norm anpassen. Deshalb sollten unsere Leser die Texte am Bildschirm lesen und auf den Ausdruck der Texte verzichten. Auf diese Weise soll der unglaublich hohe Papierverbrauch von Michael Klein kompensiert werden, der trotz vielfacher Intervention der Betreiber weiterhin darauf besteht, Texte in Papierform vor sich zu haben. Versuche des CCO, auf Michael Klein einzuwirken, werden im Abstand von zwei Tagen durch den CCOCE widerrufen.

Natürlich sind wir auch an der Gesundheit unserer Leser interessiert. Deshalb haben wir folgende Regeln erlassen, an die sich unsere Leser bitte halten:

Von verschiedener Seite sind wir darauf hingewiesen worden, dass sich auf ScienceFiles kein Impressum findet. Um auch den letzten obrigkeitshörigen Untertan in seinem Bemühen, sich an noch nicht erlassene Regelungen möglichst frühzeitig anzupassen, zu unterstützen, haben wir uns entschlossen, der Bitte nach einem Impressum nachzukommen. Hier ist es:

ScienceFiles: Impressum

We hope, your are quite impressed!

Die mobile Version verlassen